Beiträge von fanwander

    Gipfel und Höhe: Bochumer Hütte (1430)


    Gebirge: Kitzbühler


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 7.3.2020


    Ausgangspunkt: Pp Grüntal


    Tourenverhältnisse: Forstweg immer wieder mal aper, aber zu 95% fahrbar. Unterhalb 1300m ist der Neuschnee auf die grüne Wiese gefallen.


    Gefahreneinschätzung: Achtung: trunkene Rodler


    Exposition der Route: West


    Prognose: Warm darfs nicht werden.


    Sonstiges: Bei Schneetreiben und Nebel wars grade die richtige Aufwärmbewegung. Und die Kürbissuppe der wirklich netten Wirtsleute ist auch nicht zu verachten

    Gipfel und Höhe: Kirchberg bis ca 1500m von Oberweißbach (zweite Hälfte von https://www.tourentipp.com/de/…g-Skitour-Tirol_1858.html)

    Gebirge: Kalkstein

    Art der Tour: SKitour

    Datum der Tour: 8.3.2020

    Ausgangspunkt: Gasthaus Oberweißbach (man könnte mit dem Auto bis zur Rechensaukapelle rauffahren)

    Tourenverhältnisse: Forstweg ab Kapelle ist ca 300m immer wieder aper, dann zuverlässig schneebedeckt. Oben 30cm Pulver kaum gebunden auf verharschtem stabilem Altschnee

    Gefahreneinschätzung: dort gering. In steilerem Gelände müsste ich das nicht haben.

    Exposition der Route: Nord

    Prognose: Hält

    Sonstiges: Der Forstweg von der Raineralm zur Kapelle ist schon elendsflach. Wenn es die Schneelage zulässt, lieber ab 1000m leicht links direkt nach Oberweißbach abfahren (ist aber aktuell zu wenig Schnee).

    Der Beitrag ist zwar zehn Jahre alt,

    Geigelstein-Gebiet südlich der Wandspitze und östlich der Mühlhornwand


    siehe hier http://www.bergwacht-bayern.de/77.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1997&tx_ttnews[backPid]=14&cHash=134f5b2de4

    aber ich hab erst letzthin das Buch von Christiane Tramitz "Harte Tage, gute Jahre" gelesen, das das Leben von Maria Wiesbeck erzählt, die bei diesem Lawinenabgang in Ihrer Sennerei verschüttet wurde (und überlebte). Das Buch hat mir gut gefallen und kann ich gerne empfehlen.

    Gipfel und Höhe: Melchbodenhütte unterm Arbisköpferl 2120m


    Gebirge: Zillertaler/Tuxer


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.2.2020


    Ausgangspunkt: Zillertaler Höhenstrasse in der Kurve oberhalb der Freilandhütte. Erst geht es nahezu eben über die Freifläche nach den Wohngebäuden steigt links ein als Geländeform erkennbarer Weg in die linke obere Ecke der Freiläche. Direkt nach dem Eintritt in den Wald kommt man an einer Wildfütterung auf einen Forstweg Richtung Brindlingalm, an der nächsten Weggabelung links (nicht zur Brindlingalm). Dann über die Wiese vorm Thol Hüttl hoch in den lichten Baumbestand. Von dort ungefähr geradeaus Richtung Osten zur (im Winter verwaisten) Melchbodenstation und dem Arbisköpfel.



    Tourenverhältnisse: Schnee ab Straße. Der Pulver von vorgestern hatte genügend Zeit faulig zu werden und sich eine Windkruste zuzulegen. Optisch ein Traum, zum fahren wars mühsam


    Gefahreneinschätzung: Bei Warnstufe 3 haben wir uns den Gipfelmuggel gespart - hat halt auch bis 35 Grad.


    Exposition der Route: Ost


    Prognose: Bleibt sicher noch länger gut.




    Am Waldrand kurz vor der Wildfütterung.

    Am Thol Hüttl oberhalb der Brindlingalm. Links an dem Pfosten geht es über die Wiese...



    .... in den lichten Baumbestand hinein.

    Nach etwa 300 Höhenmetern öffnet sich die freie Alm zum Arbisköpferl

    Gipfel und Höhe: Schönbichl, 2049m


    Gebirge: Zillertaler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 27. 2. 2020


    Ausgangspunkt: Gerlosstrasse, Abzweig Auerschlagalm. Kurz vor der Abzweigung ist links ein Abzweig zum "Kraftwerk" beschildert. 80m danach ist rechts der Abzweig wo man mit zwei Autos parken kann.



    Tourenverhältnisse: Schnee f Aufstieg ab Straße. In der Abfahrt besser die letzten 100 m gehen. Ansonsten:10cm Pulver auf stabil verharschtem Altschnee.


    Gefahreneinschätzung: Ggf. kleine Neuschneerutsche, aber nur wenn in sehr steilem Gelände losgetreten


    Exposition der Route: Nord


    Prognose: hält


    Sonstiges: Die Normalroute aus dem Schönachtal schien uns nicht zu gut vom Schnee. Daher über den perfekt zu fahrenden Forstweg zur Auerschlagalm. Von dort über das etwas steile Südosteck des Almgeländes durch den Wald ins freie Gelände der Filzenalm. Außer uns war heute nur ein/e Alleingänger/in unterwegs. Wir haben nur die frischen Spuren gesehen.



    Bilder / GPS-Track:

    Karte von tiris.tirol. Gepunktet wäre der Normalweg.




    Kurz hinterm Parkplatz



    In der letzten Kehre über Gerlos bevor es in den Forstweg Richtung Osten geht



    Auf der Querung zur Auerschlagalm. An der Alm gehts rechts vorbei. Dahinter geht es zum Waldrand und dann in den verstreuten Bäumchen hoch in die Ecke rechts oben, und dort dann flach in den Wald. Man kann leider nicht über den Hang schräg aufsteigen (bzw später abfahren), da zwei Bachgräben gequert werden müssten.



    Am Anfang der weiten Hänge zum Gipfel. Danach war leider Schluß mit Sicht...

    Gipfel und Höhe:1500


    Gebirge: Vorkarwendel


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 24.2.2020


    Ausgangspunkt: pp Christlum


    Tourenverhältnisse: 10 cm Puderzucker auf festem Altschnee, z T windverblasener Untergrund. Schnee ab Parkplatz


    Gefahreneinschätzung: Wächten an der Sattelkante und am Gipfelmuggel


    Exposition der Route: Ost


    Prognose: geht gut


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: 1391m


    Gebirge: Wetterstein


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 24. 2. 2020


    Ausgangspunkt: Parkplatz Luttensee (1017m)


    Tourenverhältnisse: Eigentlich sollte es das Dammkar werden, aber da der Bericht von 'fjpinalla' keinen besonders tollen Verhältnisse ankündigte und es eh bis Mittag geregnet hat sind wir auf den Kranzberg - wollte ich immer schon mal wieder. Die Schilifte liefen heute nicht, deswegen entspanntes Aufsteigen auf der Piste. Aufstieg ab 13 Uhr in strahlendem Sonnenschein. Oberhalb der Korbinianhütte sind wir dann die Skitourenroute gegangen. Bis kurz unters Kranzberghaus ging das auch ganz gut. Der Gipfelmuggel ist dann aper.


    Gefahreneinschätzung: Es besteht die Gefahr, dass weiterhin zu wenig Schnee fällt...


    Exposition der Route: Nord und Ost


    Prognose: Morgen geht grad noch. Mittwoch und Donnerstag solls ja draufschnein.


    Sonstiges: Eigentlich ein wahnsinnig schönes Eckerl. Und nochmals ganz liebe Grüße an die nette Wandersfrau vom Gipfel!


    Bilder / GPS-Track:

    Piste oberhalb Korbinianhütte



    Plateau zwischen Wohnhaus St Anton und Gipfel



    Gleiche Stelle Blick ins Westkarwendel



    Kranzberg Gipfelmuggel



    Blick zum Simetsberg



    Blick ins Estergebirge

    Gipfel und Höhe: Achenseer Hochplatte


    Gebirge: Vorkarwendel


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 3.1.2020


    Ausgangspunkt: Parkplatz Achental


    Tourenverhältnisse: Schnee vom Parkplatz weg. Wegen fehlender Sonne blieben die zerfahrenen Ost und Südosthänge unangenehm hart. Sobald man aber in reine Schattlagen kommt immer noch 10 - 15 cm Pulver auf stabiler Unterlage. Es rentiert, sich in der Abfahrt penibelst links zu halten - kann zwischen Quälerei und Pulvertraum entscheiden.


    Gefahreneinschätzung: LWS1 - definitiv


    Exposition der Route: Ost Nord SüdOst


    Prognose: bleibt sicher noch, auch mit Regen.


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Geierstein bis Schwarzwandwiese, 1340m


    Gebirge: Tölzer Voralpen


    Art der Tour: Bergwanderung


    Datum der Tour: 8.6.2019


    Ausgangspunkt: Lenggries, Schwimmbad


    Tourenverhältnisse:
    Wir wollten über Markeck und den Westkamm auf den Geierstein und dann über den nördlicheren "Normalweg" zurück. Am Hohenburger Weiher war der Weg aufs Markeck bereits wegen Waldschäden gesperrt, mit detailierter Karte in der der gesamte Westkamm als gesperrt markiert war. Also ins Hirschbachtal den Forsteweg rein. Von da sah man dann auch die ganze Bescherung, quasi über den gesamten Kamm hat es alle 10 oder 20 Meter große Bäume umgehauen. Dann beim Punkt 1019m etwa zwanzig Minuten vorm Hirschtalsattel links über weite Forstwegserpentinen den Rücken hoch und von Osten rauf auf den Gipfel - aber denks'te. Am Ende des Forstweges (Punkt 1261m nordwestlich vom Schlagkopf) wieder eine Weg-Sperrung. Genau an der Stelle trafen wir aber Leute, die von dort kamen und die meinten, man komme schon durch: einmal oben drüber ausweichen, einmal untenrum ausweichen.
    Die erste Stelle war noch harmlos, zwei Bäume quer überm Weg, also kurz oberhalb durch den Wald. Die zweite Stelle war dann aber nur noch Riesenmikado. In dem haben wir uns erst ziemlich verfranst, sind dann nochmal zurück und dann folgenden Weg gegangen (wer es unbedingt auch gehen will): von Osten kommend gleich vorm ersten umgestürzten Baum der zweiten Stelle runter in den Wald bis an den Bach, dann den Bach entlang eine deutliche Wegspur hoch, bis zu einer Stelle wo die Wegspur den Bach quert (direkt vor einem umgestürzten Baum), dann in eine freie Sauerampfer-Lichtung und relativ weit rechts im Zickzack durch die letzten umgestürzten Bäume zu einer kleinen Hütte, und dann rechts von der Hütte durch den Wald hoch zur Wiese. Die ganze Aktion hat für 100 Meter eine dreiviertel Stunde gedauert.

    Riesenmikado



    Da drunter verläuft der Weg


    Dort an der Wiese würde es eigentlich auf den Gipfel hoch gehen: wieder rote Absperrbänder. Also Brotzeit auf der Wiese und dann den nördlichen Weg runter. Dort lagen auch ein paarmal Bäume überm Weg, die sich aber leicht umgehen ließen. Die machten auch den Eindruck, dass sie da schon seit dem letzten Herbst liegen.


    Wenn wir die Markierungen auf der Karte des Aushangs wirklich genau angeschaut hätten, dann hätte man auch gesehen, dass die Umgehung des Gipfels auch betroffen ist.


    Gefahreneinschätzung:
    Das im Wald ist kein Spaß - sonst harmlos.


    Exposition der Route:
    Alle Expositionen


    Prognose:
    Ich vermute, dass der Westkamm lange Zeit gesperrt sein wird. Ebenso die nordöstliche Umgehung des Geierstein.


    Ich vermute, dass es auf vielen Touren im Wald ähnlich aussehen wird. Man sollte sich also vorher über die Begehbarkeit erkundigen.


    Sonstiges:
    In den Nordflanken liegt zum Teil noch Schnee. Die Kampenüberschreitung würde ich mir momentan sparen. Am Brauneck/Kampenwandgebiet ist die gesamte Nordseite noch im Schnee; Probstalm und Rotöhrsattel vermutlich am besten mit Schneeschuhen, mindestens Grödel.


    Bilder / GPS-Track:

    Dammkar und Viererkar haben gut Schnee. Anfellen geht ab dem Container der Hochlandhütte - bis dahin (in der Abfahrt ab da) muss man ca 25 Minuten tragen. Wir sind erst um 11 Uhr in Mittenwald los, was wohl schlau war. Die uns entgegenkommenden habe ziemlich über den "bockharten Schnee" geklagt. Für uns war es bei der Abfahrt (ca 14:20) wunderbarer 5cm Frühjahrsfirn.

    Gipfel und Höhe:
    ~1200m
    Gebirge:
    nördliche Kitzbühler


    Art der Tour:
    Skitour


    Datum der Tour:
    24.2. 2019


    Ausgangspunkt:
    Kinder-Skilifte Kirchdorf


    Tourenverhältnisse:
    Durchgängig ausreichend Schnee. Auch im Wald. Auf dem Forstweg dreimal umgestürzte Bäume die mit Schi nicht passierbar waren (raus aus der Bindung, Schi drüberwerfen, nachklettern, Schi wieder anziehen...). Im Almengelände Firn mit einer ganz leichen knusprigen Frostschicht drauf. Der Forstweg war wegen eingefrorener Fußgänger- und Schneeschuhspuren zum Teil unangenehm abzufahren. Sobald man durch den lichten Wald abfahren konnte, traumhafte Verhältnisse, 3cm Firn auf festem Altschnee.


    Gefahreneinschätzung:
    Gering. Mit zunehmender Erwärmung Nassschneerutsche im kleinräumig doch steilen Muggelgelände. Im Liftbereich Schulbuben im Geschwindigkeitsrausch.


    Exposition der Route:
    West + Nord


    Prognose:
    Viel Schnee geht noch lange


    Sonstiges: schifahrerisch nett, aber nicht rasant. Landschaftlich eins von den ganz schönen Fleckchen Erde.


    Bilder / GPS-Track:
    Kurz über der Bergstation des Sesselliftes


    Über die weite Wiesenfläche geradeaus


    zu einer Schneise im Wald


    der Weg durch den Wald kürzt zwei Serpentinen des Forstweges ab


    Danach muss man leider eine weite Serpentine Forstweg hinnehmen durch den Wald selbst wäre es ein arges "Geholze" (entweder sehr steil, oder dicht stehende Jungbäume)


    Blick in die Hügellandschaft der Kalksteinalmen.


    Abfahrt durch den lichten Wald

    Gipfel und Höhe: Prostkögerl 1244m


    Gebirge: Kaiser-Ausläufer (oder wie heißt das da zwischen Kirchdorf und Kössen?)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 23.2.


    Ausgangspunkt: Hinterberg bei Kirchdorf


    Tourenverhältnisse: ca 1m Schnee auch Südseitig. Auf der Hochfläche zum Teil beinharter Harsch, der Südhang über Hinterberg am späteren Nachmittag ziemlicher Sulz.


    Gefahreneinschätzung: Der Südhang ist sicher Nassschneerutsch gefährdet, wenn die Schneedecke dünner wird - gestern war es zu vertreten.


    Exposition der Route: Süd


    Prognose: Geht noch einige Zeit


    Sonstiges:
    Eigentlich eher eine Schneeschuhtour, da man die Hochfläche zum Prostkogel in beiden Richtungen mit Fellen durchqueren muss. Aber der Gipfelhang und der Südhang über HInterberg sind schon beide sehr nett - und die Aussicht von dem unscheinbaren Gupf ist verdammt schön.



    Bilder / GPS-Track:
    Erst mal flach rauf,


    Da geht später die Abfahrt runter:


    Kurz vor der Kante der Hochfläche


    durch die kurze Senke


    und dreißig Meter durch den Wald


    dann breitet sich das Panorama der Hochfläche aus


    Es gibt fast nur Schneeschuhspuren


    Der Gipfelhang des Prostkögerls über der Prostalm (ganz so arg flach wie es ausschaut ist er nicht)


    Blick zurück:

    Die Senke durch die wir gekommen sind ist ziemlich exakt in Verlängerung unter dem Gipfel der Maukspitze.

    Gipfel und Höhe: Kahrberg 1200m


    Gebirge: Tölzer Vorberge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 19.1.2019


    Ausgangspunkt: Greiling bei Reichertsbeuern


    Tourenverhältnisse: Im dichten Wald durch die im Tauwetter vom Donnerstag herabfallenden nassen Schneebrocken zerlöchert und dann bockhart gefroren, das fuhr sich wie eine völlig zertrampelte Piste.
    Sobald es weniger dichten Baumbestand hat und von oben draufschneien konnte 10 - 20cm Pulver auf harter Unterlage.


    Gefahreneinschätzung: gering, Sturzgefahr durch verrissene Ski im Wald


    Exposition der Route: 95% Nord


    Prognose: geht noch


    Sonstiges: Der Vorberg/Kahrberg ist der Bergrücken nördlich des Rechelkopf zwischen Plattenbachtal und großer Geißach (tatsächlich heißt die Nordflanke "Vorberg", die Südflanke "Kahrberg"). Der direkte Weg von Greiling zur Sigrizalm und weiter auf den Rechelkopf ist eine nette schattige und doch nicht finstere Variante für heiße Sommertage. Im Winter kennen das wohl nur ein paar Leute (zumindest gingen da heute Skispuren hoch). Früher gabs da ja wohl sogar mal einen kleinen Skilift. Mich hat aber eine Variante zwei Wege weiter östlich gereizt. Erstens ist sie nicht ganz so steil (zum Runterfahren auf dem Forstweg angenehmer) und zweitens hab ich auf dem Luftbild beim Bayernviewer zwei lange Waldschneisen gesehen, die zumindest am Rechner doch recht vielversprechend aussahen. Heut haben wir das als Nachmittagsausflug probiert. Die untere Schneise ist zum Teil dicht aufgeforstet und man schlängelt sich so la la irgendwie zwischen dem altem Waldrand und den wohl auch schon zehn Jahre alten Jungbäumen durch - man will ja die Jungbäume nicht kaputt fahren. Die obere Schneise hingegen wird zwar auch aufgeforstet, allerdings deutlich weiter bestanden, und bei der jetzigen Schneelage konnte man wunderbar zweihundert dreihundert Höhenmeter durchschwingen. Eine richtigen Gipfel gibts da nicht. Man geht normalerweise im weit ausholenden Bogen zur Sigrizalm und dann zum Rechelkopf. Da wir erst um ca viertel nach zwei los sind, sind wir nach eine Brotzeit mit Logenplatzblick zu den Rechelkopfhängen umgedreht.


    Bilder / GPS-Track:


    (EDITs: Tippfehler)

    Wir waren letzte Woche in Slowenien: Region Bled/Bohinjc und Kamnik. Wir mussten dreimal Wanderungen quasi unverrichteter Dinge abbrechen, zum einen wegen massivem Windbruch im Wald, der fast alle Nicht-Forstweg zum Hindernisparcour machte (1 Stunde für ca 900m fast ebene Wegstrecke!), zum anderen (im Bereich Bohinjsko Jezero) wegen Schnee über 1300m selbst die eigentlich nicht wirklich schattseitige Hochfläche überm See hat im Wald fast durchgängig 50cm Schnee.
    Bei Kamnik war das mit dem Windbruch kein Problem, aber Schnee ist dort auch unterhalb der Baumgrenze noch viel da.

    Gipfel und Höhe:
    Pengelstein 1938m


    Gebirge:
    Kitzbüheler Alpen


    Art der Tour:
    Skitour


    Datum der Tour:
    18.3.


    Ausgangspunkt:
    Jochberg, Ortsteil Filzen am Ende der Saukasergasse / Beginn Martengasse


    Tourenverhältnisse:
    Die Forststraße ins Saukaserbachtal ist derzeit eine Baustellenzufahrt zu Bachverbauungsbaustellen, daher geräumt, bzw nicht mit Ski befahrbar.
    Ab dem Abzweig zur Kasereggalm durchgehend viel Schnee. Dreimal muss man die leider schon geräumte Versorgungsstraße zu den Almen queren.
    Am Sonntag zwei Zentimeter Firn auf stabilstem Altschnee. Trotz etwas Nebelgestochers im obersten Teil eine besten Abfahrten dieses Jahr!


    Gefahreneinschätzung:
    Eigentlich komplett ungefährlich, nur oberhalb der Alpenlandhütte, gibts ein paar kurze Stellen, die größer 30 Grad sind, und die vielleicht später noch einen Schneerutsch auf der Wiese erleben könnten


    Exposition der Route:
    Ost


    Prognose:
    Geht (bis auf die Forststraße) noch länger.


    Sonstiges:
    Bei der Tour handelt es sich eigentlich um eine Skiroute des Kitzbühler Skigebiets. Vom Skigebiet kommend ist die Route aber gesperrt (vermutlich wegen des Zustandes des Forstwegs unten). Wenn man hinnimmt, dass man auf den letzten 30 Metern das klappern der Liftbügel am Pengelsteingipfel hört und dann im Skigebiet ankommt, dann ist das eine traumhafte Tour. 1000 Höhenmeter über fast baumfreie Hänge.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Kaiseralmen ~1450


    Gebirge: Wilder Kaiser


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 17.3.2018


    Ausgangspunkt: Gasteig beim Hotel Kramerhof


    Tourenverhältnisse:
    Die südseitigen Hänge apern zum Teil schon aus, alles was in Schattlagen liegt, hat aber noch viel Schnee. Der Schnee ist in dieser Höhenlage allerdings oft grundloser Sulz. Im Aufstieg wären die Hänge eine zu mühselige Wühlerei gewesen, deswegen sind wir über die Forstwege hoch.


    Gefahreneinschätzung: Eher gering, auf steilen Wiesenflanken hat man trotzdem gerne eine Auge. Es gilt zweimal einen Bach auf einem schmalen Steg zu überqueren. Das ist bei einem 60cm breiten Holzbrett mit 120 Schneeauflage durchaus ein eigenes Vergnügen.


    Exposition der Route:
    Ost, SüdOst


    Prognose:
    Es hat noch viel Schnee.


    Sonstiges:
    Letztlich ist die Tour ein Aufstieg von Osten aufs Gamskögerl. Das ganze kann man auch als Rundtour über die Maukalm machen. Man sah zwar immer wieder reste von Skispuren, aber insgesamt ist das ein sehr stilles hübsches Eck.



    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe:
    Viererkar bis ca 1950m


    Gebirge:
    Karwendel


    Art der Tour:
    Skitour


    Datum der Tour:
    10.3.2018


    Ausgangspunkt:
    Parkplatz an der Ausfahrt von der B2


    Tourenverhältnisse:
    Schnee ab Parkplatz, nur einmal 10m aper am oberen Ende der Teerstraße. Es hats genieselt, dann geregnet und dann geschneit mit Sturm. Wegen dem Sturm sind wir dann beim Knick des Viererkars umgedreht. Oben in der Scharte wäre es nicht lustig gewesen. Der Schnee im Viererkar: schwerer Faulschnee, zT auch ehemals Windverblasenes. EIn richtiger "Haxlbrecher". Im Kanonenrohr dann leicht sulzig aber ok.


    Gefahreneinschätzung:
    Aus den Kreuzwand-Schrofen und aus der Rinne vom "Damm" sind ständig kleine Schneerutsche runtergekommen. Die alte Hornsteinerin vom Dammkarhaus hätte die "Radaubriada" genannt. Keine große Auswirkungen. Steine waren noch keine drin, auch auf den Ablagerungskegeln keine Steine. Das Schneefundament scheint mir sehr stabil.


    Exposition der Route:
    Nord und Ost-


    Prognose:
    Oben gehts noch länger. Untenraus wird der Forstweg irgendwann halt aper.


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:


    Gipfel und Höhe: Simetsberg 1836


    Gebirge: Estergebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 4. März


    Ausgangspunkt: Parkplatz Obernach


    Tourenverhältnisse: Schnee ab Parkplatz. Waldweg und die steile Schneise unter der Simetsberg Diensthütte zum Teil unangenehm hart. Oben angestockter Pulver unter dünnem Harschdeckel, zT windverblasener Pressschnee.


    Gefahreneinschätzung: Lawinen nix. Allerdings habe ich schon lange nicht mehr so so viele rücksichtslose Menschen auf Tour getroffen. Auf dem Forstweg gibt es einige von oben wirklich schlecht einzusehende Kurve. Da breschen dann die Helden der Schöpfung ungebremst bergab, und pflaumen Bergaufgehende an, warum sie nicht Platz machen. Als ich beim Runterfahren vor so einer Kurve gebremst habe wurde ich vom hinter mir fahrenden blöd angemacht: "ob ich Schiss hätte...".
    Das passiert mir schon zum zweitenmal am Simetsberg, dass der Prozentsatz an (ausschließlich männlichen) Arschlöchern - sorry aber anders kann ich es nicht ausdrücken - überdimensional hoch ist; der Simetsberg läuft bei mir damit dem Hirschberg den ersten Platz in der Liste der Touren mit den wiederkehrend unsympatischen Mittourengehern ab.


    Exposition der Route: Ost / Süd


    Prognose: geht noch einige Zeit, nur der aller unterste Abschnitt des Forstweges wird bald einige apere Stellen haben.