Skitour Unternberg / Eisenberg (Ruhpolding)

  • Höchster Punkt: Unternberg (1425 m) / Eisenberg (1488 m)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 26. Januar 2009


    Gebirge: Chiemgau


    Ausgangspunkt: Ruhpolding-Gstatt, alternativ Talstation der Unternberg-Lifte (Ausgangspunkte mit dem Bus "Dorflinie" erreichbar oder zu Fuß vom Bahnhof


    Exposition der Tour: vorwiegend Nord


    Tourenverhältnisse: unterschiedlich, überwiegend aber harte Piste (Kunstschnee)


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: falls Neuschnee kommt, wird es besser; geht aber auch so noch länger


    Sonstiges: Heute wegen der mäßigen Schneelage mal eine Tour mit Abfahrt vorwiegend übers Pistengelände. Los ging es am Bhf. Ruhpolding, bin zu Fuß über die z.T. sehr vereisten Wege nach Gstatt, dort konnten gleich die Skier angelegt werden. Weiter über freie Wiesen und Waldschneisen, oben Forstweg bis zur Piste, die man auf etwa 1120 m erreicht. Dort bin ich gleich wieder nach links einer Spur durch den Wald gefolgt ("Einheimischenspur"?), empfiehlt sich aber nicht, hat sehr wenig Schnee, ist eisig und steil und hackelig. Besser dem Normalaufstieg folgen: Kurz nach links und dann in einer Schleife wieder zur Piste, diese überqueren und wiederum über einen Ziehweg den Steilhang erklimmen (ausgewiesene Pisten-Tourengeherroute, gerade hier fehlen aber die Schilder). Von der Bergstation der Sesselbahn noch ein paar Meter zum eigentlichen Gipfel, heute am frühen Nachmittag ziemlich warm und gute Fernsicht (allerdings eingeschränkt durch die recht hochgewachsenen Bäume), kein Wind. Abfahrt anschließend wieder zur Piste und als Alternative nach einigen Metern links abbiegen (aufgelassene Skipiste), einige Meter bruchharschig aber dann super Firn. Allerdings zusammen nur 100 Hm. Wiederaufstieg und weiter über die Piste runter, bevor die Piste nach rechts umknickt zum Steilhang, kann man noch den Eisenberg erklimmen. Sicht dort mehr Richtung Hochgern, aber Schnee miserabel, eingefahrene Buckelpiste (dieser Gipfel wird sehr häufig begangen). Dann wieder über die Piste runter bis zu der Talstation des unteren Schleppliftes (hart und etwas eisig trotz / wegen Beschneiung, aber schon o.k.) und mit ein bißchen Anschieben über Wiesen zum Ausgangspunkt.


    Alternative: Aufstieg ganz über die ausgewiesene DAV-Route. Man kann auch bei der Talstation des Sesselliftes parken oder mit dem Dorfbus dahin fahren, dann nochmals kürzer. Aber die Tour ist ohnehin ziemlich kurz. Bei guten Verhältnissen bietet sich eine Tiefschneeabfahrt über die hier beschriebene Aufstiegsroute an - man kann dorthin auch von der Piste kommen, wenn man dem Schild Gasthof Weingarten folgt.


    Fazit: Mit den hoffentlich ausgiebigen Neuschneefällen geht wieder mehr, Firn oben dürfte aber auch verschwinden. Kurze Trainingstour für mäßige Gesundheitsverhältnisse.



    Viel Spaß noch,


    Jonas



    Bilder zur Tour:

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