Beiträge von Kaiman

    Skitour entlang Riffelriss


    Idee: von Grainau nach Ehrwald-City mit Mitnahme von Pisten in Deutschland (Riffelriss: ist für Zugspitztickets und Ausstieg bei Zahnradbahn "Riffelriss" fahrbar) und Österreich: leichte Pisten ab Gamskar bis Ehrwald Sonnenhang. - Der Rest der Strecke (ca. 2 * 15km mit ca. 1700 hm) ist Feld-Wald-Wiesen-Gelände, unkritisch wegen Lawinen. Oft für Skitour erleichtert durch Schneeschuh-Spur entlang der Wanderwege.


    Start:

    Grainau-Kurhaus (Parkplatz) bzw. Bahnhof Zahnradbahn.

    Vom Bhf. Richtung Berg rechts von Bahnlinie ca. 300m hoch, unter Bahnunterführung durch, kurz über einen Zaun auf die Wiese. Ab hier geht es mit 2 Straßenquerungen (Straße zum Eibsee) über Wiesen hoch zum Eibsee. Meist sieht man Spuren denen man einfach folgen kann. Oben (wenn man bei einer Straßen-Bahn-Querung nach links bei 2 Häusern in den Wald geht, aber anfangs Nähe Gleis, kommt man am hinteren Parkplatz raus und muss nur wenige Meter über den Parkplatz tragen. Dann Anschnallen und die bekannte RIffelriss-Piste berghoch.

    Wer sich auskennt: die Variante von Grainau über Neuneralm zum Eibsee hatte schon zu wenig Schnee.

    Oben bei Piste, die perfekt präpariert (ge"riffelt") war, wo es 90 Grad nach links Richtung Bahnstation und Tunnelfenster geht, bin ich dann geradeaus auf dem tiefverschneiten WW, nach ein paar Minuten dann die geradeaus-Variante wählen (roter Pfeil am Baum, nicht Richtung Wiener Neustätterhütte abzweigen) bis zum höchsten Punkt mit Grenzschild. Diese Strecke ist JETZT präpariert;-) oben kann man rechts mit einem Schlenker zurück und kommt wieder bei Riffelpiste raus - der Weg war von Schneeschuhen präpariert: habe ich für Rückweg genutzt. Jetzt geradeaus der Schneeschuhspur bergab (anfangs wellig) folgen bis zur zweiten Forstweg-Querung. Diesem links folgend Weg ist gewalzt) bis Piste, diese ca. 100 hm hoch und oben dann die Gamkar-Abfahrt runter nach Ehrwald.

    Dann Rückweg wie Hinweg.


    Bis auf Stollen alles gut und viel Schnee (außer Grainau-Eibsee: das ging noch, wird aber heute nicht mehr möglich sein).

    Anfangs trocken, ab Ehrwald Schneetreiben und ab höchstem Punkt dann leider Regen.

    Aber schöne einsame Tour mit Abfahrten durch lichten Wald und Pisten, auch bei hoher Lawinenstufe machbar. Bei Riffelriss ist ja nur das letzte Stück gefährdet, was man bei dieser Tour weglassen kann (ich hatte es noch mitgenommen).

    Skitour mit 3 Anstiegen ab PP (Tagesticket 5,-) Steckbergalm/Unterammergau mit ca. 1600 hm


    Start kurz nach 10 Uhr auf PP am Lift bei -1 Grad und Sonnenschein.

    1. Anstieg zum Pürschling/ Richtung Teufelstätterkopf.

    Route: ab PP über Übungshänge und links von Rodelbahn die wenig frequentierte Skipiste hoch. Die war heute gewalzt bis kurz nach einer Abzweigung zum obersten Lift, danach mit leichter Pulverauflage. Weiter über Forstweg erst bergauf, dann flach und über Brücke zur Rodelbahn. Auf dem Flachstück stark verblasen im Wald, aber genug Schnee.

    Kurz noch die Rodelbahn hoch bis sie abflacht. Dort bei Wegspinne/Verteiler Richtung Langenthal-Häuser der Spur folgen (Schild "Sackgasse: nur für Tourengeher"). Also die meistbegangene Aufstiegsroute. Nach erstem Anstieg im kurzen Waldstück geradeaus weiter hoch auf der rechten (in Laufrichtung) Talseite über freien Hang (Foto 1). Auf ca. 1400m mündet die Spur auf dem Bergrücken in die Spur, die ab Verteiler gleich rechts hoch führt (war angespurt aber zugeweht). Jetzt weiter durch den Wald (Foto 2) und auf Höhe der Pürschlinghäuser aus dem Wald raus und in Spitzkehren hoch auf kleines Plateau auf 1600m. Hier könnte man weiter hoch Richtung Teufelstätter oder gleich in den steilen Hang queren und andere Variante runter (da waren wenige Spuren zu sehen).

    Ich bin einfach runter (Foto 3) wo erst 3 Spuren zu sehen waren und habe den Pulver genossen: oben etwas windgepresst, danach auf stabilem Deckel mit ca. 10cm Pulverauflage und später auf Schattenseite durchgehend Pulver. Ab Verteiler noch ein paar Meter weiter auf der Rodelbahn bergab und kurz nachdem es steiler wird, rechts weg auf Feld-Wald-Wiesen-Spur hoch zum Kolben und weiter bis kurz vor Zahn (ca. 1550m). Die Abfahrt dort auch wieder super Pulver, schon etwas verspurt im unteren Hang. Dann noch zu Trainingszwecken einmal Skipiste Kolben über Variante runter. Jetzt wurde der Schnee schon pappig: später am Tag und tiefer gelegen. Hoch wieder über Piste bzw. Variante abseits und ab Kolben quasi wie auf Hinweg runter nach Unterammergau, mit ein paar Meter lockeren Schnee auf nicht präparierter Piste.


    Ich habe die wirklich steileren Sachen weggelassen, da laut Lawinenbericht ein 3er zu erwarten war.

    Prognose wegen Schnee: auf den Schattenhängen u.U. noch länger pulvrig.

    Für die Anstiege würde ich in den nächsten Tagen vorsorglich die Felle gegen Stollen imprägnieren.

    Schöne Pulver-Skitour mit Start über Piste bzw. links/rechts davon


    Schneelage: traumhafter Pulver ab Parkplatz (gebührenpflichtig: während der Woche 10,- wenn man nicht liftelt)


    Es hat deutlich mehr geschneit als vorhergesagt.

    Die Hänge links + rechts von der beschneiten Piste waren alle mit dickem frischen Pulver überzogen.

    Die Aufstiegsspur rechts am Rand der Sommerrodelbahn war noch nicht gespurt, erst weiter oben wenn man den Forstweg kreuzt.

    Ab Hütte aufwärts super griffige Spur für Aufstieg, Abfahrt noch nicht ganz zerfahren, d.h. reinster Pulvergenuss.

    Ich bin nicht ganz hoch zum Zahn, weil meine LVS-Ausrüstung im "anderen" Rucksack lag. Die letzten deutlich steileren 50 hm habe ich mir geschenkt und Vernunft walten lassen, dafür nachher nochmal hoch;-)

    Allein die Abfahrt bis zur Kolbensattelhütte hat sich gelohnt. Selbst in der Querung kein Stein/Fels sichtbar.


    Gefahreneinschätzung: es war sicher ok ganz hoch, aber das mache ich aus Prinzip nicht ohne LVS-Material. So war die Tour safe. Die Gesamteinschätzung von mir kommt eher von der Heimfahrt mit starken Verwehungen auf der Bundesstraße und Slalom um Unfall-PKWs herum.


    Prognose:

    es soll ja in den Bergen weiter schneien, im Flachland als Regen. Klingt - wie ich heute beim Lawinenbericht sehe - nach deutlich höherer Stufe. Bis zur Querung würde ich den Hang aber als inzwischen eingefahrene Tiefschnee-Buckelpiste betrachten. Je nach Schneeart kommt da eher das Risiko von Baumbruch. Also auf jeden Fall umsichtig agieren.


    Fotos:

    1: Blick Richtung Oberammergau, Aufstiegsspur durch Wald anstatt über Skiabfahrt

    2: Kurz vor Skidepot auf ca. 1550m, gezoomed sieht man ein paar Spuren

    Start am PP Kolbenlift (Gebühr 15,-) mit Lampe

    Aktuell kann man bis 21 Uhr abends fahren, dann kommen die Pistenpräparierer.


    Es hat schon Neuschnee gegeben, aber m.E. nicht wirklich ergiebig. Trotzdem: griffiger Schnee, nichts freigeblasen - außer bei den steileren Stücken, die eingefahrene leichte Buckel mit wenigen meist gut sichtbaren Steinen.


    Route: 2-mal hoch auf verschiedenen Varianten links und rechts von Hauptpiste, die alle genug Schnee haben.

    Die Piste rechts von der beschneiten Hauptpiste, bergauf gesehen, hat auch genug Schnee für Abfahrt.

    Ab Pistenende Richtung Zahn wie üblich alles gut eingefahren. Erster Buckel kaum Steine sichtbar, etwas Gras.

    Der Anstieg vor der Querung gab dann beim Abfahren leichte Geräusche. Querung weiter im Hellen sicher machbar mit

    Steinvermeidung.

    Pünktlich um 21 Uhr kam dann auch der Pistenbully.


    Generell einige Läufer unterwegs für So-Abend: man ist nicht allein was beruhigt falls mal wieder Lampe + Ersatzlampe streiken, aber keine Herrscharen.

    Schöne Stimmung bei Sternenhimmel.

    Route: Zwieselstein -> Mautstelle (Hochgurgl) -> Zwieselstein mit Abstecher Lenzenalm (1900m) und über Rodelbahn zurück.

    Charakter: keine typisch hoch-alpine Tour, aber (fast) lawinensicher, Zubringer zu hochalpinen Touren und für Leute die auch "Feld-Wald-Wiesen-Touren" mögen bzw. möglichst viel ohne Motor machen wollen.


    Details:

    Die Rodelbahn zur Lenzenalm (Start bei Bushaltestelle oberhalb von Zwieselstein auf ca. 1600m) war vor 2 Jahren eher verwaist, die Lenzenalm im Winter nicht geöffnet. Seit diesem Winter ist die Rodelbahn ab Zwieselstein-Ort (ca. 1460m) neu gebaut, sehr sicher (gegen Absturzgefahr) und bietet eine einfache Skitour, die m.E. absolut Lawinensicher ist.

    Ich habe am Freitag (bzw. Samstag: beide Touren in diesem Bericht zusammengefasst) Varianten getestet wie folgt:

    Start ab Zwieselstein über sanft steigende Rodelbahn bis zur Bundesstraßen-Querung. Von dort bergaufsehend links von der Straße haltend, erst am Straßenrand auf Schneerand, dann über Wiesen im leichten auf und ab bis kurz vor Sahnestüberl, nur die letzten 500m bin ich an der Straße entlang. Grund: die verlockende Alternative mit Querung des Flusses war mir allein zu riskant, da noch nicht alles zugefroren war.

    Ab Sahnestüberl:

    Hinweg unten neben Flußbett, über Holzbrücke, dann an Galerie entlang (man kann für ca. 400m an der Luft aber sicher gehen), dann wieder runter zum Fluß, Metallgitter-Brücke und weiter am Pillsee vorbei und über Piste von Untergurgl hoch bis Hochgurgl, dann entweder über Piste weiter oder gleich links, Rodelbahn querend und auf weißem Spazierweg zur Mautstelle ? Capuccino-Tränke.

    Zurück bis Sahnestüberl wie hinweg. Dann Straße queren, WW hoch zur Lenzenalm (aktuelle Schneelage: besser tragen als auf Ski), ca. 200 Höhenmeter und ab Lenzenalm ca. 450 hm auf Rodlebahn entspannt zurück nach Zwieselstein.

    Die Route auf Hinweg habe ich selbst gespurt, ist m.E. ziemlich sicher (ab und zu aufpassen, weil es einen Absatz von ca. 10m zum Bachbett gibt). Ab Sahnestüberl ist ein kurzes Stück "Lawinenstrich", alte Lawine ging bis ca. 3m von meiner Spur.

    Sonst absolut save.


    Eignet sich m.E. auch gut als Zubringer zu den bekannten Skitouren auf die 3tausender.

    Einsamkeit (bis auf kurzes Skipistenstück) garantiert.


    Noch ein Hintergrund für die Routenwahl:

    vor 2 Jahren habe ich rechts von der Straße eine Route gefunden. Die ist aber aktuell abzuraten, weil diese auf dem WW liegt, wo im letzten Sommer ein gewaltiger Murenabgang dafür gesorgt hatte, dass ca. 3 Monate lang Hoch/Obergurgl nur noch von Italien aus zugänglich war. Da bewegt sich noch alles. Könnte zwar im Winter durch Frost sicherer werden, wäre mir aber zu riskant.


    Tourenlänge: bei der Variante "Zwieselstein-Sahnestüberl-Mautstelle-Sahnestüberl-Lenzenalm-Zwieselstein ca. 18 km mit ca. 1100 hm.

    Route: ab Hausberg über Tonihütten-Route (gute Schneelage) und Drehmöser, dann Fußgängertunnel bis Kreuzeck.

    Weiter zum Osterfelder geplant, wäre auch sicher von der Schneelage gegangen, aber ich hatte zu wenig Kleidung dabei (Start morgens kurz nach 8 Uhr bei +1 Grad): ab Längenfelder sehr garstig, Schneesturm. Ich habe alles schon bergauf angezogen und deshalb am Längenfelder abgefellt und über Hochalm und Kochelberg zurück. Diesmal wäre ein späterer Start wegen Wetter sicher besser gewesen.


    Zustand: Aufstiegsspur unten ok, oben gut. Piste guter Zustand. Hornabfahrt würde ich noch abraten, viele Blankeis-Stellen sichtbar. Der Ziehweg von Hochalm zum Längenfelder ist mit Warnschild "wenig Schnee" gekennzeichnet. Da wenig Liftfahrer unterwegs waren im oberen Bereich, war aber m.E. der Weg ok.

    Heute morgen für mich relativ früh (8 Uhr) losl.

    Route: Jaudenlift -> Bergstation Brauneck -> runter über Weltcupabfahrt zum Streidlift -> retour


    Verhältnisse:

    Schneefall (oben waagerecht) + Schneekanonen/lanzen sind die äußeren Bedingungen.

    Stimmung super weil endlich wieder Winter-Feeling!


    Aufstieg über noch gesperrte Waxensteinabfahrt, vor Kotalm die Steilstufe umgangen über Forstweg: genug Schnee für Aufstieg.

    Abfahrt Weltcup-Piste standard,

    Aufstieg: da gibt es ja einige Forstwege, über die man die Steilstufen entspannter meistern kann. Die sind jetzt alle gut zu laufen, genug Schnee und dort "ohrale" Erholung (kein Lärm durch Schneekanonen).

    Der Pistenbetrieb war trotz Feiertag m.E. nur mässig, d.h. für uns gut. Nur jeweils unten an den Übungsliften war die Hölle los.

    Abfahrt zum Jaudenhang dann viel Tiefschnee und nur ganz wenige schwarze Stellen/Steine, die man locker umfahren konnte.

    Insgesamt ein schöner Tag.

    Wenn es weiter schneit, sollten auch die anderen Aufstiegsspuren wieder gehen.

    Start am Hausberg auf Ski, geparkt beim Alpspitzbad (10 Uhr war zu spät um beim Hausberg einen Platz zu bekommen). Parkplätze bei Kreuzeckbahn wären noch verfügbar gewesen.


    Route: Kochelabfahrt (rot) hoch bis Drehmöser, weiter auf Drehmöser-Piste und dann Ziehweg hoch zur Kreuzalm bis Kreuzeck. Weiter bin ich nicht weil gesperrt wegen "Schneemangel". Da ich mit meinem besseren Ski unterwegs war, wollte ich den nicht auch noch opfern. Den anderen habe ich vorher am Hausberg zum Service abgegeben (war nötig: ".. ob ich damit immer über den Parkplatz fahre...).

    Also zurück und die Kandahar runter und über Olympia wieder hoch zur Drehmöserpiste, diese runter und über Kochel wieder zum Hausberg.


    Schneeverhältnisse:

    Die Aufstiegspur über Tonihütte konnte ich nicht testen, da gleich unten rote Anzeige "gesperrt": 2 Pistengeräte waren stationär am Steilstück am Arbeiten. Die Hornabfahrt sah schon eher dünn aus. Kochel sehr guter Zustand. Drehmöser auch. Nur der Ziehweg zur Kreuzalm z.T. steinig, was mich bergauf nicht gestört hat. Kandahar/Olympia ebenfalls sehr gut.


    Griffigkeit: sehr gut, keine Harscheisen, eher anfangs hart + griffig, später sulzig. Auch bei der Schlussabfahrt wenige braune Stellen, fast keine Eisplatten.

    Diese guten Verhältnisse habe ich mir aber auch mit vielen Liftlern teilen dürfen. Die Menschentrauben beim Lifteinstiege wirkten fast schon beängstigend. Stimmung aber komplett entspannt.


    Bei der Anreise habe ich auch die Piste am Kolben/Oberammergau sehen können: sieht gut aus, wenn auch eben ein weißes Band im Grünen. In Unterammergau aber nur weiße Restflecken. Da muss schon viel Neuschnee her.


    Morgen soll ja einiges runter kommen. Dann sieht es u.U. bei Garmisch-classic auch Richtung Alpspitze wieder besser aus.

    Bei der Hornabfahrt würde ich aber trotzdem sehr aufpassen. Falls nicht wirklich viel Neuschnee kommt, deckt der nur die Steine zu.

    Heute am Sonntag eine kurze Pistentour.

    Start/Ziel: P am Jaudenlift


    Zustand der Pisten: bis auf oberste Meter am Gipfel (deshalb habe ich mich heute mit Bergstation begnügt) erstaunlich gut.


    Start kurz nach 9 Uhr bei herrlichem Sonnenschein. Einzige Gefahr: Sonnenstich;-)

    Komplett ohne Harscheisen gut möglich.

    Nach erstem Schlepper über Waxensteinpiste hoch bis Kotalm. Vorteil: komplett in der Sonne, kein Gegenverkehr weil offiziell gesperrt wegen Schneemangel. Ein paar apere Stellen, sonst noch gut Schnee zum Aufsteigen.

    Ab Kotalm auf Piste und Abfahrt komplett auf Piste.


    Fazit:

    Im Vergleich zum Spitzingsee (siehe mein Bericht vom 1.1.) deutlich besserer Zustand. Wäre auch ohne Steinski ohne Stress zu machen.

    Das wird hier m.E. auch noch länger halten als am Spitzingsee.

    Die Querung rüber zur Stiealm sah allerdings schon ziemlich grün aus. Die Abfahrt zur Kabinenbahn sollte auch noch gut zu fahren sein, konnte ich selbst aus Zeitgründen diesmal nicht überprüfen.

    * Ist auch update/Bestätigung vom Bericht von Wege *


    Neujahrs-Pistentour mit 3 verschiedenen Anstiegen zum Stümpfling


    Start/Ziel: großer Parkplatz am See kurz vor Tunnel rechts

    Wetter: traumhaft

    Schnee: durchwachsen


    Route: ab P erst am See mit Ski auf Rucksack bis P-Kurvenlift, Seeuferweg sehr eisig. Dann auf die Ski über Kurvenlift und durch Wald bis Dreitannenlift. Waldweg berghoch ok, für Abfahrt m.E. noch machbar aber sicher am 2./3.1. schon zu aper.

    Ab Hälfte 3-Tannenlift dann die Harscheisen genommen. Richtung Stümpfling bockelhart mit Eisglasur. Das war so zwischen 10 und 11 Uhr am Vormittag.

    Abfahrt auf Piste Richtung Spitzing dann in Sonne angenehm, im Schatten Eisplatten, was bei meinem Service-bedürftigen Ski spannend wurde.

    Aufstieg über diese Piste war ok ohne Harscheisen, dann runter die Sutten-Piste: z.T. tief-braune Passagen, aber insgesamt besserer Zustand als auf Spitzingseite. Berghoch auch ohne Probleme. Letzte Abfahrt wieder zum Spitzing-Sessellift ähnlich wie oben beschrieben. Der Rückweg mit Ski auf Rucksack von dort, verkürzt durch Skiweg im Wald zum See (ging noch von der Auflage her - wird aber auch nicht mehr lange halten), war angenehmer da nur die letzten 50m vorm Parkplatz buckeliges Eis waren.

    Insgesamt eine schöne Neujahrs-Pistentour, aber schon deutlich schlechtere Bedingungen als vor wenigen Tagen. Es waren auf Spitzingseite nur 3 Lifte geöffnet. Dementsprechend hat sich dort alles konzentriert.

    Prognose:

    Ohne Neuschnee in wenigen Tagen u.U. noch die Suttenseite ok.


    P.S.: Vor Start habe ich beim Taubensteinparkplatz einen Tourengeher getroffen, der dort mit Harscheisen hoch wollte. Der Einstieg sah für meinen Silvester-Pegel eher nicht empfehlenswert aus. Er hoffte auch, dass es oben in der Sonne besser wird. Der Start zumindest war wohl eher suboptimal.

    Start bei Moni-Alm, genauer: heute Richtung Valepp bei Parkplatz für Loipe, dort durch Wald auf Spur hoch auf Piste.

    Bis kurz vor Start Regen, dann trocken mit sonnigen Abschnitten.

    Dank Sturm war am Vormittag die Sutten-Bahn gesperrt und eine perfekt präparierte Piste allein für Tourengeher!

    Oben dann Richtung Roßkopf bis kurz vor Gipfel und wegen Sturm auf die letzten Höhenmeter verzichtet und links runter in präparierte Piste zum Spitzingsee.

    Nochmals hoch und dann wieder runter bis kurz vor Kurvenlift: bei Bergwachthütte scharf links Richtung 3-Tannenlift und schön einsam hoch zum Stümpfling. Dann runter nach Sutten.

    Insgesamt sehr gute Verhältnisse. Anfangs feste nicht zu harte Piste, immer genug Schnee. Gegen Mittag dann weicher Nassschnee aber gut zu fahren.

    Anfangs hatte man auf den letzten 200 hm noch ca. 3cm nassen Neuschnee ausweichen können, es sei denn man mag (Christ)Stollen am Fell;).

    Ab Mittag war Suttenlift wieder offen, immer noch gute Verhältnisse. Nur der letzte Weg durch die Waldschneise zum Parkplatz erforderte etwas mehr Zielwasser für die festgefahrenen Meter.


    Fazit:

    hat sich gelohnt, aber natürlich auch etwas Dussel gehabt!

    Alles locker ohne Harscheisen machbar. Wenn es in den nächsten Tagen nachts aufklart könnte es härter werden.


    Prognose: morgen soll es ja eher noch feuchter werden, ab Freitag dann trocken: ich denke, dass dort weiter genug Schnee auf den Pisten und beschriebenen Varianten bleibt. Komplett abseits wage ich in puncto Untergrund keine Aussage.

    Der Steilhang vom Bodenschneid zur Firstalm war auch gespickt von Lawinen.

    Update (auf Bericht von Denise) von gestern abend + heute morgen


    Heute vormittag eine Runde ab Jaudenlift über Piste bis Brauneck-Gipfel, dann rüber zur Stie-Alm und über Strasseralm und Florihang, dann wieder oberhalb Kotalm wie Aufstieg zurück.


    Wetter: leichter Nieselregen unten, weiter oben etwas Schnee. Sicht z.T. nur 10m, später dann kurz mit Blick ins Tal.

    Der Schnee neben der präparierten Piste lädt nicht zum Abfahren ein, völlig aufgeweicht.

    Dank Wetter für den Feiertag wenig Liftler unterwegs, alles entspannt.


    Die Tourenaufstiegsspur war noch gut brauchbar (ich hatte heute keine Lust) nach Aussage einiger Tourengeher.

    Da es über Nacht nicht aufgeklart hat, war Piste griffig, d.h. keine Harscheisen.

    Schnee immer noch sehr gut und viel. Ob die Aufstiegsspur im Wald die nächsten Tage noch geht bei der Wetterprognose wage ich zu bezweifeln.


    Für die Nacht-Geher: ich hatte es gestern Abend probiert und wurde dann von einem wirklich freundlichen Pistenraupen-Fahrer instruiert, wo ich wieder abfahren kann. Wer wie ich die Gepflogenheiten am Brauneck nicht kennt: ist dort wohl eher nicht gewünscht weil organisatorisch für die Präparierer nicht so gestaltbar wie z.B. am Hausberg in Garmisch (da ist von 2 Standardabfahrten immer eine auf "grün" geschaltet). Deshalb werde ich aus Rücksicht in Zukunft keine Nachtaktion am Abend dort machen.

    Der Tipp vom Pistenbully-Fahrer: hoch bis Kotalm und dann über die gesperrte Waxensteinabfahrt runter. Diese konnte man nehmen weil die nicht aktuell präpariert wird und man sich nicht in Gefahr begibt durch am Seil arbeitende Pistenraupen.

    Nach der Tour ist vor der Tour. Ich habe die Anreise mit Wohnmobil genutzt und heute morgen die Kandahar getestet.


    Ganz ungewohnt die vielen Liftnutzer, war aber völlig entspannt:

    Aufstieg über Olympia-Abfahrt. Die ist noch nicht präpariert, es laufen die Schneekanonen und es kommt keiner entgegen.

    Umfahrung des Steilstücks berghoch links genommen, danach statt steile Piste durch Wald die Aufstiegsspur. Die ist aber sehr eisig bzw. blankes buckeliges Eis. Wird wohl bei der angekündigten Erwärmung nicht lange halten. Heute morgen war es am Parkplatz -8 Grad, Bei Rückfahrt mittags dann auf Autobahn +2 Grad.


    Piste selbst sehr griffig, da noch relativ frisch präpariert. Nirgends Harscheisen genutzt.

    Ab Fußgängertunnel dann den breiten Weg genutzt weil dort der Schnee besser war.

    Dann noch zur Längenfelder-Mittelstation und über Hochalm zurück.


    Dabei dann die neue Attraktion getestet (siehe Video-Clip-Snapshot (*) der Tunnel mit Förderband, damit man den Gegenanstieg nicht hoch skaten muss. Bis letztes Jahr war ja dort der Tellerlift (letzte Saison wegen Corona nicht in Betrieb).

    Ist schon komisches Gefühl, fühlt sich sehr langsam an und trotzdem koordinativ ungewohnt. Beim Ausstieg steht ein Aufpasser / Helfer. Man könnte auch abschnallen und links vom Förderband hochgehen.

    Wie beim alten Tellerlift: kein Skipass erforderlich.


    Abfahrt: nix besonderes, alles gut zu fahren da perfekt präpariert.

    (*): da Video leider nicht geht, ein Snapshot davon.

    Kleine Nacht-Pistentour.

    Parkplatz gebührenfrei: vermutlich weil jetzt wieder normaler Liftbetrieb herrscht.

    Unten laufen die Schneelanzen.

    Route: Aufstieg über Tonihütte und dann zum Drehmöser. Abfahrt über Hornabfahrt, siehe Foto.


    Zustand:

    keine Steine, Aufstieg relativ entspannt weil Kunstschnee griffig, z.T. durch Motorschlittenspur noch griffiger.

    Abfahrt über Horn: im oberen Teil geht es zu einer kurzen Querung links und dann kommt das Steilstück. Dort ist viel blankes Eis. Mit etwas Umsicht geht es aber ganz gut drumrum.


    Foto: die Ampel hält doch Einzug in Bayern! -> rechts rot (Kochelberg), links grün (Horn), oben gelb (der Mond):)

    Route => Teufelstättkopf Pürschling


    Start am Parkplatz Steckbergalm,

    Parkgebühr für 4h: 3,- / Toiletten sind offen und beheizt.

    Start am frühen Nachmittag bei -5 Grad, Schneekanonen laufen.


    Route:

    Aufstieg Richtung Rodelbahn aber links haltend über nicht präparierte Piste und Ziehweg /Wanderweg. Nach ca. 300 hm wird es dann flach und auch beim Ziehweg nach der Piste steinig. Ist berghoch ok, bergrunter nichts für die Ski. Ab flachem Mittelstück / Wegspinne auf ca. 1200m bin ich die Rodelbahn hoch, die gut und breit einfahren ist bis zur Kapelle. Ab dort schmaler aber ok.

    Abfahrt über Weisses Tal mit Bruchharsch verschiedener Qualität aber machbar. Ab Wegspinne dann der Rodelbahn links Richtung Kuhalm und Speichersee folgend gut zu fahren bis zum Parkplatz. Auf Rodelbahn keine aperen Stellen. Ob das bei der angekündigten Erwärmung bleibt, muss man beobachten.

    Auf der Sonnenseite berghoch Richtung Pürschling sah die Schneedecke schon dünn aus.

    Route => Skitour Am Zahn


    Kurze Tour auf Piste mit Verlängerung Richtung Zahn


    Zustand: ab Parkplatz sehr gute aber harte Schneedecke. Aufstiegsrouten links + rechts von beschneiter Piste gut.

    Ab Kolbensattel eingefahrene eisige Buckelpiste, wenig Steine oben, kann man umfahren.

    Piste ist schon präpariert.

    Wetter: die ersten 50 Höhenmeter noch Nebel,dann Sonne!

    Aussicht: Wird so bleiben

    Saisonstart mit Pistentour im Allgäu


    Diesmal aus diversen (Zeit-)Gründen kurze Starttour(en) zum Lage checken.

    Am Mo-Nachmittag von Liftparkplatz Gunzesried zum Ofterschwanger Horn, Di-vormittag dann vom Dorflift Sonderdorf gestartet.

    Schneelage: bei Ofterschwang genug Schnee ab Parkplatz für Aufstieg und Abfahrt, bei Bolsterlang analog.

    Pistenzustand: wetterbedingt unten etwas Bruchharsch. Auf Ofterschwanger Pisten liefen die Schneekanonen ab ca. 1200m, ab dort auch deutlich mehr Schnee. Aber hier war noch nichts präpariert. Gebiet soll mit Liftbetrieb am kommenden Wochenende öffnen, d.h. bis dann wird wohl alles präpariert.

    Auf Bolsterlanger Seite sah es besser aus, da war schon Lifteröffnung am letzten Wochenende. Allerdings präparierte Piste durch Neuschnee wieder gut versteckt! Zum Aufstieg bin ich ab oberem Ende vom Dorflift links weg abseits der Piste über Feld-Wald-Wiese bis ca. zu Mittelstation. Gab Kraft weil ich spuren durfte:) - und ist schön allein in der Natur.

    Für Abfahrt neben der Piste habe ich mich noch zurückgehalten. Hat leider nichts genützt weil ich beim Schluss-Schwung im Parkplatzbereich vom Dorflist (da ist gerade etwas Baubetrieb, Anfängerübungsbereich schon abgezäunt) meinen Belag neu strukturiert habe.. Da also lieber defensiv ab Lifthäuschen abschnallen.


    Weitere Infos von gestern:

    angespurt ab Gunzesrieder Säge (Feedback lag nicht vor) und ab Sigiswang die Skitour zum Rangiswanger Horn (laut Tourengeher guter Zustand).


    Prognose:

    Die aktuellen Schneefälle werden fürs kommende Wochenende sicher ausreichen, dass man ab Ostertal / Gunzesrieder Säge starten kann und dem Pistentrubel entgeht.

    Alpenüberquerung: kurz, schnell, einfach - macht trotzdem schön müde!


    Idee:

    Ich wollte laufend/flott wandernd relativ schnell mal wieder in Italien einen Capuccino trinken:)

    Ok, ich hatte auch einerseits wenig Zeit, andererseits fehlen mir als Trailläufer dieses Jahr noch die Kilometer.


    Die im Folgenden beschriebene Aktion könnte für Wanderer, die rund um den E5 unterwegs sind, interessant sein - vor allem wenn man Anregungen sucht, falls Teiletappen wetterbedingt umgeplant werden sollten, oder wenn man es mal weniger anspruchsvoll angehen lassen will.

    Die Route ist fast bei jedem Wetter machbar und bietet m.E. beliebig viele Optionen für interessante Varianten.

    Die Idee, ausgehend von einer einfachen Grundvariante Teiletappen zu variieren, habe ich von meiner MTB-Zeit: Wer den alten Moser-Guide (für MTB) kennt, findet dort immer verschiedene Varianten mit gleichen Ausgangspunkten. Das Buch "Transalp" von Uli Stanciu hat eine Basis-Tour für MTB (Via Claudia), die schnell auf x-fache Höhenmeter/km angepasst werden kann - bis zu extremen Varianten. -> In diesem Sinne kann mein Bericht für die Planung ähnlicher Aktionen eine Hilfe sein.


    Mein verfügbares Zeitbudget war nur 3, maximal 3,5 Tage. Randbedingung: am Sonntag war der Ötztaler Radmarathon, d.h. da sollte ich nicht am Vorabend ein Zimmer in Sölden / Umgebung suchen. Ausstiegsoptionen wegen Wetter o.ä. waren vorhanden. Jetzt kann es losgehen. Wetterprognose: da habe ich mir den optimistischsten Anbieter rausgesucht.


    1. Tag: Grainau - Karres

    Start am Zugspitzbahnhof Grainau, für mich relativ früh um 8:30 Uhr. Route über WW zum Eibsee, weiter auf der Skipiste (Foto 1) bis Hochtörl, Grenze und auf Österreichischer Seite über die Skipisten nach Ehrwald. Hier der erste Murenabgang im Familienskigebiet, ist aber schon notdürftig repariert.

    Flach durchs Moos nach Biberwier und dort die Skipiste hoch zum Marienbergjoch. Anfang noch auf Forstweg, später dann die Abkürzungen weil auf dem Forstweg zuviel Trubel war (Spaßfahrzeuge zum runter fahren/rollen). Kurz vor Joch in Sunnalm Boxenstopp und große Cola. Glück: Ruhetag ist Mittwochs.

    Vom Joch über andere Skipiste runter, weiter auf Forstweg bis Weißland, dann Holzleiten, Straßenunterführung (im Winter Loipe) und dann auf WW später Rodelbahn runter nach Dormitz und am Gurgelbach entlang bis kurz nach Tarrenz, dann im Wald hoch nach Karrösten und rüber nach Karres.


    Mit einigen unfreiwilligen Zugaben waren es dann 55 km und ca. 2100 hm. Schöne Bergpfade, z.T. auch längere Flachpassagen, aber insgesamt bergig.

    (für kürzere Etappen viele Optionen: Ehrwald, Biberwier, Obsteig, Holzleiten, Tarrenz, Imst)


    2. Tag: Karres - Sölden

    Beim Frühstück noch Regen, dann beim Start wieder Sonne! Rüber nach Roppen und durch Wald nach Sautens, aber nicht die Straße sondern oberhalb auf Waldwegen. Beim Sportplatz in Sautens rechts halten über Kreuzweg im Wald / Waldrand weiter und am Ortsrand von Sautens über Wiesen und über Brücke bis kurz vor Ötz. Bei Brücke rechts am Bach entlang (Wildwasserfahrer) hoch nach Habichen, weiter über WW nach Tumpen. Man kommt im Wald beim WW zusammen mit frisch asphaltiertem Radweg, der rege von E-Bikern genutzt wurde.

    Ab hier über Wiesen nach Kapelle Maria Schnee (hoffentlich erhört sie meinen Wunsch für den Skitourenwinter) und danach Flußseitenwechsel, d.h. Umhausen liegen lassen und durch lichte Wälder weiter, wieder Seitenwechsel auf Radweg und durch Wald bis Au/Nösslachkapelle und zur Bäckerei in Au (Cola + Gebäck).

    Gestärkt weiter am Fluß entlang über Campingplatz Längenfeld und Huben. Dann über Tal-WW (bei Huben gibt es eine interessante Variante rechts hoch, muss dann aber ein durch Murenabgang fehlendes Wegstück überwinden: letztes Jahr gemacht) nach Aschbach, kleiner Murenabgang bei Steinbruch ist auch schon repariert. Weiter bis MTB-Brücke über Bundesstraße (da kann man direkt vorher rechts abbiegen auf WW nach Sölden/Leite: das gelbe Schild ist manchmal weg, schöne Variante oberhalb von Sölden), bin aber aus Zeitgründen über Brücke weiter, am Tierheim vorbei, über Bach und schnelle Durchquerung der ca. 200m langen Steinschlagstrecke. Tagesziel in Rechenau. Zimmer im 2. OG. Bin nach Duschen rückwärts die Treppe runter, Beine fix und alle.


    Heute ca. 47 km mit 1100 hm. Streckenprofil mehr flach, z.T. weite Ebene, z.T. liebliche und abwechslungsreiche Feld- und Wiesen-Landschaft.

    (für kürzere Etappen: Ötz, Umhausen, Längenfeld, Huben als Ziel)


    Unweit Nähe Tankstelle eine gute Pizzeria. Übrigens sehr strenge Corona-Kontrolle, was mich selbst entspannt hat.

    Sehr viele Rennradler für Ötztaler Radmarathon unterwegs und in Pension: noch 2x schlafen, dann ist für sie Start.


    3. Tag: Sölden - Moos/Passeier

    Wetterprognose bis mittags gut, dann sollten ab 2200m Schneeschauer kommen. Also früh los. Beine wieder willig.

    Gleich zur Tanke und mit Cola + Riegel eindecken. Dann gleich von der Tanke direkt den Kreuzweg hoch, Querung der MTB-Downhillstrecke und Skihänge bis Philips (Apresski-Areal) und weiter Straßenunterführung übe Rodelbahn und bei ca. 1600m Höhe links bei Schranke runter auf Forstweg bis zum Heliport. Dann unangenehm bis Zwieselstein auf Bundesstraße.

    Wichtig: ich kenne schöne aber deutlich längere Alternativen (a: auf Rodelbahn weiter hoch und auf ca. 1900m links auf steilen WW runter, Straße nach Vent queren und links halten / b: in Sölden bei Campingplatz links hoch und rechts abbiegen auf WW, der sehr steilen Hang mit Steinschlaggefahr quert. Da war aber letztes Jahr ein sehr großer Murenabgang, der im Herbst noch nicht sicher zu queren war).

    Ab Zwieselstein: über neue (seit 1 Jahr!) Rodelbahn hoch bis Bundesstr. nach Obergurgl. Weiter queren und auf alter Rodelbahn bis Lenzalm hoch, dort links runter WW und fast direkt über B186 runter zum Sahnestüberl und Fluß-WW flach Richtung Untergurgl.


    Achtung: hier wird es jetzt etwas rustikal! Im letzten Sommer war Obergurgl für 2 Monate von der Außenwelt abgeschnitten. Bei einer der vielen Galerien kam soviel Zeug runter, dass man nur über Italien nach Obergurgl fahren konnte. Ich hatte den oberen Weg ab Lenzenalm probiert, ist aber dringend abzuraten. Da ist noch alles in Bewegung. Der Murenabgang ging über 500 Höhenmeter. Der WW unterhalb der Straße/Galerien kurz oberhalb des Bachs ist ab Sahnestüberl bis kurz nach der Holzbrücke nutzbar. Ab dort bis kurz vor Hohenbrücke aber existiert kein WW mehr! Man kann bei der Galerie zwischen Leitplanke und Abriß sicher gehen, nur eine Stelle sieht wenig vertrauenserweckend aus: da ist in der Galerie die Decke durch mehrere Holzpfähle verstärkt, außerhalb sieht man starke Risse an der überstehenden Galeriedecke. Also schnell durch.

    Kurz vor Hohe Brücke wieder ok und auf WW am Bach, über die Stahlgitterbrücke und weiter nach Untergurgl, von dort Skipiste/Rodelbahn hoch bis ca. 2010m, dann links weg auf markiertem Weg bis kurz vor Mautstation in Hochgurgl.

    Boxenstopp: Cola, was sonst! und jetzt eine Windweste, noch war es trocken aber kalter Wind.


    Jetzt kurz auf Straße, dann WW bis Timmelsjoch. Von dort über Urtal-WW schnell runter am verfallenen Zollhaus vorbei. Hier setzt jetzt Schneeschauer ein, bin aber schon im sicheren Gebiet, d.h. auch bei schlechter Sicht käme ich gut weiter. Über Gf. Schönau noch Cola auffüllen (letzte "Tankstelle" vor Moos) runter über Bach und Waldweg nach Rabenstein. E5 weiter bis Moos. Im letzten Jahr war hier ein WW-Teil noch muren-geschädigt, jetzt schon wieder sehr gut präpariert.

    Und: hier muss ich ausnahmsweise Werbung machen -> am WW hängt ein Infozettel für Cafe Maria (Unterkunft) mit kostenlosem Wäschenservice, direkt bei Bushaltestelle und nach Spar-Supermarkt. Kann ich sehr empfehlen: günstig und gute Küche.


    Für Heimfahrt am selben Tag war ich 1/2 Stunde zu spät, um noch nach Garmisch zu kommen. Statt verschwitzt bis Innsbruck + Zimmersuche habe ich mich für Dusche + Wäscheservice in Moos entschieden.

    Das waren dann 35 km und 1600 hm. Strecke anspruchsvoller, höher und bei Wetterumschwung sollte gute Kleidung dabei sein.

    (alternative Etappenorte: Zwieselstein, Untergurgl/Obergurgl, Hochgurgl: im Winter alles zu)


    4. Tag: zurück mit MFG (statt Bus+Bahn)

    Geplant war mit Bus nach Meran (ca. 1/2h), Umsteigen in St. Leonhard: die Busse warten. Ankunft am HBF Meran und dann über Bozen zum Brenner (in Bozen normal nicht umsteigen, am Brenner immer), dann bis Innsbruck. Umsteigen in Zug nach Garmisch.

    Aber es kam anders: beim Frühstück einen Gast getroffen, der mit Auto über Garmisch fährt und mich mitgenommen hat. Glück muss man haben!


    Fazit:

    Hat auch mit Übernachtungen in Corona-Zeiten gut geklappt, auch spontane Reservierungen von unterwegs, weil ich ja nicht wusste, wie weit ich es abends wirklich schaffe.

    Ich denke, dass Unterkünfte im September eher vorreserviert werden sollten, weil da die E5-Hauptsaison ist.


    Falls mehr Zeit: Weitere Optionen ab Moos

    Bei meiner letzten ähnlichen Aktion war ich noch weiter nach Meran gelaufen (unten am Fluß), der Plan über Meraner Höhenweg war zeitlich bei mir diesmal nicht drin. Die noch schönere Variante von Moos nach Pfelders und über Spronser Seen nach Dorf Tirol hatte ich Anfang August in meinem Meran-Urlaub gemacht: ist landschaftlich absolut schön.


    Fotos:

    1: Eibsee-Blick

    2: Türmotiv für schlechtes Wetter in Sölden

    3: kurz vor Timmelsjoch

    4: Blick zurück nach Hochgurgl


    * Kurze Lagebeschreibung, auch unter dem Aspekt, den unser Admin für Berchtesgaden gepostet hat *


    - Keine Probleme am Hörnle wegen Unwetterschäden -


    Wer etwas aktuell Sicheres machen will: ich war gestern Nachmittag am Hörnle unterwegs (wusste nicht ob das Bergtour oder Wanderung ist: beabsichtigt war Trailrunning, war es wegen aktuell ausbaufähiger Fitness nur bergab...).


    Hauptbotschaft:

    auf meiner Route keine Murenabgänge o.ä., sogar relativ trockener Untergrund, nur weiter oben etwas schlammig.

    Wer sich nur etwas austoben will, ist hier derzeit auf jeden Fall sicher. Oben zwischen den Hörnles viel Sessellift-Publikum, aber noch entspannt. Könnte am Wochenende anders aussehen.


    Meine Streckenwahl (ca. 1050 hm): ab Kiesgrube-P hoch zum Hinteren Hörnle, dann die anderen Hörnles mitgenommen und noch auf Sommerweg halb runter Richtung Sessellift-Talstation und über Winterweg wieder hoch zur Hütte, von dort Abstieg wie Aufstieg. Alle Wegstrecken sehr guter Zustand.


    Anmerkung:

    Den Abstieg vom Hinteren Hörnle nach Grafenaschau habe ich nicht probiert, weil das bei meinem letzten Versuch (letzter bzw. vorletzter Sommer?) eher Mikado-spielen war auf ca. 120 Höhenmeter. Da war entlang des WW ziemlich viel Wald umgefallen. Falls jemand da den aktuellen Stand kennt, wäre ich dankbar für Rückmeldung. Der Trail runter ist m.E. nämlich schön zu laufen bis auf die sumpfige Wiese direkt unter dem Hinteren Hörnle. Auf dieser Wiese aber dafür wirklich idyllisch grasende Pferde.

    Nach meiner gefühlt 10. Saisonabschluss-Skitour jetzt die erste "After-season" Tour;-))


    Route: PP Kreuzeckbahn - Kandahar hoch bis Kreuzalm - über Längenfelder-Mittelstation zur Hochalm - Bernadein: Piste runter - rüber Stuibenhütte und weiter Stuibengipfel - zurück über Bernadein zum Osterfelder - Abfahrt mit Schlenker über Längenfelder-Mittelstation - Abfahrt Fußgängeraufstiegsweg zur Senke vor Kreuzeck - bei Kreuzalm hoch Kreuzjoch - Kandahar direkt runter.


    Dank Neuschnee vom Vortag super Winter-Feeling! Nach ca. 290 hm Ski am Rucksack konnte ich bei ca. 1040m Höhe anschnallen und komplett weiß (2 Straßenquerungen grün) hoch bis Kreuzeck. Schnee morgens kurz vor 9 Uhr weich, ab ca. 1200m gezuckert, später dicke Neuschneeauflage, die z.T. gestollt hat. Spurarbeit war nötig. Anfangs Sonne. Vom Kreuzeck runter zur Senke muss man abschnallen, dann aber über Ziehweg weiter zum Bernadein alles weiß. Bernadein runter: zweite Hälfte Bremsschnee, oben noch schön zu schwingen. WW rüber zur Stuibenhütte: bis Abzweig Richtung Alpspitze gut, danach eher grün durchwachsen, ab Gatter, wo es rechts hoch geht zur Hütte wieder perfekt. ZumStuiben hat eine dicke Neuschneeauflage für super Abfahrt gesorgt. Hier sind mir 2 Tourengeher entgegen gefahren. Sonst am ganzen Tag nur 2 weitere gesehen - Einsamkeit pur!

    Wetter wurde jetzt schlechter. Bis zum Osterfelder dann Schneetreiben, bei der Abfahrt sogar etwas white-out. Weiter unten wurde Orientierung wieder einfacher.

    Kandahar runter easy Schnee, wieder etwas Schneefall. Zurück im Auto: jetzt ging der angekündigte Regen los, Glück gehabt.

    Fazit: Meine erste Mai-Skitour in heimischen Gefilden hat sich gelohnt.

    Prognose: für Freitag (Frage ob das Wetter passt) und Samstag sollte es weiterhin perfekt bleiben. Höchstens der Zustieg könnte sich zu Fuß etwas verlängern, ab Straßenquerung bei 1200m sieht es aber so aus, dass es noch länger hält.

    Fotos folgen in Kürze..

    .. sind jetzt drin (hatte leichte Probleme beim Editieren) ->

    Foto1: Anschnallen bei ca. 1040m, Blick auf Hang: hier könnte es in ein paar Tagen grüner aussehen

    Foto 2: Querung bei 1200m, Hang oberhalb noch richtig viel Schnee

    Foto 3: kurz vor Kreuzalm auf oberem Ziehweg

    Foto 4: Oberhalb Stuibenhütte

    Foto 5: vom Stuibenkopf Richtung Aufstiegs-/Abfahrtsroute

    Foto 6: Line im unberührten Neuschnee