Beiträge von Kaiman

    Gipfel und Höhe: Kreuzjoch / Drehmöser


    Gebirge:


    Art der Tour: Pisten-Skitour


    Datum der Tour: 27.12.20


    Ausgangspunkt: Hausberg-Parkplatz in Garmisch


    Tourenverhältnisse: siehe auch Bericht von Kstream vom 28.12., Hier noch ein paar Ergänzungen

    Am Sonntag bin ich ab Hausberg via Tonihütte, dann bei Kreuzung mit Piste (geht rechts runter zur Kreuzeckbahn) links auf Piste hoch bis Abzweig Drehmöser. Zustand vor Tonihütte: siehe Fotos von Kstream, geht aber ohne Skizerstörung.

    Ab Drehmöser auf Piste bis Tröglhütte. Ab dort über Abfahrtstunnel hoch zur Kreuzalm (Aufstiegstunnel geht auch, ab dort beide Varianten: Wanderweg oder breiter Weg zum KReuzeck komplett weiß). Dort links den Ziehweg hoch zum Kreuzjoch = Start von Kandahar.

    Der Ziehweg von Kreuzjoch bergab, Kandahar querend und dann zu Hang mit Doppelsessellift war gesperrt (bei Rückweg auch).

    Zurück bis Kreuzalm wie Aufstieg, dann Richtung Tunnel. -> Jetzt Überraschung: Dutzende Tourengeher mit geschulterten Ski kommen mir entgegen. Tunnel war gesperrt;-( -> ok dann eben den oben erwähnten AUfstiegsweg bis Fußgängertunnel nehmen, war guter Schnee.

    Bei den Tunnels hat man es dann gesehen: 3 Pistenraupen am Seil, das ist nicht lustig und muss man respektieren. Lieber kleiner Umweg und sicher zuhause.

    Ab Tunnel über breiten Ziehweg bis Drehmöser und weiter zum Einstieg Hornabfahrt / Kochelbergabfahr.
    Entscheidung: jetzt (später bei zweitem Anstieg habe ich Kochelberg genommen) Horn: war ok, die "Blankeis"-Flecken waren schon für mich furchterregend, konnte man aber gut umgehen auf grün/weiß-Untergrund, ohne Steine.
    Anstieg 2: bis Drehmöser wei Anstieg 1. Dann Kochelberg -> dort absolut keine Steine, ABER: da gibt es ein längeres Steilstück, das gefühlt nur aus Eis bestanden hat. Macht keinen Spaß. Ich würde wieder Horn nehmen, auch ohne Steinski.


    Gefahreneinschätzung: Rodler und ein paar Eisplatten, ad Corona: Gedrängel am Einstieg, unterwegs genug Platz. Über die Großfamilien (aus einem Haushalt, max. 2), die alle skitouren machen, war ich dann doch erstaunt... Oben am Gipfel war aber genug Abstand beim Abfellen.


    Exposition der Route:


    Prognose: den Umständen entsprechend positiv


    Sonstiges: Harscheisen im Rucksack entspannt die Psyche, Wer Leihausrüstung hat, erkennt man auch am beliebten "mit Fellen an Steilstücken runterrutschen obwohl man hoch will";-) Positiv: insgesamt viel entspannter als diese Pistentour bei normalem Liftbetrieb.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel: Kolbensattel

    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Pisten Skitour


    Datum der Tour: 26.12.20


    Ausgangspunkt: Oberammergau


    Tourenverhältnisse:

    Da ich hier neu dabei bin und noch nicht gefunden habe, wie man auf einen Beitrag Antworten kann, mache ich das als neuen Beitrag.
    -> Ergänzung zu Beitrag von stuff:
    Ich war am 26.12. dort (1 Tag früher), im Prinzip kann ich alles bestätigen, nur kleine Ergänzung:
    Ich habe 3 Varianten getestet für den Aufstieg:

    • wie von stuff beschrieben (wegen Kanonen)
    • am rechten Hang dann weiter über Spur neben Sommerrodelbahn: ging gut, wer das nicht kennt: kurz nach "Rodelbahn-Tunnel-Röhre" Entscheidung, ob links runter zur Piste, geradeaus war nichts gespurt, rechts auf Forststraße weiter hoch -> ich bin rechts hoch, der Spur folgend bis Wald mit kurzer Aktion "unter Stacheldrahtzaun durchkriechen, dann links haltend neben Zaun, bis Spur runter führt (kurz abgeschnallt) -> durch Spielplatz (?) durch und dann hinter Kolbenalm wieder auf Piste
    • Wanderweg links vom Skihang: da kann man erst auf ca. 1000m Höhe links rüber von Piste, ab dort guter Untergrund, ein paar Rodler aber entspannt, bis kurz vor Kolbenalm, die letzten Meter auf Piste (man könnte auch am Einstiegspunkt sich erst flach links halten und ab dort auf breiter Forststraße hoch, habe ich zu spät gemerkt.

    Die Varianten sind m.E. ganz nett, außerdem weniger Kollision mit Abfahrern.