Heute mal die offizielle Skitourenaufstiegsroute hinauf, via Florihütte. Geht schon, auch wenn die Schneedecke dünn ist und viele Steine rausschauen. Direkt neben dem Florischlepper lief sogar die Schneekanone. Am Wasserhäusl kurz Ski abgeschnallt. Am Gipfel saukalt, keine Fernsicht heute. Abfahrt über die Pisten nach Wegscheid geht gut, jenseits der Pisten ginge es nicht mal mit Steinski. Was negativ auffiel: Viele vor allem junge Kamikazefahrer brettern rum ohne Rücksicht auf irgendwen, einmal gab es Kontakt…
Beiträge von Martin
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Wenn kein Naturschneenachschub kommt, was soll man als Skitourenliebhaber machen? Also, Maschinenschnee nutzen, also nochmal aufs Brauneck.
Diesmal von Wegscheid auf, Start zeitig am Draxlhang. Der wird momentan bewirtschaftet für Skikurse, von Milchhäusl bis Kotalm indes kein Liftbetrieb. Es wurde mal gewalzt, ist aber hart bis eisig - wir haben Harscheisen genommen.
Oben raus dann, beim Florilift, apere Tragepassage, ebenso wie zum Gipfel. Runter ging es gut. Im Draxlstüberl kann man noch die acht Euro Parkgebühr als Verzehr versaufen. Fazit: ein bisschen Weihnachtsspeck-Abbau, aber Neuschnee wäre schön.
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Beim Blick auf diverse Webcams in den vergangenen Tagen dachte ich mir: prima Wanderwetter, südseitig schneefrei bis auf über 1700 m (z.B. Wildalpjoch am Sudelfeld). Hmmm. Dabei hatte ich die Tourenski doch frisch gewachst…
Wenn der Naturschnee rar ist, gilt eine Weisheit wie beim Hoadln: Brauneck geht immer. Mehr noch - sogar ganz gut, berichtete mir der örtliche Bergwachtspezl. Also wurde angefellt statt gewandert (wobei dies auch einige taten, allesamt mit Grödeln).
Heute mal ein später Start (10.35 Uhr), trotzdem war der Streidlhang noch bockhart. Weiter oben, im Weltcuphang, habe ich dann die Harscheisen montiert, eine gute Idee (einige kamen aber auch ohne aus).
Sonne dann erst wieder in Gipfelnähe, wo alles aper ist; bei frischem Wind herrschte zudem reger Flugbetrieb. Super Fernsicht heute!!
Vor der Abfahrt noch eine Einkehr beim Marcus in der Bergwachthütte, dann ging es zu Tal. Die Piste war hart, manchmal eisig, aber dennoch recht griffig und ganz gut zu fahren. Ab morgen laufen wohl ein paar Lifte - heute indes waren die Brauneckhänge den Tourengehern vorbehalten. Ohne die maschinelle Beschneiung indes würde hier rein gar nichts gehen.
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Na, das hat ja gut gepasst mit meinem freien Freitag, denn tagelang hatte ich die Webcams verfolgt und gesehen, dass schon morgens welche im Nebel rumstochern - nein, das hatte ich mir als potenzielle Vor-der-Arbeit-Tour zu Wochenbeginn dann doch verkniffen. Heute indes: super Verhältnisse mit fast wolkenlosem Himmel, leichten Minusgraden und bis zu 40 Zentimeter feinstem Pulverschnee. Ab morgen laufen die Lifte, sodass es die letzte Gelegenheit bestand, nochmal in Ruhe eine Runde zu drehen.
Ich bin schon um 8.15 Uhr am Kurvenlift gestartet, wo mir die ersten Frühstarter entgegenkamen und vom Powder schwärmten. Für den Aufstieg wählte ich, wie meist, die etwas einsamere Drei-Tannen-Route im Firstalmkessel und erreichte den Stümpfling von hinten. Nach einer Teepause folgte die erste Abfahrt. Die Pisten waren schon gewalzt und morgens recht hart, daneben ging es im Tiefschnee fluffiger und wirklich gut. Ab der Osthangalm dann via Piste zur Albert-Link-Hütte, wo zum zweiten Mal die Felle aufgezogen wurden. Nun hinauf auf der noch nicht präparierten, aber schon vielfach befahrenen Grünseeroute; mit etwas Umsicht lässt sich Steinkontakt vermeiden, auch der Manuel-Neuer-Beinbruchhang ist schon ziemlich verspurt. Am Roßkopfgipfel waren dann um die hundert Gleichgesinnte, so voll habe ich es dort selten erlebt.
Während der Jause warf ich mit dem Fernglas einen Blick in die benachbarte Bergwelt, Setzberg und Brecherspitz wurde schon befahren, Richtung Tanzeck war auch einiges los, Schinderkar und Plankenstein indes wirkten unberührt. Nun zurück zum Kurvenlift, ganz oben auf dem Ziehweg zu den Hütten und im oberen Bereich von (unpräparierten) Nordhang schrubbt es etwas, es waren aber eher Eisplatten als Steine. Untenraus dann prima griffiger Schnee.
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Obacht, Warnung an die reinen Überschriftenleser: Die Tour ist von vorgestern (Datum beachten), also zwei Tage her - aber als alternder Bergfreund bin ich nicht mehr so schnell beim Publizieren...
Also, es war ein herrlich sonniger Spätherbsttag. Eine lokale Spezialität unter den Lenggrieser Gipfeln ist die Bergtour auf den Spitzkopf, ein mit 1368 Metern Höhe vermeintlich harmloser Gipfel; doch der unmarkierte Aufstieg auf alten Jägersteigen über den Speibenkäsgraben ist kein Spaziergang, auch unser Weiterweg zum Aussichtspunkt "Kanapee" (so heißt das in Einheimischenkreisen; ich war mit "meinen beiden Lenggriesern" unterwegs) erforderte die berühmte "absolute Trittsicherheit".
Eine Tour abseits der Mainstreampfade. Nicht auf jeder Karte eingezeichnet, digital (GPS) auch nur teils nachvollziehbar. Die Landschaft: manchmal ein bisschen wie in Kanada. Die Isar: aus der Vogelperspektive wasserarm wirkend. Vom Bergwild: keine Spur, aber wir passierten einen frisch montierten Salzstein plus Wildkamera. Die Höhle: soll es geben - wir fanden nur ein Löchlein. Die Schwierigkeit: Wandergelände bis T4, mehrere Passagen mit Drahtseilen versichert. Die Wegfindung: geht ganz gut, wenn man dafür ein Gespür hat.
Fazit: Einsame Tour, dank der niedrigen Höhe vorgestern auch noch ohne Schneekontakt, das Gelände ist aber stellenweise nicht fehlerverzeihend (das empfand auch unser Bergwachtler, der sich damit auskennt, so).
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Gipfel: Hirschberg
Höhe: 1670
Gebirge: Bayerische Voralpen
Art der Tour: Mountainbiketour
Datum der Tour: 10. Oktober 2025
Ausgangspunkt: Lenggries
Gefahreneinschätzung: gering
Das Wetter am vergangenen Freitag sollte durchwachsen werden, aber mit gelegentlichen Sonnen-Aufhellungen - hieß es... Mein Lenggrieser Bergkamerad hatte eine Bike & Hike Tour ausgearbeitet, bei der ich schon vorab meinte: Hui, das wird aber anstrengend! "Ach was", meinte er, "das ist eine Kindertour."
Nun ja. Die Idee: von Lenggries zum Hirschberg und retour, überwiegend mit MTB-Pedelec. Es gibt da unterschiedliche Varianten, relativ spontan entschieden wir uns, die ursprüngliche Variante über Hirschtalsattel und Stinkergraben (der, so die Furcht, batzig sein könnte) zu meiden - stattdessen führte die erste Auffahrt zum Sattel zwischen Seekarkreuz und Spitzkamp, was gleich mal 250 Höhenmeter mehr bedeutete.
Die Sonne blieb vorerst aus, im Nebel ging es hinunter zu den Rauhalmhütten und von diesen über einen relativ neuen Weg hinunter in die Schwarzentenn; leider war es hier soooo batzig, dass wir die Bikes total einsauten und diese an der Schwarzentennalm erstmal mit einem Wasserschlauch abspritzen mussten.
Nun Auffahrt Nummer zwei, Richtung Hirschberg. Wir radelten zur Weidbergalm und machten dort, nach nunmehr schon 1350 Höhenmetern, Bikedepot. Zu Fuß ging es weiter zur Rauheck-Alm, weiter zum Skigipfel mit Haag-Denkmal und schließlich zum Gipfelkreuz des Hirschbergs. Sonne? Immer noch so gut wie keine. Ein paar Schneereste fanden wir - und teils batzige Pfade.
Eine junge Dame am Gipfel indes wirkte auffällig sauber, was Schuhe und Hose anging (gang im Gegensatz zu uns) - sie sei woanders raufgekommen, genau wusste sie es nicht. Ein Blick auf die Karte zeigte uns: Es gibt eine Direktvariante zur Weidbergalm, ein alter Jägersteig. Den nahmen wir, schöne und einsame Gegend. Und auch die Sonne blinzelte nun hervor.
Dann ging es wieder in die Sättel und hinunter ins Söllbachtal, bis zum nächsten Anstieg: zur Aueralm und weiter zur Neuhüttenalm, wo man sich für drei Euro eine gekühlte Hoibe aus dem Tragerl nehmen darf. Nach dieser Stärlung folgte der buckelige Quertrail hinüber zum Hirschtalsattel.
Jetzt nur nich bergab, bis nach Lenggries? Nein, weil die sparsam eingesetzten Pedelec-Akkus noch Reserven hatte, setzte mein einheimischer Guide noch einen Gegenanstieg drauf, Richtung Geierstein - es gebe dort eine schöne Abfahrt zum Hohenburger Weiher. Auf dieser schien dann tasächlich die Sonne, und der E-Bike-Akku reichte tatsächlich punktgenau bis zum Ausrollen in Lenggries. 2100 Höhenmeter im Sattel und 300 zu Fuß summierten sich bei dieser "Kindertour", die mir versprochen worden war - sie hatte den Charme, dass wir bis auf die Passage Schwarzentenn - Weidbergalm nie den gleichen Weg fuhren.
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Das ist mir in den vergangenen 20 Jahren noch nie passiert: dass ich nicht irgendwann im Bergsommer das Karwendelhaus und Hüttenwirt Andi Ruech besucht habe.
Also jetzt, quasi auf den letzten Drücker: An diesem Samstag (4. Oktober 2025) macht das Karwendelhaus zu, zwei Tage zuvor bin ich von Hinterriss aus via kleinen Ahornboden nochmal auf zwei Hoibe raufgeradelt. Ich hatte an ein „Hike on top“ gedacht, doch der Schnee hat sich ab knapp 2000 m schon eingenistet, und so beließ sich es beim Radeln.
Der erste Wintergruß ringsherum: sehr schön!
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Der bergwettermäßig beste Tag der Woche wollte genutzt werden, und beim Morgenkaffee in Lenggries entschieden wir uns unter ungefähr acht Tourenideen fürs Grasköpfl. Denn hier kann man die ersten 800 Höhenmeter prima mit dem Mountainbike fahren, die restlichen 300 Hm zu Fuß sind abwechslungs- und aussichtsreich.
Gestartet sind wir am kostenfreien Parkplatz zwischen Staumauer und Brücke, bei Fall pedalierten wir dann hinauf zur Grammersbergalm und noch ein Stückchen weiter, bis kurz vorm Viehgatter. Weiter zu Fuß, über die drahtseilversicherte exponierte Passage mit prima Blick zum Schafreuter hinauf zum Gipfelkreuz, von dem man eine tolle Rundumsicht hat. Nach der Jause ging es wieder hinab zum Radldepot und rollend weiter zum Sylvensteinsee, in dem wir ein erfrischendes Abschlussbad nahmen, ehe in Lenggries die zweite Abkühlung mittels Weißbier folgte.
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Nach längerer Alpinkletterpause ging es endlich wieder mal zu einer Genusstour, und mit Panico-Autor Thomas Neumayr hatte ich den idealen Begleiter. Mit den Bikes verkürzten wir die ersten 200 Höhenmeter zur Gaudeamushütte. Dann noch rund eine Stunde Zustieg zu Fuß Richtung Ellmauer Tor. Vor diesem dann, links im Jahr, der Einstieg - eindeutig markiert mit einer Jakobsmuschel.
Zwei Seilschaften waren schon vor uns unterwegs, eine nach uns - es hat sich gut verteilt. Trotzdem flogen ab und zu ein paar Steine.
Insgesamt aber ziemlich fester Fels, eine abwechslungsreiche und gut abgesicherte Mehrseillängentour im vierten Grad. Zehn Expressen reichen, Klemmkeile hatten wir zur Sicherheit auch dabei. Mit 4x abseilen (60 m Einfachseil) kommt man über die gut markierte Abseilpiste wieder zurück zum Einstieg.
Auf dem Rückweg gäbe es noch zwei kleine Klettergärten - uns war es zu warm, wir haben das kühle Blonde an der Gaudeamushütte präferiert, ehe wir uns auf die Bikes schwangen und entspannt zurückrollten zur Wochenbrunner Alm.
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Nach sieben Jahren (zuletzt habe ich die Tour im Oktober 2018 gemacht) ging es mal wieder via Brudertunnel auf die Lamsenspitze. Neu diesmal: der Startpunkt in der Eng. Von dort aus sind wir rund 700 Höhenmeter geradelt, über die Binsalm zum Westlichen Lamsenjoch (1940 m). Der Weg wurde fürs Radeln am Ende ruppiger - ein Stück ging es noch Richtung Lamsenjochhütte, dann Bikedepot und weiter zu Fuß.
Von der Lamsenjochhütte in wenigen Minuten zum Einstieg vom Brudertunnelklettersteig, wo noch 3 m Schnee unproblematisch zu überqueren sind. Den schönen Klettersteig hinauf, dann weiter durchs Schuttkar zum zweiten Klettersteig, den ich einfacher in Erinnerung hatte.
Nach der Brotzeit am Gipfel ging es wieder hinunter, ab der Scharte dann auf dem Normalweg unterhalb der Ostwand. Ein steiles Schneefeld muss gequert werden, die untere Stapfspur ist die bessere.
Nach einer Flüssigkeitsaufnahme an der Lamsenjochhütte zurück zu den Bikes und wieder runter in die Eng. In der Summe eines tagesfüllende Unternehmung, heute spüre ich leichtes Muskelziehen im Rücken.
Ach ja: Im Bereich Hochnissl waren den ganzen Tag über teils erhebliche Steinschlaglawinen zu beobachten.
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Route => Bergtour Hirschhörnlkopf
Nach dem Reifenwechsel vor einer Woche stand heute der nächste Autowerkstatt-Termin in Jachenau an: die alljährliche Inspektion mit Ölwechsel etc.
Also galt es, wieder knapp vier Stunden mittels einer Bergunternehmung zu überbrücken. Das Ziel diesmal: der Hirschhörndlkopf auf dem mit bis dato noch unbekannten Westanstieg von der Kotalm her.
Zu dieser ging es zügig mit dem Stromradl, Bikedepot an der Alm, wo die Pächter gerade die Zäune herrichten. Durch den lichten Bergwald auf sanft ansteigendem Pfad aussichtsreich hinauf zum Gipfel, von dem man auf eine prima Rundumsicht hat: Walchensee und dahinter die weiß leuchtende Zugspitze, Wetterstein, Karwendel, Rofan, unten das Tal der Jachenau, im Nordwesten der Starnberger See.
Nach einer Brotzeit ging es zurück zum Bike und mit diesem auf einer teils ruppigen Variante zurück nach Jachenau, wo der Wagen schon auf die Abholung wartete. Nächste Woche dann Werkstat-TÜV - mal schauen, wohin es mich dann währenddessen verschlägt.
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Alle Jahre wieder…
Zeit für den Reifenwechsel = Autowerkstatt-Zeitüberbrückungstour in Jachenau.
Es ging, wie schon so oft, auf den Rabenkopf: Mit dem Bike zur Staffelalm, zu Fuß zum Gipfel.
Eine wohlbekannte Tour - was war diesmal erwähnenswert? In Jachenau steht ein Schild, dass der Langenecksattel wegen Bauarbeiten gesperrt ist, für Fußgänger und Radfahrende - das tangiert diese Tour aber nicht. Einen recht neuen Jägerstand habe ich entdeckt. Und was mir auffiel: Ich war heute das einzige männliche Wesen am Rabenkopf - sonst nur junge Mütter und fitte Seniorinnen. Ach ja, der Blick ins Karwendel - da liegt teils noch ordentlich Schnee. Wenn es morgen nicht so superwarm wäre, könnte man glatt an Bike & Ski denken.
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Nach längerer Absenz ging es heute mal wieder ins schöne Sellraintal, wo wir auf dem Parkplatz in Praxmar kurzfristig umdisponierten: Den ursprünglichen Plan, auf die Lampsenspitze zu gehen, verwarfen wir angesichts möglicher Tragestellen zu Beginn, und entschieden uns um für den Zischgeles - für dessen Besteigung beginnt der durchgehende Schnee direkt beim LVS-Checkpoint.
Im Aufstieg nutzten wir fürs erste Steilstück gleich Harscheisen, der Schnee war hart gefroren. Weiter oben, als die Sonne den Morgennebel verdrängte, war der Schnee indes griffig genug. Das galt auch für die Passage vom Skidepot zum Gipfelkreuz, manche zogen Steigeisen an, es ging aber auch so ganz gut.
Die Abfahrt: Oben Pulverschnee, der bisweilen Steine verdeckte, wir haben zum Glück aber keinen erwischt. Unterhalb von ca. 2500 m ging der Pulver dann allmählich in Sulz über, durchweg gut zu fahren. Lawinengefahr war heute keine ersichtlich.
Im Alpengasthof Praxmar ließen wir die schöne Tour gemütlich ausklingen. Übrigens, auf dem Weg zum WC hängt ein eingerahmter Artikel von mir, den ich 2013 im Münchner Merkur über Skitouren auf den Zischgeles geschrieben habe.
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Der ursprüngliche Plan: Sellrain. Aber der LLB war mit heute zu riskant. Also eine chillige Sicherheitstour mit Tourentippchef Bernhard Ziegler - und, wie sich herausgestellte, eine gute Wahl.
Wir haben heute also eine Runde am Spitzingsee gedreht. Erster Aufstieg vom Kurvenlift (Parkplatzgebühr 6 Euro wird streng kontrolliert), Abfahrt in Pulver zur unteren Firstalm. Dann ganz rauf zum Stümpfling, Abfahrt bis Albert-Link-Hütte in einem angenehm fahrbaren Sulzfirn. Nun Aufstieg Nr.3 auf der Grünseeroute; im Aufstieg okay, Abfahrt mit Steinski möglich. Vom Roßkopf zurück zum Kurvenlift; Nordhang verbuckelt, aber gut fahrbar. Unten raus hat die Pistenraupe mittlerweile eine Spurbreite durchpräriert - vielleicht, um im schweren Schnee nebenan da Verletzungsrisiko im wärmebedingten Bremsschnee für weniger routinierte Geländeskifahrer zu reduzieren. Insgesamt heute mich durchaus Gute Bedingungen.
Interessanter Aspekt am Rande: Die rund ums Gipfelkreuz des Roßkopfs einst im Quadrar montierte Gipfelbank existiert nicht mehr - weiß jemand was über Hintergründe oder Verbleib?
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Das gab es in den vergangenen Jahren bei mir noch nie: dass ich bis Mitte März kein einziges Mal mit Tourenski auf dem Brauneck war. Heute also meine späte Brauneckpremiere in diesem Winter, ehe dort der Frühling überhand gewinnt.
Heute war der erste Tag, in dem auf der Wegscheider Seite der Liftbetrieb teils eingestellt wurde - Draxlhangschlepper und Milchhäuslexpress außer Betrieb, Talabfahrt für Liftnutzer gesperrt = Tourengeher haben diese Seite für sich; nur der Ahornvierer im Kotalmkessel läuft noch.
Rauf bin ich über die Waxensteinabfahrt, um diese zu erkunden. Mehrere Tragestellen, im Aufstieg geht’s noch, zum Abfahren nicht mehr lohnend. Ab der Bergstation bis zum Gipfel kein Schnee mehr, alles aper.
Insgesamt Verhältnisse wie sonst Ende April, aber zu Runtercruisen war die Familienabfahrt noch sehr gut: Die Maschinenschneeschneisen haben sich in schönen Firn umgewandelt. Garlandseite hat noch mehr Schnee.
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Route => Skitour Griesnerkar
Vor drei Jahren war ich letztmals im Griesnerkar - damals war die Alm abgebrannt, die Chefin persönlich verkaufte Getränke auf einem kleinen Tisch am Parkplatz. Mittlerweile ist die Alm wieder komplett aufgebaut.
Schnee vom Startpunkt an der Brücke weg, im Wald muss man rauf/runter jeweils etwa 10 Minuten die Skier tragen.
Unterhalb vom Kanonenrohr ist der Schnee zu einer Naturpiste zusammengefahren und nicht immer griffig. Ab ca. 1400 m super frischer Pulverschnee, oben bis zu 40 cm, herrlich zu fahren. Ich habe diesmal den Schlenker über die Fritz-Pflaum-Hütte gemacht und quasi hintenherum zur Goinger Scharte, wo viel Betrieb war; trotzdem war noch Platz für Schwünge in unverspurtem Schnee. Auch Schönewetterfensterl, kleines Törl und alle anderen Scharten wurden heute gemacht.
Ein Wort noch zur Mautstraße (6 Euro): Die hat keine Schranke mehr, sondern Kennzeichenerfassung - wer nicht zahlt, bekommt ne Rechnung über 80 Euro. Mit der Kartenzahlung hatten viele beim Reinfahren Probleme, ich auch - aber beim Rausfahren ging es dann, weil nun das genaue Zeitfenster erfasst ist. Dies als kleiner Tipp.
Ach ja, auf der Heimfahrt war Faschingsumzug in Schwendt, ich kam gerade noch durch. Helau!
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Als ich in der Früh den üblichen Parkplatz am Café Tirolerland (Tagesticket 5 Euro) ansteuerte, wunderte ich mich: komplett leer, noch keiner da. Als ich die Felle aufzog, kam ein vollbesetztes Auto - der Fahrer fragte: Du wagst es? Ja. Das Quartett indes fuhr wieder von dannen.
So kam ich in den Genuss, durch den Neuschnee im mittleren einstelligen Zentimeterbereich zu spuren, als Erster den Gipfel zu erreichen (kurz danach folgten drei Damen).
Zu den Verhältnissen: Im Aufstieg musste ich auf dem Waldwegstück ein paar Minuten tragen, ansonsten durchgehend Schnee. Aber halt superwenig, manchmal zwei Zentimeter. Dort, wo keine Bäume den Schneefall stoppen, ist es besser und mehr. Insgesamt eine knappe, aber robuste Unterlage mit einem Hauch Neuschnee. Aufstieg problemlos, Abfahrt mit dem frischen Pulver auch ganz gut - aber Obacht auf der Forststraße unterhalb der Falkenmoosalm, da gibt es 1-2 steinige Stellen (eine hab ich zu spät gesehen…).
Das Wetter heute: Morgens Nebel und Wolken, die Sonne kam so richtig erst ab 12 Uhr raus - Spätstarter waren im Vorteil.
Fazit: Immer wieder eine schöne Tour, aber ein knapper Meter Neuschnee könnte nicht schaden.
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Von Achenkirch aus ging es heute auf die Seekarspitze. Genug Schnee vom Parkplatz weg. Erst eine Stunde auf der Forststraße zur Koglalm, dann weiter durch lichten Lärchenwald bis zu einem schlecht eingeschneiten Latschengürtel, den zu durchqueren ziemlich mühsam war. Dann den Osthang rauf (vorhandene Spur teils etwas steil angelegt), zuletzt Stapfspur am Grat zum Gipfel. Die Abfahrt: naja. Vielleicht wäre der Osthang die beste Wahl gewesen, aber wir teilten uns auf - einer probierte die Nordvariante (nicht so toll), wir zwei Verbliebenen die Nordostrinnen. In denen windverpresster Pulverschnee, in den Steilstücken (bis 40 Grad) eher unangenehm zu fahren. Weiter unten im Wald dann schwerer, aber gut fahrbarer Pulver, ab der Alm lockeres Rausrutschen. Fazit: Landschaftlich schöne Tour mit imposanten Tiefblicken zum Achensee, wo heute schon die Schiffchen ihre Runde drehten, der skifahrerische Genuss indes hielt sich in Grenzen.
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Seit zig Jahren bin ich im Karwendel auf Tour, aber diesen Zipfel habe ich bislang ausgelassen. Der Markus aus Lenggries lechzte nach einem Berufseinsatz in Afrika nach einem Kontrastprogramm - also ab ins Schneeloch bei der Eppzirler Alm.
Schnee genug ab dem Bahngleis beim Parkplatz, leider bis zur Trinkwasserversorgung geräumt - rauf ging es mit Fellen, runter haben wir dieses Klammstück getragen.
Außer uns war nur noch einer mit MTB und Ski ebenfalls in der Eppzirler Scharte, Richtung Kuhlochspitze sahen wir auch zwei Tourengeher. Ursprünglich hatten wir ans Samstagskar gedacht, aber da erschien uns der Latschengürtel nicht gut genug eingeschneit.
Richtung Eppzirler Scharte sind die Latschen lichter, also nutzten wir dies. In den Weiten des Kars zunehmend Pulverschnee, allerdings schon schwer und teils mit leichter Kruste. In den steilsten Passagen oben abgeblasen und mit Steinen - hier haben wir die Harscheisen eingesetzt.
Nach kurzer Pause ging es zur Abfahrt - etwas diffuse Sicht erforderte erhöhte Aufmerksamkeit im Steilgelände. Die Forststraße rutschte dann gut raus.
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Nach langer Zeit ging es heute mal wieder nach Garmisch. Der Anlass: In meiner Zeitung, dem Münchner Merkur, stelle ich im Journal eine Tour der Rubrik „unterwegs mit…“ vor. Unterwegs war ich heute mit Thomas Neumayr, Autor beim Panico-Alpinverlag - er hat u.a. einen Skitourenführer geschrieben.
Da es für unsere Leser nicht zuuuuu anstrengend oder gar gefährlich sein darf, haben wir uns ein moderates Ziel ausgesucht: den Stuibenkopf.
Mit dem Tourengeherticket (26,50 Euro) ging es per Alpspitzbahn hinauf zum Osterfelderkopf, wo wir mit der Abfahrt starteten bis zur Talstation vom Bernadeinlift. Hier kamen die Felle drauf, und via via Stuibenhütte ging es hinauf zum windumtosten Stuibenkopf mit seinem originellen Gipfelkreuz.
Tolle Landschaft, super Wetter, Schnee naja. Abfahrtsgenuss sieht anders aus, Wind und Regen haben für eine zwar stabile, aber unangenehm zu fahrende Schneedecke gesorgt. Dass die Waldpassage Steine hat, wussten wir vom Aufstieg - 10 Minuten lieber die Ski tragen als sie zu verschrammen.
Dann rauf mit dem Lift, Einkehrhoibe in der Kreuzalm und schließlich die Kandahar runter - die ist momentan noch gut griffig, mit dem Weltcup demnächst könnte es dort eisig werden.
Fazit: landschaftlich eindrucksvolle Tour, bei besserem Schnee herrliche Abfahrt, heute nahezu kein Lawinenrisiko. Und die Stuibenhütte hatte geöffnet.