- Gipfel
- Roßkopf
- Höhe
- 1555
- Gebirge
- Bayerische Voralpen
- Art der Tour
- Skitour
- Datum der Tour
- 10. März 2026
- Ausgangspunkt
- Talstation Suttenbahn
- Gefahreneinschätzung
- gering
- Exposition der Route
- Alles
Nach anstrengendes Arbeitstagen wollte ich nicht in aller Früh lossausen und angesichts der Spritpreise auch nicht allzu weit fahren - also machte ich es mal anders als sonst. Und stand erst um 10.30 Uhr auf meinen Tourenskiern.
Start diesmal hinterm Tegernsee im Suttengebiet (bei den Loipen an der Monialm kamm nan gratis parken, zu Fuß 3 Minuten zum Start). Notgedrungen die Piste (Suttenabfahrt) hinauf, jenseits davon ist alles grün. Oben nach links zum Stümpfling, Felle runter, und nun in schönem Pistenfirn hinunter bis zur Albert-Link-Hütte.
Felle wieder drauf, nun auf der modifizierten Grünseeroute hinauf zum Roßkopf. Modifiziert? Also, für den Pistenbetrieb ist die Abfahrt gesperrt, denn nach dem ersten Waldgürtel (dort, wo die freien Wiesen beginnen) ist ein größeres Stück aper. Allerdings lässt sich das mit Skiern gut umgehen, indem man links hinauf Richtung Stolzenberg geht, 2x kleine Bäche überquert und oben auf die lange Querung stößt. Auf dieser entlang bis zum "Manuel-Neuer-Gedächtnishang", 2x muss gaaaanz kurz abgeschnallt werden.
Von den Hütten aus sieht man gut den Roßkopf-Osthang: Links ist er weiß, rechts grün. Die übliche (Pisten)-Abfahrt: ein Fleckerlteppich, ein paar haben sich da aber durchgemogelt. Ich zog es vor, links (also nah am Grünsee) aufzusteigen. Ist steiler, aber schön gespurt und nebenbei ein bisschen Training fürs die Aufstiegstechnik. Ging alles problemlos ohne Harscheisen.
Am Gipfel war ich kurzzeitig sogar allein, ungewohnt für den Roßkopf. Nach der Brotzeit bei schönem Pistenfirn wieder runter zur Sutten. Fazit: geht schon noch ganz gut, und auf der Grünseeroute ist es einsam, keinerlei Liftrubel mehr.