Bisher gibt es nur rund 2600 Unterschriften bei der Petition. Das finde ich ehrlich reichlich wenig. Wollen wir uns denn alles gefallen lassen?
Beiträge von Bernhard Admin
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Route => Skitour Hochglückkar
Wenn das Wetter schon so eine Vorlage gibt am 1. Mai, dann muss man das Ritual (Abschlussskitour + Skiwaschen) vollziehen.
Seit heute ist die Straße in die Eng offiziell geöffnet und ich habe mit dem üblichen Andrang gerechnet. Es war aber am Morgen (7 Uhr) erstaunlich wenig los. So wenig Leute habe ich bei so einem Wetter am 1. Mai noch nie erlebt.
Verhältnisse: Bis kurz unterm Wasserfall ist es aper. Dann könnte man sich durch Schneisen, Krumholz und Buschwerk mit Ski hinaufbasteln. Nach der heutigen Erfahrung nicht empfehlenswert. Es war bockelhart in der Früh, alle haben zunächst die Ski + Harscheisen angelegt; alle haben nach kürzester Zeit wieder getragen, denn es war wirklich anspruchsvoll mit Ski zu gehen. Hat man die Stufe überwunden, geht es problemlos weiter, am Brotzeitfelsen vorbei zur nächsten Steilstufe, die aber gut mit Harscheisen machbar war. Am Ende der Stufe kommt eine apere Stelle, so dass die Querung hinaus ins eigentliche Kar dann wieder zu Fuß bewältigt wird.
Der Rest war mit Harscheisen gut machbar. Dass die Verhältnisse dennoch nicht ganz ohne waren, habe zwei Abstürze bewiesen. Es ist wirklich gruselig zuzuschauen, dass es da kein Halten mehr gibt bis zum nächsten Flachstück. Auch am Hang zum Skidepot, der durch die Sonne schon ganz gut griffig war, ist einer runter und konnte sich bis unten nicht mehr fangen. Gott sei Dank ist nichts passiert!
Während ich zwischen 11 und 12 abgefahren bin, kamen dann noch viele hoch. Vielleicht waren sie heute die Gescheiteren, denn bei meiner Abfahrt hatte es noch nicht in allen Bereichen aufgefirnt. Die Firn-Passagen waren allerdings sehr fein
Fazit: Heuer wenig Schnee, dennoch derzeit noch als Frühlingsskitour lohnend. Die Verhältnisse nach der sehr kalten Nacht waren hart und daher anspruchsvoll. Lawinengefahr am Vormittag Null.Prognose: Wird morgen ähnlich sein, Sonntag, wenn das Wetter hält, auch. Allerdings ist dann evtl. aufgrund der Wärme ein anderes Zeitmanagement nötig.
Und am Ende werden (wie immer) die Ski gewaschen...
https://www.youtube.com/shorts/eHJvk9sdjZIP.S.: Blick zum Gamsjoch - kannst du als Skitour vergessen...
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Es geht um den Bau der geplanten Straße von Aurach über die Benzingalm zur Jägerbauernalm.
Der Gipfel: Als Ausgleich für die geplante Straße von Aurach zur Jägerbauernalm soll der öffentliche Zugang im selben Bereich als Wildschutzgebiet von 15. Dez. bis 31. Juli gesperrt werden.
Welche Lobby hat sich denn da wieder durchgesetzt?
Die DAV Sektion Leitzachtal hat zu diesem Thema auf ihrer Webseite weitere Infos sowie eine Petition gestartet - =>Infos & Teilnahme
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Route => Skitour Lampsenspitze
Ein Update, das nicht viel Neues bringt. Der Bericht von Wege ist überwiegend noch so gültig. Und sollte die Wetterprognose recht behalten und die Nacht klar werden und der Vormittag freundlich, dürften auch morgen ähnliche Bedingungen anzutreffen sein.
Allerdings werden die aperen Flecken ganz unten etwas mehr.
Ansonsten kann ich bei den sauwarmen Temperaturen nur dringend empfehlen auf der Hauptabfahrt zu bleiben, unten war dann die Forststraße schön seifig zu fahren.
Grund: Gegen Mittag brach man im Gelände neben der Hauptabfahrtsroute schon tief ein. Oder man muss so früh dran sein, dass man spätestens gegen 10 abfährt. Dann ist es aber oben vermutlich ganz schön boanig...
Wetter: Heute strahlend schön, kein Wind und sobald man in der Sonne war, nur noch im T-Shirt erträglich.
Beim Mittagessen in Praxmar hatte es für diese Höhenlage schon fast sommerliche Temperaturen.
Apropos Wirt und Praxmar: Anders als im Internet angegeben, ist der Alpengasthof in der Ferienwoche täglich geöffnet. -
Route => Skitour Teufelstättkopf
Heute unterwegs mit den Alpinautoren-Kollegen Thomas Neumayr und Martin Becker. Sche war's!
Verhältnisse: Ausgezeichnete Bedingungen heute am Teufel. Anstiegsvariante über Kühalm. Der steile Rücken wie auch der Grat sehr gut zu gehen. Gipfelanstieg problemlos (Stapfschnee - Seil schaut raus).
Die Abfahrt via Steigalm war sehr schön pulvrig und es ist noch lange nicht alles verspurt. -
Route => Skitour Pürschling
Verhältnisse: Forststraße bis unten gut mit Schnee bedeckt. Unten etwas schwerer Pulver, oben fein. Ca. 30 cm Pulver. Wenig Leute und noch nicht alles verspurt.
Gefahreneinschätzung: Der 3er oberhalb der Waldgrenze ist (auch wenn alles verlockend aussieht) nach wie vor berechtigt.
Ein kleiner Blocktest und ein Böschungstest haben eindeutige Ergebnisse gebracht. Da kann man schon was auslösen im steileren Gelände... -
Route: Nicht die klassische Rotwand Reibn (ab Wurzhütte), sondern via Lochgraben, Taubenstein, Lempersberg. Das hat den Vorteil, dass so die ganze Runde derzeit noch fahrbar ist. Einzig die kurze Querung nach dem ersten Steilhang im Unteren Lochgraben ist nun aper - da muss man 30 m die Ski tragen.
Verhältnisse: Perfekt. Das begann schon im Unteren Lochgraben, der völlig easy zu gehen war - wenn auch pistenartig verspurt, war es hier heute noch pulvrig. Den Rotwand-Gipfel habe ich ausgelassen, der Südhang war schon um 11 Uhr leicht sumpfig und hat mich nicht gereizt.
Auerspitz Nordhang war perfekter Pulverschnee (ca. 15 cm auf harschiger Unterlage) und wenn man die erste Einfahrt genommen hat, auch noch völlig unverspurt - schöner geht nicht!
Auch die Hänge zum Miesingsattel und auf der anderen Seite runter waren noch schön pulvrig (so gut habe ich diesen Abschnitt überhaupt noch nie erlebt - ist ja meist recht verblasen).Im Auslauf der Nebelrinne liegen große und kleine Nassschneelawinen (siehe letztes Bild). Die Rinne machte mir von der Entfernung her keinen besonders reizvollen Eindruck, das kann aber täuschen.
Zu meiner großen Überraschung bin ich auf der ganzen Runde nur einem Pärchen begegnet, ansonsten war es eine super einsame Tour. Das hat man selten am Spitzing, und schon gar nicht bei so guten Verhältnissen.
Wetter: T-Shirtwetter ohne Wind. Der kam erst am späten Nachmittag auf.
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Route => Skitour Rofan
Der Aufbruch um 9 Uhr war für die Rofanspitze perfekt, so dass der steile Gipfelanstieg schon leicht firnig war. Die Abfahrt gegen 11 Uhr direttissima über den Gipfelhang nach Süden in die Wiesing-Route traumhafter Bröserlfirn.
Gegen Mittag muss auch die Seekarlspitze gut gewesen sein. Der südwestseitige Gipfelhang braucht einfach bisserl länger. Das hat am Vormittag noch nicht so gut ausgeschaut (bzw. hat sich nicht so gut angehört...)
Der Zustieg zu den 3 Gipfeln aus dem Liftgebiet war am Vormittag harschig, verspurt, hart, aber überwiegend griffig, so dass man nicht unbedingt Harscheisen gebraucht hat. Es sind nur wenige Stellen steil und eng.
Der Gipfelanstieg zur Rofanspitze ist übrigens auf die letzten Meter aper.
Bis Mittag (ca. 13 Uhr) tolle und sichere Firnverhältnisse, dann sollte man (meiner Meinung nach) langsam den Rückzug antreten.
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Route => Skitour Windspitze und Mittager
Auf den Sonnseiten stellen sich Frühjahrsverhältnisse ein. Da es die kommenden Tage sonnig und warm wird, ist zunehmend früher Aufbruch empfehlenswert. Sonnseitige Touren sollten um Mittag beendet sein. Nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern weil man ansonsten im Sumpf runterfährt.
Heute war ein Aufbruch um 9.15 Uhr OK; die Abfahrt um Mittag fast ideal.
Oben Firn, dann wurde es weicher und man musste bisserl schauen - je flacher desto besser war der Schnee im Mittelteil.Ab der Öttenbacher Alm habe ich die Almstraße genommen, die butterweich bis zum PP hinunterführte.
Trotz der super Verhältnisse keiner Menschenseele begegnet...
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Route => Skitour Monte Altissimo
Heuer ist diese Skitour am Gardasee wieder einmal möglich. Schnee von unten weg ausreichend, nur auf 10 Meter ist der Hohlweg im Wald aper.
Verhältnisse: Schnee um 9.30 Uhr schon feucht - von oben bis unten dann fahrbarer Sulz, ohne Durchbrechen, aber mit Bremswirkung. Also OK, aber nicht das reine Vergnügen. Der Waldweg ist aufgrund der Enge und Steilheit nicht wirklich fahrbar, großteils kann man aber abrutschen, ein steiles Engstück habe ich aber getragen. (Siehe Bild)
Die südseitige Querung ist völlig problemlos, man kann bei dieser Schneemenge ganz bequem auf der Wegtrasse hinüberspuren. (Das war bei meiner ersten Begehung 2014 anders.)
Wetter: Warm und windig; der südliche Teil des Sees unter einer Nebeldecke.Hütte: Heute geschlossen
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Route => Skitour Stoanerne Mandln & Kreuzjoch
Wetter: Mal wurde der Vormittag, mal der Nachmittag sonniger prognostiziert. Das Wetter war heute besser als vorhergesagt, nämlich durchwegs sonnig und am Vormittag windstill. Erst ab Mittag frischte der Wind auf.
Route: Ich bin dem Lauf der Sonne gefolgt und das hat sich heute ausgezahlt. Zuerst den Osthang zum Kreuzjoch, dann nordseitiger Aufstieg zu den Stoanernen Mandln und südseitige Abfahrt (Richtung Mölten) bis Waldgrenze, dann Wiederaufstieg zu den Stoanernen Mandln und am Ende nordseitige Abfahrt.
Kreuzjoch: Am Vormittag feuchter Pulver - sehr gut zum Fahren
Stoanerne Mandl Süd: Firn, nicht perfekt, aber schon sehr sehr fein!
Stoanerne Mandl Nord: Oben etwas gepresster Pulver, dann Pulver - ebenfalls sehr fein!
Gefahreneinschätzung: Auch im Sarntal ist es nicht ohne..., daher die Entscheidung für diese wunderschöne Sicherheitstour. Auf dieser Route (wenn man in den flacheren Bereichen bleibt) gering.
Die Tour war völlig einsam. Hier dürften am Wochenende vielleicht 10 Skifahrer unterwegs gewesen sein, daher fast noch alles unverspurt. Und die Wanderer bleiben hier schön auf den präparierten Wegen.
Einkehr: Die Sarner Skihütte ist echt nett. Ich war heute allerdings der einzige Gast. Ich wurde sehr freundlich und gut bewirtet und der Blick auf die Dolomiten ist sehr schön!
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Heute mit 100 anderen Skitourengehern über die ehemalige Piste zur Hörnle-Hütte und weiter zum Hinteren Hörnle. Auf dem Rückweg noch das Vordere Hörnle mitgenommen. Sicherheitstour im Winterwonderland!
Verhältnisse: Überwiegend schöner Pulverschnee, nur unten ein wenig pappig, aber dann schnell pulvrig. Am Ht. Hörnle stark windbeeinflusste Flächen und sehr schlechte Sicht. Daher war es alles andere als einfach, bei der Abfahrt nicht seekrank zu werden, bzw. die schönen Pulverflächen zu treffen.
Lawinengefahr: Auf der nun schon recht verspurten Normalroute gering. Ein kleiner Böschungstest zeigte aber eindringlich, dass oberhalb der Waldgrenze derzeit sehr leicht Lawinen ausgelöst werden können.
Prognose: Morgen Tauwetter, mit einer Schneefallgrenze, die bis auf 1300-1500 Meter steigen soll. Oberhalb davon massive Schneefälle und starker Wind. Die Prognose für die kommenden Tage sieht also nicht besonders gut aus.
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Ein Mitglied unserer Community hat meinen Beitrag Tanzeck / Rauhkopf gelesen und mir nun auch ein Bild und einen Kommentar zugesandt. Deutlich erkennbar, dass das kein kleines Ding war - Anrißhöhe ca. 40 cm. Es geht ja hier nicht nur um Selbstschutz, sondern auch um Fremdschutz, denn die Lawine hätte auch andere treffen können. Gott sei Dank ist nichts passiert. Nehmen wir es alle (mich eingeschlossen) als Mahnung.
ZitatHier der Kommentar des Users zum Bild: Hi Bernhard, war heute auch am Tanzeck und Rauhkopf unterwegs, und vom Tanzeck auch noch runter zur Krottenthaler Alm. Ich konnte das Schneebrett, das sehr massiv war, hautnah erleben, drei Skifahrer hatten Glück im Unglück, hatten den Hang unterhalb gequert, konnten noch rasch zurücksetzen. Ausgelöst durch einen Skifahrer, der ganz oben in die Rauhkopfscharte eingefahren war. Sein einziger Kommentar: "wer nicht wagt, gewinnt nicht".
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Es hat nun in Summe ca. 30 cm Neuschnee gemacht. Überwiegend ist der recht schön pulvrig. Aber natürlich hat der starke Wind die Schneedecke beeinflusst. Dennoch waren mit Umsicht große Teile der Abfahrt perfekt!
Route: Aufstieg Schönfeldalm - Glockenwandl - Richtung Tanzeck. Nachdem der Gipfelhang vom Tanzeck zwar ausreichend, aber relativ wenig Schnee hatte, so dass man bei den Abfahrern die Harschplatten durchkommen hörte, bin ich kurz vor der Schnittlauchmoosalm zum Waldrand aufgestiegen und über einen wunderschönen, noch fast unberührten Hang abgefahren - hier toller Pulver. Im Zwischenteil windgepresster Pulver, aber noch gut fahrbar. In den Flachpassagen oberhalb der Rauhkopfhütte wieder toller Pulverschnee.Dann Aufstieg zum Rauhkopf. Der sieht aus wie meist im Winter, mit schönem Pulver am Waldrand und windbehandelten Flächen - also abgeweht, harschig oder windgepresst. Hier muss man bei der Abfahrt einfach bisserl schauen, dann findet man auch hier Genuss-Schnee.
Lawinengefahr: Die ist natürlich auf meiner Standardroute relativ gering. Ich habe dennoch vor meiner ersten Abfahrt einen Blocktest gemacht (Bereich Waldgrenze). Der Block brach bereits beim Ausgraben an der Schwimmschneeschicht, die deutlich auszumachen war. Dennoch wurde in die Rauhkopfrinne eingefahren und ein Schneebrett ausgelöst. Dennoch wurde die Querung unterhalb der Wilden Fräulein gemacht, obwohl es auch eine Alternativspur durch die Senke gab. Das alles hätte ich nicht gewagt. Es ist alles gut gegangen, vermutlich hatten die anderen die "besseren Informationen". Oder einfach einen Schutzengel.
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10 bis max. 15 cm Neuschnee hat es auf verharschter oder vereister Unterlage. Ganz genau kann man die Neuschneemenge nicht bestimmen, da es fast keine Flächen gibt, die nicht vom Wind verblasen oder zusammengeblasen waren.
Routen, die vor dem Niederschlag aper waren, sehen nett aus, gehen aber definitiv immer noch nicht.
Schneequalität: Oben abgeblasen oder leicht windgepresster Pulver. In der Mitte pulvrig und unten feuchter Pulver. In den vielbefahrenen Bereichen kommen selbstverständlich schon wieder die alten Eisplatten durch. Unterer Lochgraben geht aber noch gut ohne Harscheisen.
Wetter: Ab Mittag sonnig und starker Wind - am Vormittag muss es gestürmt haben.
Fazit: Nicht schlecht, aber es bräuchte halt mal richtig Schnee.... aber es soll ja noch was nachkommen....
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Route => Skitour Gröbner Hals
Wegen eines persönlichen Termins und des anschließendem Verkehrschaos in München bin ich heute sehr spät gestartet. Das hatte den Nachteil, dass gegen Mittag die Sonne bereits wieder hinter dem Kamm der Sonntagsspitzen verschwunden ist und der Schnee bei meiner Abfahrt am frühen Nachmittag schon wieder etwas angezogen hat - sprich, er hat eine leichte Kruste bekommen. Schätze, dass das aber bei besserem Timing nicht der Fall ist.
Verhältnisse: Schnee von unten bis oben ausreichend, keinerlei Steinkontakt. Die Hauptabfahrtsroute ist pistenähnlich eingefahren und geht gut. Drumherum, teils pulvrig (teils mit etwas Kruste - aber das war eventuell meinem schlechten Timing geschuldet). Wenig Leute, heute schöne ruhige Tour.
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Neuschnee: In München hat es mehr geschneit, am Spitzingsee waren es nur ungefähr 3 cm. Sie sorgen natürlich nicht für eine grundlegende Verbesserung; an den sonnenexponierten Hängen ist es schon wieder aper - siehe auch Bild (2) - Blick Richtung Tanzeck. Hier gibt es, wie auf dem Bild (2) erkennbar, einen schmalen Korridor, der aber durchaus geh- und fahrbar erscheint.
Unterer Lochgraben: Ging aufgrund der Minimalen Neuschneeauflage im Aufstieg recht gut, wenn man am Rand bleibt, vor allem rechts gab es eine ordentliche Aufstiegsspur, so dass ich gut ohne Harscheisen durchgekommen bin.
Der Schlussanstieg zum Rauhkopf ist teilweise komplett verharscht, aber mit etwas Umsicht findet man auch hier Passagen, die recht griffig oder weich sind. Der unmittelbare Bereich unterm Gipfel ist vereist - Vorsicht - aber nur ein kleiner Abschnitt, der Gipfelanstieg selbst geht problemlos.
Abfahrt: Ich habe mir zunächst die Ostrinne zur Krottenthaler Alm angeschaut, da ist auch einer reingefahren, ging ganz passabel. Ich selbst bin vom Rauhkopf ganz links haltend am Waldrand abgefahren, wo ich ähnliche Verhältnisse vorfand: Verharschte Schneedecke mit geringer Pulverauflage. Natürlich hat man da alte Spuren und Scherhaufen durchgespürt, aber es ging gut und hat Spaß gemacht.
Prognose: Angeblich kommt ja morgen und am Donnerstag wieder etwas Schnee, so dass sich die Verhältnisse tendenziell verbessern werden. Da es aber auch diesmal in Summer nur wieder weniger Zentimeter sein werden, wird es nur weiterhin nur da gehen, wo es jetzt eine verharschte Unterlage gibt. -
Es wird nicht besser.....
Derzeit beginnt die Gefahr schon beim Aussteigen aus dem Auto, denn die meisten Parkflächen sind mittlerweile zum Eislaufen gut geeignet. Ebenso rund um das Gipfelkreuz vom Rosskopf. Ich habe mich nur 5 Minuten am Gipfel aufgehalten, aber allein da hat es schon 2 Leute hingelegt. Also aufpassen!
Grünseeroute: Durchwegs ausreichend Schnee für Aufstieg und Abfahrt. Runterfahren möchte ich aber dennoch nicht unbedingt, denn hier warten alle Schneearten aus dem Baumarkt: Beton, Glas, Styropor und an ganz wenigen Stellen auch ein wenig Bauschaum. Schon beim Aufstieg muss man (ohne Harscheisen) aufpassen, die etwas weicheren Zonen zu erwischen, denn stellenweise ist es sehr hart und glatt.Die Abfahrt über die sonnenbeschienene Piste war dagegen sehr fein.
Blick rüber zum Taubenstein (Bild 3): Ja, das sollte auch von unten weg gehen. Aber die Schattenhänge dürften jetzt schon brutal hart und ruppig sein.
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Route => Skitour Lempersberg Spitzingsee
Totale Bergeinsamkeit am Spitzingsee - ja, das gibt es - heute erlebt.
Verhältnisse: Durchgehend ausreichende Schnee, da und dort schauen ein paar Felsen raus, aber die schauen eben raus und können daher gut umfahren werden.
Schneequalität: In großen Bögen fahrbarer aufgeweichter Bruchharsch oder leichter Bruchharsch. Hatte es auch schon schlechter, aber das reine Vergnügen ist es auch nicht.
Erst ab dem Sattel wurde es dann richtig boarnig (=bockelhart), teilweise sogar glasierte Flächen (siehe Bild 4) - aber da bin ich dann gar nicht erst rauf und habe am Sattel Schluss gemacht.
Zubringer-Straße bis zur Abzweigung (hinter der Bergwachthütte) zur Rotwand schneefrei. Das erste Viertel der Strecke kann man in der Abfahrt am Straßenrand noch abrutschen, dann geht nix mehr.
Wetter, bis auf einige kräftige Windböen, top!
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Bin heute für eine verlängerte Mittagspause auf den Rosskopf via Kurvenlift und Stümpfling. Der Nordhang vom Rosskopf ist nun präpariert, denn auch dort läuft jetzt der Lift. Allerdings waren heute nur sehr wenig Leute auf der Piste - angenehm! Und auch am Rosskopf kaum Leute.
Schneesituation (soweit ich das überblicke, bzw. erfragt habe): Warme Luft und Regen haben für eine starke Setzung gesorgt, so dass der wenige Schnee vor Grundberührung schützt - wohl auch im Gelände. Allerdings ist der Schnee derzeit abfahrtstechnisch im Gelände eher gruselig. Aufsteiger über die Grünseeroute wollten nicht dort abfahren, da sie über zerfurchten Harsch, Bruchharsch oder Sulz berichtet haben.
Taubenstein: Hier haben Skitourengeher berichtet, dass es geht, aber alles total hart war. Nicht schön zum Abfahren.
Meine kurze Pistentour war daher eine gute Option: Wählt man die sonnenbeschienen Flächen, war es da fast schon bisserl firnig am frühen Nachmittag. Sehr schön zum Fahren!
Was eventuell (aber eben nur eventuell) besser gehen könnte, sind Routen die auch um diese Jahreszeit gut in der Sonne liegen. Vielleicht stellt sich hier auch schon so etwas ähnliches wie Firn ein, oder gut fahrbarer Sulz. Ich weiß es auch nicht sicher, werde es aber vielleicht morgen testen....
Bild: Blick vom Rosskopf ins Gebiet Taubenstein / Rotwand