Beiträge von kormoran

    Ich bin sehr froh, dass wir trotz der mittelmäßigen Wetterprognosen losgezogen sind! Das Wetter hat mitgespielt und war deutlich besser als zuerst gedacht!


    Als erstes unsere Tourentage in Stichpunkten:


    Freitag, 6.5., Anreise:

    • Anreise per Bahn zum Jungfraujoch, 6 Umstiege haben zum Glück geklappt!
    • Abfahrt zum Konkordiaplatz, Aufstieg über die bekannten Treppen zur Konkordiahütte - wenn man denkt, man wäre einigermaßen akklimatisiert, wird man hier eines besseren belehrt ;)

    Samstag, 7.5., Trugberg:

    • Aufstieg zum Ewigschneefeld-Plateau über die Steilstufe rechts neben dem Gletscherbruch
    • Aufstieg zum Trugberg (Skigipfel) über Ostflanke, Abfahrt über Südseite war noch ganz gut

    Sonntag, 8.5., Hint. Fiescherhorn über Fieschersattel:

    • Aufstieg zum Ewigschneefeld-Plateau am rechten Rand vom Gletscherbruch - wollten die Steilstufe diesmal umgehen
    • Aufstieg zum Fieschersattel (noch im guten Zustand, apert stellenweise bald aus)
    • Traverse und Aufstieg zum Hinteren Fiescherhorn
    • Abfahrt über den Walliser Fiescherfirn zur Finsteraarhornhütte, vorbei am beeindruckenden Gletscherbruch

    Montag, 9.5., Finsteraarhorn:

    • Aufstieg zum Gletscher über rechte Umgehung (P3233 östlich umgangen) - länger aber kraftsparender
    • Finsteraarhorn über Normalroute (Hugisattel)
    • Gipfelanstieg war durch den Neuschnee anscheinend etwas schwieriger als sonst (haben andere gemeint - wir waren zum ersten Mal dort)
    • Abfahrt wie Aufstieg, Übernachtung in Finsteraarhornhütte
    • Schnee bei der Abfahrt gut, leider zwischendurch schlechte Sicht

    Dienstag, 10.5., Grünegghorn:

    • Aufstieg zur Grünhornlücke, Abfahrt bis ca 3000
    • weiter zum Skidepot über Südflanke und SW-Rampe
    • ohne Ski zum Gipfel, Abfahrt vom Skidepot über Grünegghorn-Westseite zum Ewigschneefeld zur Konkordiahütte (zum dritten Mal die Treppen hoch)
    • im Mittelteil super Firn erwischt!

    Mittwoch, 11.5., Heimfahrt:

    • Aufstieg zur Lötschenlücke, Abfahrt zur Fafleralp (ca 20 Minuten tragen)
    • Schnee: schneller Wechsel von bockhart zu sulzig
    • diesmal nur 4 Umstiege auf dem Heimweg nach München, dort wurde ich in der U-Bahn erwarteterweise verwundert angeschaut mit meiner Skihochtouren-Ausrüstung ^^


    Es war wirklich eine geniale Touren-Woche, einer meiner persönlichen Highlights bisher! Von den Schneeverhältnissen war fast alles dabei, immerhin auch mal schöner Firn! Die Verhältnisse beim Aufstieg waren meistens gut, vor allem (noch) zum Fieschersattel. Beim Gipfelanstieg zum Finsteraarhorn musste man allerdings vorsichtig sein, da sich der Neuschnee teilweise noch nicht gut gesetzt hatte.


    Die Hütten waren meistens ziemlich voll - hauptsächlich mit Leuten, die schnell genug auf die Wetterbesserung reagieren konnten.


    Beim Aufstieg zum Fieschersattel:





    Zoom zum oberen Bereich (Ausstieg momentan unproblematisch):





    Aufstieg zum Finsteraarhorn, beim "Frühstücksplatz":





    Zoom zur Abfahrtsroute vom Vortag (links Fieschersattel und Fiescherhörner):





    Gipfelanstieg Finsteraarhorn vom Hugisattel:





    Gipfelblick Richtung Aletschhorn:





    Gipfelanstieg vom Skidepot zum Grünegghorn, links dahinter Grünhorn:





    Zoom vom Grünegghorn zum Finsteraarhorn:





    Nahaufnahme zum mittleren Teil vom Finsteraarhorn-Gipfelanstieg:





    Abfahrt von der Lötschenlücke ins Lötschental:


    Ich hatte die Vernagthütte schon länger reserviert und wollte jetzt nur wegen dem durchwachsenen Wetter und wenigen Schnee nicht einfach absagen. Eigentlich wollte ich Ende nächster Woche in die Westalpen fahren und dieses Wochenende noch etwas Höhenluft tanken. Aber es kann gut sein, dass die Aktion ausfällt, wenn die Wetterprognosen nicht besser werden.


    Jedenfalls haben wir umdisponiert, sind ohne Schi aufgestiegen und haben die Schneeschuhe mitgenommen. Wir waren zwar die einzigen Leute ohne Schi auf der Hütte, aber wir waren zufrieden mit unserer Entscheidung. Beim Hüttenaufstieg musste man vor 3 Wochen schon an mehreren Stellen die Schi tragen und jetzt sind die Tragestellen schon deutlich länger geworden. Oberhalb der Hütte waren die Schneeverhältnisse aber noch ganz ok.


    Die Vernagthütte hat heute zugemacht - die meisten Gäste (ca 20 warens noch) sind dann ins Tal abgefahren / gelaufen. Wir wollten schauen, ob wir auf die Guslarspitze kommen, auf der Südseite runter zum Hochjoch-Hospiz und von dort zurück nach Rofen. Wir haben die ganze Tour eingespurt, an einigen Stellen waren dafür die Schneeschuhe schon hilfreich. Später kamen noch ein paar Leut mit Schi auf den Gipfel, die aber auf der Nordseite wieder abgefahren sind. Diese Hänge haben bzgl. Abfahrt noch ganz gut ausgeschaut (ca 20 cm Neuschnee vom Samstag).


    Das Wetter wurde dann später besser als angesagt, nur die Gipfel waren meistens in der Wolkensuppe. Die Sicht war aber ausreichend zur Routenfindung.


    Es war eine schöne, ziemlich einsame Runde heute! Und es hat sich mal wieder gelohnt, etwas flexibel auf die Verhältnisse zu reagieren und trotzdem etwas zu machen.


    Blick zurück zur Vernagthütte, unten kommen noch 3 Skitourengeher (die einzigen Leute, die wir bis Rofen gesehen haben):





    Blick Richtung Fluchtkogel:





    Ab ca 3000 hat es leider zugezogen, aber der Aufstieg zum Grat war gut zu finden:





    Das letzte Stück zum Grat musste man etwas kraxeln (wir haben nicht den großen Bogen vom Sommerweg gemacht, sondern sind eine direktere Route hoch):





    Das restliche Stück auf dem Grat war wieder einfaches Stapfgelände, zwischendurch hats auch wieder aufgemacht:





    Der Abstieg auf der Südseite, das erste Stück hätte man noch mit Schi gut fahren können:





    Bei der Querung zum Delorette-Weg musste man teilweise etwas suchen:





    Der Weg vom Hochjoch-Hospiz nach Rofen war zum Glück meistens schneefrei, mit vielen schönen gefrorenen Wasserfällen in der Schlucht:





    Weiter unten war's dann meistens sogar ziemlich sonnig und mild! Um's Eck kommt schon bald die Materialseilbahn von der Vernagthütte:





    Blick zurück zur Abfahrt von der Vernagthütte - über ein paar Schneebänder kann man sich mit Schi wahrscheinlich noch bis 2200 heruntermogeln, aber mit Unterbrechungen. Für uns hats nicht mehr lohnenswert ausgeschaut, wir waren froh über die Alternativ-Tour:


    Route => Monte Adamello Skitour


    Von vielen Tourenberichten wussten wir schon, dass die Tour auf den Adamello ziemlich flach ist und wenig Abfahrts-Vergnügen bietet. Wir wollten trotzdem hin, um die tolle Landschaft zu sehen - hat sich gelohnt!


    Außerdem konnte man es mit den Schi auf dem Rückweg an vielen Stellen laufen lassen, wo es zu Fuß im Sommer einfach ein ziemlich langer Hatscher wäre. Die beste Abfahrt war allerdings die Talfahrt im Schigebiet vom Passo Presena ;)


    Das Wetter war wirklich ein Traum, allein dafür hat es sich schon gelohnt! Es war sonnig, kalt und windig, wodurch die Abfahrt auf dem Gletscher ziemlich ruppig wurde (immerhin nicht sumpfig). Als Ausgleich aber gabs Fernsicht bis zur Monte Rosa!


    Die Abfahrt vom Schigebiet nach Süden (Passo Presena bis Lago Mandrone) ging bis ca 2600 ziemlich gut, danach mit einigen Tragepassagen. Ab Lago Mandrone bis zum Gletscher (und weiter zur Hütte) sind wir dann ohne Unterbrechungen gekommen. Auf dem Rückweg wurde der Schnee noch weniger, so dass wir zwischen 2450-2600 die Schi komplett getragen haben.


    Beim Gipfelaufbau haben die meisten Leute auf 3350 Skidepot gemacht, aber eigentlich konnte man noch ganz gut eine Linie für einen Aufstieg mit Harscheisen finden. Die Abfahrt fand ich schon noch lohnenswert, nur eine Stelle war etwas heikel, so dass ich runterwärts 5 Minuten die Schi getragen habe. Die Gipfel-Abfahrt dürfte sich aber bald eh nicht mehr lohnen.


    Wir waren mehrere Tage dort und haben noch ein paar kleinere Sachen gemacht - die beste Abfahrt hatten wir noch vom Passo Lares auf den Lobbia-Gletscher. Generell wars in der Höhe aber eher hart und ruppig als firnig.


    Die Abfahrt über das Schigebiet war noch wirklich gut! Man konnte bis zur Talstation beim Passo Tonale fahren. Insgesamt eine tolle Tour, obwohl ziemlich Aufstiegs-orientiert!




    Aussicht vom Passo Presena (Bergstation vom Schigebiet) auf Mandrone- und Lobbia-Gletscher:





    Anfang der Tragestrecke, unten der Lago Mandrone mit fraglicher Eisbedeckung (wir sind links über die Hügel vorbei):





    Aufstieg zur Hütte (Lobbia Alta), der Hang wäre nachmittags wahrscheinlich schön zum fahren gewesen, aber zu der Zeit waren wir nie dort:





    Blick von der Hütte auf Corno Bianco am frühen Abend:





    Blick zurück zu einer der etwas steileren Stellen auf dem Gletscher (südlich vom Corno Bianco):





    Blick vom Skidepot auf den Gipfelanstieg - zwischen der vorderen Person und den hinteren konnte man noch ganz gut schräg nach rechts mit Harscheisen aufsteigen:





    Blick vom Gipfel zum Corno Bianco - die Einfahrt vom Passo degli Italiani nach Norden soll momentan schwierig sein, wir haben daher darauf verzichtet und sind länger am Gipfel geblieben:





    Fernsicht bis zur Monte Rosa! Leider mit schwachem Kontrast wegen 40-fach Zoom:





    Schneesituation beim Rückweg zum Passo Presena - wir sind das linke Flusstal aufgestiegen und später beim Lago Scuro nach rechts gequert. Rechts von der Mandrone-Hütte (wo die meisten rauf/runter sind), dürften die Tragestrecken ähnlich sein:





    Super Verhältnisse auf der (ziemlich leeren) Piste! Nachdem man über die Pisganino-Abfahrt nach Berichten nur noch bis ca. 2000 fahren kann (d.h. 1 Stunde laufen), haben wir uns für die Pisten-Abfahrt entschieden.


    Die Wildspitz-Runde von der Vernagthütte mit Aufstieg übers Brochkogeljoch und Abstieg/Abfahrt übers Mitterkarjoch ist eine der schönsten Rundtouren, die ich in den Ostalpen kenne! Die kann man auf jeden Fall mehrmals machen, wenn die Verhältnisse passen. Meine letzte Runde ist inzwischen eh schon 9 Jahre her.


    Um das Ganze etwas entspannter zu machen, haben wir das von vornherein als 3-Tages-Tour geplant, mit Hüttenaufstieg am Samstag, Hochvernagtspitze am Sonntag und eben die Wildspitz-Runde am Montag. Das Wetter hat zum Glück auch gut mitgespielt - am Sonntag zwar etwas schlechter als vorhergesagt (oben ziemlich windig und keine gute Sicht), dafür am Montag wirklich super!


    Am Montag wars dann sehr voll, vor allem vom Pitztal sind richtige Karawanen angekommen, die meisten wahrscheinlich vom Schigebiet. Zum Glück sind wir noch vor dem "Hauptfeld" der Mittelberg-Jöchler durchgekommen und hatten kaum Wartezeiten beim Gipfelanstieg.


    Beim Hüttenaufstieg waren wir gespannt, wie weit wir die Schi tragen müssen - zum Glück waren es nur kurze Stellen (die aber bald länger werden dürften). Die Schneeverhältnisse waren insgesamt gut, vor allem am Sonntag bei der Hochvernagtspitze. Die beiden Jöcher am Montag waren auch in einem guten Zustand. Bei beiden Stellen haben wir die Schi an den Rucksack geschnallt und Steigeisen angezogen. Weitere Infos unten bei den Bildern...


    Wieder ein tolles Frühjahrs-Wochenende, der Urlaubs-Montag hat sich gelohnt!



    Guter Trittschnee beim Gipfelanstieg zur Hochvernagtspitze (Eingeh-Tour am Sonntag):





    Gute Aufstiegsspur am Montag auf dem Vernagtferner:





    Die letzten Meter zum Brochkogeljoch haben alle die Schi abgeschnallt, es war aber guter Trittschnee (sehr gut zu gehen mit Steigeisen):





    Blick zurück vom Brochkogeljoch zum Vernagtferner, am Horizont Similaun, Fineilspitze, Ortlergruppe und Weißkugel (von links nach rechts):





    Auf dem Taschachferner waren schon einige Leute vom Mittelbergjoch unterwegs - zum Glück war das noch nicht das Hauptfeld!





    Später kamen noch deutlich mehr Leute, die linke Spur vom Brochkogeljoch, die rechte vom Pitztal:





    Gipfelblick nach Süden, hinten rechts die Ortlergruppe:





    Die Verhältnisse beim Gipfelanstieg waren sehr gut - guter Trittschnee und kaum vereiste Stellen:





    Die Verhältnisse beim Mitterkarjoch waren auch ziemlich gut. Ungefähr 50 Meter war das Drahtseil unter dem Schnee (der Bergsteiger auf dem Bild ist gerade am oberen Ende davon) . Dort hatte es guten Trittschnee - nicht zu weich, nicht zu hart. An den restlichen Stellen war das Drahtseil frei und der Fels meistens auch. Die Stelle ist aber steiler, als sie hier aussieht:





    Der Hang unterhalb der Ferrata war gut zu fahren - natürlich kein Pulver, aber auch nicht zu sulzig. Nach der Breslauer Hütte war's auch noch ganz ok, und am Ende konnten wir im schönen Frühjahrs-Firn auf der Piste noch bis nach Vent abfahren!


    Die Wettervorhersage war für das Tourengebiet eigentlich nur für Montag gut - für Samstag war schlechtes Wetter und für Sonntag mittelmäßiges Wetter vorhergesagt. Wir sind trotzdem losgezogen wie geplant (Sa-Mo) und wurden belohnt!


    Es wurde dann schon ab Sonntag Vormittag ziemlich gut und am Montag spitzenmäßig! Oberhalb von ca. 2400 gab es noch 20-30 cm Pulverschnee vom letzten Niederschlag (Do-Sa), der auch am Montag noch super zu fahren war! Auf dem Gletscher zur Jamspitze war am Montag die Konsistenz noch pulvriger als beim Grenzeckkopf am Sonntag.


    Da konnte man auch den langen flachen Talschieber nach Galtür gut verkraften, den ich seit dem letzten Hüttenbesuch anscheinend wieder verdrängt hatte ;)


    Am Sonntag war wegen der mäßigen Wettervorhersage noch relativ wenig los, wir haben einen Teil der Tour zum Grenzeckkopf gespurt.


    Am Montag zur Jamspitze wurds dann ziemlich voll. Wir sind dann auf die längere Aufstiegsroute ganz links ausgewichen, dort wars noch ziemlich leer. Ein schönes langes Skitouren-Wochenende wars!


    Beim Aufstieg zum Grenzeckkopf (Piz Faschalba):





    Letztes Stück zum Gipfel, das war mit genug Übung auch ohne Steigeisen gut zu gehen:





    Wir haben auf ca 3000m Skidepot gemacht, da der Rest sich nicht mehr wirklich mit Ski gelohnt hat. Von hier waren die Abfahrts-Bedingungen sehr gut:





    Auf dem Jamtalferner beim Aufstieg zur Hinteren Jamspitze - der Karawane sind wir in einem großen Linksbogen ausgewichen:





    Das Stück vom Skidepot bis zum Gipfel der Hinteren Jamspitze war sehr gut zu gehen:





    Gipfelblick ins Jamtal und zur Vorderen Jamspitze:





    Blick zu Piz Linard & Piz Buin:





    Zoom zum Gipfelbereich der Dreiländerspitze:





    Die schönste Abfahrts-Passage im Pulverschnee:





    Morgens beim Aufstieg waren hier nur ein paar Spuren vom Sonntag zu sehen, aber auch später gabs noch genug Platz für eigene Spuren:


    Bei der aktuellen Lawinenlage habe ich mal wieder eine Tour ausgesucht, die schon länger auf meiner Wunschliste steht.


    Von München aus ist die Tour ohne Übernachtung oft schwer machbar, da man wegen der Osthänge rechtzeitig abfahren muss (und das bei der langen Tour). Gestern war aber auch eine Abfahrt am frühen Nachmittag vertretbar, so dass wir die Tour angehen konnten.


    Wir haben uns schon darauf eingestellt, dass wir wahrscheinlich beim berüchtigten Latschengürtel oft abschnallen müssen - aber die Schneelage war noch ganz ok, so dass wir nur einmal beim Aufstieg kurz abschnallen mussten - und bei der Abfahrt gar nicht! Man musste sich bei der Abfahrt schon etwas herunterarbeiten, aber immerhin konnte man noch fahren!


    Beim Forstweg musste man auch nur 1-2 mal kurz abschnallen, aber die Stellen werden wahrscheinlich bald länger.


    Insgesamt eine geniale Tour in toller Landschaft! Und durch die Länge hält sich der Andrang in Grenzen. Mit uns waren ca 10 Leute auf der Tour unterwegs, trotz Traumwetter. Die waren alle früher dran und sind entweder noch früher losgefahren als wir, oder waren schon in der Gegend.


    Latschengürtel noch im Schatten:





    Nach dem Latschengürtel muss man noch die Steilstufe überwinden (Mitte links), bevor das tolle Schigelände losgeht:





    Ab hier gehen die offenen Hänge los, hinten kann man schon den Grundschartner sehen (etwas rechts von der Mitte):





    Diese Hänge waren noch ziemlich gut zu fahren, aber beim Aufstieg haben sie sich gezogen ;-)





    Zoom zum Gipfelbereich: die anderen Leute waren früher dran als wir (vermutlich Einheimische):





    Blick vom Gipfel zum Skidepot, hinten links der Hochgall:





    Blick Richtung Schwarzenstein und Großer Löffler:





    Blick vom Skidepot auf die Abfahrtsroute im Kainzenkar:





    Zoom zur Reichenspitz-Gruppe, unten rechts die Staumauer Zillergründl:





    Zoom zur Reichenspitze, sieht momentan ziemlich knifflig aus (zu wenig Schnee):


    Route => Skitour Alpspitze => Route ab den Schöngängen gleich, bis dahin Aufstieg von Hausberg über Kreuzeck


    Die Alpspitze ist auf jeden Fall eine der spannendsten Touren in Bayern!


    Oft passt entweder die Tour nicht zur Lawinenlage, oder es gibt Abschnitte mit schwer zu fahrendem Schnee - gestern hat beides gepasst!


    Anbei noch das zugehörige Tourenvideo (mit extra dafür komponierter Musik).


    Wir sind früh gestartet (erster Zug um 5:30 ab München), so dass wir erst ab dem Kreuzeck-Haus etwas vom Pistenbetrieb gemerkt haben. Bei den Schöngängen war eine gute Trittspur drin, trotzdem waren Steigeisen nötig & Leichtpickel sinnvoll.


    Auf dem Ostgrat konnte man gestern auch so gehen, bei genug Erfahrung + Trittsicherheit. Die Schneeverhältnisse bei der Abfahrt waren gut (wenn auch nur manche Stellen mit Pulver).


    Wir haben heute eine Alternativroute (in Abfahrts-Richtung) links von der üblichen Schlüsselstelle probiert. Bei der aktuellen Schneelage ging das einfacher als die übliche Route, siehe auch das letzte Foto. Wir haben beim Aufstieg die Spuren gesehen und es ging so gut wie es von weitem ausgesehen hat. Wahrscheinlich geht das aber oft nicht gut (je nach Schnee- und Lawinenlage).


    Kurz bevor wir oben waren, haben wir von der Ferne eine Heli-Rettung in der Ostflanke gesehen. Den Unfallhergang haben wir nicht gesehen - aber bei der Heli-Rettung wurde ein großer 2-Mann-Biwaksack die ganze Ostflanke heruntergeweht. Ich habe ihn später eingesammelt - bitte melden, wenn das Euch gehört! Auch wenn Ihr die Personen kennt, die vom Unfall betroffen waren (denen gehört es wahrscheinlich). Schreibt mir dann einfach an: Verandai ät (g m x . d e - wird sonst zensiert)


    Schnee vom Parkplatz weg, Pistenverhältnisse sind gut beim Hausberg:





    Gute Spur in den Schöngängen, zur Zeit (und wahrscheinlich den Rest des Winters) muss man aber die Schi schon vor der Rechtskurve abschnallen:





    Gute Trittspur auf dem Weg zum Einstieg. Manchmal kann man bis hierher noch mit Schi gehen - momentan nicht:





    Auch in der Rinne sehr gute Schneeverhältnisse. An den wenigen eisigen Stellen hat das Drahtseil aus dem Schnee geschaut, ansonsten eine gute Stapfspur:





    An manchen Stellen ist ein Leichtpickel schon hilfreich, ansonsten darf man nicht rutschen:





    Kurz vor dem Ostgrat, Blick auf die Ostflanke:





    Auf dem Ostgrat, an den meisten Stellen eine griffige Stapfspur:





    Blick auf die Schlüsselstelle bei der Abfahrt - der Skifahrer auf dem Bild fährt die übliche Route. Wir sind weiter unterhalb bei den Querspuren gefahren, was aktuell einfacher geht:





    Blick vom Gipfel auf die Abfahrt:





    Am Anfang der unteren Querung bei der Abfahrt (Alternativroute, wie vorhin beschrieben):




    Wieder ein super Tag auf einer langen, aber schönen Tour!

    Route => Skitour Pleisenspitze


    Eine super Tour wars heut mit guenthi auf die Pleisenspitze!


    Die Tour hat gut zum aktuellen Lawinenlage-Bericht gepasst, auch die Wettervorhersage war gut - da war es hauptsächlich die Frage, ob wir einen guten Zeitpunkt für die Abfahrt erwischen.


    Wir sind früh gestartet (um 7:45 am Parkplatz Karwendeltäler), dementsprechend waren die Abkürzungen beim Forstweg noch relativ eisig. Es war aber meistens eine gute Spur vorhanden (vermutlich von gestern) - danke dafür!


    Oben hatten wir ein Traumwetter, und wir haben auch einen guten Zeitpunkt für die schönen Firnhänge erwischt! Nur kurz vor der Pleisenhütte wurde der Schnee schon schwerer, aber es ging noch gut. Auch die weitere Abfahrt nach der Pleisenhütte war ok! Immerhin konnte man fast bis zur Straße abfahren.


    Für uns wars genau die richtige Tour für heute!


    Ein paar Bilder - morgens beim Wasserlegraben:





    Zoom von der Pleisenhütte zum schönen Firnhang (heute der beste Teil der Abfahrt - Spuren wahrscheinlich von gestern):





    weiterer Aufstieg kurz nach der Pleisenhütte:





    Auf dem Pleisen-Rücken:





    Blick vom Gipfel zum Wetterstein:





    Zoom zur Alpspitze (wurde vernünftigerweise noch nicht probiert):





    Blick Richtung Osten (ganz hinten die Birkkarspitze):





    Blick nach Süden über die Aufstiegsroute:





    Zoom zum Zuckerhütl :





    Super wars!


    Route => Skitour Zwieselbacher Rosskogel


    Die Skitour auf den Zwieselbacher ist natürlich gut bekannt, trotzdem eine meiner Lieblingstouren! Ich finde die Tour sehr abwechslungsreich, landschaftlich beeindruckend und auch Abfahrts-technisch oft lohnenswert! Die kann man definitiv öfters machen...


    Auch diesmal wurde die Hoffnung erfüllt, dass die vielen Nordhänge noch ausreichend guten Schnee behalten haben.


    Oberhalb von der ersten Zwing sah es von der Schneemenge eher mau aus, so dass die meisten Leute gleich nach Westen abgebogen ist (einige hatten es wahrscheinlich sowieso vor) - wir haben die Hoffnung behalten und wurden belohnt!


    Bei der ersten Zwing war außenrum so wenig Schnee, dass man den Sommerweg rechts davon aufsteigen konnte. Nach der Abfahrt durch die Zwing würde ich sagen, dass sich der Umweg beim Aufstieg lohnt (bei der Abfahrt nicht).


    Die Hänge oberhalb der zweiten Zwing waren noch sehr gut! Ein Supertag mit einer tollen Abfahrt! Ein bisserl unverspurter Schnee war auch noch zu finden.


    Die erste Zwing war schon ok zum abfahren / abrutschen, aber bei der Ausfahrt sollte man schon auf den Bach aufpassen - man sieht nicht genau, wie dick die Schneebrücke ist.


    Jedenfalls ein geiler Tag - und gar nicht so viele Leute auf der Tour! Die Mehrheit ist Richtung Steintalspitzen / Pockkogel abgebogen.


    Beim Parkplatz schaut die Schneesituation noch gut aus:





    Nach der ersten Zwing siehts etwas mau aus, aber den Großteil der Route kann man hier noch gar nicht einsehen:





    Aufstieg zur zweiten Zwing - auch dieser Hang war noch ganz gut zu fahren:





    Die zweite Zwing war relativ gut zu gehen, nur am Ausstieg etwas rutschig:





    Die Steilstufe zum Gletscher war super zu fahren (Pulver)!





    Die Abfahrt vom Gipfel haben wir uns gespart, das sah nicht lohnenswert aus - das Hochstapfen vom Skidepot dauert sowieso nur ein paar Minuten:





    Blick vom Gipfel ins Walfeskar (dahinter die NW-Seite vom Zischgeles):





    Blick ins Inntal, davor die Rotgrubenspitze - der Minigletscher davor war auch sehr gut zu fahren:





    Das Sahnestück bei der Abfahrt, ungefähr bis auf die Höhe vom Kraspessee:





    untere Zwing:


    Route => Skitour Mitterzeigerkopf


    Zum Warmlaufen für die heutige Tour (Bericht folgt morgen) haben wir uns am Samstag den Mitterzeigerkopf ausgesucht. Bei dem angesagten Bombenwetter wollten wir beide Wochenend-Tage ausnutzen und haben in der Zirmbachalm übernachtet (sehr zu empfehlen).


    Da die meisten Hänge auf der Tour nach Süd oder Südost zeigen, waren wir nicht sicher, ob genug Schnee liegt. Aber von der Straße aus hat es ok ausgesehen, außerdem war der Parkplatz voll mit Innsbrucker Kennzeichen ;-)


    Tatsächlich konnte man vom Parkplatz weg mit Schi loslaufen, und der Schnee war insgesamt ganz ok! Die oberen Hänge waren ziemlich gut zu fahren, unten wurds teilweise schon schattig und der Schnee entsprechend hart (wir waren etwas zu spät dran, u.a. wegen Stau).


    Insgesamt noch eine lohnenswerte Tour! Mit etwas Vorsicht konnte man noch bis zur Straße abfahren. Langfristig brauchts aber vor allem für die südseitigen Touren mehr Schnee...


    Blick zum Mitterzeigerkopf nach dem Waldgürtel (Mitte hinten):





    Einige Nordhänge beim Mugkogel wurden befahren:





    Gipfelgrat zum Mitterzeiger, von kurz vor dem Kreuzjoch:





    Auf dem Gipfelgrat, die vorhandene Spur war für meinen Geschmack manchmal zu nah an den Wechten - ich hab dann dort eine neue getreten:





    Blick zum Rietzer Grieskogel:





    Zoom zum Olperer:





    Blick vom Gipfel ins Klammbach-Tal (Aufstiegsroute):





    Letztes Stück zum Gipfel, dort bin ich lieber rechts am Rand der Felsen gestiegen:





    Die meisten sind vom Kreuzjoch direkt nach Süden gefahren:





    Entlang der Aufstiegsroute wars aber auch ziemlich gut (im oberen Teil):


    Bei den aktuellen Verhältnissen wollte ich die Skitouren-Saison auch mit einer Pistentour starten.


    Ich bin dabei von der Hausbergbahn über die Kochelbergabfahrt aufgestiegen, weil ich mir die Abfahrts-Bedingungen anschauen wollte und außerdem das Skigebiet noch nicht geöffnet wurde.


    Man konnte ungefähr vom ersten Querweg die Ski anschnallen (bei der Abfahrt war schon etwas früher Schluss), und im Aufstieg ging es ziemlich gut. Kurz vor dem ersten steileren Hang gab es ein paar steinige Stellen mit sehr dünner Schneeauflage, dort musste man bei der Abfahrt aufpassen.


    Oberhalb von ca 900m war genug Schnee für die Abfahrt vorhanden. Beschneit und gewalzt wurde heute aber erst oberhalb vom Drehmöser. Weiter oben wars teilweise ziemlich neblig, aber das war für mich heute egal.


    Vom Osterfelderkopf bis zur Hochalm war der Schnee ziemlich gut! Die Bernadein-Abfahrt hat zumindest durch den Nebel auch noch gut ausgesehen. Unterhalb der Hochalm/Kreuzeck war der Schnee mittelmäßig, eher hart und zerfahren. Ich bin noch das kleine Stück aufgestiegen, um die Kreuzwankl-Abfahrt beim Hausberg zu fahren - hat sich nicht wirklich gelohnt. Aber immerhin war ausreichend Schnee vorhanden! Der obere Skiweg bei der Kreuzalm war heute gesperrt.


    Insgesamt war es aber ein guter erster Tourentag!


    Untere Flachstelle bei der Kochelberg-Abfahrt, ums Eck kam die steinige Stelle:





    Ab hier (und auch die 2 Kurven davor) war die Schneelage ganz ok:





    Rückblick auf ca. 1150 m:





    Beim Adamswiesenlift:





    Rückblick beim Trögllift:





    Die Kandahar-Abfahrt wurde ordentlich beschneit:





    Kurz nach der Hochalm - ab hier war der Schnee ziemlich gut!





    Bernadeinkopf und Schöngänge:





    Chillout-Lounge auf dem Osterfelderkopf (im wahrsten Sinne):





    Bei der Abfahrt wurden die Fotos nicht so gut (wegen Schneetreiben), daher nur noch ein Foto vom "Ausstieg". Durch den Schneeregen hats bei der Abfahrt nicht mehr ganz bis zum ersten Querweg gereicht:


    Die Kramerspitz-Runde ist natürlich ein Klassiker, auf dem oft ziemlich viel los ist. Andererseits ist das natürlich immer wieder eine tolle Runde, mit Super-Aussicht auf das Wetterstein-Gebirge!


    Auch gestern hab ich mich auf viele Leute eingestellt. Deswegen bin ich früh gestartet (erster Zug von München um 5:30). Außerdem bin ich die Runde andersrum als die meisten Leute gegangen. Im Uhrzeigersinn gefällt sie mir vom "Feeling" her sowieso besser, aber das ist Geschmackssache.


    Die etwas vereisten Stellen auf der Nordseite zwischen Kramerspitz und Mittergern sind im Abstieg etwas anspruchsvoller als im Aufstieg, aber mit genug Schnee-Touren-Erfahrung ging das gut zu gehen (meine Steigeisen sind im Rucksack geblieben). Wenn man nicht ganz trittsicher ist oder keine guten Sohlen hat, sollte man aber lieber Grödel/Spikes mitnehmen. Auf der Südseite war die Tour komplett schneefrei.


    Als ich auf dem Gipfel war, ging's noch vom Menschenaufkommen. Aber beim Abstieg sind mir haufenweise Leute entgegengekommen. Heute waren mindestens 100 Leute auf der Route unterwegs - aber manche davon sind auch nach dem Mittergern umgedreht.


    Ich hab dann noch einen Schlenker über den Katzenkopf gemacht, wo es dann leerer wurde. Ab dem Königsstand wurde es natürlich wieder voller. Auf der Südseite war es richtig mild, eine klassische Inversions-Lage! Als man kurz vor Garmisch in das Wolkenmeer eingetaucht ist, wurde es schlagartig 10 Grad kälter!


    Ausblick auf das Wetterstein-Gebirge, kurz vor der Stepberg-Alm:





    Zoom zur Zugspitze & letztes Stück von der Höllental-Route:





    Nordseitig ab ca. 1700m Schnee, etwas angeeist:





    Südseitig momentan bis zum Gipfel schneefrei:





    Blick nach Westen, kurz vor dem Gipfel:





    Zoom zum Hochvogel:





    Erster Teil des Abstiegs Richtung Norden:





    Kurz vor dem Mittergern:





    Blick zurück vom Mittergern zum nordseitigen Teil der Route:





    Blick vom Katzenkopf zum Estergebirge und zur Wolkensuppe über dem Loisachtal:


    Einen Bericht zu dieser Tour habe ich ja schon kurz nach der Tour erstellt (am 11. September)


    Ich habe zu dieser Tour die schönsten Bilder zu einer Dia-Show zusammengestellt - und versucht, dazu eine möglichst passende Musik zu komponieren. Zum Beispiel war der Abstieg über die Ferrata teilweise knackiger als erwartet - also gibt es bei diesen Fotos eine dramatische Musik ;-)


    Hier gelangt man zum Video auf Youtube


    Musik und Komposition sind neben den Bergen mein zweites großes Hobby. Am schönsten ist es, wenn ich beides kombinieren kann (wie in diesem Video)!


    Ich habe das mit Tourentipp abgesprochen, dass ich dafür einen zweiten Eintrag anlegen darf. Den alten Bericht wird wahrscheinlich kaum jemand mehr öffnen, und die Fertigstellung der Musik zum Video hat eben eine gewisse Zeit gebraucht.


    Bei Interesse könnt Ihr noch weitere Videos meiner Kompositionen anschauen. Die Beschreibungen sind auf Englisch, da einige meiner Freunde/Bekannten kein Deutsch verstehen. Außerdem hoffe ich, dass das irgendwann mehr als ein Hobby wird.


    Viel Spaß beim Anschauen!


    Ciao, Alex

    Natürlich war ich gestern nicht der Einzige mit der Idee, auf den Hochkalter zu gehen ;-)


    Der kostenlose Parkplatz war um 7 Uhr schon zu 90% voll - darunter waren wahrscheinlich auch Übernachtungsgäste von der Blaueishütte. Momentan muss man auch einige Straßensperrungen in der Region beachten: Schneizlreuth - Inzell & Lofer Richtung St. Johann & B 305 ab Wimbachbrücke Richtung Osten


    Es waren ungefähr 50 Leute unterwegs - aber meistens haben sich die Leute gut verteilt. Nur im Gipfelbereich wars ziemlich voll, weshalb ich dann nur eine kurze Gipfelpause gemacht habe. Ich wollte den brösligen Abschnitt beim Abstieg ins Ofental auch lieber vor der großen Meute begehen, was dann auch geklappt hat.


    Schade nur, dass man bei der Runde in Normalrichtung nicht mehr bei der Blaueishütte vorbeikommt! Trotzdem eine super Rundtour! Das war meine erste Begehung, aber sicher nicht die letzte!


    Die Kletterstellen (1-2) waren meistens sehr griffig und schneefrei. Es kam mir auch weniger ausgesetzt vor als in einigen Beschreibungen (das ist natürlich subjektiv). Es gab nur NW-seitig ganz wenige Mini-Schneereste, die aber nicht gestört haben.


    Wegen der vielen Leute war es schwierig, Fotos von der Route ohne Personen zu machen. Aber ich habe sie anonymisiert wenn nötig ;-)


    Erste Kletterstelle rauf zum "schönen Fleck":





    Weiterweg nach dem "schönen Fleck":





    Hinten links sieht man schon den Hochkalter, darunter der traurige Rest vom Blaueis:





    Blick zurück vom Kleinkalter:





    Blick vom Hochkalter nach Norden, hinten rechts der Untersberg:





    Der letzte kurze Gegenabstieg vor dem Gipfel - mMn ist es etwas weiter rechts bei den Fahnen am einfachsten:





    Beim Abstieg ins Ofental ist es schon gut, auf das Timing zu achten (damit dann wenig Leute unterwegs sind):





    Ab dem Ofental ist es dann wieder ein einfacher Weg:


    Der Gran Paradiso ist eine super Tour! Und mittlerweile auch nicht mehr ganz so einfach, wie sie teilweise beschrieben wird.


    Der Hüttenwirt rät vom früheren Normalweg wegen Blankeis und Steinschlag ab. Der neue Normalweg zweigt ab dem Bach links vom alten Weg ab und führt auf die große Moräne hinauf. Am Ende der Moräne muss man eine kurze Kraxel-Stelle nach links überwinden.


    Danach steigt man weiter auf dem flacher werdenden Bergrücken auf und quert am Ende kurz hinunter zum Laveciau-Gletscher. Dieser ist schon ziemlich spaltig mit einigen interessanten Schneebrücken. Auf ca 3600m kommt die neue Route mit der früheren Route wieder zusammen.


    Die Tour ist auch im September noch gut besucht, bei uns waren es am Dienstag ca 50 Leute. Auch um dem Stau im Gipfelaufbau auszuweichen, waren wir gemütlich unterwegs - das Wetter war auch sehr stabil. Am Gipfel war dann auch nur noch wenig los. Allerdings sind wir dann lieber die Ferrata abgestiegen, da uns das zu zweit sicherer erschien als am Nachmittag über diese Schneebrücken abzusteigen.


    Die Ferrata ist auch gut zu gehen, allerdings ist nur das unterste Drittel mit Drahtseilen versichert. Das mittlere Drittel ist Grat-Kletterei im 1.-2. Grad, und der oberste Teil enthält eine Steilstufe im Firn (ca 40 Grad).


    Im Klettersteig fehlen leider ein paar Meter. Beim Aufstieg geht das wahrscheinlich ganz gut, aber beim Abstieg müsste man in einen Überhang reinhangeln, ohne zu sehen, wo der nächste Tritt ist. Wir haben uns dann abgeseilt und es erstmal von unten angeschaut. Dem Drahtseil zu folgen, ist vermutlich insgesamt die beste Option. Das haben wir dann auch gemacht, nachdem wir von unten die nächsten Tritte gefunden haben. Im Aufstieg könnte man die Stelle auch kurz im Firn umgehen, müsste das dann selbst sichern.


    Insgesamt eine super Tour! Die Hütte ist noch bis 19.9. geöffnet. Hier noch ein paar Bilder der Tour:


    Laveciau-Gletscher kurz vor der Bergab-Querung:





    andere Seilschaften in der Spaltenzone (Nahaufnahme vom Anseilpunkt aus):





    Oberer Bereich des Gletschers, dort kommen die alte und neue Route zusammen:





    Zoom-Foto vom Rochefort-Grat und Grandes Jorasses:





    Der Gipfelaufbau soll im Uhrzeigersinn begangen werden, um Stau zu vermeiden. Hier der letzte Aufschwung zur Madonna:





    Blick vom Gipfel nach Süden, rechts der Ciarforon (im mittleren Hintergrund):





    Auch der Montblanc war gut zu sehen:





    Querspalte im Firngrat zur Ferrata (Blick zurück nach oben):





    Dieser Abschnitt ist im Abstieg knifflig zu begehen. Hier die Stelle im Rückblick, der schwierige Teil ist die dunkle Einbuchtung. Entweder ist der Gletscher inzwischen ein paar Meter abgeschmolzen, oder irgendwas ist herausgebrochen:





    Der Rest vom Felsgrat enthält entweder gute Tritte, oder ist mit Drahtseilen versichert:



    Die Ferrata ist im Aufstieg sicher leichter zu begehen. Wenn der Gletscher in die Sonne kommt, ist sie trotzdem eine gute Alternative (objektiv sicherer).

    Gestern wollte ich (wie viele andere) das gute Wetter ausnutzen und habe eine spontane Solo-Tour gemacht. Den Blassengrat wollte ich alleine nicht machen, daher bin ich über den Normalweg zum Hochblassen aufgestiegen.


    Vorsichtshalber hab ich auch ein 50-m-Seil und Gurt usw eingepackt, um mich notfalls beim Abstieg abseilen zu können (habs aber nicht benutzt). Ich war dann zu faul, um mit dem schweren Rucksack von unten zu starten und bin dann mit der Gondel zum Osterfelderkopf gefahren ;-)


    Ich war schon um 7:45 an der Talstation, hab aber erst die zweite Gondel bekommen. Oben hab ich dann schon einen Menschenwurm zur Ferrata schlängeln sehen - da bin ich dann lieber auf die Schöngänge ausgewichen, wo es fast leer war. Oben bin ich ins Grieskar hinübergequert und dann bis zum Anfang vom Jubigrat aufgestiegen.


    Manche Beschreibungen zum Hochblassen sind etwas ungenau - man muss beim Jubigrat nur kurz auf die Südseite wechseln und dann wieder zurück auf die Nordseite. Dabei kann man immer nach Steinmandl suchen, oder nach Eisenstiften vom alten Klettersteig. Auf der Nordseite steigt man eine Schuttrinne auf bis kurz nach einer Engstelle - dort sieht man schon ein neues Fixseil. Das alte Drahtseil aus der Beschreibung wurde ersetzt - ich weiss aber nicht, wie lange das neue Fixseil dort bleiben soll (ist wohl für die Blassengrat-Absteiger gedacht).


    In der Scharte steigt man nach rechts auf und folgt immer den Eisenstiften bis zum Signalgipfel (Westgipfel). Von dort bleibt man immer auf dem Grat oder ganz knapp daneben, bis zur Scharte zum Hauptgipfel. Eine schöne Tour - super wars! Heute waren auch einige Leut auf dem Blassengrat unterwegs, ich hab aber nur einen schnellen Einzelgänger getroffen (die anderen waren noch länger im Grat unterwegs). Auf der ganzen Tour gabs nur ein paar Mini-Schneefelder im Grieskar, denen man gut ausweichen kann (ich nutze die aber gerne).


    Danach bin ich noch auf die Alpspitze und über die Ferrata wieder zur Bergstation zurück. Um die Uhrzeit (15 Uhr) gibt es kaum noch Gegenverkehr in der Ferrata - und die meisten Ferrata-Begeher steigen andersrum ab. Auch um 15:30 kamen mir im mittleren Teil noch ein paar langsame Gruppen entgegen - ob denen allen bewusst war, dass sie zu Fuß ins Tal absteigen müssen? ;-)


    Dieses Foto hab ich vor 3 Jahren mal vom Jubigrat aus gemacht. Es hat mir für die grobe Orientierung gut geholfen. Man erkennt gut Hauptgipfel + Signalgipfel und die Scharte dazwischen. Links vom Signalgipfel die kleine Scharte, zu der das Fixseil führt. Ungefähr bei der schrägen sonnenbeleuchteten Rampe kommt man auf den Jubigrat:





    Zustieg zum Jubigrat, man kommt ungefähr am linken Bildrand heraus:





    In der Mitte der Signalgipfel, links davon die Scharte und die Schuttrinne. Um zur Schuttrinne zu kommen, muss man erst eine Weile auf die Südseite hinüberwechseln:





    Bei dem großen Steinmandl kommt man wieder auf die Nordseite:





    Schuttrinne mit Engstelle oben. Mit meinem Rucksack musste ich mich schon ziemlich durchzwängen, aber vielleicht liegts auch an mir ;-)





    Blick vom Grat zum Hauptgipfel, kurz vor der Scharte zwischen Signal- und Hauptgipfel:





    Blick zurück zum Signalgipfel:





    Die Eisenstifte vom alten Klettersteig waren an manchen Stellen auch für die Fortbewegung praktisch:





    Blick vom Hauptgipfel zum Jubigrat und zum Signalgipfel:





    Blick zum Blassengrat:


    Diese Tour steht schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste und jetzt hat das Zeitfenster für mich mal gut gepasst!


    Der Einstieg in den Steig durch den Latschengürtel ist nicht ganz leicht zu finden. Zum Glück habe ich unterwegs jemanden getroffen, der zum Laliderer Falk unterwegs war und den Einstieg schon kannte. Das hat sicher 20 Minuten Zeit gespart.


    Der Rest des Wegs ist entweder gut mit Steinmandl markiert, oder stimmt sehr gut mit einer Tourenbeschreibung überein, die ich im Internet gefunden habe (Link maile ich gerne auf Anfrage).


    Eine schöne knackige Tour! Nur für den Kampf durch den an einigen Stellen zugewachsenen Latschenpfad muss man sich für den Abstieg noch ein paar Körner aufheben, oder man steigt den längeren Weg durch das Johannestal ab ;-)


    An den ausgesetzteren Stellen war alles trocken und fest, bröslig ist es nur manchmal beim Zustieg zur Grünen-Rinn-Scharte.


    Auf dem Weg zum Falkenkar:





    Am Ende des Falkenkars steigt man eine Grasrinne hinauf zur Zwischenscharte in der Bildmitte:





    Von der Zwischenscharte muss man eine steile Grasflanke hinunterqueren und zur Grünen-Rinn-Scharte aufsteigen. Es ist aber nicht so wild wie es auf manchen Fotos aussieht, immerhin ist bei der Querung ein schmaler Pfad vorhanden:





    Rückblick zur Zwischenscharte in der Bildmitte. In der Draufsicht sieht der kurze Abstieg wilder aus, als er ist (schräg nach rechts):





    Blick vom selten besuchten Gipfel nach Südwesten. Die ersten Einträge im Gipfelbuch sind von 1985!





    Birkkarspitze und Ödkarspitzen so gut wie schneefrei. Das Schlauchkar konnte man aber nicht einsehen:





    Der Felsblock knapp links von der Bildmitte ist eine der Schlüsselstellen, schon ausgesetzt aber mit guten Tritten. Ganz links am Rand die Zwischenscharte:





    Der Felsblock aus der Nähe beim Abstieg, links oben der Laliderer Falk:





    Blick zurück zum Gipfelaufbau, direkt nach der Schlüsselstelle:





    Zoom-Foto von der Zwischenscharte zu einer weiteren Schlüsselstelle - man muss den Grat kurz nach Norden verlassen und durch die Rinne in der Bildmitte auf-/absteigen (bzw. knapp daneben). Das war klettertechnisch die knackigste Stelle, meiner Meinung nach 2+



    Eine tolle Tour! Jedenfalls für Leute, die etwas Wegsuche und Brösel-Gelände nicht abschreckt ;-)

    => Piz Linard Bergtour bei Tourentipp.com


    Eigentlich hatte ich die Tour mit Übernachtung Sa/So auf der Chamonna Linard geplant. Weil der Wetterbericht für Sonntag ziemlich schlecht ausgeschaut hat, habe ich die Übernachtung auf So/Mo umgeplant und noch 2 Leute gefunden, die spontan mitkommen wollten.


    Nach den letzten Niederschlägen mussten wir ab dem größeren Schneefeld neu spuren, aber dafür war in den oberen Geröllrinnen immerhin wieder einigermaßen Schnee vorhanden. Ganz ohne Schnee ist der Normalweg wahrscheinlich eine bröslige Angelegenheit.


    Ab dem Nachmittag war wieder schlechteres Wetter angesagt. Wir sind früh gestartet und waren kurz vor dem Regen wieder am Parkplatz. Für den Hüttenaufstieg am Sonntag haben wir auch ein gutes Zeitfenster erwischt.


    Der Südostgrat wurde mit Bergführer gemacht, ansonsten haben wir niemanden gesehen.


    Von oben hat man normalerweise sicher eine Super-Aussicht. Bei uns war oft die Sicht vernebelt, aber dafür wurden wir mit tollen Wolkenschichten belohnt. Eine schöne Tour wars!


    Piz Linard kurz nach der Hütte:





    In der Mitte links sieht man das größere Schneefeld. Ab dort mussten wir spuren, bis dahin war es nur angezuckert:





    Das Rinnensystem oberhalb vom Schneefeld war in der Früh gut zu gehen, es war nur ca. 20 cm zu spuren. Etwas rechts von der Fotomitte kommt man auf den Grat:





    Blick zurück zur Lai Glims:





    Die untere Rinne war im Aufstieg nur angezuckert, im Abstieg fast schneefrei:





    Zoom-Foto vom Biancograt, der manchmal aus den Wolken herausgeschaut hat:





    Zoom-Foto von Ortler & Königsspitze:





    Gipfelblick nach Süden:




    Gipfelblick nach Norden:





    Am späten Vormittag war die untere Rinne schon wieder schneefrei:


    Eigentlich hatte ich geplant, auf das Lärchegg zu gehen, da ab dem frühen Nachmittag Gewitterrisiko angesagt war.


    Weil das Wetter dann doch besser ausgeschaut hat als in der Vorhersage, bin ich beim kleinen Griesener Tor weitergegangen und auf die Ackerlspitze gestiegen.


    Ich war bisher noch nie dort, obwohl das schon seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste steht. Eine schöne Tour!


    Da ich ja ursprünglich aufs Lärchegg wollte, hat sich dann eine Rundtour angeboten - rauf übers kleine Griesener Tor, runter übers große. Ich hab sonst auf der Tour insgesamt nur 4 weitere Leute gesehen. Hindernisse vom Unwetter waren keine zu sehen - aber am Sonntag Nachmittag kam nochmal ein Starkregen, ich weiss nicht, wie sich das danach geändert hat.


    Ich bin früh losgegangen und war ungefähr 10 Minuten vor dem Gewitter wieder am Parkplatz.


    Diese Steilstufe muss man am Anfang zum kleinen Griesener Tor überwinden. Meistens schlängelt sich der Weg gut über Rampen hinauf:





    Kurz nach dem kleinen Griesener Tor, links oben sieht man schon die steile Grasflanke, die zum Schluss-Anstieg führt:





    Nach der Grasflanke verläuft die Route in einem Rechtsbogen über Schrofengelände zum Gipfelrücken:





    So nah bin ich den Gämsen nicht gekommen - ich hatte nur eine Kamera mit einem guten Zoom dabei ;-)





    Auf der steilen Grasflanke:





    Blick vom Gipfel nach Westen:





    Wieder beim Abstieg: Blick nach unten kurz vor der Schlüsselstelle:





    Blick zurück zur Schlüsselstelle:





    Nur noch ein paar Schneereste waren zu sehen, alle abseits der Route:





    Blick zurück zur Aufstiegsroute von der Fritz-Pflaum-Hütte aus, Ackerlspitze in der Mitte:



    Normalerweise gehe ich diese Route nur noch unter der Woche oder außerhalb der Saison, da sie mir sonst zu voll ist. Ansonsten finde ich die Tour immernoch superschön!


    Aber jetzt hatte ich die Hoffnung, dass es noch kurz vor der Hauptsaison ist - also haben wir den Versuch gewagt.


    Wir sind auch ziemlich früh gestartet (um 5 in Hammersbach), um noch vor dem "Hauptfeld" der Leute von der Höllentalanger-Hütte unterwegs zu sein (man kann dort wieder übernachten). Und es hat gut geklappt! Eine halbe Stunde später wären wir allerdings schon mitten im Strom gewesen. Insgesamt waren heute schätzungsweise 50 Leute auf der Route unterwegs (die meisten zum Glück später als wir).


    Eine geschlossene Schneedecke ging ungefähr ab 2100 los. In den Klettersteig-Stellen war bis zur Irmerscharte alles schneefrei, bis auf 2 kurze Stellen.


    Die Randkluft war um die Jahreszeit schonmal einfacher zu überwinden - beim rechten Übergang muss man nach dem Übergang erst ein paar Meter kraxeln, bis man die erste Sprosse erreicht. Beim linken Übergang sah der Klettersteig leichter zu erreichen aus - allerdings konnte man dort nicht gut sehen, wo die Schneebrücken genau verlaufen (noch keine Spur vorhanden).


    Ab der Irmerscharte gabs mehr Schnee, aber es gab eine gute Spur und das Drahtseil war nur an ein paar Stellen unter dem Schnee vergraben. An sich waren die Verhältnisse gut (für Leute mit genug Erfahrung bei solchen Touren)!


    Große Schneepfropfen in der Höllentalklamm (Weg ist gut freigeräumt):





    Überblick vom Höllentalanger aus:





    Vereinzelte Schneefelder reichten weiter herunter, aber eine durchgehende Schneedecke gab es erst oberhalb dieses Buckels:





    Höllentalferner und weitere Aufstiegsroute:





    Zoom zum Übergang, alle haben den rechten Übergang genommen:





    Randkluft von oben:





    Blick zurück auf ca 2700 m, es kamen immernoch viele Gruppen über den Gletscher:





    Bei der Irmerscharte:





    Diese Stelle war die längste mit Drahtseil unter der Schneedecke:





    Blick vom Gipfel zum Jubiläumsgrat: