Beiträge von Andreas84

    Ein langwährendes Kammvergnügen

    sowie auch sonst herrliche Landschaftseindrücke bietet die Tour, die ich heute im Rofan gemacht habe.

    Route: Von Schwarzenau über Kotalm Nieder- und Mittelleger zum verfallenen Hochleger und ab hier weglos hinauf zum Kotalmjoch. Nun weiter weglos dem Kammverlauf über den Stuhlböcklkopf zum Streichkopf folgen, wo man auf den Steig trifft, der über die Dalfazer Wände führt. Abstieg von der Rotspitze zum Startplatz der Flieger und rechts zur Dalfazalm. Hoch ins Steinerne Törl und hinab zum Kotalm Hochleger und dann am Anstiegsweg zurück nach Schwarzenau. Ich lege im Bereich des Kotalm Mittellegers immer gerne einen kleinen Schlenker zu den Quellen des Schwarzenaubachs ein: Hier gibt es einige idyllische Platzerl und man kann sich abfrischen und/oder das Bier kühlen.

    Die Tour bot sich bei der unsicheren Wettervorhersage heute an, weil sie an vielen Stellen abgebrochen werden kann und man schnell wieder ins Tal kommt, wobei man dann halt mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurückfährt. Da man lange am Kamm unterwegs ist, lässt sich die Wetterentwicklung gut abschätzen. Dafür braucht man übrigens keine App, Erfahrung reicht und ist eh besser. Ich war fünf Minuten vor den ersten Regentropfen wieder am Parkplatz. 😉

    Anforderungen: 1700 Hm und etwa 25 Km Strecke, 7-9 Stunden. Dalfazer Wände T4, sonst leichter. Komplett schneefrei. Die weglosen Abschnitte sind bei Nässe und schlechter Sicht nicht zu empfehlen.

    Immer wieder eine superfeine Tour und außer im Bereich der Dalfazalm hab ich auch fast niemanden getroffen.


    Bilder:


    1: Schöner Kiefernwald beim Kotalm-Niederleger.

    2: Mittelleger und Klobenjoch.

    3: Für mich der schönste Platz im ganzen Rofan.

    4: Blumenpracht und Aussicht am Stuhlböcklkopf.

    5: Blick in die Rofan-Nordwände.

    6: Unterwegs am Dalfazer Kamm mit Karwendelblick.

    7: Am Dalfazer Rosskopf.

    8/9: Interessantes Wetter: An der Dalfazalm schaut es nach Gewitter aus, aber jenseits des Steinernen Törls bestes Wetter. Das lag daran, dass die ersten Gewitter am frühen Vormittag am Rofan vorbei ins Inntal gezogen sind. Kann man mit Blick zum Himmel erkennen; das Handy hätte wahrscheinlich gewarnt...

    10: Knapp unterhalb der angesprochenen Quellen.


    Heute hab ich mal wieder im Halltal vorbeigeschaut und die Rundtour über die Zunterköpfe gemacht.

    Route : Absam - Fluchtsteig nach St. Magdalena - Hochmahdkopf - Haller und Thaurer Zunterkopf - Törl - Abstieg Richtung Herrenhäuser. Ich bin dann aber nicht über die Herrenhäuser abgestiegen, sondern nochmal ein Stück hoch zum herrlichen Issanger und über diesen und den Hirschbadsteig zurück nach St. Magdalena - Fluchtsteig - Absam.

    Anforderungen: Aufgrund einiger Gegenanstiege etwa 1500 Hm und gute 15 Km, um 6 Stunden. Zwei kurze Stellen T4, sonst leichter. Da die Route viel durch schöne Wälder führt, eignet sie sich auch für warme/heiße Tage. Beim Abstieg bin ich auch noch zu einer schönen Badestelle am Bach gegangen.

    Sonstiges: Die Touren im Halltal sind fast komplett schneefrei - auch Bettelwurf und Stempeljoch.


    Bilder:


    1: Am Fluchtsteig.

    2: St. Magdalena.

    3: Im Anstieg zum Hochmahdkopf.

    4: Tiefblick auf Innsbruck von dort.

    5: Am Thaurer Zunterkopf.

    6-8: Im blumenreichen Issanger.

    9: Botanisch geht es auch am Hirschbadsteig zu.

    10: Schöne Badestelle.



    Das ist natürlich enttäuschend, aber erklären kann man es möglicherweise mit der bis jetzt zu geringen öffentlichen Berichterstattung. Erst heute hat Alpin einen Artikel dazu gebracht - vielleicht schiebt das ja ein bisserl an. Wobei mir der Artikel viel zu wischiwaschi ist und die Geschichte am Jägerkamp natürlich nicht in den größeren Zusammenhang der zunehmenden Einschränkung des freien Betretungsrechts zugunsten privilegierter Kreise stellt. Aber bloß nicht Fake-Naturschutz kritisieren, weil es geht ja um "Schutz" und da kann man freilich nicht dagegen sein.

    Heute morgen hab ich noch eine kleine Tour vor der Arbeit auf den Spitzstein gemacht. Da momentan noch keine Kühe am Berg sind, gab es viele herrliche Blumen zu bestaunen. Ich bin über den Normalweg aufgestiegen und runter über den südöstlichen Steig. Grundsätzlich ziemlich batzig und oberhalb von 1400m auch noch ein bisserl Schnee.


    Bilder:


    Eine gemütliche Rundtour.

    Wie die Verniedlichungen bei den Gipfelnamen schon erahnen lassen, geht es bei dieser Tour nicht besonders hoch hinaus, aber das war bei dem halbschaarigen Wetter gestern und einer Schneegrenze von etwa 1500 Metern auch genau die richtige Wahl. Die Tour besticht vor allem durch die schönen Wälder und die urigen Almen, weshalb auch sie auch bei eingeschränkter Sicht lohnend ist.

    Route: Man geht zunächst auf der Straße bis zum südlichen Ortsende von Schönau. Nach dem Hotel im Ortsteil Grub geht es rechts weg und bald kommt man zum Steig, der über die Rohrer Alm zum Ascherjöchl führt. Ich mach da immer noch gern den Schlenker zur herrlich gelegenen Sattlalm über den "Promillesteig". Vom Ascherjöchl über die Almen des Nachberg Hochleger zum Zunterköpfl und anschließend über Nachberg Mittelleger wieder ins Tal.

    Anforderungen: Etwa 1000 Hm, 12 Km, 4-5 Stunden. T2-3.


    Bilder:


    1: Schöner Wald prägt die Tour.

    2: Abzweig Promillesteig.

    3/4: Sattlalm.

    5/6: Rohrer Alm.

    7/8: Nachberg Mittelleger.


    Mal wieder eine ganz neue Bergregion erkunden.

    Wenn ich ehrlich bin, bereitet mir nichts soviel Freude, wie neue Touren oder gar neue Gebirgsregionen zu erkunden. Freilich haben wir die weite Reise ins Friaul aber nicht angetreten, weil ich unbedingt einmal auf den Monte Mulon wollte, sondern weil ein entfernter Bekannter von uns aus Südtirol vor sechs Jahren eine Ruine in einem seit 50 Jahren verlassenen Dorf im Tramontiner Tal gekauft und liebevoll instand gesetzt hat. Ihn zu besuchen war der Hauptgrund unserer ganzen Reise und wir waren und sind schwerst beeindruckt von dem Paradies, das er dort in den letzten Jahren geschaffen hat (siehe Bilder). Die kleine, gemütliche, wunderschöne Tour auf den Mulon war also sozusagen nur ein Nebenprodukt der Reise, auf der auch unsere Freunde Katrin und Michael dabei waren.

    Route: Vom Parkplatz wandert oder eher schlendert man gemütlich über eine Forststraße zur Malga Siega-Fioretto, von wo es auf Pfadspuren zum Gipfel geht. Da der Mulon einer der ersten Berge oberhalb der Poebene ist, reicht die Sicht bis zur Adria (gestern aber zu diesig).

    Anforderungen: 400 Hm, 8 Km, 2-3 Stunden. T1-2.

    Ein besondererer Höhepunkt nach der Tour war der Besuch einer riesigen, tiefen Gumpe am Chiarzo-Bach, die uns unser Bekannter empfohlen hatte. Man kann aus 8-10 Metern in die Gumpe springen, was wir natürlich auch gemacht haben. Die Gumpe lässt sich von der SP57 auf einem Steig erreichen, aber es gibt dort keinen echten PP oder Schilder und sehen tut man sie von der Straße auch nicht.

    Bei der Heimfahrt heute haben wir noch einen Zwischenstopp im Val Cimolania gemacht (Friauler Dolomiten) und ich habe dort die spektakuläre Compol-Schlucht erkundet: sehr wild, extrem steil und herausragend schön. Einen eigenen Bericht schreibe ich dazu aber nicht.


    Bilder:


    1-4: Das von unserem Bekannten geschaffene Paradies.

    5-8: Paradiesische Zustände auch am Monte Mulon.

    9: Die Gumpe und der Yoga-Meister.

    10: In der Compol-Schlucht.


    Wer das Staunen verlernt hat,

    sollte unbedingt einmal in der Cimonega-Gruppe Bergsteigen gehen. Die Landschaft und die Naturschönheit sind selbst nach Dolomiten-Maßstäben herausragend.

    Daniela und ich sind am Donnerstag mal wieder zu einer Exkursion in die südlichsten Alpengefilde aufgebrochen und haben die Nacht auf Freitag im malerischen Val Canzoi verbracht. Ich bin in aller Frühe allein los, während Daniela es gemütlicher angehen ließ.

    Route: PP - Stua Stausee - Caorame-Schlucht - Casera Cimonega - Bivacco Feltre und zurück auf dem gleichen Weg. Das hat den Vorteil, dass man die vielen spektakulären Wasserfälle und die beeindruckende Schlucht zwei Mal bewundern kann.

    Anforderungen: 1300 Hm, 15 Km, 5-7 Stunden. Obwohl der Steig teils sehr steil und mitunter ausgesetzt ist, geht es nicht über T3 hinaus.

    Die Cimonega bietet natürlich ein riesiges Reservoir an großartigen Tages- und Mehrtagstouren (diese meistens mit Übernachtung in den zahlreichen einfach ausgestatteten Biwaks). Ich habe hierzu in den letzten Jahren einige Berichte im Forum veröffentlicht.

    Am Freitag hatte ich für größere Unternehmungen aber nicht genug Zeit, weil wir am Nachmittag ins Friaul weitergefahren sind, um dort einen Bekannten zu besuchen (siehe nächster Bericht).


    Bilder:


    1/2: Am Donnerstag haben wir einige Bergdörfer im Valsugana sowie San Gregorio nelle Alpi besucht.

    3: Herrliche Buchenwälder prägen die Cimonega.

    4: Das Hochtal bei der Casera Cimonega.

    5: Einer der vielen Wasserfälle im Anstieg

    6: zum Bivacco Feltre.

    7-10: In der Caorame-Schlucht.



    Heute wollte ich auf jeden Fall auch wieder eine Tour mit Bademöglichkeit am Ende machen und so war der Entschluss, genau an der Brandenberger Ache zu starten schnell gefasst.

    Route: Zunächst geht es durch die sehr schöne Tiefenbachklamm. An deren Ende folgt man den Wegweisern nach Brandenberg und erreicht den Ort (kurz über Teerstraßen) schnell. Nun zum PP, wo normalerweise der Anstieg zum Gipfel beginnt und zu diesem hinauf. Jenseits geht es auf der Südseite hinab nach Kramsach, wobei am Ende der Beschilderung zum Kloster Mariatal (ausnehmend schöner Friedhof) gefolgt wird. Nun muss man noch 3 Km zurück zum PP hoch, wobei man nicht auf der Straße laufen muss, sondern einen schattigen Waldsteig nutzen kann. Wenn man die Tour anders herum geht, hat man zwar die Klamm als Höhepunkt am Ende, muss aber halt den sonnigen Südanstieg im Aufstieg machen.

    Anforderungen: 1000 Hm, 20 Km, 6-7 Stunden; maximal T3, meist noch einfacher.

    Die Tour ist wirklich sehr zu empfehlen: Die Klamm, malerische Wälder und eine super Aussicht am Gipfel. An der Brandenberger Ache gibt es zudem unzählige tolle Badeplätze.


    Bilder:


    1-3: Tiefenbachklamm.

    4: Schon eine schöne Gegend da oben in Brandenberg.

    5: Voldöpper Spitze.

    6/7: Am Kamm super Ausblicke.

    8: Vom Gipfel natürlich auch. Das zum Tage passende Bier war heute ein Maibock vom Flötzinger.

    9: Am Abstieg geht durch schönen Wald.

    10: Meine heutige Badestelle an der Ache.




    Jedes Frühjahr ein Muss

    ist für mich die wunderschöne Überschreitung des Demeljochs mit dem Aufstieg durch das urwüchsig schöne Hühnerbachtal und der herrlichen langen Kammwanderung . Dass es wirklich die klassische Route über das Zotenjoch wird, stand erst fest, als ich von den Rotwandalmen aus sehen konnte, dass dessen steiler Südosthang (wie erwartet) komplett schneefrei ist.

    Route: Vom PP (unbeschildert, nicht markiert) geht es zunächst auf einer Forststraße, später auf meist gutem Steig durch das Hühnerbachtal zu den Rotwandalmen (hat nix mit dem Spitzing zu tun...). Bis hier ist der Steig gut zu erkennen, aber der Weiterweg über das Zotenjoch zum Demel ist großteils weglos; nur hin und wieder sind Pfadspuren zu erahnen und es braucht einiges an Gespür, um die Latschengasse zu finden, die einen zur steilen Wiese unterhalb des Zotenjochs führt. Wer die Tour noch nicht kennt, sollte sie auf jeden Fall in der hier beschriebenen Reihenfolge machen, weil es von oben kommend fast unmöglich ist, die Gasse zu finden, da sie im letzten Teil ziemlich zugewachsen ist. Ab der Steilwiese ist die Orientierung einfach, weil man bis zum Zotenjoch immer am Kamm oder knapp unterhalb geht. Auch der Weiterweg (mit Zwischenabstieg) zum Demeljoch ist logisch. Von diesem auf der bekannten Route via Dürrnbergjoch und Schürpfeneck Richtung Walchenklamm. Tipp: Nicht ganz bis zur Brücke über die Klamm gehen, sondern erst der Forststraße und später kleinen Steigen dem Bach aufwärts folgen. So muss man nur die letzten 400 Meter zum PP an der B307 absolvieren. Man kommt hier auch an einigen schönen Badestelle vorbei, was ich natürlich gleich genutzt habe.

    Anforderungen: Zwischen Rotwandalmen und Demeljoch T4, sonst einfacher. 1500 Hm, 22 Km, 8-10 Stunden. Es liegt nur noch wenig Schnee, vor allem im Bereich des Dürrnbergjochs; fast ausschließlich an harmlosen Stellen - nur einmal muss man kurz aufpassen. Bei Nebel/schlechter Sicht ist von der Tour wegen der weglosen Passagen abzuraten.

    Es war heute auch auf den "normalen" Routen fast gar nichts los.


    Bilder:


    1-3: Im Hühnerbachtal.

    4: Süosthang Zotenjoch.

    5: Karwendelblick kurz vor dem

    6: Gipfel.

    7: Am Demeljoch.

    8: Das "Sylvensteiner Dreigestirn".

    9/10: Schöne Badeplätze am Rückweg zum Parkplatz.


    Die Jachenauer Königstour.

    Ich kannte zwar alle Abschnitte der Tour bereits, aber in dieser Form habe ich sie heute zum ersten Mal kombiniert. Gewaltig schön! Fast alle Jachenauer Schmankerl kann man hier verbinden: Wasserfälle, Gumpen, schöne Almen und herrliche Ausblicke. Und natürlich schlendert man durch die tollen Jachenauer Wälder.

    Route: PP - Rappinschlucht und dann am Bach entlang zur Kochler Alm - Staffelalm - Rabenkopf - Bergwachthütte - Benediktenwand - über den Altweibersteig zur Bichleralm hinab - Thanner Alm - Peterer Alm - Lainbach-Wasserfall - PP. Zwischen Bichler- und Peterer Alm nur ganz rudimentär markiert und teilweise verliert sich der Steig auch.

    Anforderungen: 1400 Hm, etwa 25 Km, 8-10 Stunden. Ostabstieg Rabenkopf und das Steilstück am Altweibersteig T4, der Rest T2-3. Komplett schneefrei und trocken.

    Beim Abstieg bin ich noch in einer Gumpe Baden gegangen. Ziemlich genau unterhalb der Peterer Alm kommt man ohne Probleme zum Bach hinunter.

    Die Tour ist wirklich extrem zu empfehlen und gehört auf jeden Fall zum Besten, was die Hausberge zu bieten haben.


    Bilder:


    1: Gemütliches Schlendern am Rappinbach.

    2: Kochler Alm.

    3: Tiefblick vom Rabenkopf.

    4/5: Vom Schicksal gezeichnete, aber unbeugsame Baumveteranen am Steig Richtung Benediktenwand.

    6/7: Großes Bergkino an deren Gipfel.

    8: Peterer Alm mit Blumenteppich.

    9: Meine Badegumpe.

    10: Lainbach-Wasserfall.



    Heute bin ich nach der Arbeit noch nach Fischbachau gefahren und hab die Rundtour Breitenstein - Schweinsberg gemacht.

    Route: Aufstieg über die Bucheralm - Breitenstein-Westgipfel - Hauptgipfel - Südabstieg bis zur Forststraße - Schweinsberg - Kesselalm - Abstieg Richtung Birkenstein - rüber zur Schwaiger Alm - PP.

    Die Verhältnisse könnten besser nicht sein: Alles schneefrei und trocken.

    Besonders schön ist es momentan, zu beobachten, wie der Frühling jeden Tag mehr fortschreitet und die Blumenpracht zunimmt. Während am Nordanstieg zum Schweinsberg die Krokusblüte noch in voller Kraft steht, zeigen sich an Südhängen schon die ersten "echten" Enziane und es werden jeden Tag mehr Blumen - auch die ersten Trollblumen stehen schon kurz vor dem Öffnen.

    Großartige Fernsicht heute, aber durch eine steife Brise aus Nordost ziemlich kalt.

    Sonstiges: Da die Ortsdurchfahrt Fischbachau ja noch bis Anfang Juli gesperrt ist, wird es sich an schönen Wochenenden sicherlich Richtung Spitzing oder Bayrischzell in Miesbach/Hausham ordentlich stauen, wenn man zu spät dran ist, weil die Ausweichstrecke über Fischbachau eben zu ist. Wobei ich mich schon frage, warum man drei Monate (Sperre seit 30.03) braucht, um über die freilich gewaltige Strecke von etwa 700 Metern einen neuen Radweg zu bauen und die Straße zu sanieren...


    Bilder:




    Danke Bernhard für die Info! Eine veritable Sauerei und Rosstäuscherei, die da mal wieder am Laufen ist. Hab die Petition auch gleich unterschrieben und folgenden Text verfasst. (Man kann seine Motivation für die Unterschrift auf der Seite auch begründen.)

    Die Touren von Aurach auf Aiplspitz und Jägerkamp gehören zu den schönsten und naturnahesten in den ganzen Bayerischen Voralpen. Eine Forststraße hier hoch ist ein Sakrileg und der "Ausgleich" durch eine lange Sperrung der Wanderungen "für den Naturschutz" ist purer Hohn. Es ist höchste Zeit, den Jagd- und Forstlobbyisten, die den Naturschutz als Scheinargument zur Durchsetzung ihrer Interessen seit Jahrzehnten missbrauchen, Einhalt zu gebieten. Wo eine Forststraße gebaut wird, kommt bald auch der Harvester, holzt den Wald ab und richtet auch sonst gewaltige Schäden bei der Bodenflora- und Fauna an. Leider glauben viel zu viele immer noch die Mär vom Naturschutz, wenn es in den Bergen neue Betretungsverbote gibt. Ein Harvester richtet aber in wenigen Tagen mehr Schaden an als Tausende Wanderer/Skitourengeher in Jahrzehnten. Unser Interesse als Bergsteiger ist nicht niederrangiger als das wirtschaftliche von wenigen Einzelpersonen!

    Auf der Sonnenseite des Wilden Kaisers.

    Heute war ich im Koasa unterwegs. Ich hatte erst überlegt, auf den Scheffauer zu steigen, aber da ist der Südanstieg anscheinend seit dem Felssturz letzten Oktober immer noch gesperrt. Also bin ich zur Kopfkraxn hoch.

    Route: Aufstieg über die Kaiser Hochalm, Abstieg unterhalb des Sonnensteins über den Wasserfall und die Wegscheid-Alm.

    Anforderungen: 1200 Hm, knappe 15 Km, etwa 5-6 Stunden. Ab Sonnenstein T4 (keine Kletterstellen), sonst leichter.

    Verhältnisse: Unterhalb des Gipfelgrates nur drei kleine Schneefelder an harmlosen Stellen. Am Grat/Kamm durchgehend Schnee, der sich gut gehen lässt. Ich hab die Grödel am Anfang angezogen, aber nötig wären sie nicht gewesen. Der Weiterweg zum Sonneck war mir (und wohl auch den wenigen Kollegen am Weg) zu heikel, da auf dem schmalen Gratstück ein instabiler Schneekegel liegt. Wenn der bricht, braucht man keine Angst mehr vor Putin oder dem Zahnarzt haben... (siehe Bild)

    Eine herrliche Tour heute bei Traumwetter. Am Vormittag war es auf der extrem sonnigen Route auch noch angenehm frisch. Bei sommerlicher Hitze nicht zu empfehlen.

    Sonstiges: Der Wilder-Kaiser-Steig ist ab der Abzweigung Multekar Richtung Gruttenhütte wegen eines Felssturzes gesperrt. Keine Ahnung, ob man da durchkommt, aber: Einzelne Felsen haben sogar das Gebiet der Wegscheid-Alm erreicht (siehe Bild).


    Bilder:


    1: Morgenstimmung im Koasa.

    2: Kaiser Hochalm.

    3/4: Herrlicher Aussichtspunkt unter dem Sonnenstein.

    5/6: Schnee macht den Grat/Kamm ästhetisch doch erst wirklich schön.

    7: Am Gipfel.

    8: Der instabile Schneegupf am Grat.

    9: Wasserfall.

    10: Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass der helle Felsblock links oben (rötliches Gestein in der Felswand) ausgebrochen ist und durch den Wald bis zur Alm runtergeschossen ist.





    Immer wieder schön!

    Gestern hab ich mit Daniela mal wieder die großartige Kammwanderung Hundsalmjoch - Köglhörndl gemacht.

    Route: Vom PP zunächst auf der Forststraße (, die sehr steil abgekürzt werden kann,) durch schönen Wald bis zu einem Denkmal für die Erbauer dieser Straße. Ab hier auf einem unbeschilderten, nicht markierten Steig in Grundrichtung immer rechts halten bis man aus dem Wald kommt. Nun über die Almwiesen und einen kleinen Bach weiter (Steig verliert sich auf der Wiese) bis man (rechts) wieder in einen Wald kommt und einen guten Steig erreicht, dem man bis zum Gipfel folgt. Grundsätzlich gibt es diverse Varianten, um zum Hundsalmjoch zu kommen. Mir gefällt die oben beschriebene aber am besten. Weiter aussichtsreich am Kamm bis zum Köglhörndl, jenseits hinab zum Höhlensteinhaus und von dort über die Bärenbad-Kapelle zurück zum PP. Im unteren Teil gibt es hier wiederum diverse Varianten.

    Anforderungen: 1300 Hm, knapp 20 Km, T3. 6-8 Stunden. Wegen der sehr sonnigen Lage an heißen Sommertage nicht unbedingt zu empfehlen, gestern aber perfekt. Komplett schneefrei.

    Interessant war gestern, dass am nach Norden ausgerichteten Abstieg vom Köglhörndl gerade die Schneerosen in voller Blüte stehen. Die haben bei meiner letzten Begehung im Februar oder März auch schon geblüht - anscheinend machen die das heuer zwei Mal...

    Nach der Tour sind wir noch beim Baden am Reintaler See gewesen, wo man tatsächlich schon ein paar Züge schwimmen kann ohne einen Kälteschock zu erleiden.


    Bilder:


    1-3: Aussichtsreich geht es hoch über dem Inntal zum

    4: Hundsalmjoch.

    5: Am Kamm zum

    6: Köglhörndl.

    7: Schneerosen.

    8/9: Ein herrlicher Platz: Bärenbad.

    10: Reintaler See.


    Allein unterwegs in den Blaubergen.

    Gestern bin ich nach der Arbeit noch zum Tegernsee hinter gefahren und dort um 15 Uhr los. Zunächst bin ich über die Wolfsschlucht zur Blaubergalm und dann über den Kamm zur Halserspitze, wo ich im herrlichen Abendlicht eine gute Stunde gesessen bin, bevor es zur Gufferthütte hinunterging. Im schon öfter von mir gelobten vorzüglichen Winterraum hatte ich eine schöne Nacht. Alles vorhanden, was man braucht und auch noch genug Brennholz. Nur das Bier war aus, weil das zwei Kollegen laut Eintragung im Hüttenbuch vor zwei Wochen komplett weggetrunken haben. Schon eine beachtliche Zahl, die da im Buch stand...

    Heute morgen ging's dann wieder über den Blaubergkamm zurück, noch auf den Schildenstein und über die Gaisalm zum Parkplatz - natürlich mit obligatorischer Einkehr in den Fischzucht zum Mittagessen. Jetzt bin ich gerade noch beim Baden an der Weißach - gar nicht so kalt wie man meinen würde.

    Anforderungen: Insgesamt etwa 2000 Hm und 25 Km. 10-12 Stunden, wobei beide Etappen etwa gleich lang sind. Wolfsschlucht T4, der Rest T3 und leichter.

    Schnee: Das steile Stück in der Wolfsschlucht ist komplett schneefrei und am Blaubergkamm nur wenige kleine Schneefelder an harmlosen Stellen. Keine Grödel notwendig. Alles trocken - ideale Verhältnisse. Von dem Nordabstieg von der Halserspitze ist aber ohne (mindestens) Grödel und Pickel sehr abzuraten.

    Sonstiges:

    Die Gufferthütte öffnet am 14. Mai, der Winterraum wird also nicht mehr lange zur Verfügung stehen.

    Am PP gilt das (zu teure) Tagesticket wenigstens wirklich 24 Stunden. Wenn ich 16 Euro hätte zahlen müssen, hätte ich mir schon einen kostenlosen PP in der näheren Umgebung genommen.

    Zum Titel: Tatsächlich weder gestern noch heute jemanden außerhalb der Talwanderwege getroffen.


    Bilder:


    1: Am Beginn der Wolfsschlucht.

    2: Ab hier wird's steil.

    3: Am Blaubergkamm.

    4-6: Herrliche Abendstimmung. Für solche Momente nehm ich mir immer gerne ein besonderes Bier mit, dieses Mal die "Muospacher Bockfotzn".

    7: Am Schildenstein.

    8/9: Die großen Buchen am Steig zum Schildenstein faszinieren mich jedes Mal wieder.

    10: Schöne Badestelle an der Weißach.




    Ein perfekter Bergtag.

    Wenn die Herzogstandbahn schon mal zwei Wochen wegen Revision stillsteht, muss man das fast nutzen, um die herrliche Tour ohne den üblichen Massenauflauf zu genießen. Am Samstag ist es dann schon wieder vorbei mit der Beschaulichkeit...

    Route: Ich bin zunächst auf den Heimgarten hoch (Steig 445), wobei im unteren Teil ein Abstecher in die Schlucht des Dainigbach lohnend ist. Dann über den herrlichen Kamm rüber zum Herzogstand und auch noch kurz auf die beiden anderen Gipfel. Abstieg über den Steig 446.

    Die Route ist fast komplett schneefrei und die wenigen Schneefleckerl sind harmlos und gehen ohne Grödel.

    Anforderungen: 1200 Hm, 15 Km, 5-6 Stunden, max. T3. Die Gehzeiten auf den Schildern sind übrigens sehr großzügig bemessen...

    Heute wie erwartet sehr wenig los, vielleicht 15-20 Leute getroffen.

    Sonstiges: Im Soiernkessel sieht es noch nach guten Skitourenbedingungen aus.

    Am Walchensee gibt es momentan eine größere Baustelle, die nur einspurig befahrbar ist. Könnte an den Wochenenden ziemlich große Staus geben, wenn man zu spät dran ist.


    Bilder:


    1: Die Schlucht.

    2: Frühlingsenzian und Walchensee.

    3: Blick von der Heimgartenhütte.

    4: Der Kamm zum Herzogstand.

    5/6: Am Kamm mit herrlichen Aus- und Tiefblicken.

    7: Am Herzogstand.

    8: Walchensee und Karwendel.

    9: Zugspitze von der Fahrenbergkapelle aus.

    10: Ein aussichtsreiches Brotzeit-Platzerl.



    Blumenmeer am Heuberg.

    Heute hab ich in der Früh noch ein bisserl arbeiten müssen und bin mittags zu der schönen 3-Gipfel-Runde aufgebrochen. Zuerst ging es auf unmarkiertem Steig zur Kindlwand. Das letzte Stück ist T4 mit einer kleinen Kletterstelle. Weiter zum Heuberg (T2/3) und schnell noch hoch zur Wasserwand. Der steile Gipfelanstieg ist versichert (A/B), wird aber in der Regel ohne Klettersteig-Set gemacht. Der Abstieg zur Daffnerwaldalm ist nur im Wald ein bisserl batzig und sonst komplett trocken. Zurück dann über den schönen Bach und Duftbräu.

    Die Krokusblüte ist gerade noch in ihrer letzten Phase, dafür blühen jetzt aber auch schon viele andere Blumen wie der Frühlingsenzian.

    Anforderungen: 700 Hm, 8 Km, 2-3 Stunden. Komplett schneefrei.


    Bilder:


    1: Bei dieser Wiese zweigt rechts der Steig ab, den ich immer zur Kindlwand nehme.

    2: Kurz vor dem

    3: Gipfel.

    4: Am Weg zum

    5: Heuberg.

    6/7: Die letzten Krokusse.

    8: Frühlingsenzian.

    9: Der Bach.

    10: Schweibern - idyllisch.




    Waalwege, Burgen und einfach schönster Frühling in Meran.

    Daniela und ich sind gestern Nacht noch Richtung Meran gefahren und haben da an einem schönen Platz im Auto übernachtet. Natürlich nicht an dem oben genannten Ausgangspunkt unserer Tour. Da wär's aktuell wohl sogar erlaubt, aber Großparkplatz am Bahnhof von Meran ist eher minder romantisch...

    Die Tour im schon in voller Frühlingskraft stehenden Meraner Hügelland war einfach herrlich.

    Route: Wer Meran und Umgebung kennt, weiß, dass es da unzählige Wege und Varianten gibt. Daher werde ich hier nur die markanten Wegmarken nennen: Meran - Tappeiner Weg - Algunder Waal - Schloss Tirol - Farmerkreuz - Tiroler Kreuz - Longfallhof - (oberer) Kuenser Waal - Traktormuseum - Spronser Bach - Passerweg - Meran.

    Besonders schön sind der botanisch abwechslungsreiche Tappeiner Weg sowie der fast 700 Jahre alte Kuenser Waal, der im Gegensatz zu anderen Waalwegen in der Gegend (zum Beispiel Marlinger Waal) sehr "naturbelassen" ist.

    Momentan stehen die Apfelbäume (,wenn man dieses doch arg auf "DIN-Norm" getrimmte Gewächs einen Baum nennen will,) in voller Blüte, ebenso die Kirschen. Wunderschön anzuschauen! Man kommt bei der Tour übrigens auch bei den eindrucksvollen Erdpyramiden vorbei.

    Anforderungen: 900 Hm, um 20 Km, 6-7 Stunden. T1-2.

    Sonstiges: Die Berge der Texelgruppe sind südseitig bis 2500 Meter schneefrei.


    Bilder:



    1: Das blumenreiche Meran.

    2: Kurhaus und Blick zur Zielspitze (über 3000 Meter)

    3: Tappeiner Weg.

    4: Hängebrücke am Beginn/Ende des Algunder Waal.

    5: Algunder Waal: Mit Platten eingefasst bzw. betoniert. Ein Gegensatz zum viel schönerem Kuenser Waal.

    6: Schloss Tirol.

    7: Erdpyramiden.

    8: Kuenser Waal.

    9: Apfelblüte und Blick in die Texelgruppe - Spronser Tal.

    10: Wieder in Meran.



    Ein Krokusmeer mit Dolomitenblick.

    Wir sind über's Wochenende nach Südtirol gefahren und haben uns am Samstag mit Bekannten in Brixen getroffen. Da bot es sich an, mal in den Sarntalern vorbeizuschauen, wo ich bisher noch nie war. Ich hatte dafür die südseitige und daher komplett schneefreie Route vom Garner Wetterkreuz zur Radlseehütte ausgesucht. Hoch sind wir über den Steig Nummer 10, runter auf dem gleichen Weg, aber mit einer kleinen Variante über die Brugger Schupfe. Die Tour ist sehr einfach, landschaftlich aber wirklich schön mit einem tollen Blick auf die Dolomiten. Momentan ist gerade die Krokusblüte und ich übertreibe sicher nicht, wenn ich sage, dass hier momentan Milliarden der kleinen Kunstwerke zu sehen sind. Freilich würde es sich bei dieser Tour anbieten, noch die Königsangerspitze zu besteigen, aber das ist sich bei uns zeitlich nicht mehr ausgegangen, weil wir am Nachmittag ja mit unseren Bekannten verabredet waren. Nebenbei: Wir waren mit denen im Löwenhof in Vahrn - sehr zu empfehlen: hervorragende Pizza!

    Anforderungen: 900 Hm, 11 Km, T2, gute 4 Stunden.

    Sonstiges: Aus der Ferne betrachtet in den Dolomiten geringe Schneelage. Einer unserer Bekannten war in den letzten Tagen mit Skiern auf dem Plattkofel. Ging gut, aber ohne Schneenachschub seiner Aussage nach nur noch maximal eine Woche lohnend/sinnvoll.

    Die Radlseehütte hat einen für italienische Verhältnisse sehr gemütlichen, gut ausgestatteten Winterraum (mit Ofen), wobei ich meine, dass das Brennholz schon ausgegangen ist - hab aber auch nicht länger danach gesucht.


    Bilder:


    1/2: Krokusse und Dolomiten.

    3: Ob das auch welche sind, entzieht sich leider meiner botanischen Kenntnis.

    4-6: Das freie, nur mit lichtem Zirbenwald bestandene Gelände weiter oben ist einfach wunderschön.

    7: Der Radlsee.

    8: Die letzten Meter zur Hütte.

    9/10: Genusswandern reinsten Wassers.




    Ein bisserl mehr Adrenalin als gewünscht

    hatte ich heute bei der Umgehung der Unteren Zwing. Genau an der allerblödesten Stelle hat sich nämlich ein Harscheisen gelöst. Wie ich später sah, lag das daran, dass sich die Halterung an der Bindung gelockert hatte, sodass das Eisen rausflutschen konnte. Ich hab es noch erwischt, aber die Stelle war ziemlich blöd, um den Ski abzuschnallen ohne dass dieser sich verabschiedet. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an den Herrn, der mir in der misslichen Lage geholfen hat!

    Die Umgehung der Zwing war hart, aber mit den Eisen machbar. Die Zwing selbst ist extrem hart - alle, die ich da beim Hochgehen gesehen habe, haben die Ski abgeschnallt. Auch bei der Abfahrt um 13 Uhr noch bockhart, aber mit Abrutschen unproblematisch zu meistern.

    Der restliche Anstieg ging gut ohne Harscheisen, auch die Obere Zwing.

    Ich bin zunächst zur Weitkarspitze (der Anstieg ist ja bis 2650m identisch mit dem zum Zwieselbacher), weil dort erstens der Südosthang gar so schön herüber lächelte und ich zweitens davon ausging, dass die eine Stunde Mehraufwand (300Hm) mir für die Abfahrt vom Zwieselbacher bessere (=weichere) Verhältnisse bescheren würde, was dann auch so war. Um 11.15 Abfahrt bei Idealfirn.

    Nun ging es weiter zum Zwieselbacher, auf dessen Hauptgipfel ich aber verzichtet habe, weil der Gipfelhang gar nicht einladend aussah. Eine augenscheinlich sehr harte Wechte hätte man da runterkanuppeln müssen. Ich hätte freilich auch einfach zu Fuß raufgehen können, aber ich war ja erst vor kurzem oben. Stattdessen bin ich auf den Gupf oberhalb des kleinen Gletschers, den ich jetzt einfach mal Östlicher Zwieselbacher Rosskogel nenne.

    Die Abfahrt um 12.45 war sehr fein: Gut fahrbarer Windpulver bis etwa 2500 Meter und danach Firn, wenn man sich die sonnigeren Hangabschnitte aussuchte. Unterhalb der Unteren Zwing war es dann schon fast am Durchsumpfen, ging aber noch.

    Grundsätzlich ist die Schneelage im Sellrain unterhalb von 2100 Metern nicht mehr besonders üppig - Nachschub in der nächsten Woche wäre schon fein.

    Lawinengefahr: Heute keine bei rechtzeitiger Abfahrt. Ein paar Tage früher hätte man hier sicher noch bessere Verhältnisse mit mehr Pulver haben können. Darauf habe ich aber bewusst verzichtet, weil ich warten wollte bis sich die die Route flankierenden Hänge entladen haben, was mittlerweile ziemlich eindrucksvoll geschehen ist - siehe Bilder.


    Bilder:


    1: Alte und neue Lawinen vor der Unteren Zwing. Die riesige rechte war schon bei meiner letzten Tour da.

    2: Ich hatte im letzten Bericht zum Zwieselbacher ja schon geschrieben, dass die steile Abfahrtsvariante vom Krapesssee lawinös sein könnte...

    3: Diese Lawine hat den Hang unterhalb der Oberen Zwing komplett überspült.

    4: Obere Zwing.

    5: Da lächelt sie lockend, die Weitkarspitze.

    6: Idealer Firn.

    7: Gipfelhang Zwieselbacher mit der angesprochenen Wechte/Schneelippe.

    8: Großartiges Panorama.

    9/10: Schöner Pulver im oberen Bereich der Abfahrt.