Beiträge von tt redaktion

    Ähnlich wie beim Klettern gibt es in der Schweiz jetzt Gefahrenstufe Plus und Minus - also z.B. einen 3-, das die Gefahrenstufe im unteren Bereich hinweisen. (+) auf den höheren Bereich und ein (=) auf die Mitte.


    Weitere Infos siehe Unterteilung der Gefahrenstufen im Lawinenbulletin


    Ab diesem Winter unterteilt das SLF die Gefahrenstufen im Lawinenbulletin feiner. Die neue Zwischenstufe gibt an, ob die Gefahr eher im unteren Bereich, etwa in der Mitte oder eher im oberen Bereich der Gefahrenstufe liegt. Anwenderinnen und Anwender erhalten damit eine zusätzliche Information für die Einschätzung des Risikos.

    „Wir haben letztes Jahr erfolgreich unser erstes Evaluation Camp gestartet und freuen uns jetzt auf die zweite Auflage“, erklärt Michael Schott aus dem VDBS-Präsidium. „Ziel ist es, dass sich Interessierte ohne jeden Druck ein Bild über ihr eigenes Leistungsniveau bilden können und mehr Einblicke in das Berufsbild erhalten. Darum liegt der Fokus des Wochenendes auch klar auf der Praxis. An zwei Tourentagen werden wir viel am Fels unterwegs sein und immer wieder Zeit für ein persönliches Feedback haben.“


    Der VDBS möchte mit diesem Angebot ein einfaches Kennenlernen des Berufs ermöglichen, ohne den Prüfungsstress des Eignungstests, der vor jedem Ausbildungsstart verpflichtend ist. Thematisch liegt der Schwerpunkt des Wochenendes auf den Punkten Sicherungstheorie, Standplatzbau, alpines Sichern und zügiges Seilmanagement. In drei Gruppen werden die insgesamt 16 Teilnehmer*innen dabei im Umfeld der Blaueishütte unterwegs sein. Umfangreiches Feedback der Coaches soll dabei helfen, den eigenen Wissensstand besser einschätzen zu können. Dazu wird es Tipps für den weiteren beruflichen Werdegang geben. Die Anmeldung für das Camp erfolgt zwischen 01. und 15.08.2022 auf http://www.vdbs.de. Vorausgesetzt wird ein Sportkletter-Niveau im VI. Grad, erste Erfahrungen im Begehen von Mehrseillängen-Touren sowie ein grundsätzliches Interesse an der Berufsausbildung zum Berg-und Skiführer. Die Teilnahme ist kostenlos, Übernachtung und Verpflegung müssen selbst getragen werden. Unter allen Anmeldungen werden 16 Teilnehmer*innen per Losverfahren ermittelt und bis 18.08.2022 informiert.

    Am vergangenen Wochenende wurde ein Braunbär im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in der Region südlich der B307 von einer Wildtierkamera fotografiert. Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern wurden informiert. Bayern ist mit einem Managementplan auf diese Situation vorbereitet.


    Die letzten Nachweise eines Braunbären in Bayern stammen aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen von Ende April und Anfang Mai. Ob es sich um dasselbe Tier handelt, ist unklar.


    Über die Sichtungsmeldung eines Braunbären am vergangenen Wochenende in der Tiroler Gemeinde Langkampfen haben die österreichischen Behörden informiert.


    Verhaltensregeln und häufig gestellte Fragen (FAQs) finden Sie auf den Internetseiten des LfU unter: https://www.lfu.bayern.de/natu…r/baer/faq_baer/index.htm


    So ist bei Aufenthalten in der Natur z. B. auf einem Wanderausflug wichtig, sehr genau darauf zu achten, in der Natur keine Essensreste und keinen Müll zurückzulassen.


    Die nächste Bärenpopulation befindet sich im italienischen Trentino, etwa 120 km von Bayern entfernt. Eine Bärenpopulation breitet sich nur sehr langsam aus. Es wird nicht davon ausgegangen, dass sich Bären in Bayern dauerhaft ansiedeln.


    Junge Männchen streifen auf der Suche nach einem Weibchen zum Teil sehr weit umher. Dabei können sie mehrere Monate oder wenige Jahre unterwegs sein. Finden sie keine Partnerin, kehren sie wieder in ihre Heimat zurück.

    SCHÜTZENHEISST HANDELN


    ORTOVOX LAUNCHT protACT ACADEMY LAB NEUE MULTIMEDIALE PLATTFORM FÜR NACHHALTIGEREN UND SOZIALVERTRÄGLICHEREN BERGSPORT


    Wie kaum ein anderer Akteur in der Outdoor-Branche steht der Taufkirchner Bergsportspezialist Ortovox für Sicherheit am Berg. Seit 1980 schützt Ortovox BergsteigerInnen mit LVS-Geräten, seit 1988 mit vor Wetterbedingungenschützender Bekleidung. 2008 wurde dann mit der Safety Academy der Grundstein für das On-und Offline-Ausbildungsprogramm gelegt. Das Ziel ist immer gleich: Geschützt werden die BergsteigerInnen –und die Berge selbst. Bereits 2017 wurde das Ziel ausgerufen, das Unternehmen bis 2024 klimaneutral zu gestalten, ein Ziel, dem sich Ortovox mit großen Schritten nähert.


    Die immer drastischer sichtbareren Auswirkungen des Klimawandels sind für Ortovox jetzt Anlass, die multimediale Informationsplattform protACT LAB zu launchen. Siebietet Inspirationen und Informationen für die Bergsport-Community für einen nachhaltigeren und sozialverträglicheren Bergsport: Wie können kleinere Schäden an Produkten repariert werden? Wie kann ohne großen Aufwand die Anreise in die Berge nachhaltiger gestaltet werden? Welche Auswirkungen hat der Bergsport auf den Klimawandel? Neben konkreten Anregungen und „mountain hacks“ zeigt das protACT Lab beeindruckende Zahlen zum Klimawandel und inspiriert durch vielfältige Geschichten, von der Alpinkletterin Lena Müller bis hin zu Wasser-und Pflanzenkunde.

    „Wir wissen, dass wir Teil des Problems sind–aber wir wissen auch, dass wir Teil der Lösung sein können“, sagt Christian Schneidermeier, Geschäftsführer von Ortovox. „Es ist an der Zeit, über die Herstellung von fairen, nachhaltigen Produkten hinaus, Dinge zu bewegen, Vorbild zu sein und die Bergsport-Community zu inspirieren. Das ist der Ansporn zur Gründung des neuen protACT LABs. Ihr Ziel ist es, das zu schützen, was wir lieben.“ Das protACT LAB ist seit dem 23.05.2022 unter www.ortovox.com/de/protact-academy-labonline. Es bietet multimedial aufbereitete Tutorials, die zu kleinen Veränderungen im eigenen Verhalten motivieren und das Potential der gesamten Bergsport-Community mobilisieren sollen. Mit einem Fokus auf die Themen Mobilität, Bewusst am Berg, Reflektierter Konsum sowie Pflege & Reparaturzeigt das protACT LAB die Vielfalt der Anknüpfungspunkte, die jede*r einzelne hat, um sich und das eigene Verhalten im Bergsport zu hinterfragen.



    Mobilität


    13 Milliarden Kilometer legen allein die 1,4 Millionen Mitglieder des Deutschen Alpenvereins im Auto zurück –pro Saison. Die Zahl veranschaulicht, wie massiv die Möglichkeiten zu handeln sind und dass bereits kleine Schritte von Einzelnen eine Auswirkung haben. Das Kapitel „Mobilität“ erklärtauch die alpinenAuswirkungen: So stoßenBergsportlerInnen beim Klettern jährlich3494 kg CO2 aus –das entspricht rechnerisch dem Abschmelzen von 10,5m2arkischen Eises. Rund 2.600 kg davon entfallen auf An-und Abreise: Der größte Hebel liegt alsoin der Änderung des Mobilitätsverhaltens. In diesem Abschnitt werden einfache Tools und Initiativen vorgestellt, die kleine Schritte erleichtern, die in ihrer Summe eine deutliche Auswirkung haben.


    Bewusst am Berg


    Likes oder Erlebnisse sammeln? Wieviel trägt die Bergsport-Community mit ihrem Social Media Hype einzelner Locations selbst zu überfüllten Parkplätzen und Touren bei und was könnten Alternativen sein? Der Bereich „Bewusst am Berg“ regt zum Nachdenken an und zeigt Alternativen. Darüber hinaus zeigt er, was es neben Likes und Rekorden zu entdecken gibt im Gebirge –allein rund 4.500 Pflanzenarten wachsen hier. Kann das Wasser aus dem klaren Bach getrunken werden? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Spuren und Fährten und wann setzt der Fuchs zum Trab an?


    Reflektierter Konsum


    Bis zu 10 % der weltweiten CO2-Emissionen gehen auf das Konto der Textilindustrie –ein höherer Anteil als Luft-und Schifffahrt zusammen einnehmen. Der Hebel der BergsportlerInnen ist also groß. Rund 400.000 t Textilien landen allein in Deutschland jedes Jahr auf dem Müll. Der Anteil an Bio-Textilien in deutschen Kleiderschränken liegt im Schnitt bei unter 1 %. Sage und schreibe 20 % des weltweiten Pestizideinsatzes gehen auf die Baumwollproduktion zurück –all das sind Zahlen, die erschrecken und nachdenklich machen. Im Kapitel „Reflektierter Konsum“ wird Aufklärung im Label-Dschungel geschaffen sowie zu Kaufalternativen angeregt.


    Pflege & Reparatur


    Mit wenigen, einfachen Handgriffen können viele kleinere Schäden an Kleidung und Ausrüstung oftmals unkompliziert repariert werden–ein wichtiger Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit Ausrüstung. Die richtige Pflege kann die Lebensdauer eines Produkts wesentlich verlängern, angesichts von rund 40% neuer Textilien, die mehr oder weniger ungetragen bleiben, eine wichtige Maßnahme. Von richtigen Waschen einer Hardshell (wieviel mehr Strom verbraucht eigentlich eine Waschmaschine, die bei 60°C läuft im Vergleich zu einer 30°C-Wäsche?) über das Entfernen von Pilling gibt das Kapitel einen Überblick zum Thema Pfege & Reparatur. Unterhaltsame Videos ergänzen einfache Lösungen für die häufigsten Pflegearbeiten, vom Reparieren von Reißverschlüssen bis hin zum Reinigen von Kletterverschlüssen und Flicken von kleinen Löchern.

    Das Softwareupdate ist für alle ZOOM+ LVS-Geräte möglich. Es ist nicht sicherheitsrelevant.


    Bevor die Lawinen-Notfallausrüstung in die Sommerpause geht, macht der Bergsportexperte Ortovox auf das Softwareupdate 2.2 für das ORTOVOX ZOOM+ LVS-Gerät aufmerksam. Das Update bezieht sich auf die Suchfunktion und ermöglicht eine stabilere Signalsuche. Eine regelmäßige Überprüfung des LVS-Gerätes, ein professioneller Service alle zwei Jahre sowie die Aktualisierung der Funktionalität durch Softwareupdates sind Teil des professionellen Umgangs mit Notfallausrüstung und werden ausdrücklich von ORTOVOX empfohlen.


    Nutzerinnen und Nutzer können ihr Gerät unter diesem Link registrieren: https://www.ortovox.com/service-hub. Sie werden dann über die notwendigen Schritte für den Geräteversand informiert.

    Startschuss in die zweite Saison für den Münchner Bergbus


    Der Münchner Bergbus fährt auch 2022 wieder: Die Pressekonferenz des Mobilitätsprojekts des Alpenvereins München & Oberland markiert den Startschuss in die zweite Saison nach einer gelungenen Pilotphase im vergangenen Jahr. Bei der Pressekonferenz auf dem Münchner Marienplatz wurden neben einer neuen Linie alle Neuerungen für die Saison 2022 vorgestellt.




    Ab dem 30. April öffnen sich wieder jedes Wochenende die Türen des Münchner Bergbusses für Berg- und Naturfreunde, die auf entspannte und nachhaltigere Weise in die Alpen wollen. Das Mobilitätsprojekt des Alpenvereins München & Oberland schafft mit dem Angebot eine sinnvolle Alternative zum Individualverkehr, der in den vergangenen Jahren zu einer Belastung der Verkehrsinfrastruktur in einigen alpinen Regionen geworden ist.


    „Besonders in den beiden letzten Jahren – aber auch schon zuvor – haben wir einen Stadt-Land-Konflikt, beziehungsweise dessen Verschärfung registriert. Der Anreiz, ihre Wochenenden in den Bergen zu verbringen, ist für viele Münchner*innen verständlicherweise immer noch sehr hoch. Dies führt aber gerade in diesen Zeiten zu einem extremen Verkehrsaufkommen, das nicht zuletzt bei den Einheimischen für Unmut sorgt. Wochenendstaus auf dem Weg zu den einschlägigen Zielen frustrieren natürlich auch die Autofahrer*innen. Mit dem Münchner Bergbus haben wir im letzten Jahr ein Pilotprojekt gestartet, welches wir für dieses Jahr eine Stufe weiterentwickelt haben“, so Dr. Matthias Ballweg, Vorsitzender der Sektion Oberland des Deutschen Alpenvereins und Initiator des Münchner Bergbus.


    „In diesem Jahr sind wir stolz, eine neue Linie in Richtung Leitzach- und Ursprungtal sowie günstige Familienpreise anbieten zu können. Als Alpenverein versuchen wir, unserer Verantwortung der Natur gegenüber gerecht zu werden, indem wir eine praxisrelevante Lösung für ein sich verschärfendes Problem präsentieren und kontinuierlich weiter ausbauen und verbessern wollen.“


    Starke Unterstützung erfährt der Münchner Bergbus vom Sponsor Globetrotter, sowie der Landeshauptstadt München, bei der Pressekonferenz vertreten von der zweiten und dritten Bürgermeisterin Münchens, Katrin Habenschaden und Verena Dietl, die das als Pilotprojekt gestartete Angebot bereits 2021 mit begleitet haben:

    Kathrin Habenschaden: „Der Münchner Bergbus ist ein Multitalent. Er schont das Klima, entlastet Straßen und Ortschaften vom Autoverkehr und eröffnet den Münchner*innen neue Ziele abseits der Bahnstrecken. Die meisten Alpinist*innen sind auf den Schutz der Umwelt bedacht, und dieser Schutz beginnt schon bei der Wahl des Verkehrsmittels. Im Angesicht der Klimakrise und einer ächzenden Alpenregion ist der Bergbus ein hervorragendes Beispiel für verträgliche Mobilität. Als passionierte Bergsportlerin habe ich das Projekt des DAV von Beginn an begeistert unterstützt. Ich wünsche allen Bergfexen eine schöne Wander- und Klettersaison und dem Bergbus allzeit sichere Fahrt.“


    Ab 30. April nimmt der Münchner Bergbus dann seinen regulären Wochenend-Betrieb auf: Jeweils vier Busse werden zunächst pro Wochenende eingesetzt: Am Samstag eine Linie in Richtung Chiemgau und eine in Richtung Blauberge/Rofan. Sonntags fährt der Bus ebenfalls in den Chiemgau und über das Leitzachtal und den Ursprungpass nach Thiersee. Letztere Linie wurde als bisher schwer öffentlich zu erreichende Destination für dieses Jahr mit ins Programm aufgenommen.


    Tickets für den Münchner Bergbus gibt es auf der Buchungsplattform, es besteht zudem die Möglichkeit, Fahrräder, Kinderwägen oder Kletterausrüstung mitzunehmen. Für Mitglieder des DAV gibt es außerdem einen Rabatt.


    Alle Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten, Haltestellen, Linien und Ticketpreise findet man auf der Website der Alpenvereins München & Oberland:

    www.muenchnerbergbus.de

    Das klingt doch wirklich vielversprechend!


    Michael Reiser (33) wird neuer Pächter und Wirt auf dem Taubensteinhaus, das die Sektion München des Deutschen Alpenvereins e. V. Ende Februar von der Sektion Bergbund München übernommen hat. Für die im Juni 2022 geplante Eröffnung des Taubensteinhauses konnte Michael Reiser bereits ein vierköpfiges Team mit jahrelanger gastronomischer Erfahrung zusammenstellen. Reiser: „Wir werden auf dem Taubensteinhaus typische alpine Kost anbieten. Alle Zutaten werden vorzugsweise aus der Region – zum Teil sogar vom familieneigenen Hof bei Miesbach - stammen und höchsten Ansprüchen an Qualität genügen. Das Angebot wird ganz selbstverständlich Veganer, Vegetarier und Fleischliebhaber ansprechen.“ Michael Reiser weiter: „Der Spitzing ist mein zweites Wohnzimmer. Ich kenn hier jeden Gipfel und jeden Weg, bin selber zu allen Jahreszeiten hier in der Region unterwegs – auf Skiern, dem Radl oder zu Fuß.“



    Zur Person: Michael Reiser (33) wurde in Tegernsee geboren. Nach seiner Schulzeit absolvierte er erfolgreich eine Ausbildung zum Koch beim ehemaligen Gasthaus Sachs in Neuhaus. Nach ersten Erfahrungen im Alpenhof Bayerischzell war er auf mehreren Hütten im Spitzinggebiet tätig. So kann er auf Erfahrungen auf dem DAV-Haus Spitzingsee, der Oberen Maxlrainer Alm und zuletzt der Schönfeldhütte zurückgreifen. Michael Reiser wohnt zusammen mit seiner Freundin Lena (34) und dem gemeinsamen Sohn Xaver (1) in der Nähe von Fischbachau.


    Günther Manstorfer, Vorstand der Sektion München: „Genau diese Kombination aus Küchen- wie Hüttenerfahrung und Gebietskenntnis haben wir gesucht. Michael konnte sich daher mühelos gegen mehrere Kandidaten und Kandidatinnen durchsetzen. Wir wünschen ihm für den Start in einigen Wochen, sowie für die erste Saison und die gemeinsame Zukunft alles erdenklich Gute.“

    Unser Partner SALEWA veranstaltet 2022 einen Alpine Campus in Südtirol - ein tolle Möglichkeit für alle Bergsportinteressierten ihre praktische wie theoretische Bergsport-Kompetenz zu erweitern. Hier die Termine für Anfäüger und Fortgeschrittene.

    • Ski Touring I - Anfänger - Ort: Bergheim in Innervillgraten
    • Klettern I – Anfänger - Ort: Dolomiten (Übernachtung in Zelten)
    • Klettern II – Fortgeschrittene - Ort: Dolomiten (Übernachtung in Zelten)

    Die Anmeldung zum Salewa Alpine Campus ist ab sofort möglich unter: Alpine Campus



    Der Bergsport wird diverser, zu den klassischen Disziplinen kommen neue Spielarten dazu. Junge Athleten kombinieren Aktivitäten und verschieben ihre Leistungsgrenzen. Gleichzeitig wächst die Community, das Interesse am Bergsport nimmt zu und neben dem Leistungsgedanken rücken die Berge als Natur- und Kulturraum ins Licht junger Generationen.


    Salewa öffnet im Frühjahr 2022 ein bisher internes Format für alle Bergsportler*innen und bietet an vier Terminen einen „Alpine Campus“ in Südtirol an.


    Skibergsteigen und Klettern (I + II) – die alpinen Disziplinen für die drei dreitägigen Salewa Alpine Campus Termine sind gesetzt. Der Grundgedanke des von Passion geprägten neuen Formats lautet: Mit- und Voneinander lernen, Gleichgesinnte treffen, alpine Momente teilen und den eigenen Horizont erweitern. Mountain Guides der Südtiroler Alpinschule Globo Alpin leiten die drei Salewa Alpine Campus Workshops „Skimountaineering“, „Klettern Grundkurs“ sowie „Klettern Aufbaukurs“. Bei den kostenpflichtig buchbaren Terminen werden auch Salewa Athleten gastieren und ihre Erfahrungen teilen. „Die Teilnehmer lernen, den Berg unter unterschiedlichen Aspekten zu lesen und dann ihre Aktivitäten umsichtig zu planen“, sagt Thomas Aichner, Marketing Director Salewa.



    Erfahrene, in der Szene vernetzte Bergsteiger*innen fühlen sich in den Bergen daheim und wissen, worauf es beim Alpinsport ankommt. Für andere hingegen ist alpines Terrain Neuland und der Umgang mit den alpinen Gefahren birgt viele Fragezeichen. Die Südtiroler Bergsteigermarke Salewa etabliert mit dem Alpine Campus ein neues Format, das sowohl Einsteigern als auch Erfahrenen am Berg zentrale Inhalte vermittelt. Gemeinsam mit dem langjährigen Partner, der Alpinschule Globo Alpin, stellt Salewa ein ganzheitliches Programm vor, das wesentliche Verhaltensweisen schult, alpine Kompetenz nach aktuellen Standards vermittelt und Bergsportbegeisterten den Lebensraum Berg näherbringt. Inhaltlich vermittelt der Alpine Campus den Zugang zum Berg als Raum für alpine Aktivitäten, aber auch als Natur- und Kulturraum. Alle Teilnehmer*innen lernen, die Bergwelt und ihre Gegebenheiten besser einzuschätzen und erhalten damit eine wertvolle Basis für ihr eigenes Handeln. Dazu kommen die Grundlagen des Alpinkletterns sowie des Skibergsteigens, für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. „Abgerundet wird das Konzept durch einen Fokus auf das Gemeinschaftsgefühl, das wir durch gemeinsames Kochen, Organisieren und Planen der einzelnen Aktivitäten fördern“, erklärt Thomas

    Aichner. Damit ist der Salewa Alpine Campus eine Art „Lebensschule für die Berge“ und somit weit mehr, als ein reiner Kletter- oder Skitourenkurs.

    Folgende Meldung hat uns vom Lawinenwarndienst Bayern erreicht:

    Lawinenabgang mit Personenbeteiligung

    12.12.2021, 16:13 Uhr, - 12.12.2021, 16:13 Uhr Schönberg (1620m)

    Am Samstag wurde gegen 10:30 Uhr eine mittelgroße Schneebrettlawine im Südhang unterhalb des Gipfels am Schönberg bei Lenggries ausgelöst. Eine Person trat zu Fuß in den Hang, um eine weggeflogene Jacke zurückzuholen und löste dabei unterhalb der Wechte ein Schneebrett aus. Die Person wurde ca.150m mit hinabgeriss. Sie war zwischenzeitlich ganz- am Ende noch teilverschüttet und konnte unverletzt befreit werden.

    DAV: Erstmals eigene ausgeschilderte Nachtskitour am Taubenstein


    Seit dieser Wintersaison 2021 / 2022 wird erstmals eine eigene Nachtskitour am Taubenstein offiziell ausgeschildert: Dafür haben sich in einem Gemeinschaftsprojekt Partner aus Tourismus, Gemeinde, Naturschutz, dem Deutschen Alpenverein (DAV) sowie den Grundstücksbesitzern wie den Bayerischen Staatsforsten zusammengetan und eine naturverträgliche und attraktive Route gefunden.



    Skitourengehen boomt – und das auch zunehmend in der Dämmerung oder bei Nacht. Diese Erkenntnis ist nicht neu und wurde bereits durch groß angelegte Besucherbefragungen in den vergangenen beiden Wintern bestätigt. Einzig ein attraktives und offizielles Angebot für Skitourengeher*innen, die auch beispielsweise nach Feierabend und bei Dunkelheit unterwegs sein wollen, existierte bisher in der Region nicht – abgesehen vom sehr gut angenommenen Skitourenabend am Sudelfeld. Die Auswirkungen des geringen Angebots sind einerseits Zunahmen in der Nutzung der gesperrten Skipisten nach Betriebsschluss der Seilbahnen und die damit verbundenen Gefahren sowie andererseits von Skitouren während der Dämmerung bis in die Nacht hinein in sensiblen Naturräumen.


    „Gerade in der Dämmungszeit nehmen die Wildtiere im Winter die notwendige Nahrung zu sich, um den Energiebedarf in dieser kargen Jahreszeit zu decken. Durch die Lichtkegel moderner Stirnlampen ist der Störungsradius hier enorm und eine Lenkung der Wintersportler und Wintersportlerinnen auf eine Dämmerungs- und Nachtroute sehr wichtig“, erklärt Florian Bossert, Gebietsbetreuer für das Mangfallgebirge. „Daher bin ich sehr froh über die gemeinsame Erarbeitung dieses Nachtskitourenkonzeptes, um die Lebensräume außerhalb dieser Route zu beruhigen.“


    Daher haben sich seit vergangenen Sommer Vertreter von Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS), der Gebietsbetreuung für das Mangfallgebirge, der Gäste-Information Schliersee, dem Alpenverein München & Oberland, der Bundesgeschäftsstelle des DAV, der Alpenbahnen Spitzingsee sowie der Grundstücksbesitzer wie den Bayerischen Staatsforsten an einen Tisch gesetzt und nach Lösungen gesucht.


    Ergebnis ist die erste offiziell beschilderte Nachtskitour am Taubenstein: Diese startet an der Talstation der Taubensteinbahn und verläuft durch Unteren sowie Oberen Lochgraben entlang der ehemaligen Skiabfahrt bis zum Taubensteinsattel. Sie umfasst über 600 Höhenmeter sowie knapp drei Kilometer und ist sowohl im Aufstieg sowie in der Abfahrt beschildert. Dabei wurde gemeinsam mit dem DAV ein neues, reflektierendes Schild entworfen, damit sich die Skitourengeher*innen auch nachts gut orientieren können und auf der ausgeschilderten Route bleiben. Außerdem wurden auch die sensiblen Bereiche eigens gekennzeichnet, damit diese gerade nachts gemieden werden.


    „Wir gehen davon aus, dass dieses neue und naturverträgliche Angebot gut angenommen wird und werden auch im Rahmen unserer Rangereinsätze immer mal wieder auch nachts mit Tourengehenden das Gespräch suchen“, erläutert Tim Coldewey, Leiter des Projekts bei der ATS. „Denn gerade nachts ist es sehr wichtig, dass sich Sportler und Sportlerinnen an die offiziellen Touren – wie hier am Taubenstein – halten.“


    Roman Ossner, Mitarbeiter Natur- und Umweltschutz bei der Sektion München des DAV ergänzt: „Das Spitzinggebiet ist seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Gebiete für Wintersporttreibende, vor allem seit der Einstellung des Bahnbetriebs auf der Taubensteinseite im Winter. Diese einzigartige und vielseitige Landschaft soll allen Menschen auch künftig zur Verfügung stehen. Gleichzeitig ist gerade am Spitzing die Natur – und hier vor allem die Tierwelt – einer besonderen Belastung durch Wintersportler und Wintersportlerinnen ausgesetzt. Die neu geschaffene Nachtskitour-Route ist ein perfekter Kompromiss zwischen diesen beiden Zielen.“

    DAV: Corona-Winter 2020/21 am Taubenstein: Lockdown führte zu verändertem Sportverhalten


    • Deutlich mehr Wintersportler*innen unterwegs – neben Skitourengeher*innen zunehmend Rodler*innen und Winterwanderer*innen

    • Wintersportaktivitäten an den Wochenenden um 100 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen – Aktivitäten an Werktagen zurückgegangen

    • Wintersportler*innen durchschnittlich eine Stunde früher unterwegs – sehr häufig ohne Lawinen-Sicherheitsausrüstung


    Die Sektion München des Deutschen Alpenvereins e. V. hat gemeinsam mit der Gebietsbetreuung Mangfallgebirge, der Alpenregion Tegernsee-Schliersee (ATS) und dem Lawinencamp Bayern den vergangenen Corona-Winter 2020/21 hinsichtlich des Verhaltens von Wintersportler*innen am Taubenstein im Spitzinggebiet untersucht.


    Wie in den Vorjahren wurden auch im letzten Winter entsprechende Daten an der Talstation der Taubensteinbahn über zwei LVS-Checkpoints mit Infrarot-Technik erhoben. Zusätzlich flossen Erkenntnisse der o.g. Partner in die Untersuchung ein.


    Die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchungen im Überblick:

    • Im Vergleich zum Vorwinter waren deutlich mehr Wintersportler*innen am Taubenstein unterwegs - allein an den Wochenenden im Durchschnitt doppelt so viele wie im Vorjahr.

    • Während die Anzahl der klassischen Skitourengeher*innen ungefähr konstant blieb, stieg die Zahl der Rodler*innen und Winterwanderer*innen spürbar an.

    • Während vor Corona an den bekannten Tourenabenden am Mittwoch und Donnerstag mehr Verkehr im Gelände war, verschob sich der Besuch der Wintersportler*innen im Corona-Winter 20/21 hauptsächlich auf die Tage Freitag bis Sonntag. Rund die Hälfte aller Wintersportler*innen war an diesen drei Tagen unterwegs.

    • Deutlich mehr Wintersportler*innen als im Vorjahr nutzten die Nachmittage für ihre Wintersportaktivitäten. Gleichzeitig verlagerte sich der Beginn der Wintersportaktivitäten um rund eine Stunde von 8 auf 7 Uhr. Die abendlichen Ausgangssperren führten auf der anderen Seite dazu, dass spätestens um 19:30 Uhr alle Wintersportler*innen das Gebiet Taubenstein verlassen hatten.

    • Der Anteil der Nachtskitouren war vergleichbar mit dem Vorjahr. Jedoch verteilten sich die Wintersportler*innen hierbei mehr auf die Wochentage. Während vor Corona vor allem an den Tourenabenden mittwochs und donnerstags viel Betrieb vor, sind im letzten Winter rund ein Fünftel aller Nachtskitourengeher*innen am Freitag unterwegs gewesen. Diese Daten heben die Möglichkeit einer Nachtskitourenlenkung mit Öffnung von Hütten nur an bestimmten Abenden nochmals deutlich hervor. Die Lenkung auf bestimmte Abende kann so vermutlich als wichtiger Faktor gesehen werden, um an anderen Abenden die so wichtige Beruhigung für die Wildtiere zu erreichen.

    • Wie in den Vorjahren sank auch im Betrachtungszeitraum der Anteil der Wintersportler*innen mit mitgenommener Lawinen-Sicherheitsausrüstung. Nur noch jeder zehnte Gast trug am Parkplatz ein eingeschaltetes LVS-Gerät mit sich.


    Winter 21/22 wird erneut zu besonderen Herausforderungen führen


    Roman Ossner, Mitarbeiter für Umwelt & Natur bei der Sektion München des Deutschen Alpenvereins: „Die Ergebnisse unserer gemeinsamen Untersuchung zeigen deutlich, dass sich durch Corona das Verhalten der Wintersportler und Wintersportlerinnen verändert hat. Während einzelne Erkenntnisse – etwa die stärkere Verlagerung der Aktivitäten auf die Tageszeiten - einen positiven Einfluss auf den Naturraum hatten, bereiten die Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der Lawinen-Sicherheitsausrüstung eher Grund zur Sorge.“


    Tim Coldewey, ATS-Produktentwickler: „Für alle Beteiligten dieser Untersuchung besteht weiterhin Handlungsbedarf, der Winter 2021/22 wird erneut spürbare Veränderungen mit sich bringen. So werden die seit dem Sommer 2021 eingesetzten, hauptamtlichen Ranger zusammen mit etlichen freiberuflichen Ranger für eine stärkere Lenkung der Wintersportler und Wintersportlerinnen sorgen.“


    Vor allem der Trend zu mehr Sonnenaufgangs- statt Feierabendtouren ist unter Naturschutzaspekten kritisch zu sehen. Florian Bossert, Gebietsbetreuer Mangfallgebirge: „Wildbiologisch betrachtet sind die Dämmerungsstunden die sensibelste Zeit, da die Wildtiere hier Nahrung zu sich nehmen. Im Hochwinter sind die Abendstunden sehr wichtig, da die Raufußhühner sich oftmals in Schneehöhlen eingraben. Eine Störung hierbei kann zu einer klirrendkalten Nacht im Freien und sehr hohem Energieverlust führen. In Richtung Frühjahr, wenn es zur Balz kommt, kann jede Störung in den Morgenstunden dazu führen, dass der Nachwuchs eines kompletten Jahres ausbleibt.“


    Alexander Römer, Gründer des Lawinencamp-Bayerns: „Das gesamte Spitzingseegebiet und besonders der Taubenstein stehen trotz – oder gerade wegen - Corona weiterhin unter erheblichen Wintersportlerdruck. Noch ist nicht abzusehen, welche Auswirkungen der weitere Verlauf der Pandemie auf den heimischen Wintersport haben wird. Es kommt also weiterhin auf die Sensibilisierung in Sachen Lawinensicherheit abseits der Piste an. Daher rate ich jedem Tourengeher ob mit Schneeschuhen oder mit Skitourenausrüstung einen Lawinenkurs zu besuchen, bevor man sich ins Gelände wagt. “

    Folgende Pressemeldung erreichte uns heute von der Österreich Werbung:


    Österreich verzeichnet, wie die meisten europäischen Länder, steigende Inzidenzen und reagiert auf die Entwicklung entschlossen: Ab Montag, 22. November 2021 gilt ein landesweiter Lockdown. Dieser Lockdown betrifft Geimpfte und Ungeimpfte, gilt für maximal 20 Tage, wird nach 10 Tagen evaluiert und endet spätestens am 13. Dezember 2021. Touristische Reisen nach Österreich sind während des Lockdowns leider nicht möglich. Über Details informieren wir, sobald sie uns vorliegen. Informationen zu aktuellen Entwicklungen finden Sie unter http://www.austria.info/sicheres-reisen.


    Österreich hat sich als verantwortungsvolles Gastgeberland mit Maßnahmen wie der 2-G-Regel bestmöglich auf den Wintertourismus vorbereitet. Dennoch macht die aktuelle Situation einen Lockdown als kurzfristige Maßnahme in Anbetracht des Infektionsgeschehens notwendig. Österreich wird in die Wintersaison starten, sobald die Gesamtsituation dies zulässt.


    Statement Lisa Weddig, Geschäftsführerin der Österreich Werbung: "Aus touristischer Perspektive schmerzt uns der Lockdown enorm. Dennoch ist er in Anbetracht des Infektionsgeschehens notwendig. Das Interesse an Winterurlaub in Österreich ist nach wie vor groß. Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass die Wintersaison in Österreich mit den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen möglich sein wird, sobald sich die Situation bessert. Österreichs Gastgeber*innen haben schon im Sommer verantwortungsvoll agiert und werden das auch im Winter tun."


    Das Landratsamt Miesbach hat heute in einem Amtsblatt die neue Verordnung über die Ausweisung eines Wildschutzgebietes im Bereich Rotwand-Spitzingsee veröffentlicht.


    Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es bezüglich der Bereiche nur wenig Änderung gibt. Wo bisher schon ein Schongebiet war (wie z.B. an der Benzingspitze) herrscht jetzt ein offizielles Betretungsverbot. Bei Missachtung drohen nun Strafen bis zu 5000.- Euro.


    Einige Details zum Gebiet:

    • Beginnen wir mit einer guten Nachricht für die Skitourengeher: Während bisher die Lempersberg-Ostabfahrt gesperrt war, ist nun der Aufstieg zum Grat im Einfahrtsbereich erlaubt, ebenso die anschließende steile Abfahrt.
    • Anders im Bereich Taubenstein. Hier ist die schöne Ostmulde, die unterhalb des Taubensteinhauses herauskommt, nun Sperrgebiet. Es ist eigentlich der einzige Bereich, bei dem wir Probleme sehen, denn er war die einzige skifahrerisch lohnende Abfahrtsmöglichkeit Richtung Taubensteinhaus.
    • Jägerkamp: Der Normalweg von den Schönfeldalmen her ist wie gewohnt möglich. Einschränkungen gibt es bei der Nordroute von Aurach herauf. Hier war ursprünglich sogar nur der Steilhang zwischen Benzing und Jägerkamp freigegeben, was aber lawinengefährlich sein kann. Nun sehen wir auf der Karte des Landratsamtes einen schmalen Korridor im Aufstiegssinn nach rechts ausweichend, so dass ein sicherer Anstieg möglich sein müsste.
    • Der Bereich Auerspitz über die Maroldschneid ist komplett gesperrt.

    Weitere Details kann man dem beigefügten Amtsblatt entnehmen.


    Die Betretungsverbote sind zeitlich auf 01.12. bis 14.07. beschränkt.


    Weitere Infos und ein Überblickskarte bezüglich Schutzzonen und legale Skirouten findest du hier unter Wildschutzgebiet Spitzingsee / Rotwand

    Heute Nachmittag kurz vor 16 Uhr kam es in der Höllentalklamm bei Garmisch-Partenkirchen zu einem Unglück. Durch die sehr starken Regenfälle gab es eine Flutwelle, die eine Brücke wegriss.


    Ob, bzw. wie viele Person mitgerissen wurden ist noch nicht bekannt. Derzeit läuft ein Großeinsatz von Polizei und Bergwacht.
    Allerdings wollen Zeugen beobachtet haben, dass auch Personen mitgerissen wurden.

    Die Nationalparkverwaltung warnt vor Unternehmungen im Nationalpark Berchtesgaden. Aufgrund des Unwetters sind zahlreiche Forststraßen, Wege und Steige unpassierbar. Im gesamten Gebiet ist mit Wegeschäden, Erosionen, Unterspülungen, Muren, Steinschlag oder akuten Gefahren durch umstürzende Bäume zu rechnen. Nationalpark-Mitarbeiter sind aktuell im Gelände unterwegs, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Da das gesamte Wegenetz von Unwetterschäden betroffen sein kann, wird dies einige Tage in Anspruch nehmen. Danach ist die gezielte Sperrung einzelner Wege möglich. Mit dem Vorliegen des Gesamtüberblicks wird ein Sanierungskonzept erstellt. Die Nationalparkverwaltung informiert auf der Webseite unter http://www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de über aktuelle Sperrungen.

    Wichtig für die Tourenplanung in der kommenden Woche:
    Es gibt eine Sperre der Straße am Walchensee Südufer


    Grund: Bauarbeiten


    Nach Auskunft der Polizei Kochel gilt folgende Regelung:

    • 13.06.21 - uneingeschränkte Zufahrt, jedoch mögliche Einschränkungen durch die Bauarbeiten, auch bei den Parkplätzen
    • 14.06.21 - Sperrung der Zufahrt von Einsiedel her, Zufahrt über die Jachenau möglich
    • 15.06.21 bis 18.06.21 - Vollsperrung der Straße

    Wenn alles nach Plan klappt und die Bauarbeiten gut vorankommen, soll ab 19.06.21 die Straße wieder frei befahrbar sein. Wir raten jedoch sich vor Reiseantritt zu erkundigen!

    Unser Partner Bergzeit hatte eine grandiose Idee. Wer jetzt - aus welchen Gründen auch immer - nicht genug in die Berge kommt, kann dies auf eine virtuelle Weise, im wahrsten Sinne des Wortes HAUTNAH, erleben.
    Toll, was sich die Kollegen da ausgedacht haben....


    SPEED-PROJEKT VERSCHIEBT GRENZEN: Andreas Steindl schafft 98 KILOMETER und 4.795 HÖHENMETER in 08:10:41 Stunden



    Zwischen dem niedrigsten und höchsten Punkt der Schweiz liegen 98 Kilometer und 4.795 Höhenmeter – und mit der Monte Rosa Ostwand die längste Eiswand der Alpen. Dem DYNAFIT-Athlet Andreas „Andy“ Steindl gelingt am 01. Juli 2020 eine Speed-Begehung in Rekordzeit: Nach unglaublichen 08:10:41 Stunden steht der Schweizer Profi-Sportler am Gipfel der Dufourspitze (4.634 Meter). Er bewältigte die lange, wie technisch anspruchsvolle Distanz mit 4.795 geleisteten Höhenmetern zwischen Lago Maggiore und der hochalpinen Dufourspitze in Rekordzeit und ohne jegliche fremde Unterstützung. Den bisherigen Rekord von Nicolas Hojac, der die Unternehmung 2018 in 12:57 Stunden meisterte, konnte Steindl um 04:46 Stunden verbessern.


    98,13 Kilometer, 4.795 Höhenmeter mit Gegenanstiegen: Per Rennrad und zu Fuß „by fair means“
    Mit dem Startschuss begann für Andy Steindl ein Kampf gegen die Uhr. Abgesehen von der extremen Leistung über die Distanz steht das Projekt unter dem Motto „by fair means“, sprich ohne fremde Unterstützung und mit der kompletten Ausrüstung im Rucksack. Steindl startete sein Speed-Projekt am Vorabend um 23.13 Uhr am tiefsten Punkt des Landes, in Brissago am Lago Maggiore auf 193 Metern, mit dem Rennrad. Die Rennrad-Etappe führt auf 86 Kilometern über Italien an den Fuß des Monte Rosa Massivs. Nach 3:10 Stunden auf dem Rennrad steigt der Profi-Athlet auf den leichten Trail Running Schuh Feline Up Pro um. In Macugnaga beginnt die alpine Etappe des Projekts. Die Route führt den gebürtigen Zermatter über das Marinelli Couloir durch die Monte Rosa Ostwand und den Silbersattel zur Dufourspitze.


    Speed und Ausdauer sind Programm: Steindl konnte seine hohe Geschwindigkeit konstant halten und überwindet den Zustieg über den ersten Gletscher und die Moräne bis zum Marinelli Biwak im Laufschritt. Nach 5:30 Stunden erreichte er das Marinelli Biwak und wechselte auf Bergschuhe und Steigeisen. Obwohl ihm Müdigkeit, weicher Schnee und die Höhe zusetzten, bewältigte er die Distanz vom Biwak bis zum Gipfel in spektakulären 2:40 Stunden: „Ich musste durch sehr weichen Schnee waten, wo ich teils bis zu den Knien einsank. Es war extrem heiß für die Höhe und bis auf 3.400m war der Schnee kaum gefroren. Ich musste spuren und habe dort viel Zeit und vor allem Energie verloren. Danach fand ich Top Verhältnisse bis auf 4.500 Meter vor, wo ich gut hochpickeln konnte und mit den Steigeisen guten Halt hatte. Ab 3.800 Metern fing ich an, die Höhe zu spüren. Müdigkeit und Anstrengung zeigten mir, dass ich doch schnell gestartet bin. Die letzten 150 Höhenmeter musste ich wieder spuren und kämpfte mit der Höhe, da die Akklimatisation der letzten Wochen wetterbedingt nicht optimal verlief.“


    Um 7:24 Uhr stand er „überglücklich und mit einem atemberaubend schönen Sonnenaufgang“ am Gipfel. Mit der Dufourspitze gelingt dem Ausdauersportler eine hochalpine, anspruchsvolle Speed-Begehung durch die längste Wand der Alpen – mit dem absoluten Fokus auf Geschwindigkeit, leichtem und technischem Equipment: Ausrüstung und Verpflegung führte Steindl im Sinne einer zu hundert Prozent „by fair means“ Speed-Besteigung über die komplette Strecke des Projekts am Rad und im Rucksack mit. „Beim Laufen habe ich eine Flask verloren. Danach musste ich mit 0,5 Litern für die nächsten vier Stunden auskommen. Nicht die beste Voraussetzung, aber ich bin es gewohnt mit wenig zu Trinken unterwegs zu sein“, so Steindl über seine Verpflegungssituation.


    Über die Vorbereitung auf das Projekt berichtet der Athlet rückblickend: „Nach schlaflosen Nächten, etwas angespannt, aber voll motiviert für mein Vorhaben, bin ich zum ersten Mal bei einem Projekt mit dem Rennrad gestartet und zum ersten Mal durch diese Wand gestiegen. Aber nach 3,5 Monaten Vorbereitung und viel Training auf dem Rennrad und zu Fuß, war ich guter Dinge, dass alles wie geplant ablaufen wird. Die Radetappe lief super, bergauf habe ich die 6,5 Kilo Zusatzgewicht von meiner Radtasche gespürt und musste stärker in die Pedale treten.“
    Der Schweizer Speed-Bergsteiger ist seit 2019 Teil des DYNAFIT Athleten Teams. Er ist, im Einklang mit den Werten der Bergausdauermarke, für Speed-Begehungen an anspruchsvollen, alpinen Gipfeln bekannt. 2019 erreichte Steindl, gemeinsam mit dem Italiener Francois Cazzanelli, den Mont Blanc über den Peutérey Intégral Grat in Rekordzeit. Für die 4.300 Höhenmeter und 45 Kilometer über den längsten Grat der Alpen, mit Abstieg über die Gonella Hütte zurück ins Tal, benötigten die beiden Bergführer lediglich 15 Stunden und 55 Minuten. Einer der größten Erfolge des Schweizers ist außerdem der Rekord am Matterhorn: In weniger als vier Stunden (03:59:52), lief der Alpinist am 27. August 2018 vom Kirchplatz in Zermatt die 2.861 Höhenmeter und 22,8 Kilometer auf das Matterhorn und wieder zurück.

    Erstmals nicht nur für Fachpublikum - erstmals via Internet!


    Das Unternehmen mit den Marken SALEWA und WILD COUNTRY (Bozen, Italien), DYNAFIT (Aschheim, Deutschland)
    und EVOLV (Los Angeles, USA) bündelt im Rahmen der Virtual Convention alle Informationen und das komplette Online-Angebot von Live-Show bis Chat auf der Webseite http://convention.oberalp.com.



    Die Oberalp Gruppe mit ihren Marken SALEWA, DYNAFIT, WILD COUNTRY, EVOLV und POMOCA beschreitet neue Wege der Kommunikation. Das weltweit agierende Bergsportunternehmen mit Hauptsitz in Südtirol reagiert auf die aktuellen Beschränkungen und veranstaltet die Oberalp Convention erstmals
    digital und öffentlich. Die Oberalp Virtual Convention ist ein ambitioniertes Projekt und beschränkt sich keineswegs auf Präsentationen. Mit Simultandolmetschern, 360°-Showroom-Begehungen und Live-Chats setzt das Familienunternehmen ein klares Zeichen für Beständigkeit und Vertrauen trotz fordernder Zeiten. Das Live-Opening startet am 20. Mai 2020 um 17 Uhr. Im Fokus des Events steht das Thema „Worauf die Bergsportbranche ihre Zukunft bauen kann“.


    Am 20. Mai 2020 startet die Virtual Convention mit einem einstündigen Live-Opening durch die Marken Manager. Die Eröffnung richtet sich an ein internationales Publikum und wird simultan mit Untertiteln übersetzt.

    • Oberalp Gruppe präsentiert ihre Marken-Highlights Sommer 2021 digital, live und international mit Simultanübersetzung
    • Kunden können sich direkt mit Marken- und Produktspezialisten austauschen
    • Erstmals ist die Oberalp Convention auch für Endkonsumenten zugänglich
    • Fokus-Thema: „Worauf die Bergsportbranche ihre Zukunft bauen kann“
    • Veröffentlichung Oberalp Sustainability Report 2019