- Gipfel
- Monte Mulon
- Höhe
- 1054m
- Gebirge
- Karnische Voralpen (Tramontiner Tal)
- Art der Tour
- Wanderung
- Datum der Tour
- 9. Mai 2026
- Ausgangspunkt
- Forchia Piccola (Mini-PP). Diesen erreicht man, indem man über die SR554 zum Meduna Stausee fährt, dort auf die SP57 abzweigt und dort nach ein paar Km eine ganz scharfe Rechtsabzweigung nimmt und über eine schmale, aber sehr gute Bergstraße zum PP fährt.
- Gefahreneinschätzung
- gering
- Exposition der Route
- Nord
Mal wieder eine ganz neue Bergregion erkunden.
Wenn ich ehrlich bin, bereitet mir nichts soviel Freude, wie neue Touren oder gar neue Gebirgsregionen zu erkunden. Freilich haben wir die weite Reise ins Friaul aber nicht angetreten, weil ich unbedingt einmal auf den Monte Mulon wollte, sondern weil ein entfernter Bekannter von uns aus Südtirol vor sechs Jahren eine Ruine in einem seit 50 Jahren verlassenen Dorf im Tramontiner Tal gekauft und liebevoll instand gesetzt hat. Ihn zu besuchen war der Hauptgrund unserer ganzen Reise und wir waren und sind schwerst beeindruckt von dem Paradies, das er dort in den letzten Jahren geschaffen hat (siehe Bilder). Die kleine, gemütliche, wunderschöne Tour auf den Mulon war also sozusagen nur ein Nebenprodukt der Reise, auf der auch unsere Freunde Katrin und Michael dabei waren.
Route: Vom Parkplatz wandert oder eher schlendert man gemütlich über eine Forststraße zur Malga Siega-Fioretto, von wo es auf Pfadspuren zum Gipfel geht. Da der Mulon einer der ersten Berge oberhalb der Poebene ist, reicht die Sicht bis zur Adria (gestern aber zu diesig).
Anforderungen: 400 Hm, 8 Km, 2-3 Stunden. T1-2.
Ein besondererer Höhepunkt nach der Tour war der Besuch einer riesigen, tiefen Gumpe am Chiarzo-Bach, die uns unser Bekannter empfohlen hatte. Man kann aus 8-10 Metern in die Gumpe springen, was wir natürlich auch gemacht haben. Die Gumpe lässt sich von der SP57 auf einem Steig erreichen, aber es gibt dort keinen echten PP oder Schilder und sehen tut man sie von der Straße auch nicht.
Bei der Heimfahrt heute haben wir noch einen Zwischenstopp im Val Cimolania gemacht (Friauler Dolomiten) und ich habe dort die spektakuläre Compol-Schlucht erkundet: sehr wild, extrem steil und herausragend schön. Einen eigenen Bericht schreibe ich dazu aber nicht.
Bilder:
1-4: Das von unserem Bekannten geschaffene Paradies.
5-8: Paradiesische Zustände auch am Monte Mulon.
9: Die Gumpe und der Yoga-Meister.
10: In der Compol-Schlucht.