Beiträge von Bergfreund

    Jetzt wirds schon Ostern und ich hab heuer nur Skitouren im Allgäu unternommen. Weihnachtsferien Hochgrat, Riedberger Horn. Februar Hochschelpen und Burstkopf. Unsere freien Tage haben wir heuer bedingt durch Corona immer hier in der Gegend verbracht. Schön wenn man nach Österreich fahren kann. Aber wenn man nicht kann ist das hier wirklich sehr ordentlich für Skitouren etc. :thumbup:

    Heute also nochmal das Riedberger Horn ab Grasgehren. Viel Schnee liegt hier noch. Das warme Wetter zuletzt konnte dem Schnee noch nicht so viel anhaben. Um 9Uhr Start in Grasgehren. Der Schnee jetzt morgens leicht angefroren und schön zum aufsteigen. Rechts rauf über die DAV Spur. Keine Stunde bis zum Gipfel. Hier jetzt noch wenig Leute. Einige kamen von der Balderschwanger Seite rauf. Das sah auch noch wirklich gut aus (Nord und Ostseitig). Nach kurzer Gipfelpause Abfahrt über erst Firn und dann Sulzschnee. Im Flachen unten ging es dann erstaunlich gut voran. Der Schnee war noch nicht gänzlich durchgeweicht. Nach 1Stunde 30Minuten Ankunft am Parkplatz. Ski trocknen und Brotzeit machen. War wieder sehr schön und für diesen Winter wohl zum letzten Mal auf Ski. Die höheren Ziele fallen ja leider immer noch aus. Egal, schee wars heuer!!! 8)



    Riedberger Horn:





    Ifen:


    Der Gipfel im Blick:


    Schneewächte (noch nicht abgestürzt)


    Blick runter nach Balderschwang:


    Hier liegt eigentlich jedes Jahr so viel Schnee!

    Gipfel und Höhe: Hochschelpenbahn 1500m, Burstkopf 1559m


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 13.02.2021


    Ausgangspunkt: PP Schelpenbahn


    Tourenverhältnisse: Endlich wieder Zeit für eine Skitour. Die geschlossenen Skigebiete bieten da einige Möglichkeiten, die sonst ja nicht zur Verfügung stehen. So haben wir uns für eine kleine Rundtour am Balderschwanger Skigebiet entschieden. Ab PP Schelpenbahn auf gespurten Wegen zur Bodenhütte und weiter aufwärts zur Käsehütte (beide Hütten mit Ausserhausverkauf!). Weiter über die Bergstation des Schwarzenberglifts und am Kamm entlang bis zur Bergstation der Hochschelpenbahn. Hier alles tief verschneit und noch lange nicht alles verspurt. :thumbup: Nach kurzer Teepause gings runter zur Talstation durch reichlich Powder. Nun auffellen und den flachen Zuweg zum Feuerstätter Kopf bis kurz vor die Güntlesalpe. Hier nun Richtung Westen biegen und über die weiten Hänge unter dem Feuerstätter Kopf aufwärts und wieder Richtung Nord direkt auf den Burstkopf zu. In diesem Gebiet viele Tourengeher unterwegs aber nicht überlaufen. Auf dem Gipfel so 10 bis 15 Tourengeher coronakonform mit Abstand und ganz wichtig alle sehr glücklich darüber hier oben stehen zu dürfen. :thumbsup: Abfahrt vom Gipfel nach Norden über die weiten Hänge mit Pulver satt runter bis zum Gschwendlift. Von hier ca. 500m auf der Loipe zurückschieben bis zum Parkplatz. Eine tolle Rundtour, sehr empfehlenswert! ^^


    Bemerkung: Der Zuweg zum Feuerstätterkopf von Balderschwang bis zur Güntlesalpe war mit einem Spurgerät gespurt. Und das obwohl sich das Ziel auf Vorarlberger Seite befindet und die Coronaverordnungen eine Einreise ja verbieten. Ebenso gespurt die Grenzlandloipe zwischen Balderschwang und Hittisau. Wir sind die Tour auch nur gegangen weil wir nicht die ersten hier waren (ganz und gar nicht!) Es ist offensichtlich so dass ein Zusammentreffen von Leuten von beiden Seiten sehr unwahrscheinlich ist.


    Gefahreneinschätzung: gering, Warnstufe 1, sehr steile Hänge trotzdem gefährlich


    Exposition der Route: Alle


    Prognose: Schneelage sehr gut in der Region. Sollte noch lange gut möglich sein


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:



    Blick zum Allgäuer Hauptkamm:


    Abfahrt Hochschelpen (Piste)


    Unterhalb des Feuerstätterkopfs


    Zur Burglhütte:


    Aufstieg Burstkopf von Südost:


    Das Balderschwanger Skigebiet gegenüber


    Abfahrtsfreuden:


    Gipfel und Höhe: Riedberger Horn 1792m

    Gebirge: Allgäuer Alpen

    Art der Tour: Skitour Piste / freies Gelände

    Datum der Tour: 01.01.2021

    Ausgangspunkt: Balderschwang PP Schwabenhof

    Tourenverhältnisse:

    Gestern am 01.01. gleich eine schöne Skitour unternommen auf das Riedberger Horn von der Balderschwanger Seite aus. Es liegt ausreichend Schnee in der Region. Ca. 30cm Pulver. Unten auf der geschlossenen Piste ist das gerade so ausreichend um Bodenkontakt zu vermeiden. Nach oben im freien Gelände ist die Unterlage recht üppig. Start an der Talstation des Sessellifts hoch bis zur Bergstation. Ab hier freies Gelände in Richtung Gipfel Riedberger Horn. Die Route ist relativ einfach zu finden. Über flacheres Gelände und mehrere Stufen geht es rauf zum Gipfel. Die letzten Meter dann die Ski abgeschnallt und zu Fuß weiter. Zwischen den Büschen war nur schwer ein Weg zu finden. Am Gipfel kaum Wind und sehr angenehm. Zudem tolle Fernsicht durch den Südföhn. In der Abfahrt noch genügend Platz für eigene Spuren im frischen Pulverschnee. Hat sich geloht.


    Gefahreneinschätzung: gering

    Exposition der Route: West

    Prognose: In den deutschen Alpen wohl momentan nirgends bessere Bedingungen für Skitouren. Im Skigebiet Balderschwang gegenüber sind auch viele Tourengeher unterwegs. Normal wimmelt es dort von Pistenskifahrern.

    Sonstiges: Am Dienstag war ich schon auf dem Hochgrat bei Oberstaufen. Auch hier ausreichend Schnee. Allerdings wirklich viele Leute mit Schneeschuhen, Ski oder Schlitten unterwegs.


    Bilder / GPS-Track:

    Startpunkt



    Bergstation im Blick



    Hier gehts ins freie Gelände (hinten der Gipfel)




    Der Föhn bricht durch



    Der Allgäuer Hauptkamm



    Tolle Aussicht Richtung Süden





    Die Abfahrt zurück nach Balderschwang

    Gipfel und Höhe: Gehrenspitze 1871m


    Gebirge: Bregenzerwald


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.03.2019


    Ausgangspunkt: Gasthof Bad Laterns


    Tourenverhältnisse: Die Gehrenspitze ab Bad Laterns war gestern eine ganz feine Skitour. Durch den Neuschnee in dieser Woche war der Aufstieg sehr angenehm und griffig zu gehen. Die Schneelage auch hier vom Parkplatz weg noch ausgezeichnet. Nordseitig lagen noch 10-15cm Neuschnee der im oberen Teil sogar noch schön pulvrig war. Weiter unten ging das dann allmählich in Firn über. Beides super abzufahren! Am Gipfel windstill und angenehm mild. Die Fernsicht bei dieser trockenen Luft ausgezeichnet!


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route: Nord, Ost


    Prognose: Schnee reicht noch ein paar Wochen


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:




    Blick ins große Walsertal

    Hier ging's rauf
    Die Abfahrtshänge



    Gipfel und Höhe: Pfänder 1064m


    Gebirge: Bregenzer Wald


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 09.02.2019


    Ausgangspunkt: PP Pfänderbahn in Bregenz


    Tourenverhältnisse: Haben dieses Wochenende mal was anderes ausprobiert. Statt auf die Suche nach dem besten Schnee oder der schönsten Abfahrt haben wir was unternommen was nicht oft möglich ist, nämlich vom Bregenz am Bodensee aus mit Ski auf den Pfänder zu gehen (ca. 600m Höhenunterschied). Die Talabfahrt ist schön breit und gut präpariert (nur Naturschnee) und wird nur wenig befahren. Einzig die Rodler nutzen auch die Möglichkeit und hinterlassen manch tiefe Spuren. Vom Pfänderbahnparkplatz läuft man ca. 100m die Anwohnerstraße hoch, dann startet links die Piste. Unten ist die Schneeauflage schon etwas dünn, aber noch gut befahrbar. Nur ein Stück aufwärts wenn die Piste breiter wird ist die Schneeauflage richtig gut. Oben geht es noch ein Stück durch den Wald, ehe man von der Rückseite zu den Schleppliften am Pfänder raufkommt. Von hier hat man einen guten Blick auf die Bergstation der Pfänderbahn und den Pfändergipfel. Mit kurzer Abfahrt und nochmal Auffellen kann man hier zur Bergstation rüberlaufen und die tolle Aussicht genießen. Runter geht's, immer mit Blick auf den Bodensee, auf der Aufstiegsroute (Talabfahrt) die überraschend gut zu befahren war.


    Gefahreneinschätzung: keine


    Exposition der Route: West


    Prognose:


    Sonstiges: Ungewöhnliche Tour mit toller Abfahrt und Blick auf den Bodensee!


    Bilder / GPS-Track:






    Gipfel und Höhe: Wankspitze 2208m


    Gebirge: Mieminger Kette


    Art der Tour: Klettersteig/Bergtour


    Datum der Tour: 13.10.2018


    Ausgangspunkt: Gasthaus Arzkasten (an der Fernpassroute hinter Nassereith Richtung Telfs)


    Tourenverhältnisse: Bei diesem allerbesten Bergwetter haben wir uns am Samstag mal den Wankspitzklettersteig in den Miemingern vorgenommen. Trotz relativ langer Anfahrt ab München lohnt sich das Gebiet mal zu besuchen. Es sind schließlich viel weniger Wanderer unterwegs als nördlich der Mieminger Kette. Den Fernpass will man sich ja nicht unbedingt antun. Samstag früh jedoch noch recht ruhig auf der Straße.
    Route: Ab dem Parkplatz am Gasthaus Arzkasten (1150m) geht es über Forstwege leicht bergan. Bis zum Lehnberghaus sind rund 400hm zu überwinden. Von hier geht es allmählich in den Latschengürtel und nach 2 Stunden steht man unterhalb dem Hölltörl links und geradeaus der Grünsteinscharte. Ein herrlicher Ausblick auf das Kalkgebirge hier. Es geht aber rechts rauf zum
    Stöttltörl (2036m). Hier beginnt der Klettersteig der sich von der Nordseite hinaufzieht. Achtung, hier kann es im Herbst im Schatten schnell kalt sein und evtl. auch vereist sollte es vorher Niederschläge gegeben haben. Bei uns aber alles trocken. Gleich geht es über eine glatte Felsplatte an einem Seil hoch (C). Anschließend verläuft der Steig abwechslungsreich über mehrere Felsaufschwünge zum Gipfel (A und B). Eine kleine Extraeinlage kann man zum Schluss noch einlegen, die Kletterclub Variante. Diese ist nochmal etwas schwerer (B-C) oder diese einfacher umgehen. Gestern waren wir alleine im Klettersteig. Am Gipfel waren einige Leute zu sehen, die evtl. zuvor auch über den Klettersteig aufgestiegen sind. Ansonsten natur pur und eine grandiose Aussicht ins Inntal, zu den Zentralalpen, im Norden die beeindruckende Mieminger Kette mit der mächtigen Hohen Munde im Hintergrund. Sehr empfehlenswerte Tour mit Klettersteig im einfacheren Bereich. PS: Abstieg einfach über den Normalweg über Wiesen hinunter zum Lehnberghaus und weiter zum Ausgangspunkt.


    Gefahreneinschätzung: Steinschlaggefahr. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit benötigt


    Exposition der Route: Auf- und Abstieg meist Süd, Klettersteig Nord


    Prognose: So lange das Herbstwetter anhält noch gut machbar


    Sonstiges: Im Gasthaus Arzkasten kann man gut zum Essen einkehren (kreative Tiroler Küche)


    Bilder / GPS-Track:
    Lehnberghaus


    Routenbeschreibung


    Die Grünsteinscharte


    Stöttltörl


    Einstieg Klettersteig


    Seilversicherung vorne und Hölltörl hinten


    Verlauf zum Gipfel


    Die Kletterclubvariante


    Gipfelkreuz und Hohe Munde im Hintergrund links


    Oberes Inntal Richtung Ost




    Gipfel und Höhe: Monte Forato 1223m


    Gebirge: Apuanische Alpen (Massa-Carrara Toskana)


    Art der Tour: Bergtour mit Via Ferrata


    Datum der Tour: 21.09.2018


    Ausgangspunkt: Bergdorf Stazzema im Hinterland von Forte Dei Marmi


    Tourenverhältnisse: Unsere Italienreise führte uns noch in die nördliche Toskana. Im Hinterland von Massa-Carrara befinden sich die Apuanischen Alpen. Diese sind relativ unbekannt aber eine Erkundung wert. Haben uns dann für eine Via Ferrata entschieden und wurden mit schönem Kletterfels und tollen Aussichten belohnt. Anfahrt: in der letzten Serpentine vor Stazzema geradeaus weiterfahren. Jetzt ca. 3km weiter auf der asphaltierten, am Ende geschotterten Straße fahren bis zu einem Gatter (Bed&Breakfast Casa Giorgini) und parken. Auf dem Weg weiterlaufen, vorbei am Bed&Breakfast, dem Weg Nummer 6 folgend, immer im Schatten des Waldes unter den hohen Felstürmen bis zur Foce di Petrosciana (Sattel). Von hier ein Stück am Grat hoch ehe die Ferrata beginnt. Es geht gleich am Einstieg steil hinauf aber immer mit ausreichend Tritten und Griffen. Der Felsgrat ist sehr luftig aber bestens zu begehen. Diese Ferrata ist kein moderner Sportklettersteig sondern im klassischen Sinne ein Weg um den Felsen hinaufzukommen. Schwierigkeit B evtl. B-C. Erbauung im Jahr 1978 durch den lokalen Alpinclub. Vielleicht 30 Minuten Steigen und es geht über einen Wiesenrücken auf den Südgipfel. Hier nochmal kurz absteigen, am großen Felstor vorbei (schon vom Tal aus zu sehen) und noch ein Stück zu Fuß bis zum Nordgipfel mit Kreuz. Hier tolle Aussicht zu den tief unten liegenden Bergdörfern und den höheren Gipfeln der Apuanischen Alpen. Im Nordosten z.B. das Massiv der Panie mit dem Uomo Morto (toter Mann) in der Mitte. PS: Der Klettersteig lässt sich im Abstieg einfach umgehen (Weg 110). Die Apuanischen Alpen sind definitiv einen Besuch wert wenn man die geschlagenen Wunden im Gebirge durch den Marmorabbau ausnimmt. Zudem lassen sich hier Bergtouren mit Baden im Meer sowie Sightseeing in der Toskana bzw. Wanderungen in der Cinque Terre verbinden.


    Gefahreneinschätzung: nichts


    Exposition der Route: West-Süd


    Prognose:


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:











    Gipfel und Höhe: Monte Roèn, 2118 m


    Gebirge: Mendelkamm, Trentino


    Art der Tour: Klettersteig


    Datum der Tour: 14.09.2018


    Ausgangspunkt: Malga di Romeno, erreichbar per Auto über Mendelpass und Cavareno (letzten 3 km geschotterte Straße) oder ab Mendelpass/ Refugio Campo Golf zu Fuß.


    Tourenverhältnisse: Zuerst führt der Weg auf geschottertem Fahrweg ca. 15 Minuten zur schön gelegenen Überetscher Hütte. Von dort gilt es noch einige Höhenmeter steilen Zustieg zu schaffen. Schwierigkeit des Klettersteigs ist A/B. Dauer des Steigs ca. 45 Minuten. Immer wieder erleben wir tolle Ausblicke auf das unter uns liegende Etschtal und wenn die Wolken es zulassen auch weiter Richtung Rosengarten und Latemar. Auch die steil abfallenden Felsen des Mendelkamms neben uns sind beeindruckend. Nach dem Ausstieg sind es noch ca. 15 Minuten einfache Wanderung bis zum Gipfel des Monte Roèn, der höchsten Erhebung des Mendelkamms. Hier bieten sich auch tolle Blicke ins Nonstal und bei guten Bedingungen noch weit darüber hinaus. Da die Wolken immer dunkler wurden, sind wir nicht wie geplant weiter zum Gamssteig sondern den einfacheren Wanderweg zurück zur Malga die Romeno.


    Gefahreneinschätzung: Übliches bei Klettersteigen, insbesondere Steinschlag.


    Exposition der Route: Ost


    Prognose:


    Sonstiges: Ruhiger Kletterteig, wir waren alleine. Erst oben auf der Hochfläche sind uns wenige Wanderer und unerschrockene Radler begegnet, die anderweitig aufgestiegen sind.


    Bilder / GPS-Track:


    Überetscher Hütte

    Beschreibung Klettersteig


    Einstieg von oben


    Am Band entlang


    Unterwegs im Klettersteig


    Ausstieg Klettersteig


    Ausstieg Klettersteig von oben


    "Gipfelkreuz" des Monte Roèn


    Nachbar"gipfel" des Roèn


    Monte Roèn und Bozen im Hintergrund





    Gipfel und Höhe: Blaue Schneid 3030m (unterm Hasenöhrl)


    Gebirge: Ortler Alpen


    Art der Tour: Bergtour


    Datum der Tour: 12.09.2018


    Ausgangspunkt: Kuppelwieser Alm (Fahrstraße ab Kuppelwies am Zoggler Stausee)


    Tourenverhältnisse: Mal schnell hoch auf einen 3000er. Im Ultental kein Problem, da viele Berge dort dieses Limit überschreiten. So sind wir die gute Fahrstraße rauf bis zur Kuppelwieser Alm (1906m) gefahren und haben geparkt. Der Almsommer geht schön langsam zu Ende und so waren nur mehr Schafe und Ziegen hier oben. Die Alm war jedoch noch für Gäste geöffnet. Nun geht es über Almwiesen (tlw. auf Fahrstraße zum Speichersee) rauf zum Latscher Joch auf 2507m. Hier sind Reste des Latscher Hochwaals zu sehen. Auf dieser Höhe wurde also mal Wasser gefasst und bis runter ins Vinschgau geleitet. Am Joch öffnet sich erstmals der Blick runter ins Vinschgau und zu den Ötztalern im Norden (Similaun, Hintere Schwärze samt Gletschern). Nun weiter auf gutem Weg über einen Kamm und mehrere Aufschwünge (leichte Kletterei) bis man den Anfang der Blauen Schneid auf ca. 3000m erreicht. Hier geht es über einen Grat mit Blockkletterei weiter bis zum Gipfel. Heute war hier Schluss. Andere Geher haben uns erzählt dass die Schneid teilweise vereist war. Also den Gifpel für heute abgehakt. Immerhin war die 3000er Marke einfach erreicht. Fazit: tolle, aussichtsreiche Bergtour auf guten Wegen relativ hoch hinaus.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route: Süd-Ost


    Prognose:


    Sonstiges: Urige Einkehrmöglichkeiten bei einigen Hofschänken mit einheimischen Spezialitäten (Info z.B. in der Touristinformation in St.Walburg)


    Bilder / GPS-Track:
    Der verfallene Waal auf 2500m


    Similaun, Hintere Schwärze


    Arzkarsee


    Blick Richtung Meran


    Im Hintergrund Schlern, Rosengarten und Latemar


    Vinschgau und die Ötztaler im Norden


    Ortler und Umgebung


    Die blaue Schneid und das Hasenörl


    Speichersee und grüner Natursee vorne


    Gipfel und Höhe: Rotwand 2806m


    Gebirge: Rosengarten, Dolomiten


    Art der Tour: Bergtour mit Klettersteig


    Datum der Tour: 10.09.2018


    Ausgangspunkt: Karersee Liftparkplatz am Ende des Eggentals


    Tourenverhältnisse: Vom Karersee zunächst bequem und aussichtsreich mit dem Sessellift rauf zur Paolinahütte (2125m). Nun wird leicht bergan der Gebirgstock südlich umrundet ehe man im Osten zur Rotwandhütte (2283m) gelangt. Nun geht es bergwärts zum Einstieg der Klettersteige (auch zum Masare Klettersteig geht es hier hinauf). Nach kurzer Kletterei geht es links durch einen schmalen Kamin hinauf auf ein erstes Plateau. Nun nicht links zum Masare sondern rechts bergan ehe man schon die zweite Klettersteigpassage erreicht (Schlüsselstelle, eine Querung an einer Wand entlang bergab die aber gut mit Klammern und Stiften gesichert ist. Nach kurzer Kletterei bergan befindet man sich bereits auf dem steilen Wiesenrücken der Rotwand. Hier Gehgelönde bis zum Gipfel. Die Gipfelaussicht ist hier natürlich grandios in MItten der Dolomiten. Nun folgt der spannendeste Teil der Tour, der durchgehend versicherte Abstieg bis zu einem Sattel (Gehzeit vermutlich 30 Minuten). Nach dem Durchsteigen dieses Abschnitts war uns klar dass die Tour über diese Seite berauf wohl interessanter gewesen wäre (viel mehr Klettern im Anstieg). Schließlich ging es von dem Sattel durch ein Kar bergab bis zum Querweg zur Paolina Hütte zurück. Eine landschaftlich einmalige Runde, ohne große Schwierigkeiten.


    Gefahreneinschätzung: Unterhalb der Schlüsselstelle schlug ein faustgroßer Felsbrocken nur ein paar Meter von uns entfernt im Schutt ein. Achtlos von den Gehern auf dem Wiesenrücken losgetreten. Ist nochmal gutgegangen. =O


    Exposition der Route: Alle Richtungen


    Prognose:


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:
    Die Rotwand


    Rotwandhaus



    Kaminaufstieg


    Der Sellastock


    Querung (Schlüsselstelle)


    Ausblick nach Osten


    Herrliche Bergwelt im Rosengarten


    Versicherter Steig im Abstieg


    Latemar südwestlich



    Gipfel und Höhe: Ammergauer Hochplatte 2082m


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Bergtour


    Datum der Tour: 14.07.2018


    Ausgangspunkt: Ammerwaldalm an der Straße zum Plansee


    Tourenverhältnisse: Haben am Samstag die Ammergauer Hochplatte als Rundtour gemacht, genau so wie hier beschrieben:
    https://www.tourentipp.de/de/t…chplatte-Bergtour_51.html
    Ab der Almwirtschaft ein Stück durch den Wald und schon bald geht es in das schmale Roggental wo man das erste Mal den herrlichen Bach überquert. Dann oberhalb des Baches angenehm im Schatten geht es hinauf bis man den Bach erneut quert bevor es nach rechts abzweigt in Serpentinen hinauf zum Weitalpjoch. Nun ein Stück bergan ehe man ein Karstfeld überquert (hier genau auf die Markierungen achten) und kurz darauf den Grat erreicht wo sich zum ersten mal der herrlichen Blick hinunter zur Kenzenhütte und Richtung Forggensee öffnet. Die für die Jahreszeit sehr klare Luft ergab einen herrlichen Fernblick. Beim Aufstieg hat es trotzdem zwei Mal ganz kurz dicke Tropfen geregnet. Das Wetter samt den dunklen Wolken hatten sich aber schnell wieder verzogen. Nun geht es immer am Grat entlang (einmal ein Stück ausgesetzt und mit Geländer gesichert) in Richtung Gipfel. Hier die gesamte Bergwelt Richtung Allgäu und die Ammergauer Gipfel im Blick. Weiter ging es über den Westgrat (20m mit Seil gesichert) ohne große Schwierigkeiten bis zum sogenannten Fensterl (durch das man Richtung Norden absteigen kann). Von dort ein Stück zurück zu einem Sattel und über ein langes Kar wieder hinunter zum Abzweig und zurück durch das Roggental. Diese Bergtour ist landschaftlich sicherlich ein herausragendes Ziel und selbst zu dieser Jahreszeit ruhig. Die Tour ist aber auch ziemlich lange und konditionell fordernd. Die Aufstiegszeit in der Tourenbeschreibung würde ich eher mit 3-4 Stunden angeben. So steht es auch in einigen anderen Beschreibungen.


    Gefahreneinschätzung: am Fels wie üblich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich


    Exposition der Route: Nordost Nordwest


    Prognose: Jetzt wo alles blüht am schönsten!


    Sonstiges: Einige Gemsen aus nächster Nähe beobachtet und viele schöne Bergblumen.


    Bilder / GPS-Track:
    Schöne Badegelegenheit


    Ein erfrischender Wasserfall


    Herrliche Bergwelt (Roggental)


    Die Hochplatte


    Der Gipfel im Blick


    Geiselstein vorne und Forggensee


    Westgrat (im Abstieg)


    Die Krähe


    Abstiegsroute durch das lange Kar


    Eine Türkenbundlilie direkt am Weg!





    Gipfel und Höhe: Furkajoch Passhöhe 1759m


    Gebirge: Bregenzerwald


    Art der Tour: Bergwanderung


    Datum der Tour: 21.05.2018


    Ausgangspunkt: PP Bad Laterns


    Tourenverhältnisse: Eigentlich wollten wir am Sonntag eine kleine Bergtour unternehmen z.B. auf die Sünserspitze. Da aber das Furkajoch noch Wintersperre hatte (später konnten wir sehen warum die Straße noch gesperrt war :rolleyes: ) sind wir gleich am Ende des Laternesertals losgegangen. Ein Stück auf der gesperrten Straße dann rechts ab auf die Route zur Gehrenspitze (Skitour) und bei der ersten Alpe links durch den Wald auf gutem Pfad bergan. Unterhalb der Passhöhe trifft man auf eine weitere Alpe. Hier die frischen Wiesen voll mit Krokussen und vereinzelten Bergblumen. Es ist noch früh im Bergsommer auf dieser Höhe. Nach gut 600hm erreicht man die Passhöhe. Hier oben noch viel Schnee ringsum und vor allem auf der Straße. Stellenweise auch Lawinenschnee. Die Straße muss wohl erst freigebaggert werden damit sie befahrbar wird. Wir hatten Wetterglück. Vormittags etwas Nebel und leichter Regen, später trocken und halbwegs aufgeheitert. Eine schöne Eingehtour am Pfingstsonntag!


    Gefahreneinschätzung: keine


    Exposition der Route: West


    Prognose:


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:


    Der Aufstieg zur Gehenspitze:



    Die Skihänge der Gehenspitze rechts:







    Blick Richtung Damülser Berge:


    Der Schnee hat ganze Arbeit geleistet:

    Gipfel und Höhe: Gartnerkofel 2195m


    Gebirge: Karnische Alpen


    Art der Tour: Skitour tlw. auf geschlossener Piste


    Datum der Tour: 01.05.2018


    Ausgangspunkt: Liftparkplatz Haus Kärnten


    Tourenverhältnisse: Dank Kunstschnee auch noch am 1.Mai eine durchgehende Schneedecke ab 1500m am Nassfeld. Der Tag hat sich als ziemlich ideal herausgestellt da es Nachts 0Grad hatte und der Schnee noch einmal fest wurde. Die Oberfläche recht griffig zum aufsteigen. Heute ca. 10 Tourengeher unterwegs. Kurz unter der Bergstation haben sich die Murmeltiere gezeigt die hier mitten auf der Piste den Ausstieg aus ihrem Bau haben. Nur als wir vorbeiliefen haben sie sich kurz in ihren Bau verkrochen. Sobald der Schnee getaut ist haben sie das Gebiet wieder für sich. Ab Bergstation geht es noch 200hm um den Berg rum zum Gipfel. Skidepot am Ende eines Schneefelds und 5Min Fußaufstieg zum aussichtsreichen Gipfel. Durch die Kühle heute noch ziemlich guter Abfahrtsschnee. Auf Skiern bis 50m vor den Parkplatz.


    Gefahreneinschätzung: gering da alles gut gefroren


    Exposition der Route: zumeist West


    Prognose: Jetzt schmilzt's


    Sonstiges: Schad' is dass gar is'


    Bilder / GPS-Track:


    Unterm Gartnerkofel (FIS-Abfahrt):



    Murmeltiere wärmen sich in der Frühlingssonne:



    Ganz oben das Gipfelkreuz:


    In den Nordkaren tät's noch länger gehen:


    Dobratsch und unteres Gailtal:


    Oberes Gailtal mit Reisskofel:



    Gipfel und Höhe: Gamsspitzl 2340m


    Gebirge: Niedere Tauern


    Art der Tour: Pistenskitour mit Gipfel


    Datum der Tour: 28.04.2018


    Ausgangspunkt: PP Seilbahn Zehnerkar Obertauern


    Tourenverhältnisse: Auf dem Weg zum Frühlingskurzurlaub nach Kärnten haben wir heute früh Obertauern angesteuert um nochmal eine Skitour gehen zu können. Die Temperaturen um 09Uhr schon bei fast 10Grad. Trotzdem ließ es sich an der Piste gut aufsteigen. Aktuell sind noch 3 Bahnen in Obertauern geöffnet und ein paar Unentwegte nutzen die Chance auf Skifreuden Ende April. Auch einige Tourengehen waren unterwegs. Stellenweise war der starke Südwind zu spüren, später war es dann angenehm windstill und durch die Wolken auch nicht so warm. Von der Bergstation geht es noch gut 100Höhenmeter in wenigen Spitzkehren Richtung Gipfel. Skidepot ein Stück unterhalb empfehlenswert und Aufstieg zu Fuß entlang des Seils durch Schnee bzw. Grasmatten. Tolle Sicht von ganz oben zum Dachstein und zu den Hohen Tauern. Abfahrt dann noch recht ordentlich, Sulz nur in den Sonnenhängen. Ein schöner Stopp heute in Obertauern!


    Gefahreneinschätzung: gering, im Gipfelbereich Trittsicherheit erforderlich


    Exposition der Route: Nord und Ost


    Prognose: Geht noch länger


    Sonstiges: Wo gehts sonst noch?


    Bilder / GPS-Track:



    Blick nach Westen:

    Blick Richtung Norden:

    Richtung Hohe Tauern:

    Kärnten im Süden:

    Skigebiet Obertauern:





    Das Gamsspitzl von der Skihütte aus gesehen:

    Gipfel und Höhe: Wetterkreuzkogel 2591m


    Gebirge: Stubaier/Sellrain


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 21.04.2018


    Ausgangspunkt: PP neben der Kühtaistraße


    Tourenverhältnisse: Vom Parkplatz weg auf ca. 1700m war ausreichend Schnee. Die steile Waldpassage zu Beginn war allerdings ziemlich zerpflügt und an manchen Stellen muss man auch schon auf Steine oder Wurzeln achten - insbesondere dann bei der Abfahrt. Aufstieg ging noch ohne Abschnallen. Bei der Abfahrt waren dann kurz vor dem Parkplatz zwei Meter schneefrei. Oberhalb der Waldpassage dann massig Schnee, am morgen auch schon leichter Sulz. Weiter rauf dann teils hart gefroren oder schon weich. Links haltend gehts auf die Hintere Karlesspitze, rechts und mehr in der Sonne zum Wetterkreuz. Haben diesen Berg gewählt aufgrund der geringeren Lawinengefahr. Hier war auch schon zu relativ vorgerückter Stunde Mittags nichts zu befürchten. Der Gipfel hält eine besonder Überraschung für den Skibergsteiger parat: Nämlich die unglaubliche Aussicht runter ins Ötz- und Oberinntal. Die Aussicht alleine lohnt diese Tour mal auszuprobieren. In der Abfahrt teils schwerer Sulz, meist aber gut fahrbarer Schnee und Abschnitte mit feinem Firn.

    Gefahreneinschätzung: auf der Route heute gering, große Abstände zu gefährlichen Hängen, früh gestartet.


    Exposition der Route: Nord, Ost


    Prognose: Schnee unten hält noch bis Anfang Mai, oben sowieso


    Sonstiges: Heute ca. 10 Leute auf dem Wetterkreuz und vielleicht 15 Leute auf der Hinteren Karlesspitze.
    Von Kühtai sind heute auch viele auf die umliegenden Tourenziele gestartet.


    Bilder / GPS-Track:
    Nach der Waldpassage:


    Der Schnee ist schon im Tal ;-)



    Im Hintergrund der Aufstieg zur Hinteren Karlesspitze:





    Gipfelkreuz hoch über dem Ötztal:


    Weitblick mit Ötz- und Inntal:


    Firngenuss :thumbup:

    Gipfel und Höhe: Hennekopf 2704m


    Gebirge: Silvretta


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 14.04.2018


    Ausgangspunkt: Bielerhöhe


    Tourenverhältnisse: Sind gegen Ende der Tourensaison aufgrund der Lawinenlage in den mittleren und niedrigen Lagen auf die Bielerhöhe gefahren (Vermuntbahn ab Partenen und Tunnelbus ab Bergstation). Und es wurde ein wunderbarer Tag dort oben. Über Nacht hat es fest durchgefroren und die Lawinenwarnstufe sank damit auf 1 am Vormittag. Ab dem Gasthof Piz Buin geht es 100hm bergab ehe man anfellt. Es war heute sehr angenehm zum Aufsteigen da die Schneeoberfläche trotz dem Frost griffig war. Harscheisen hilfreich aber nicht unbedingt nötig. Die Aussicht dort oben ist sowieso perfekt und da es windstill war, war die Gipfelrast einfach nur wunderschön. Die Abfahrtsbedingungen waren heute ein Traum. Perfekter Firn! :thumbup: Traumhaft zum fahren. Bis unten kein Sulz. Perfekter Firn bis mindestens 13Uhr.


    Gefahreneinschätzung: gering, gut durchgefroren, Tour zeitig beendet.


    Exposition der Route: Ost, Nord


    Prognose: Vermuntbahn und Tunnelbus auf die Bierlhöhe haben noch bis einschl. 01.Mai geöffnet. Schnee hält noch viel viel länger



    Bilder





    Gipfel und Höhe: Winterstaude 1877m


    Gebirge: Bregenzer Wald


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 25.03.2018


    Ausgangspunkt: Liftparkplatz Schetteregg


    Tourenverhältnisse: Das Studium der Skitourenführer sowie des Internets ergab, dass eine Skitour auf die Winterstaude von der Nordseite ideal gehen sollte. Und so war es auch! Vom Skigebiet Schetteregg (kein Liftbetrieb mehr) geht es kurz durch den Wald und dann auf Alpwiesen die ersten 100hm bergan ehe man wieder ein paar Höhenmeter bergab rutschen muss. Jetzt kommt erstmals die tief verschneite Route auf den Gipfel in den Blick und macht richtig Lust da rauf zu gehen. Über die relativ steilen Nordhänge geht es in einigen Spitzkehren in Richtung Gipfel. Der letzte Aufschwung vor dem Ziel ist etwas heikel zu gehen da ausgesetzt. Dann noch über die Schneewechte steigen und schon ist das Gipfelkreuz im Blick. Heute fast windstill und relativ mild auf dem Gipfel. Die Fernsicht rundum ist grandios. Heute grüßten uns aus nächster Nähe Gleitschirmflieger die im vorderen Bregenzerwald ihre Runden drehten (siehe Bilder). In der Abfahrt heute großteils Pulverschnee, erst im unteren Teil dann feucht und schwer. Insgesamt eine tolle lohnenswerte Abfahrt. Für die Jahreszeit überragend gut!

    Gefahreneinschätzung: Gering auf der Route


    Exposition der Route: Nordost


    Prognose: geht noch über Ostern bevor es ganz unten ausapert


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:




    Gipfel und Höhe: Scheinbergspitze Skidepot ca. 1800m


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 05.02.2018


    Ausgangspunkt: Parkplatz Sägertal


    Tourenverhältnisse: Wunderbar tief verschneit heute das Graswangtal und ganz hinten leuchtete schon das heutige Ziel in der Sonne. Der Aufstieg bei wenigen Zentimetern frischen Schnee auf dem Forstweg erst wunderbar zu gehen. Ab dem Abzweig in den Wald (Hohlweg) und auf dem weiteren steilen Anstieg dann eher unangenehm zum Aufsteigen, da vereist. So ab dem Rücken der sich Richtung Gipfel zieht lagen dann 10-15cm lockerer Pulver. Man konnte einige einsame Spuren in den steilen Hängen östlich des Gipfels erkennen. Aufstieg bis zum Skidepot und Abfellen. Gegen 13Uhr hat es dann zugezogen und der Wind frischte auf. Etwas rechts des üblichen Abfahrtshangs ließen sich heute noch schöne frische Spuren in den Schnee ziehen. Dann unten wieder rechtzeitig zurückgequert zur Abfahrtsroute.


    Gefahreneinschätzung: Vorsicht Sturzgefahr auf dem vereisten Hohlweg zurück zur Forststraße!


    Exposition der Route: Ost


    Prognose:


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:



    Gipfel und Höhe: Hirschberg Ostgipfel 1653m


    Gebirge: Bayrische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 21.01.2018


    Ausgangspunkt: PP Hirschberglifte


    Tourenverhältnisse: Sind gestern wie viele andere auch auf den Hirschberg gegangen. Unten im Pistenbereich ein riesen Trubel. Der lange Schlepplift ganz rauf war (wohl wegen Sturmschäden) geschlossen. So waren oberhalb der Babylifte nur Tourengeher unterwegs. Viele haben aufgrund der Lawinengefahr wohl schon oben am Ende der Piste umgedreht. Wir sind über den Normalweg weiter durch den Wald bis zur Lichtung unter der Ostflanke. Von dort rauf zur Rauheckalm und über den Grat zum Ostgipfel. Alles gut gespurt. Nachmittags dann tatsächlich noch gute Sichten und ein herrlicher Pulverschnee in der Abfahrt!


    Gefahreneinschätzung: Abstand zu den Gefahrenstellen wie der Ostseite! Ansonsten relativ sicher.


    Exposition der Route: Ost


    Prognose: Die aktuelle Schneehöhe ist echt außergewöhnlich für die Münchner Hausberge. Nach dem Tauwetter geht's weiter!


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Dobratsch 2166m


    Gebirge: Gailtaler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 30.12.2017


    Ausgangspunkt: Parkplatz Rosstratte


    Tourenverhältnisse: Nach den heftigen Schneefällen letzte Woche auf der Alpensüdseite und LLB 4 haben wir uns den sicheren Aufstieg zum Dobratsch im ehemaligen Skigebiet vorgenommen. Bei 90cm Neuschnee, strahlendem Sonnenschein, Minus 10 Grad und toller Fernsicht beste Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Tag. Erst geht es steil hinauf auf den Zehnernock, vorbei am Elfer und Zwölfernock ehe es sich flach zum Gipfel hinzieht. Mit der herrlichen Aussicht hinunter nach Villach, zu den Kärntner Seen, den bekannten Gipfeln rundum lohnt diese auch eher einfache Tour. Höhepunkt dann der Tiefblick vom Gipfel hinunter ins Gailtal und zu den Julischen Alpen. Das Dobratsch Gipfelhaus (ÖAV-Hütte) lädt anschließend zum Aufwärmen (voll bewirtschaftet) ehe auf dem Aufstiegsweg flach zurück geht und schließlich vom Zehnernock die Tiefschneeabfahrt runter zum Ausgangspunkt wartet.


    Gefahreneinschätzung: gering da vom Naturpark gesichert


    Exposition der Route: Ost


    Prognose:


    Sonstiges: Der beschriebene Weg wird vom Naturpark Dobratsch präpariert. Entsprechend sind dort oben auch viel Leute mit Schneeschuhen, Schlitten oder auch zu Fuss unterwegs. Unterwegs verläuft es sich aber.


    Bilder / GPS-Track:
    Dobratschgipfel von unten:

    Blick nach Villach:

    Blick ins Gailtal:

    Die Nockberge: