Beiträge von Bernhard Admin

    Route => Skitour Schafreuter


    Tourenverhältnisse: 10 bis max. 15 cm sehr schön pulvriger Neuschnee auf einem durchgehend tragenden harten Deckel.
    Oben im freien Gelände hat es den Schnee leicht verblasen, so dass die Neuschneedecke hier noch dünner und vor allem unregelmäßiger ist. Sehr schön war der Mittelteil, die Waldschneise, da war es heute perfekt zum Fahren.
    Der Forstweg war hart aber griffig - im unteren Bereich hat es wohl zu Beginn des Niederschlags noch geregnet; der Neuschnee war hier angefroren.

    Gipfelanstieg: Stellenweise hartgefrorene Trittspuren - kein Stapfschnee - aufmerksames Gehen erforderlich!
    Lawinengefahr: Tendiert hier eher zu einem 1er nach meiner Einschätzung - sehr harte Unterlage mit geringer Neuschneeauflage.

    Wetter: Heute kalt und windig. Gegen Mittag noch immer -5 Grad am Ausgangspunkt.


    Andrang: Sehr groß; aber erst wie ich wieder runtergefahren bin. Dann war auch die Straße komplett zugeparkt, so dass sie nur noch einspurig befahrbar war (ob das gut geht....?)


    Prognose: Das geht sicher auch morgen noch gut. Allerdings wird die Tour ab heute (Samstag) Mittag pistenmäßig eingefahren sein.


    Das Video zeigt die Bedingungen von heute!


    Route => Skitour Chantun im Val da Fain


    Im Oberengadin hat es einen kritischen 3er, ab Pontresina einen 2er. Daher eine Tour vom Berninapass, wo der Schnee Richtung Süden immer weniger wird und der Wind ganz Arbeit gleistet hat.
    Das Val da Fain hat eine etwas geschützte Lage, so dass beim langen Zustieg durchs Tal sehr gute Bedingungen anzutreffen waren.

    Allerdings viele Windzeichen, Wummgeräusche, abgerutschte Böschungen - mein Gefühl: auch hier hat es eher einen 3er.
    Wir haben uns daher für die kupierten Sonnenhänge entschieden und fanden dort erstaunlich gute Abfahrtsbedingungen. Vorsichtige Routenwahl war auch hier mehr als angebracht.

    Schnee: gesetzter Pulver oder leicht firnig - recht nett zum Fahren.


    Schöne, sehr einsame Tour mit langem Zustieg

    Hinweis: Der Bericht und die Bilder sind nicht von mir, ich war nicht vor Ort. Christian Hirsch hat mich gebeten diesen Bericht für ihn zu publizieren. Das mache ich normalweise nicht für andere. Wegen des hohen Informationsgehaltes und der großen Relevanz für die Tourenplanung an diesem Woe möchte ich aber mal eine Ausnahme machen.


    Bericht von Christian Hirsch:


    OBACHT im Zwieselkar/Murkar!

    Sind heute morgen aus der Adelgass aufgebrochen und wollten mal schauen ob nach dem gestrigen Niederschlag trotz starkem Nordwest-Wind der Zwiesel über das Murkar geht.

    Angekommen im Murkar haben wir auf 1430m zwei Profile für einen kleinen ECT Blocktest (90x30cm) gegraben. (Hangneigung 35Grad, Nordost)

    1. Schwachschicht gebrochen 15cm unter der Oberfläche beim leichten 10. Klopfer (aus dem Handgelenk), beim 20. Klopfer (mäßiges Klopfen aus der Elle) glatter Durchbruch durch den ganzen Block in ca. 30cm Tiefe. (s. Fotos)

    Sah nach eingeschneitem Graupel aus.

    Haben uns dann natürlich gegen einen Aufstieg entschieden.

    Also lieber noch „a bisserl“ warten bis das wieder sauber verbunden ist.

    Die 3er Stufe ab 1400m in unseren östlichen Chiemgauern gilt zurecht!

    Unten raus im Wald haben wir dann trotzdem noch ein wenig Spaß gefunden, so dass die 700m Aufstieg nicht völlig umsonst waren 😎

    Route => Skitour Schönalmjoch Karwendel


    Kalt war es heute Morgen, -15 Grad bei der Anfahrt durch das Risstal, am Ausgangspunkt dann -11 Grad. Die Entscheidung für die Sonnenseite war daher gleich getroffen, auch wenn uns klar war, dass wir das evtl. mit schlechtem Schnee bezahlen werden.




    Verhältnisse: Der Forstweg ist durchgehend in einem sehr guten Zustand, unten ist er sogar präpariert für die Rodler. Die Waldschneise entlang des Rückens hat ausreichend Schnee, so dass man gut rauf und einigermaßen runterkommt. An einigen Stellen war allerdings schon sehr vorsichtiges Seitwärts-Abrutschen angesagt. Vereist waren die Steilstellen noch nicht, höchstens mal bisserl harschig.
    Die Abfahrt über den Gipfelhang war nicht schön. Ein Acker, der dann wieder gefroren ist und zumindest heute auch nicht weich wurde.
    Fazit: Heute stand der landschaftliche Genuss im Vordergrund.

    Route => Brünnsteinschanze Skitour


    Es hat ca. 40 cm Neuschnee gemacht. Leider liegt der teilweise auf aperem Boden, außerdem hat der Wind oberhalb der Waldgrenze viel verblasen. Meist hat der Schnee auch einen leichten Deckel. Viele Hangabschnitte sind nur mit großer Vorsicht zu befahren, die sonst übliche Abfahrt nach Norden über den Rücken hat wenig verlockend ausgesehen, so dass wir uns das gespart haben. Auf der Westseite gibt es allerdings am Waldrand einen Korridor, der ganz gut geht.

    Unterhalb der Waldgrenze im freien Gelände der Schoißer Alm ist der Schnee kaum windbeeinflusst, aber die teilweise verlockend aussehende Schneedecke ist recht inhomogen, so dass man häufig durchbricht. Evtl. wir das, wenn es pistenmäßig eingefahren ist (und das könnte ab morgen so sein), besser.


    Fazit: Endlich ausreichend Schnee, um eine Skitour in den Bayerischen Voralpen im Gelände zu machen, ein paar nette Schwüngen sind auf jeden Fall drin, aber mehr ist es auch nicht...

    Route => Skitour Girenkopf


    Im Allgäu hat es deutlich mehr Schnee als beispielsweise in den Bayerischen Voralpen. Ab einer Höhenlage von ca. 900 m hat es gut Verhältnisse, auch wenn es für Allgäuer Maßstäbe wenig Schnee hat (so ein Einheimischer).


    Reine Schattseiten sind noch immer pulvrig, doch die gibt es kaum an der Girenspitze und das war auch unser Plan: Wir wollten nach einer Woche Home-Office und Hochnebel ins Licht. Dass wir dennoch relative gute Bedingungen antreffen sollten, hätten wir gar nicht so erwartet. Und dass es schon Abschnitte mit brauchbarem Firn gibt, eben auch nicht.


    Die verspurten Bereiche in der unteren Hälfte waren gegen Mittag weich, aber nicht batzig. Und am Girenkopf haben wir noch viele unverspurte, zum Teil eben schon firnige Flächen gefunden. Während am Siplingerkopf und am Heidenkopf relativ viele Leute unterwegs waren, waren wir am Girenkopf völlig allein. Er gilt von den 3 möglichen Gipfeln als der am wenigsten attraktive. Wohl weil man hier sowohl eine Querung, als auch einen kleinen Gegenanstieg in Kauf nehmen muss.


    PP: Gegen 9 Uhr waren die öffentlichen, offiziellen Parkplätze entlang der Straße schon voll. Am Ortseingang gibt es einen Privatparkplatz für 5 Euro.

    Hintergrund: Der Lawinenwarndienst Bayern hat in dieser Wintersaison die Präsentation des Lageberichtes komplett umstrukturiert. Beispielsweise wurde die Regionalisierung von 6 auf 10 Gebiete erweitert. In der Folge hat natürlich auch die Anbindung an unsere Webseite www.tourentipp.com nicht mehr funktioniert.


    Auch wir mussten also eine komplett neue Darstellung und technische Anbindung entwickeln. Das war ziemlich kompliziert, aber Dimitar - unser Programmierer und Entwickler bei progressive media – hat sich hier wieder mal richtig reingefuchst und perfekte Arbeit geleistet. Ein herzliches Dankeschön dafür. Ich möchte das ausdrücklich mal erwähnen, denn im Vordergrund steht meist unsere redaktionelle Arbeit, aber was da im Hintergrund für ein technischer Aufwand betrieben wird, ist sicher vielen Nutzern gar nicht klar.


    Wie sieht nun der neue LLB auf Tourentipp aus?

    Wir haben zunächst einen grafischen Überblick über die 10 Regionen. Sie sind übrigens geografisch von West nach Ost sortiert. Der Überblick zeigt die Warnstufe für jede Region und die Höhenabhängigkeit der Warnstufe.

    Zusätzlich kann der Volltext, der komplette Lawinenlagebericht für jede Region unten geöffnet werden.


    Gefahrenstellen: Ein Problem gibt es noch mit der Darstellung der Gefahrenstellen nach Himmelsrichtungen – da arbeiten wir noch dran.


    Hier geht's zum neuen Lawinenlagebericht Bayern

    Du hast die Frage eigentlich schon selbst beantwortet.

    Der DAV bietet Kurse an - ebenso viele Bergschulen.

    Skitouren ohne Kenntnisse ist wie Fallschirmspringen oder Tauchen ohne Kurs - macht man ja auch nicht....

    Es hat heute Nacht in beispielsweise München mehr geschneit als in den Bergen. Das Satellitenbild und die Messstationen des Bayerischen Lawinenwarndienstes haben uns vorgewarnt. Dennoch wollten wir uns nicht ins Pisten- und Rosskopfgetümmel stürzen; schon hier am Taubenstein war genug los...

    Neuschnee: ca. 3 cm - es hat die ganze Zeit, aber eben leider unergiebig geschneit, auch Graupel war dabei. Dazu hat es starken Wind, in freien Regionen gibt es Böen in Sturmstärke. Daher ist auch (fast) alles total abgeblasen. Skitouren sind hier am Spitzingsee im freien Gelände (fast) nicht möglich. Zum Rauhkopf gibt es aber eine schmale Trasse am Waldrand, ungefähr entlang des ehemaligen Liftes. (Bild 3) Hier gab es eine dünne Unterlage und der Bereich ist auch etwas windgeschützt, teilweise konnte man auch ein paar Triebschneefelder nutzen. Aufstieg und Abfahrt waren ausschließlich in diesem schmalen Korridor möglich - hier ging es aber abschnittsweise ganz gut.

    Ansonsten hat der untere Lochgraben gerade ausreichend Schnee, dass man rauf und runter kommt. Meist schauen die Steine raus, sind also erkennbar, so dass man sie mit vorsichtiger Fahrweise umgehen kann. Einige haben die Ski hier auch getragen, wir sind ganz gut durchgekommen. Verhältnisse am Vormittag gut griffig, leichte Neuschneeauflage, bei der Abfahrt schon wieder teilweise eisig.

    Fazit: Es geht. Für andere Routen würden selbst 20 cm frischer Pulver nicht genügen, denn die meisten Hänge sind komplett abgeweht. Es müsste jetzt einfach mal richtig schneien.


    P.S. Bei unserer Heimfahrt am frühen Nachmittag waren die PP am Spitzingsattel und am Kurvenlift belegt (wie auch schon am Vormittag). Dies hat aber einige Schlaumeier (gegen 14 Uhr) nicht davon abgehalten, am Spitzingsattel oben den Blinker zu setzen und darauf zu warten bis einer aus dem PP rausfährt, damit sie reinfahren können. Die Folge: Ein Stau über 2/3 der Spitzingstraße!!!! Da stand der Linien-Bus genauso wie der Schneepflug drin. Unglaublich.
    Alle andere PP wären aufnahmefähig gewesen, da kam aber natürlich keiner mehr hin....


    Abendskitour zur geschlossenen Kolbensattelhütte bei insgesamt sehr guten Bedingungen und erstaunlich wenig Menschen.


    Im allerersten Abschnitt hat es im rechten, nicht präparierten Pistenstrang sehr wenig Schnee 5 bis 10 cm Neuschnee auf Wiese. Daher ist es besser links vom Lift aufzusteigen, hier Kunstschneepiste - hart, aber griffig.
    Darüber wird es richtig gut. Auf die feste Unterlage hat es gut 10 cm, oben auch 15 cm draufgeschneit.


    Soweit ich das im Dunkeln sehen konnte, geht abseits der Piste unterhalb von 1200/1300 Metern noch gar nix. Oberhalb bin ich mir da auch nicht so sicher, die Spuren zum Zahn waren im Dunkeln nicht zu beurteilen. Es braucht schon noch deutlich mehr Schnee fürs Gelände.


    PP-Gebühr: 10 Euro

    Route => Skitour Rosskopf Spitzingsee


    Überall genug Schnee, aber nur an pistenähnlich verdichteten Stellen fahrbar - diese Stellen gibt es natürlich auf dieser Route zur Genüge. Daher die Wahl.

    Anstieg von der Albert Link Hütte über die Varianten-Abfahrt (unterhalb vom Grünsee). Die Steilstellen sind eisig. Man kann aber gut links oder rechts der Piste ansteigen, das sollte man eh und da geht es ganz gut. Im Steilhang direkt hinauf zum Kreuz weicher Schnee, allerdings waren hier trotzdem einige überfordert...


    Ein dringender Appell an alle Fußgänger: Zerstört doch bitte zumindest nicht alle Skispuren! Teilweise wurden sogar Abschnitte der Piste zertrampelt. Da sehe ich großes Konfliktpotenzial, da kann man drauf warten, dass Pisten gesperrt werden. Also Pistenrand!!!!

    Andrang: Viele Leute am Spitzingsee - gegen Mittag war der Kurvenlift PP voll, oben am Stümpfling mit etwas Wartezeit noch aufnahmefähig (3 raus, 3 rein). Alle anderen PP aufnahmefähig. Parkplatzgebühr Stümpfling 15 Euro!

    Abfahrt: Der steile Nordhang zu Beginn eisig, dann überwiegend weich, wobei es gegen 14 Uhr schon wieder anzieht.


    Spitzing ansonsten: Sieht schon so aus als könnte man auch drüben am Taubenstein gehen (siehe Bild 3), wobei ich den unteren Lochgraben für sehr hart einschätzen würde.

    Route => Skitour Schreckenkopf


    Der Plan war eigentlich ein andere. Nach den Berichten der vergangenen Woche, bin ich im Gelände von katastrophalen Bedingungen ausgegangen und wollte daher auf einer möglichst eingefahrenen Route skiern.....
    Wo geht das besser als am Spitzing? Obwohl alle Parkplätze (bis auf den beim Kurvenlift) als aufnahmefähig ausgeschildert waren, waren alle voll. Totales Chaos, man kam kaum mehr raus aus dem Schlamassel. :cursing:


    Also Sudelfeld, jetzt schon sehr spät dran, daher zum Brotzeitmachen auf den Schreckenkopf.
    Die gute Nachricht: Schnee bis zum Parkplatz. Die schlechte Nachricht: Bin keinen einzigen richtigen Schwung gefahren, es ist nur ein irgendwie Runterkommen. Dafür ganz einsam und eine herrlich entspannte Gipfelbrotzeit gemacht. Schee war's, aber muass ma möng.... ;)


    Wildalpjoch: Andere Tourengeher haben mir erzählt, dass es gegen Mittag im oberen Bereich ganz guten Firn gab - unten auch schlechter Schnee.

    Route => Feichteck Skitour


    Verhältnisse: Die Route von der Wagner Alm durch den Wald im Aufstieg ausreichend Schnee und griffiger Pulver; zur Abfahrt taugt die Route eh nicht. Gipfelhang sehr gute Verhältnisse. Die Abfahrtsroute war perfekt bis zum Parkplatz.
    Wetter: Über Mittag Sonne, ab 13 Uhr aber von Westen her zunehmend bewölkt.


    Wichtiger Hinweis: Die Zufahrt zum Waldparkplatz Gammern ist mit einem normalen PKW nur mit Ketten machbar. Natürlich haben es einige so probiert und dann querstehend die Straße blockiert. Oft gibt es kein vor und zurück, weil man auch dem normalen Gegenverkehr nicht ausweichen kann. Ich musste über eine halbe Stunde warten bis der querstehende PKW befreit wurde. Also bitte nur mit Ketten oder Allrad.

    Route => Skitour Lacherspitze


    Tourenverhältnisse: Nicht ganz so toll wie vor 2 Tagen am benachbarten Wildalpjoch. Trotz des neuerlichen Schneefalls muss man hier doch mit der einen oder anderen Feindberührung rechnen. Dazwischen aber immer wieder sehr gut - insbesondere in den Flachpassagen und im unteren Bereich. Schnee unverändert pulvrig (stellenweise ganz leicht windgepresst) auf harschiger Unterlage. Wind stark, daher neue Verfrachtungen, die uns von Varianten abgehalten haben.


    Route: Wir sind auf der Normalroute über die Lacheralm rauf zur Bergstation des Lacherkarlifts und auf der Rückseite Richtung Wendelsteinalmen abgefahren. Wiederaufstieg und durchs Lacherkar zurück zum Ausgangspunkt. Im unteren Bereich des Lacherkars könnte die Latschenzone schon noch mehr Schnee gebrauchen, aber man kommt gut durch und für die Jahreszeit ist das eh super!


    Prognose: Mit Neuschnee noch etwas besser; Lawinensituation muss wegen des starken Winds neu bewertet werden!

    Route => Skitour Rosskopf via Grünsee


    Eigentlich wollten wir heute eine andere, etwas längere Tour angehen, aber der riesige LKW-Stau auf der A8 (wegen der österreichischen Blockabfertigung) hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Bahnübergang Fischhausen-Neuhaus standen wir dann noch einmal eine Viertelstunde wegen einer Baustelle. Ein Arbeiter hat uns erzählt, dass wegen der Baustelle der Zug schon zwei Haltestellen vorher die Schranken auslöst und so kommt es hier immer zu einem fetten Rückstau. Das ging heute schon bis zum Schliersee - könnte "nett" werden am Wochenende. Also, lieber die Stelle umfahren!

    Tourenverhältnisse: 20 bis 30 cm sehr pulvriger Neuschnee bis zum frühen Nachmittag und es hat die ganz Zeit weiter mäßig geschneit. Bis morgen könnten schon 40 cm zusammenkommen. Selbst die Piste bot feinen Tiefschnee, abseits ebenso sehr gute Verhältnisse. Oberhalb der Waldgrenze, bzw. im Kammbereich starker bis stürmischer Wind, es gibt also wieder neue frische Verfrachtungen. Außerdem ist der sehr lockere Pulver noch nicht richtig mit dem Harschdeckel darunter verbunden. Da kann schon was ins Rutschen kommen.

    Routenbeschreibung => Skitour Wildalpjoch



    Neuschnee und die anschließende Wetterbesserung haben uns spontan zu dieser Tour aufbrechen lassen. Ein paar neue Fotos sollte unserer Routenbeschreibung auf tt eh gut tun.


    Bedingungen: Beim Start gegen Mittag hat es schon immer mehr aufgelockert, später dann Sonne pur und kalt. Unten lagen ca.10 bis 15 cm sehr schön pulvriger Neuschnee, in der Höhe auf gut 20 cm anwachsend. Das alles auf einem fast überall tragenden Harschdeckel. Zu unserer großen Überraschung waren wir zunächst völlig alleine unterwegs. Wir durften von unten bis oben spuren und auch die First Line ziehen. Mit etwas Umsicht keine Feindberührung, wir hatten in der Abfahrt überwiegend Top-Bedingungen!

    Gefahreneinschätzung: Der Neuschnee ist überwiegend ohne Windeinfluss gefallen, im Windschattenbereich des Rückens gab es aber einige Triebschnee-Inseln, denen man Beachtung schenken sollte.


    Prognose: Mit dem angekündigten Neuschnee sicher anhaltend gut.

    Route => Brecherspitz Skitour


    Verhältnisse: Zunächst war einmal festzustellen, dass es gestern wohl mehr oder weniger bis auf 1600 zumindest kurz raufgeregnet haben muss. Die angekündigten Niederschläge in der Nacht sind aber geringer ausgefallen, das waren zwischen 5 und 10 cm.


    Am Morgen hat es dann nur ganz wenig geschneit, eher ein schneegrieseln, der Schneefall wurde aber im Laufe des Tages zumindest etwas intensiver und hat auch durchgehend angehalten. Einen wirklich relevanten Neuschneezuwachs gab es aber auch dadurch nicht.


    Brecherspitz: Rechter Hangbereich (im Aufstiegssinn) recht abgeweht; links im Windschatten des Waldes gute Verhältnisse - ca. 10 cm Pulver auf tragendem Harschdeckel. Die Abfahrt zur Freudenreichalm machte ihrem Namen Ehre, denn auch hier gab es einen richtig harten Deckel und darauf 10 cm feinen Pulver. Die Verhältnissen lassen sich aber wohl nicht auf alle Bereiche übertragen. Wir haben Abfahrer an anderen Hängen beobachtet, die offenbar zum Teil eingebrochen sind. sollte es weiterschneien, ist das aber morgen eh nicht mehr relevant.

    Abfahrt vom Stümpfling bei sehr guten Pistenverhältnissen.


    Auf unserer Route war teilweise nicht so viel los. Zur Freudenreich runter durften wir die zweite Spur legen. Es waren aber ab Mittag extrem viele Schlittenfahrer auf dem Weg zur Firstalm und an ihr unterwegs. Ebenso am Fuß des Kurvenlifts, wo sich ca. 200 Rodler tummelten.

    Bilder hab ich heute leider nicht. X/Das nächste Mal wieder:!:

    Wir haben ein neues Format auf tourentipp.com ausprobiert. Gerade in der ruhigen Jahreszeit habt ihr vielleicht Zeit und Lust auch mal so etwas anzuhören.


    Unser erster Gast ist der Alpinjournalist und Vorsitzende von Mountain Wilderness Deutschland, Michael Pröttel. Wir sprechen über spektakuläre Protestaktionen, aber auch über ein nachhaltiges Naturerlebnis.


    Und hier gibt's den Tourentipp-Podcast.


    Wir freuen uns auch über euer Feedback!

    Routenbeschreibung => Bergwanderung Hochalm von Stuben


    Der erste Teil der Wanderung lag im Schatten, daher gab es hier vor allem in der Nähe der Bachläufe auch ein paar eisige Stellen. Ab der Mitterhütte Sonne und gute Wegverhältnisse. Sehr schön in der Sonne lag dann der Abstieg über die Hölleialm; hier hat man insgesamt etwas mehr Sonne, ist also auch als Aufstieg zu empfehlen. Die komplette Route ist schneefrei.


    Wetter: Am Tegernsee noch Nebel, dann aber kam die Sonne. Dennoch am Ausgangspunkt gegen Mittag noch recht kalt: -1 Grad.