- Gipfel
- Alvier, Rappenstein (auch Rappastein genannt)
- Höhe
- 2.342 m, 2.221 m
- Gebirge
- Alviergruppe bzw. Rätikon
- Art der Tour
- Wanderung
- Datum der Tour
- 31. Oktober 2026
- Ausgangspunkt
- Berghaus Malbun oberhalb von Buchs (für Alvier) bzw. Steg (für Rappenstein)
Da die Fahrt ins Berner Oberland (siehe Bericht Hochtour Mönch) von Bayern doch recht weit ist, habe ich jeweils auf Hin- und Rückweg noch eine Tour eingeschoben:
Samstag, 31.10 der Alvier vom Berghhaus Malbun:
Der Alvier ist eine der Ostschweizer Aussichtsgipfel par excellence und so erwies sich der Samstag als genau der richtige Tag dafür. Das wussten natürlich auch andere Berggeher, wobei sich der Andrang auf der (längeren) Route vom Berghaus Malbun recht in Grenzen hielt. Etwas überrascht war ich vom Ausmaß des Schnees, der dort nordseitig ab ca. 1.700 m teilweise liegt und mitunter hart gefroren war - auf den Webcams der Gegend hatte es für mich nicht danach ausgesehen. Ging am Ende ohne Grödel (die lagen daheim und die Steigeisen hatte ich im Auto gelassen ...), aber angesichts kurzer ausgesetzter verschneiter Passagen hätte man schon über ihren Einsatz nachdenken können.
Auf der Rückfahrt Montag 2.11. nur eine Morgentour (musste noch arbeiten) auf den Rappenstein im Fürstentum Liechtenstein. Ausgangspunkt war der (kostenlose!) Wanderparkplatz Gänglesee bei Steg. Ich bin hinzu der Beschilderung gefolgt und damit durch das frostige Valünatal, zurück über Goldlochspitze, Kolme und Alpetli. Schattseitig ist der Boden mitunter gefroren und alles recht rutschig. Die eigentlich nicht schwierigen Meter ab dem Sattel P. 2.071 erwiesen sich dann als Herausforderung, da es in der Felsstufe teilweise Eis hatte (an einer Stelle nur etwas mühsam zu umgehen) und der Gipfel-Grashang schneebedeckt und gefroren war. Die Steigeisen hatte ich natürlich wieder im Auto gelassen, nachdem es am Samstag von gegenüber schneefrei ausgesehen hatte. Manche lernen es halt nie ...
Beide Touren führen auf wirklich ungemein aussichtsreiche Gipfel. Und beide Male hatte ich gute Fernsicht. Aber es ist kalt geworden im Gebirge und der Schnee erinnert an den kommenden Winter. Für mich daher möglicherweise auch die letzte Tour im Sommermodus![]()
Bilder:
Die Alvierhütte am Gipfel liegt wirklich aussichtsreich - ist aber schon geschlossen:
Gipfelstange auf dem Alvier:
Blick übers Rheintal in die Liechtensteiner Berge:
Im Rheintal kämpft am Samstag die Sonne mit dem Hochnebel:
Während die Südseite des Alpsteins nebel- und weitgehend schneefrei ist:
Der Blick vom Alvier hinab zum Walensee ist wirklich beeindruckend:
Bei der Alphütte Gapfahl sieht man die Steilstufe zum Sattel P. 2.071 m:
Gipfelkreuz Rappenstein:
Über die Goldlochspitze geht jetzt der Abstieg:
Blick zurück - man kann ansatzweise die vereiste Felsstufe und den schneebeckten Gipfelhang erkennen (auf dem Foto sieht es aber wohl angenehmer aus als es sich in Realität anfühlte):