Beiträge von Kaiman

    Gipfel: Hochalterbahn


    Höhe: 2520m


    Gebirge: Sellrain


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 2. Januar 2023


    Ausgangspunkt: Kühtai


    Gefahreneinschätzung: gering



    Skitour am 1. + 2. Januar 2023

    Start: Kühtai-City

    Land: Österreich (sorry: ich habe das wohl aus Versehen unter "Deutschland" gepostet)

    Strecke: mehrere Varianten bis maximal Seilbahn-Bergstation, oberhalb ist z.T. angespurt, aber dünn.

    Keine reine Pistentour weil Aufstieg immer neben der Piste möglich! (Positiv denken..)


    Pistenverhältnisse: hart aber ok

    Gelände: berghoch rechts von der Hochalterbahn geht ein Ziehweg los (Piste Nr. 3), der sehr angenehm flach für den Neujahrsmorgen bei strahlendem Sonnenschein sich nach oben schlängelt. Hier ist man allein mit Tourengehern.

    spätestens ab der 2. Linkskehre (manche sind schon vorher ins grün-weiße Gelände) kann man komplett weiß hoch zur Bergstation, völlig entspannt, relativ flacher Hang und aufgefirnter Untergrund.

    Anderer Aufstieg:

    Zwischen Kaiserbahn und Schwarzmooslift geht die Piste Nr. 5. berghoch gesehen auf der rechten Seite kann man auf einer Aufstiegsspur über den Bergrücken entspannt hoch bis zur Mittelstation (Zum Kaiser Maximilian), dann weiter hoch im Prinzip weiter rechts von der 5er-Piste im zwar verspurten Gelände aber ohne Gegenverkehr bis zur Bergstation von der Kaiserbahn. Auch wieder schön in der Sonne und aufgefirnt.

    Der Aufstieg neben Dreiseenbahn auf der anderen Seite vom Kühtaisattel: liegt lange im Schatten und ging für mich geradeso noch ohne Harscheisen (im unteren Bereich der Piste 6, oben kein Problem), aber weniger Spaß.


    Unten ein paar Eindrücke vom Jahresbeginn:

    1: auf dem Ziehweg, kurz nach Start

    2: oben bei Hochalter-Bergstation

    3: entspannter Aufstieg abseits der Piste

    Kurzbericht von gestern + heute: Skitour auf Piste


    Start am PP Jaudenhang.

    Zustand Piste: eigentlich ganz gut!


    gestern (Dienstag): durch Neuschnee aus der Nacht hat es nicht aufgeklart, weicher Kunstschnee mit leichter Pappschnee-Auflage. Oben am Gipfel abgeblasen. Auch einige braune Stellen auf Piste aber gut fahrbar.

    Sowohl Familienabfahrt als auch Milchhäusl-Express gut fahrbar.

    Der Schlepper am PP ist nicht gelaufen ,sehr wenig Betrieb.


    heute (Mittwoch): nachts hatte es aufgeklart, bockelharte Harscheisenverhältnisse erwartet, aber ich hatte keine gebraucht und ich hatte auch niemand mit Harscheisen gesehen. Piste sehr hart und gut präpariert.

    Der Schlepper lief! Es waren auch die grünen Löcher vom Vortag zugeschoben.


    Prognose: Falls die Temperaturen bleiben, geht das noch eine Weile. Die Prognose für 31.12./1.1. ist allerdings wenig wintersport-freundlich.

    Update vom Donnerstag (Vergleich zu Montag vor 3 Tagen)


    PP-Gebühr: jetzt seit heute Winterbetrieb, d.h. mit Skilift, WC und Hüttenöffnung -> werktags: 10 €, Wochenende: 15 €, d.h. wieder "Premium-Parken".


    Wetter: Glück gehabt und die diversen Web-Wetterfrösche hatten recht. Ich war am Vormittag im Allgäu unterwegs und da wurde es ab Mittags von oben sehr feucht, zumindest sah es so von weitem aus. Ich bin da anstatt nach Bolsterlang rüber nach Oberammergau. Der andere Bericht von Ofterschwang war wohl vom Vormittag (?) wegen Wetter.

    Auf jeden Fall am Kolben: teilweise mit Sonne, erst gegen Ende kamen leichte Tropfen und bei der Abreise dann Dauerregen.


    Zustand Aufstiegsspuren: ich habe es gar nicht erst probiert. Berghoch gesehen die rechte nicht beschneite Piste ist grün, der links laufende Wanderweg über Kolbenalm geht sicher noch größtenteils, aber auch eher naß mit Blick auf Untergrund.


    Zustand Piste: sehr gut. es war für Saisoneröffnung nicht viel los an diesem Werktag, alles entspannt und leicht zu fahrender Naßschnee.


    Richtung Zahn: forget it, ok -> siehe Fotos: ich habe es probiert, tat mich dann aber schon nach wenigen Höhenmetern schwer, eine akzeptable Linie für die Abfahrt zu finden. Butterweicher Schnee bei Abfahrt, ich bin nur soweit hoch, wo es noch keine Steine gibt.


    Prognose: die Kunstschneepiste hält sicher noch eine Weile. Für O'gau wurden deutlich weniger Regen-Mengen angesagt als z.B. fürs Allgäu. Deshalb denke ich, dass die Piste auf jeden Fall fahrbar bleibt. Fragt sich nur, wie groß der Andrang der LiftnutzerInnen wird über die Feiertage.


    Fotos:

    1: Blick ins Tal Richtung Aufacker auf Höhe Schlepplift-Ausstieg

    2: Pistenzustand auf dieser Höhe

    3: Richtung Zahn

    4: vom Zahnanstieg Richtung Kolbensattelhütte

    Route => Skitour Kolbensattel / Zahn


    Start: PP Kolbenbahn, Gebühr bis 2h für 3 €, Tageskarte 5 € (Sommerpreise: Liftbetrieb ab 22.12.)

    Zustand:

    Richtung Zahn habe ich zwar Aufsteiger gesehen, bin aber nur kurz hoch, weil ich mit neuem Ski unterwegs war.

    Die Piste ist fast fertig, d.h. die sind immer noch am Präparieren und z.T. sind es die groben harten Knollen, aber der größte Teil schon "gerillt". Man kann aber direkt neben dem mit Kunstschnee präparierten Band sehr gut im Rest-Naturschnee (bzw. Gemisch mit Kunstschnee) runterfahren. Ungefährt die halbe Breite der Pistenschneise ist in diesem gut fahrbaren Zustand.


    Aufstieg: geht (noch) auch links von der Piste über Kolbenalm, allerdings ist es da teilweise schon dünn.


    Prognose: kommt drauf an.. Falls es nicht reinregnet sondern nur etwas föhnig ist, konnte das sogar halten für ein paar Tage. Heute morgen waren es am Parkplatz +2 Grad, Mittags +4 Grad, d.h. nicht so warm wie angekündigt.


    +++ Ergänzung zur Prognose +++

    obige Prognose gilt für "abseits Beschneiung".

    für beschneite Piste: die hält "ewig", ok: auf jeden Fall mindestens 1-2 Wochen, und bis dahin gibt's sicher wieder ein update an dieser Stelle.

    +++


    Fotos:

    1: erste dünne Stelle kurz nach Start

    2: kurz vor Kolbenalm

    3: eingefahrene Schneise oberhalb der Kolbenalm

    4: Blick auf Kolbensattelhütte

    5: Richtung Zahn

    PP Kolbenbahn, Parkgebühr: 3 € bis 2h, 5 € Tagesticket, d.h. aktuell noch moderat.

    Wetter: m.E. WinterWonderLand mit schönem Schneefall, richtig weihnachtlich.

    Piste + Option zum Zahn:

    Abseits der Piste m.E. zu wenig für Abfahrt. Ich habe Richtung Zahn 2 Tourengeher gesehen, aber m.E. ist das die Methode, sich einen Steinski zu "schleifen", wenn der unter den Füssen noch keiner ist.

    Für den Aufstieg ab Parkplatz kann man aber problemlos die üblichen Varianten nehmen.

    Zustand auf Piste: sehr dynamisch, d.h.: bis morgen u.U. schon alles plan. Die arbeiten heute sehr emsig.

    Während meiner Aktivität (ich habe etwas Höhenmeter gesammelt und bin 3-mal hoch) hat sich da einiges getan.

    Im Prinzip ist der Hang bis zum ersten Schlepper-Ende (ca. 100 hm) schon perfekt präpariert. Weiter oben die üblichen Schneekanonen-Pilze und zwischendrin feinster "crosser Streuselkuchen mit weichem Kern und Puderzucker", um in der Sprache des Wintermärchens zu bleiben (also Bruchharsch)., aber eigentlich machbar, man sollte halt umsichtig fahren.

    Insgesamt sehr viel Kunstschnee ab Start, d.h. man kann auf jeden Fall gut trainieren.

    Neuerung bei der Ausfahrt am PP: die Schranke öffnet sich wenn man darauf zufährt, d.h. man muss nicht mehr das Ticket ans Lesegerät halten. Ist das eine technische Neuerung oder ein Fehler? Ob ich auch ohne Bezahlung rausgekommen wäre, habe ich nicht probiert.

    Laut Info soll der Pistenbetrieb am 22.12. starten, dann kostet das Parken u.U. wieder mehr.

    Start 1 Tag vor Liftbetrieb.

    PP kostenlos wie auch im Vorjahr.

    Piste: Aufstiegsroute über Tonihütte ist begehbar aber für Abfahrt zu dünn. Die Hornabfahrt ist nicht beschneit. Es ist zwar einer runtergefahren, aber höchstens für Steinski.

    Ab Drehmöser sehr gut. ab Kreuzeck präpariert und teilweise zugeweht aber immer genug Schnee.

    Insgesamt schon sehr gut präpariert. Falls ab Kreuzeck zum Osterfelder kein Liftbetrieb ist (so steht es zumindest im Netz), kann man dort schön ungestört hochlaufen und bei der Abfahrt kein Schneekanonen-Bruch.

    Bernadeinpiste = Zugang zur Stuibenhütte / -kopf ist auch präpariert.

    Was ich nicht gewußt habe bei der Kochelabfahrt, wenn Pistengerät am Seil arbeitet: Sobald oben der Hang links steiler weg geht, besser am rechten Rand halten weil das Pistengerät wegen Hangkurve mit Abfahrer kollidiert. Ich war auf der falschen Seite und habe Natur-Bruchharsch genossen.

    Foto:

    vom Osterfelder aus, kurzfristig mit Sicht

    Pistenskitour vor Pistenöffnung

    Schöne Skitour bei Sonne und schöner Winterkälte!
    Heute 2-mal je ca. 400 hm hoch, einmal nach Norden (mit Sonne), danach nach Süden (mehr Schatten).

    Zustand: wirklich gut!

    Natürlich nicht überall sehr gut, z.T. auch Kampf mit Schneekanonen-Bruchschnee (mein rechtes Knie leidet jetzt etwas), aber insgesamt viel unverspurter Pulver!

    Das Personal ist gerade sehr fleissig und hat schon einiges frisch gewalzt, z.T. auch durch Pistenraupen dicke harte Bollen, die man aber umfahren kann.

    Auf den Fotos sieht man aber denke ich, dass es Spaß gemacht hat.

    Fotos:

    1: Schwarzmosslift: meine Aufstiegsspur - und Abfahrtslinie: ich war heute erster;-)

    2: Schwarzmooslift: wie 2

    3: Blick auf Schwarzmosslift-Bereich von der Dreiseenbahn-Seite, linker Tobel: Aufstiegs- und Abstiegsspur, rechte Piste: gut präpariert, habe ich aber erst bei diesem Blick entdeckt

    Gestern Nachmittag meine erste Skitour in dieser Saison.

    Ich wollte erst in Seefeld zur Rosshütte, dort hat man mir aber abgeraten, da unten nur ca. 5cm und bisher noch nicht beschneit.

    Ich habe zwar wenige Spuren gesehen, bin dann aber spontan zum Hoadl.


    Da dann etwas spät keine guten Fotos mehr bei Schneetreiben und Dämmerung.

    Die Lifte laufen schon: Offiziell ist nur die Herrenabfahrt offen, habe aber oben beim Abfellen einen Läufer gesehen der wie ich die Herrenabfahrt hoch und Richtung Damenabfahrt runter ist.


    Zustand: gestern war es tief verschneit, leichter Schneefall und einfach wieder schön im Schnee!

    Von frisch präpariert merkt man nichts: dicke Neuschee-Auflage, zerfahren und man spürt, wo es drunter mal präpariert war und wo noch die Kunstschnee-Basis fehlt - so zumindest unten.

    weiter oben sehr gut.

    Prognose: wird sicher noch besser, ich vermute, dass auch die anderen Pisten schon begehbar sind - hatte leider nicht mehr Zeit an diesem Tag.

    Anfahrt: gut geräumte breite Straße, bei meiner Rückfahrt dann aber schon weiß bis ca. 1000m.

    Start bei leichtem Nieselregen und +4 Grad im Ort.

    Erster Anstieg Richtung Pirchkogel mit dem Ziel, soweit hoch wie möglich unter dem Aspekt Sicherheit.

    Anschnallen direkt beim Parkplatz auf der Wiese möglich! Es war unten z.T. schon etwas dünn, aber insgesamt mehr als genug Schnee. Ab ende Skipiste ging es erst gut weiter, aber die Sicht war dann auf ca. 10m bei leichtem Schneefall.

    Nachdem mir eine Gruppe entgegenkam mit dem Kommentar "wir waren nur bis zum ersten Lawinenkegel" bin ich dann bis dorthin weiter und habe beschlossen, dort auf ca. 2550m umzukehren: Die Lawine war vor 2 Wochen auch schon da (und geht einfach nicht aus dem Weg ...) aber nach meiner Einschätzung war die Schneedecke insgesamt viel weicher - und bei null Sicht zu gefährlich. Also bin ich auch zurück.

    Abfahrt: Weil durchweicht und mit schwerer Nassschneeauflage war der Schnee schwerer zu durchpflügen aber ok. Auf der Piste weiter unten (wo kein Neuschnee) völlig entspannte Abfahrt.

    Zweiter Anstieg dann vis-a-vis auf den Nordhängen mit viel Schnee bis ca. 2400m hoch zur Gipfelstation der Dreiseenbahn.

    Abfahrt wie Aufstieg.

    Prognose: Schnee reicht noch lange. Ob es noch Spaß macht hängt davon ab, ob es nachts wieder aufklart.

    Fotos:

    1: Breite Rinne Richtung Kühtai (Südhang-Abfahrt)


    2: Abfahrt auf Nordhang, Blick Richtung Kaiserbahn, Pirchkogel

    Kurze Pistentour auf offiziell gesperrter Piste


    Hoch über die Herrenabfahrt und retour identisch.

    Zustand: eigenlich ok dafür, dass schon Bauarbeiten angekündigt sind und deshalb die Piste oft aufgebrochen ist.

    Man kommt gut hoch ohne Abschnallen.

    Allerdings habe ich Harscheisen genommen, weil mir das kurz nach 8 Uhr noch zu hart war. Andere Tourengeher sind ohne hoch. Bergab in derSonne wurde es dann etwas weicher, vorallem weiter unten.


    Prognose:

    Schnee reicht noch länger, unten u.U. ab und zu grün, eher die Frage, ob es mit den Querungen der aufgebrochenen Wege noch Spaß macht.


    Foto: Blick vom Hoadl in die Berge

    Das letzte Wochenende mit Liftbetrieb. Ich wollte mal die Einstiegspunkte für die nächste Saison testen.

    Der Liftbetrieb hat überhaupt nicht gestört. Es waren fast mehr Tourengeher als Liftnutzer unterwegs.


    Wetter: traumhaft, einzige Gefahr war Sonnenbrand/Sonnenstich.

    Schnee: anfangs hart, dann aufgefirnt, erst am Nachmittag sulzig. Sobald es bedeckt war (ganz leichter Schneefall) wurde es sofort wieder besser.

    Die Schneemenge war sehr gut und hält sicher auch nach Liftende noch eine Weile. Ob dort die Pisten aufgebrochen werden, weiß ich nicht.

    Ich bin 2-mal links und 2-mal rechts von der Straße hoch, beim ersten Anstieg noch weiter Richtung Pirchkogel bzw. Nebengipfel. Da ich neu in der Gegend war wollte ich nur schauen, wo es abseits der Pisten weitergeht, hatte meine LVS-Gerätschaften nicht dabei und bin deshalb konsequent nicht der Karawane gefolgt, obwohl es schon verlockend war. Da geht sicher nächste Woche auch noch eine schöne Tour.

    Hier eine Impression:

    Start+Ziel: Parkplatz Grasgehren

    Fazit: wirklich gut

    Route: Ab Parkplatz über Skipiste zum Bolgen (komplett weiß für hoch und runter), über Bolgengrat zum Wannenkopf (auf 200m grün, vorher grüne Südseite durch laufen auf Norseite weiß kompensiert), dort runter Richtung Sonderdorf bis zum Forstweg -> Traum! Am Waldrand im Schatten noch hart, sonst weich aber gut fahrbar.

    Retour selber Weg. Es wäre auch wenn ich das richtig verstanden habe, möglich vom Bolgengrat nach Norden runter zu fahren, weil es nur ein temporäres Schutzgebiet ist - war mir aber weder sicher, ob das wirklich stimmt, noch wusste ich, wieweit runter noch Schnee liegt. Also einfach wieder die Piste runter nach Grasgehren und dann noch aufs Riedbergerhorn (links hoch, wenn man vom PP aus Richtung Horn schaut - und fast selber Weg runter).

    Die Variante, auf dem rechten Bergrücken hochzulaufen, hatte ich verworfen, weil es unten komplett grün war. Später habe ich gesehen, dass das nicht so wild war: man hätte geschätzte 5 Min. tragen müssen, mehr nicht. Bei der von mir genommenen Variante über den linken Bergrücken war direkt auf dem Grat ab Bergstation Schlepplift auch grün. Da habe ich z.T. berghoch getragen, weil ich keinen Bock hatte auf Schräghang-Gerutsche. Die Perspektive (Siehe Fotos) war hier wenig motivierend da sehr grün. Das hat sich aber als Trugschluß herausgestellt. Ich konnte bis zum Gipfel komplett hochlaufen und auch abfahren. Nur auf ca. 5m habe ich im Gras getreppelt. Insgesamt eine schöne Frühjahrsrunde mit knapp 1000 hm.

    Weiter nach Norden ist noch massig Schnee. Reicht noch sicher 1-2 Wochen. Man könnte also noch deutlich längere Touren auf engem Raum machen, ohne sich zu wiederholen.

    Prognose:

    Natürlich wird es bei der Jahreszeit und angekündigten Wetterlage weniger, trotzdem: das geht sicher noch 1 Woche in diesem Stil. Die Anfahrt ist, um auf 1400m zu starten, deutlich kürzer als ähnliche Ausgangspunkte in Österreich.


    Fotos: (folgen -> jetzt!)

    1: Bolgenpiste im oberen Bereich: voll in der Sonne, trotzdem noch recht breit und viel Schnee

    2: Bolgengrat: vom Bolgen Richtung Wannenkopf zu Beginn: links auf Nordseite halten, dann spart man sich Tragepassagen, später wird es richtig viel Schnee


    3: Wannenkopf-Abfahrt (ca. 300 hm) Richtung Sonderdorf: traumhaft!


    4: Blick vom Riedbergerhorn Richtung Balderschwang, Der Gipfel ist oben grün, man kann aber bis 5m (1 Höhenmeter) davor auf Schnee hoch und runter


    5: Riedbergerhorn, Blick nach Nordosten: unten ist Grasgehren, viel Schnee - und: Richtung Norden (kein gutes Foto gemacht) ist es sehr gut!


    Skitour mit viel Neuschnee am Start und viel Sonne, Pulverabfahrt im oberen Bereich


    Start bei Schneetreiben am Dorflift. Route dann über Skipiste an Mittelstation vorbei und am Gipfelhang auf Ziehweg bleibend.

    Wenn Ziehweg Spitzkehre macht zum finalen Anstieg, bin ich Richtung Rangiswangerhorn weiter in einer Winter-Märchenlandschaft. Beim Hügel (ca. 1590m) bevor es zur Senke vor dem Rangiswangerhorn geht, abgefellt und die sanft geneigte Wiese runter bis zum Waldrand. Dort aufgefellt und rüber zum Weiherkopf.

    Ich habe mich aufwärts schon an den frischen Tiefschneeschwüngen orientiert, damit ich später möglichst wenig Steinkontakt habe: hat geklappt.

    Schneelage: ab Mittelstation super, vorher: für Aufstieg ok, für Abfahrt muss man gut nach alter Unterlage suchen.

    Auf Dorflifthang waren meine Schwünge nur einmalig (kurz drauf grün) nutzbar, aber mangels Steine ok.

    Fazit: Heute optimales Timing.


    Ausblick: schwer zu sagen, aber im unteren Bereich eher mau. Ab Mittelstation könnte es noch eine Weile gehen, wenn es nicht zu warm wird.


    Fotos: folgen in Kürze .. sind jetzt da:

    1: Am Ende vom Dorflift, noch mit Schneetreiben

    2: kurz vor Gipfelhang, Wetter klart auf

    3: Hügel vor Rangiswanger Horn

    4: Wintermärchen

    5: Abfahrt vom Weiherkopf

    Update: ähnliche Route wie vor 1 Woche

    Durch Tauwetter, Regen und jetzt Neuschnee geänderte Schneelage.


    Route: ab Kolbenlift über Piste am Kolbensattel vorbei zum Zahn, von dort runter zum Kolbensattel und dort über Forststraße Richtung Pürschling zum Wegverteiler auf ca. 1180m. Von dort über Rodelbahn bis kurz vor Pürschlinghaus, am gelben WW-Schild links weg Richtung Sonnenberggrat und am Schattenhang Abfahrt runter ins Weiße Tal zurück zum Wegverteiler. Dann Forstweg zurück zum Kolbensattel und über Piste zurück zum PP.


    Zustand: nach den warmen Tagen mit folgendem Regen war Hoffnung auf Neuschnee: hat sich erfüllt.


    Man kann ab Talstation Ski anschnallen. Insgesamt habe ich fürsorglich (meine Lieblingsski!) nur bergab auf dem Forstweg vom Kolbensattel Richtung Pürschling ca. 100m getragen, weil da bergab beim Aufkanten die Steine hörbar wurden.

    Skipiste: berghoch merken, wo es bergab dann gut geht, Tendenz: am Schlepper bzw. an Position der Schneelanzen orientieren.

    Kurz vor Hütte muss man aufpassen, wenn man die geräumte Zubringerstraße quert, bei der jetzt die Steine eingeschneit sind.

    Bei Querung zum Zahn die üblichen Stellen: einfach etwas langsam machen, dann geht das.

    Forststraße/Rodelbahn zum Pürschling hoch: im unteren Bereich an manchen Waldstellen dünn, ist berghoch unkritisch.

    Bergab der Schattenhang: Pulver!

    Durchs Weiße Tal: nach der kurzen Senke, bei der man auf die kleine Waldpassage mit schmalem Karrenweg kommt, leider etwas die Steine gehört: oben im Flachen, danach wieder besser. Unten bei den Häusern ist der Weg geräumt und leicht eingepudert. Hier etwas aufpassen.

    Sonst: ein schöner Wintertag! Weihnachten und Ostern passt doch zusammen;-)

    Relativ spät los (ca. 20:40 Uhr) mit Ziel, über Kochelbergabfahrt hoch- und runter, Wunschdenken: hoch über Tonihütte.

    Da Kochelberg noch wegen Pistenarbeiten gesperrt war, bin ich Horn hoch. Die Variante über Toni geht nicht mehr da grün. Also Horn, ab der Abzweigung mit Harscheisen. War auch z.T. Eis (kein Schnee, gefrorenes Wasser), aber noch relativ griffig. Oben dann Hoffnung auf Kochelbergabfahrt zerschlagen da immer noch gesperrt. Also Horn wieder runter, ging aber erstaunlich gut zu fahren.

    Es gibt 2 apere Stellen, mit in Summe max. 15m, kann man bergab runtertreppeln, da nur Gras, hoch sowieso im Gras.

    Die weißen Streifen sind stellenweise recht schmal, geht aber sicher noch ein paar Tage.

    Tagsüber - oder bei besserem Timing auch nachts - über Kochelberg wird noch perfekt bleiben bis Pistenbetrieb schließt.

    Tourstart gegen 8:30 Uhr bei Talstation von Kolbenlift.

    Route: über Skipiste hoch in schneesicheres Gebiet -> ab Kolbensattel kurz runter Richtung Rodelbahn Pürschling und hoch zum Pürschling mit Varianten, zurück und dann noch der Zahn.

    Wetter: Traum, eher Gefahr von Sonnenstich, ein schöner Tag!

    Zustand:

    Piste noch top, aber schon ein paar grüne Flecken. Piste ist immer noch breit und hoch. Wird noch mind. 1 Woche gehen. Allerdings sind bereits Schikanen drin, weil ganz oben ein Weg für Fahrzeuge geräumt wurde. Man kam heute noch weiß durch, wird aber schon am Sonntag eng.

    Rüber zum Weißen Tal: über den Forstweg (nicht der WW oberhalb) mit leichtem Höhenverlust, ca. 100 hm. Beim Spielplatz vorbei in die Waldschneise mit noch zusammenhängenden Schneeflächen auf den Forstweg.

    Aufstieg über Langenthal-häuser und geradeaus weiter auf Sonnehang: erstaunlich gut! Allerdings schon deutlich fleckiger als vor 4 Tagen. Das geht maximal noch 3 Tage, dann ist da komplett grün. Man kann dann aber immer noch über schattige Weiße Tal hoch (wo man meist runter fährt). Einmündung auf Bergrücken im Wald: ab dort wieder gut Schnee bis Höhe Pürschlinghaus. Der Gipfelhang zum Sattel war eher ernüchternd grün. Ich habe es aber geschafft hoch und runter ohne Abschnallen (ein paar Schritte bergab treppeln). Die Abfahrt ins Weiße Tal ist dann richtig schön, war weich und Richtung Schattenhänge etwas härter, gut zu fahren.

    Dann noch ein Abstecher hoch auf die Schattenhänge: dort super Firn und runter übers Weiße Tal.

    Unten wieder auffellen und über Forstweg zum Kolben und weiter zum Zahn. Hier ist insgesamt noch sehr viel Schnee da für die Wetterlage. Auch alles ohne Abschnallen, wenn auch bei der Querung ein paar vorsichtige Storchenschritte nötig sind. Ab hier habe ich Harscheisen genommen, war vorallem für die letzten Meter vor dem Zahn sinnvoll. Oben ist es trotz Sonne bockelhart. Abfahrt gut zu fahren und über Piste entspannt zurück zum Parkplatz.


    Foto: Blick vom Pürschling-Sattel/Panoramablick, Update zum Bericht von 4 Tage vorher, rot markiert: Schattenhang-Abfahrten -> auch weiter links vom Foto geht es. Wird dann steiler und damit u.U. bei Erwärmung Abgänge einkalkulieren. Bei den roten Pfeilen ist es eher unkritisch.

    Heute ein Versuch ab Unterammergau: wieviel Schnee, wieviel tragen?


    Gleich vorweg: die Verhältnisse waren für die Witterung sehr gut!


    Start relativ spät (kurz vor 11 Uhr) über die Piste links von der Rodelbahn (Foto 1), wurde dann nach einer kurzen aperen Stelle schmaler (Foto 2). Nach ca. 250 hm dann am Pistenende grün hoch und das Flachstück bis zum Steg bei Einmündung in Rodelbahn im Prinzip auch, sind aber nur ein paar Minuten. Ab hier auf ca. 1100m dann wieder Winterlandschaft.

    Bei der großen flachen Wegkreuzung bin ich geradeaus an den Häusern vorbei und im kurzen Waldstück geradeaus am Sonnenhang hinauf (Foto 3). Da ist noch genug Schnee sogar für eine Abfahrt. Weiter hoch oben im Wald auf dem WW und dann auf Höhe Pürschlinghäuser auf den Wiesenhang und hoch bis zum Sattel. Hier schauen ein paar Felsen raus, die man gut sieht und umfahren kann. Die ersten Abfahrtsmeter sind durch Fußgänger stark zertreten, war aber zu dieser Uhrzeit gut zu durchfahren (Foto 4). Oberhalb von der Rodelbahn/Forststraße (siehe auch Foto 4) ist ein schöner Hang mit Firn bzw. sehr festem Schnee. Das habe ich noch zweimal eingebaut und dann zurück übers Weiße Tal.

    Ein Abstecher ab "Verteiler" rüber zum Kolben und nochmal die Kolbenpiste mitgenommen (Foto 5), die immer noch in sehr gutem Zustand ist. Nur an einigen Stellen kommen grüne Inseln raus. Dann wieder für Rückweg ab Kolbensattel wie Hinweg bis Verteiler und dann nach Gespräch mit anderem Skifahrer für die Abfahrt die Rodelbahn mit leichtem Gegenanstieg.

    Hier erstaunlich gute Verhältnisse, sogar in der Sonne. Direkt nach dem kleinen Gegenanstieg wird der Weg aper, kann man aber derzeit noch problemlos durch einen Schlenker nach links umgehen. Dann bis fast ganz unten ohne Abschnallen. Z.T. zwar Eis, war aber zu der Tageszeit sehr griffig. Erst auf den letzten Metern ca. 100m abschnallen, dabei bin ich dann gleich rechts durch eine Zaunlücke rüber auf die Piste und zurück zum Parkplatz.

    Insgesamt eine schöne entspannte Frühjahrstour mit wenig aperen Stellen.


    Prognose: hält so noch 2 Tage, danach wird die Rodelbahn wohl auf längeren Stücken nicht mehr fahrbar.

    Tipp: der schönste Teil ist ja ab Verteiler auf ca. 1150m. Der Zugang ab Kolben über die Skipiste und dann rüberqueren (Foto 6) halte ich dann für besser. Auf Foto 6 sieht man, dass schon viel Schnee für die Vorbereitungen zum Sommerbetrieb weggeschoben werden. Man muss dann u.U. bei den Bäumen ein paar Meter tragen, der Forstweg danach Richtung Pürschling ist viel im Schatten und schneereich. Der obere WW wird schneller ausapern.

    Route => Skitour Am Zahn / Kolbensattel


    Heute relativ früh über die Skipiste (Pistenbetrieb schon eingestellt) und weiter hoch zum Zahn (genaue: 1x bis Sattel, dann nochmal ganz hoch).

    Start gegen 9 Uhr bei +2 Grad am PP (5,- Gebühr). Piste in sehr gutem Zustand, gut ohne Harscheisen machbar, in Sonne schon weich.

    Hoffnung, dass beim 2. Aufstieg auch oberhalb der Piste weich wird, war vergeblich. Also mit Harscheisen ab Pistenende weiter. Es hat genug Schnee. Bei der Querung ist nur eine Stelle etwas frei, kann man aber gut materialschonend "umrutschen". Sobald man den Wald verlässt wird es in der Sonne weich - je nach Hang-Wellung/-Ausrichtung zur Sonne.

    Der obere Teil in der Abfahrt war aber sehr ruppig.


    Fazit: lohnt sich sicher auch noch nächste Woche falls Wetter bleibt wie jetzt.

    Route:

    Start zum Pürschling über Kolbenpiste, dann am Sattel den Wanderweg rüber zur Pürschling-Straße/Rodelweg. Diesem folgend bis kurz vor Pürschlinghäuser.

    Diesmal wollte ich mal wieder den Hang links vom Weg (WW Richtung Sonnenkopf) testen.

    Da auf dem WW vom Kolben zur Rodelbahn eine nicht so alte Nassschneelawine über dem WW lag und einige Lawinen bergseitig zu sehen waren, wo es wirklich nicht sehr steil war, war ich aber eher vorsichtig.

    Am Vormittag war der Schnee sehr weich und alles ging ohne Harscheisen.

    Vom gelben WW-Schild bin ich einer Spur gefolgt und dann in der Falllinie ca. 100 hm runter gefahren. Weil so schön, gleich nochmal. Danach durchs Weiße Tal an den Langentalhäusern vorbei und bei der Wegspinne im Flachen rechts auf Forstweg zurück zum Kolbensattel und über Piste zum Parkplatz.


    Wetter:

    ein paar Regentropfen auf der Anfahrt, dann trocken bis zum Auto, dann leichter Regen.


    Hinweis:

    Nachdem ich im letzten Winter an dieser Stelle in den Genuss von einer komfortablen Aufstiegsspur kam, habe ich mich heute revanchiert und zumindest die ersten Meter mit Lawinenschaufel so verbreitert, dass man auch bei Firn frühmorgens auf Harscheisen verzichten kann. Wer hier also die Tage oder am Wochenende unterwegs ist, einfach nutzen.

    An einer Stelle habe ich noch eine Anschnallbox geschaufelt;-)

    Es gibt auch eine andere Spur bergauf sehend weiter links, das war mir aber heute zu heikel.

    Bei meiner Abfahrt kam obwohl nicht so steil ganz schön viel Material mit: Mischung aus Pressschnee, weicher Nassschnee und leichten Platten, die sich gelöst haben.


    Schneelage:

    Piste perfekter Zustand, geschlossen und es wird wohl schon abgebaut. Am Sattel wurde schon einiges an Schnee umverteilt.

    Richtung Pürschling: genug Schnee, auch auf Wanderweg. Wie die Rodelbahn Richtung Unterammergau ist, weiß ich nicht.


    Prognose:

    Ich gehe davon aus, dass auch am WE noch über diese Route ohne apere Stellen gelaufen werden kann.


    Fotos:

    1: Lawine auf WW

    2: Pürschling: Schattenhang mit Spuranlage

    3: dito, etwas genauer

    4: Anschnall-Garage

    Vormittagstour mit super Sonnenschein, anfangs sehr kalt, später Plusgrade.


    Route:

    vom Parkplatz bei Steckenbergalm diesmal über Rodelbahn, dort beim Abzweig in der Rechtskurve die Abkürzung geradeaus, dort die einzige leicht apere Stelle die man aber auch bergab umfahren kann.

    Ab Weg-Verteiler im Flachen geradeaus zu den Häusern Langenthal 1usw., dem Schild "Sackgasse, nur für Tourengeher" folgen. Wenn man kurz durch Wald kommt, geradeaus weiter und nicht links, wo man zurückkommt.

    Über freien Hang der Spur folgen bis hoch zum Bergrücken, dort durch den Wald der Spur folgen bis zum "Sattel" mit Blick ins Tal, zu dem man direkt vom Teufelstätterkopf abfahren kann.

    Hier aus Zeitgründen abgefellt und übers Weiße Tal zurück zum Weg-Verteiler, dort kurzer Gegenanstieg links wählen und über Rodelbahn zurück, letztes Stück auf Piste gequert.


    Schnee: genug Schnee überall, heute war ich allein unterwegs, ab Start bei -8 Grad griffiger Schnee. Später in Sonne glatt und durch Fußgänger (haben Schild nicht beachtet) stark zertappte Spur. Deshalb mit Harscheisen entspannter.

    Die ersten Abfahrtsmeter etwas ruppig, dann unterhalb der Pürschlinghäuser auf Schattenhang noch leichte Pulverauflage.


    Prognose:

    Ich denke, dass das die nächsten Tage stabil bleibt. Am Wochenende eher das Problem, wenn zu viel auf der Rodelbahn los ist. Dann ist die Variante über Skipiste links von Rodelbahn sicher besser. Da muss man u.U. im Wald ein paar Meter tragen.


    Foto:

    vom Sattel Richtung Pürschlinghäuser und Weißes Tal.