Beiträge von Jonas

    Höchster Punkt: Aiplspitze (1759 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 07.04.2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Spitzingsee Talstation Taubensteinbahn


    Exposition der Tour: alle außer Nord


    Tourenverhältnisse: durchgehend Harsch, und der noch zerfahren - keine Abfahrtsfreude heute


    Gefahreneinschätzung: heute gering, Hänge an sich mittelsteil


    Prognose: geht noch eine Weile (außer Abfahrt nach Neuhaus)


    Sonstiges: Heute bei zunehmend dichtem Nebel (oben teilweise nur 10-20 m Sicht) ähnlich der im Archiv beschriebenen Route vom Spitzingsee über die bereits geschlossene Schönfeldhütte zum Tanzeck. Durchgehend noch gut Schnee, alles Harsch, Harscheisen habe ich letztlich nicht montiert. Obwohl ich schon oben war, hätte ich heute fast den Tanzeck bei dem Nebel nicht gefunden. Den Versuch, vom Tanzeck direkt über den Grat (bzw. knapp darunter) zum Aiplspitz zu gehen, habe ich nach ca. 100 m abgebrochen, harter Schnee bei steiler Querung. Abfahrt Richtung Krottenthaler Alm, dann wieder zum Aiplspitz rauf und schließlich über Taubensteinhaus (geöffnet) zur Lochgrabenpiste. Am frühen Nachmittag wurde unten die Sicht etwas besser.
    Als Abschluss noch vom Spitzingsattel nach Neuhaus abgefahren, unten langt der Schnee gerade noch, geht aber sicher nicht mehr lange ohne Skitragen. Wer zum Bahnhof Neuhaus will, sollte sich an der Stocker-Alm auf dem Weg links halten (Bockerlbahnweg), nicht der "klassischen" Abfahrt nach rechts nach Neuhaus zum Ortsende Josefsthal folgen.

    Höchster Punkt: Bodenschneid (1668 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 06.04.2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Bhf. Neuhaus


    Exposition der Tour: v.a. Nord


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: heute gering, an sich aber schon steile Hänge


    Prognose: geht noch eine Weile, in Talnähe je nach Temperaturentwicklung apere Stellen


    Sonstiges: Heute eine Runde in den Bayerischen Voralpen gedreht: Neuhaus - Pfannilift (ab hier durchgehend mit Skiern ohne apere Stellen) - Dürnbachtal - Bodenschneidhaus (geschlossen) - N-W-Hang zur Bodenschneid - Abfahrt bis Bodenschneidhaus und weiter zur Unteren Freudenreich-Alm (einige Meter Gegenanstieg mit Skiern, oder gleich in der Senke anfellen) - Brecherspitz-Skigipfel - N-O-Steilrinne - Ankelalm - Neuhaus.


    Schnee begann gleich unten, das Dürnbachtal ist auch noch gut eingeschneit, die Flanken dort scheinen im Wesentlichen abgeräumt. Schnee durchgehend tragender Harsch, auch gegen Mittag machten die Hänge nicht wirklich auf. Bei der Abfahrt vom Brecherspitz-Skigipfel durch die Steilrinne etwas weicher, unten dann bruchharschig. Der Ankelalm-Weg kriegt unten erste Lücken. Skitechnisch war es heute also nicht der Hit, dafür schien die Lawinengefahr gering. Leider den ganzen Tag dichten Nebel gehabt, unten noch 100 m Sicht, oben manchmal nur 10 m. Ohne Spuren wäre es heute trotz Ortskenntnis nicht leicht geworden; bei der Abfahrt White-Out, man muss sehr vorsichtig fahren.


    Bei besserer Witterung (insbesondere Sicht) sicherlich schöne Runde.

    Höchster Punkt: Namloser Wetterspitze (2554 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 01.04.2013


    Gebirge: Lechtaler Alpen


    Ausgangspunkt: Straße bei Namlos


    Exposition der Tour: v.a. Süd und West


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: abstrakt gesehen hoch, wobei die Flanken im Zustieg schon recht abgeräumt sind (Namloser Wetterspitze)


    Prognose: geht noch eine Weile, einzelne apere Stellen auf dem Weg nach Fallerschein bzw. bei der Querung oberhalb des Baches


    Sonstiges: Am Ostermontag zunächst auf die Namloser Wetterspitze - sehr großer Andrang, bei meinem späten Start am Vormittag fast alles zugeparkt. Beschreibung siehe das Tourentipp-Archiv. Landschaftlich grandios, mit Fellen bis zum Gipfelkreuz, wo mich ein kalter Wind empfing. Äußerst gute Fernsicht. Die Abfahrt geht dann erst ab dem Skidepot knapp unterhalb dem Gipfelkreuz. Die sehr breiten Hänge und viele Variationsmöglichkeiten boten selbst am Nachmittag noch Platz für eine eigene Spur bei oben guten Pulververhältnissen, alte Spuren teilweise etwas zu spüren. Im steilen Gelände löste man bei den Schwüngen immer wieder oberflächliche, kleine Rutsche aus.


    Zur Abrundung ging es dann noch auf die Engelspitze (vgl. Tourentipp-Archiv). Im Wald Buckelpiste, oben trotz viel befahrener Hänge noch Platz für eine eigene Spur.


    Beide Touren gehen noch eine Weile, wobei einzelne apere Stellen (insbesondere im Waldbereich) beginnen aufzutreten.

    Höchster Punkt: Sonntagshorn (1961 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 30.03.2013


    Gebirge: Chiemgauer Alpen


    Ausgangspunkt: Heutalbauer im Heutal bei Unken


    Exposition der Tour: v.a. Süd


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: geht noch ein bißchen, nur im Wald und auf den unteren freien Hängen wird es etwas knapp


    Sonstiges: Heute wegen des Wärmeeinbruchs und späten Aufbruchs nur eine kleine Tour im Chiemgau. Aufstieg vom Heutalbauer auf eisiger Spur durch den Wald über die Gschwendter-Alm zum Sonntagshorn. Am frühen Vormittag noch sonnig, leider sehr schnell zugezogen, aber immer noch passabel. Bei der Abfahrt um kurz vor zwei Uhr gab es bis zur Hochalm feuchten, total zusammengefahrenen Schnee. Hier war der Hochbetrieb mal von Vorteil. Dann noch auf das Peitingköpfl bei einsetzendem Schneefall, wurde leider schon bald Regen, dementsprechend ab Höhe Hochalm schwerer Nassschnee, keine Freude. Schnee reicht noch, wobei es wohl am besten ist, über die Rodelbahn abzufahren, die Hänge direkt unter der Hochalm boten schon erste Lücken und hakelige Stellen.

    Höchster Punkt: Hintere Steinkarspitze (2215 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.03.2013


    Gebirge: Lechtaler Alpen (Liegfeistgruppe)


    Ausgangspunkt: Kelmen


    Exposition der Tour: v.a. Ost


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Prognose: Hintere Steinkarspitze geht noch ein bißchen, Galtjoch wird im Wald knapp


    Sonstiges: Heute wie im Tourentipp-Archiv beschrieben auf die Hintere Steinkarspitze. Aufstieg kein Problem, Wetter war am Vormittag auch noch ganz gut und mit Neuschnee und Sonne schaut alles gleich noch viel schöner aus. Leider am Gipfel dann schon Wolken- und Nebelaufzug, zudem ein kalter Wind, daher ging es bald wieder runter. Die Abfahrt bot recht gute Verhältnisse, wobei der etwas inhomogene Harschdeckel (manchmal tragend mit angefeuchtetem Pulver drauf, manchmal firnartig, teilweise aber auch bruchharschig) nicht ganz Idealverhältnisse lieferte. Abweichend vom Tourentipp-Routenvorschlag bin ich dann das Rotbachtal ganz heraus gefahren (eine Stelle zwei Meter muss man abschnallen, eine andere hätte man das besser auch gemacht) und sodann über den Galtjoch-Normalanstieg an der Almsiedlung Rotbach wieder hoch. Für das Galtjoch hielt sich der Andrang so gar noch in Grenzen. Ab dem Gipfelrücken des Galtjoch gegen Mittag allerdings auch Nebel und kalter Wind. Die Abfahrt über den S-O-Rücken (also die in der Routenbeschreibung vorgeschlagene Aufstiegsroute) bot ganz gut fahrbaren Feuchtschnee. Wirklich nervig ist dann nur der Gegenanstieg (mit Fellen) zum Kelmer Jöchl. Ab dort im Feucht - / Nassschnee herunter, wäre wohl früher noch besser gewesen. An der Hinteren Steinkarspitze erstaunlich wenig Leute unterwegs.

    Hallo Pavlo,




    ich mache seit Jahren praktisch alle Touren nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da sind einige zusammen gekommen. Insofern entsprechend in der Gipfelkonferenz suchen.




    Bayerische Voralpen, Wetterstein und Ammergebirge bieten derart viele ÖV-Touren, dass eine Aufzählung lange brauchen würde. Die nachfolgenden Klassiker sind bereits bekannt?




    Bayerische Voralpen:




    - alle Touren am Spitzingsee


    - Touren am unteren Sudelfeld (z.B. Lacherspitz)


    - Touren von Neuhaus übers Bodenschneidhaus


    - alle Touren von der Kisten-Winterstube im Suttental


    - Hirschberg


    - Brauneckgebiet




    Wetterstein:




    - Touren um die Stuibenhütte


    - alle Ziele, die von der Ehrwalder Alm aus angegangen werden




    Ammergebirge:




    - Zahn


    - Pürschling / Teufelstättkopf


    - Hörnle




    und noch so viele mehr ... Einfach auf den entsprechenden AV-Karten schauen.




    Gruß,




    Jonas


    Höchster Punkt: Großer Arber (1456 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 10.03.2013


    Gebirge: Bayerischer Wald


    Ausgangspunkt: Bodenmais (Bhf. / Kurhaus)


    Exposition der Tour: Süd


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: gering



    Prognose: wer es noch diese Saison machen will, sollte sich beeilen


    Sonstiges: Gestern ging es wegen der in den Alpen zu erwartenden Nassschneeverhältnisse einmal auf Abwegen in den Bayerischen Wald. Von Bodenmais über die Tourenabfahrt zum Großen Arber. Im Aufstieg schnallt man die Skier zur Zeit am Beginn der eigentlichen Abfahrt im Ortsteil Klause an (ca. 15 min zu laufen). Anfangs ist die Forststraße teilweise nur eine Spur breit schneebedeckt, aber schon ab der Steigenfelskapelle liegt ausreichend Schnee. Wegen der geringen Steigung zieht sich die Route bis zum Gipfel aber schon.


    Am Gipfel (wie auch auf fast der gesamten Tour) gestern dichter Nebel, keinerlei Auflockerungen. Deshalb auch kaum Leute unterwegs, fast nur Langläufer und aus dem Liftgebiet ein paar. Bei der "Abfahrt" muss man ein paar Mal schieben und kurze Gegenanstiege bewältigen, ging aber erstaunlich gut und flott trotz der Temperaturen. Beim Abstecher zum Kleinen Arber gab es noch einen schönen Hang.



    Fazit: Bei schönem Wetter und Sicht sicherlich im Hochwinter nette Route, die skifahrerischen Höhepunkte fehlen halt.

    Höchster Punkt: Hochfelln (1671 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 09.03.2013


    Gebirge: Chiemgauer Alpen


    Ausgangspunkt: Bergen, Talstation Hochfellnseilbahn (abweichend von der Normalroute)


    Exposition der Tour: v.a. Nord


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Prognose: ab Bründling-Alm geht es noch eine Weile, darunter erstaunlich starke Ausaperung


    Sonstiges: Heute ging es nochmals auf den Hochfelln, anders als vor zwei Wochen aber von Bergen. Der Start war aber wenig erfreulich: Regen, Schnee erst nach einer halben Stunde Ski tragen (ca. ab 700 m), Schwarzachentalstraße geräumt (möglicherweise wegen der Bauarbeiten an der Hochfelln-Seilbahn). Auch nach dem Schneebeginn im sog. Pulvergraben gab es ausgeaperte Stellen, im Schwarzachental konnte man sich wegen der Räumung im Aufstieg nur am Rand durchmogeln. Bei den heutigen Verhältnissen begann die eigentliche Skitour erst bei der Mittelstation / Bründling. Kein Seilbahnbetrieb.
    Am Nachmittag hörte wenigstens der Regen auf und es gab vom Gipfel einen sehr schönen Blick hinunter zum Chiemsee. Abfahrt bis zur Bründlingalm dank der Piste gut, bis zur Steineberg-Alm ging es dann auch noch gerade. Der skimäßig verwertbare Schnee hört kurz unter der Steineberg-Alm auf, dann muss man das ganze Tal hinauslaufen.


    Insgesamt war es sehr erstaunlich, wieviel Schnee die Föhnlage und die warmen Temperaturen in gerade mal zwei Wochen "weggefressen" haben. Bald ist es auch im Ruhpoldinger Tal komplett grün. Auf der beschriebenen Aufstiegsroute ist es für dieses Jahr bereits beendet.

    Höchster Punkt: Weitalpspitze (1850 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 03.03.2013


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Ausgangspunkt: an der Straße Linderhof - Ammerwald


    Exposition der Tour: v.a. Süd


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: mittel


    Prognose: der Schnee reicht noch ein bißchen trotz südseitiger Lage


    Heute gab es eine Spätstartertour zur Weitalpspitze - angesichts der Kürze der Tour und dem Fehlen typischer Grundlawinenstriche erschien mir das heute trotz Tagesgang der Lawinenlage machbar. Beim Start gegen Mittag im Wald fast alles noch harschig, zerfahren, die Abfahrer hatten zu kämpfen. Weiter oben zerfahrener, harschiger oder nasser Schnee, kein Firn. Nach anderthalb Stunden ist bereits das Gipfelkreuz erreicht, wo es heute schön warm war und gute Fernsicht gab.
    Da die Abfahrtshänge nicht sehr verlockend waren, habe ich mich für eine Variante über die Schattenhänge zum Fischbachtal entschieden - oben schöner Pulver, unten je nach Hangneigung (jedes Grad zählt) Pulver oder Bruchharsch. Die Planung war eigentlich, unten wieder zum Weg zu queren aus dem Bacheinschnitt, doch offenbar wird der Bach steiler und felsiger - alle Spuren der Vorabfahrer querten jedenfalls im Treppenschritt wieder etwas hoch. Bringt aber nichts, da man ohnehin nochmals anfellen muss (was man also auch gleich hätte machen können), um einen extrem steilen Hang aufzusteigen (ca. 150-200 Hm). Sehr mühsam, wirklich steil und natürlich nur bei lawinensicheren Verhältnissen möglich. Insgesamt würde ich diese oben verlockende Variante deshalb nicht noch einmal machen, der erste Hang täuscht ...


    Die Tourentipp-Beschreibung als Liebhabertour trifft es meines Erachtens ziemlich gut, allein schon wegen der Waldpassage keine Idealskitour; am besten wahrscheinlich bei frischem Pulverschnee, der noch nicht zu zerfahren ist.

    Höchster Punkt: Hochplatte (Gipfelkreuz 2079 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 02.03.2013


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Ausgangspunkt: Linderhof - Sägertalparkplatz


    Exposition der Tour: v.a. Nord und Ost


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: nur bei sicherer Lawinenlage zu begehen


    Prognose: geht noch eine Weile, Pulverflecken werden weniger


    Sonstiges: Heute auf der Route gemäß Beschreibung hier im Archiv auf die Ammergauer Hochplatte. Harscheisen waren heute nicht erforderlich (sollten auf dieser Tour aber mitgeführt werden), Querung Hasentalgraben mit guter Spur. Alles bis zum Gipfelkreuz mit Skiern begehbar. Die Zeitangaben in der Tourentipp-Beschreibung sind bei zügigem Tempo zu hoch, habe nicht ganz drei Stunden gebraucht.
    In der Abfahrt gab es alle Formen von Schnee, zumeist eher die unschönen in Form von zerfahrenem Harsch. Ungetrübten Pulver nur noch in reinen Schattenlagen. Macht aber auf dieser Tour nicht so viel, ohnehin sind viele Querfahrten dabei und dass es schon einige Spuren gibt, war auch nicht anders zu erwarten. Wie in der Beschreibung angegeben den Gegenanstieg zur Scheinbergabfahrt gemacht, diese ganz oben noch pulvrig und mit etwas Platz, dann ausgefahrene Buckelpiste. Daher aber auch ohne Steinkontakt bis zum Parkplatz.
    Am Scheinberg viel los, Hochplatte ging noch, die langgezogene Route im Aufstieg (und auch in der Abfahrt wegen Gegenanstiegen) wird wohl nie den Massengeschmack treffen. Hervorragende Fernsicht am Gipfel, warm, von Beginn an sonnig, während das Alpenvorland im Nebel verblieb.
    Ab ca. 14 Uhr in den extrem steilen Südhängen abseits der Route Nassschneerutsche auch mittlerer Größe.

    Höchster Punkt: Heißenplatte (1591 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 24.02.2013



    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Geitau Bhf.


    Exposition der Tour: v.a. Ost (Heißenplatte) und Süd (Seebergkopf)


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: beide Gipfel brauchen m.E. sehr sichere Lawinenlage (jeweils steile Hänge)


    Prognose: wird mit Sonne eher schlechter, jeweils nach frischem, sicherem Pulverschnee am besten


    Sonstiges: Gestern gab es eine Kombination zweier kleinerer Touren im Leitzachtal. Zunächst von Geitau aus auf dem Weg durch den Wald zur Heißenplatte. Guter und ausreichender Pulverschnee, zwischendurch kam sogar die Sonne durch, bevor der Nebel vor der Abfahrt wieder zumachte. Zu meiner Überraschung waren viele Tourengeher unterwegs, ich hatte hier kaum welche erwartet, allzumal der schöne obere Hang durch den langen Waldweg "erkämpft" werden muss. Allerdings wurden die letzten Tage anscheinend ohnehin so ziemlich alle Hänge im Rotwandgebiet angegangen.


    Anschließend noch den flachen Weg bis ins Talende (= Weg zu Taubenstein / Rotwand) und an der Verzweigung weiterhin flach zur Klarer-Alm. Nochmals ziemlich flacher zur Neu-Alm. Mit Tourenski ist das insgesamt eher mühsam, wird auch nur selten gemacht. Ab der Alm dann im Nebel hochgespurt zum Seebergkopf. Die Abfahrt war leider kein Ideal-Pulver mehr, auf dem Südhang gab es schon einen Deckel, ging aber noch zu fahren. Der - gerade im unteren Teil steile - Südhang wird wohl skitechnisch gesehen schnell schlecht. Anschließend die flachen Wege dank des zügigen Schnees erstaunlich flott zurück nach Geitau.




    Insgesamt ist der Seebergkopf eine Exotentour nur für Leute, die einen wirklich hohen Forststraßen- / Ziehweganteil abkönnen. Im Rotwandgebiet gibt es bei guter, sicherer Schneelage wohl lohnendere Touren.

    Höchster Punkt: Hochfelln (1671 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 23.02.2013


    Gebirge: Cheimgauer Alpen


    Ausgangspunkt: Ruhpolding


    Exposition der Tour: Ost


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: am Samstag gering, oberster Abfahrtshang ist aber an sich steil


    Prognose: geht noch eine Weile, jeweils bei sicherem Neuschnee am schönsten


    Sonstiges: Am Samstag bin ich von Ruhpolding den langen Weg auf den Hochfelln gegangen. Eigentlicher Beginn ist bei der alten Glockenschmiede, unterhalb gibt es einen Parkplatz, ich bin über die Wanderwege zu Fuß und mit Skiern vom Ort herauf gekommen (etwas mühsam, in der "Abfahrt" geht es aber mit kurzem Gegenanstieg zu Fuß und etwas Skaten). Zunächst geht es eine ziemlich lange Zeit über die Forststraße, wobei man sich auf ca. halber Strecke entscheiden muss, ob man über die Farnböden-Alm oder die Thorau-Alm aufsteigen will. Oberhalb der Farnböden-Alm wird das Hochtal landschaftlich schön, am Samstag gab es allerdings nur wenig Sicht durch dichten Nebel. Ganz zuletzt über die Piste zur Gipfelkapelle. Dort bei Null Sicht und eisigem Wind fiel die Rast kürzer aus. Die Abfahrt bot nach der Piste den obersten Hang schönen Pulver, der noch Platz für eigene Spuren ließ. Das dürfte sich nach dem Wochenende wahrscheinlich ändern, aber Neuschnee ist ja angekündigt. Der Rest geht dann zügig über die Forststraße.




    Insgesamt eine Tour nur für Leute, die einen hohen Forststraßenanteil abkönnen (wobei es bei Neuschnee auch schön ausschaut). Skifahrerisch lohnend ist nur der oberste Hang. Die tolle Sicht am Hochfelln fiel leider völlig flach.

    Höchster Punkt: Ochsenkamp (1594 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 17.02.2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Lenggries


    Exposition der Tour: im Haupthang Nord


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: heute akzeptabel, an sich aber gefährlich (nur bei LWD 1 zu empfehlen)


    Prognose: mit Neuschnee wird es nicht schlechter, Schnee reicht aber auch ohne


    Sonstiges: Heute ging es als Ausweichtour und in der Hoffnung auf gutes Wetter zum Ochsenkamp. Eigentlicher Ausgangspunkt ist beim Schloß Hohenburg (Beginn Weg in das Hirschbachtal, Parkplatz), hierher zu Fuß bzw. über die Wiesen mit Skiern von Lenggries.
    Der Weg durch das Hirschbachtal zum Hirschbachsattel zieht sich doch sehr, noch mehr als beim Aufstieg zum Seekarkreuz und erst recht, wer wie ich heute mit massiven Stollen zu kämpfen hatte. Das Tauwetter unten und der kalte Schnee oben sind halt keine gute Verbindung. Ab kurz vor dem Sattel war heute alles zu spuren, in bis zu 50 cm Lockerschnee und steilem Gelände heute Schwerstarbeit. Selten habe ich für so wenig Höhenmeter wie auf dieser Tour so lange gebraucht. Die Spur ist auch nicht ideal gelungen, allerdings gab es auch durchgehend Nebel mit Sichtweiten teilweise nur 5 m, da ist man froh, irgendwie hoch- und runterzukommen.
    Am Gipfel ging sich heute leider keinerlei Auflockerung des Nebels aus (bei der Abfahrt sah es wenigstens Richtung Brauneck besser aus), daher nicht die eigentlich schönen Hänge unterhalb des Gipfels genommen, sondern sehr mühsam am Grat zurück zur Aufstiegsspur und immer in dessen Nähe, bei der Sicht geht halt nicht mehr. Schnee im Nordhang durchwegs locker pulvrig. Dann über die Forststraße im Wesentlichen ohne Schiebestrecken ins Tal zurück.


    Insgesamt ein durch Zustieg und steilem Aufstieg hart erkämpfter sehr schöner Gipfelhang, der nur bei sicherer Lawinenlage und viel Schnee (dichte Latschen) angegangen werden sollte.

    Höchster Punkt: Wallberg (1722 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 20.01.2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Kreuth (Endpunkt Kistenwinterstube bei der Sutten)


    Exposition der Tour: alle außer West


    Tourenverhältnisse: Betonschnee, s.u.


    Prognose: mit Neuschnee wieder bessere Abfahrtsverhältnisse; talnah braucht es weiterhin mehr Schnee


    Sonstiges: Heute ging es von Kreuth (Bushaltestelle und Parkplatz beim Gasthof Post) zunächst über die Rodelbahn, dann über die Abkürzer des Sommerwegs hoch Richtung Daffenstein. Die Rodelbahn hat für Rodel gerade genug Schnee, es kommen aber schon kleine Steine durch. Unten im freien Gelände zu wenig Schnee, zudem total feucht. Ich bin dann einer vorhandenen Spur in der Nähe des Sommerweges (der zum Kamm zwischen Setzberg und Grubereck führt) gefolgt, die Spur zog oben allerdings in sehr steiles Gelände hoch zum Grubereck. Als ich das bemerkte, war es aber auch schon zu spät. Am Grubereck starker Wind, durch den Föhn aber auch gute Sicht. Bereits gegen Mittag hatte der Föhnwind in dieser Höhenlage keinerlei Pulver übrig gelassen.
    Um den Weiterweg zum Setzberg skifahrerisch besser zu gestalten, bin ich noch als Zwischenabfahrt Richtung Röthensteiner See. Durchgehend Betonschnee, der im Steileren mit Kraft aber noch ganz gut zu fahren war. Nachdem Wiederaufstieg zum Kamm und Weiterweg zum Setzberg (teilweise etwas mühsam wegen nicht verschneiter Wurzeln und Steinen) gab es abermals starken Wind und einen schönen Blick auf den Tegernsee. Abgefahren bin ich dann über die Variante entlang des Ostkammes und dann nach Norden.
    Nach Wiederaufstieg zum Wallberg noch eine letzte Abfahrt über den Hang unter der Bergstation der Bahn (oben steiler als es ausschaut, Vorsicht), ab der Rottach-Alm zügige Abfahrt bei guten Verhältnissen durch das Schiffbachtal und über die Siebli-Rodelbahn zur Kistenwinterstube (Bushaltestelle).


    Heute war in diesem sehr beliebten Gebiet abgesehen von der Wallberg-Rodelbahn erstaunlich wenig los, jedenfalls im direkten Vergleich zu gestern. Ob es am greislichen Schnee gelegen hat? Die Ausblicke waren wie immer schön.

    Höchster Punkt: Wandberg (Gipfelkreuz ca. 1440 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 19.01.2013


    Gebirge: Chiemgauer Alpen


    Ausgangspunkt: Sachrang


    Exposition der Tour: v.a. West, am Gipfel auch Süd


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: heute gering


    Sonstiges: Heute sollte es auf eine ruhigere Tour gehen, so dass ich mir den Wandberg bei Sachrang vornahm (genaue Beschreibung siehe hier im Archiv). Unten hat es im Wald sehr wenig Schnee, reicht gerade so, um aufzusteigen. Ab der Rodelbahn bei der Wildbichl-Alm gute Schneelage. Am Wandberg wurde heute in alle irgendwie möglichen Richtungen bei guten Pulververhältnissen abgefahren. Die Erwartung von (relativer) Ruhe war aber eine Illusion, es waren nicht nur im Geigelsteingebiet, sondern auch hier sehr viele Tourengeher, Schneeschuhgeher und auch Winterwanderer unterwegs. Gefühlt war heute jeder unterwegs, der über zwei Ski-Brettl oder Schneeschuhe verfügt ... Auch in Sachrang bei den Kinderliften Hochbetrieb.
    Dementsprechend ist die Abfahrt von der Karspitze im oberen, engen Teil schon völlig zusammengefahren, unten gingen sich noch einige Meter aus. Die Rodelbahn von der Wildbichl-Alm scheint - soweit für mich einsehbar gewesen - auch ganz gut zu sein. Auf der Alm selbst auch viel los. Die Abfahrt unter der Alm hatte nicht mehr so viel Schnee, 1-2 x musste abgeschnallt werden. Grundkontakt ließ sich nicht völlig vermeiden, insgesamt aber doch noch besser, als beim Waldaufstieg befürchtet.


    Neuschnee bis ins Tal tut dieser Tour sicher gut, außerdem ist sonst bald alles verspurt.

    Höchster Punkt: Hochplatte (1591 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 13.1.2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Aufstieg Schwarztennalm / Königsalm (Bushaltestelle "Klamm Aufstieg / Königsalm, Kreuth" bzw. Großparkplatz)


    Exposition der Tour: alle außer Nord


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: bei Umfahrung der kritischen Stellen gering


    Prognose: mit dem angekündigten Neuschnee wird es nicht schlechter


    Sonstiges: Heute ging es die Roßstein-Reib´n (genaue Beschreibung siehe im Tourentipp.de-Archiv). Die Skier konnten gleich unten auf der Rodelbahn zur Schwarztennalm angeschnallt werden, nur die ersten Meter durch die Räumung etwas steinig. Die Skispur neben dem Bachbett war an sich gut zu gehen, wegen ausgeaperter Bachquerungen mussten die Skier aber einige Male abgeschnallt werden. Danach ohne Schwierigkeiten wie in der Beschreibung angegeben zum Sonnenberg gespurt. Oben war es recht sonnig und nette Fernsicht. Zunächst ein Mal den Osthang (Aufstieg) abgefahren, schöner Pulver. Nach dem Wiederaufstieg - erschwert durch einen Schneeschuhgeher, der die Spur zertrampelt hatte - Abfahrt durch eine Waldschneise / lichten Wald bis zur Röthelmoos-Alm, auch hier guter Pulver. Zuletzt hoch zur Hochplatte, schönes Nachmittagslicht, auch der Nebel Richtung Berge hatte sich verzogen. Der Gipfelhang der Hochplatte hatte Richtung Kamm abgeblasene Stellen, ansonsten auch hier Pulver. Aus Sicherheitsgründen bin ich nicht in den eingeblasenen Hang bei der Roßstein-Alm eingefahren (wurde aber auch gemacht), sondern wie in der Tourentipp-Beschreibung über den Rücken runter (einige Meter Gegenanstieg mit Skiern), nur etwas früh nach rechts runter zur Hauptroute (dann ist es auch nicht viel flacher). Die restliche Abfahrt geht dann ja ohnehin etwas langweilig über die Rodelbahnen, aber immerhin ohne Belagschäden bis runter zur Straße.


    Fazit: Landschaftlich sehr schöne Runde bei heute tollem Schnee und gutem Winterwetter. Nachdem zunächst wenig los war (spuren) kam dann aber doch einiges an Betrieb auf, ist halt doch eine beliebte Ecke für die Münchener.

    Höchster Punkt: Bodenschneid (1667 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 12.12.2012


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Enterrottach Mautstelle (Bushaltestelle und Großparkplatz)


    Exposition der Tour: in den abfahrtsrelevanten Bereichen v.a. W


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: lawinentechnisch heute gering, Gefahr durch nur leicht verschneite Steine unten


    Prognose: oben kann es nicht besser werden und unten wäre dringend weiterer Neuschnee (viel) erforderlich


    Sonstiges: Heute ging es allen Bedenken zum Trotz, ob S-W-Touren von niedriger Höhe aus durch den Wald zur Zeit das richtige sind, von Enterrottach auf die Bodenschneid. Im Aufstieg kann gerade so auf dem Weg hinter der Mautstelle aufgefellt werden. Der weitere Aufstieg durch den Wald war nur oben im steilen, felsigen und wenig verschneiten Bereich hakelig. Für eine Abfahrt hier (wie in der AV-Karte eingezeichnet) liegt aber noch viel zu wenig Schnee, da bräuchte es noch einen Meter.
    Ab der Boden-Alm dann Sicht schlechter, dafür ab Gipfel bis runter zur Alm super Pulver auf Harsch, nur leider viel zu kurz. Die weitere Abfahrt ging dann über die "Straße" von der Boden-Alm (eigentlich ein teilweise nur skibreiter Ziehweg). Bis auf ca. 1.150 m ging es ja noch recht gut, aber danach begann leider das totale Skimassaker - die Skier taugen jetzt wohl nur noch als Steinski ... Zu allem Überfluss hat mein Ski gleich noch einen Stein kurz unterhalb der Schneeoberfläche erwischt, da schmeißt es einen ordentlichen. Unten im Tal, wo es flacher wird, geht es dann etwas besser und fast noch mit Skiern bis zur Mautstelle zurück.


    Fazit: Eine Tour in sehr schönem Ambiente (durch den Neuschnee und die Kälte sehr winterlich), scheinbar wenig begangen (bis zur Alm alles zu spuren), oben schöner Schnee. Das Tauwetter hat unterhalb ca. 1.200 m allerdings doch ziemlich gewütet, besser auf viel Neuschnee unten hoffen!

    Höchster Punkt: Riedbergerhorn (1787 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 06.01.2012


    Gebirge: Allgäuer Voralpen


    Ausgangspunkt: Bolsterlang-Sonderdorf oder Obermaiselstein-Riedbachbrücke (jeweils Bushaltestelle)


    Exposition der Tour: alle außer West


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: bräuchte unten dringend Neuschnee und oben wäre eine Lage Pulver der Schneequalität auch nicht abträglich


    Sonstiges: Heute ging es auf der Suche nach dem frisch gefallenen Pulverschnee, der Sonne und Lawinensicherheit wieder mal in das Allgäu. Von Bolsterlang-Sonderdorf zur Straße in das Bolgental, an deren Beginn die Skier angeschnallt werden können (hierher auch von Obermaiselstein; der Weg von Bolsterlang durch den Bolgenach-Tobel statt der Straße empfiehlt sich im Winter normalerweise nicht). Bei unten für den Aufstieg gerade noch ausreichender Schnee- / Eisbedeckung (in der Abfahrt hätte man einige Male abschnallen müssen) durch das lange Bolgental zum Talschluss und heute direkt über den Osthang (etwas sicherer bei Querung zum Ostgrat und Aufstieg über diesen) zum Riedbergerhorn. Während es unten noch sehr warm war und sonnig, zog der Wind ab der Zunkleiten-Alpe doch deutlich an, am Mittag schon deutliche Sichteinschränkungen und starker Wind am Gipfel, sehr ungemütlich. Hochbetrieb von der Grasgehren her; insbesondere das Schneeschuhgeher-Unwesen wird hier sehr gepflegt (Skispuren zetreten, Hänge auf voller Breite umgepflügt).
    Bei der Abfahrt von einem nördlich vorgelagerten Gupf nach Osten Richtung Bolgen-Alpe gab es zwar keinen Pulver (war wohl von unten feucht geworden), der aufgeweichte Harschdeckel ließ sich aber meistens ganz gut fahren. Dann noch zum Großen Ochsenkopf und über Berghaus Schwaben zum Grat Richtung Weiherkopf. Abfahrt über die am Nachmittag vollständig buckligen Pisten bis ins Tal.


    Fazit: Von München her recht weit zu fahren, aber wenigstens gab es Sonne (wobei es die wohl doch auch näher gegeben hätte) und landschaftlich ist es trotz der starken Erschließung jedes Mal schön in der Hörnergruppe.


    Bilder zur Tour:



    Höchster Punkt: Steineberg (1683 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 09.12.2012


    Gebirge: Allgäuer Alpen - Nagelfluhkette


    Ausgangspunkt: Immenstadt Bhf.


    Exposition der Tour: alle


    Tourenverhältnisse: s.u.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: wird mit Neuschnee nicht schlechter, solange Lawinengefahr vertretbar ist


    Sonstiges: Gestern ging es nach kurzfristiger Umdisposition in den Allgäuer Vorbergen eine Runde von Immenstadt: Über die Rodelbahn bzw. Forststraße durch das Steigbachtal bis zum Steilaufschwung hoch zur Hinteren Krumbachalpe und dann ebendiesen hoch. Ab der Hinteren Krumbach-Alpe sehr mühsam den Nord-Westhang hoch gespurt. Am Gipfel des Steineberg leider bereits gegen Mittag starker Wind und schnelle Wetterverschlechterung. Die Abfahrt ging dann über den Ostschlauch bei tollem Pulver (kein Steinkontakt trotz der vielen Felsen) runter zur Vorderen Krumbachalpe und dann über die Südhänge und die Hohlgasse hinunter in das Gunzesrieder Tal. Bei der Abfahrt nahezu keinen Steinkontakt, leider aber doch einiges los.
    Beim Wiederaufstieg zum Bärenkopf wechselte das Wetter endgültig zum Schneesturm über, aber irgendwie ging die Querung zum Mittag auch. Die Pisten dort waren noch nicht präpariert, nur die Rodelbahn gewalzt, der Rest aber auch schon zerfahren. Über die direkte (schwarze) Piste runter nach Immenstadt, auch hier nur ganz wenig Bodenkontakt, wie man ihn auch im Hochwinter mal haben kann.


    Insgesamt tolle Pulververhältnisse auf windabgewandten Hängen, nur der Steineberg ist eben doch kein Ziel für Einsamkeitsfanatiker.

    Höchster Punkt: Bergstation des obersten Schleppliftes ca. 1455 m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 02.12.2012


    Gebirge: Allgäuer Alpen



    Ausgangspunkt: Oberstdorf Renksteg bzw. Höllwieslift


    Exposition der Tour: O und N




    Nachdem der Schnee in den Münchener Hausbergen nach meiner Einschätzung Skitouren noch nicht sinnvoll erschienen ließ, bin ich gestern in das gelobte Schneeland, das Allgäu, gefahren.


    Rauf bin ich zu Fuß vom Renksteg (Bushaltestelle des Busses zur Fellhornbahn) über den Freibergsee und dann zur Piste des Höllwiesliftes - sicherlich nicht eine Skitour im klassischen Sinne, aber so konnte ich noch das Naturjuwel des Freibergsees mitnehmen. Ab der Piste (ca. 1.000 m) dann problemlos mit Skiern bis zum höchsten Punkt im Skigebiet rauf, Abfahrt durchs Skigebiet bis zur Talstation der Kabinenbahn bzw. des untersten Schlepplifts: Wesentlich besser als gedacht, außer in den steilen Hängen oben kein Bodenkontakt (auch da nur wenig), die Hauptabfahrt wurde auch bereits beschneit (teilweise pickelhart, teilweise Neuschnee auf der harten Kunstschneeschicht, dann sehr gut). Nach Wiederaufstieg über die linkere Höllwiesabfahrt bis zur Talstation des Höllwiesliftes, auch hier kaum Bodenkontakt. In den flacheren Passagen hat sich der Schnee aber noch nicht gesetzt, so dass man nur in der Spur fahren konnte. Zuletzt zu Fuß zurück zum Bahnhof (wer es gemütlicher haben will, sollte von / bis Talstation Söllereckbahn = Bushaltestelle fahren).




    Fazit: Offensichtlich deutlich mehr Schnee als in den Münchener Bergen, gestern ganztags Sauwetter aber das schadet bei der ersten Tour ja nicht, Anfahrt von München her schon sehr weit, allerdings gut mit der Bahn recht stressfrei zu machen.