- Gipfel
- keiner, mehrere hohe Pässe
- Höhe
- 5100
- Gebirge
- Cordillera Vilcanota
- Art der Tour
- Bergtour
- Datum der Tour
- 19. Juni 2026
- Ausgangspunkt
- Tinki
Eine wunderschöne und meist einsame Tour! Die mussten wir uns aber wegen der Höhe und der Kälte in der Nacht erst erarbeiten. Man bleibt die meiste Zeit zwischen 4500 und 5100 Metern!
Die meisten Trekking-Touristen konzentrieren sich in Cusco auf Treks nach Machu Picchu, und machen höchstens einen Tages-Ausflug zur Cordillera Vilcanota - um den oft überfüllten Rainbow mountain zu besuchen. Das wollten wir anders machen und den Rainbow mountain im Rahmen einer Mehrtagestour mitnehmen. So konnten wir dort am Nachmittag sein, als die Tagesbesucher schon wieder auf dem Rückweg nach Cusco waren.
Unsere Route:
- 1. Tag: Start etwas oberhalb von Tinki => Upis => Arapa Pass => Laguna Yanacocha
- 2. Tag: über Pass nach Anantapata => über zweiten Pass zur Laguna Pucacocha (Nachtlager) => Abstecher zum Rainbow mountain
- 3. Tag: zurück nach Anantapata => Palomani Pass => Zeltlager bei Pampakancha
- 4. Tag: Campa Pass => Zelten unterhalb der 7 Lagunas
- 5. Tag: kurzer Abstieg nach Pacchanta, Besuch der Therme
Die Etappen waren an sich gut machbar (bis zu 18 km und 1000 Höhenmeter), aber durch unsere mittelmäßige Akklimatisierung war es trotzdem anstrengend. Wir waren sehr zufrieden mit der Entscheidung, das mit einer lokalen Agentur zu machen (und nicht auf eigene Faust)! So konnten wir mit vernünftigem Gepäck unterwegs sein (ca 10 kg) und haben einiges von unserem local guide erfahren. Zufällig waren in unserer kleinen 4er-Gruppe noch 2 andere Münchner dabei ![]()
Wir waren vorher 5 Tage in Cusco (immerhin auf 3400m) und haben 2 Eingehtouren in den Hügeln rund um die Stadt gemacht. Besser ist es, wenn man vorher eine Mehrtagestour wie den Salkantay-Trek macht, dann läuft das sicher geschmeidiger. Wir haben das aber zeitlich nicht mehr unterbekommen. Trotzdem war's ein tolles Erlebnis!
Mit der Agentur waren wir sehr zufrieden (die Info teile ich gerne auf Anfrage). Nur die Leih-Schlafsäcke waren nicht ausreichend warm. Die sollten am besten einen Komfortbereich bis -10 haben (was nicht der Fall war). Später habe ich erfahren, dass fast alle Anbieter in Cusco nur Trekking-Zelte und -Schlafsäcke haben. Das heisst entweder nimmt man sich selbst einen besseren Schlafsack mit, oder genug Lagen zum anziehen in der Nacht (wie wir).
Ausangate aus der Ferne, dieses Bergmassiv umrundet man bei dem Trek - man sieht es bei guter Sicht schon von Cusco aus!
Wenig Leute, dafür viele Alpacas auf dem Trek! Wir haben nur 1-2 Gruppen pro Tag getroffen
Seltenes Bild - allein beim Rainbow Mountain! Von früh morgens bis nachmittags ist das ansonsten ziemlich voll mit Leuten, die die anderen Leut dann für Instagram heraus-retuschieren. Wir mussten das nicht tun ![]()
An vielen Stellen gabs ein schönes Farbenspiel mit Gletschern und Gesteinsformationen:
Dieser schöne Berg bei Jampa (Nevado Jatunhuma) sieht aus bestimmten Winkeln wie ein Kondor aus (mit kleinerem Kopf):
Alpacas vor dem linken Flügel des Kondors:
Beeindruckende Schneeformationen:
Schöner Gebirgssee kurz vor dem Campa Pass:
Zufällig hab ich hier 2 Bergsteiger herangezoomt bei dem Versuch, den Nevado Puka Punta zu besteigen! Ich habs erst später auf dem PC gesehen ![]()
Unser letzter Zeltplatz: