Beiträge von kormoran

    Eigentlich hatten wir andere Pläne fürs Wochenende, aber dazu hat die Lawinenlage nicht gepasst.


    Zum Glück haben wir im Gasthof Lüsens kurzfristig noch 3 Plätze für Fr+Sa bekommen, und haben das beste daraus gemacht!


    • Freitag: Anfahrt ins Sellrain (Parkplatz Eisbrücke), Aufstieg zum Gamskogel über Seiges-Alm, Abfahrt wie Aufstieg, Transfer nach Lüsens
    • Samstag: Längentaler Weißer Kogel
    • Sonntag: kurze Fahrt nach Juifenau, Fotscher Windegg über Juifenalm


    Die Gamskogel-Tour war am Freitag eine gute Wahl (unten Forststrasse und oben eine der flachsten Touren in der Gegend). Der Schnee wäre oben ganz gut gewesen, aber bei der schlechten Sicht konnte man ihn nicht richtig auskosten. Im unteren Teil der Forststraße war die Auflage ziemlich dünn, das sollte inzwischen besser sein. Ab ca. 1500 gab's am Freitag schon Winter-Wonderland!


    Der Längentaler am Samstag war ein Traumtag! Ziemlich wenig los für so einen schönen Tag und genug Platz für eigene Abfahrts-Spuren im Pulver. Der Gipfelhang war gut eingespurt, inkl. einer Stapfspur ab dem Skidepot auf knapp 3200.

    Wahrscheinlich haben einige wegen dem kurzen Wetterfenster und der angespannten Lawinenlage beim Westfalenhaus storniert - und deshalb kamen von dort kaum Leute zum Längentaler dazu.


    Der Fotscher Windegg war heut am Sonntag auch eine gute Wahl bei Schneefall und schlechter Sicht. Unten genug Schnee für eine entspannte Abfahrt auf der Forststraße, und oben bei bestimmten Hang-Expositionen noch schöner Pulver!


    Verspätete Winter-Stimmung bei der Abfahrt vom Gamskogel (kurz vor der Sattelalm):





    Die Schneelage bei der Steilstufe zum Lüsenser Ferner sieht jetzt auch wieder besser aus als noch vor ein paar Wochen (Foto vom Samstag, beim Aufstieg zum Längentaler):





    Die Lawinenlage war am Samstag immernoch angespannt, da hat die Tour zum Längentaler Weißer Kogel gut gepasst:





    Der letzte Aufschwung zum Gipfel war auch gut eingespurt:





    Bei super Wetter an einem Samstag für eine Weile allein auf dem Längentaler, ein schöner Moment!





    Tolle Fernsicht vom Gipfel! Rechts im Vordergrund der Gaislehnkogel, links dahinter die Wildspitze:





    Blick nach Nordosten, rechts der Hintere Brunnenkogel:





    Auch oben vom Skidepot gute Schneelage bei der Abfahrt:





    Geniale Abfahrts-Verhältnisse am Samstag! Es war inzwischen zwar schon mehr verspurt, weil einige vor dem Gipfelaufschwung umgedreht sind - aber es war noch genug Platz für eigene Spuren:





    Heute am Sonntag war die Sicht mittelmäßig, dafür hat die Tour zum Fotscher Windegg gut gepasst. Teilweise noch mit Pulver in der Abfahrt - und selten Steinkontakt:


    Ich hatte am Wochenende erst kurzfristig frei und mir am Freitag Nachmittag noch einen Hüttenplatz für Samstag auf der Winnebachsee-Hütte ergattert. Um noch Mitstreiter zu suchen, war's abends zu spät und dann hätte es sowieso nicht mit dem Hüttenplatz geklappt.


    Um sehr flexibel sein zu können, bin ich per Bus + Bahn angereist. So konnte ich spontan entscheiden, welche Route ich nehme und wo ich am Sonntag ins Tal abfahre. Außerdem bin ich am Sonntag sehr früh gestartet (4 Uhr), um genug Zeitreserven bis zum letzten Bus nach Innsbruck zu haben.


    Es war eine Traumtour! Ich musste ein paarmal umplanen, aber das gehört bei so einer Tour dazu und macht ja den Reiz aus.


    Es ist dann diese Route geworden:

    • Aufstieg zum Breiten Grieskogel
    • Abfahrt durchs Zwieselbachtal bis kurz vor der Schweinfurter Hütte
    • Aufstieg zum Samerschlag über die Breite Scharte
    • Abfahrt auf der Nordseite bis ca. 2500
    • Aufstieg zum Gleirscher Roßkogel
    • Abfahrt nach St. Sigmund über Pforzheimer Hütte & Heimfahrt

    Ich bin am Samstag noch ein Stück Richtung Breiter Grieskogel aufgestiegen, um die Schneeverhältnisse anzuschauen und um am nächsten Morgen die Route schneller im Dunkeln zu finden (ich laufe sehr ungern nur einem GPS-Track nach). Durch die Länge der Tour war bei den Abfahrten sowohl Pulver, normaler Schnee, als auch Firn dabei :)


    Noch ein paar Infos zu den Verhältnissen und sonstiges:

    • Beim Hüttenaufstieg zur WBS-Hütte muss man ungefähr bis zum gefrorenen Wasserfall die Ski tragen (von Winnebach ca. 30 Minuten)
    • Der Bus von Längenfeld nach Gries fährt nur auf Anfrage (1h vorher), ich hab dann ein Taxi genommen...
    • Verhältnisse bei den Touren auf der WBS-Hütte scheinen generell gut zu sein
    • eigentlich wollte ich vom Zwieselbachtal direkt zum Gleirscher Roßkogel aufsteigen, aber die Route sah von der Ferne momentan ungut aus
    • Abfahrts-Verhältnisse Zwieselbachtal und Samerschlag gut
    • ursprünglich hatte ich die Option im Auge, über das Satteljoch nach Praxmar zu queren. Aber das sah aus der Ferne unverspurt aus - mir hat die Spurerei beim oberen Teil vom Breiten Grieskogel schon gereicht. Der Gleirscher Roßkogel war dann eine willkommene Alternative
    • Die Schnee-Auflage bei der Steilstufe auf 2700 zum Gleirscher Roßkogel wird bald dünn, wenn nichts mehr nachkommt und liegenbleibt
    • Man kann von der Pforzheimer Hütte noch bis Sankt Sigmund abfahren, ausreichend Schnee! Im untersten Teil bei der Rodelbahn mit Eisunterlage, nachmittags aber unproblematisch zu fahren


    Der Sonnenaufgang beim Aufstieg zum Breiten Grieskogel war ein Geschenk!





    Ab dem Grieskogelferner musste ich neu einspuren bzw. nachspuren - hier die Steilstufe zwischen 3000 und 3100 m:





    Blick vom Breiten Grieskogel nach Südwesten (hinten die Berge vom Kaunergrat):





    Ich bin vom Gipfel noch etwas auf dem Rücken nach Südosten gefahren, und dann nach Nordosten zum Grieskogelferner. Das sah von unten gut aus, aber die Schneeauflage beim kleinen Felsriegel ist teilweise schon ziemlich dünn. Ich musste schon etwas suchen, um einen brauchbaren Durchschlupf zu finden. Im Nachhinein wär's wahrscheinlich weiter rechts besser gewesen:





    Blick zurück zur Steilstufe auf dem Grieskogelferner - gute Abfahrts-Verhältnisse mit ca. 10 cm Neuschnee!





    Beim Aufstieg vom Zwieselbachtal zur Breiten Scharte - Blick zurück zu den Bergen bei der Schweinfurter Hütte:





    Beim Aufstieg zum Samerschlag, Blick zurück Richtung Breite Scharte. Die Samerschlag-Überschreitung hatte ich gar nicht als Highlight auf dem Schirm, aber das war richtig schön! Auf dem Grat musste ich nur etwas nachspuren, die alte Spur war noch gut zu erkennen (wahrscheinlich 1-2 Tage alt):





    Blick vom Samerschlag nach Norden, auf der linken Seite (vlnr): Metzgerstein, Gleirscher und Zwieselbacher Roßkogel:





    Blick zurück zur schönen Abfahrt vom Samerschlag. Natürlich war das stark verspurt (als Haupt-Tour der Pforzheimer Hütte) - aber trotzdem schön! Hier hab ich wieder angefellt für den letzten Anstieg zum Gleirscher Roßkogel:





    Blick vom Gleirscher Roßkogel nach Nordwesten. Unten links sieht man die Schweinfurter Hütte. Ab dem Nachmittag wurde das Wetter langsam schlechter, aber für die Abfahrt war's noch gut genug. Teilweise schöner Firn!


    Ein tolles Wochenende war's auf der Bamberger Hütte! Beim Hüttenaufstieg haben wir den Forstweg genommen - der untere Waldweg ist zwar kürzer, aber mit längeren Tragestrecken. Die Strecke hat zwischen 30-70 % geschwankt, je nachdem wer davon erzählt hat ;-)


    Auf dem Forstweg mussten wir nur insgesamt ca. 15 Minuten die Ski tragen (bei der Abfahrt nur etwas mehr).


    Für Freitag war noch das beste Wetter vorhergesagt - ein paar von uns sind nach dem Hüttenaufstieg noch zum Dristkopf - nachmittags gab's dort noch eine schöne Abfahrt!


    Am Samstag war die Sicht mittelmäßig, der starke Wind wurde zum Glück im Lauf des Vormittags weniger. Die Tour auf den Östlichen Salzachgeier hat Abfahrts-technisch wenig zu bieten, dafür ist die landschaftlich sehr schön und sie ist im Vergleich zu den anderen Touren eher einsam. Die Tour ist meistens relativ flach und hat 2 Gegenanstiege, aber insgesamt fand ich sie trotzdem lohnenswert!


    Für heute (Sonntag) war ziemlich schlechte Sicht vorhergesagt, es wurde aber besser als gedacht! Der Gipfel von der Aleitenspitze hat knapp aus der Wolkendecke herausgeschaut! Gut, dass wir uns nicht für den Schwebenkopf entschieden haben ;-)


    Auf dem Gipfelgrat war eine gute Stapfspur eingetreten, und die Wächten waren gut erkennbar. Die Abfahrt war auch nicht übel - und der letzte kurze Nordost-Hang bis zum Bachbett war noch ziemlich gut!


    Auf den Touren rund um die Bamberger Hütte ist die Schneelage noch gut, beim Hüttenzustieg werden die Tragestrecken länger.


    Auf dem Forstweg ist der Schnee noch oft ausreichend - außenrum ist das meiste schon grün:





    Blick zurück ins Tal, beim Aufstieg zum Dristkopf. Die Abfahrt war am Nachmittag ziemlich gut! Hinten links die Aleitenspitze:





    Blick vom Dristkopf-Gipfel, im mittleren Hintergrund unsere beiden anderen Touren: Östlicher Salzachgeier (links) und Aleitenspitze (rechts):





    Blick zurück zum Dristkopf:





    Gipfelaufbau Östlicher Salzachgeier: man konnte entweder bis zur Schulter aufsteigen und ab dort auf dem Grat einer Stapfspur folgen - oder die Steilflanke bis kurz unterhalb des Gipfels mit Ski aufsteigen (bis zu 40 Grad):





    Blick aus der Steilflanke auf das Skidepot bei der Schulter, dahinter Gabler (in der Wolke) und Wildkarspitze (links daneben):





    Blick vom Gipfel Richtung Kröndlhorn (in der Mitte):





    nachmittägliche Erkundungstour wegen angesagter schlechter Sicht für Sonntag - Blick von der Schulter auf den Gipfelgrat zur Aleitenspitze:





    Tatsächlich war die Sicht am Sonntag doch besser - vor allem auf der Aleitenspitze samt Gipfelgrat!





    Über den Wolken auf der Aleitenspitze:


    Schon wieder die Runde als einzige gegen den Uhrzeigersinn gemacht! ;)


    Diesmal hat es sich aber gelohnt für uns, es gab eine gute Einfahrt vom Sattel in den Westhang. Dieser wäre sehr gut zu fahren gewesen, wenn die Sicht besser gewesen wäre. Aber momentan bin ich auch damit sehr zufrieden ;)


    Edit: ich hab natürlich den Osthang gemeint, danke für die Info...


    Der Latschengürtel ging durch den Neuschnee deutlich besser (setzt trotzdem sicheres Abfahren voraus). Und auch die Passage durchs Unterholz nach der Riedereckalm lief im Vergleich zur Vorwoche ziemlich flüssig!


    Der Hang bis zur Siebli-Alm war auch ziemlich gut zu fahren, dort könnten sich die Schneeverhältnisse aber bald wieder verschlechtern (wenn nicht ausreichend Neuschnee nachkommt).


    Vor einer Woche eine tolle Aussicht, aber eine mühsame Abfahrt. Diesmal andersherum - beides hatte was!


    Forststraße zum Großteil gut bedeckt (vom Parkplatz weg) - endlich mal wieder eine Winterlandschaft!





    Schöne Eisformationen am Wegesrand:





    Blick nach Norden von der Aufstiegsroute:





    Besseres Durchkommen durch die Latschenzone als letzten Sonntag:





    Dichtere Waldpassage unterhalb der Riedereck-Alm:





    Fast bei der Siebli-Alm:





    Schönes verschneites Baum-Paar bei der Siebli-Alm:





    Hier sind wir schon fast wieder bei der Forststraße (die auch gut zu fahren war):


    TT-Route => Skitour Roter Kogel

    Die Gipfeltour war schon am Freitag, aber ich hab erst jetzt Zeit für den Tourenbericht gefunden.


    Der Aufstieg zur Potsdamer Hütte war schon am Donnerstag gut gehbar und am Samstag auch fast bis ganz unten fahrbar!
    Mit dem aktuellen Neuschnee sollte das eine Weile so bleiben.


    Für Freitag war sehr gutes Wetter vorhergesagt, für Samstag eher mies. Daher sind wir am Freitag zum Roten Kogel - ein super Tag! Witzigerweise als einzige, da alle anderen Gruppen zum Sömen gegangen sind. Da das Wetter auch am frühen Nachmittag noch gut gehalten hat, bin ich nach der Abfahrt auf ca. 2450 noch zum Sömen abgebogen - da waren alle schon wieder herunten.


    Die Schneeverhältnisse waren zwischen brauchbar und gut. In manchen Flachpassagen beim Widdersberg waren Setzungsgeräusche spürbar. Ich bin zur Sömen-Normalroute gequert (diese zieht einen großen Bogen nach Norden), dort zum Gipfel aufgestiegen und dann eine zerfahrene Ostrinne abgefahren - dort gab es noch den besten Schnee. Mit dem aktuellen Neuschnee sind die Abfahrts-Verhältnisse sicher noch besser geworden, dafür ging das Lawinenrisiko auch wieder nach oben.


    Meistens sah der Hüttenaufstieg so aus (nur wenige apere / eisige Stellen):





    Auf dem Weg zum Roten Kogel / Sömen, Querpassage oberhalb vom Hüttenhang. Keine Ahnung, was die linke Gruppe grad vorhat, sah seltsam aus:





    Roter Kogel hinten in der Bildmitte, die meisten Gruppen waren am Vortag schon dort:





    Blick zurück zum Karwendel und ins Inntal:





    Gipfelbereich abgeblasen und einige Steine, mit Vorsicht aber gut fahrbar:




    Blick vom "echten" Gipfel zum Gipfelkreuz (ca 1m niedriger), weiter links Sömen:





    Beim Wiederanstieg zum Sömen:





    Blick vom Sömen zum Roten Kogel (links vorne) und zum Lüsenser Fernerkogel (rechts hinten):





    teils zerfahrene Ostrinne:





    Hüttenhang und Potsdamer Hütte:


    Route => Skitour Blankenstein-Reibn

    Das war heute mehr eine Erkundungstour - auch um zu sehen, wie die Unterlage für künftige Touren aussieht. Es hat sich gelohnt, trotz der mauen Abfahrt war's eine schöne Tour!


    Alle anderen haben die Runde heute im Uhrzeigersinn gemacht, was bei den aktuellen Verhältnissen sicher sinnvoller ist. Wir wollten es aber andersrum versuchen. Die Richtung hat sich aber nicht gelohnt, da z.B. der Osthang vom Blankensteinsattel mittelmäßig zu fahren ist und das Geeier im Latschengürtel und später im Wald nicht aufwiegt.


    Aber immerhin ist die Runde in beide Richtungen ohne abzuschnallen machbar! Das macht Hoffnung auf eine schöne Begehung nach den nächsten Neuschneefällen.


    Bei der West-Abfahrt wurde von OK-Verhältnissen berichtet. Immerhin muss man sich dort weniger durch Engstellen im Wald / Latschengürtel wurschteln bei der Abfahrt.


    Unten auf der Forststraße ist noch eine Schneeauflage vorhanden (teilweise eisig, aber mit Ski gut zu gehen). Nur an wenigen Stellen wird die Auflage langsam dünn (weniger als auf diesem Foto):





    Kurz vor der Röthenstein-Alm:





    Blick zurück zum Röthenstein-See. Die übliche Aufstiegsspur verläuft weiter rechts (nördlich), aber ich wollte mir auch die mögliche Abfahrts-Option anschauen. Bei der Gruppe auf dem Bild sah es auch nach einer flüssigen Abfahrt aus:





    Auf dem Weg zum Blankenstein-Sattel:





    Kurzer Abstecher Richtung Röthenstein (war nicht ganz oben), Blick auf den Blankenstein von der Rückseite:





    Blick auf den Osthang vom Blankenstein-Sattel. Der oberste Teil war noch am besten zu fahren:





    Im Latschengürtel musste man manchmal schon ziemlich Slalom fahren ;-)





    Blick zurück zum Sattel, kurz vor dem Latschengürtel:





    Blick vom Riederecksattel zurück Richtung Risserkogel, Blankenstein und Sattel:





    In diesem Hang oberhalb der Siebli-Alm war's gar nicht so einfach, Stellen ohne Bruchharsch zu finden ;-)


    Momentan lohnt es sich sehr, sowohl Skitouren-Ausrüstung als auch Schneeschuhe mitzunehmen!


    Freitag: wir sind erst relativ spät am Vormittag in Aschau angekommen, so dass sich die Spießnägel-Überschreitung für uns angeboten hat.


    Die Tour hat als Skitour nicht lohnenswert ausgeschaut, so dass wir mit Schneeschuhen losgezogen sind. Im östlichen Tal (Oberer Grund) lag zwar noch genug Schnee, aber im Waldgürtel hätte man schon oft die Ski abschnallen müssen (vor allem im oberen Teil bei der Abfahrt). Oberhalb vom Waldgürtel lag auch ausreichend Schnee, aber von mittelmäßiger Qualität. Die Schneeschuhe waren eine gute Wahl.


    Am nächsten Tag war (vom Schwarzkogel aus) zu sehen, dass es auf einer Route über die Ragstattalm evtl. bessere Verhältnisse für eine Skitour hat. Aber da war's zu spät, und es war sowieso eine schöne Schneeschuh-Tour!


    Wir haben die Überschreitung von Nord nach Süd gemacht, ungefähr auf der Skiroute. Den oberen Teil haben wir dabei eingespurt, die vorhandene Schneeschuh-Spur hat deutlich weiter ausgeholt als die Skiroute.


    Samstag: Von anderen Gruppen haben wir am Vorabend gehört, dass momentan der Schwarzkogel (mit dem Floch) noch die besten Skitouren-Verhältnisse in der Gegend hat - so dass wir dann am Samstag dorthin aufgebrochen sind. Beim Aufstieg musste man bei geschickter Routenwahl nur einmal die Ski tragen (wenige Minuten).


    Aber bei der Abfahrt hätte man unterhalb der Kleinmoosalm sicher einige Male abschnallen müssen, wenn man ohne Materialschäden herunterkommen will. Daher sind wir vom Schwarzkogel über die Schulter und die NW-Flanke abgefahren (das ging noch ziemlich gut) und zum Nordsattel P 1829 rübergequert. Von dort sind wir den flachen Rücken zur Pengelstein-Bergstation aufgestiegen (ca 100 Hm) und dort über das Skigebiet zur Pengelstein-Talstation abgefahren (ging sehr gut).


    Dort gibt es alle 30-60 Minuten einen Regionalbus nach Aschau, das war eine gute Alternative zur momentan hakligen Touren-Abfahrt. Wenn mal wieder 20-30 cm Schnee herunterkommen und auch liegenbleiben, könnte die Abfahrt wieder ganz gut gehen!


    Querung vor dem letzen Anstieg zum Spießnägel-Gipfelkamm auf der Skiroute. Die Abfahrts-Spuren sahen gar nicht so schlecht aus, dafür müsste man sich aber durch den Waldgürtel kämpfen - oder die oben beschriebene weite Umgehung probieren:





    Blick zurück zum Wilden Kaiser, kurz vor dem Gipfel:





    Blick rüber zum Schwarzkogel - die Aufstiegsroute ging besser als es von der Ferne aussieht (aber eben nicht gut als Abfahrt):





    Blick zum Großen Rettenstein:





    Auf der Aufstiegsroute zum Schwarzkogel, kurz nach Aschau:





    Es gab mehrere solcher Stellen bis zur Kleinmoosalm, weshalb wir dann über das Pengelstein-Skigebiet abgefahren sind:





    Oberhalb der Kleinmoosalm sah's besser aus, aber auch dort gab es Stellen, an denen man vorsichtig hätte abfahren müssen:





    Schwarzkogel NW-Flanke - das war noch der beste Abfahrts-Teil:





    Kurz vor dem Schwarzkogel-Gipfel, Blick zum Pengelstein:




    Blick zurück zum Schwarzkogel, beim Anstieg zum Pengelstein. Die NW-Flanke (mit der Abfahrt) sieht man nicht direkt, die verläuft ungefähr an der Linie am Horizont:


    Wir sind schon am 31.12. Richtung Hochreichkopf aufgestiegen. Dabei sind wir einer breiten Spur nachgegangen, die ziemlich gut mit meiner Erinnerung von der Skitouren-Route zusammengepasst hat.


    Leider war meine Erinnerung teilweise verkehrt, so dass wir erst spät gemerkt haben, dass die Haupt-Spur zur Längentaler Scharte führt. Von dort ging die Spur noch auf einen kleinen Rücken hinauf, aber nicht weiter zum Hochreichkopf. Diese Route ist nicht auf allen Karten eingezeichnet (auch nicht auf meiner AV-Karte), aber trotzdem teilweise mit roten Punkten markiert (Sommerweg-Variante). Hier wär's sicher hilfreich gewesen, wenn wir das mit der GPS-Position gegengeprüft hätten...


    Wir haben dann versucht, wieder auf die richtige Route hinüberzuspuren, aber für die ganze Tour wurde dann die Zeit zu knapp. Immerhin konnten wir noch sehen, dass die Verhältnisse auf der klassischen Skiroute nicht gut waren (über eine steile Rampe auf den Hochreichkopf Nordost-Rücken). Das hat mir dann beim zweiten Versuch geholfen.


    Für einen zweiten Versuch am 2.1. konnte ich meine Freundin nicht überreden, da ein windiger Tag mit bedecktem Himmel vorhergesagt wurde. Ich wollte es aber versuchen, da die Alternativ-Route über die Hochreich-Scharte im Winter oft nicht möglich ist. Bei der aktuellen Lawinensituation war's aber gut machbar. Und es war zwar ein bedeckter Himmel, aber kaum Niederschlag und trotzdem gute Sicht zu erwarten.


    Beim zweiten Versuch bin ich bis 2600 wieder der Haupt-Spur nachgegangen, um Kraft zu sparen. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich den oberen Teil komplett spuren muss (das kam dann auch so). Diesmal bin ich rechtzeitig nach links abgebogen und dank der Schneeschuhe bis ca. 2800 gut vorangekommen. Die letzten 50 Höhenmeter bis zur Rinne waren mühsam zu spuren, die Rinne selbst war mit Steigeisen gut zu gehen (verdichteter Schnee wegen alter Schneerutsche).


    Ab der Scharte war's zwar sehr windig, aber ansonsten gut zu gehen (wenige vereiste Stellen). Insgesamt war's schon eine Fleiß-Aufgabe, aber es hat sich gelohnt!


    p.s.: was Andreas84 beim Ponten-Bericht geschrieben hat, kann ich bestätigen! Wir Skitouristen können ruhig mehr Herz für Schneeschuh-Geher zeigen. Manchmal sind Schneeschuhe auch die bessere Wahl (wie die letzten Wochen), und dann wär's schade, aus prinzipiellen Gründen darauf zu verzichten! :S


    Kurz nach der Finstertalalm beim ersten Versuch. Hinten rechts sieht man den Hochreichkopf:





    Blick zurück Richtung Längentaler Scharte, dahinter der Sulzkogel. Im Vordergrund unser Versuch, wieder auf die Hauptroute zum Hochreichkopf zu kommen (hier waren wir schon wieder im Abstieg):





    Beim zweiten Versuch bin ich rechtzeitig von der Hauptspur nach links abgebogen, ab hier ging die Spurerei los (auf ca. 2600):





    Kurz vor der Rinne zur Hochreich-Scharte. Auf dem Sommerweg (Markierungen am linken Rand der Rinne) war der Schnee zu tief und locker - direkt in der Rinne ging's besser:





    Blick ins Ötztal von der Scharte aus:





    Der Weiterweg zum Gipfel ist im Sommer vermutlich T3, aktuell gibt es ein paar leichte Kraxel-Stellen (1-), um die wenigen vereisten Stellen zu umgehen:





    Blick vom Gipfel zum Acherkogel:





    Blick zum Nordostgrat, das letzte Stück soll je nach Schneelage nicht ohne sein (ausgesetzte Blockkletterei). Ich kenne das aber nur aus Erzählungen - ich bin damals nur bis zum Skigipfel, da ich keine Steigeisen dabei hatte.





    Beim Abstieg, im Vordergrund meine Spur - weiter hinten führt sie auf die Haupt-Spur:





    Der obere Verbindungsweg 102A (Schweinfurter Hütte - Finstertalalm) hat mehrere vereiste Stellen. Diese können aber meistens gut umgangen werden:


    Wir sind über Silvester für 4 Nächte auf die Schweinfurter Hütte gefahren. Um etwas flexibel zu sein, haben wir Tourenski und Schneeschuhe ins Auto gepackt und sind erstmal mit Schneeschuhen auf die Hütte gestartet.


    Wenn die Verhältnisse doch besser gewesen wären als erwartet, wären wir am 1.1. nochmal nach Niederthai und hätten die Ski geholt - das konnten wir uns aber sparen.


    Diesmal waren gefühlt nur 10% der Hüttengäste mit Tourenski unterwegs, und die waren wenig begeistert. Hier erstmal die aktuellen Skitouren-Verhältnisse:

    • Immerhin kann man vom Parkplatz bis zur Hütte aufsteigen und auch den meisten Teil abfahren. Man sollte sich allerdings beim Hochgehen schon die paar gestreuten Kurven auf dem Hüttenweg einprägen
    • Richtung Westen muss man bis zur Finstertalalm die Ski tragen. Danach sah es Richtung Hohe Wasserfalle machbar aus (aber nicht nach Abfahrts-Vergnügen). Ein paar Leut sind mit Ski zum Peistakogel, ich konnte sie danach aber nicht befragen. Ich weiss nicht, ob tatsächlich jemand zur Wasserfalle weitergegangen ist (hab nichts davon gehört). Richtung Hochreichkopf könnte man wohl nur bis ca. 2500 einigermaßen abfahren.
    • Richtung Zwieselbachjoch geht's immerhin ohne Abschnallen (rauf und runter), auf gepresstem Hartschnee
    • Richtung Kraspesspitze müsste man bis ca. 2400 die Ski tragen, die Abfahrt wäre noch früher vorbei

    Für Schneeschuh-Touren waren die Verhältnisse aber richtig gut! Auf oft begangenen Touren wie zur Finstertaler Scharte war die Trasse schon so plattgetreten, dass ich die Schneeschuhe gar nicht angezogen habe (bin kaum eingesunken). Nach dem wenigen Neuschee in der Nacht auf den 3.1. hat sich das zwar durch den starken Wind wahrscheinlich geändert, aber die beliebten Touren werden schnell wieder eingespurt.


    Auch ohne Skitouren waren es tolle Tage auf der Schweinfurter Hütte, mit schönen Touren, gutem und reichlichen Essen und einer gemütlichen Silvesterfeier!


    Am 31.12. und 2.1. waren wir noch Richtung Hochreichkopf unterwegs, dazu folgt demnächst noch ein eigener Bericht.


    Der Hüttenweg sah meistens fahrbar aus, nur manche Stellen waren gestreut oder vereist:





    Die sonnigen Südhänge waren bis zum 2.1. aper bis auf ca. 2400 m:





    Blick vom Anstieg zur Finstertaler Scharte Richtung Zwieselbachjoch:





    Blick zur Schweinfurter Hütte und ins Ötztal:





    Richtung Hochreichkopf und Hohe Wasserfalle:





    Ab 2500 sah die Unterlage gar nicht sooo schlecht aus für die nächsten Schneefälle, die hoffentlich bald kommen!





    Blick zurück zum Zwieselbacher Rosskogel, kurz vor der Finstertaler Scharte:





    Gute Spur von der Scharte zum Finstertaler Schartenkopf:





    Blick vom Gipfel zum Finstertaler Stausee:





    Blick zum Aufstiegsweg, und hinten Richtung Zwieselbachjoch:


    Gestern hab ich mir eine Pause von der ganzen Völlerei gegönnt. Und ich wollte auch Platz für die weitere Völlerei schaffen ;)


    Es war ein toller sonniger Tourentag! Bei dieser Tour bekommt man um die Jahreszeit durch die verwinkelte Nord-Route erst auf ca. 2800m etwas von der Sonne ab, aber dadurch hält sich auch der Schnee länger als woanders. Eine meiner Lieblingstouren überhaupt!


    Von der Abfahrts-Qualität darf man sich momentan natürlich nicht zuviel erwarten - aber immerhin konnte man bis zum Parkplatz abfahren! Nur bei der unteren Zwing musste man kurz abschnallen. Stein-Ski waren gestern schon sinnvoll, aber ich bin ohne Steinkontakt durchgekommen. Oberhalb der oberen Zwing war die Abfahrt sogar relativ gut (für die aktuellen Verhältnisse)!


    Beim Losgehen am Parkplatz war's schon zapfig (-8 Grad), aber immerhin wenig windig. Es waren kaum Leute unterwegs (kein Wunder am 25.12.) - erst bei der Abfahrt sind mir ein paar wenige entgegengekommen. Es war eine breite alte Spur vorhanden, nur manchmal musste ich nachspuren.


    Wie bei der unteren Zwing: dort sind in den letzen Tagen anscheinend alle Leute über den Hüttenweg aussenrum gegangen. Ich wollte aber aus der Nähe anschauen, ob die Zwing ansatzweise fahrbar ist. Jetzt weiss ich es: das ist sie aktuell nicht ;)


    Mit etwas Vorsicht kommt man an einer Stelle noch gut über den gefrorenen Bach (Vorsicht - das Eis ist teilweise dünn) und kann nach ein paar Stapf-Minuten wieder die Ski anziehen. Der Hüttenweg ist stellenweise vereist, auch nicht ganz einfach. Beim Abstieg hab ich dort die Steigeisen angezogen, da ich nicht wusste, wie häufig die vereisten Stellen noch kommen. Im Nachhinein wär's wohl auch ohne gegangen, aber so hab ich sie nicht umsonst mitgeschleppt.


    Insgesamt ein super Tourentag! Jetzt darf ich wieder ohne schlechtem Gewissen schlemmern ^^


    Morgens um 8 bei 8 Minusgraden in Haggen:





    Untere Zwing im Rückblick. Ungefähr in der Mitte beim Steinplateau bin ich über den Bach rüber:





    Bei der oberen Zwing sieht man schon eine Abfahrts-Spur, die von rechts die Zwing oberhalb quert. Dort bin ich auch beim Aufstieg hoch - das sah für mich angenehmer aus. In der Zwing direkt muss man momentan mehr Spitzkehren machen als sonst (wegen dem Bach):





    Die Route zur Kaspress-Spitze sah aus der Ferne auch nicht schlecht aus (der rechte der beiden Doppelgipfel in der Mitte). Keine Sorge, ich kenn schon den richtigen Namen vom Berg - aber der gefällt mir besser ;)





    Nach diesem Abschnitt kommen die ersten Sonnenstrahlen des Tages aufs Gesicht! Hier war's noch ziemlich gut zu fahren. Beim Hochgehen hätten sich Harscheisen gelohnt - aber es ist nur stellenweise glatt und ich hab's mir selbst schöngeredet (es ist ja nicht mehr weit...)





    Man kann noch mit Ski bis zum Gipfel und bei vorsichtiger Fahrweise ohne Steinkontakt abfahren. Bei der direkten Abfahrt sah die Schneelage etwas besser aus, aber ohne Garantie. Für mich hat sich's nicht gelohnt, um danach wieder das Stück aufsteigen zu müssen:





    Den vielen Kraterspuren nach haben viele Leute die Ski unten deponiert:





    Blick vom Gipfel nach Südosten:





    Blick zum Karwendel und ins Inntal:





    Blick zurück zu einer eisigen Stelle beim Hüttenweg. Für diese Stelle allein hätten sich die Steigeisen nicht gelohnt, aber ich wusste nicht, was unten noch kommt. Wenn man den Weg im Aufstieg schon nimmt, kann man's besser einschätzen ;)


    Route => Skitour Kleiner Gilfert von Hochfügen

    Da das momentan mit einer Abfahrt im Gelände schwierig ist, wollten wir eine halbe Skitouren-Runde machen.


    Also Aufstieg im Gelände, aber Abfahrt auf der Piste. Diese Runde eignet sich gut dafür, danke für den Tipp!


    Der Aufstieg über den Pfundsalm-Mittelleger zum Kleinen Gilfert ging noch gut! Die Abfahrt lohnt sich dort momentan wahrscheinlich nicht, vor allem im unteren Bereich. Wir sind dann in den Sattel zum Pfaffenbichl abgefahren, und dort auf dem Bergrücken weiter zum Pfaffenbichl gestiegen. Das meiste kann man dort noch mit Ski gehen, tragen muss man nur ein kurzes Stück.


    Man kann aber eigentlich auch gleich bei diesem Tragestück die Ski an den Rucksack schnallen, denn später beim Abstieg vom Pfaffenbichl zum Skigebiet müssen sie eh geschultert werden. Ich war aber zu faul dazu und hab sie nach dem kurzen Tragestück wieder angezogen ;)


    Insgesamt war wenig los, wir sind aber auch relativ früh gestartet. Nur zwischen Pfaffenbichl und Skigebiet ist logischerweise mehr los. Einige wollten auch den Pfaffenbichl-Winter-Klettersteig machen. Wir haben davon nur das letzte Mini-Stück zum Gipfel gemacht.


    Die Piste war in einem guten Zustand, so war's für die aktuellen Verhältnisse eine gute Runde!


    Auf der Forststraße beim Pfundsalm-Niederleger:





    Stellenweise sehen die Osthänge ziemlich braun aus, aber auf der Aufstiegsroute war's noch gut zu gehen:





    Hinten links sieht man schon das Gipfelkreuz vom Kleinen Gilfert:





    Blick vom Kleinen Gilfert zum Pfaffenbichl, links weiter hinten der (große) Gilfert:





    Blick nach Südosten zu den Zillertalern und Tauern:





    Letztes Stück zum Pfaffenbichl:





    Blick zurück zum Übergang, bei der Passage vorne wär's mit Ski am Rucksack wahrscheinlich schneller gewesen:





    Pfaffenbichl mit Drahtseil-Leiter (Ende vom Klettersteig):





    Blick vom Pfaffenbichl zum Skigebiet Hochfügen:





    Blick zurück zum Kleinen Gilfert (unscheinbar), links im Hintergrund Rosskopf + Rastkogel (übereinander), rechts dahinter der Olperer:


    Das war ein ziemlich guter Start der Skitouren-Saison heut! Eine tolle sonnige Tour (zumindest im oberen Bereich), brauchbarer Schnee und relativ wenig Betrieb!


    Ich hatte nur ein kurzes Zeitfenster übrig, da hat es für mich mit einer Pistentour gut gepasst. Natürlich war ich nicht der einzige mit der Idee, aber es war relativ leer im Vergleich zu sonst. Ich hab zwar keine Infos über aktuelle Verhältnisse gefunden, aber auf den Webcams hat's nicht schlecht ausgeschaut (und zum Glück war's dann auch aus der Nähe so).


    Ich versuche schon immer, die gesperrten Strecken zu beachten (Pistenpräparierungen sind grad voll im Gang). Die Aufstiegsroute vom Hausberg über die Toni Hütte ging schon ganz gut zu gehen. Und runterwärts war die Horn-Abfahrt besser als gedacht (bei vorausschauender Fahrweise)! Im unteren Bereich (ab dem Zusammentreffen mit der Aufstiegs-Route) musste man schon vorsichtig fahren, aber meine Stein-Ski sind ohne neue Schäden davongekommen.


    Die Kochelberg-Abfahrt war vorhin gesperrt, genauso wie die weitere Aufstiegsroute ab Kreuzeck. Ab der Kreuzalm bin ich den oberen Skiweg zum Hausberg gefahren, das hat sich aber nicht rentiert. Im ungewalzten Bereich der Hausberg-Piste hat sich lockerer Schnee mit Harsch abgewechselt. Dafür hat sich aber wie gesagt die Horn-Abfahrt gelohnt!


    Im unteren Bereich:





    Autsch! Zum Glück habe ich solche Stellen nicht erwischt bei der Abfahrt:





    Oberhalb der Toni-Hütte, hier wär's wahrscheinlich auch gut zum Fahren gewesen:





    Querung der Kandahar-Piste bei der Tröglhütte:





    Hier ist man zum ersten Mal länger in die Sonne gekommen. Die Temparatur war aber auch im Schatten gut auszuhalten (wenig Wind):





    Blick zur Kreuzalm und zum Kreuzjoch:





    Kurz nach dem Kreuzeck, Blick zur Alpspitze. Ab hier war heute der weitere Aufstieg gesperrt:





    Nochmal Blick zur Alpspitze von der Terrasse der Kreuzalm:





    Oberer Teil der Horn-Abfahrt:





    Mittelteil der Horn-Abfahrt. Unten startet gerade ein Gleitschirmflieger:


    Die Höllental-Route ist immernoch eine meiner Lieblings-Touren, leider oft stark frequentiert. Prinzipiell wäre gestern ein guter Tag für eine einsame Tour gewesen (eine gute Routen-Kenntnis vorausgetetzt). Die Höllentalanger-Hütte hat schon länger zu, und die Klamm wurde auch Ende Oktober gesperrt/abgebaut.


    Aber um diese Jahreszeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man wegen der Verhältnisse umdrehen muss. Nach der ersten Steilstufe im oberen Klettersteig muss man auf ca. 2500m ein steiles Schneefeld queren. Normalerweise muss man dort (soweit ich mich erinnere) ein Stück ohne Drahtseil auf einem kleinen Steig traversieren, bis man in einem Bogen zur nächsten Drahtseil-Passage aufsteigt.


    Mit dem Neuschnee (dort ca. 50 cm) war mir das zu riskant und so bin ich lieber umgedreht. Vor allem war mir bei den Schneemengen das Risiko zu hoch, dass weiter oben bei der Irmerscharte mehrere Stellen kommen, bei denen das Drahtseil unter dem Schnee liegt. Es war zwar eine ziemlich neue Spur drin, aber das Risiko will ich unabhängig von vorhandenen Spuren beurteilen. Und so musste ich mich mit einem laaangen Abstieg anfreunden ;)


    Noch zu den Verhältnissen:

    • Klamm gesperrt und abgebaut, Umgehung über Stangensteig war gut (wird aber evtl. auch bald gesperrt, die Brücke über den Bach am Ende der Klamm war schon abgebaut)
    • erster Klettersteig kaum Schnee bis fast zum Ende (inkl. Brett), Stand 1. Nov
    • danach immer mehr gesetzter Neuschnee ab dem grünen Buckel
    • dadurch gute Verhältnisse auf Gletscherroute (kaum Blankeis) und Randkluft
    • die Steilstufe nach der Randkluft wird immer höher durch den Gletscher-Rückgang, ist aber aktuell mit Drahtseilen und teilweise Trittbügeln durchgesichert
    • die Verhältnisse müssen nach den letzten Niederschlägen (Sonntag, 2.11.) sicher neu beurteilt werden


    Lust auf den langen Abstieg hatte ich natürlich nicht, aber ich war zufrieden mit der Entscheidung. Und immerhin hab ich mir 44 Euro für die Talfahrt gespart 8o


    Ich bin die Route schon oft gegangen, auch um diese Jahreszeit - aber gestern hat's für mich nicht sein sollen. 2 Leute kurz nach mir wollten sich auch noch meine Umkehr-Stelle anschauen - meldet Euch mal bei mir, falls Ihr das liest! Würde mich interessieren, wie es Euch ergangen ist.


    Im ersten Zug (5:30 ab München) gab's noch einen bizarren Anblick - lauter Zombies usw. auf der Heimfahrt von den Halloween-Feiern. Bei manchen von ihnen hat die Verkleidung gut zu ihrem Zustand gepasst ^^


    Blick vom Stangensteig auf Grainau und die Kramerspitze:





    Vom Höllentalanger aus hat die Schneemenge für mich noch ok ausgesehen (ähnlich wie an Tagen, an denen es gut machbar war):





    Kurz vor dem Brett ging's los mit dem Schnee, erst an vereinzelten Stellen:





    Ab dem grünen Buckel wurde die Schneedecke schon dichter, aber immernoch gut gangbar (hab hin und wieder eine eigene Spur angelegt):





    Höllentalferner momentan gut zugeschneit. Etwas rechts von der Bildmitte sieht man ein breites Schneefeld - dort bin ich umgedreht:





    Die Verhältnisse an der Randkluft sind aktuell sehr gut:





    Meine Umkehr-Stelle, kommt auf dem Foto flacher heraus als sie ist. Die nächste Drahtseil-Passage konnte ich von hier aus nicht erkennen:





    Und dann ging's ohne zu hadern an den langen Abstieg - ich wollte noch bei Tageslicht in Hammersbach ankommen. Die Steilstufe abklettern ging gut - auch dank der Halteknoten an den Bergführer-Seilen im oberen Bereich:





    Die zwei Jungs wollten sich noch selbst ein Bild von meiner Umkehr-Stelle machen:





    Im ersten Teil des Abstiegs konnte man durch den vielen Neuschnee noch etwas Zeit reinholen, so dass ich noch bei Tageslicht in Hammersbach angekommen bin. War aber auch interessant, diesen Weg mal aus der Abstiegs-Perspektive zu sehen!



    Trotz der Umkehr ein schöner, ausgefüllter Tourentag! Momentan muss ich diese Tage gut einteilen, da ich in den nächsten Wochen viel Zeit für mein zweites großes Hobby brauche (Klavier & Komposition von Jazz bis Klassik, siehe mein Youtube-Channel )

    Solche bebliebten Touren der Münchner Hausberge sind mir normalerweise zu voll zur Hauptsaison. Aber wir waren sowieso am Vorabend beim Bergfilmfest Tegernsee (sehr zu empfehlen) - so hat es sich angeboten, noch dort zu bleiben.


    Und wir haben versucht, eine Rundtour mit genug Abschnitten zu finden, die nicht ganz so oft begangen werden.


    Bis auf den Abschnitt zwischen Aueralm und Fockenstein hat das auch gut geklappt! Unsere Route:


    Parkplatz Söllbach => Sonnenbichl => Zwerglberg => Waxlmoos-Alm => Aueralm => Fockenstein => kurzer Abstieg auf der Westseite => Neuhüttenalm => Hirschtalsattel => Ochsenkamp => Hirschtalsattel => Stinkergraben => Söllbachtal => Parkplatz


    Eine schöne Runde, mit meistens wenig Betrieb! Auch auf dem Ochsenkamp waren kaum Leute. Eigentlich war es zum Großteil eine Wanderung, aber wegen dem kurzen T3-Abschnitt zum Ochsenkamp habe ich es trotzdem als Bergtour eingetragen.


    Der Stinkergraben trägt den Namen übrigens zu Recht ;-)


    Der Geruch kommt von einer Schwefelquelle, intensiv war's im Abstieg aber nur wenige Minuten.


    Aufstieg neben der kleinen Skipiste zum Zwerglberg. Schon ein steiler Start, dafür aber deutlich einsamer als der Hauptweg über das Zeiselbachtal:





    Schöne Herbst-Impressionen beim Zwerglberg:





    Ausblick vom Fockenstein zum Tegernsee, dazwischen die Aueralm:





    Blick nach Westen, hinten Karwendel und Wetterstein:





    Der Weg links unten (in vertikaler Ausrichtung) führt zum Hirschtalsattel und von dort hinauf zum Ochsenkamp:





    Kurz vor dem Ochsenkamp: Blick zum Hirschberg (links) und Guffert (hinten rechts). Zwischen beiden Gipfeln ganz hinten die Tauern:





    Der Blick vom Ochsenkamp zum Tegernsee ist etwas anders als vom Fockenstein - der Abstecher lohnt sich!





    Blick zurück zum Fockenstein, dahinter der Starnberger See:





    Nordseite von Roß- und Buchstein leicht angezuckert:





    Die Überschreitung der ganzen Kampen zum Seekarkreuz soll auch schön sein (kenne ich aber noch nicht)!


    Da die Cares-Route momentan wegen der Nachwirkungen der Waldbrände gesperrt ist, haben wir uns nach einer Alternativ-Route von Caín nach Poncebos umgeschaut.


    Laut den Nationalpark-Rangern herrscht an den gesperrten Stellen akute Steinschlag- und Erdrutsch-Gefahr, und das wird wohl mindestens bis zum nächsten Frühling so bleiben. Aktuelle Informationen bitte selbst recherchieren! Unsere Infos sind vom Stand 11.9. - zu diesem Zeitpunkt war der Mittelteil gesperrt, zwischen Pasarela de los Martínez und Canal El Escaleru.


    Auf der Alpina-Karte ist eine gepunktete Umgehung eingezeichnet, nach der wir uns auf den Hütten erkundigt haben (bei Bergführern und Hüttenwirten). Die meinten, dass vor allem der Teil zum Cuebre-Pass und zur Turonero-Scharte schwierig zu finden und anspruchsvoll ist. Das sind alte, selten begangene Übergänge, die lange nicht mehr gewartet werden (teilweise zugewachsen). Nachdem ich am Pausetag den Teil zum Cuebre-Pass erkundet hatte, haben wir beschlossen, es mit genug Zeitpuffer zu versuchen. Notfalls wären wir vor der Turonero-Scharte umgedreht (danach ist es kürzer weiterzugehen).


    Es war schon ein kleines Abenteuer, aber auch eine tolle Route! Ein früher Aufbruch empfiehlt sich nicht nur wegen der Länge, sondern auch wegen der Stachel-Büsche. In der Früh ist es mit langen Hosen Wärme-technisch noch auszuhalten. Am Vortag wurden meine Unterschenkel mit kurzen Hosen schon ziemlich zerkratzt :P


    Unsere Route: Caín - Puente Bolín - Canal de Trescámara - Collada del Cuebre - Horcao Turonero - Canal de Piedrabellida - Colláu Ceredu - Colláu Debaju (ab da normaler Abstiegsweg von der Cabrones-Hütte) - Canal de Amuesa - El Castillo - Puente Collines - Puente de la Jaya - Poncebos.


    Falls sich jemand die Route als Alternative zur Cares-Route überlegt, achtet bitte auf die Zeitplanung! Bei diesen vergessenen Pfaden/Steigen muss deutlich mehr Zeit eingeplant werden als sonst. Von Caín bis zum Cuebre-Pass hat man (zeitlich gesehen) erst ungefähr ein Viertel geschafft! Wenn das dann nicht zur eingeplanten Gesamtzeit passt, sollte man besser umdrehen. Es sind auch mehrere 1er-Kraxelstellen zu überwinden.


    Die schwierigste Stelle war für uns der Einstieg zum Horcao Turonero. Es gibt dort 3 steile Rampen, die ähnlich gut/schlecht aussehen (haben keine Steinmannderl gesehen). Wir haben die flachste ganz links genommen, das war wahrscheinlich nicht die beste Wahl. Wir mussten uns durch Steilgras kämpfen, durchsetzt mit vielen Stachel-Büschen. Oben an der Turonero-Scharte angekommen, kommt man bald wieder auf einen häufiger begangenen Weg, der auch wieder besser markiert ist (im Canal de Piedrabellida). Die wilde Umgehung über den Cuebre-Pass ist nicht vermeidbar, denn den normalen Einstieg zum Piedrabellida-Kanal kann man wegen der Sperrung nicht nehmen. Man könnte aber die Turonero-Scharte umgehen, allerdings müsste man dann noch weitere 300 Hm im Canal de Raiz absteigen.


    Vom Cerredu-Übergang aus hatten wir auch einen guten Überblick auf die Brandstellen auf der anderen Seite der Cares-Schlucht. Und wir konnten die Sperrung besser nachvollziehen, soweit das aus der Ferne möglich war.


    Die Sperrung selbst wurde nur rudimentär erklärt und war von Caín aus nicht beschildert. Laut anderen Wanderern hat man das erst direkt bei der Absperrung erkannt (Pasarela de los Martínez). Wir wussten es zum Glück schon vorher und konnten uns die Alternativ-Route zusammenschustern. Auf den Picos-Hütten haben es auch nur ungefähr die Hälfte der Gäste mitbekommen.


    Als wir in Poncebos angekommen sind, wurden wir von einem Bergführer interviewt, der schon etwas gestaunt hat, dass wir diese Route gefunden haben ;)


    Einen Track für den selten begangenen Teil bis Piedrabellida habe ich nicht gefunden, der würde aber auch nur bedingt helfen. Für den Teil danach ist er bei guter Sicht überflüssig.


    Eigentlich hatten wir den letzten Tag zum Auslaufen über die Cares-Schlucht geplant (das dauert normalerweise 3-4 Stunden), so wurde es der spannendste Tag der Woche! Aber auch ein sehr schöner Tag und eine tolle verwinkelte Route!


    Blick auf die Cares-Schlucht nach dem ersten Steilhang bei Puente Bolín:





    Typisches Gelände im Canal de Trescámara (auf dem Weg zum Cuebre-Pass). Manchmal sieht man den Pfad gut, manchmal ist er zugewachsen:





    Über dieses schöne Dach geht man das letzte Stück bis zum Cuebre-Pass:





    Blick vom Cuebre-Pass auf den weiteren Routenverlauf: zuerst den Steilwald herunter, dann über die grüne Schlangenlinien-Kurve zur Turonero-Scharte, und weiter über den verdeckten Piedrabellida-Kanal zum Cerredu-Pass (rechts oben, oberhalb der Höhle):





    Kurz vor der Turonero-Scharte bei den steilen Stachelsträuchern. Hinten sieht man noch den steilen Wald-Abstieg vom Cuebre-Pass (der von der Geländeform eigentlich kein Pass ist, aber so genannt wird):





    Im Canal de Piedrabellida. Hier kann man endlich die langen Hosenbeine ausziehen :)

    Hier sieht man auch zum ersten Mal das Ausmaß der Brände, hauptsächlich auf der NW-Seite der Cares-Schlucht:





    Blick zurück nach Caín (etwas links von der Bildmitte), kurz vor dem Ceredu-Übergang. Knapp unterhalb von Caín sieht man den Cuebre-Pass:





    Überblick über die Brandstellen...





    Zoom-Aufnahme einer der Stellen. Wir konnten damit die Sperrung besser nachvollziehen:





    Im Canal de Amuesa, hinten sieht man Bulnes, aber es zieht sich noch ;)


    Diese Etappe war eine der beiden besonderen, daher erstelle ich dafür diesen separaten Bericht.


    In der Alpina-Karte ist von der Cabrones-Hütte eine gepunktete Abstiegs-Route über den Canal del Agua eingezeichnet.

    Abseits der Hauptwege sind die Routen teilweise schwierig zu finden und können ziemlich bröslig sein.

    Daher haben wir bei mehreren Leuten nachgefragt, die sich in der Gegend gut auskennen. Alle haben von dieser Abstiegsroute abgeraten, wenn man das noch nicht vom Aufstieg schon kennt.

    Es ist wohl ziemlich Steinschlag-gefährdet und teilweise schwierig zu finden.


    Wir sind am Vortag 100 Höhenmeter in den Canal del Agua abgestiegen. Dieser Teil sah ok aus, man konnte es aber nicht weiter einsehen. Da man sich wegen der Sperrungen in der Cares-Schlucht sowieso kaum Höhenmeter spart, haben wir uns auch für den längeren Abstieg über die Arenizas-Pässe entschieden. Wegen der Sperrungen müsste man später wieder zur Collada del Cuebre aufsteigen (300 Hm), was nicht viel weniger ist als die Gegenanstiege über die Arenizas-Route (ca. 500 Hm).


    Landschaftlich ist die Arenizas-Route wahrscheinlich sowieso reizvoller, es gibt sehr schöne Abschnitte! Die Aussicht von den Arenizas-Pässen ist toll, und auch am Ende von der Kanzel kurz vor Caín (Sedo Mabro).


    Wir haben die übliche Arenizas-Route genommen (500 Hm Aufstieg, 2100 Hm Abstieg):


    • Cabrones-Hütte zum Jou Negro: steile sandige Rampe am Ende, aber gut zu gehen
    • Jou de Cerredo: Steinmannderl führen in die Richtung Torre de la Párdida, in unsere Richtung gibt es erst wieder welche unten im Jou de Cerredo
    • Horcada Arenizas Altas: steile Rinne mit Sand / Splitt, meistens kann man sich aber am Fels gut festhalten / hochziehen
    • Horcada Arenizas Bajas: Querung gut zu gehen, Variante linksherum etwas einfacher (unten)
    • Hoyo Grande Bajero: Abstieg /Querung bis 2100 Metern im steilen Schotter, gut zu gehen
    • Dobresengos: steiler Abschnitt mit Gras + Splitt, etwas anstrengend aber unproblematisch
    • Canalón de Dobresengos: im oberen Bereich umgeht der Steig den Kanal, danach verläuft er im Bachbett. Es kommen ein paar unerwartete Kraxelstellen im SG 1-2. Die Alpina-Karten sind nicht schlecht, aber es sind wenige Untergrund-Informationen und keine Felsformationen eingezeichnet. Man muss sich das Gelände hauptsächlich mit den Höhenlinien vorstellen
    • Sedo Mabro: superschöner Blick auf Caín herab! Danach wird's aber erstmal steil (Kraxelstellen im SG 1). Eventuell lohnt sich der Umweg über die Nordseite


    Im Jou de los Cabrones kurz nach der Hütte, hinten in der Bildmitte führt die steile Rampe zum Jou Negro hinauf:





    Im Jou de Cerredo, hinten in der Mitte sieht man andeutungsweise die steile Rinne, die man zum ersten Arenizas-Pass aufsteigen muss (Arenizas Altas bzw. Horcada de Don Carlos):





    In der steilen Rinne - wenn der Untergrund kleinsplittrig wird, kann man sich meistens gut am Fels festhalten:





    Blick vom Pass nach Südosten, am rechten Bildrand sieht man schon den unteren Arenizas-Pass:





    Blick vom unteren Arenizas-Pass (auch "Horcada de Caín" genannt) nach Nordosten. Hinten schaut der Pico Uriellu aus den Wolken!





    Abstieg im Mittelteil bei Dobresengos:





    In den mittleren/oberen Lagen der Picos fühlt sich die kantabrische Gams sehr wohl! Wir haben Unmengen gesehen, die sind auch weniger scheu als bei uns in den Alpen. Das hier ist aber ein Zoom-Foto:





    Beim Canalón de Dobresengos muss man noch ein paar Kraxel-Passagen überwinden, mit denen man zu dem Zeitpunkt nicht mehr rechnet:





    Nach dem Canalón bekommt man bald einen Blick auf die Cares-Schlucht. Die verbrannten Stellen sieht man hier noch nicht, die sind weiter rechts um die Ecke (siehe nächster Bericht):





    Blick auf Caín von Sedo Mabro aus. Hier wird's wieder steil (Kraxeln im SG 1), man kann aber einen nordseitigen Umweg machen. Das hätte sich mit den müden Beinen wahrscheinlich gelohnt ;)

    Wegen der Sperrung der Cares-Route ist in Caín momentan kaum was los!


    Wir hatten eine sehr schöne und spannende Tourenwoche in den Picos!


    Zwei der Touren waren so speziell, dass ich separate Tourenberichte dafür geschrieben habe. Unter anderem waren sie speziell wegen der Teil-Sperrung der Cares-Schlucht.


    Kurzversion: Aktuell (Stand 10.9.) ist die Schlucht zwischen Pasarela los Martínez und Canal el Escaleru gesperrt, wegen der Auswirkungen der Waldbrände. Dadurch ist in der Cares-Schlucht viel weniger los als sonst, speziell bei Caín. Weitere Infos dazu siehe Bericht zur Alternativ-Route von Caín nach Poncebos. Aktuelle Infos zur Situation bei Bedarf bitte selbst recherchieren!


    Unsere Tourentage:


    1. Tag: Bulnes - Pandébano - Refugio Uriellu

    2. Tag: Peña Castil und zurück zur Hütte

    3. Tag: Cabaña Verónica und zurück (über Horcaos Rojos)

    4. Tag: Refugio Uriellu - Refugio Cabrones und von dort zum Torreceredo

    5. Tag: Erkundungstour Richtung Jou de Cerredo, zurück zur Hütte

    6. Tag: Abstieg nach Caín über die Arenizas-Pässe und Dobresengos (separater Bericht)

    7. Tag: Erkundungstour zur Collada del Cuebre

    8. Tag: von Caín nach Poncebos über Alternativ-Route (separater Bericht)


    Tag 1: Der Aufstieg am ersten Tag zur Uriellu-Hütte war bei unserer Tour die einzige Etappe, die für Wanderer gut machbar ist. Die meisten unserer anderen Etappen erfordern Erfahrung im Bergsteigen und einen guten Orientierungs-Sinn.


    Die Hauptwege zu den Hütten sind gut mit Fähnchen markiert, die Wege dazwischen (vor allem im Inneren Bereich der Picos) meistens mit überschaubaren Steinmannderln. Diese sind oft in größeren Abständen gesetzt als bei uns, eher wie auf weglosen Touren (z.B. zum Laliderer Falk). Wenn man solche Touren öfters macht, ist der Weiterweg aber bei guter Sicht meistens gut vorauszusehen. Meistens erkennt man einen Pfad, Steigspuren oder die logische Linie. Wenn man hauptsächlich nach GPS navigiert, ist man bei guter Sicht sicher langsamer als mit einem guten Spürsinn fürs Gelände. In der Alpina-Karte sind auch alte Routen eingezeichnet, die nicht mehr gewartet werden und spärlich markiert sind.


    Tag 2: Die Tour auf den Peña Castil hatte eine tolle Wegführung: zuerst durch eine dunkle Schlucht (Canal de la Celada), dann ein steiler Abstieg, eine sanfte Querung zum Cambureru-Pass und zuletzt ein steiler Aufstieg über die Gipfelflanke. Beim Rückweg kamen auch viele Kletterer vom Pico Uriellu durch die Celada-Schlucht herunter.


    Tag 3: Vor dem Übergang zur Verónica-Biwakschachtel (Horcaos Rojos) wird oft gewarnt, aber das ist hauptsächlich an die Wanderer gerichtet. Dort ist die Warnung auch berechtigt. Die Sicherungen am Übergang waren beschädigt und wurden abgebaut. Jetzt muss man die Steilflanke ohne versichterte Stellen überwinden, aber für geübte Bergsteiger ist das gut machbar (Kraxelei bis SG 2).


    Am Übergang angekommen, gab es einen kleinen Kulturschock: es waren massenweise Leute unterwegs! Später haben wir gesehen, dass man von Süden aus ziemlich einfach von Fuente Dé über die Seilbahn zur Cabaña Verónica kommt. Die Biwakschachtel hat nur Übernachtungs-Plätze für 6 Personen, wird aber gerne auch von Tagesgästen besucht. Beim Rückweg waren wir ab dem Sattel wieder fast allein unterwegs.


    Tag 4: Beim Übergang zur Cabrones-Hütte hatten wir starken Wind, aber dadurch gab es auch tolle Wolkenspiele zu sehen! Der Weg war im Vergleich zu den anderen Etappen wieder ziemlich einfach, es gab nur eine versicherte Leiter-Stelle zu überwinden (Kategorie A/B). Am Nachmittag sind wir noch zur Collada del Agua aufgestiegen, weil wir das als Abstiegs-Variante nach Caín überlegt hatten. Dort gab es auch einigermaßen Handy-Empfang (wie sonst selten im Zentralbereich der Picos).


    Dabei haben wir dann gesehen, dass sich die Wettervorhersage für den nächsten Tag ziemlich verschlechtert hat, für den aktuellen Tag aber noch bis abends gut bleibt. Ich hab dann spontan beschlossen, das Wetterfenster noch auszunutzen und den Torreceredo zu versuchen. Meine Freundin hatte sich schon zu sehr auf einen gemütlichen Ausklang bis zum Abendessen eingestellt, so dass sie es sich lieber noch an der Collada gemütlich gemacht hat.


    Praktischerweise gibt's auf den Hütten erst um 20 Uhr Abendessen (mit Sonnenuntergang um 20:45), so dass die Zeit noch knapp gereicht hat. Ich musste aber schon die Beine in die Hand nehmen. Eine schöne Route auf den Torreceredo (mit Kletterei im SG 2 im Gipfelbereich)! Die Steinmannderl sind nicht üppig gesetzt, aber meistens folgen sie der logischen Linie.


    Tag 5: Die Cabrones-Hütte ist supergemütlich! Dort konnten wir gut einen halben Schlechtwetter-Tag verbringen. Man muss sich nur darauf einstellen, dass das Klo 3 Minuten oberhalb der Hütte, und die Wasserquelle 5 Minuten unterhalb der Hütte ist ;)


    Wir sind dann noch Richtung Jou de Cerredo gewandert, um etwas den Weg für den nächsten Tag zu erkunden - und um nicht den ganzen Tag auf der Hütte zu hocken.


    Tag 6: langer Abstieg über die Arenizas-Pässe nach Caín. Vom Canal de Agua wurde uns von mehreren Ortskundigen abgeraten. Details dazu siehe separater Bericht zur Etappe 6.


    Tag 7: Die Wettervorhersage war für die erste Tageshälfte sowieso mau, da haben wir mal ausgeschlafen. Später wurde es besser, da habe ich schonmal den Weg zum Collado Cuebre erkundet. Davon wurde berichtet, dass er schwierig zu finden wäre, da das eine alte, selten begangene Route ist, die lange nicht mehr gewartet wird. Ich fand es von der Orientierung her ok, aber durch die Vor-Erkundung haben wir am nächsten Tag sicher eine halbe Stunde Zeit gespart. Ich bin vom Cuebre-Pass noch etwas weiter gestiegen, um einen Blick auf den Weiterweg zur Turonero-Scharte zu bekommen.


    Tag 8: Die lange Alternativ-Route von Caín nach Poncebos war schon eine Abenteuer-Tour, aber sehr schön! Details dazu siehe separater Bericht zum Picos-Finale.


    Eine tolle Tourenwoche mit vielen unterschiedlichen Eindrücken!


    Kurz vor dem Collau Cambureru, beim Aufstieg zum Peña Castil. Hinten links der Pico Uriellu, hinten rechts das Gelände beim Weiterweg zur Cabrones-Hütte (ganz rechts der Arenera-Pass):





    Auf dem Peña Castil, der Pico Uriellu (rechts vom Kanal) sieht aus dem Blickwinkel weniger markant aus als sonst:





    Blick Richtung Collado de la Celada, auf dem Rückweg zur Uriellu-Hütte. Nach dem steilen Gegenanstieg (S-Kurve in der Bildmitte) geht es vor dem Pico Uriellu rechts hinunter in den Canal de la Celada:





    Kurz nach dem Einstieg in den nicht mehr versicherten Steig auf der Nordseite der Cabaña Veronica (Horcaos Rojos), gut markiert mit gelben Punkten:





    Typische Landschaft im Zentralbereich der Picos (beim Jou sin Tierre):





    Pico Uriellu von Südwesten, mit Hütte links darunter:





    Blick zurück zum Pico Uriellu auf dem Weg zur Cabrones-Hütte. Links dahinter der Peña Castil:





    Blick zum Pico de los Cabrones vom Torreceredo-Gipfel aus gesehen:





    Beim Abstieg vom Torreceredo. Die 2 haben vorher die Grat-Überschreitung auf dem Bild davor gemacht. Respekt! Ansonsten war an dem Nachmittag niemand auf dem Torreceredo unterwegs (wahrscheinlich wegen dem kurzen Zeitfenster):





    Nahaufnahme vom Torreceredo-Gipfelbereich 2 Tage später. Mitte rechts sieht man noch 2 Personen im Aufstieg:


    Diese Tour stand schon lange auf meiner Wunschliste, jetzt hat es endlich geklappt!


    Schön, dass es noch so einsame Touren mit hauptsächlich Textbeschreibungen gibt! Etwas Spürsinn war schon gefragt, aber das war auch einer der Gründe, warum wir die Tour machen wollten ;)


    Ungefähr die Hälfte der Route war mit Steinmanndl markiert, ansonsten musste man nach der logischen Linie, oder nach den Textbeschreibungen gehen. Einen Track habe ich nicht gefunden, aber das hätte ich sowieso nur als Not-Reserve mitnehmen wollen. Erstens wird dadurch für mich der Spaß-Faktor verringert (bei der Wegsuche), außerdem ist es in diesem Gelände sowieso besser, sich nicht auf einen Track zu verlassen.


    Die Verhältnisse waren gut, nur unten in der Latschenzone etwas schlammig/rutschig - aber das wird dort wohl oft so sein. Im oberen Bereich sind nicht alle Tritte + Griffe fest, und teilweise bewegt man sich im ausgesetzten Brösel-Gelände. Aber wer das mag bzw. gewohnt ist, kann eine tolle einsame Tour erleben! Im Gipfelbuch waren für 2025 bisher nur 11 Einträge drin.


    Ich bin aber froh, dass ich die untere Hälfte der Tour schon kannte - sonst wäre es evtl. knapp geworden mit dem letzten Bus. So hat es mit der ersten + letzten Verbindung ab München gut geklappt (6:04 Abfahrt, 20:55 zurück am HBF) und es hat auch noch für eine kurze Einkehr in Hinterriss gereicht. Ein schöner ausgefüllter Tourentag!


    Hinten links der Laliderer Falk, unsere Route führt von links dorthin. Das eigentliche Falkenkar ist hier verdeckt (hinter der Latschenzone):





    Kurz vor dem Einstieg ins Kraxel-Gelände. Rechts der Sattel zwischen Turmfalk und Laliderer Falk, wir steigen in einem Rechtsbogen dorthin auf:





    Nach der Scharte sind wir über die Nordost-Flanke zum LF-Nordgipfel gestiegen. Danach muss man über eine teilweise luftige Rinne zur Scharte zwischen Nord- und Hauptgipfel absteigen. Hier der Blick zurück zur Abstiegsrinne:





    Die meisten Kraxel-Stellen nach der Scharte waren 1 bis 1b (wie hier - b für bröslig), nur manchmal gab's auch 2er-Stellen zu überwinden:





    Blick zum Risser Falk - auch eine tolle Tour!





    Auf dem lang ersehnten Gipfel (ohne Kreuz, dafür mit Gipfelbuch samt 60er-Tüte):





    Blick zum Nordgipfel und zum Band in die Scharte:





    Auf dem Rückweg von Hauptgipfel in die Scharte:





    Beim Abstieg zum Turmfalk-Sattel über die Nordost-Flanke des LF-Nordgipfels:





    Bröselgelände beim Abstieg in der Turmfalk-Westflanke. Geistig entspannen kann man sich erst wieder bei ca 1800m. Besonders hier ist es gut, wenn nicht noch weitere Gruppen gleichzeitig unterwegs sind (viele lose Steine):


    Heute wollte ich mal wieder eine Solo-Tour machen (das letzte Mal war schon eine Weile her). Oft bekomme ich dabei gute Musik-Inspirationen. Das hat heut zwar nicht geklappt, aber es war trotzdem eine tolle Tour! :)


    Ich war heut auf der Suche nach einer gut erreichbaren Öffi-Tour und hab's gut erwischt! Zwischen Seebenalm und Coburger Hütte ist's natürlich sehr voll, aber meistens war ich abseits der Massen unterwegs.


    meine Route: Ehrwald Bahnhof - über Weg 812 zum Hohen Gang - Tajakante KS - Vorderer Tajakopf - Vorderes Tajatörl - Coburger KS - Hinterer Tajakopf - Drachensee - Direktabstieg zum Seebensee - Seebenalm - Immensteig - Ehrwalder Almbahn Talstation - Ehrwald Bahnhof


    Mit dem ersten Zug um 5:30 von München war's beim Hohen Gang noch relativ leer, und auch beim Einstieg in den Tajakante-KS hab ich ein gutes Zeitfenster erwischt! Vor der Tajakante sollte man schon ein paar Klettersteige in dieser Kategorie gemacht haben, denn die Tajakante ist auch noch relativ lang.


    Der Klettersteig ist gut in Schuss, und bietet eine grandiose Aussicht auf die beiden Seen! Danach hab ich mich noch gut genug gefühlt, um noch den kurzen, aber knackigen Coburger KS dranzuhängen. Diesen kannte ich bisher noch nicht, ist aber eine gute Alternative zur sandigen Querung beim Normalabstieg. Der Abstieg vom Hinteren Tajakopf ist weniger sandig als vom Vorderen Tajatörl.


    Vor der Coburger Hütte bin ich rechts in einen Steig abgebogen, der fast leer war. Auch auf dem Immensteig war niemand unterwegs (wie meistens). Heut war dort fast alles trocken (mit Schlamm ist es nicht ohne).


    Unten wurde ich noch vor eine knifflige Entscheidung gestellt: Entweder auf den Bus warten, oder zum Bahnhof laufen und von der Tanke noch Bier für die Zugfahrt organisieren (wäre mit dem Bus zu knapp geworden). Naja, ich musste nur kurz überlegen ;)


    Ein langer (auch wegen der 2 Zugfahrten und Orts-Durchquerungen), aber toller Tourentag!


    Kurze Pause am Seebensee:





    Gutes Zeitfenster beim Einstieg in den Tajakante KS. Insgesamt haben sich die Leute gut verteilt:





    Hier hat sich's kurz etwas gestaut, die vordersten sind gerade bei der Schlüsselstelle. Hier war bei mir die einzige Wartestelle auf der ganzen Tour, kurz danach hat die Gruppe Pause gemacht:





    Eine der flacheren Stellen, bei denen man die Aussicht auf den Seebensee auskosten kann:





    Bald kommt auch der Drachensee und die Coburger Hütte zum Vorschein. Dahinter der Grünstein - auch eine tolle Tour (Kraxelei bis zum 2. SG):





    Die Schlüsselstelle im zweiten Teil des Tajakante-KS ist einfacher als die im ersten Teil. Trotzdem sollte man hier noch genug Körner übrig haben:





    Blick vom Gipfel auf Drachensee, Seebensee und Sonnenspitze:





    Der Einstieg beim kurzen, aber knackigen Coburger Klettersteig:





    Beim Abstieg zum Drachensee. Hinten sieht man gut die tatsächliche Neigung bei der Überschreitung der Ehrwalder Sonnenspitze (von einigen Blickwinkeln sieht sie ja sacksteil aus):





    Zwischen Seebensee und dem Abzweig zum Immensteig bin ich kurz wieder mit den Massen mitgeschwommen, die tolle Aussicht aufs Wetterstein (hier Schneefernerkopf, Zugspitze ist verdeckt) konnte ich trotzdem genießen:


    Eine sehr schöne Tour, die durch die winterlichen Verhältnisse aber deutlich länger gedauert hat als geplant!

    Von den letzten Niederschlägen sind oberhalb von ca. 2700 noch 20 cm Neuschnee liegengeblieben. Dadurch mussten wir auf dem Nordgrat viel durchsichern und das meiste mit Steigeisen klettern. Wir hatten kurz überlegt, den Nordgrat wieder abzusteigen/abzulassen, aber beim Riepengrat konnten wir den Gratbereich schneller hinter uns bringen - dort gibt es bei der einzigen steileren Stelle einen Abseilstand. Der restliche Teil hat dann eben länger gedauert, aber insgesamt war's für uns die bessere Option.


    Der Abstieg vom Schneegupf bis zum Riepenkopf hat auch lange gedauert, da man erst schauen musste, wo unter dem Schnee Löcher versteckt sind. Es gab einige davon! Der Gegenanstieg zur Alpeiner Scharte war auch nochmal eine Fleißaufgabe, aber dafür gabs auf der Geraer Hütte eine schmackhafte Kaspressknödelsuppe zur Belohnung.


    Es war ein langer (14 h), aber toller Tourentag! Irgendwann muss ich nochmal dorthin, jetzt war ich im Gipfelbereich schon wieder in der Nebelsuppe ;-)


    Wegen der chronischen Olpererhütten-Überfüllung haben wir die Tour gleich von der Geraer Hütte aus geplant (mit 2 Übernachtungen). Am ersten Tag sind wir nach dem Hüttenaufstieg schonmal bis ungefähr 2700 aufgestiegen, um uns den Zustieg zum Gletscher anzuschauen (gute Verhältnisse). Am Samstag dann die lange Tour - und am Sonntag nur noch Talabstieg und Heimfahrt.


    Auf der Querung zum Einstieg auf dem Nordgrat waren Steigeisen hilfreich, wie auch auf dem Großteil von Nordgrat + Riepengrat. Das kann sich natürlich nach ein paar wärmeren Tagen schnell ändern. Der Riepengrat war sehr gut zu gehen, beim Einstieg ist das alte Drahtseil nicht mehr vorhanden (siehe Bericht von guenthi vor 1 Monat), stattdessen eine 25m-Abseilstelle. Den fraglichen Felsblock zum Überklettern kurz vor dem Gipfel konnte ich auch nicht wiederfinden.


    Auf dem Weg zur Geraer Hütte, hinten der Fußstein mit Nordkante und Hüttengrat:





    Zustieg zum Olpererferner, momentan gute Verhältnisse (auch beim Zustieg zum Nordgrat, der auf dem Foto in den Wolken steckt):





    Kurz vor dem Gletscher, am nächsten Tag:





    Am Einstieg von der Nordgrat-Route. Hier war die einzige Passage, bei denen wir ohne Steigeisen gegangen sind (hier war's besser ohne):





    Normalerweise ist hier die Schlüsselstelle. Wegen Schnee, Eis und Nässe fand ich den Aufschwung davor aber kniffliger:





    Nicht mehr weit bis zum Gipfel! Ab hier sind wir ganz im Nebel gesteckt, vorher gab's ab und zu ein paar Lücken in der Nebeldecke. Die störenden Geräusche vom Tuxer Skigebiet wurden durch den Nebel leider nicht gedämpft ;-)





    Auf der Südseite beim Abstieg zum Riepenkopf. Ungefähr in der Bildmitte die Rampe zur Alpeiner Scharte. Auf der Südseite liegt hier fast gleich viel Schnee wie auf der Nordseite (Schneegrenze ca. 2700m), womit wir nicht gerechnet haben:





    Später am Nachmittag und in tieferen Lagen wurde die Sicht besser. Unten der Schlegeis-Speicher, dahinter der Große Möseler:





    Für eine kurze Strecke waren wir unterhalb der Schneegrenze, bevor es bald wieder hochging zur Alpeiner Scharte:





    Um die Alpeiner Scharte herum war's mit dem Neuschnee auch etwas rutschig, aber sonst gut zu gehen. Hier sieht man die Nordseite Richtung Valsertal: