Beiträge von Andreas84

    Firnfreuden im "Privatskigebiet".

    Da es in der Nacht bedeckt war und daher mit wenig nächtlicher Abstrahlung zu rechnen war, hab ich heute keine ambitionierte Firntour auf's Programm gesetzt, sondern einen sicheren Klassiker: Beim Gröbner Hals ging ich davon aus, dass die Standardroute so gut eingefahren ist, dass man nicht durchbricht. War auch so.

    Anstieg und Abfahrt gingen heute noch trotz einiger kurzer aperer Stellen mit nur einem Abschnaller. In den nächsten Tagen ist im Mittelteil der Forststraße - dort, wo diese am Südhang verläuft - aber mit einer durchgehenden Tragepassage von 10-15 Minuten zu rechnen.

    Als ich beim Aufstieg zu den freien Hängen gekommen bin, war es dort noch recht hart und so habe ich spontan entschieden, zunächst mal die Südhänge Richtung Rether Kopf hochzusteigen, weil es dort zuerst auffirnen würde (siehe Bild). Zum Gipfel bin ich nicht (zu lawinös bzw. schlechter Schnee in den Nordosthängen). Im Südhang gab es heute ein ganz minimales Firnfenster von 11.00-11.10 Uhr, das ich glücklicherweise erwischt habe. Im unteren Teil war die Schneedecke dann schon am Versulzen. Das hat mich natürlich hinsichtlich der Richtigkeit der Tourenwahl bestätigt.

    Anschließend bin ich zum Gröbner Hals, wo die Schneedecke deutlich kompakter ist und der Firn länger hält. Zwischen 12 und 14 Uhr habe ich am Gipfelhang mehrere schöne Abfahrten auf diversen Feinvarianten gehabt. Genießen durfte ich das Ganze heute allein, weil erst bei meiner letzten Abfahrt zwei Kollegen im Aufstieg waren. Ab 14 Uhr kommen die Hänge übrigens wieder in den Schatten und dann ist Schluss mit Firn.

    Lawinengefahr: Die Standardroute zum Gröbner Hals ist fast bombensicher.

    Prognose: Wenn einen die zu erwartenden Tragestellen nicht stören, kann man da in den nächsten Tagen noch eine schöne Tour haben.


    Bilder:


    1: Dank Loipe und vereister Forststraße geht es vom unten weg mit Skiern

    2: Die Tragestelle.

    3: Südhang Richtung Rether Kopf.

    4: Bis etwa hier bin ich aufgestiegen.

    5/6: Der Gröbner Hals ist landschaftlich einfach beeindruckend.

    7-9: Idealer Firn


    Ein feines Wochenende mit Freunden.

    Unsere Freunde Katrin und Michael hatten uns über's Wochenende auf ihre Almhütte in den Tuxer Alpen eingeladen.

    Am Freitag habe ich Daniela nach der Tour auf's Kotalmjoch von der Arbeit abgeholt und dann sind wir Richtung Innerst und am Abend noch die zwei Stunden zur Hütte hoch.

    Am nächsten Tag ging es auf der üblichen Route auf den Hohen Kopf. Gute Verhältnisse: In den schattigen Bereichen der großen Mulde noch feiner Pulver (natürlich bin ich da mehrmals hoch und runter). Erstaunlich wenig los.

    Heute haben wir es bei dem halbschaarigen Wetter mit einer kleinen Tour zur Weidener Hütte bewenden lassen und sind dann ins Tal zurück. Die Rodelbahn der Hütte ist insgesamt passabel beinander, heute drei kurze Tragestellen.

    Lawinengefahr: Auf der Nordwest-Route ist der Hohe Kopf grundsätzlich weitgehend sicher. Viele Klassiker wie der Hobar oder die steilen Abfahrten ins Nurpenstal wurden in letzter Zeit (vernünftigerweise) dem Augenschein nach nicht gemacht. Viele Spontanlawinen zeigen die Altschneeproblematik hier gut.


    Bilder:


    1: In der gemütlichen, urigen Hütte.

    2-10: Einfach ein wunderbarer Tag gestern.



    Ein Firnfest!

    Wenn sich Firnverhältnisse abzeichnen, ist für mich das Kotalmjoch mit seinem großen Südhang meist die erste Wahl in der näheren Umgebung.

    Route: Auf der Forststraße zum Kotalm-Niederleger und dann durch die Wald-Abkürzer zum Mittelleger und auf den Gipfel. Hoch komplett mit Skiern, in der Abfahrt zwei kurze Abschnaller (wird bald mehr werden).

    Der Firn im Gipfelhang war absolut ideal und da der Hang verschiedene Feinexpositionen (von Südost bis Südwest) aufweist, kann man mehrfach aufsteigen und einen Firnrausch an den anderen hängen. Ab etwa 11 Uhr beginnt es, aufzufirnen.

    Vielen Dank für die auch in puncto Lawinensicherheit großartige Spur vom Donnerstag.

    Der Gipfelhang war vor den letzten Schneefällen aper, weshalb das Altschneeproblem hier nicht schlagend ist. In den steilen Schattenhängen im Gebiet (Dalfazer Wände Nordwest zum Beispiel) sind aber Lawinen mit großflächiger Bruchfortpflanzung zu sehen gewesen.

    Generell würde ich sagen, dass Südhänge zwischen 1800 und 2500 Metern momentan die besten Bedingungen haben, auch weil die Regengrenze am Montag etwa bei 1800 lag.


    Bilder:


    1-9: Einfach ein Traumtag.

    10: Hier die Lawinen Dalfazer Wände: Ein spontanes kleines Schneebrett hat die Altschnee-Grundlawinen ausgelöst.



    Wie sich gestern schon angedeutet hat sind die Verhältnisse nach dem Regen deutlich besser als vielleicht zu befürchten war. Durch die klaren Nächte ist die Schneedecke zu einem kompakten, tragfähigen Block geworden und es gibt bei entsprechendem Timing nun die Chance auf gute Firnverhältnisse.

    Ich bin heute nach der Arbeit zum Tegernsee hintergefahren und um kurz nach 3 am PP los. Am Anfang schaut's wild aus: Die ersten 100 Meter der Forststraße wurden von einer Art "Waldboden-Flutwelle" überspült, aber schon nach der ersten Kurve ist das vorbei. Heute gab es auf der Forststraße zwei kurze Tragestellen - das wird ein bisserl mehr werden, aber lohnend sollte es bleiben. Ich bin auf der üblichen Route zum Setzberg und auch nach Verlassen der Straße war die alte Spur vom Wochenende tragend. Die Abfahrt vom Setzberg war ganz oben firnig und im Schatten (ist ja ein Nordhang) griffig und gut fahrbar. Kein Bruchharsch (auch sonst nirgends auf der Tour). Anschließend bin ich noch kurz zum Wallberg-Kirchlein hoch, um mir auch den Westhang dort bei feinem Sulz (ohne Durchbrechen) noch zu gönnen. Die Abfahrt auf der Straße war teils ruppig wegen Fußgängerspuren, aber gut machbar.

    Ich würde grundsätzlich davon ausgehen, dass fast alle Touren am Tegernsee und Spitzing momentan von der Schneelage her gehen (außer vielleicht Süd- und Südwesthänge). Vielleicht gibt es mal ne Tragestelle oder zwei, aber vom Gipfel des Setzberg sah alles im Umkreis gut aus.

    Lawinengefahr: Auf der Route keine, aber Setzberg-Ost wäre jetzt nicht meine erste (und auch nicht zweite oder dritte) Wahl, da dort schon kleine Lawinen abgegangen sind, das meiste aber noch in den Steilhängen oben drinhängt (Gleitschneerisse).


    Bilder:


    1: Am Beginn der Straße.

    2: Da schaut's dann doch gleich viel besser aus.

    3: Tragende alte Spur vom Wochenende.

    4: Setzberg-Ost.

    5: Richtung Seekarkreuz und Co schaut's gut aus. Sogar aus der Ferne waren aber einige Lawinen an der Hochplatte zu sehen.

    6: Firn.

    7: Blick zum Tegernsee.

    8: Wallberg-Kirchlein.

    9: Schöner Sulz.




    Nach dem Starkregen gestern bin ich heute vor der Arbeit ausnahmsweise mal eine Pistenskitour gegangen, weil ich mir nicht sicher war, ob die klare zweite Nachthälfte ausgereicht hat, um die Schneedecke für einen Aufstieg im Gelände ohne Durchbrechen ausreichend zu festigen. Am Sudelfeld war das neben den Pisten schon der Fall, aber da ist das Variantengelände eben auch schon gut befahren gewesen. Auf jeden Fall haben die Osthänge um 9 aufgefirn - um 9.10 Uhr war's dann aber schon gleich Sulz. Auf den Pisten ging es aber am Morgen wirklich fein: weich und schnell.

    Die Aufstiege sind durchgehend neben den Pisten möglich und der Schöngrat-Sessellift oberhalb des beschilderten Skitouren-Aufstiegs ist eh nicht in Betrieb.

    Sonstiges: Der Regen hat weniger "Schaden angerichtet" als ich befürchtet hatte. Richtung Spitzing schaut's gut aus, Traithen geht von der Schneelage her sicher (aber: sieht lawinenträchtig aus). Und auch Richtung Wildalpjoch sollte es morgen früh noch gehen, auch wenn es unten schon ausapert.

    Fazit: Das war heute echt ein herrlicher Start in den Tag!


    Bilder:

    1/2: Innerhalb von 10 Minuten Übergang von Firn zu Sulz.

    3/4: Die erste Linie für den frühen Vogel.

    5: Wildalpjoch

    6: Traithen.

    7: Richtung Spitzing: in der Mitte Rotwand.

    8-10: Ein wundervoller Morgen!


    TT-Route => Skitour Plankenstein-Reibn

    Weil ich heute nochmal die super Verhältnisse ausnutzen wollte und weil am Nachmittag die Taufe meiner Neffen ist, bin ich schon um 6 mit Stirnlampe am PP los.

    Während es bei der Anfahrt am Tegernsee noch geregnet hatte, ging der Niederschlag genau bei der Mautstation in Schnee über und es sollte auch den ganzen Morgen stark weiterschneien. Zudem war es weiter oben sehr stürmisch.

    Daher entschied ich mich die Tour gegen den Uhrzeigersinn zu machen, also über die Röthensteinalmen aufzusteigen, da man da bis zum Plankenstein-Sattel immer in lawinensicherem Gelände unterwegs sein kann. Super Aufstiegsspur von gestern übrigens - danke!

    Am Sattel zeigte sich, dass die Entscheidung richtig war: Im Kessel sehr schlechte Sicht und vermutlich (war nicht genau zu erkennen) wegen Triebschnee ziemlich gefährlich.

    Also bin ich drei Mal die oberen 200 Hm gefahren, wobei ich zum Abschluss eine Variante gewählt habe, bei der man ohne den kleinen Gegenanstieg wieder zu den Röthensteinalmen kommt. Die muss man aber kennen, sonst findet man die nicht.

    Schnee war wirklich super und im Wald auch ausreichend Sicht. Am PP hat es um halb 11 aber schon geregnet.


    Bilder:


    1/2: Tolle Stimmung im ersten Tageslicht.

    3/4: Bei den Röthensteinalmen.

    5: Die schöne Aufstiegsspur.

    6: Sehr stürmisch am Sattel.

    7: Idealpulver.

    8/9: Das ist in der Abfahrtsvariante.




    Der Predigtstuhl - Wo der liebe Gott das Skifahren lernte.

    Das war heute wieder absolut vom Feinsten! Im Kessel zwischen den drei Gipfeln 30-50 cm Neuschnee von der besten Sorte.

    Weil ich die Tour schon oft genug beschrieben habe, fasse ich mich kurz.

    Route: Lederstube - Zeller Bauer - Eiskeller - Abereck - Heuraffelkopf - Predigtstuhl und zurück auch wieder über's Abereck.

    Zwischendrin einige Abfahrtsvarianten vom Predigtstuhl, darunter drei Mal Nikolai (Das sind westexponierte Waldschneisen) zur Oberwiesenalm.

    Obwohl die Tour an sich nicht schwierig ist, braucht es eine sehr gute Kondition, da der Zustieg zu den genialen Hängen schon fast 1000 Hm aufweist. Ich würde sagen: 2000 Hm sollte man schon im Tank haben, wenn man die Tour wirklich genießen will. Auch gutes Skikönnen ist aufgrund der teils schmalen Schneisen (vor allem auch bei der Talabfahrt nach dem Abereck) hilfreich.

    Lawinengefahr: Auf meinen Abfahrten heute und auch sonst sehr sehr gering. Es gibt im Gebiet aber ein paar kritische Hänge (Heuraffel Ost und Klausen Ost), wo es auch schon Unfälle gab.

    Prognose: Könnte morgen bei sehr sehr frühem Start noch lohnend sein; je nachdem, wann genau die Warmfront kommt.

    Sonstiges: Ein Dankeschön nochmal an Stefan und Steffen, die bis zum Heuraffelkopf gespurt haben und mit denen ich später noch eine Zeit unterwegs war. Stefan hat die Tour übrigens vor ein paar Jahren nach einem Bericht von mir hier für sich entdeckt. Also sozusagen positives Karma, dass ich heute nicht wieder alles spuren musste wie vor fünf Wochen.


    Bilder:


    Ich glaub, da braucht es keine Detail-Beschreibung. Einfach ein traumhafter Tourentag!!




    Route => Skitour Schwaigberghorn

    Karl-Valentin-Verhältnisse am Schwaigberghorn.

    "Ich freue mich, wenn die Verhältnisse schlecht sind, weil wenn ich mich nicht freue, sind sie auch schlecht." Unter diesem, von Karl Valentin abgekupferten Motto lief heute die Tour, die ich irgendwann dann auch abgebrochen habe.

    Nach Martins Bericht zum Feldalphorn von gestern dachte ich, dass das benachbarte Schwaigberghorn ebenfalls gut gehen müsste, auch wenn ich von Kelchsau starte. Unten schaut's auch gut aus (sonst hätte ich ja gleich was anderes machen können), da die ersten Hänge genügend Schnee haben. Nach etwa 250 Hm geht's dann aber mit den Kalamitäten los, die heute wirklich im Bündel daherkamen. Ich durfte zunächst feststellen, dass die Forststraße geräumt wurde (bis zur obersten Alm wie ich später erkannte). Der Abkürzer im Wald geht zwar im Aufstieg, aber nicht in der Abfahrt (ohne ernste Schäden an Mensch und Material befürchten zu müssen). Und je weiter ich nach oben kam, desto weniger Schnee wurde es. Kurz über der Schwaigbergalm auf etwa 1600 Metern hab ich es dann gut sein lassen, weil es absolut keinen Sinn gemacht hätte, vor allem weil oben ja nochmal ein Waldstück kommt. Das wäre nun der Zeitpunkt gewesen, an dem man grantig die Ski in die Landschaft schmeißen und rumzwidern könnte. Ich hab aber fast schon über das Gemurkse lachen müssen und bin teils abgestiegen, teils gefahren (kein Steinkontakt). Jetzt schneit es ja gerade stark - damit die Tour morgen Sinn macht, braucht es allerdings mindestens 30-40cm und auch dann wird man vermutlich im mittleren Bereich (1200-1700m) noch Steine erwischen können.

    Was nun (um 11 Uhr) machen mit dem angebrochenen Skitourentag? In einen der Gründe hinterfahren wollte ich nicht, weil bei der aufziehenden Kaltfront null Sicht weiter oben zu befürchten war. Also bin ich ein Stück zurückgefahren und hab eine Tour auf der seit 2024 aufgelassenen Skipiste des ehemaligen Kelchsauer Skigebiets gemacht und bin dabei bis etwa 1600 Meter zu einer Hütte aufgestiegen. Obwohl die Tour in unmittelbarer Nähe des Schwaigberghorns und die Exposition ähnlich ist (mit etwas mehr Nordeinschlag), liegt dort doppelt so viel Schnee und es geht gut, auch wenn der Schnee weiter unten recht pappig ist.

    Leider werden Teile der früheren Piste gerade aufgeforstet (es gibt aber daneben fahrbare Schneisen). So richtig nachvollziehen kann ich diese Maßnahme nicht, weil man ja auch einfach warten könnte, dass das von selbst zuwächst (ist ja genug Wald außen rum). Ohne die Aufforstung wäre die Tour nämlich eine absolut ideale Anfänger-Skitour. Auch ein "Quasi-Einheimischer-Habitue", den ich oben traf, sah das bei einem Gespräch genauso. Liebe Grüße, falls er hier mitliest.

    Lawinengefahr: Bei beiden Touren heute und auch sonst gegen Null gehend.


    Bilder:


    1-5 Schwaigberghorn

    1: Unten schaut's vielversprechend aus, aber dann:

    2: Grg: Forststraße geräumt.

    3: Hm: Wald-Abkürzer zu wenig Schnee (hatte ich tatsächlich aber vorher schon vermutet).

    4: Ohje: Auf den Wiesen der Schwaigbergalm zu wenig Schnee.

    5: Im unteren Teil war die Abfahrt in Ordnung.

    6-10: Ehemaliges Kelchsauer Skigebiet

    6: Gute Schneelage.

    7: Eine der beiden Aufforstungen.

    8: Der "Gipfel" bzw das Ziel dieser Tour, bei der gut 800 Hm zu bewältigen sind.

    9: Oben recht guter Pulver,

    10: unten pappig.



    Zum Abschluss unseres Kurzurlaubs sind wir heute bei der Heimfahrt noch ins Villnöß-Tal abgebogen, um eine wunderschöne, kleine Tour zu machen.

    Route: Zanser Alm - Tschantschenon Alm - Gschnagenhartalm - Zanser Alm.

    Anforderungen: Etwa 500 Hm, 12 Km, 3-4 Stunden. Ganz einfach und die Forststraßen/Steige sind präpariert - keine Ausrüstung nötig.

    Verhältnisse: Etwa 30-40 cm meist pulvriger Schnee. Als Skitour wurde im Gebiet bisher wohl nur der Zendleser Kofel gemacht. Zur Mittagsscharte führen zum Beispiel noch keine Spuren.

    Sonstiges: Die Rodelbahnen im Gebiet sind sensationell beinander. Ich wage zu behaupten: Besser präpariert als oft am Spitzing...


    Ein super Italien-Einstieg waren diese Tage wieder.☺️


    Bilder: Einfach ein Traum heute.


    Ein ausgefüllter Klettersteigtag!

    Wie gestern habe ich Daniela ausschlafen lassen und bin dieses Mal direkt von unserer Unterkunft im Palazzo Nuovo zum Colodri-Klettersteig. Den Gipfel habe ich genau bei Sonnenaufgang erreicht. Runter dann gemütlich auf der anderen Seite.

    Anschließend sind wir nach Biacesa gefahren und haben die Cima Capi über die Via Ferrata Susatti gemacht. Zurück ging es über die Ferrata Foletti und die Kirche San Giovanni. Die Cima Rocca haben wir heute ausnahmsweise nicht "mitgenommen", weil es auch so schon schön genug war und die Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg da oben auch nicht unbedingt die beste Aura haben. Grundsätzlich halte ich die KS-Tour auf die Cima Capi landschaftlich für die großartigste Tour am Gardasee.

    Am Abend habe ich dann die Tour auf den Colodri nochmal gemacht. Das Prachtwetter will ja genutzt werden.

    Anforderungen: Beide Klettersteige sind extrem lohnend und einfach. Susatti/Foletti geht nicht über B hinaus. Der Colodri ist seit dem teilweisen Umbau 2024 etwas "schwieriger" (B/C), dafür aber nun komplett durchgehend versichert und spannender als früher. Beide absolut auch für Kinder geeignet.


    Bilder:


    1/2: Colodri am Morgen und am Abend.

    3/4: Schon der Zustieg zum Susatti-KS ist herrlich.

    5-10: Einfach großartig, hier unterwegs zu sein, vor allem wenn man wie heute komplett alleine ist, was selten vorkommt. Das unglaubliche Blau des Gardasees fasziniert mich jedes Mal wieder.


    Weil Daniela heute ausschlafen wollte, bin ich in der Früh allein los und habe den Rio-Sallagoni-KS in Drena begangen. Später sind wir dann zusammen zum Idrosee gefahren, wo wir die Ferrata Sasse gemacht haben.

    Während der Sallagoni (Schwierigkeit C) in einem Top-Zustand mit ganz neuen Seilen ist, bräuchte die Ferrata Sasse dringend mal eine Renovierung: Wegen dem alten Zeugs dort und vielen Beschädigungen vertraut man sich der Anlage nicht vorbehaltlos an.

    Nun genauer zur Ferrata Sasse:

    Route: PP am Rand von Baitoni am Idrosee - Ferrata Sasse und Rückkehr über den Schmugglersteig (= Sentiero Contrabandieri).

    Anforderungen: KS eine Stelle B/C, sonst leichter. Etwa 400 Hm und um 4 Stunden Gesamtzeit.

    Die Tour ist wirklich sehr lohnend - aber nicht wegen dem KS, sondern wegen dem Rückweg, der spektakulär und ausgesetzt eine Etage höher als der KS verläuft. Der KS selbst biete eigentlich nur eine echte Klettepassage am Ende und ansonsten versichertes Gehgelände, das zwar durchaus heikel, aber wenig spektakulär ist.


    Bilder:


    1/2: Rio Sallagoni.

    3: Typische Stelle der Ferrata Sasse: Eher Gehgelände.

    4-7: Eine paar wirklich feine Stellen sind natürlich auch dabei.

    8-10: Auf dem großartigen Schmugglersteig.



    Gardasee geht immer.

    Mittlerweile ist es bei uns gute Gewohnheit geworden, in der Faschingszeit ein paar Tage an den Gardasee zu fahren und so sind wir heute ganz in der Früh wieder mal nach Arco, wo wir eine ebenso schöne wie günstige Unterkunft gefunden haben.

    Eine feine Tour haben wir natürlich auch gemacht: Vom Tennosee sind wir zunächst in den wunderschön pittoresken Ort Canale gegangen und von dort auf Steig 406 zu einer Kastanienplantage (sehr schön!) namens Bastiani. Der Steig 406 ist wegen Holzarbeiten eigentlich gesperrt, aber am Sonntag wird da ja nicht gearbeitet. Weiter geht es zum herrlich gelegenen Rifugio San Pietro, von wo aus man den "Gipfel" in 15 Minuten erreicht. Einen echten Gipfel gibt es an dem unscheinbare und flachen Kamm zwar nicht, dafür aber einen tollen Aussichtspunkt. Zurück zum Rifugio und mit Steig 401 hinunter zur Straße, die man nach ein paar Kehren Richtung Canale verlassen kann, von wo man schnell wieder am Ausgangspunkt ankommt.

    Anforderungen: Etwa 600 Hm und knapp 10 Km, 3-4 Stunden. Sehr einfach: T2-3.

    Die Route ist komplett schneefrei. Grundsätzlich liegt am Gardasee nordseitig ab etwa 1000 Metern Schnee, ost- und westseitig ab 13-1400.



    Bilder:


    1-3: Der kleine Ort Canale war ursprünglich eine Burg.

    4: Momentan auch im eigentlichen dichten Buchenwald schöne Ausblicke.

    5: Die Kastanienplantage. Die Schneeberge im Hintergrund sind Cima Pari und Cima d'Oru, die viele sicherlich besser von der anderen Seite (Ledrosee) kennen.

    6: Kurz vor dem Rifugio San Pietro

    7-9: Eben dort.

    10: Blick aus unserer Ferienwohnung in Arco.





    Bei dem doch arg halbschaarigen Wetter heute hab ich kleine Tour bei Bayrischzell gemacht: Die Überschreitung der Seebergkopfs.

    Route: Bayrischzell - Neualm - Seebergalm - Gipfel - Seebergalm - Niederhofer Alm - Wackbachschlucht - Bayrischzell.

    Anforderungen: Knapp 800 Hm, 12 Km, um 4 Stunden, sehr einfach - T2-3.

    Die Route war heute weitgehend schneefrei und die wenigen vereisten Stellen auch ohne Grödel machbar. Die Wackbachschlucht sollte man allerdings bei Schneelage wegen der hohen Lawinengefahr aus den sehr steilen Wiesenhängen oberhalb des Steiges meiden.


    Bilder:


    1: Schönes Aussichtsplatzl.

    2/3: Bei der Neualm.

    4: Blick ins Rotwandgebiet.

    5-8: Der Wanderer zwischen und im Wolkenmeer.

    9: Niederhofer Alm.

    10: Die angesprochenen Steilwiesen oberhalb des Wackbaches.




    Wieder ein feiner Tourentag.

    Da meine Freundin heute in Fügen zu tun hatte, hab ich sie da morgens hingefahren und natürlich gleich die Chance für eine Skitour in Hochfügen oben genutzt.

    Es hatte über Nacht tatsächlich etwa 1cm Neuschnee gegeben, was in der Abfahrt zwar wenig Unterschied machte, dafür aber wenigstens einen Aufstieg ohne Harscheisen ermöglichte.

    Ich bin auf dem üblichen Weg zunächst zum Kleinen Gilfert, wobei ich einer schönen Spur folgen konnte, die - wie ich später feststellte - von Bekannten von mir aus der Schwazer Gegend angelegt wurde. Die Abfahrt war eher mittelprächtig, weil man oben einfach auf Steine achten muss und nicht durchziehen kann/sollte. Anschließend ging es via Sidanjoch auf den Rosskopf. Da der Anstieg vom Joch zum Gipfel skifahrerisch vielversprechend (homogen hart und griffig) aussah, bin ich da auch wieder abgefahren (sehr gut!) und nicht über die genuinen Nordhänge. Unterhalb des Sidanjochs war der Schnee dann sehr gemischt - jeder Schwung eine Überraschung - aber insgesamt gut fahrbar. Steinkontakt hatte ich keinen.

    Lawinengefahr: Sehr gering heute.

    Anforderungen: Etwa 1400 Hm Anstieg. Technisch und skifahrerisch nicht schwierig.

    Sonstiges: Bis auf Kuhmesser und Kellerjoch sind alle Touren im Hochfügener Gebiet machbar, auch wenn der Kraxentrager zum Beispiel weniger Schnee hat als Gilfert und Rosskopf.


    Bilder:


    1: Blick zum Kraxentrager.

    2-4: Aufstieg zum Kleinen Gilfert.

    5: Das zurecht weithin bekannte Gipfelkreuz.

    6: Wenn schon zwei ideale Pulverschwünge dabei sind, wollen die freilich auch fotografiert werden.

    7: Am Weg zum Sidanjoch.

    8: Der weitere Aufstieg zum Rosskopf ab dem Joch (= meine Abfahrtsroute)

    9: Gipfelpanorama.

    10: Sicher ganz normale Wolkenphänomene...


    Route => Skitour Gressenstein Wildschönau

    Ein Dankeschön geht an Markus Stadler,

    der diese Tour gestern gemacht und einen Bericht dazu verfasst hat. Ich war heute eh in der Gegend, weil ich meine Freundin in die Arbeit gefahren habe und da lag es nahe, den Tipp des deus skitoureniensis aufzugreifen. Hat sich sehr gelohnt!

    Route: Der übliche Abstieg über Loipe, Forststraße und Gressensteinalm zum Gipfel. Die Route über den Kastensteig ist zurzeit nicht mit Ski begehbar wie mir eine Kollegin - die einzige, die heute auch hier auf Tour war - erzählte.

    Verhältnisse: (Fast) durchgehend Schnee, aber erst auf den letzten 250 Hm kann man die Forststraße/Wegtrasse verlassen und wirklich im freien Gelände Skifahren (feiner Pulver in schattiger Exposition). Die normale Route durch das Blockfeld im Bereich der Gressensteinalm macht in der Abfahrt momentan wenig bis keinen Sinn.

    Anforderungen: Etwa 1100 Hm. Durch den umständlichen Forststraßenaufstieg darf man aber locker 3 Stunden rechnen. Skifahrerisch eigentlich recht einfach, wegen der geringen Schneelage und der dadurch bedingten Engstellen aber schon ein bisserl anspruchsvoller.

    Fazit: Ein super schöner Skitag heute! Es sei aber angemerkt, dass der Gressenstein grundsätzlich nicht zu den Top-Touren der Kitzbüheler zählt. Momentan aber eine der wenigen Touren mit guten Verhältnissen.

    Tipp: Sonnenjoch von Alpbach aus schaut super aus. Hat halt aber auch einen langen Hatscher als Zustieg.


    Bilder:


    1: Kapelle und Großer Beil.

    2: Ausreichend Schnee auf der Forststraße.

    3: Kurt vor der Alm.

    4: Das meinte ich oben mit Engstellen in der Abfahrt.

    5: Schöne Aufstiegsspur.

    6: Kurz vor dem Gipfel.

    7: Ebendort.

    8-10: ⛷️🥳



    Traumtour bei Traumwetter.

    Eines vorweg: Die Tour wäre auch gut mit Ski gegangen, da 99,5 % der Route schneebedeckt sind. Weil meine Freundin Daniela aber nicht wirklich die Ober-Skifahrerin ist (Piste geht gut, aber bei schwierigen Verhältnissen abseits wird's für sie unlustig), sind wir heute mit den Schneeschuhen los - und dafür eignet sich die Tour bestens.

    Route: Vom PP kurz auf der Fahrstraße/Rodelbahn und dann auf dem schönen Steig am Bach entlang zur Schwarztennalm. Bis zur Alm sind wir mit Grödeln gegangen, aber für die nächsten Stunden waren die Schneeschuhe das Mittel der Wahl (ohne extrem mühsam und spaßbefreit). Von Schwarztenn sind wir über den Skitourenaufstieg zum Seekarkreuz, wo viel los war, weil dutzende Wanderer von der Lenggrieser Seite aufgestiegen sind. Ansonsten waren wir aber fast komplett einsam unterwegs. Vom Seekarkreuz hinunter zur Rauhalm und weiter auf der Skiroute zum Schönberg. Diesen haben wir aber nicht bestiegen, sondern sind über den Hirschbadsteig (Weg 621) unten rum zur Amperthaler Alm. Weiter zur Hochplatte und nun sind wir nicht der klassischen Route der Reibn (Roßsteinalmen - Buchsteinhütte) gefolgt, sondern über die Forststraße zur Röhrlmoosalm abgestiegen und von dort mit Steig 631 ins Tal. Da dieser Teil der Tour westseitig ausgerichtet ist, hat man da am Nachmittag noch Sonne und außerdem sind wir den Weg über die Buchsteinhütte erst vor drei Wochen gegangen (siehe Bericht Buchstein-Reibn).

    Zum Abschluss mussten wir freilich noch gute 4 Km auf der Forststraße entlang der Weißache zum PP zurückgehen. Ein gemütlicher Ausklang.

    Anforderungen: Grundsätzlich sehr einfache Tour, aber wirklich lang: 1000 Hm und fast 30 Kilometer Strecke (kein Scherz). 8-10 Stunden mit Schneeschuhen.

    Lawinengefahr: Heute null und auch sonst ist eigentlich nur der Hirschbadsteig wegen der steilen, felsigen Flanken oberhalb gefährdet.

    Fazit: Gewaltig schön war das heute und an einem Sonnensonntag hinterm Tegernsee fast allein unterwegs zu sein, ist eh ein seltenes Erlebnis.


    Bilder:


    1: Ein Wunderbaum.

    2: Rauhalmen und Seekarkreuz.

    3: Die letzten Meter zum Gipfel.

    4: Die Nebelzunge verschlingt Lenggries.

    5: Rauhalm.

    6: Am Hirschbadsteig.

    7: Stärkung an der Amperthaler Alm mit einer "Muospacher Bockfotzn".

    8: Wie ein Gletscher schiebt sich der Nebel vom Sylvensteinsee herein.

    9: Roß- und Buchstein.

    10: Nebelmystik an der Röhrlmoosalm.


    Den Prachttag haben Daniela und ich heute genutzt, um die Wildalpjoch-Runde zu machen. Einfach herrlich!

    Wir sind über die Lacher Almen zum Wildalpjoch, rüber zur Lacherspitze und der Abstieg erfolgte über die Wendelsteinalmen und den Steig 660a.

    Anforderungen: Etwa 800 Hm, 10 Km, 3-4 Stunden. T3.

    Verhältnisse: Obwohl an sich wenig Schnee liegt, sind die Steige zu etwa 80 % schnee- oder eisbedeckt, weshalb Grödel hilfreich sind.


    Bilder:


    Viel schöner kann man es nicht erwischen.


    Muldensuche am Tanzkogel.

    Da ja in den letzten Tagen in zwei Berichten im Forum von teilweise brauchbaren Verhältnissen im Spertental die Rede war, bin ich da heute hingefahren. Geplant war, das Gerstinger Joch zu überschreiten, um zum Großen Tanzkogel zu kommen (habe ich in den letzten Jahren schon öfter beschrieben). Bei der Pfannschlagalm habe ich den Plan allerdings geändert, weil die Hänge oberhalb fast aper waren, und bin gleich zum Tanzkogel.

    Grundsätzlich schaut es so aus, dass im Tal unten am meisten Schnee liegt, während im Höhenband zwischen 1500-1800 Metern außer in reinen Nordexpositionen fast gar kein Schnee vorhanden ist und man sich da über die Forststraßen hoch- und runterschummeln muss.

    Route: Unterer Grund - Labalm - Pfannschlagalm - Haglangerhochalm (verfallen) - Großer Tanzkogel. Retour auf der gleichen Route.

    Oberhalb von 1800 Metern sehr schöner Pulver in den Nordostmulden. Einmal bin ich auch auf der Westseite abgefahren, aber da hat es wirklich nur in der einen Mulde, die ich genutzt habe, eine Unterlage. Generell habe ich fast alle fahrbaren Mulden ausprobiert (drei insgesamt) - die übrigen Varianten wären Steinharakiri.

    Lawinengefahr: Gering. Den Zustieg zum Tanzkogel über die Forststraße Pfannschlag - Haglanger sollte man wegen der sehr steilen Grashänge oberhalb bei Lawinengefahr besser meiden - da gibt es dann bessere Möglichkeiten.

    Fazit: Hod scho basst - aber in Jubel brech ich da nicht aus.


    Bilder:


    1: Gute Schneelage im Unteren Grund.

    2/3: Im Mittelteil aperts leider aus.

    4: Richtung Tanzkogel wird es dann wieder besser.

    5: Blick zum Rettenstein.

    6/7: Die letzten 100 Höhenmeter geht es aussichtsreich am Kamm entlang.

    8/9: Toller Pulver in den Nordostmulden.

    10: Abfahrt auf der Westseite. Wenn genau hinschaut, sieht man, dass neben der Mulde überall Alpenrosen und Co aus dem Schnee spitzen.


    Bevor es zu Verwirrungen kommt, warum der Beitrag in der Länderrubrik "Österreich" erscheint, sei gesagt, dass die Tour mit Start am Köglboden fast komplett in Tirol liegt.

    Am Donnerstag bin nach der Arbeit zum PP gefahren und dort um 16.15 Uhr los zur Gufferthütte, in deren vorzüglichem Winterraum ich mal wieder die Nacht verbracht habe. Sehr schöner Sternenhimmel und stimmungsvoller Sonnenaufgang.

    Gestern bin ich dann auf die Halserspitze und am gleichen Weg über die Gufferthütte wieder zurück. Für die Blauberg-Überschreitung fehlte mir wegen eines Termins am Nachmittag leider die Zeit, aber das schaut momentan machbar aus.

    Ab 1600 Meter liegt am Südanstieg fast kein Schnee mehr, sodass ich diesen Teil ohne Schneeschuhe gegangen bin (Grödel nicht zwingend). Auf der restlichen Tour habe ich die Schneeschuhe benutzt; die Forststraße würde aber freilich auch ohne gehen.

    Anforderungen: 1000 Hm, 20 Km, insgesamt 6-7 Stunden. Technisch einfach. Natürlich kann man das auch als Tagestour machen, aber ich bin halt gerne in Winterräumen.

    Fazit: Wieder eine feine, kleine Exkursion.


    Bilder:


    1: Beeindruckende Eiskristalle und

    2: Eiszapfen.

    3: Der gemütliche Winterraum der Gufferthütte.

    4: Sonnenaufgang.

    5: Je weiter oben, desto weniger Schnee.

    6/7: Gipfelpanorama.

    8: Das verschneite Hochmoor bei der Bayrischen Wildalm.

    9/10: Eis und Wasser am Filsmoosbach.




    Auch ohne Ski eine der schönsten heimatlichen Wintertouren.


    Oft schon habe ich die Buchstein-Reibn oder ihre große Schwester, die Rauhalm-Reibn, gemacht - aber immer mit Ski. Angesichts des zwar ausreichenden, aber schlechten Schnees sind meine Freundin Daniela und ich heute aber mit den Schneeschuhen losgezogen und das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, denn ohne wär's arg mühsam gewesen und mit Ski hätte es definitiv keinen Abfahrtsgenuss gegeben.

    Die Route folgt genau jener der Skitour (siehe Berichte aus den letzten Jahren von mir hierzu) , wobei natürlich die ganzen größeren und kleineren Abfahrtsvarianten mit den Schneeschuhen wegfallen.

    Anforderungen: Etwa 800 Hm und um 12 Km, 4-5 Stunden. Das Gelände eignet sich perfekt für Schneeschuhe.

    Die Tour gehört für mich zu den schönsten in den heimatlichen Bergen: Unten geht's malerisch am Bach entlang, später die schönen Waldstücke und oben dann die herrlichen Ausblicke...

    Hinweis: Ein Ärgernis ist die "Rodelbahn" der Buchsteinhütte. Für mich unverständlich ist diese sehr tief geräumt worden, was in oberen Drittel dazu führt, dass sie fast durchgehend aper ist, was aber allein der Räumung geschuldet ist und NICHT dem Wetter. Mir tun die vielen Familien leid, die da mit Kind und Rodel hochgehen und dann so einen Mist vorgesetzt bekommen. Auch für Skitourengeher ist das natürlich ärgerlich. Wie gesagt: Dafür habe ich null Verständnis! Die Schwarztenn-Rodelbahn ist hingegen gut in Schuss.


    Bilder:


    1: Der untere Teil führt gemütlich am Bach entlang.

    2: Ein erster schöner Rastplatz wird nach etwa einer Stunde erreicht.

    3: Baumveteranen wie diese genießen meine besondere Sympathie.

    4: Der Regen vom Montag war auch als Landschaftskünstler unterwegs.

    5: Im Kessel unter dem Sonnberg.

    6: Roß- und Buchstein.

    7/8: Großartige Ausblicke.

    9: Ausreichend Schnee hätte auch die Rauhalm-Reibn, deren wichtigste Stationen man hier sieht (Seekarkreuz, Schönberg, Hochplatte).

    10: Bei den Roßstein-Almen.