Martin
tourentipp-extreme




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Anmerkung am Rande: nach meiner Kenntnis heißt der Gebirgsstock Rieserferner-Gruppe.
Nun zu den Ausführungen von Andreas84: Diese sind wissenschaftlich in bezug auf das CO2 unhaltbar. Die Erkenntnisse der Klimaforscher und Meteorologen beruhen schlicht auf Physik. Leider lässt uns Andreas 84 im unklaren, welche "Experten" seine Auffassung teilen. Ich hoffe, er bezeichnet sich nicht selbst als solchen. Ausführungen zu seinem weiteren Geschwurbel erübrigen sich...
Im übrigen war ich selbst im Sommer 1978 auf dem Großvenediger ( von Innergschlöß mit Ski ! an einem Tag ) und auf der Weißkugel ( von Melag ohne Ski auch an einem Tag ). Damals war dort noch eine weitgehend intakte Gletscherlandschaft. Wenn man jetzt hinkommt, kommen einem die Tränen. Für Deine weiteren Unternehmungen wünsche ich Dir alles Gute.
P.S. Martin ist übrigens auch mein "Klarname".
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Grüß dich, Martin.
Danke für deinen Bericht zum Lenkstein. Die Verhältnisse verändern sich natürlich. Die verlinkte Tourenbeschreibung ist ja von mir und noch gar nicht so alt. Was ich dir aber eigentlich schreiben möchte, betrifft deine Aussage zum "Hirngespinst Klimawandel". Du scheinst der Ansicht zu sein, dass diejenigen Menschen, die nicht mit der politischen Behandlung des Themas einverstanden sind, allesamt in die Kategorie der "Klimawandel-Leugner" gehören. Es mag solche vereinzelt geben, doch die fundierte Kritik zielt eigentlich auf die Verengung der Thematik auf das CO2. Das ist doch praktisch: Man konnte eine Luftsteuer einführen und medial framed man das Ganze noch mit dem Begriff "Leugner". Ganz perfide, denn der Kritiker ist dann gleich in der Nazi-Ecke. Dass es grundsätzlich einen natürlichen Wandel des Klimas gibt und andere Faktoren wie Aridisierung durch die Abholzung von Wäldern und Übernutzung der Wasserressourcen gibt, wird massenmedial meist ausgeblendet. Auch die Geschichte, dass "es noch nie so schnell ging", ist wissenschaftlich betrachtet ein Märchen. So wie heute ein Gletscher mal 100 Meter im Jahr zurückgeht, ist er um die gleiche Länge auch mal 100 Meter im Jahr vorgestoßen. Ich habe auf Berghütten, vor allem im Vinschgau, alte Ortschroniken gelesen, wo genau das beschrieben wird. Im 15. oder 16. Jahrhundert rückte der Suldenferner so schnell auf die obersten Höfe zu, dass schon überlegt wurde, diese aufzugeben.
Interessant ist auch eine Schautafel unterhalb der Zittauer Hütte in der Reichenspitzgruppe. Da wird die Entwicklung des Wildgerloskees seit etwa 1900 in Bildern gezeigt: Rückgang, erneuter Vorstoß nach ab etwa 1970 und wieder Rückgang seit den 90ern. Jeweils beträchtliche Strecken.
Martin, du bist Journalist. Wäre es da nicht dem Berufsethos entsprechend, dass man beide Seiten hört und nicht nur auf Exponenten der einen Seite wie Mojib Latif schaut?
Liebe Grüße und mit allem Respekt, Andreas
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Servus Martin.
Ja. Ich habe auch nichts anderes behauptet. Ich sehe das Schmelzen der Gletscher auch mit eigenen Augen und weiß wie sich dadurch das Bergsteigen verändert. Siehe meinen Bericht zum Lago Lares. Ich bin nur nicht damit einverstanden, daraus eine große Katastrophe zu konstruieren wie das mancherorts in den Medien gemacht wird. Kein Tag vergeht, ohne dass der BR (sorry Bernhard) wieder eine Klima-Horror-Schlagzeile auf seiner Startseite hat. Das ist einfach Agenda-Setting. Ich sitze gerade an einem Baggerweiher im Mangfalltal. Da der See rein grundwassergespeist ist, müsste sein Spiegel ja dramatisch sinken, wenn wir wirklich eine Wasserknappheit hätten. Tut er aber seit Wochen nicht. Man könnte das schöne Wetter auch einfach zum Bergsteigen etc genießen ohne sich immer zu denken "ohje, der Klimawandel". Anpassung an die Gegebenheiten ist doch das Kennzeichen eines guten Bergsteigers. Hast du ja am Lenkstein selbst bewiesen. Wenn's grad nicht passt, dreht man halt um. Bricht einem auch keinen Zacken aus der Krone und am Ende steht dann wie bei dir ein gewinnbringender Beitrag für die Allgemeinheit.
Liebe Grüße
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Servus Martin,
vielen Dank für deinen jüngsten Bericht.
Kann es so gut nachvollziehen.....
Erst vor einer Woche bin ich von Hinterriß zur Vereinalm mit dem E-Bike gefahren um dann noch 1100 hm zum Wörner aufzusteigen....
Viele Karwendelrunden-Aspiranten warfen mir verächtliche Blicke zu, grüßten nicht oder ließen sich sogar zu überflüssigen Kommentaren hinreißen ohne einen Hintergrund zu haben.
Ich werde auch bald 60 und habe im September eine schwere Rückenoperation gehabt.
Ich bin so glücklich dass ich wieder so viele Touren machen kann.
Auch ich fahre seit 40 Jahren Mountainbike,
bisher immer ohne Antrieb.... jetzt bin ich einfach nur froh dass ich diese Unterstützung habe weil ich für's "Bio-Bike" einfach noch nicht die körperliche Konstellation habe.
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Servus Martin.
Der Gipfel-Klettersteig zur Lamsenspitze wurde vor ein paar Jahren auf anderer Route neu eingerichtet und ist, wie du ja feststellen durftest, tatsächlich etwas schwerer (aber auch interessanter) als der alte. Dieser wurde wegen zu hoher Steinschlaggefahr aufgegeben. Wobei ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass auch der neue vom Steinschlag her nicht ohne ist, wenn am Wochenende viele Leute unterwegs sind.
Viele Grüße, Andreas
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Servus Andreas,
du bist ein sehr aufmerksamer Leser (es war ja nur ein klitzekleiner Nebensatz in meinem Bericht zur Lamsenspitze). Danke für die Aufklärung im Nachhinein - denn ich habe mich echt gewundert! Jahrelang hatte ich meist die NO-Kante gemacht, den Klettersteig bin ich früher nahezu ohne Sicherung gegangen. Ich selbst bin ja ein alter Alpinkletterer und komme mit sowas schon zurecht, aber mein Lenggrieser Spezl hatte arge Mühe, vor allem im unteren Teil - den würde ich stellenweise durchaus mit C einstufen.
Ach ja, nebenbei bin ich für meinen Beitrag mal wieder beschimpft worden wegen E-MTB in der Anfahrt. Aber gut, das muss man heutzutage wohl aushalten (ich bin schon vor 40 Jahren Mountainbike gefahren).
Viele Grüße
Martin
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Feedback…..
an dieser Stelle möchte ich keine längeren Ausführungen…. bemühen….
Ich finde es sehr problematisch, dass auf diesem Portal Bergberichte und Tourenerlebnisse in dieser Form gepostet werden….Meindlschuhe, in früheren Beiträgen einschlägige Marken Dosenbier, Trek Fahrräder ….dazu noch ausgestattet mit ElektroMotor
In wie fern der Anspruch dieses Portals zu verstehen ist ….von einem Ethos möchte ich gar nicht sprechen…. Kann wohl nur der Schöpfer dieses Portals bzw. die Redaktion beantworten
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Hallo Martin, schreib doch deine E-Bike Touren in ein E-Bike Portal.
Da bin ich mit dem Bund Naturschutz einer Meinung, daß E-Bike s, als motorisierte Fahrräder auf Forstraßen und Wanderwegen verboten werden sollten. Ein E-Bike ist ein Mofa (Motorfahrad) und in Zukunft nummernschildpflichtig, auch die bis 25km/h.
Grüße Reinhold -
Hallo Martin, deinen Beitrag zur Labertalwand finde ich etwas verwirrend. Ich kenn die Wand ganz gut und es gibt dort auch zwei oder drei Viererrouten, aber im Mittelteil herscht Grad sechs bis sieben vor. Im rechten Wandteil noch die Milou-Milou, mit V-(hart bewerted). Diese Routen als "vorwiegend einfache Klettereien" zu bezeichnen finde ich schon etwas überheblich. Ich hoffe du bist da auch im Mittelteil was geklettert. Grüße Reinhold
Stefan B.
Es ist einfach nur bedauerlich und auch besorgniserregend dass offensichtlich ums Verrecken kein Diskurs und keine andere Meinung mehr zugelassen werden soll.
Eines sei sicher.... es gibt nicht nur die EINE Wahrheit.
Das Unterdrücken kritischer Stimmen gehört zwar seit einigen Jahren "erfolgreich" zum System, führt aber gesellschaftlich in den Abgrund.
Freu mich schon auf den Shitstorm.....🤗