Beiträge von Kaiman

    Nachdem es im Lawinenbericht hieß "fast keine Skitouren mehr möglich" wollte ich es besser wissen.

    Tour: ab Steckbergalm über Rodelbahn zum Pürschlingsattel, kleine Variante am NO-Hang und über Weißes Tal zurück zur großen Wegkreuzung. Dort noch über Forststraße zum Kolben und einmal den Skihang runter + hoch.

    Dann wieder zurück Richtung Langenthal und über Rodelbahn nach Unterammergau.


    Verhältnisse:

    wie zu erwarten war seit meiner letzten Tour vor 5 Tagen ist der Schnee weniger geworden.

    Nach dem präparierten und beschneiten kurzen Übungshang neben PP Pürschling wollte ich zuerst den aufgelassenen Skihang hoch. Da ist aber mehr grün als weiß (Foto 1). Also Rodelbahn hoch ohne Abschnallen (bergab nicht möglich): bis Abzweigung zur steileren Abkürzung. Dort sah es übel aus und deshalb über die sanft steigende Forststraße am Speichersee vorbei und bis "Mittelstation". Dort wie üblich bei diesem Wetter oben ausgeapert, bevor es kurz runter geht. Zu den Langenthal-Häusern alles weiß, aber der WW der gleich rechts abzweigt hoch zum Bergrücken ist grün. Also weiter geradeaus Richtung Sonnenhang. Das enge Waldstück (Foto 2) schon steinig, d.h. bergab später abgeschnallt. Sonnenhang genug Schnee für Aufstieg (Foto 3).

    Oben dann im Wald: es wurde auf original-Spur immer weniger, schließlich habe ich die Ski auf den Rücken. Es war weiter links noch alles weiß, aber da kenne ich die Details nicht, ob man da wieder auf die Normalroute kommt. Am Gipfelhang dann genug weiß aber auch viele kleine Felsen die rausschauen (Foto 4). Man kann aber ab dem Bankerl abfahren und weiter unten kommt genug Schnee.

    Nur die Qualität hat keine Freudenschreie ausgelöst: weiter links haltend relativ weich, d.h. ok, weiter rechts Bruchharsch.

    Dann meine Stapfspur hoch (hart gefroren und schon zusammengesackt) bis zum Grat mit Blick ins Graswangtal. Der Platz zum Ski anschnallen war ganz oben dann grün. Aber die kurze Abfahrt (ca. 80 hm) war schön: hart gefroren, griffig und nicht verspurt.

    Das Weiße Tal: eher eine spaßfreie Abfahrt. Alles bockelhart gefrorener "Acker".

    Forststraße zum Kolben: nur im letzten Teil ausgeapert. Piste am Kolben wie gewohnt gut und entspannt.

    Dann beim Blick Richtung Zahn (Foto 5) muss ich zugeben, dass ich da keine Lust mehr hatte, da es auch sehr grün aussah. Kurz drauf ist zwar jemand sehr elegant runtergefahren, aber mir hat es dann auch gereicht.

    Die Abfahrt über die Rodelbahn ging ohne Abschnallen bis kurz unterhalb der Abzweigung zur Abkürzung. Dann habe ich Tragen vorgezogen bis zum Übungshang. Ich hatte keinen Steinski, nur Steinfell, dabei.

    Insgesamt trotzdem ein wunderschönen Sonnentag.


    Prognose: Kolben geht immer! Aber dann besser gleich ab O'gau. Im Weißen Tal muss es nur etwas dazu schneien. Wenn die Wetterprognose stimmt, wird es dort wieder gut. Dann lohnt sich m.E. auch der Zustieg, über Kolben geht es ja auch ganz gut.



    Update zum letzten Sonntag


    Ähnliche Route wie vor 4 Tagen. Super Wetter

    Schnee: man merkt schon die warmen Tage, aber es ist insgesamt noch erstaunlich gut.

    Details:

    Vom PP über Übungshang und nicht präparierte Piste (links von Rodelbahn) hoch und dann wie üblich am Pistenende kurz links, dann rechts den Forstweg hoch bis Ende. Oben dann leicht bergab geradeaus durch Wald, wo es jetzt schon anfängt, etwas sumpfig zu werden (nur ein paar Meter). Dann auf dem Flachstück bis zur steilen Rodelbahn-Variante kam mir eine Schulklasse mit Rodeln entgegen. Wie der Weg dann danach hinter mir aussah, weiß ich natürlich nicht (hoffentlich schon platt gewalzt..).

    Ab Wegspinne im Flachen geradeaus an den Langenthalhäusern vorbei und im Waldstück geradeaus (also nicht links über die Bachsenke im Schatten) auf den Sonnenhang. Alles gut machbar ohne Harscheisen, leider viel zertappt durch Fußgänger.

    Wenn man auf dem Bergrücken im lichten Wald weiter hochläuft, war es teilweise schon leicht aper, d.h. da hat das Wetter in den letzten Tagen zugesetzt.

    Vom Bankerl die Abfahrt fasst pistenmässig eingefahren, selten am Pürschling.

    Ich habe dann noch meine NO-Hang-Varianten mehrfach genutzt - hat sich gelohnt: Pulver! Man glaubt es kaum.

    Wer die Stapfspur sieht: ja, die ist von mir, ich wollte mal testen, ob das angenehmer ist als Auf/Abfellen für die knapp 80 Höhenmeter. Im Weißen Tal dann auch schon fast eingefahren. Hier war z.T. schon ein leichter Deckel gebildet.

    Die Rodelbahn oben ok, unten wird es dann schon dünn. Beim angekündigten Wetter (unten Regen) wird das nicht mehr lange gehen.

    Tipp: Ab Wegespinne wie beim Aufstieg wählen und dann bei dem leider nicht gut fahrbaren Skihang (Bruchharsch) einfach geradeaus weiter zum Skihang mit Liftbetrieb und dort entspannt mit genug Schnee zurück zum PP.

    Ein paar Fotos mit Impressionen.

    Die Stapfspur (im oberen Bereich sind die waagerechten Rillen von meinen Stöcken) beginnt ca. dort, wo es bei der Abfahrt vom Pürschlingsattel sich verengt und eine kleine Bodensenke kommt. Die Hänge (aus Abfahrtsrichtung rechter Hand) kann man sich mit der favorisierten Neigung auswählen, überall noch brauchbarer leichter Schnee und größtenteils unverspurt.

    Es ist natürlich Geschmackssache, ob nochmals hoch und wenn ja dann mit Fellen oder diese Variante.

    Ich kenne dieses Eck von den letzten Wintern recht gut und da bleibt der Schnee sehr lange am Schattenhang locker und gut zu fahren.

    Parkgebühr für Tourengeher und eine (Teil-)Erstattung dieser Gebühr für Liftnutzer finde ich absolut ok. Über die Höhe kann man natürlich immer diskutieren.

    Mit der Pandemie kam das ja auch schon in Garmisch (15 €) und am Kolben/Oberammergau sogar selber Betrag am Wochenende bei deutlich kleinerem beschneiten Bereich. 20 € finde ich auch etwas zu viel.

    Ich persönlich betrachte meine persönlichen Favoriten, was liegt für mich nicht zu weit weg und im Schnitt zahle ich wenn ich ehrlich bin zu wenig für die Gegenleistung: Einstieg auf Kunstschnee, um dann oben in höherer Lage auf Naturschnee weiter laufen zu können, ist ein von mir dankend angenommener Luxus, für den ich gerne ein paar Euro hinlege.

    Es gibt ja auch Skigebiete (z.B. Seefeld, Rosshütte), wo der Tourenparkplatz weiter wegliegt als der Liftnutzer-Parkplatz. Das finde ich auch ok.

    Danke auch für den Tipp von Peter B. Das schont den eigenen Geldbeutel und die Liftnutzer haben weniger Engpässe.

    Update Pürschling zum letzten Wochenende


    Tour: Im Prinzip ähnlich wie am WE (siehe mein Bericht vom Sa/so)

    Was ist geändert?

    es war deutlich kälter, strahlender Sonnenschein und meine Alternativ-Spuranlage vom Samstag war jetzt gut eingelaufen.

    Schneelage + Risiko: genug Schnee weiterhin, gut gesetzt, kein Steinkontakt, Rodelbahn gut zu fahren. Lawinenstufe würde ich beipflichten wie offiz. Bericht.

    Schneebeschaffenheit: im freien Gelände = unpräparierte Piste ab U'gau: Bruchharsch im Aufstieg, d.h. für Abfahrt Rodelbahn besser.

    Ab ca. 1300m Pulver: wenn man bei der Abfahrt durchs Weiße Tal an den Langenthal-Häusern vorbei geht, wechselt der Schnee ab dem engen Waldstück von leicht bruchig in guten Pulver. Allerdings: oben an den länger der Sonne ausgesetzten Hängen wird es allmählich von fluffig zu bruchig. Deshalb der Wechsel auf die NO-Hänge direkt unterhalb der Pürschlinghäuser.

    Und da habe ich mich verleiten lassen, einer durch Rodler angelegten Direktissima als Stapfspur (Ski auf Rücken) zu folgen. So habe ich mir das Auf- und Abfellen gespart - allerdings weiß ich jetzt, wie es sich als Schneehuhn lebt: die Spur, startend im Weißen Tal wo es enger wird, führte Richtung Rodelbahn, gab es aber nur bis zur Rodelbahn. Ich habe dann weiter nach oben gespurt und konnte testen, dass der Schnee bis zur Brust reicht. Beim zweiten Mal ging es dann leichter.

    Der Schnee war einfach so schön, dass ich da ein paar Mal hoch bin. Wenn man normal aufgefellt hochgeht, dann am besten bis zum gelben Wanderwegweiser (siehe Foto) und dann leicht berghoch den Hang querend. Je nach Gusto kann man dann mehr oder weniger steil dem weißen Rausch folgen!

    Ein herrlicher Tag, ab Wegekreuz über die Rodelbahn zurück.

    Foto6: Übersicht ab Pürschlingsattel, Powder-Schleife eingezeichnet.

    Foto 1: Oberhalb der Forststraße, ca. auf Sommer-WW Richtung Zahn

    Foto 2/3: Teil der NO-Abfahrt, Stapfspur neben Abfahrtsvariante

    Foto 4: Wegweiser kurz unterhalb der Pürschlinghäuser -> da geht die Spur weg

    Foto 5: Blick runter ins weiße Tal: Stapfspur sichtbar

    Skitouren am Sa/So 4./5.2.23


    Endlich wieder Pürschling!

    Tourverlauf am Samstag:

    Start erst am frühen Nachmittag. Viel Matsch versprach nichts Gutes, wurde aber schon nach wenigen Höhenmetern besser.

    Ab PP über alte Skipiste links von der Pürschling-Forststraße hoch (Foto 1) mit genug Schnee, das Flachstück durch den Wald, das oft sumpfig ist, war gut (Foto 2) und führt auf die Rodelbahn-Abkürzung.

    Bis hier war zwar genug Schnee aber es hat sich schon ein brüchiger Deckel gebildet. Vor dem großen flachen Wegekreuz geht oft links eine Spur hoch zum Kolbensattel (Foto 3): vor mir bisher nur Schneeschuhläufer, später dann von mir die erste Skispur. Weiter an den Langenthalhäusern vorbei und die Standardroute über den freien Sonnenhang (Foto 4) auf den Bergrücken, der durch lichten Wald (Foto 5) auf den freien Hang (Foto 6) oberhalb der Pürschlinghäuser zum Bankerl führt. Ab ca. 1300m war der Schnee gut und oben richtig fluffig.

    Abfahrt durchs Weiße Tal war ein Vergnügen!

    Ich habe dann noch die vorher erwähnte Spur zum Kolbensattel gewählt (die beiden Bachquerungen sieht man nicht: also wirklich genug Schnee), dort ein paar extra-Meter eingelegt weil die Schneespur in die falsche Richtung ging, und dann über den Skihang am Kolben und die Loipe zurück nach Unterammergau. Am Kolben ein Blick auf den Hang zum Zahn: sah gut eingefahren aber auch bruchharschig aus, also verschoben auf mehr Schneefälle. Loipenzustand: teilweise aper aber bis auf eine kurze Passage ohne Abschnallen möglich, könnte aber etwas Schnee vertragen.

    Die Loipe selbst war im Halbdunkel auch ohne Lampe gut zu finden.


    Tourverlauf am Sonntag:

    Diesmal früh auf die Ski (kurz nach 8 Uhr) und gleicher Anstieg wie am Samstag. Heute deutlich kälter und bei der Abfahrt der Schnee noch besser und länger pulvrig.

    Heute auch mit Sicht bis zur Zugspitze (Foto 7) ging es in einen Pulvertraum. So schön, dass ich das ab "Mittelstation" gleich nochmals gemacht habe! Dabei habe ich dann (Foto 8: ein Wintertraum! )8) noch etwas für die Community getan und eine Variante gespurt, die bereits auf dem Rückweg schon sichtbar dankend angenommen wurde.

    Ab Mittelstation dann mit dem kleinen Gegenanstieg über die Rodelbahn am Speichersee vorbei zurück zum PP.

    Die Rodelbahn ist weiter oben ziemlich buckelig zertreten. Ab Speichersee besser fahrbar.


    Einschätzung und Prognose:

    Schnee bleibt, Lawinengefahr soll ja weiter sinken. Ich habe Leute auf dem Teufelstättkopf gesehen, aber keine frischen Spuren im Nachbartal und keine Spuren, die zum Weißental rüber queren. Ich möchte mich da mit einer Einschätzung nicht zu weit zum Fenster rauslehnen. Da es für mich dieses Wochenende die erste richtige Skitour in diesem Winter war, wollte ich das entspannt angehen und habe auch die verlockenden NO-Hänge unterhalb der Pürschlinghäuser noch auf die nächsten Tage verschoben.

    Mit der Kombination Rodelbahn + Weißes Tal gibt es jetzt auf jeden Fall wieder eine stressfreie Tour, alles ohne Steinkontakt und oben guter Schnee.

    Kurzbericht Brauneck-Pistentour: Do + Sa (19. + 21.1.23)

    Da ich zwar jeweils nur kurz Zeit hatte, aber auf Hin- und Rückweg an Lenggries vorbeigefahren bin, habe ich Do/Sa die gleiche kleine Tour gemacht.

    Versuch/Besichtigung 1: Jaudenhang bei Webscheid. -> negativ am Donnerstag: da war unten weiß gepudert, laut Augenzeugen bis Kotalm eher Skitragen (kann ich nicht verifizieren).

    Besichtigung 2: Draxlhang und hoch bis Speichersee (ca. 650 hm).

    Durch die Schneefälle ein riesen Unterschied zwischen Do + Sa.

    Do: Abfahrt machbar ohne Steinkontakt, Schneekanonen liefen.

    Aufstiegsspur: die erste, die am Steilstück rechts weg geht -> da spürte man jeden Stein, die zweite die links weg geht habe ich mir gespart.


    Sa: beides super Schnee und auch weiter oben kurz vor Speichersee schöner Pulver für erste Tiefschneeversuche neben der Piste. Neben der beschneiten Piste sind schon viele Spuren zu sehen, es ist aber noch Vorsicht geboten wegen Steine. Das kann aber morgen schon viel entspannter aussehen.


    Prognose: ich denke, dass auch ab morgen zumindest der Aufstieg ab Webscheid im Wald (d.h. nicht auf Piste) möglich ist.

    ** Update - angelehnt an meinen Bericht vom Freitag, 13.1.23 *


    PP-Gebühr: 5 € weil gerade kein Skibetrieb (sonst wäre es 10 € für Tourengeher)

    Zustand usw.: im Prinzip wie am Freitag, deshalb habe ich keine neuen Fotos gemacht.

    die eine leicht apere Stelle ist etwas größer geworden, ca. nach 50 Höhenmetern ab Start.

    Aber da ist immer noch genug Schnee links und rechts.

    Nach ca. 100 hm am Ausstieg vom Schlepplift ist ja ein paar Meter flach + schmal: da schauen ein paar Steine raus.

    Aber das Klagen auf höchstem Niveau!
    Insgesamt: heute mittag bockelhart aber trotzdem griffig, nach wenigen Minuten bereits leichte Schicht Neuschnee und oben ca. 1cm verweht.

    Fährt sich in der Abfahrt ohne Probleme, nur leicht ruppig.


    Prognose: bleibt so! Es ist ja weder Föhn noch Regen angesagt, sondern ein paar cm Neuschnee bis zum Wochenende - und sehr kalte Temperaturen. Damit bleibt das stabil und wird vermutlich für Skibetrieb wieder gewalzt.

    Nach der angekündigten Schneemenge wird es aber für abseits der Piste nicht ausreichen, leider. Aber die Hoffnung bleibt..

    reine Pistenskitour, aktuell kein Pistenbetrieb.

    Heute morgen: +1 Grad, auf PP Boden gefroren. Piste hart aber griffig für die Felle.


    Zustand: recht gut und auch gut fahrbar. Auf den Kolben ist irgendwie immer Verlaß.

    Die Piste ist gut präpariert - so wie das bei den Wetterbedingungen eben geht. Ich kann nicht klagen.

    Man kann ab Talstation komplett ohne Abschnallen laufen, es hat genug Schnee! Inzwischen gibt es zwar ein paar wenige grüne Stellen, die man aber problemlos umfahren kann.

    Ich habe dazu auf Foto 1 talabwärts mit der schlechtesten Stelle, Foto 2 bergwärts: der sichtbare gepuderte Hang ist nicht fahrbar, die nicht sichtbare Hauptpiste ist in gutem Zustand, (1+2: ca nach den ersten 60 Höhenmetern) der Rest ist deutlich besser bzw. perfekt.

    Auf Foto 3: Blick Richtung Zahn, da geht nichts.

    Prognose: ich hatte Glück mit Sonne, bei der Abfahrt ging es mit Regen los, aber nicht ergiebig. Laut Wetterbericht schätze ich es so ein, dass es quasi unverändert bleibt die nächsten 3 - 5 Tage.

    Pistenskitour auf nicht frisch präparierter Piste, es ist aktuell kein Pistenbetrieb.

    Streckenwahl: ab PP Hörnerbahn zuerst die Piste 1 (schwarz) und dann oben 4(a), gleicher Weg zurück.

    Beim zweiten Mal: die 2 (rot) und dann 4(a), gleicher Weg zurück.


    Zustand: es gibt genug Schnee ohne Steinkontakt, ABER: je nach Uhrzeit hart bis sehr hart und unschön bei der Abfahrt.

    Piste 1: da hatte ich beim Abfahren echte Probleme, wollte eigentlich nicht nochmal hoch, bin dann aber doch hoch als ich gesehen habe, dass die 2 auch machbar ist.

    Piste 2: ist flacher und besser eingefahren, d.h. weniger harte Eisbollen im Weg. Ging auch mit Lampe entspannt runter.


    Prognose/Empfehlung:

    Uhrzeit (wegen Temperatur und Schneebeschaffenheit) macht viel für den Spaßfaktor aus.

    Ich denke, dass das noch eine Weile hält. Es soll ja einige cm Neuschnee geben. Wenn dann frisch präpariert wird geht es sicher wieder sehr gut.

    Neben der Piste ist noch etwas Neuschnee ohne Unterlage.

    Kurzes Update ohne Fotos (Landschaft wie immer schön, aber Schnee nicht so fotogen):


    Start auf Schnee an Talstation ist möglich, aber neben den beschneiten Pisten ist alles grün bis Kreuzeck.

    Dadurch ist der Aufstieg nicht nur auf die Pisten beschränkt, sondern auch dort hat man aktuell weniger Möglichkeiten, auszuweichen.

    Konkret: Hornabfahrt total grün, Kochelberg genug Schnee bis Kreuzeck. Ziehweg vom Drehmöser-Sesselbahn über Kandahar zur Kreuzalm ist aufwärts begehbar mit wenigen grünen Metern, aber eher spaßfrei über buckeliges Eis, dafür keine Abfahrer die entgegenkommen. Vom Aufstiegstunnel Richtung Kreuzeck sind fast alle über den Abfahrtstunnel hoch weil der Weg nach dem Fußgängertunnel komplett grün ist.

    Abfahrt zur Kreuzeckbahn über Olympia-Piste ist möglich, aufwärts dann sowieso.

    Zustand:

    von Schnee zu reden ist sehr positiv ausgedrückt. Eigentlich ist es Kunsteis mit eingelagertem Dreck. Es wurde auch gegen mittags nicht wirklich weicher.

    An der ersten Steilstufe bei der Kochelbergpiste hat mich ein flottes Paar überholt, kurzdrauf kam mir ein Ski entgegen. Ich war gerade dabei, Harscheisen anzulegen und hatte auch mit den Eisen etwas Mühe. Weiter oben dann wieder ein Ski allein mir entgegen, den ich aber abfangen konnte.

    Olympia-Abfahrt war zum Hochlaufen etwas angenehmer, aber ich habe auch zu Harscheisen an den Steilstufen gegriffen.

    Die Pisten sind - dem Umständen entsprechend - bestens präpariert, es ist momentan einfach schwierig aufgrund der Schneelage. Hoffnung liegt auf der Wetterprognose.

    Hinweis:

    die Kochelbergabfahrt war im unteren Teil gesperrt, aber gut fahrbar. Durch die Sperre sind kaum Abfahrer runter, Tourengeher schon. Das schont wahrscheinlich die Piste.

    Bei der Olympia-Abfahrt ist ca. bei der Hälfte erst unklar, ob bzw. wo es weitergeht, wenn man wie ich von oben kommt. Es geht aber auf der berghoch gesehenen linken Pistenvariante ganz gut.

    --> Tag drauf: bin ich ins Kühtai, auch hart aber eben Schnee!

    Gipfel: Hochalterbahn


    Höhe: 2520m


    Gebirge: Sellrain


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 2. Januar 2023


    Ausgangspunkt: Kühtai


    Gefahreneinschätzung: gering



    Skitour am 1. + 2. Januar 2023

    Start: Kühtai-City

    Land: Österreich (sorry: ich habe das wohl aus Versehen unter "Deutschland" gepostet)

    Strecke: mehrere Varianten bis maximal Seilbahn-Bergstation, oberhalb ist z.T. angespurt, aber dünn.

    Keine reine Pistentour weil Aufstieg immer neben der Piste möglich! (Positiv denken..)


    Pistenverhältnisse: hart aber ok

    Gelände: berghoch rechts von der Hochalterbahn geht ein Ziehweg los (Piste Nr. 3), der sehr angenehm flach für den Neujahrsmorgen bei strahlendem Sonnenschein sich nach oben schlängelt. Hier ist man allein mit Tourengehern.

    spätestens ab der 2. Linkskehre (manche sind schon vorher ins grün-weiße Gelände) kann man komplett weiß hoch zur Bergstation, völlig entspannt, relativ flacher Hang und aufgefirnter Untergrund.

    Anderer Aufstieg:

    Zwischen Kaiserbahn und Schwarzmooslift geht die Piste Nr. 5. berghoch gesehen auf der rechten Seite kann man auf einer Aufstiegsspur über den Bergrücken entspannt hoch bis zur Mittelstation (Zum Kaiser Maximilian), dann weiter hoch im Prinzip weiter rechts von der 5er-Piste im zwar verspurten Gelände aber ohne Gegenverkehr bis zur Bergstation von der Kaiserbahn. Auch wieder schön in der Sonne und aufgefirnt.

    Der Aufstieg neben Dreiseenbahn auf der anderen Seite vom Kühtaisattel: liegt lange im Schatten und ging für mich geradeso noch ohne Harscheisen (im unteren Bereich der Piste 6, oben kein Problem), aber weniger Spaß.


    Unten ein paar Eindrücke vom Jahresbeginn:

    1: auf dem Ziehweg, kurz nach Start

    2: oben bei Hochalter-Bergstation

    3: entspannter Aufstieg abseits der Piste

    Kurzbericht von gestern + heute: Skitour auf Piste


    Start am PP Jaudenhang.

    Zustand Piste: eigentlich ganz gut!


    gestern (Dienstag): durch Neuschnee aus der Nacht hat es nicht aufgeklart, weicher Kunstschnee mit leichter Pappschnee-Auflage. Oben am Gipfel abgeblasen. Auch einige braune Stellen auf Piste aber gut fahrbar.

    Sowohl Familienabfahrt als auch Milchhäusl-Express gut fahrbar.

    Der Schlepper am PP ist nicht gelaufen ,sehr wenig Betrieb.


    heute (Mittwoch): nachts hatte es aufgeklart, bockelharte Harscheisenverhältnisse erwartet, aber ich hatte keine gebraucht und ich hatte auch niemand mit Harscheisen gesehen. Piste sehr hart und gut präpariert.

    Der Schlepper lief! Es waren auch die grünen Löcher vom Vortag zugeschoben.


    Prognose: Falls die Temperaturen bleiben, geht das noch eine Weile. Die Prognose für 31.12./1.1. ist allerdings wenig wintersport-freundlich.

    Update vom Donnerstag (Vergleich zu Montag vor 3 Tagen)


    PP-Gebühr: jetzt seit heute Winterbetrieb, d.h. mit Skilift, WC und Hüttenöffnung -> werktags: 10 €, Wochenende: 15 €, d.h. wieder "Premium-Parken".


    Wetter: Glück gehabt und die diversen Web-Wetterfrösche hatten recht. Ich war am Vormittag im Allgäu unterwegs und da wurde es ab Mittags von oben sehr feucht, zumindest sah es so von weitem aus. Ich bin da anstatt nach Bolsterlang rüber nach Oberammergau. Der andere Bericht von Ofterschwang war wohl vom Vormittag (?) wegen Wetter.

    Auf jeden Fall am Kolben: teilweise mit Sonne, erst gegen Ende kamen leichte Tropfen und bei der Abreise dann Dauerregen.


    Zustand Aufstiegsspuren: ich habe es gar nicht erst probiert. Berghoch gesehen die rechte nicht beschneite Piste ist grün, der links laufende Wanderweg über Kolbenalm geht sicher noch größtenteils, aber auch eher naß mit Blick auf Untergrund.


    Zustand Piste: sehr gut. es war für Saisoneröffnung nicht viel los an diesem Werktag, alles entspannt und leicht zu fahrender Naßschnee.


    Richtung Zahn: forget it, ok -> siehe Fotos: ich habe es probiert, tat mich dann aber schon nach wenigen Höhenmetern schwer, eine akzeptable Linie für die Abfahrt zu finden. Butterweicher Schnee bei Abfahrt, ich bin nur soweit hoch, wo es noch keine Steine gibt.


    Prognose: die Kunstschneepiste hält sicher noch eine Weile. Für O'gau wurden deutlich weniger Regen-Mengen angesagt als z.B. fürs Allgäu. Deshalb denke ich, dass die Piste auf jeden Fall fahrbar bleibt. Fragt sich nur, wie groß der Andrang der LiftnutzerInnen wird über die Feiertage.


    Fotos:

    1: Blick ins Tal Richtung Aufacker auf Höhe Schlepplift-Ausstieg

    2: Pistenzustand auf dieser Höhe

    3: Richtung Zahn

    4: vom Zahnanstieg Richtung Kolbensattelhütte

    Route => Skitour Kolbensattel / Zahn


    Start: PP Kolbenbahn, Gebühr bis 2h für 3 €, Tageskarte 5 € (Sommerpreise: Liftbetrieb ab 22.12.)

    Zustand:

    Richtung Zahn habe ich zwar Aufsteiger gesehen, bin aber nur kurz hoch, weil ich mit neuem Ski unterwegs war.

    Die Piste ist fast fertig, d.h. die sind immer noch am Präparieren und z.T. sind es die groben harten Knollen, aber der größte Teil schon "gerillt". Man kann aber direkt neben dem mit Kunstschnee präparierten Band sehr gut im Rest-Naturschnee (bzw. Gemisch mit Kunstschnee) runterfahren. Ungefährt die halbe Breite der Pistenschneise ist in diesem gut fahrbaren Zustand.


    Aufstieg: geht (noch) auch links von der Piste über Kolbenalm, allerdings ist es da teilweise schon dünn.


    Prognose: kommt drauf an.. Falls es nicht reinregnet sondern nur etwas föhnig ist, konnte das sogar halten für ein paar Tage. Heute morgen waren es am Parkplatz +2 Grad, Mittags +4 Grad, d.h. nicht so warm wie angekündigt.


    +++ Ergänzung zur Prognose +++

    obige Prognose gilt für "abseits Beschneiung".

    für beschneite Piste: die hält "ewig", ok: auf jeden Fall mindestens 1-2 Wochen, und bis dahin gibt's sicher wieder ein update an dieser Stelle.

    +++


    Fotos:

    1: erste dünne Stelle kurz nach Start

    2: kurz vor Kolbenalm

    3: eingefahrene Schneise oberhalb der Kolbenalm

    4: Blick auf Kolbensattelhütte

    5: Richtung Zahn

    PP Kolbenbahn, Parkgebühr: 3 € bis 2h, 5 € Tagesticket, d.h. aktuell noch moderat.

    Wetter: m.E. WinterWonderLand mit schönem Schneefall, richtig weihnachtlich.

    Piste + Option zum Zahn:

    Abseits der Piste m.E. zu wenig für Abfahrt. Ich habe Richtung Zahn 2 Tourengeher gesehen, aber m.E. ist das die Methode, sich einen Steinski zu "schleifen", wenn der unter den Füssen noch keiner ist.

    Für den Aufstieg ab Parkplatz kann man aber problemlos die üblichen Varianten nehmen.

    Zustand auf Piste: sehr dynamisch, d.h.: bis morgen u.U. schon alles plan. Die arbeiten heute sehr emsig.

    Während meiner Aktivität (ich habe etwas Höhenmeter gesammelt und bin 3-mal hoch) hat sich da einiges getan.

    Im Prinzip ist der Hang bis zum ersten Schlepper-Ende (ca. 100 hm) schon perfekt präpariert. Weiter oben die üblichen Schneekanonen-Pilze und zwischendrin feinster "crosser Streuselkuchen mit weichem Kern und Puderzucker", um in der Sprache des Wintermärchens zu bleiben (also Bruchharsch)., aber eigentlich machbar, man sollte halt umsichtig fahren.

    Insgesamt sehr viel Kunstschnee ab Start, d.h. man kann auf jeden Fall gut trainieren.

    Neuerung bei der Ausfahrt am PP: die Schranke öffnet sich wenn man darauf zufährt, d.h. man muss nicht mehr das Ticket ans Lesegerät halten. Ist das eine technische Neuerung oder ein Fehler? Ob ich auch ohne Bezahlung rausgekommen wäre, habe ich nicht probiert.

    Laut Info soll der Pistenbetrieb am 22.12. starten, dann kostet das Parken u.U. wieder mehr.

    Start 1 Tag vor Liftbetrieb.

    PP kostenlos wie auch im Vorjahr.

    Piste: Aufstiegsroute über Tonihütte ist begehbar aber für Abfahrt zu dünn. Die Hornabfahrt ist nicht beschneit. Es ist zwar einer runtergefahren, aber höchstens für Steinski.

    Ab Drehmöser sehr gut. ab Kreuzeck präpariert und teilweise zugeweht aber immer genug Schnee.

    Insgesamt schon sehr gut präpariert. Falls ab Kreuzeck zum Osterfelder kein Liftbetrieb ist (so steht es zumindest im Netz), kann man dort schön ungestört hochlaufen und bei der Abfahrt kein Schneekanonen-Bruch.

    Bernadeinpiste = Zugang zur Stuibenhütte / -kopf ist auch präpariert.

    Was ich nicht gewußt habe bei der Kochelabfahrt, wenn Pistengerät am Seil arbeitet: Sobald oben der Hang links steiler weg geht, besser am rechten Rand halten weil das Pistengerät wegen Hangkurve mit Abfahrer kollidiert. Ich war auf der falschen Seite und habe Natur-Bruchharsch genossen.

    Foto:

    vom Osterfelder aus, kurzfristig mit Sicht

    Pistenskitour vor Pistenöffnung

    Schöne Skitour bei Sonne und schöner Winterkälte!
    Heute 2-mal je ca. 400 hm hoch, einmal nach Norden (mit Sonne), danach nach Süden (mehr Schatten).

    Zustand: wirklich gut!

    Natürlich nicht überall sehr gut, z.T. auch Kampf mit Schneekanonen-Bruchschnee (mein rechtes Knie leidet jetzt etwas), aber insgesamt viel unverspurter Pulver!

    Das Personal ist gerade sehr fleissig und hat schon einiges frisch gewalzt, z.T. auch durch Pistenraupen dicke harte Bollen, die man aber umfahren kann.

    Auf den Fotos sieht man aber denke ich, dass es Spaß gemacht hat.

    Fotos:

    1: Schwarzmosslift: meine Aufstiegsspur - und Abfahrtslinie: ich war heute erster;-)

    2: Schwarzmooslift: wie 2

    3: Blick auf Schwarzmosslift-Bereich von der Dreiseenbahn-Seite, linker Tobel: Aufstiegs- und Abstiegsspur, rechte Piste: gut präpariert, habe ich aber erst bei diesem Blick entdeckt

    Gestern Nachmittag meine erste Skitour in dieser Saison.

    Ich wollte erst in Seefeld zur Rosshütte, dort hat man mir aber abgeraten, da unten nur ca. 5cm und bisher noch nicht beschneit.

    Ich habe zwar wenige Spuren gesehen, bin dann aber spontan zum Hoadl.


    Da dann etwas spät keine guten Fotos mehr bei Schneetreiben und Dämmerung.

    Die Lifte laufen schon: Offiziell ist nur die Herrenabfahrt offen, habe aber oben beim Abfellen einen Läufer gesehen der wie ich die Herrenabfahrt hoch und Richtung Damenabfahrt runter ist.


    Zustand: gestern war es tief verschneit, leichter Schneefall und einfach wieder schön im Schnee!

    Von frisch präpariert merkt man nichts: dicke Neuschee-Auflage, zerfahren und man spürt, wo es drunter mal präpariert war und wo noch die Kunstschnee-Basis fehlt - so zumindest unten.

    weiter oben sehr gut.

    Prognose: wird sicher noch besser, ich vermute, dass auch die anderen Pisten schon begehbar sind - hatte leider nicht mehr Zeit an diesem Tag.

    Anfahrt: gut geräumte breite Straße, bei meiner Rückfahrt dann aber schon weiß bis ca. 1000m.

    Start bei leichtem Nieselregen und +4 Grad im Ort.

    Erster Anstieg Richtung Pirchkogel mit dem Ziel, soweit hoch wie möglich unter dem Aspekt Sicherheit.

    Anschnallen direkt beim Parkplatz auf der Wiese möglich! Es war unten z.T. schon etwas dünn, aber insgesamt mehr als genug Schnee. Ab ende Skipiste ging es erst gut weiter, aber die Sicht war dann auf ca. 10m bei leichtem Schneefall.

    Nachdem mir eine Gruppe entgegenkam mit dem Kommentar "wir waren nur bis zum ersten Lawinenkegel" bin ich dann bis dorthin weiter und habe beschlossen, dort auf ca. 2550m umzukehren: Die Lawine war vor 2 Wochen auch schon da (und geht einfach nicht aus dem Weg ...) aber nach meiner Einschätzung war die Schneedecke insgesamt viel weicher - und bei null Sicht zu gefährlich. Also bin ich auch zurück.

    Abfahrt: Weil durchweicht und mit schwerer Nassschneeauflage war der Schnee schwerer zu durchpflügen aber ok. Auf der Piste weiter unten (wo kein Neuschnee) völlig entspannte Abfahrt.

    Zweiter Anstieg dann vis-a-vis auf den Nordhängen mit viel Schnee bis ca. 2400m hoch zur Gipfelstation der Dreiseenbahn.

    Abfahrt wie Aufstieg.

    Prognose: Schnee reicht noch lange. Ob es noch Spaß macht hängt davon ab, ob es nachts wieder aufklart.

    Fotos:

    1: Breite Rinne Richtung Kühtai (Südhang-Abfahrt)


    2: Abfahrt auf Nordhang, Blick Richtung Kaiserbahn, Pirchkogel

    Kurze Pistentour auf offiziell gesperrter Piste


    Hoch über die Herrenabfahrt und retour identisch.

    Zustand: eigenlich ok dafür, dass schon Bauarbeiten angekündigt sind und deshalb die Piste oft aufgebrochen ist.

    Man kommt gut hoch ohne Abschnallen.

    Allerdings habe ich Harscheisen genommen, weil mir das kurz nach 8 Uhr noch zu hart war. Andere Tourengeher sind ohne hoch. Bergab in derSonne wurde es dann etwas weicher, vorallem weiter unten.


    Prognose:

    Schnee reicht noch länger, unten u.U. ab und zu grün, eher die Frage, ob es mit den Querungen der aufgebrochenen Wege noch Spaß macht.


    Foto: Blick vom Hoadl in die Berge