Perfekter Pulverschnee am Wendelstein, der heute deutlich weniger besucht war als die Lacherspitze (auf die nahezu ein Massenansturm erfolgte). Als wir den Hotelhang hinaufstapften, waren da nur fünf Abfahrtsspuren drin - sehr gute Bedingungen auf der ganzen Tour, weiter unten schaut auch mal das Gras durch die Schneedecke. https://www.tourentipp.com/de/…elstein-Skitour_1810.html
Beiträge von Martin
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1500 Höhenmeter bei miserabler Sicht, aber allerfeinstem Pulverschnee: So gut erwischt man das Brauneck selten, wenn der Fokus auf dem Skifahrerischen liegt und nicht auf der (eh hinlänglich bekannten) Fernsicht.
Also: Zuerst vom Streidlhang rauf zum Gipfel, dann herrliche Abfahrt zum Milchhäusl, Wiederaufstieg auf der offiziellen Tourengeherroute, Umziehen und Brotzeit in der Bergstation, übern Garland zweite Abfahrt.
Pulverschnee noch und nöcher, in flacheren Passagen blieb man fast stecken. Kalter, feiner und frischer Schnee, lautlos und kraftarm zu fahren - einfach herrlich!
Heute nur minimale Arbeiten der Pistenraupen - das dürfte sich schon morgen ändern, da am Samstag der kommerzielle Skibetrieb beginnt.
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Schnelle Vor-dem-Sonntagsdienst-Tour mit meiner Tochter - ganz in der Früh war noch wenig los am Brauneck, das änderte sich rasch. Insgesamt gute Bedigungen, Garlandseite wurde schon gewalzt, obendrauf etwas Neuschnee. Alles prima zu fahren, auch der schon schneemäßig etwas dünnere Streidlhang im Tal - weiter oben indes top Pistentourenverhältnisse. Bergbahn fährt, sonst nix los, nicht mal Parkplatzgebühr wollten sie heute.
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Vom Kurvenlift über den Firstalmkessel in leicht batzigem Schnee recht einsam hinauf zum Stümpfling. Als wir gerade abfellten, kam die Pistenraupe - teils wird schon präpariert. Abfahrt Stümpfling Richtung Valepp gut im Mix zwischen Präparation und „wildem Schnee“. Was sehr negativ auffiel: Viele Aufsteigende vom Stümpflingparkplatz latschten entgegen aller Regeln nicht am Rand, sondern mittig die Piste rauf - super gefährlich, total unnötig und alle vernünftigen Tourengeher leider in Verruf bringend.
Beim zweiten Aufstieg über die Grünseeroute zum Roßkopf trafen wir diese Klientel zum Glück nicht mehr an. Osthang war ein Sulz-Firn-Mix und schön zu fahren. Nordhang präpariert, geht alles ohne Steinski.
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Nach 2x Hochfügen wählten wir heute eine kürzere Anfahrt: zum Achensee. Vorgestern war es dort im Skigebiet der Christlum noch überwiegend grün, doch bei Minusgraden haben die Tiroler schon am Freitag beschneit. Und dann kam der natürliche Neuschnee - würde er reichen? Ja!! 20 bis 40 cm Pulverschnee im Mix mit Maschinenschnee, Aufstieg eh kein Problem, aber auch die Abfahrt ging trotz etwas Bodenkontakt dank der grasigen Hänge nahezu kratzerfrei. Schöne Pulverschneeschwünge waren möglich, wenig Leute unterwegs, Parken gratis - ein gelungener Pistentourentag.
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Ob schon was im freien Gelände geht? Mit Steinski sicher, aber wir hatten gute Bretter dabei und wählten für diese zum Einlaufen in die neue Saison die vom Wochenende her präparierte Piste. Die gehörte heute allein den vielen Tourengehern, ein paar schwärmten auch Richtung Gilfert aus. Reichlich Naturschnee schon am Parkplatz (5 Euro), trotzdem liefen morgens noch ein paar Schneekanonen. Jenseits der am Wochenende gewalzten Pisten (da war zwei Tage kommerzieller Skibetrieb) fluffiger Pulver, 50 cm und mehr. Fazit: perfekt zum lockeren Umstellen von Sommer- auf Wintermodus. Wenn es nochmal draufschneit, wird es inneralpin ab 1300 m richtig gut.
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Schöne Wanderung auf den höchsten Berg der Insel Hydra. Aufstieg übers Kloster, danach über Episkopi weiter bis nach Bisti (insgesamt knapp 1000 Hm), nach Schwimmstopp zurück mit dem Schiff.
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Nach langer Zeit wollte ich mal wieder auf den Wörner - beim Stöbern hier in TT habe ich festgestellt, dass die Tourenbeschreibung von mir ist; muss etwa 15 Jahre her sein, denke ich:
https://www.tourentipp.com/de/…rgtour-Karwendel_809.html
Der Berg hat sich seitdem nicht verändert - was neu ist: dass sie am Parkplatz jetzt 5 Euro wollen, aber nur Münzen nehmen, Hat man davon nicht genug, muss man - so wie ich heute - eine Parkapp runterladen, sich registrieren etc - mit 15 Minuten Digitalbezahlverspätung durfte ich endlich los…
Das Pedelec ist nützlich für die ersten 600 Hm, weiter zu Fuß zum Wörnersattel, nun Steinschlaghelm auf und 500 Hm durchaus anspruchsvoll hinauf; das Klettergelände ist nie schwieriger als II, verlangt aber permanent höchste Konzentration.
Die Tourbedingungen sind aktuell bestens, keine Schneereste, alles trocken und sehr gut markiert. Hält man sich brav an die vielen roten Punkte, ist das Gestein auch relativ fest.
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Mit dem Mountainbike ca. 800 Höhenmeter hinauf zum Haberspitz. Dort Bikedepot und in 20 Minuten zu Fuß zum kecken Felszacken des Friedenrath mit toller Aussicht! Retour zum Bike und mit diesem noch auf ein Weißbier zur Piesenhausener Hochalm mit schönem Blick in den Wilden Kaiser und in die Hohen Tauern.
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Bergfreunde aufgepasst: Ich gebe meine alpinen Magazine und Hefte gegen sinnvolles Gebot in gute Hände ab. „Bergsteiger“ und „Alpin“ seit ca. 2007, dazu „Panorama“ sowie etwa 60 Bände des einstigen Kultmagazins „Berge“.
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Die Touren rund ums Karwendelhaus kenne ich so ziemlich alle - nur den Brendelsteig mit der Überschreitung der drei Ödkarspitzen hatte ich noch nie gemacht. Also dann...
Weil die eigentliche Tour ja am Karwendelhaus beginnt, ging es dorthin mit dem Pedelec-MTB in flotten 54 Minuten ab der Mautstelle in Hinterriss (übrigens, weil manche ja glauben, so ein E-Bike fährt den Berg von selbst hinauf: Irrtum, der Puls war durchweg zwischen 140 und 150 - es geht halt nur schneller, und das was ja das Ziel, nämlich zügig am Karwendelhaus zu sein).
Der Rest zu Fuß: zwischen den Lawinenverbauungen hinauf ins untere Schlauchkar bis zum Abzweig Brendelsteig. Ein paar bröselige Kletterstellen sind anfangs dabei, nix Wildes - danach durch mondähnliche Landschaft auf die Westliche Ödkarspitze. In typischem Karwendelbruch hinüber auf die Mittlere und weiter auf die Östliche Ödkarspitze. Der anspruchsvollste Teil des Brendelsteigs ist wohl der Abstieg hinunter zum Birkkarhütterl mit nicht immer ganz festen Drahtseilversicherungen, viel bröseligem Gestein, einer gewissen Luftigkeit und Potenzial für Verhauer (wenn man dem falschen Band folgt). Im Vergleich dazu ist die Birkkarspitze in Auf- und Abstieg der reinste Spaziergang.
Hinunter durchs Schlauchkar zum Apres-Weißbier am Karwendelhaus, ehe es sich in der Abendsonne angenehm hinunter zum Kleinen Ahornboden und weiter durchs Johannistal nach Hinterrss rollte.
Schöne Runde mit insgesamt knapp 2300 Höhenmetern (davon etwa 1000 mit dem Bike).
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Von Hintersee im BGL auf dem Böslsteig hinauf zum Wagendrischlhorn Normalweg), über den Klettersteig zur Mayerbachscharte und weiter über den Schaflsteig ins Klausbachtal (dort zurück mit dem Bus). In der Summe 1640 Hm, Klettersteigschwierigkeiten bis C, dazu teils ausgesetzte, aber einfache Kletterstellen (II).
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An der Rofanseilbahn in Maurach verlangen sie jetzt 8 Euro Tagesparkgebühr - die wird beim Kauf eines Bergbahntickets zwar erstattet. Blöd bloß, dass a) der Parkplatzkassenautomat nur Münzen nimmt (Kartenzahlung funktioniert nicht, Scheine nimmt er nicht), man also erst an der Bergbahnkasse wechseln muss, sich dann neu am einzigen Kassenautomaten anstellt und im zweiten Anlauf an der Bergbahnkasse Ticket minus Erstattung bekommt. Sinnvolles Corona-Kontaktmanagement sieht anders aus...
Die Tour an sich: prima: Über den alten Normalweg auf die Haidachstellwand, im Abstieg über den ersten Teil des Fünf-Finger-Klettersteigs hinunter zum Krahnsattel (B/C), dort erste Brotzeitpause. Dann rüber zum Roßkopf und den steilen Klettersteih mit senkrechten bis abdrängenden Passagen (C/D) hinauf zum Gipfelkreuz, kurzer Abstieg ins Wandergelände - die restlichen drei Klettersteiggipfel haben wir uns fürs nächste Mal aufgehoben und lieber ein flüssiges Brot aus der Dose genossen.
Die Klettersteige sind prima gesichert, man sollte sie aber nicht unterschätzen in puncto mentalen und physischen Anforderungen.
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Für mich ist die Zugspitzbesteigung über die Höllentalroute die wohl schönste Bergtour in Deutschland - die abwechslungsreiche Kombination aus wilder Klamm, Wandergelände, ersten Klettersteigpassagen, wieder Wandergelände mit Nepal-Flair, Gletscherpassage und finaler Kletterei macht für mich den Reiz aus. Deshalb mache ich diese Tour immer wieder gern, so wie heute.
Und so gut wie heute (natürlich auch in den nächsten Tagen) sind die Verhältnisse nicht immer. Man kann sie getrost als optimal bezeichnen. Nach er erfrischenden Klamm um 7.45 Uhr ein Frühstücksradler (5,20 Euro) in der neuen Höllentalangerhütte, weiter zu Leiter un Brett (wo der Stau sich vor uns wie von Geisterhand aufgelöst hatte). Über den grünen Buckel zum Gletscher, der früh beginnt und eine gute, teils etwas steil angelete Stapfspur hat. Ich bin alles ohne Steigeisen/PIckel gegangen - wer sich unsicher fühlt, sollte nicht so spartanisch unterwegs sein. Die Randkluft: am oberen (linken) Einstieg perfekt einfach, die beiden Varianten rechts davon nicht erreichbar. 8 Minuten Stau an der Randkluft das war für solch einen Schönwettersamstag okay. Danach, im Klettersteig, gab es einige Bremser; u.a. einen Holländer, der zusätzlich zum Klettersteigset eine Steigklemme ins Drahtseil einhängte und eeeewig brauchte. Da half nur beherztes und ungesichertes Überholen - nach sechseinhalb Stunden Aufstieg war der Gipfel erreicht, ohne die Stockungen wäre es schneller gegangen.
Fazit: Immer wieder eine tolle Tour - und besser als im Moment können die Verhältnisse kaum sein.
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Zehn Jahre nach meinem letzten Besuch ging's mal wieder auf die Vogelkarspitze (https://www.tourentipp.com/de/…ur-Karwendelhaus_742.html). Die Tageshitze umging ich durch einen sehr zeitigen Aufbruch (6.30 Uhr im Risstal). Mit dem MTB durchs Johannistal in den Kleinen Ahornboden, hinauf zum morgens noch einsamen Hochalmsattel und weiter zum Bikedepot. Beim Weiterweg zu Fuß traf ich auf ca. 25 Gämsen, drei Murmeltiere und eine Schlange sowie im Abstieg auf einen weiteren Gipfelstürmer. Tolle Aussicht von diesem ruhigen Gipfel (das Gipfekbuch reicht zurück bis 2002). Die Schrofen ließen sich gut gehen, im oberen Teil ist der Fels teils brüchig-bröselig. Zwischendurch Mini-Schneefelder zur Erfrischung. Trotz gelegentlicher Steinmandl braucht man ein gewisses Gespür für die Wegfindung - gegenüber an der markierten Östlichen Karwendelspitze war deutlich mehr los. Danach noch kurz ein Abstecher ins Karwendelhaus zum Andi Ruech, der diesmal eine mir bis dato unbekannte Spezialität einschenkte: Latschenschnaps.
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Unterwegs auf https://www.tourentipp.com/de/…ountainbiketour_1832.html
Heute mal Strom-Experiment in den Bergen: Wie weit komme ich mit meinem MTB-Pedelec? Die Teststrecke: Karwendelrunde (68 km, 1800 Höhenmeter). Das Bike: Trek Rail 9.8 mit aufgeladenem 625er Akku und Bosch Performance CX-Motor. Ergebnis: Test locker bestanden - dank sehr biobikemäßiger Fahrweise zu Beginn schaffte ich 990 Höhenmeter mit den ersten 20 Prozent Strom (von Hinterriss bis zum Karwendelsteg = zwei satte Anstiege im Eco-Modus), am Ende hatte ich 35 Prozent Akku-Reserve (2000 plus x wären in diesem Stil also gegangen).
Und sonst: Herrliche Landschaft - und den Andreas Ruech habe ich beim verdienten Weißbier am Karwendelhaus leider knapp verpasst. Schneelage: In der Abfahrt vom Hochalmsattel zum kleinen Ahornboden zwei kleine Schneefelder auf Höhe der Kaltwasserkarspotze, 2x20 Meter schieben (willkommene Erfrischung).
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Vom Wanderparkplatz in Geitau (5 Euro Tagesgebühr, Parkster-App macht's online für Kleingeldmuffel) mit dem Mountainbike über die Schellenbergalm zum Soinsee (am Schluss sehr steile Auffahrt, E-Zusatzantrieb ist hier hilfreich). Dort Radldepot und zu Fuß über Ruchenkopfhütte und Gamswandhütte über einen unmarkierten, aber unschwierigen Steig auf die eher unbekannte Gamswand (Gipfelbuch reicht bis 2013 zurück). Ein wenig Klein-Kanada in Bayern - und die angekündigten Gewitter blieben zumindest am zeitigen Vormittag noch aus.
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In Kühtai sind noch vom Parkplatz weg Skitouren möglich. Wir hatten us heute für den Sulzkogel entschieden, der seinem Namen alle Ehre machte: Sulz im steilen Gipfelhang, tiefer Sulz bis Sumpf bei der weiteren Abfahrt Richtung Speichersee. Sumpfkogel wäre auch ein passender Gipfelname. Anders als an der Rotbachlspitze gestern war der Schnee heute nach bewölkter Nacht und bei wärmeren Temperaturen nicht mehr durchgefroren. Keine Chance auf schönen Firn. Immerhin, vom Skidepot zum Gipfel gibt es eine gute Stapfspur. Im Stausee ist extrem weng Wasser, die Spur verläuft entsprechend tief - das Rumgerutsche auf Schollen ud Platten hat etwas Arktisches. Skifahrerisch die schönsten Hänge waren die am Schluss vom Graf-Ferdinand-Haus hinunter zur Alpenrose. Prognose: Schnee hat es noch genug, aber die Qualität...
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Vom Zamsgatterl am Schlegeis knapp 3 km Fußmarsch, ab dann mit Skiern durchgehend Schnee bis zum Gipfel. Die Westexposition blieb im Aufstieg recht hart, Harscheisen waren kein Luxus im ewa 35 Grad steilen Gipfelhang. Sehr konzentriertes Steigen nötig, mit Skiern bis zum aussichtsreichen Gipfel auf der Grenze zwischen Österreich und Italien. Abfahrt um 12 Uhr - oben noch hart, ab etwa 2700 m perfekter Firn. Geringes Lawinenrisiko heute, eher die Gefahr des Abrutschens im Aufstieg.
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Vom Parkplatz am Alpengasthof Praxmar (hat geöffnet fürs Apres-Weißbier) muss man die Ski nur die erste "grüne Stufe" hinauftragen, etwa 20 Minuten. Ab dann durchgehende Schneedecke mit sehr guten Verhältnissen: oben windverpresster Pulver, unten herrlicher Firn. Und kein Buckelpisten-Massenandrang mehr wie im Hochwinter: Heute waren insgesamt sieben Skitourengeher unterwegs.
Was das Thema Einreise nach Österreich angeht: a) unbedingt vorher die digitale Online-Anmeldung ausfüllen (Pre Travel Clearance) und b) die nötigen 3-G-Unterlagen parat haben (nur Geimpfte, Genesene oder Getestete dürfen über die Grenze); hat man alles ordnungsgemäß dabei, dauert der reguläre Grenzübertritt keine 2 Minuten (so jedenfalls heute in Scharnitz).