Beiträge von Andreas84

    Gipfel und Höhe: Schneibstein (2276), Windschartenkogel (2211), Fagstein (2164), Jenner (1874)



    Gebirge: Berchtesgadener Alpen



    Art der Tour: Skitour



    Datum der Tour: 07.03.21



    Ausgangspunkt: Hinterbrand (3 Euro)

    Tourenverhältnisse: Sicherlich nicht mehr ganz so fein wie gestern (siehe Beitrag von SoFi) aber immer noch gut. In diesem Winter der eingeschränkten Möglichkeiten wiederholen sich fast zwangsläufig manche besonders attraktive Touren, sodass ich nunmehr heuer schon zum vierten Mal am Schneibstein war. Die Schneelage ist trotz Neuschnee insgesamt gegenüber meiner letzten Tour dort (14.02) deutlich schlechter, aber Spaß macht es trotzdem. Unsere Route: Hinterbrand - Schneibstein über Skigebiet und Stahl-Haus - Windschartenkogel - Fagstein - Hohe Rossfelder - Königsbachalm - Jenner - Abfahrt auf der Skipiste. Wir hatten auch überlegt, vom Schneibstein über die Bockskehl abzufahren, aber die war uns dann schon zu stark verspurt, sodass wir in der (berechtigten) Hoffnung auf weitgehend unverspurtes Gelände noch die beiden anderen Gipfel mitgenommen haben. Da der Weg von der Königsbachalm bis nach Hinterbrand fast ganz aper ist, was etwa 45 Minuten Skitragen bedeutet (siehe auch Beitrag SoFi), sind wir lieber nochmal auf den Jenner hoch (eine gute Stunde Gehzeit) und die gut präparierte Piste runter.


    In Summe eine tagfüllende Unternehmung mit ca. 2300 Höhenmetern.


    Die Schneequalität war je nach Feinexposition und Bewölkungsgrad unterschiedlich: teils feinster Pulver, teils Harsch. Die schöne Abfahrt von den Hohen Rossfeldern (westexponiert) war auch gegen 15 Uhr noch pulvrig (aber natürlich schon sehr stark zerfahren). Steinkontakt ist (bis auf die Rossfeld-Abfahrt) sehr wahrscheinlich, auch wenn man vorsichtig unterwegs ist, weil manche Steine einfach erst zu sehen sind, wenn es (fast) zu spät ist. Ich konnte das mit viel Glück und spontaner Akrobatik heute vermeiden, aber meine beiden Begleiterinnen haben sich ziemlich deftige Kratzer eingefangen.



    Gefahreneinschätzung: Keine



    Exposition der Route: alle



    Prognose: Wird grundsätzlich schon noch ein bisserl gehen, aber eigentlich fehlt da ein Meter Schnee.



    Sonstiges: Auf einem Schild bei der Jenner-Bahn stand heute, dass von morgen bis Donnerstag (08.03 - 11.03) Revisionsarbeiten an der Seilbahn stattfinden und daher alle Pisten und auch Ziehwege im Skigebiet gesperrt sind. Man könne den Jenner (und folglich auch den Schneibstein) nur über die Königsbachalm erreichen. Ob die Tour dann lohnend ist (hin und zurück mindestens 45 Minuten Tragen)?



    Bilder / GPS-Track:



    Gipfel und Höhe: Farrenpoint (1273), Rampoldplatte (1422), Hochsalwand (1625), Haidwand (1585), Kirchelwand (1521)


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Wanderung; unschwierig, aber recht lang - T3


    Datum der Tour: 28.02.21


    Ausgangspunkt: Feilnbach, PP Unteres Jenbachtal (2 Euro). Die Straße zum oberen Jenbach-PP (5 Euro) ist aber zurzeit auch geöffnet.


    Tourenverhältnisse: Gut. Nur kurze batzige Passagen und weitgehend schneefrei. Meine Route: PP - Farrenpoint - Schuhbräualm - Rampoldplatte - Hochsalwand - Haidwand - Kirchelwand - Reindler Alm - Wirtsalm - Jenbachsteig - PP. Grödel sind auf dem Nordanstieg zur Hochsalwand und beim Beginn des Abstiegs von der Reindler Alm sehr nützlich, aber nicht zwingend notwendig. Die Anstiege auf Haid- und Kirchelwand (liegen im gleichen Kamm wie die Hochsalwand) sind weder beschildert noch markiert; es gibt nur hier und da leichte Trittspuren. Wenn man bei der Haidwand in einen üblen Latschenkampf gerät, ist man falsch, da eine enge Latschengasse zum Gipfel hinaufführt. Aufgrund der recht kniffligen Wegfindung und des geringen Bekanntheitsgrads ist man auf diesen beiden Gipfeln meist alleine - so auch heute.


    Gefahreneinschätzung: Gering. Der Jenbachsteig ist aber sehr rutschig.


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Bleibt bis zum (hoffentlich ergiebigen) nächsten Schneefall so.


    Sonstiges: Mich beeindruckt die Hartnäckigkeit, mit der manche Leute stur auf dem Weg bleiben, egal wie schlammig oder eisig dieser ist, obwohl es einen halben Schritt weiter links oder rechts gut geht... ;)


    Bilder / GPS-Track:


    1: Am Farrenpoint
    2: Die Zugspitze, wie ein kundiger Bergfex heute seine Begleiterin belehrte...
    3: Auf dem Bild ist sie dann wirklich (mittig, hinten)
    4: Gamsen sieht man bei der Reindler Alm fast immer.
    5: Blick von der Kirchelwand zum Breitenstein


    Gipfel und Höhe: Hochgern (1744m)


    Gebirge: Chiemgauer


    Art der Tour: Wanderung. Ich würd ja gerne "Skitour" schreiben, aber ...


    Datum der Tour: 24.02.21


    Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Unterwössen (kostenlos)


    Tourenverhältnisse: Gut. Wir sind von Unterwössen über das Hochgernhaus auf den Gipfel und auf dem gleichen Weg wieder zurück. Im unteren Teil lässt sich der eintönige Forststraßenhatscher bis zur Ager-Gschwendalm durch schöne Waldpfade (nicht beschildert, aber sehr gut zu erkennen) abkürzen. Erste Passagen mit Schnee ab etwa 1200 Metern, durchgängig Schnee aber erst nach dem Hochgernhaus. Grödel können hilfreich sein, vor allem wenn man früh unterwegs ist - brauchen tut man sie aber nicht.


    Eine Skitour macht auf dieser Route gar keinen Sinn, auch nicht mit Radunterstützung, da ab der Ager-Gschendalm ein Radlfahrverbot gilt - warum auch immer... Im Kessel unterhalb des Gipfels wäre es an sich schon lohnend und ich habe auch genau 3 Skispuren gesehen. Vielleicht sind die über die Staudacher Alm aufgestiegen. Grundsätzlich stehen aber Tragestrecken und Abfahrtsvergnügen hier vermutlich in keinem sinnvollen Verhältnis. Die Ost- und Südhänge im Gipfelbereich sind aufgrund von Gleitschneelawinen völlig aper. Diese sind aber meines Wissens eh zum Großteil Naturschutzgebiet.


    Gefahreneinschätzung: Keine


    Exposition der Route: West und Süd


    Prognose: Wird (zum Wandern) noch besser.


    Sonstiges: Hochgernhaus bietet Essen und Getränke zum Mitnehmen an. Für einen Wochentag war sehr viel los; es waren sicher weit über 150 Leute unterwegs.


    Die ersten Leberblümchen blühen auch schon. Sieht zwar schön aus, aber mir persönlich wäre eine zwei Meter dicke Schneedecke lieber... Meine Freundin sieht das natürlich genau anders herum. ;)


    Bilder / GPS-Track:


    1: Enzianhütte
    2: Gipfelkessel. Da kann man noch Skifahren, wenn man die Ski irgendwie hochbringt.
    3/4: Kurz vor dem Gipfel
    5: Die ersten Blümchen


    Gipfel und Höhe: Auerspitz (1811), Taubenstein (1692), Rauhkopf (1689), Tanzeck (1703)


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 22.02.21


    Ausgangspunkt: Taubensteinbahn


    Tourenverhältnisse: Grundsätzlich gut, aber der Lochgraben... Ein Mitforist (ich glaube der Fasangartler) hat letztes Jahr mal die schöne und auch jetzt wieder zutreffende Formulierung "aperer Gletscher im Lochgraben" gefunden. Heute Morgen waren die Verhältnisse wirklich extrem eisig, sodass man mit den Harscheisen schon gut vertraut sein muss, um überhaupt hochzukommen - teilweise ging es nur im Treppenschritt auf den Eisen hoch (oder für manche halt gar nicht...). Auch bei der Abfahrt am Nachmittag (so gegen 3 Uhr) immer noch sehr harte Verhältnisse und ein ziemliches Sturzfestival bei manchen Kollegen. Zurzeit sollten nur Leute mit der nötigen Erfahrung da hoch (und runter). Wer hier das erste Mal überhaupt die Harschis auspackt, wird große Probleme bekommen. Alternativ kann man (mit Tragestrecke) ja von Spitzingsee-Kirche über die Bergwacht Hütte und die Maxlrainer Alm ins Taubensteingebiet, um die schönen oberen Hänge zu genießen.


    Meine heutige Route: PP - Taubenstein - Kleintiefenthal - Miesingsattel - Großtiefenthal - Auerspitz - Großtiefenthal - Miesingsattel - Kleintiefenthal - Rauhkopf - Rauhkopfhütte - Tanzeck - Talabfahrt


    Den ersten Aufstieg zum Taubenstein sowie zum Miesingsattel habe ich bis auf das Flachstück komplett mit den Harschis gemacht, der Rest ging dann ohne.


    Die Abfahrten: Miesingsattel - Großtiefenthal um 11 Uhr perfekt aufgefirnt


    Auerspitz Nord um 12 hart, aber schön zu fahren - vielleicht hätte es hier eine Stunde später auch aufgefirnt.


    Rauhkopf West um kurz nach 1 immer noch hart, aber griffig


    Tanzeck Südwest um halb 3 toller Firn/Sulz - definitiv die beste Abfahrt heute


    Talabfahrt wie schon gesagt sehr hart, aber eigentlich nicht unfein, solange man nicht stürzt.



    Gefahreneinschätzung: Keine Lawinengefahr, aber Verletzungsgefahr durch Stürze, v.a. im Lochgraben; hier hat es am Wochenende ja auch einige Verletzte gegeben.


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Bleibt mehr oder weniger so. Die erste Abfahrt, die ausapern wird, ist die Tanzeck-Südwest.


    Sonstiges: Bei der klassischen Rotwand-Reibn soll die Spur zwischen Taubenstein, Lempersberg und Rotwand laut Aussagen anderen Tourengeher ziemlich arg von Fußgängern zertreten sein.


    Steinkontakte hatte ich heut keine, aber da war schon auch Glück dabei.


    Bilder / GPS-Track:


    1: Die Rinnen an der Rotwand schauen eigentlich noch ganz gut aus.
    2: Auerspitz Nord
    3: Tanzeck Abfahrt


    Gipfel und Höhe: Wallberg (1722), Setzberg (1706), Röthenstein (1695)


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 18.02.21


    Ausgangspunkt: Hufnagelstube (3 Euro Maut)


    Tourenverhältnisse: Gut! Frühjahrsverhältnisse. Wir sind heute zuerst auf den Wallberg, vom Kircherl den schönen Osthang runter (zwischen 11 und 12 Uhr perfekter Firn) und dann hoch zum Setzberg. In der Nord-Abfahrt etwa 5cm Pulver auf recht ruppigem Untergrund - aber schön zu fahren. Meine Begleiter sind danach wieder zum PP und ich allein weiter zum Röthenstein. Für den Aufstieg bin ich fast bis zum Plankensteinsattel und dann links den steilen Hang hoch, Abfahrt über den Westhang zu den Röthensteinalmen - oben etwas Pulver, dann harter Deckel - toll! Harscheisen waren heute nicht nötig (beim Setzberg-Aufstieg aber hilfreich); der Steilhang zum Röthenstein war (gegen 15 Uhr) schon recht weich und ging daher ohne. Gerade wenn man früh unterwegs ist, sollte man die Eisen aber dabei haben, denn wenn die Sonne wieder weg war, hat es gleich spürbar angezogen.


    Gefahreneinschätzung: Gering, Röthenstein ist aber bezüglich Gleitschneelawinen/Wechtenbruch nicht zu unterschätzen.


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Heute konnte man gerade so noch zum PP mit den Skier "fahren" (eher rumstopseln), aber unten wird es wohl morgen schon Tragepassagen geben. Oberhalb der Siebli-Diensthütte (beim Wasserfall) ist die Schneelage aber noch gut und wird auch ein paar warme Tage überstehen.


    Sonstiges: Alle Aufstiegs- und Abfahrts-Varianten am Röthenstein sind anspruchsvoll bzw sehr anspruchsvoll und daher nur für wirklich sichere Skifahrer zu empfehlen. Bei gefrorenem Schnee ist auch der von mir gewählte Aufstieg über den Steilhang nicht ohne (Abrutschgefahr). Die Ost-Abfahrt wurde heute ebenfalls gemacht und weist vom Augenschein her brauchbare bis gute Verhältnisse auf.


    Bilder / GPS-Track:


    1: Plankenstein und Risserkogel vom Röthenstein aus
    2: Aufstieg zum Wallberg-Kircherl
    3: Am Setzberg
    4: Blick in die Röthenstein Ost
    5: In der Röthenstein West
    6: Mein Moment des Tages! Man muss vielleicht a bisserl genauer hinschauen...


    Gipfel und Höhe: Tanzeck (1703), Taubenstein (1692), Rauhkopf (1689)



    Gebirge: Mangfallgebirge



    Art der Tour: Skitour



    Datum der Tour: 17.02.21



    Ausgangspunkt: Taubensteinbahn (5 Euro)



    Tourenverhältnisse: Speziell. Interessante und kleinräumig sehr unterschiedliche Schneebeschaffenheit, die sich im Laufe des Tages auch ständig verändert hat (Ich bin die Runde zwei Mal gegangen). Zur Erklärung: Es hat gestern früh erst ein paar Zentimeter geschneit, gegen Mittag hat es dann eine halbe Stunde bis weit hinauf (sicher bis gegen 1800 Meter) leicht geregnet, was zu fürchterlichem Bremsschnee geführt hat (Ich war gestern Nachmittag auf der Brecherspitze - bergauf bin ich ohne eine einzige Kurve gerade hinaufgegangen, weil der Schnee so pappig war...) Heute Nacht oder am Morgen hat es dann ab etwa 1300 Metern ein paar Millimeter "geschneit", wodurch eine leicht angefrorene Reif/Harschschicht entstanden ist. Mit zunehmender Erwärmung wurde daraus im Schatten so etwas wie mehliger Pulver, in der Sonne aber irgendwas Firnartiges. Dies war aber nur in West- und Südexpositionen so, während man in Ost und Nordlagen wiederum entweder etwas Pulver (Tanzeck-Rinne) oder Windharsch (Taubenstein-Mulde) finden konnte...


    Dennoch ging es zum Fahren erstaunlicherweise wirklich gut (sonst hätte ich die Runde auch nicht zwei Mal gemacht...)! Beim ersten Anstieg zum Tanzeck dachte ich mir nur ohje ohje, aber beim Blick in die Rinne hellte sich meine Stimmung gleich auf.


    Der Aufstieg im Lochgraben geht problemlos ohne Harscheisen.



    Gefahreneinschätzung: Heute keine, aber bei den zu erwartenden hohen Temperaturen kann es sein, dass Wechten abbrechen (Tanzeck) oder Gleitschneelawinen ein Thema werden (Rauhkopf Nordost).



    Exposition der Route: alle



    Prognose: Wenn es schon warm wird, wird es hoffentlich wenigstens auch firnig. Der Lochgraben hat leider nur wenig Schnee; im Steilhang und der Querung danach wird es bald eng werden, denn es gibt jetzt schon einzelne apere Stellen.



    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:


    1: Pulver in der Tanzeck-Rinne
    2: Das ist dieser seltsame Reif/Harschschnee
    3: Rauhkopf Nordost
    4: Zweiter Aufstieg zum Tanzeck - dieses Mal in Begleitung.
    5: Am Beginn der Rauhkopf Westabfahrt


    Gipfel und Höhe: Schneibstein (2276m), Windschartenkogel (2211m), Fagstein (2164m)


    Gebirge: Berchtesgadener Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 14.02.21


    usgangspunkt: Hinterbrand (3 Euro)


    Tourenverhältnisse: Wirklich gut! Traumhaftes Wetter, grandiose Landschaft und teils noch feiner Pulver. Wir sind von Hinterbrand über das Jenner-Skigebiet und das Stahl-Haus auf den Schneibstein. Die Verhältnisse im Aufstieg waren außerordentlich gut - auch die Steilstufe nach dem Stahlhaus konnte ohne Abschnallen dank einer sehr sinnig gelegten Spur problemlos mit Skiern begangen werden. Generell muss den Leuten, die in den letzten Tagen die Spuren auf der Reibn angelegt haben, ein großes Lob ausgesprochen werden, da diese einfach absolut perfekt sind. Trotz der vielen Begehungen ist die Spur griffig (Harscheisen völlig überflüssig), nie zu steil und die Spitzkehren sind immer an den optimalen Stellen. Ich habe wirklich selten eine so durchgängig feine Spurarbeit gesehen!


    Wir haben zur "klassischen" Reibn zwei zusätzliche Gipfel hinzugenommen, um noch mehr schöne Abfahrten zu haben und auch sonst ein paar kleine Pulver-Varianten eingebaut. In den Abfahrten war aber mitunter etwas Vorsicht angesagt, da vor allem in den Gipfelbereichen immer wieder zuvor abgewehte Stellen zu befahren waren, deren steiniges Terrain nun von einer recht dünnen Neuschneedecke übertüncht war. Steinkontakte waren da fast unvermeidlich - überwiegend aber tolle Abfahrtsverhältnisse, v.a. am Rossfeld!


    Insgesamt sind wir auf fünf Aufstiege (etwa 2000Hm) und natürlich ebenso viele Abfahrten gekommen.


    Gefahreneinschätzung: Keine Lawinengefahr.


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Hängt stark von der Schneefallgrenze bei den nächsten Niederschlägen ab.


    Sonstiges: Es war recht viel los, aber einfach eine sehr schöne Stimmung. Viele Leute hat man immer wieder getroffen, ist mal gemeinsam abgefahren oder aufgestiegen - so soll das sein.


    Ein Kollege aus Altötting hat es gut auf den Punkt gebracht, als er vom Fagstein so in die Runde schaute: "Ah, des sand hoid oafach richtige Berg, do in Berchtsgon herin!"


    Gesprächen mit Einheimischen war zu entnehmen, dass zurzeit viele Berchtesgadener Frühjahrsklassiker mangels Alternativen begangen werden, dies aber oft mit langen Tragepassagen verbunden ist - z.B. Ofenkar o.ä.


    Bilder / GPS-Track:
    1: Nia ned dan mir do überd Grenzen umme geh, weil des hod da Söder gsogt. Und der muass ja wissn...
    2: Wenn ER den ganzen Tag zuaschaut, steht ma scho glei ganz anders am Ski.
    3: Alloa warma ned.
    4: Fagstein
    5: So soi a scheene Spur ausschaun!
    6: Abfahrt vom Windschartenkogel
    7: Scho wieder ER!
    8: ER konn einfach ned wegschaung! Oder is es andersrum?
    9: Puiver am Rossfeld⛷⛷

    Gipfel und Höhe: Plankensteinsattel (1692m), Wallberg (1722m) - Skitour Plankenstein-Reibn


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 13.02.21


    Ausgangspunkt: Hufnagelstube (3 Euro Maut). Wir haben heute um 8 Uhr gerade noch den letzten freien Parkplatz abgestaubt.


    Tourenverhältnisse: Gut. Mit diesem Beitrag kann ich meinen Bericht von Mittwoch sozusagen um den fehlenden Teil ergänzen. Am Mittwoch hatte ich ja am Sattel wegen sehr schlechter Sicht umgedreht. Heute sind wir über die Sieblialm zum Riederecksattel. Dann Abfahrt in den Kessel, drüben wieder hoch und hinab zur Röthensteinalm. Normalerweise ist es von den Abfahrten her ja lohnender, die Reibn anders herum zu gehen, doch ist das (jedenfalls nach meinem Gefühl) zurzeit anders, da der untere Teil der Abfahrt zur Sieblialm stark von alten Gleitscheelawinen überspült ist und und die Abfahrt vom Plankensteinsattel in den Kessel aufgrund insgesamt zu geringer Schneelage nur im oberen Teil lohnend ist. Im unteren Teil kommt man gerade so durch und muss dann sehr auf die entgegenkommenden Tourengeher achten, weil die passierbaren Passagen in Abfahrt bzw. Aufstieg einfach wirklich eng sind. Die Spur ist zwar recht hart, aber nicht eisig. Ich bin ohne Harscheisen gegangen (ging sehr gut), aber viele (auch meine Begleiter) haben welche verwendet oder sind gleich zu Fuß hochgestapft. Die Spur wird dadurch natürlich nicht besser.


    Nach einer ausgiebigen, sonnigen Rast in der Nähe der Röthensteinalm bin ich mit meiner Freundin auf den Wallberg und anschließend auf einen Kaiserschmarrn zum Wallberghaus. Am Ende noch sehr schöner Abstecher zum spektakulär vereisten Siebli-Wasserfall.


    Gefahreneinschätzung: Keine Lawinengefahr


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Wird ein bisserl schlechter. Heute konnte man hier und da noch ein Pulverfleckerl finden. Am mittleren Nachmittag bildete sich an Hängen, die nach viel Sonneneinstrahlung wieder in den Schatten gerieten, allerdings schon Harsch.


    Sonstiges: Die Reibn ist zwar eigentlich (auch bei den jetzigen Verhältnissen) nicht schwierig, aber nicht jeder, der die Tour in Angriff nimmt, hat die nötige Erfahrung (z.B. "Fußgänger" Richtung Plankensteinsattel). Macht ja grundsätzlich nichts, weil die erwirbt man ja eben durch Üben. Das kann man hier sehr gut, da es keine absturzgefährdeten Stellen gibt - auch für zwei meiner Begleiter war die Tour (im Aufstieg) an ihrer Grenze. Aber: Wer in der Abfahrt gerade so eine präparierte Piste halbwegs hinuterkommt, sollte vielleicht einfach eine andere Tour, zum Beispiel nur über die Forststraße zum Wallberg, machen.


    Bilder:


    1: Die ersten Sonnenstrahlen am Morgen.
    2: Am Riedereck-Sattel
    3: Abfahrt zur Röthensteinalm
    4: Blick vom Wallbergkircherl
    5: Do is a, da Puiver! Homman doch no gfundn!
    6: Da beste Brotzeit-Platz
    7: Siebli Wasserfall


    Gipfel und Höhe: Seekarkreuz (1601), Schönberg (1620), Hochplatte (1592)


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 11.02.21


    Ausgangspunkt: PP Klamm (5 Euro)


    Tourenverhältnisse: Sehr fein! Es freut mich sehr, dass ich bei meinem 100. Beitrag in diesem Forum eine schöne Tour mit sehr guten Verhältnissen präsentieren kann. Wie Martin, der ja nur ein Tal weiter unterwegs war, schon geschrieben hat, hat der Kälteeinbruch uns in den Gipfellagen etwa 30cm wunderbaren Champagner-Pulver bescheert, der sich auf der harten Unterlage wunderbar fahren lässt. Ich bin vom PP aus zunächst zur Schwarzentenn-Alm. Die Fahrstraße dorthin ist leider geräumt und daher (v.a. in der Abfahrt) nicht wirklich zu gebrauchen. Hoch und runter bin ich daher auf dem normalen Wanderweg, der heute auch runter halbwegs passabel war. Wenn die Spur hier aber wieder von Fußgängern zertramppelt wird - was am Wochenende sicher passiert -, muss man vielleicht ein Stückerl die Ski tragen. Der weitere Weg in Kurzform: Schwarzentenn - Rauhalm- Seekarkreuz - Rauhalm - Mariaeck - Schönberg - Ampertal-Alm - Hochplatte - Buchsteinhütte.


    Drei wirklich tolle Abfahrten, wobei die Nord-Abfahrten vom Schönberg und der Hochplatte ziemlich anspruchsvoll sind. Beim Schönberg ist ein Großteil des Nordhanges aufgrund von Gleitschneelawinen aus der letzten Wärmephase nicht befahrbar (siehe Fotos).


    Gefahreneinschätzung: Gering, keine Schneebrettgefahr, da der fluffige Neuschnee noch gar nicht verbunden und auch ohne Windeinfluss gefallen ist. Vorsicht aber mit den Wächten an Seekarkreuz und Hochplatte (siehe Foto)!


    Da der letzten Schnefall fast ohne Windeinfluss gefallen ist, sind jetzt auch vorher apere Hänge eingeschneit, haben aber natürlich keine Grundlage. Der erste Teil der Abfahrt von der Hochplatte bis zu den Roßstein-Almen führt über so einen Hang - also Obacht mit den Steinen.


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Bleibt angesichts der Wettervorhersage sicher gut. Heute waren nur sehr wenige Leute unterwegs - es ist also noch viel Platz für eigene Spuren. Das Gelände ist auf dieser Reibn so weitläufig, dass man auch am Wochenende noch viele Varianten finden wird, auf denen man schön Zöpferl flechten kann (Stichwort Brandkopf und Mühltaleck - da ist heute noch niemand gefahren)


    Sonstiges: Die Reibn ist gut eingespurt. Sowohl das Seekarkreuz (über Lenggrieser Hütte) als auch der Schönberg (von Fleck) wurden auch schon von Lenggries aus begangen. Von Fleck kann man wohl mit Skiern hoch, aber muss runter ein Stückerl tragen, wie mir ein Paar erzählte, das ich am Schönberg traf. Bei Start am Schloss Hohenburg wird es vermutlich ähnlich sein.


    Die Reibn ist konditionell durchaus fordernd, obwohl nur etwa 1200 Höhenmeter zu bewältigen sind. Die Distanzen, die in überwiegend flachem Gelände zurückgelegt werden, sind beachtlich. Die höchste Stufe der Steighilfe braucht man bei vielleicht 10 Prozent der Tour, während die Hälfte ganz ohne gemacht wird. Je nach Kondition wird man so 5 bis 8 Stunden brauchen.


    Ein schönes Tourenwochenende wünsche ich euch allen!


    Bilder / GPS-Track:


    1: Aufstieg zur Seekarkreuz
    2: Abfahrt von selbigem
    3: Auf dem Weg zum Schönberg
    4: Gleitscheelawinen Schönberg Nord
    5: Hochplatte, is grod numoi guad ganga... war aber nicht ich.
    6: So soi des sei!
    7: So a
    8: A warme Suppn is genau des Richtige an so am koidn Dog!
    9: [b]Winter wie er sein soll.
    10: [b]Da sieht man die Lawinen am Schönberg noch besser.


    Gipfel und Höhe: Wallberg (1722), Setzberg (1706), Plankensteinsattel (1692)


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 10.02.21


    Ausgangspunkt: Hufnagelstube (3 Euro Maut)


    Tourenverhältnisse: Gut. Schnee von unten weg, oben so 10cm Pulver auf harter Unterlage. Die Tour in Kurzform: PP - Wallberg (Skidepot knapp unter dem Gipfel) - Wallberghaus - Setzberg - Rottachalm - Röthensteinalm - Plankensteinsattel - retour. Eigentlich wollte ich natürlich die komplette Reibn mit Abfahrt in den Kessel und Wiederaufstieg zum Riedereck machen, aber als ich am Sattel ankam, hatte es im Kessel schon so eingenebelt, dass man gar nichts gesehen hat; deswegen bin ich auf meinem Aufstiegsweg wieder zur Röthensteinalm zurückgefahren. Die Reibn geht vom Schnee her aber auf jeden Fall - andere hatten sie schon früher am Tag gemacht.


    Die beiden Abfahrten vom Setzberg (Ost/Nord) und vom Sattel waren wirklich fein! Allerdings sollte man da schon präzise Skifahren können und Kurzschwünge sicher beherrschen, da man sich sonst im Gesträuch schnell verhedert (gilt vor allem für den unteren Teil der Setzberg-Abfahrt).


    Gefahreneinschätzung: Keine Lawinengefahr heute, keine Harscheisen notwendig.


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Wird hoffentlich noch besser. Gegen 13 Uhr begann es mit zunehmender Intensität zu schneien...


    Sonstiges: Theoretisch wäre auch eine Direktabfahrt vom Setzberg zur Röthensteinalm möglich, aber da fehlt momentan im unteren Teil aufgrund von Gleitschneelawinen der Schnee. (Ich weiß auch nicht, ob man da naturschutzrechtlich gesehen runterfahren darf.)


    Röthenstein wurde heute auch gemacht.


    Bilder / GPS-Track:


    1: Kurz vor dem Wallberg-Gipfel
    2: Setzberg - links vom Gipfel sieht man die Nordabfahrt
    3: Setzberg-Abfahrt
    4: Blick zum Plankensteinsattel


    Gipfel und Höhe: Tanzeck (1703), Auerspitz (1811), Taubenstein (1692)


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 09.02.21


    Ausgangspunkt: Taubensteinbahn (5 Euro)


    Tourenverhältnisse: In Ordnung. Die Tour war heute eine Mischung von Tanzeck-Reibn und Rotwand-Reibn (ohne Rotwand...). Mein Gedanke war dabei, möglichst viele Ost- und Nordhänge in der Abfahrt zu haben, weil es da den Schnee reingeweht hat, während die Westhänge alle abgeblasen sind. Ich bin zunächst zum Tanzeck (der Altschnee reicht gerade so, um vernünftig raufzukommen) und dann über eine der Rinnen zur Krottenthaler Alm. Weiter in Stichpunkten: Miesingsattel - Großtiefenthal - Auerspitz - Großtiefenthal - Miesingsattel - Kleintiefenthal - Taubenstein - Talabfahrt. Wie Reinhold in seinem Beitrag schon geschrieben hat, liegt Pulver (bei meinen Abfahrten so 10-20cm) auf einem harten, stellenweise sehr ruppigen Untergrund; in der Rinne vom Tanzeck hat es mich dermaßen durchgeschüttelt, dass ich schon dachte, mein Bierflaschl im Rucksack übersteht das nicht. Taubenstein Talabfahrt geht fein.


    Gefahreneinschätzung: Heute keine Lawinengefahr, da der Neuschnee noch nicht gebunden ist. Der Neuschnee hat aber auch noch keine Bindung zum Altschnee.


    Exposition der Route: alle außer Süd


    Prognose: Wird hoffentlich noch besser, wenn morgen noch a bisserl mehr Schnee fällt.


    Sonstiges: Heute konnte man gut sehen, wo eine Grundlage drunter ist und wo nicht und daher mit umsichtiger Fahrweise Steinkontakte vermeiden. Wenn es aber noch mehr schneit, ist das vielleicht nicht mehr so offensichtlich.


    Zur Zeit nicht lohnend/möglich sind folgende Abfahrten:


    Tanzeck und Rauhkopf West (Normalabfahrten) sind zwar fahrbar (Rauhkopf nur direkt am Waldrand), aber ... schon sehr schneearm.


    Miesing-Westrinne hat gar keinen Schnee. Einer hat es versucht, kam aber dann zu Fuß wieder zum Miesingsattel runter.


    Aiplspitze hat in der Krottenthal-Flanke gar keinen Schnee, da kommt man nicht mal mit Skiern hoch.
    Harscheisen blieben heute im Rucksack, auch der Steilhang nach dem Parkplatz ging gut ohne.


    Bis auf den Taubenstein würde ich die Tour bei den aktuellen Verhältnissen nur Leuten empfehlen, die a bisserl Skifahren können.


    Bilder:


    1: Aufstieg zum Tanzeck
    2: Rinne Tanzeck
    3: Rauhkopf
    4: Aufstieg zum Auerspitz
    5: Auerspitz-Nordabfahrt



    s

    Gipfel und Höhe: Abereck, Heuraffelkopf, Predigtstuhl


    Gebirge: Chiemgauer


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 15.01.21


    Ausgangspunkt: Lederstube


    Tourenverhältnisse: Genialer Pulver, siehe Beitrag gestern. Ich schreibe heute nur, um auf die Lawinengefahr hinzuweisen. Auf der gestern von mir beschriebenen Reibn herrscht keine Gefahr, aber...



    Gefahreneinschätzung: Süd- und Südosthänge sind absolut zu meiden! Wir haben heute einige Schneebrettabgänge beobachten müssen; im einzelnen waren folgende Abfahrten betroffen:


    Abereck Südost: Ziemlich großes Schneebrett, ausgelöst durch Skifahrer. Fernauslösung! Abriss etwa 80 Meter über dem Skifahrer.


    Klausen Süd: Skifahrer löst Schneebrett aus und durch Fernauslösung geht auch am Hang daneben eins los.
    In beiden Fällen waren es Einzelfahrer...


    Klausen Nord: Wir haben heute eine 3er Gruppe getroffen, die wir auch gestern schon gesehen hatten. Sie berichteten, dass bei ihrer Abfahrt gestern der ganze Steilhang abging. Auch den Wiederaufstieg danach durch das Trockenbachtal beschrieben sie als nervenaufreibend, da sich einige kleinere Schneebretter auf der anderen Talseite schon dadurch lösten, dass sie einfach nur im Talgrund spurten. Wichtige Info für alle, die vielleicht vom Trockenbachtal zum Feichteck wollen.


    Den betroffenen Skifahrern ist übrigens gottseidank nichts passiert.


    Exposition der Route:


    Prognose:


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:
    Bild 1 zeigt das Schneebrett am Abereck. Nicht zu sehen ist die Spur des Skifahrers, da diese noch weiter unten ist. Der Fahrer ist von da gestartet, wo ich das Bild gemacht habe.


    Gipfel und Höhe: Abereck, Heuraffelkopf, Predigtstuhl, Hochries (zwischen 1460 und 1560m)


    Gebirge: Chiemgauer


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 14.01.21


    Ausgangspunkt: Frasdorf, Lederstube (kostenlos)


    Tourenverhältnisse: Fantastisch! Herrlicher Pulver und vor allem viel davon! Aufstieg und Abfahrt sind vom PP weg mit Skiern möglich, da unten zwar nur etwa 10cm Schnee liegen, die Forststraße zur Frasdorfer Hütte aber gewalzt ist, sodass man mit ein wenig Umsicht Steinkontakte vermeiden kann. Wir sind zunächst über den Eiskeller zum Abereck aufgestiegen, von dort weiter zum Heuraffelkopf und dann im Pulver runter zur Abergalm bzw. zur Bergwachthütte. Waren wir bis hierher schon sehr von den Verhältnissen begeistert, so steigerte sich das nun sogar noch, da im Bereich des Predigtstuhls und des Klausenbergs wirklich absolut perfekte Verhältnisse mit mindestens 50 cm Neuschnee (eher mehr) vorherrschen. Wir sind da gleich vier Mal rauf (sind ja nur 150 Höhenmeter) und in der Abfahrt verschiedene Varianten gefahren, unter anderem die Nikolai. Grundsätzlich hat es in den Chiemgauern wohl nur so 30cm geschneit, doch die starke Windverfrachtung hat alles in die Nord- und Osthänge (bzw. in den Wald) geblasen, während Hänge in anderen Expositionen fast aper sind. Da trifft es sich natürlich gut, dass fast die ganze Reibn aus Nord- und Osthängen besteht... Zum Abschluss sind wir über den Nordost-Kamm auf die Hochries gestiegen, was skifahrerisch zwar nicht wirklich lohnend ist, aber einen ordentlichen Konditionsreiz setzt, da ich hier fast alles spuren durfte. Und wenn ich sage, dass genau hier sicher 1m Neuschnee liegt, untertreibe ich eher noch. Um den Bierdurst nach der Schinderei zu löschen, habe ich dann noch schnell den Eingang der Hochrieshütte freigeschaufelt und mir ein Flötzinger aus dem Kühlschrank im Vorraum gegönnt. Die restliche Reibn hatten schon andere Kollegen gespurt - danke dafür.


    Gefahreneinschätzung: Ich habe heute alle von uns gefahrenen Hänge als sicher empfunden. Entweder sind sie nicht steil genug für Lawinen oder es handelt sich um recht enge Waldschneisen. Kam man aber in einigermaßen freies Gelände, hat man sofort gemerkt, dass der Schnee durch Windbeeinflussung schon gut gebunden ist und bei entsprechender Hangneigung Schneebretter abgehen können. Den Aussagen des LLB ist also völlig zuzustimmen.


    Steinkontakte sind trotz der guten Schneelage nicht auszuschließen, vor allem im Gipfelbereich des Heuraffelkopfs.


    Prognose: Bleibt die nächsten Tage wohl so. Es ist noch viel Platz für eigene Spuren...


    Bilder bitte anklicken, dann schneidet es den Kopf nicht ab; die Bilder sind von der Kamera meiner heutigen Tourenpartnerin und irgendwie krieg ich es nicht besser hin.


    Bild 1: a bisserl Schnee hods scho
    Bild 2: Nikolai-Abfahrt
    Bild 3: Auf dem Weg zum Bier
    Bild 4: Predigtstuhl Nordabfahrt


    Grüß dich.


    Ich war zwar heute nicht dort, würde aber vermuten, dass der Aufstieg mehr oder weniger vom PP aus gehen müsste. Der Gipfelhang hat eine Unterlage, wie ich bei einer Heimgarten-Herzogstand-Überschreitung vor genau einer Woche sehen konnte, aber weiter unten fehlt diese sicher. Ich habe die von dir angesprochene Tour im Dezember 2019 bei sehr ähnlichen Verhältnissen gemacht, wie sie jetzt gerade sind und mir da ziemliche Schrammen an den Skiern eingehandelt, weil da schon vielen Steine lauern. Ich würde sagen, mit Steinski kann man es wagen, aber nicht mit gutem Material.
    Bei dem Link kannst du die aktuelle Schneelage am Fahrenbergkopf sehen: https://www.lawinenwarndienst-…aten_meldungen/messdaten/

    Gipfel und Höhe: Vogelsang, Sudelfeldkopf


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 13.01.21


    Ausgangspunkt: Waldkopfbahn, heute kostenlos


    Tourenverhältnisse: Gut. Es hat zwar nicht besonders viel geschneit, vielleicht 5-10cm, aber dadurch, dass es den Schnee stark verblasen hat, liegen an einigen Stellen doch so 20cm (an anderen dafür halt nichts). Der Schnee ist ein bisserls windgepresst, aber (bei ausreichender Geschwindigkeit) sehr fein zum Fahren. In erster Linie liegt der Schnee am Waldrand und in engeren Waldschneisen, was dazu führt, dass Steinkontakt nicht auszuschließen ist, da genau dort nicht immer eine durchgehende Altschneegrundlage vorhanden ist. Besonders fein ist die Tourenabfahrt vom Sudelfeldkopf, aber auch Kitzlahner macht viel Spaß. Die Abfahrt zur Rosengasse ist im oberen (interessantesten) Teil leider stark abgeweht - wir haben da zwei Abfahrtsspuren gesehen, aber uns erschien es nicht lohnenswert. Was ich hingegen nur empfehlen kann, ist, sich im Aufstieg die vielen kleinen und größeren Waldschneisen anzuschauen und als Varianten einzubauen - hier liegt der beste Schnee!


    Gefahreneinschätzung: Auf den normalen Routen keine Lawinengefahr, aber wie Martin schon geschrieben hat, ist der 3er oberhalb der Waldgrenze im LLB sicher zutreffend.


    Prognose: Wird noch besser, wenn heute Nacht hoffentlich mehr Schnee kommt.


    Sonstiges: Das Sudelfeld kann man ja auch über Brannenburg anfahren (3 Euro Maut) und die PP liegen fast alle im LK Rosenheim - also sollte man da auch in den nächsten Tagen noch hinkommen können. Heute war wie am Brauneck sehr wenig los.


    Und an alle Tourenneulinge: Im Tiefschnee braucht es eine gewisse Geschwindigkeit, damit man die Ski schön drehen kann. Wenn man zu langsam ist, haut es einen meistens um (wie beim Radfahren), was oft die falsche Reaktion hervorruft, noch langsamer zu tun. Pflugfahren ist auch nicht sinnvoll. Ich habe das heute bei einigen Leuten beobachtet und dachte mir daher, es schadet nicht, diesen Tipp mal hier zu schreiben.

    Gipfel und Höhe: Schneibstein (2276m), Jenner (1874m)


    Gebirge: Berchtesgadener Alpen


    Art der Tour: Winterbergtour, T3


    Datum der Tour: 09.01.21


    Ausgangspunkt: Hinterbrand, 3 Euro


    Tourenverhältnisse: Ganz ausgezeichnet. Eine Traumtour bei fantastischem Wetter heute! Wir sind von Hinterbrand zunächst zur Mittelstation der Jenner-Bahn (Pisten in beneidenswertem Zustand - perfekt präpariert, aber leider nur für Profisportler geöffnet...) und von dort auf dem normalen Weg (Forststraße) zum Jenner. Danach ging es via Stahl-Haus auf den Schneibstein. Abstieg über Stahl-Haus, Schneibstein-Haus und Königsbachalm; dieser Abstieg empfiehlt sich aufgrund der westseitigen Ausrichtung, da man so noch lange in den Sonne gehen kann. Auf der Route liegt durchgehend Schnee, aber es ist nie eisig oder glatt - es geht also auch ohne Grödel (mit aber besser). Schneeschuhe braucht man nicht, da die Wege bis zum Stahl-Haus sehr gut verfestigt sind und auch der Weiterweg zum Schneibstein nur an wenigen Stellen Verhältnisse aufweist, die Schneeschuhe sinnvoll machen. Am Gipfelhang gibt es zudem unter ein paar Zentimetern Pulver eine sehr harte Altschneeschicht, die für Schneeschuhgeher ungünstig ist. Zwei Schneeschuhgeher haben kurz unterhalb des Gipfels wohl deswegen umgedreht, wie wir den Spuren entnehmen konnten (, wobei ich persönlich ja glaube, dass die einfach nicht wussten, dass sie nur noch 15 Minuten vom Gipfel entfernt sind - das Kreuz sieht man ja erst ganz am Schluss...)


    Gefahreneinschätzung: Gering, keine Lawinengefahr


    Exposition der Route: Nord und West


    Prognose: Bleibt bis zum nächsten Schneefall so


    Sonstiges: Während im Umfeld des Jenner und des Stahl-Hauses einiges los war (Pistenskitouren-Geher, Rodler, Wanderer, Hunde), waren wir am Schneibstein fast ganz allein. Am Gipfel waren heute über den Tag verteilt maximal 7 Leute (uns eingerechnet).


    Endlich homma heid moi wieda oide Freind in Berchtesganden besucht und olle warns do: Da Watzei, da Göllei, da Kalterei, da Hochkinei... ;)


    Bilder / GPS-Track:


    Bild 1: Wer den ned kennt, is hier im foischn Forum!
    Bild 2: Kurz vor dem Jenner-Gipfel - rechts hinten der Schneibstein (Es schaut viel weiter aus als es letztlich ist.)
    Bild 3 und 4: Im Gipfelbereich des Jenner
    Bild 5 und 6: Aufstieg zum Schneibstein
    Bild 7-9: Gipfelbereich des Schneibstein (sehr flaches, weitläufiges Plateau)



    Gipfel und Höhe: Schafreuter, 2101m


    Gebirge: Karwendel


    Art der Tour: Skitour, also eine richtige!


    Datum der Tour: 07.01.21


    Ausgangspunkt: PP bei der Oswaldhütte, kostenlos


    Tourenverhältnisse: Ordentlich. Man kann von der Straße weg mit den Skiern los und es gibt keine Tragestrecken. Wir sind der beschilderten Skiroute (Forststraße bis Mooslahner-Alm, dann im freien Gelände) gefolgt; gespurt war schon. Der Aufstieg ist grundsätzlich gut zu machen, nur an wenigen Stellen wird es wegen zu wenig Schnee ein bisserl hackelig. Der große Gipfelhang hat eine ziemlich harte Unterlage, auf der wenige Zentimeter Neuschnee liegen. Heute ging es auch ohne Harscheisen gut, aber vermutlich wird die Spur mit zunehmender Nutzung glatter, sodass man die Eisen mithaben sollte. Die letzten Meter zum Gipfel wie üblich zu Fuß. In der Abfahrt können mit umsichtiger Fahrweise gröbere Steinkontakte vermieden werden - hört sich vielleicht jetzt ein bisserl negativ an, aber uns hat die Abfahrt heute gut gefallen! Wir sind bis Mooslahner gefahren und haben dann die Ski auf der Forststraße an den Rucksack getan. Man kann die Straße natürlich auch abfahren, aber dann muss man entweder immer wieder ab- und anschnallen oder man nimmt gröbere Belagschäden halt einfach in Kauf. Mehrfach liegen nämlich kleinere und nicht ganz so kleine Steine auf der Straße herum.


    Grundsätzlich ist die Schneelage einfach am unteren Limit, dass es gerade so geht.


    Gefahreneinschätzung: Gering, außer man übersieht Steine. Keine Lawinengefahr. (Um ehrlich zu sein, haben wir das Lawinenequipment gar nicht mitgenommen - kann man sich zurzeit wirklich schenken.)


    Exposition der Route: Nord und West


    Prognose: Wird die nächsten Tage so bleiben, wobei ich vermuten würde, dass auf der Forststraße bald kleine Stücke ganz ausapern.


    Sonstiges: Ein tolles Gefühl, heute mal wieder eine "richtige" Skitour zu machen! Schönes Wetter, herrliche Aussicht - baasst!


    Etwa 20-25 Leute unterwegs.


    Bilder / GPS-Track:
    Bild 1: Kurz vor dem Ende der Forststraße, Blick zum Krapfenkarkamm
    Bild 2: Querung der Latschengasse zum Gipfelhang
    Bild 3: Im Gipfelhang
    Bild 4: Skidepot
    Bild 5: Die letzten Meter
    Bild 6: selbsterklärend


    Gipfel und Höhe: Auerspitz, 1811m

    Gebirge: Mangfallgebirge

    Art der Tour: Skitour/Skiwanderung - irgendetwas dazwischen...

    Datum der Tour: 04.01.21

    Ausgangspunkt: Geitau, Langlauf-PP, kostenlos

    Tourenverhältnisse: Naja... Im Aufstieg etwa 80% der Strecke mit Ski, in der Abfahrt eher 50%. Ich bin am Segelflugplatz vorbei zur Mieseben-Diensthütte. Auf der Forststraße zwischen Mieseben und Untersteilen Alm habe ich die Ski hoch teilweise, runter komplett getragen, weil es einfach viel zu steinig zum Abfahren ist. Beim Hochgehen wollte ich zwischendrin schon fast umdrehen, aber in dem Moment, als ich aus dem Wald kam, hatte es genug Schnee und genau hier war ich auch über dem Nebel - herrliche Lichtstimmung und traumhafte Landschaft, also weiter! Die Straße bis zum Soinsee hat genug Schnee, sodass man ohne Steinkontakt (mit sehr kurzen Kurzschwüngen) auf ihr fahren kann; daneben aber nicht. Vom Soinsee bin ich hinter nach Großtiefenthal, weil ich mir die Auerspitz Nord zunächst im Aufstieg anschauen wollte. War ich am gut eingeschneiten Soinsee noch optimistisch, so wandelte sich das schlagartig: Auerspitz Nord hat fast gar keinen Schnee! Unten kommt noch das Gras raus und man muss schon beim Hochgehen schauen, wo man durchkommt. Es sind zwar ein paar Abfahrtsspuren drin, aber ohje... Der Gipfelhang des Auerspitz ist dann besser: Hier konnte ich in den eingewehten Bereichen doch tatsächlich so 10-15 schöne Schwünge zwischen den Latschenfeldern machen! Ich bin direkt vom Gipfel über den Osthang zum Soinsee gefahren. Zwischen Bergwachthütte und See habe ich die Ski wieder getragen, weil es anders einfach keinen Sinn macht.

    Gefahreneinschätzung: Gering, außer man pumpt da Vollgas runter.

    Exposition der Route: stramm Nord, um diese Jahreszeit alles im Schatten und Sonne nur am Gipfel

    Prognose: Da fehlt noch viel Schnee!

    Sonstiges: Ich glaube, eine Gruppe war heute auf der Rotwand-Reibn. Auf jeden Fall habe ich Leute mit Skiern im Anstieg zum Miesingsattel gesehen. Aber da schauts schneetechnisch fast no schlechter aus.

    Tipp: Was sich sehr lohnt, ist mit Schlitten zum Soinsee zu gehen (haben heute einige gemacht), da es dafür wirklich gute Bedingungen hat und man mit dem Schlitten auch die meisten Passagen im Wald fahren kann, die mit Skiern nicht gehen. Überlaufen sein wird es hier auch am Wochenende nicht.

    Lohnend ist die ganze Sache aus skifahrerischer Sicht natürlich nicht, aber ich hatte heute dennoch wegen der schönen Landschaft und des prächtigen Wetters einen tollen Tag.

    Gipfel und Höhe: Schafreuter, 2101m


    Gebirge: Karwendel


    Art der Tour: Winterbergtour, T4


    Datum der Tour: 03.01.21


    Ausgangspunkt: PP der Tölzer Hütte im Risstal, kostenlos


    Tourenverhältnisse: Tja... Zum Winterwandern scho fein, aber eigentlich stünde mir der Sinn eher nach zünftigen Skitouren. Wir sind den üblichen Sommerweg zur Tölzer Hütte hoch, von dort auf den Gipfel und dann über die Moosenalm abgestiegen. Man kann kurz vor der Alm auch wieder zur Tölzer Hütte und damit zum Aufstiegsweg queren (etwa 250 zusätzliche Höhenmeter). Wir sind aber über die Forststraße zum PP bei der Oswaldhütte runter und auf der Straße zurück zum Auto. Auf der Karte schaut das recht lang aus, aber es sind nur 3,5 Kilometer und man hat auf diese Weise auch mal Zeit, sich die Schönheiten des Rissbachs anzusehen, die mir im Vorbeifahren bisher nie so aufgefallen sind.

    Es lag durchgehend Schnee auf den Wegen; Grödel sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.


    Gefahreneinschätzung: Meist gering, aber die letzten 100 Höhenmeter des Aufstiegs sind etwas ausgesetzt und wenn man ausrutscht, muss man schon schnell schalten, dass es einen auf den steilen Schneehängen nicht weit runterhaut. Daher die obige T4-Bewertung. Wenn man über die Moosenalm auf- und absteigt, ist die Tour deutlich einfacher.

    Alles gespurt, also keine Orientierungsprobleme.


    Exposition der Route:


    Prognose: Bleibt mindestens die nächsten 2 Tage so.


    Sonstiges: Ich hatte letztens in einem meiner Beiträge - ich glaube zur Hochries - geschrieben "Wenn ich Einsamkeit will, fahr ich ins Karwendel". Und genau so ist es auch. Beim Anstieg haben wir genau niemanden getroffen und es war anhand der Spuren offensichtlich, dass in den letzten Tagen maximal zwei Leute von der Tölzer Hütte bis zum Gipfel gegangen sind (zur Hütte selbst sind sicher mehr Leute aufgestiegen). Am Gipfel haben wir dann ein anderes Paar getroffen (und - unerhört in Zeiten von Corona - gegenseitig die Kameras ausgetauscht, um Fotos zu machen - selbstverständlich begebe ich mich jetzt 10, ach was sag ich: 20 Tage in selbstverordnete Quarantäne!)

    Nein, im Ernst: Ich habe vorhin schon wieder den einen oder anderen alarmistischen Artikel zum Thema "Overtourism in den Bayrischen Hausbergen" gelesen und kann dieses Geschreibsel kaum noch ertragen. Ich war selbst in den letzten Tagen auch mal am Spitzing, am Sudelfeld etc. und sehe ja, dass sich die Leute trotz voller Parkplätze immer gut im Gelände verteilen. Auch einige von euch haben ja in ihren Tourenberichten genau diese Beobachtungen gemacht.

    Oiso: I gfrei mi über jedn freindlichn Bergfex und jede freindliche Fexin, de i triff!


    Bilder / GPS-Track:


    Bild 1und 2: Aufstieg zur Tölzer Hütte
    Bild 3: Die frisch renovierte Hütte
    Bild 4: Gipfelaufbau Schafreuter
    Bild 5: "Schlüsselstelle"
    Bild 6: Am Gipfel
    Bild 7 und 8: Abstieg bei sagenhaftem Panorama
    Bild 9: Rissbach



    Gipfel und Höhe: Ziegelspitz (1719m), Notkarspitze (1889m), Brünstelkreuz (1734m)


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Winterwanderung, recht lang, aber unschwierig (T3)


    Datum der Tour: 31.12.20


    Ausgangspunkt: Ettaler Sattel (5 Euro), PP heute um halb 9 schon gut belegt.


    Tourenverhältnisse: Sehr fein! Wir sind über Ochsensitz und Ziegelspitz zur Notkarspitze und dann nach einem Zwischenabsteig über das Hasenjoch zum Brünstelkreuz rüber. Abstieg über Gießenbachsattel und Gießenbachklamm. Es liegt durchgehend Schnee, teilweise ist es auch eisig und/oder rutschig - Grödel sind sehr hilfreich. Die Tour ist gut ausgeschildert und mittlerweile auch überall gespurt.


    Gefahreneinschätzung: Gering


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Bleibt so.


    Sonstiges: Die Notkarspitze ist ja als "Schneeschuh-Klassiker" bekannt und etwa die Hälfte der Leute, die wir heute getroffen haben, hatten auch welche dabei - meist am Rucksack, manchmal an den Füßen. Bei der momentanen sehr moderaten Schneelage (es geht kaum über 10-15cm hinaus) sind Schneeschuhe aber absolut verzichtbar und sogar eher kontraproduktiv, da sie einen beim Steigen mehr behindern als helfen. Das Zusatzgewicht kann man sich gut sparen. Lieber Grödel mitnehmen.


    Im Bereich des Brünstelkopfes und des Hasenjochs waren auch zwei Skispuren, aber zu empfehlen ist das nicht unbedingt, denn die beiden hatten, wie anhand der Spuren klar zu erkennen war, mehr als nur einen Steinkontakt...


    Einen guten Rutsch und viele schöne Touren (hoffentlich bald auch wieder im Ausland!) wünsche ich Euch allen!


    Habedere!


    Bilder / GPS-Track:


    Bild 1: Kloster Ettal
    Bild 2: Gipfelaufbau der Notkarspitze
    Bild 3: Kurz vor dem Gipfel
    Bild 4: Im Abstieg Richtung Hasenjoch
    Bild 5: Einladenende Bank am Brünstelkreuz
    Bild 6: Im Abstieg zum Gießenbachsattel
    Bild 7: In der Klamm