Beiträge von Jonas

    Gipfel und Höhe: Feigenkopf (1.867 m), Grubenkopf (1.847 m)


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.12.2019


    Ausgangspunkt: Graswangtal, Parkplatz Sägertal


    Tourenverhältnisse: Ganz unten max. 2 cm Schnee, zum Glück zusammengefahren. Auf der Forststraße nimmt es bis auf ca. 10 cm zu. Die Waldpassage nach Ende der Forststraße geht teilweise nur im Aufstieg mit Skiern (min. ein Mal abschnallen; war zudem am Nachmittag recht ausgefahren). Ab der ehemaligen Bäcken-Alm sehr gute Verhältnisse. Die Steilstufe gleich nach dem Bäckenalmsattel fordert dann noch mal (im Aufstieg wie der Abfahrt, da bruchharschig). Oberhalb landschaftlich ein Traum. Beide Gipfel gehen mit Skiern. Sägertal muss man ordentlich anschieben.


    Gefahreneinschätzung: mittel (insbesondere Steilhang nach dem Bäckenalmsattel)

    Exposition der Route: alle, v.a. aber Süd

    Prognose: es bräuchte unbedingt Neuschnee; die erste auch kleine Erwärmung macht der dünnen Schneedecke unten den Garaus

    Sonstiges: Unbedingt Steinski nehmen! Die Tour zieht sich und ist bei den derzeitigen Verhältnissen eher etwas für die Extremisten.

    Bilder / GPS-Track:


    Auf dem Weg kurz vor der ehemaligen Bäcken-Alm - hier gute Schneelage:



    Sehr gute Verhältnisse bei der ehemaligen Bäcken-Alm:



    Am Bäckentalsattel:



    Auf dem Hochplateau mit Blick zum Grubenkopf:



    Auf dem Hochplateau mit Blick zum Feigenkopf:



    Viel Sonne in den Ammergauern, aber unten wenig Schnee:



    Gipfelkreuz Grubenkopf:



    Blick vom Grubenkopf zum Feigenkopf:



    Blick vom Grubenkopf zum Forggensee:



    Schöne Nachmittagsstimmung:


    Gipfel und Höhe: Scheinbergspitze (1.928 m)


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 28.12.2019


    Ausgangspunkt: Graswangtal, Parkplatz Sägertal


    Tourenverhältnisse: Unten hat es max. 2 cm Schnee, zum Glück schon hart zusammengefahren. Auf der Forststraße nimmt der Schnee nach oben hin etwas zu. Im Wald beim Aufstieg teilweise wenig Schnee, es geht aber durchgehend. Ab dem Rücken sehr gute Verhältnisse. Gipfelanstieg etwas eisig. Die Abfahrt erfolgt oben im tollen Pulverschnee, der Ziehweg im mittleren Teil ist schon recht ausgefahren. Steinkontakt ist praktisch unvermeidbar.
    Insgesamt geht es, aber nur mit Steinski. Unterhalb ca. 1.200 m hat es einfach wenig Schnee.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route: v.a. Nord

    Prognose: es braucht dringend Schnee; bei der ersten Erwärmung ist der Schnee unten wieder weg

    Sonstiges: Für Scheinbergspitze-Verhältnisse wenig los. Zur Zeit sind halt nur die Narrischen unterwegs.

    Bilder / GPS-Track:


    Am Rücken - sehr schön winterlich:



    Erster Blick zum Gipfel:



    Nicht mehr weit zum Gipfel:



    Gipfelanstieg etwas eisig:



    Gute Pulververhältnisse im oberen Teil:




    Der schon recht ausgefahrene Ziehweg:


    Gipfel und Höhe: Kreuzjoch (1.719 m), Kreuzeck (Bergstation 1.638 m)


    Gebirge: Wetterstein


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 22.12.2019


    Ausgangspunkt: Garmisch-Partenkirchen Bhf. Hausbergbahn


    Tourenverhältnisse: Schnee von unten weg, unterhalb ca. 1.100 m teilweise aber nur ein schmales Band; ab ca. Höhe Bayernhaus ist der Neuschnee liegen geblieben, aber keine großen Mengen; die Pisten sind recht gut in Schuss und nicht extrem eisig, wenngleich auch nicht weich


    Gefahreneinschätzung: Lawinengefahr keine da überwiegend Pistentour; Kollisionsgefahr mit ungeübten Pistenskifahrern (bei Hochbetrieb an Weihnachten m.E. nicht zu empfehlen)


    Exposition der Route: v.a. Nord


    Prognose: dürfte halten, evtl. ganz unten kurze Abschnallstellen - über die Weihnachtsferien aber wahrscheinlich sehr viel Betrieb


    Sonstiges: Von der Hausbergbahn-Talstation zieht ein schmaler weißer Streifen bergwärts. Es geht ohne Abschnallen herauf und auch wieder gut herunter. Allerdings ist der Schnee je nach Witterung, Tageszeit und Hangsteilheit mitunter bockhart - auf keinen Fall die Steinski nehmen. Wer mit alten Fellen wie ich unterwegs ist, hatte mitunter zu kämpfen - Harscheisen hätten da sinnvoll sein können. Wer nicht über gute Felle und Übung verfügt, dürfte jedenfalls ein oder zwei Mal die Piste queren müssen zum Teil auch an Engstellen / unübersichtlichen Stellen. Bei viel Betrieb daher m.E. nicht zu empfehlen, oder zumindest abschnallen und neben der Piste hochsteigen.


    Bilder / GPS-Track:

    Piste bei der Hausbergbahn-Talstation:



    Unterhalb des Adamwiesenlifts:




    Bei der Variante über das Bayernhaus im Wald sehr wenig Schnee:




    Gipfelkreuz am Kreuzjoch:




    Blick vom Kreuzjoch hinüber ins Stuibengebiet - einzelne Spuren sah man, aber m.E. noch zu wenig Schnee:




    Gute Fernsicht bis zum Starnberger See - im Flachland leider alles grün:


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    Gipfel und Höhe: Issentalköpfl (1.924 m)


    Gebirge: Wetterstein


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 21.12.2019


    Ausgangspunkt: Ehrwald Bhf. bzw. Almbahn-Talstation (die Tour eignet sich mit den Skibussen gut als ÖPNV-Tour über den Bhf. Ehrwald)


    Tourenverhältnisse: auf der Piste durchgehend Schnee ab der Talstation, ab ca. 1.300 m kann man auch etwas abseits der geöffneten Pisten aufsteigen; oben Pulver (Neuschnee - unten noch sehr feucht, ganz oben eher locker)


    Gefahreneinschätzung: da praktisch durchgehend Pistentour keine Lawinengefahr; das Risiko ist eher, von einem der ungeübten Holländer oder Preißn umgefahren zu werden (jedes Jahr wieder erstaunlich, was zur Weihnachtszeit alles auf Skiern unterwegs ist und v.a. wie)


    Exposition der Route: alle


    Prognose: geht weiterhin, über die Weihnachtstage wahrscheinlich aber ziemlich volle Pisten


    Sonstiges: Recht genau auf Höhe der Talstation ging heute Vormittag der Regen in (feuchten) Schneefall über. Ab ca. 1.500 m ist die Schneelage recht anständig, darunter hat die Wärmeperiode volle Arbeit geleistet. Die Pisten sind sehr gut in Schuss, Steinski braucht es nicht und diese sind auch nicht sinnvoll, da es die eine oder andere eisige Stelle vom Kunstschnee als Grundlage gibt. Zwischenabfahrt zur Gaistal-SB-Talstation ging auch sehr gut, dort winterliches Ambiente. Am Nachmittag wurde dann auch das zwischenzeitlich doch recht feuchte Wetter angenehmer, da kamen auch noch einige Tourengeher - grundsätzlich aber eher wenig Betrieb.


    Bilder / GPS-Track:


    Piste ganz unten:




    Aufstieg über die schwarze Piste zum Issentalköpfl - Abfahrt dort m.E. noch nicht empfehlenswert:


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    Gipfel und Höhe: Grubigstein (2.233 m)


    Gebirge: Lechtaler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 15.12.2019


    Ausgangspunkt: Lermoos Bhf.


    Tourenverhältnisse: Schnee von unten weg, aber bis ca. 1.500 m meistens Schmelzbruchharsch und Schneekanonenbruchharsch - oberhalb pulvrig, aber mehrere Geländekanten sind freigeweht


    Gefahreneinschätzung: abstrakt gesehen ist die Gipfelrinne lawinengefährlich, aber zur Zeit zerfahren


    Exposition der Route: v.a. Nord und Ost


    Prognose: wahrscheinlich übersteht die Schneedecke den Wärmeeinbruch (heute im Schatten auf 1.700 m +10 Grad); ab Ende der Woche ist Pistenbetrieb geplant


    Sonstiges: Über die Wahl der Steinski habe ich mich heute zunächst sehr geärgert, da es unten eher hart ist und Kanten nicht schlecht gewesen wären. Aber als ich dann die Gipfelrinne abfuhr (und noch ein paar andere schneearme Stellen), war ich dann doch froh um die uralten Brettl - Steinkontakt ist dort wahrscheinlich. Und unten ging es letztlich besser als gedacht, wenn man die Schneekanonenlinsen vermied.


    Am Nachmittag nicht mehr so viel los, dafür aber praktisch windstill und sehr warm. Gute Fernsicht. Und da bisher alle nur bis zum Vorgipfel gegangen waren, musste / durfte ich mich noch bis zum Hauptgipfel hochwühlen.


    Bilder / GPS-Track:


    Typische Situation auf den Pisten oberhalb ca. 1.700 m: Pulverschnee, Schneekanonenschnee und abgeblasene Stellen:



    Zum Hauptgipfel geht es nur zu Fuß:



    Blick vom Hauptgipfel über den Vorgipfel hinüber zum Zugspitzstock:



    Mieminger Berge mit dem Marienbergjoch - viel abgeblasen:



    Wieder zurück am Vorgipfel - eine Wühlerei war es von dort bis zum Hauptgipfel:



    Die Gipfelrinne von oben - leider einige Felsen, die man nicht gut sieht:



    Bei der noch geschlossenen Wolfratshauser Hütte:

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    Gipfel und Höhe: Roßkopf (1.579 m), Stümpfling (1.506 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 14.12.2019


    Ausgangspunkt: Spitzingsee Stümpflingbahn (Bushaltestelle bei Skibetrieb und Großparkplatz)


    Tourenverhältnisse: auf der Piste natürlich genug Schnee von unten weg, im freien Gelände ist es sehr unterschiedlich (starker Windeinfluss) und der Schnee unten durch den Regen auch recht nass; Zwischenabfahrt Kurvenlift ging


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route: alle außer Süd


    Prognose: es bräuchte Neuschnee


    Sonstiges: Für Spitzingsee-Verhältnisse wenig los. Taubensteinabfahrt sah nach unten wenig Schnee aus, oben verblasen.


    Bilder / GPS-Track:


    Bei der Grünsee-Alm mit Blick auf die Grünseeabfahrt:



    Bei der Grünsee-Alm mit Blick in die Stolzenberg-Runde:


    Nicht mehr weit bis zum sturmumtosten Gipfelkreuz des Roßkopf:



    Blick vom Roßkopf hinüber zum Risserkogel:



    Blick vom Roßkopf hinüber zu Rauhkopf & Taubenstein:



    Blick vom Stümpfling zur Bodenschneid:


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    Gipfel und Höhe: Nockspitze (2.404 m)


    Gebirge: Stubaier Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 08.12.2019


    Ausgangspunkt: Axamer Lizum (Skibus von Innsbruck Hbf.); Endpunkt: Götzens / Innsbruck Hbf.


    Tourenverhältnisse: (fast) alle Schneearten vorhanden


    Gefahreneinschätzung: Lawinengefahr gering


    Exposition der Route: alle außer Süd


    Prognose: geht weiterhin, der angekündigte Neuschnee ist im Gipfelbereich und ganz unten auch dringend nötig


    Sonstiges: Gestern ging es in der Axamer Lizum eine ruhige Runde - während zum Hoadl etc. hunderte Tourengeher unterwegs waren, traf ich Richtung Saile nur insgesamt vier Menschen. Zunächst ein paar Meter entlang der Piste des SL Kaserwald I, dann nach rechts ungefähr dem Sommerweg folgend zum Halsl - an einigen Stellen ein ganz bisschen hakelig (als Abfahrt nicht zu empfehlen). Dann bei für den Aufstieg ausreichend Schnee den steilen Westhang hoch - oben stark abgeblasen. Letztlich geht es aber mit Skiern bis zum Gipfelkreuz. Für die Abfahrt wählte ich die nordseitige Mairrinne (Einfahrt auf ca. 2.320 m, nicht oben auf 2.350 m). In der Rinne alles zwischen gutem Pulverschnee und windbehandelten Passagen. Die weitere Abfahrt erfolgte dann ins Skigebiet Muttereralm (derzeit noch geschlossen). Auf der dortigen Piste der Nocksteinbahn (früher "Götznerbahn") bis zur Mittelstation "Feinripp" - sie waren gerade am Präparieren (laut Homepage Pisten gesperrt, habe ich aber erst nachträglich erfahren, vor Ort war auch kein Schild). Unterhalb der Mittelstation dann sehr harter Kunstschnee, der nur in einer schmalen Trasse fahrbar ist, unterhalb ca. 1.150 m sehr wenig Schnee. Beim Götzner Berg (ca. 1.060 m) war dann endgültig Schluss. Zu Fuß knapp 200 Hm über die Straße in den Ort.


    Insgesamt eine Tour auf einen hervorragenden Aussichtsgipfel bei tollem Wetter (teilweise Temperaturen wie im Frühling).


    Bilder / GPS-Track:


    Auf dem Sommerweg zum Halsl:



    Der Sommerweg quert steile Hänge:



    Im Halsl - sehr warm:



    Oben alles sehr abgeblasen, es ging letztlich aber mit Skiern bis zum Gipfelkreuz:



    Das riesige Gipfelkreuz auf der Saile, einem der Hausberge von Innsbruck:



    Blick hinüber ins Pistengebiet der Axamer Lizum - Hochbetrieb:



    Blick über den Vorgipfel hinab nach Innsbruck:



    Einfahrt in die Mairrinne:



    Mairrinne von unten:



    Die Schneelage ganz unten beim Götzner Berg - hier kaum Schnee:


    Gipfel und Höhe: Auf (den) Sömen, 2.796


    Gebirge: Stubaier Alpen - Sellrain


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 06.12.2019


    Ausgangspunkt: Juifenau, Rodelbahn zur Juifen-Alm (Parkgebühr 3 Euro)


    Tourenverhältnisse: ausreichend Schnee von unten weg (Aufstieg Sommerweg, Abfahrt Rodelbahn); oben teilweise abgeblasen


    Gefahreneinschätzung: Lawinengefahr sehr gering; Stein- und Bodenkontakt hoch (besser die Steinski nehmen, auch wenn es unten nicht nötig wäre)


    Exposition der Route: v.a. West und Nord


    Prognose: wenn Neuschnee kommt, könnte es oben wieder besser werden


    Sonstiges: An Nikolaus ging es im Sellrain eine nicht ganz so frequentierte Route - siehe auch Beschreibung im Tourentipp.de-Archiv. Unten auf dem Sommerweg etwas hakelig, geht aber. Die Rodelbahn ist ohnehin gut. Juifen-Alm noch geschlossen. Auf ca. 1.820 m nicht nach rechts dem nächsten vermeintlichen Abkürzer folgen, Spur führte sehr ins Unterholz. Eigentlich wollte ich zum Fotscher Windegg, da gab es aber keine Spur und er ist recht abgeblasen. Daher querte ich hinüber ins Kühgrübl. Teilweise zu spuren, zuletzt traf ich auf die Spurer, die eine andere Route gewählt hatten. Ab dem Gipfelrücken sehr steinig - in der Abfahrt nordseitig umfahren. Mit Steinski ging es aber bis zum Gipfel mit Skiern und auch wieder herunter. Teilweise schöner Pulverschnee, aber auch Steine erwischt man.


    Insgesamt eine Skitour bei tollen Wetterverhältnissen in toller Umgebung, es zieht sich aber.


    Bilder / GPS-Track:


    Auf der Rodelbahn ausreichend Schnee von unten weg:



    Blick auf die andere Talseite - dort schon einiges los:



    Bei der Juifen-Alm:



    Richtung Fotscher Windegg nicht sehr viel Schnee:



    Im Kühgrübl hingehend deutlich bessere Schneelage:



    Im Aufstieg zum Gipfel abgeblasen:



    Gipfelkreuz Auf den Sömen:



    Blick vom Gipfel in das Praxmarer Tourengebiet:



    Blick vom Gipfel hinüber zum Roten Kogl:



    Abfahrt im Kühgrübl passte überwiegend:


    Gipfel und Höhe: Axamer Kögele (2.096 m), Pleisen (2.236 m) & Hoadl (2.340 m)


    Gebirge: Stubaier Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 01.12.2019


    Ausgangspunkt: Axamer Lizum - Skibus von Innsbruck Hbf., aber bei ÖPNV-Anfahrt Achtung auf Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten


    Tourenverhältnisse: ausreichend Schnee von unten weg, ab der Waldgrenze hat der Wind abseits der Pisten stark gewütet (abgeblasen oder verblasen)


    Gefahreneinschätzung: sehr gering


    Exposition der Route: v.a. Ost


    Prognose: geht weiterhin, es soll ja noch Schnee kommen


    Sonstiges: Die Axamer Lizum war heute natürlich kein Geheimtipp - aber mein letzter Besuch ist schon fast 10 Jahre her und so machte ich mich auf den - insbesondere mit Bahn & Bus - langen Weg. Hoch ging es Richtung Pleisen-Sesselbahn - dort noch alles geschlossen (offizieller Skibetrieb nur beim Hoadl). Dann kurzer Abstecher mit Fellen durch sehr abgeblasenes Gelände zum Axamer Kögele - nichts los. Danach weiter zur Pleisen und nach Abfahrt zuletzt hoch zum Hoadl. Die nordseitigen Steilrinnen zu den Kalkkögele-Gipfeln sahen von weitem nicht schlecht aus, aber vermutlich nicht anzuraten zwecks Schneequalität und u.U. auch Lawinengefahr.


    Bilder / GPS-Track:


    Schneelage unten auf der Piste 5c (Variante zur klassischen Herrenabfahrt):



    Weiter oben abseits der Pisten abgeblasen:



    Blick zum Axamer Kögele:



    Blick von der Pleisen zum Hoadl:



    Gipfelkreuz Pleisen:



    Gipfelkreuz Hoadl, hinten Teile der Berge im Senderstal:



    Blick zu den Kalkkögele:



    Schneelage ganz unten auf der Damenabfahrt:


    Gipfel und Höhe: Alpkopf (1.802 m)


    Gebirge: Lechtaler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 23.11.2019


    Ausgangspunkt: Bichlbach-Almkopfbahn (Bahnhaltestelle bzw. Parkplatz)


    Tourenverhältnisse: unten kein Schnee, dann auch eher wenig, nach oben aber deutlich zunehmend


    Gefahreneinschätzung: Lawinengefahr keine, ansonsten Sturzgefahr durch Steine etc.


    Exposition der Route: v.a. Nord


    Prognose: Neuschnee abwarten, der Föhn macht es unlohnend


    Sonstiges: Eigentlich wollte ich in Lermoos auf den Grubigstein, aber unten ist es dort ausgeapert (Schnee erst unterhalb der Mittelstation). Also im Zug sitzen geblieben und nach Bichlbach gefahren, ist ja etwas schattiger. Aber auch da geht von unten nichts. Auf der blauen Piste erster Schnee auf 1.200 m (150 Hm Skier tragen), ab ca. 1.250 m durchgehend, aber auch nicht viel - für die Steinski reichte es heute. Mit stark abnehmender Tendenz auf Grund der sehr hohen Temperaturen (unten +15 Grad) - man konnte dem Schnee förmlich beim Schmelzen zuschauen; über Nacht ist offenbar sowohl in Lermoos als auch Bichlbach/Berwang einiges weggetaut. Ab 1.600 m hat es deutlich mehr Schnee, es ging auch mit Skiern bis zum Gipfelkreuz. Oben starker Föhnwind, dadurch hat es sich nicht ganz so warm angefühlt wie es tatsächlich war.


    Insgesamt zur Zeit nicht zu empfehlen, weil einfach wenig Schnee und wenn man am ohnehin kurzen Alpkopf auch noch tragen muss, wird der Skiteil noch kürzer.


    Bilder / GPS-Track:


    Unten kein oder nur sehr wenig Schnee:



    Aber zum Glück schon bald ausreichend für die Steinski:



    Schneelage im Steilhang:



    Am Gipfelkreuz - sehr windig:



    Blick vom Gipfel in das Berwanger Tal - über Nacht ist hier auch viel weggetaut:


    Gipfel und Höhe: Pengelstein (1.938 m)


    Gebirge: Kitzbüheler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 17.11.2019


    Ausgangspunkt: Kirchberg in Tirol - Pengelsteinbahn


    Tourenverhältnisse: Schnee von unten weg, aber extrem durchfeuchtet bis weit hinauf; oberhalb ca. 1.700 m beachtliche Neuschneemengen


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route: v.a. Nord und West


    Prognose: unten hat der Dauerregen heute volle Arbeit geleistet und teilweise den Schnee regelrecht weggeschwemmt


    Sonstiges: Schon länger lag der - jedenfalls der von mir konsultierte - Wetterbericht nicht mehr so daneben: Statt Bedeckung mit einzelnen Aufhellungen und ab und zu Regen gab es Dauerregen von der ersten Minute an. Während es in der Nacht offenbar noch bis ins Tal geschneit hatte, stieg die Schneefallgrenze untertags bis in die Hochlagen an (gegen Mittag auf ca. 1.500 m, spätnachmittags über 1.700 m). Es hat so stark geregnet, dass bis auf mittlere Höhe teilweise der Schnee regelrecht weggeschwemmt wurde - mehrere Sturzbäche direkt auf der Piste und kleinere Seen in Senken. Konsequenterweise ist der Schnee auch bis ca. 1.700 m bis zum Boden hin durchnässt. Oben viel Schnee, erhebliche Schneeverwehungen und locker 30 cm Neuschnee alleine aus der Nacht / untertags. Entsprechend anstrengend war das Spuren, letztlich habe ich aber trotz totaler Durchnässung durch den starken Regen bis zum Gipfelkreuz des Pengelsteins durchgehalten. Abfahren konnte man oben praktisch nur in der Spur, unten war es sowieso Wasserskifahren.


    Den Tag kann man nur unter "Hauptsache draußen" verbuchen und als Anschauungsmaterial, wie nass Regen sein kann ...


    Bilder / GPS-Track:


    Etwas oberhalb der Kälberwald-Alm ging mittags der Regen in Schnee über:



    Der Regen hat massiv Spuren hinterlassen - der "kleine" Bach im Bild ist tatsächlich ordentlich groß:



    Blick über die Abfahrt zur anderen Talseite - Gampenkogel:



    Teilweise ist der Schnee regelrecht weggeschwemmt worden vom starken Regen:



    Schneelage ganz unten am Nachmittag - Regen hatte sich zwischenzeitlich im Wesentlichen gelegt:


    Gipfel und Höhe: Kollmannsegg (1.848 m), Ahornstein (1.855 m)


    Gebirge: Dientner Grasberge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 16.11.2019


    Ausgangspunkt: Dienten (Talstation Dacheggbahn ca. 1.250 m) - es sind aber mehrere Ausgangspunkte möglich (auch Ort Dienten und Dientner Sattel)


    Tourenverhältnisse: Schnee reicht auf den beschneiten Pisten von unten weg, ansonsten haben die warmen Temperaturen und der starke Regen am Freitag volle Arbeit entfaltet


    Gefahreneinschätzung: gering, am ehesten die Eisplatten an einzelnen Stellen


    Exposition der Route: v.a. Nord


    Prognose: dürfte noch durchhalten trotz des angekündigten Regens


    Sonstiges: Mit Max ging es heute ins (noch geschlossene) Dientner Skigebiet. In Dienten liegt meistens noch Schnee von unten weg, weiter unten in der Gegend ist es doch schon wieder häufig grün (insbesondere Maria Alm). Und dass, obwohl es in Saalfelden auf 700 m vor zwei Tagen noch eine gute, geschlossene Schneedecke gab. Aber die sehr hohen Temperaturen und v.a. der intensive Regen am Freitag setzen der Schneedecke im Frühwinter doch immer sehr zu.
    Route Dachegg - Wastlhöhe (rote Piste Nr. 13 hier stark zerackert von den Pisten-Bullys; für Abfahrt nicht empfehlenswert) und dann im freien Gelände bei schönem Neuschnee-Ambiente zu Kollmannsegg und Ahornstein - Felle für den Rückweg am besten zunächst dranlassen. Zwischenabfahrt ins Skigebiet und zur Zacherlalm - hier war es schon mal präpariert worden, daher recht gut. Nach Wiederaufstieg Abfahrt über die Piste Nr. 11. In einer gewalzten Spur alles von recht gut bis sehr eisig, abseits Schneekanonen-Harsch und -bruchharsch.


    In der Gegend gab es einen richtigen Schönwetterstreifen, während man dem Föhnsturm in den Hohen Tauern zuschauen konnte. Auf die Idee für die Tour sind natürlich auch noch einige andere gekommen ...


    Bilder / GPS-Track:

    Am ersten Ziel, der Wastlhöhe:



    Blick über die Anstiegspiste, hinten der Hochkönig:



    Im freien Gelände hat die Tour den Charakter einer Kammwanderung:



    Das Ambiente ist oben schon recht winterlich:



    Blick zurück zum Ahornstein mit dem Föhnsturm in den Hohen Tauern:



    Ganz einsam war es nicht:



    Zwischenabfahrt zur Zacher-Alm:



    Bei der Abfahrt über die Dachegg-Piste:


    Gipfel und Höhe: Kuhkaser (2.054 m)


    Gebirge: Kitzbüheler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 10.11.2019


    Ausgangspunkt: kurz unterhalb Pass Thurn oder schon beim Jochbergwald oder Ghf. Alte Wacht


    Tourenverhältnisse: unten sehr wenig Schnee (0-20 cm), ab der Schöntagweid-Alm deutlich mehr - allerdings noch nicht gesetzt


    Gefahreneinschätzung: Lawinengefahr auf der Route derzeit sehr gering


    Exposition der Route: v.a. West und Nord


    Prognose: untertags hat die Wärme nochmals ca. 10 cm "gefressen", besser Neuschnee abwarten (unten lag am Nachmittag nur noch wenig Schnee, die sonnseitigen Hänge im Tal waren schon wieder weit hoch grün)


    Sonstiges: Erste Skitour der neuen Saison im freien Gelände - allerdings mit viel "Forststraßenhilfe". Daher auch nicht wie in der Tourentipp.de-Beschreibung vom Ghf. Alte Wacht los, sondern weiter oben kurz vor dem Pass Thurn. Unten muss man dennoch tragen (hatte ich auch so erwartet). Optimal ist der Ausgangspunkt aber nicht, weil der alte Steig stark verlegt ist von umgestürzten Bäumen - mühsam. Vielleicht doch besser weiter unten starten oder vom Pass über die Forststraße (Umweg). Auf ca. 1.300 m konnten die (Stein-)Ski für den Anstieg angeschnallt werden, in der Abfahrt ging es mit zwei Mal abschnallen und etwas Tricksen auf anderer Forststraße noch fast bis herunter. Oberhalb der Schöntagweid-Alm hat es dann doch ca. 40 cm Pulver, aber nicht gesetzt und daher außerhalb des Almsteiges mit viel Bodenkontakt. Ganz oben windbeeinflusster Schnee (bruchharschig). Der Weg vom Stierkopf-Gedächtniskreuz (P. 2.002 m) zum aussichtsreichen Gipfel zieht sich dann noch etwas.
    Die Abfahrt ist zu dieser Jahreszeit auf solchen Almhängen natürlich immer ziemlich rumpelnd, am besten ging noch die wegen Fahrzeugspuren eisig gefahrene Forststraße. Man darf halt nicht anspruchsvoll sein. Letztlich aber mit großer Vorsicht nur wenig Steinkontakt.


    Bilder / GPS-Track:


    1 - Die schön gelegene Schöntagweid-Alm:



    2 - Oberhalb der Alm sieht es schon nach Skitour aus:



    3 - Zum Vorgipfel heißt es aber doch Slalom zwischen Alpenrosenbüscheln etc.:



    4 - Gipfelkreuz am Vorgipfel vor Gamshag:



    5 - Vom Vorgipfel zum Kuhkaser zieht es sich etwas:



    6 - Gipfelkreuz Kuhkaser vor dem grünen Kitzbüheler Tal:



    7 - Blick in die Glocknergruppe:



    8 - Blick zum Geißstein:



    9 - Das Ambiente passt:



    10 - Das Ambiente passt auch unten, aber wirklich nur wenige cm Pulverschnee auf dem nackten Boden:


    Gipfel und Höhe: Falscher Kaserer (3.254 m)


    Gebirge: Zillertaler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 01.11.2019


    Ausgangspunkt: Hintertux


    Tourenverhältnisse: (brauchbare) Schneemengen ab 2.600 m, auch eisige Stellen, durchaus aber auch Pulver


    Gefahreneinschätzung: Lawinengefahr angesichts der Schneemengen keine; größte Gefahr ist wohl der enorme Andrang auf den Pisten (Kollisionsgefahr und außerdem blanke Stellen)


    Exposition der Route: alle außer Süd


    Prognose: unter 2.600 m könnte der Schnee bald wieder ganz weg sein, wenn es nicht wieder schneit; oben wird es halten


    Sonstiges: An Allerheiligen zog es mich auf die Tourenski. Schnee liegt in den Ostalpen ja praktisch nur auf den Gletschern (soweit von der Menge her mehr als Kosmetik) und wirklich machbar dürfte nur etwas mit Skigebietskontakt sein. Von Hintertux ging es daher - teilweise ziemlich steil - mit dem Radl über die Bichl-Alm (geschlossen) und die Sommerbergalm (unter der gleichnamigen Mittelstation der Bahn) hoch Richtung Tuxer Ferner. Heute hätte man ab ca. 2.350 m mit Skiern den Aufstieg starten können, es liegt aber wirklich nur minimal Schnee auf der blanken Straße. Abfahren geht nicht unterhalb des Tuxer-Ferner-Hauses, der Versuch, es doch zu probieren, bescherte mir schon nach einigen Metern ein ziemliches Ski-Massaker.
    Ab dem Tuxer-Ferner-Haus geht alles mit Skiern, wobei man überwiegend in der Ratracspur neben der Piste oder daneben aufsteigen kann. Ich bin zunächst Richtung Schlegels abgefahren (Piste noch geschlossen), dann hoch zum Falschen Kaserer als Gipfelziel. Der Olperer von der Wildlahnerscharte sah mit dem Neuschnee eher unangenehm aus. Die Abfahrt über die Pisten ging dann deutlich besser als gedacht, am Nachmittag war aber auch schon weniger los (Wetterverschlechterung). Insgesamt aber zur Zeit ein enormer Andrang am Gletscher, daher schon bald eisige / abgefahrene Stellen.


    Man könnte natürlich auch die Komfortvariante ohne Bergradl mit den Hintertuxer Gletscherbahnen hoch / runter bis Tuxer-Ferner-Haus machen. Wobei die sich das reichlich entlohnen lassen ...


    Bilder / GPS-Track:


    Gipfel und Höhe: Schlauchkarkopf (2.500 m)


    Gebirge: Karwendel


    Art der Tour: Radtour & Kurzski-Tour


    Datum der Tour: 29.06.2019


    Ausgangspunkt: Mittenwald Bhf.


    Tourenverhältnisse: (Sommer-)Schnee im Schlauchkar ab ca. 2.000 m, Schneereste noch weiter unten (man kann mit 2-3x abschnallen / queren bis zum querlaufenden Brendlsteig abfahren)


    Gefahreneinschätzung: relativ gering, wenn man im Schlauchkar nur bis zur Abzweigung des Schlauchkarkopfs geht; darüber wird es recht steil mit Felsen unterhalb


    Exposition der Route: im Skiteil v.a. Nord


    Prognose: bald vorbei, bei den extrem hohen Temperaturen kann man dem Schnee beinahe beim Schmelzen zuschauen


    Sonstiges: Mit dem Radl ging es von Mittenwald über Scharnitz durch das Karwendeltal zum (geöffneten) Karwendelhaus. Ganz am Anfang des Karwendeltals und kurz vor der Anger-Alm geht es steil hinauf, ansonsten ist es außer dem Schlaucher am Talschluss hoch zum Karwendelhaus meistens nicht sehr steil. Natürlich viel los. Aber Achtung: Laut Schild ist das Karwendeltal derzeit wegen Holzarbeiten eingeschränkt gesperrt, nämlich Mo-Fr, am Wochenende frei (laut dem ersten Schild bis Schafstallboden, bei der Larchet-Alm; laut Schild bei der Anhöhe an der Anger-Alm war es am Wochenende durchgehend frei). Allerdings hieß es auch "voraussichtlich bis 30.06.", also vielleicht ist es ab Juli auch ohnehin obsolet. Es gibt allerdings in der Tat erhebliche Waldschäden und es wurde auch sichtbar gearbeitet, vielleicht in der nächsten Zeit vorher erkundigen.


    Ab dem Karwendelhaus geht es durch die Lawinenverbauung hoch in das Schlauchkar und im Aufstieg am besten noch bis ca. 2.000 m auf dem Sommerweg bleiben (in der Abfahrt kann man sich orografisch links halten und mit mehreren kurzen Tragepassagen bis hinab in den Karbiden fahren). Die Steilstufe im Kar am "Knick" des Kars ist schon weitgehend ausgeapert, es gibt nur noch ein sehr dünnes Schneeband. Oberhalb gäbe es noch ordentlich Schnee. Ich zog es vor, Richtung Kamm zu steigen und zu Fuß 70 Hm hinauf zum Schlauchkarkopf zu steigen (bröselig).
    Im Kar selber waren auch einige Berggeher zu Fuß unterwegs - doch Vorsicht: Die teilweise sehr steilen Schneefelder sind m.E. mit Vorsicht zu betrachten. Ich würde oben lieber nicht auf den Schuhen abfahren, wer stürzt und länger rutscht, könnte über die Schrofen stürzen. Ich "durfte" am Gipfel sitzend auch einen etwas unkontrollierten Rutscher genau über der Felswand beobachten ... Bei härteren Schneeverhältnissen werden sich da noch länger Leichtsteigeisen und Pickel empfehlen.


    Bilder / GPS-Track:


    Erster Blick ins Kar - rechts unten kommt man später in der Abfahrt heraus:



    Jetzt geht es mit den Skiern los:



    Blick vom Gipfel auf die Steilstufe am Knick des Kares - schon starke Ausaperung:



    Blick vom Gipfel hinab in den Kleinen Ahornboden:



    Die letzten Schwünge im Karboden (und für mich auch für diese Saison):


    Gipfel und Höhe: Kratzer (Westgipfel 2.427 m)


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Kurzski-Tour


    Datum der Tour: 23.06.2019


    Ausgangspunkt: Oberstdorf-Spielmannsau ("Bergsteigerbus" vom Bhf. Oberstdorf für 3,90 € einfache Fahrt)


    Tourenverhältnisse: das Kratzerfeld hat noch durchgehend Schnee (guter Sommerschnee); auf letzten Schneefleckerln bin ich noch in den Sperrbachtobel bis ca. 1.650 m abgefahren, danach ist der Schnee selbst für Hartgesottene zu dreckig


    Gefahreneinschätzung: um diese Jahreszeit gering, mit Ausnahme des etwas heiklen Gipfelanstiegs


    Exposition der Route: Skiteil v.a. Nord


    Prognose: geht zum Firngleiten auf dem Kratzerfeld schon noch einige Tage


    Sonstiges: Der Aufstieg durch den Sperrbachtobel ist etwas beschwerlich - unten batzig, oben geht es praktisch die ganze Zeit über den Lawinenkegel, der äußerst dreckigen Schnee hat. Zudem insbesondere am Nachmittag extrem viel los, der übliche Wahnsinn zur Kemptener Hütte halt.
    Ich bin von der Nordseite über das Kratzerfeld mit Skiern aufgestiegen, wer zum Gipfel gehen will, kann sich aber den Normalweg über das Mädelejoch von der Südseite her überlegen (zur Zeit oben Schneefeld). Vom Skidepot bin ich entsprechend der im Sommer wenig hilfreichen Beschreibung aus dem Panico-Führer auf die Südseite gequert und über heikle Schrofen und eine brüchige Rinne zur Scharte zwischen den Gipfeln gestiegen (I-II, aber sehr brüchig und mit Skischuhen zu klettern). Wenn man zum Normalweg auf der Südseite will, muss man offensichtlich vom Skidepot im Sommer erst einmal deutlich absteigen.
    Für den Abstieg vom Gipfel war mir die Aufstiegsroute nicht sympathisch - es gibt eine steile Rinne direkt vom Kreuz hinab zum Skidepot, sah mit Skischuhen aber auch nicht gut aus. Darum die nächste Rinne weiter nördlich hinunter, auch hier sehr brüchig, aber machbar. Wer sich in der Abfahrt jeweils immer scharf rechts hält, kommt mit nur kurzem Abschnallen und ganz kleinen Gegenanstiegen auf wirklich allerletzten Schneebändern in den Sperrbachtobel.


    Überraschenderweise war am Kratzer doch einiges los (Firngleiter) - ist halt doch eine der letzten sinnvollen Skimöglichkeiten im Allgäu.


    Bilder / GPS-Track:


    Die allerletzten Schneefelder von der Kemptener Hütte zum Sperrbachtobel wurden in der Abfahrt selbstverständlich ausgenutzt:



    Im Sperrbachtobel hätte es noch sehr viel Schnee, aber schon bald zu dreckig zum Skifahren:



    Blick auf den Anstieg mit Skiern über das Kratzerfeld:



    Kurz vor dem Skidepot, in der Bildmitte Teile der direkten Rinne vom Gipfelkreuz (wurde gestern mit Bergschuhen auch gemacht):



    Blick auf den oberen Teil des Kratzerfelds:



    Gipfelkreuz des Kratzer am Westgipfel:



    Die Partie vor mir beim Abstieg über die direkte Rinne auf den Schrofenbändern mit Schutt darauf:



    Am Heilbronner Weg noch viel Schnee:



    Das Kratzerfeld vom Mädelekopf (den kleinen Gipfel kann man noch schnell mitnehmen, hat dann aber einen Gegenanstieg):


    Gipfel und Höhe: Johannisberg (3.453 m)


    Gebirge: Hohe Tauern - Glocknergruppe


    Art der Tour: Skihochtour


    Datum der Tour: 20.06.2019


    Ausgangspunkt: Franz-Josefs-Höhe an der Großglockner-Hochalpenstraße


    Tourenverhältnisse: Schnee ab der Gamsgrube (ca. 2.500 m), aber noch einige Male unterbrochen - durchgehend ab ca. 2.600 m


    Gefahreneinschätzung: relativ gering - beim Zustieg Querung steiler Altschneefelder auf dem Gamsgrubenweg (letzter Tunnel noch gesperrt), ansonsten Steinschlaggefahr auf dem Gamsgrubenweg, Gletscherspalten insbesondere am Oberen Pasterzenboden (wir sind angeseilt gegangen, soweit zu sehen auch alle anderen Gruppen)


    Exposition der Route: Süd und Ost, Nordwand Nordost


    Prognose: geht mit Skiern schon noch ein paar Tage - so langsam beginnt auch dort die Zeit, wo Hochtouren ohne Skier gegangen werden, zur Zeit dürfte es mit Skiern aber noch angenehmer sein (insbesondere wer auf der geöffneten Oberwalderhütte übernachtet)


    Sonstiges: Gestern gab es noch einmal eine Skihochtour in dem in diesen Frühsommer nicht sehr schneereichen Glocknergebiet (Oberer Pasterzenboden noch ordentlich Schnee, ansonsten Untere Pasterze und Hofmannskees schon recht aper - soweit sichtbar auch das Leitl am Großglockner). Die Route über den Gamsgrubenweg zieht sich, es ist auch der letzte Tunnel noch nicht geöffnet und dadurch muss ein steiles Schneefeld umgangen werden (gute Tritte). Wir sind zum Oberen Pasterzenboden unter den Felsen des Großen Burgstall gequert, aber so muss man ca. 20 Hm abklettern / queren im bröseligen Gelände. Besser ist es wohl, sich schon am Ende des Gamsgrubenweges über die Schneefelder zu dem Einschnitt zwischen Mittlerem und Großem Burgstall zu orientieren und ca. 50 Hm Höhenverlust in Kauf zu nehmen (so unser Rückweg, durchgehend mit Skiern). Am Gletscher sind außerhalb des Gletscherbruchs noch kaum Spalten zu sehen, es ging aber über einige drüber - angesichts der Jahreszeit und der warmen Temperaturen seit langem gingen wir durchgehend angeseilt, würde ich auch anraten, wenn möglich.


    Johannisberg-Nordwand: Noch viel Schnee, Bergschrund kaum sichtbar (durchgehend Schnee), eine Spalte offen im oberen rechten Teil. Ich bin durchgehend mit Skiern aufgestiegen, es wird aber im mittleren Teil und in der Querung zum Nordgrat sehr steil. Problem ist, dass sich kleinräumig sehr hartes Blankeis unter ca. 5 cm Schnee befindet, der sofort abrutscht. Ich querte daher vorsichtig zum N-Grat - wer die Nordwand-Direttissima machen will, sollte unbedingt schon recht weit unten auf Steigeisen (keine Leichtsteigeisen) und Eisgeräte wechseln, auch wenn da noch keine Veranlassung dafür ist; weiter oben ist es zu steil für einen angenehmen Materialwechsel. Ab Erreichen des N-Grates ging es problemlos mit Skiern etwas unter diesem zum Gipfel. Man könnte auch unschwierig im Fels hochkraxeln.


    Die Abfahrt (über Normalroute von der S-O-Seite) bot bremsenden Schnee, am Oberen Pasterzenboden schieben nötig, unten Sommerschnee.


    Hohe Riffl wurde auch gemacht, Verhältnisse vermutlich ähnlich.


    Bilder / GPS-Track:


    Blick von der Franz-Josefs-Höhe über die Pasterze zum Johannisberg:



    Unterhalb der Oberwalderhütte an den Ausläufern des Südlichen Bockkarkees:



    Nach der Querung im Bröselfels wieder im guten Skigelände zwischen den Burgställen:



    Am Oberen Pasterzenboden mit Blick zum Johannisberg:



    Die Route zieht sich wegen der Flachheit des Oberen Pasterzenbodens hin wie zurück:



    Einblick in die Johannisberg-Nordwand:



    Blick vom Johannisberg zu den Bärenköpfen:



    Abfahrt vom Johannisberg bei zwischenzeitlich eingetretener Wetterverschlechterung:



    Blick zurück auf die Querung in der Abfahrt vom Hang zwischen den Burgställen (am besten so auch im Aufstieg gehen):


    Gipfel und Höhe: Marmolada (auch: Marmolata) - Punta Rocca (3.309 m)


    Gebirge: Dolomiten - Marmolada-Gruppe


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 16.06.2019


    Ausgangspunkt: Fedai-Stausee (kostenfreier Parkplatz oberhalb der Talstation des Korbliftes)


    Tourenverhältnisse: durchgehend guter Sommerschnee vom Skidepot bis ins Tal, dann gut 100 Hm Skier tragen


    Gefahreneinschätzung: beim ausgesetzten Gipfelanstieg besteht Absturzgefahr


    Exposition der Route: v.a. Nord


    Prognose: geht noch einige Tage, unten wird die Tragestrecke etwas länger werden


    Sonstiges: Während in den Dolomiten die Sommersaison schon voll im Gang ist - was bei deutlich geringerer Schneelage als nördlich des Hauptkammes auch im Grunde nachvollziehbar ist - sind wir nochmals auf Skitour auf die Marmolada gegangen. Die Verhältnisse sind grundsätzlich sehr gut, das Skitragen hielt sich sehr in Grenzen (s.o.). Wer es noch kürzer will, kann auch mit dem Korblift fahren (in Betrieb). Ab der Bergstation war viel Betrieb durch zahlreiche Hochtourengeher auf die Punta Penia (höchster Punkt des Dolomitenkamms). Auf Grund des Andrangs und zahlreicher unerfahrener Tourengänger kam es im Bereich des Punta Penia-Klettersteigs zu großem Stau, uns erschien daher (und wegen des besseren Schnees) mit Skiern die etwas niedrigere Punta Rocca besser. Hier ging es unproblematisch zum Skidepot ca. 50 Hm unter dem Gipfel. Der Gipfelanstieg wird in den Internet-Tourenbeschreibungen zumeist ausgespart, ist aber nicht ganz leicht. Der Übergang vom Skidepot in die Felsen hat Blankeis, ließ sich aber einfach im Schnee etwas absteigend nordwestlich umgehen. Ab dem Hütterl zieht der Gipfelanstieg etwas an: Wir sind auf der Nordseite hochgekraxelt (I-II, aber brüchig und mit Skischuhen insbesondere im Abstieg nicht ganz trivial) . Runter ging es über zwei Bänder auf der Südseite, wenig kraxeln, aber sehr ausgesetzt und an einer Stelle (ca. 2 m) etwas plattig.


    Während sich der Skitourengeherandrang in Grenzen hielt, waren wie gesagt viele Sommer-Bergsteiger unterwegs. Beschreibungen zur Punta Penia im Sommer siehe Tourentipp.de-Archiv. Vom Gletscher her sicher zur Zeit sehr gute Bedingungen. Die Hütte Pian dei Fiacconi hatte auch geöffnet. Sie bietet auf ihrer Homepage Verlinkung zu zwei Webcams, welche den oberen Teil der Route und die gesamte Marmolada-Nordflanke sehr gut zeigen (aber unbedingt auf Webcam "Realtime" gehen, sonst ist es ein Archivbild vom Sommer!).


    Wirklich krass sind die Waldschäden in Teilen von Südtirol / Provinz Belluno vom Sturm im November 2018. Teilweise steht hier auf ganzen Bergflanken kein einziger Baum mehr! An Wandern ist in den betroffenen Gebieten (insbesondere südlich von Arraba) nicht zu denken. Die Sturmschäden sind allerdings äußerst unterschiedlich ausgefallen.


    Bilder / GPS-Track:


    Kurz nach Wechsel auf die Skier - unten noch nicht sehr viel Schnee, wird aber rasch mehr:



    Kurz vor der Bergstation des Korbliftes:



    Oberer Teil bei der Bergstation des Korbliftes:



    Hier ginge es auf dem Sommerweg Richtung Punta Penia (im Winter wird laut Internet auch über die Nordflanke aufgestiegen):



    Blick zum Felsköpfl der Punta Rocca:



    Blick von der Punta Rocca auf die Skihänge im obersten Teil:



    Stau auf dem Normalweg zur Punta Penia:



    Bei der Abfahrt ist häufig der Fedaia-Stausee im Blick:


    Gipfel und Höhe: Hohe Wasserfalle (3.003 m - in den Karten findet sich auch die Höhenangabe 3.002 m und 3.004 m) & Peistakogel (Kreuzgipfel 2.644 m)


    Gebirge: Stubaier Alpen - Sellraingruppe


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 10.06.2019


    Ausgangspunkt: Niederthai


    Tourenverhältnisse: Schnee ab der Finstertaler Sennhütte, in der Abfahrt geht es auf allerletzten Schneeresten noch etwas weiter hinab


    Gefahreneinschätzung: Gipfelrinne ist steil und lawinengefährdet, ansonsten relativ gering


    Exposition der Route: v.a. Ost


    Prognose: ab der Sennhütte sollte es noch einige Tage gehen; grundsätzlich setzt die Wärme und der Regen der Schneedecke jetzt aber doch deutlich zu, und in der Gegend liegt grundsätzlich nicht ganz so viel Altschnee wie andernorts


    Sonstiges: Eigentlich war der Plan heute, sehr früh zu starten, um für die S-O-Gipfelrinne sichere und skifahrerisch gute Verhältnisse zu haben. Als es bei der Anfahrt durchgehend bewölkt und recht warm war, sanken schon die Hoffnungen auf Firn - als es dann zum geplanten Tourstart kurz in Strömen regnete, gab das doch einen erheblichen Motivationsdämpfer.
    Also zunächst mit dem Radl bis hinter die Kleinhorlachalm (= kurz vor der Schweinfurter Hütte; die Alm hatte am Mittag offen, Schweinfurter Hütte und Larstighof sind offenbar noch geschlossen). Man kann auch noch bis ca. 2.050 m über einen sehr ruppigen Karrenweg auffahren, ist aber recht hart. Ab dem Radldepot dann in ca. 15 min zur Finstertaler Sennhütte, wo der durchgehende Schnee beginnt. Der Aufstieg durch die (in Aufstiegsrichtung) linke Gipfelrinne ist wegen einer Lawinenbahn in der Rinne etwas mühsam, es geht aber durchgehend mit Skiern bis 3 Hm unter das Gipfelkreuz. Abgefahren werden kann direkt vom Gipfelkreuz über die rechte Rinne. Oben leider überall recht tiefer Schnee, nur unterhalb ca. 2.500 m Sommerschnee. Für perfekte Sommerschneeverhältnisse bräuchte es noch einige Male Frieren / Tauen.
    Weil die Tour (im Skiteil) doch recht kurz ist, ging es noch knapp 200 Hm hinauf zum Kreuzgipfel des Peistakogel.


    Gegen später Vormittag war dann im Horlachtal doch einiges los, wobei dieses scheinbar fest in der Hand von Stromradlern ist. Eignet sich allerdings auch wirklich gut dafür. Andere Skitourengeher habe ich mal wieder keine gesehen.


    Bilder / GPS-Track:


    Bei der Finstertaler Sennhütte geht es mit den Skiern los:



    Im Wannenkar:



    Im oberen Karteil, hinten sieht man schon die beiden Rinnen:



    Langsam wird es steil:



    Durch die (in Aufstiegsrichtung) linke Rinne kann man mit Skiern bis ca. 3 Hm vor das Gipfelkreuz ansteigen:



    Blick vom Gipfel in das Zwieselbachtal mit den Sellrainer Größen (Kraspesspitze, Zwieselbacher & Gleirscher Roßkogel):



    Abgefahren werden konnte direkt vom Gipfelkreuz (durch die in Aufstiegsrichtung rechte Rinne):



    Die letzten Meter zum Peistakogel-Kreuzgipfel:



    Blick vom Peistakogel-Kreuzgipfel zurück zur Hohen Wasserfalle - der Aufstieg im oberen Teil ist verdeckt durch den das Kar teilenden Felsriegel:



    Schneeende unterhalb der Finstertaler Sennhütte mit Blick zur Schweinfurter Hütte:


    Gipfel und Höhe: Großvenediger (3.657 m)


    Gebirge: Hohe Tauern - Venedigergruppe


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 08.06.2019


    Ausgangspunkt: Neukirchen am Großvenediger, Parkplatz Hopffeldboden (4 € Parkgebühr pro Tag)


    Tourenverhältnisse: Schnee ab der Talstation der Materialseilbahn; sehr viel Schnee am Gletscher und im Gipfelbereich


    Gefahreneinschätzung: mittel - angesichts des Geländes steht die Spaltensturzgefahr im Vordergrund; der Gletscher ist optisch sehr gut eingeschneit, man sieht entlang der Aufstiegsroute weit und breit keine Spalten, in der Abfahrt ging es beim Gletscherbruch über eine drüber


    Exposition der Route: alle


    Prognose: geht noch ein bißchen, bei der Materialseilbahn dürfte es demnächst Unterbrechungsstellen geben


    Sonstiges: Vom Hopffeldboden geht es zunächst ca. 10 km und 850 Hm auf dem Forstweg hoch zur Talstation der Materialseilbahn. Ein Bergrad ist sehr zu empfehlen, bis zur Berndlalm und im Schlussanstieg zur Talstation der Materialseilbahn ist es allerdings steil (Stromradler im Vorteil). Oder man nimmt den Taxibusverkehr in Anspruch - von der Kürsingerhütte nur nach Anmeldung, Berndlalmbus fuhr untertags.
    An der Talstation der Materialseilbahn (1.929 m) kann direkt vom Radl auf die Skier umgestellt werden. Es geht zunächst recht flach zum Obersulzbachsee (aufpassen, nicht in den reißenden Obersulzbach hineinzufallen - wegen Unterspühlung besser auch Abstand zur Böschung). Die Querung am Rande des Obersulzbachsees ist wegen einiger Lawinenkegel etwas mühsam, 1-3x abschnallen je nach Leidenschaft für die Unversehrtheit der Skier.
    Der Weg vom See hoch zum Gletscher / der Kürsingerhütte ist eigentlich nach Karte leicht zu finden (eine Rinne direkt hoch), gestern gab es aber zwischen 2.200 m und 2.800 m sehr dichten Nebel. Ich habe mich total verhauen und bin viel zu weit nach Süden abgekommen. Daher nicht der Spur nach Süden folgen! Jetzt sollten aber einige Spuren drinnen sein, dann ist es sicherlich leichter zu finden. Dennoch kam bei mir der Gedanke auf, dass ein GPS-Gerät vielleicht doch gute Dienste leisten könnte ... Oder eine Stangenmarkierung wie bei vielen anderen Hütten. Das Gelände ist bei Nebel wirklich absolut gleichförmig.
    Nachdem der Verhauer endlich überwunden war und ich mit Sicht auch wieder zur Route auf dem Venedigerkees gefunden hatte, ging es dann problemlos aber mittlerweile konditionell doch fordernd hoch zur Venedigerscharte und mit Skiern direkt zum Gipfelkreuz des Großvenediger. Oben liegt wirklich viel Schnee, das Fundament des Gipfelkreuz ist tief eingeschneit, wie man im Vergleich zum Bericht der Pinzgauer Bergrettung zur Neuaufstellung des Gipfelkreuzes sieht.
    Der Gipfelhang ist etwas ruppig zerfahren, der Rest wäre bei Abfahrt am Vormittag guter Firn gewesen (unten kurz tief, dann Sommerschnee), bei meiner verspäteten Abfahrt erst am Mittag war es dann schon etwas tief, aber nicht sumpfig. Unten entlang des Baches muss etwas angeschoben werden.


    Das Wetter war in Osttirol ganztägig sonnig, auf der Nordtiroler Seite nur oberhalb ca. 2.800 m gut.


    Die Berndalm hat zur Einkehr geöffnet und lohnt sich. Insgesamt war im Obersulzbachtal wenig los, einige zur Hütte aufsteigende Skitourengeher, ansonsten nur Wanderer und Radfahrer, aber insgesamt wenig. Ab dem Obersulzbachsee war ich den ganzen Tag alleine unterwegs, und das an einem Modeberg schlechthin bei sehr guten Skiverhältnissen! Es geht zur Zeit besser als wahrscheinlich an so manchem "Hochsaisontag".


    Bilder / GPS-Track:


    Endlich über dem Nebel, aber am falschen Gletscherast (hier der Gletscherbruch des Sulzbachkees):



    Mit Skiern geht es bis zum Gipfelkreuz:



    Sehr viel Schnee im Gipfelbereich (das Fundament des großen Gipfelkreuzes ist völlig eingeschneit):



    Blick vom Gipfel zur Glocknergruppe:



    Blick vom Gipfel zum Reichenspitzstock, unten alles im Nebel:



    Abfahrt von der Venedigerscharte mit Blick zum Keeskogel:



    Bei der Abfahrt kommt man an diesem Gletscherstück vorbei, sonst ist alles eine plane Schneefläche - hinten die Venedigerscharte:



    Hochalpin ist der Großvenediger schon:



    Typisches Gelände entlang des Obersulzbach:



    Bei der schön gelegenen Berndlalm lohnt eine Einkehr zur Halbzeit der Radl-Abfahrt: