Beiträge von fanwander

    Gipfel und Höhe: Wasserspitz/Reinerkopf (nicht ganz bis zum Gipfel)


    Gebirge: Tegernseer Berge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 6. Januar 2018


    Ausgangspunkt: Kühzagl


    Tourenverhältnisse: Traumwetter aber (sorry) Scheißschnee, oben schwerster Sulz unter brüchigem Harschdeckel, der Forstweg ab Kühzaglalm festgefrorene Fußsstapfen und Schneerschuh und daneben entweder kein Schnee, oder "Haxlbrecher". Auf der Hälfte haben wir entnervt abgeschnallt. Einzig die weiten Hänge der Kühzaglalm waren sehr nett zu fahren: im Schatten komplett tragender Harsch, in der Sonne aufgefirnt auf festem Altschnee. Eine meiner Lieblings"geheim"routen, aber so mies hab ich sie noch nie erlebt.
    Von unten auf den ersten dreihundert Metern sind auf dem Forstweg drei apere Stellen, die man nicht umgehen kann - der beschneite Anfang täuscht.


    Der von Neuhaus kommende Forstweg hat einen sehr vereisten Eindruck gemacht.


    Gefahreneinschätzung: An den Hängen des Reinerkopfes ist schon einiges abgegangen, es war deutlich zu sehen, dass die Warnung vor Nassschneelawinen berechtigt ist.


    Exposition der Route: Nord, Ost, Süd


    Prognose: Der Forstweg ist leider spaßfreie Zone, wenns da nicht sehr viel hinlegt, ist das nix.


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:
    Der Forstweg im unteren Bereich:


    Auf der Kühzaglalm:


    Im Waldgraben unterm Reinerkopf:


    Reinerkopf Nordhang:


    Ditto:


    Blick zur Wasserspitz:


    Blick zum Brecherspitzskigipfel / Freudenreichabfahrt


    Blick zur Bodenschneid:


    Blick von unserm Umkehrpunkt runter zur Reineralm:


    Gewurschtel im Wald:

    Gipfel und Höhe: Seewaldhütte / Hochplatte


    Gebirge: Ostkarwendel


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 2. 1. 2018


    Ausgangspunkt: Achenkirch, b Parkplatz zum Gröbnerhals


    Tourenverhältnisse: Es hat heute ca 20cm hingeschneit, der Forstweg zur Seewaldhütte war wohl vorher auch ziemliih durchgängig schneebedeckt, hat aber heute wirklcih wieder eine gute Packung bekommen, der südseitige Wald überm Unteraubachtal hatte aber offensichtlich vorher keinen Schnee mehr. Oben hatte es bei der Abfahrt 20 cm Pulver auf einem zu 90% tragenden Harschdeckel. Unter dem Harsch ist allerdings noch recht schwerer Schnee, was einen echt aus der Balance bringen konnte ;-). Wegen whiteout-artigem Schneefall und Sturm sind wir dann oberhalb der letzten Bäume über der Seewaldhütte nicht mehr weiter: wenn man nichts sieht, sieht man auch die Lawine nicht.
    Die Abfahrt von Seewaldhütte durch den lichten Wald Richtung Unteraubachtal gehört aber mit zum schönsten in der Gegend.


    Gefahreneinschätzung: Schwierig zu sagen. Auf dem begangenen Weg keine Gefahr, allerdings machen die zum Teil heftige Windverfrachtung und der zunächst recht nass gefallene Schnee eine ungute Kombination für die nächsten Tage.


    Exposition der Route: Süd


    Prognose: Wenn der kommende Regen den Schnee von heute nicht wieder 'zsammhaut: gut.


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe:
    Silberkopf 1540m


    Gebirge:
    Tegernseer Berge


    Art der Tour:
    Skitour


    Datum der Tour:
    17.12.2017


    Ausgangspunkt:
    Hirschberg-Skilifte


    Tourenverhältnisse:
    Pulver satt. Auch im dichten Waldstück zwischen HIrschbergroute und Weidbergalm wirklich ausreichend viel Schnee um genussvoll abzufahren.



    Gefahreneinschätzung:
    Die Bindung des am Samstag und Sonntag gefallenen Schnees (gut 30 cm) zur Unterlage erscheint mir erstaunlich schlecht. Selbst im Wald, wo der Schnee mit deutlich wenig WIndeinfluss gefallen ist, hat man öfters drei, vier Quadratmeter Schnee als - wenn auch pulvrige - Platte weggeschoben. Wenn der neu gefallene Schnee etwas bappiger wird und sich nicht ganz schnell mit der durch den vorigen Regen dichten Altschneeschicht verbindet, dann gibt das einige Tage eine eher fiese Situation.


    Exposition der Route:
    Meist Ost und kurtfristig Nord


    Prognose:
    Das Fundament für einen prima Skiwinter ist gelegt.

    Gipfel und Höhe: Rosskopf / Spitzing


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 6.5.2017


    Ausgangspunkt: Parkplatz Kurvenlift


    Tourenverhältnisse: durchgängige Schneereste ca 100m nach der Talstation. Bei der Verzweigung Lyra/kurvelift-Abfahrt nochmal sehr wenig Schnee. Weiter oben im Suttenhang musst man halt um Grasinseln rumkurven. Die Rosskopfabfahrt selbst ist noch ok.


    Gefahreneinschätzung: Der Belag könnte leiden


    Exposition der Route: Ost


    Prognose: selbst zwischen 10 Uhr Aufstieg und 13 Uhr Abfahrt war der Schneerückgang bemerkbar. Geht morgen grad noch so. Wenns nochmal schneit, dann ist der jetzige Restschnee wieder feine Unterlage.


    Sonstiges:
    Am Gipfelkreuz des Rosskopf liegt eine schwarzes Steighilfeteil von vermutlich einer Fritschi Vipec - falls es einer vermisst.


    Bilder / GPS-Track:
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    Schneebeginn



    [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2…skopf/images/P1000259.jpg]


    Blick vom Stümpfling Richtung Taubenstein



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    Zustand Stümpfling-Hang



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    Blick zum Schinderkar


    Mehr Bilder http://fa.utfs.org/mountains/2017/05_06_rosskopf/

    Gipfel und Höhe: Vorderes Dammkar (Viererkar), ca 1950m


    Gebirge: Karwendel


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 26.3.2017


    Ausgangspunkt: Parkplatz Bundesstraße


    Tourenverhältnisse: Zustände wie sonst Anfang Mai: man muss ca 30 - 40 Minuten laufen. Schnee hat es erst ab dem langen geraden Wegstück vor dem Bankerl. Im unteren Kanonenrohr einige apere Stelle (in der Abfahrt besser links der kleinen Mittelmoräne halten, auch wenn die Einfahrt oben wegen zwei Geröllstreifen nicht einladend aussieht). Im Viererkar dann zwar auch Aperstellen, aber grundsätzlich ordentlich Schnee. Wir sind wegen des Nebels dann nicht ganz hoch in die Scharte; nachdem da z.T. viel Nassschneelawinen-Debris rumliegt wohl eh kein großer Verlust.


    Gefahreneinschätzung: Die dicken Nassschneelawinen sind wohl weg. In der Kreuzwand liegt m.E. nichts als gefährdend nennenswertes mehr. Richtung Hinteres Dammkar, wage ich keine Aussage, von der Tiefkarspitze kam wohl vor ein paar Tagen eine ziemlcih große Nassschneelawine runter. Da liegt auch zT noch was oben.


    Exposition der Route: unten Nord, oben Ost


    Prognose: Geht vielleicht noch vierzehn Tage, vielleicht aber auch weniger. Die Tragstrecke dürfte recht bald bis zum Bankerl reichen.

    Gipfel und Höhe: Col Ouest de Barrason / 2635


    Gebirge: Walliser Alpen Großer Sankt Bernhard


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 15.3.2017


    Ausgangspunkt: Parkplatz Tunneleingang


    Tourenverhältnisse: Traumverhältnisse. 3 cm Firn auf stabilem Altschnee, im Schatten zum Teil 5cm Pulverauflage - AAAABer: erst wenn man spät losgeht, wir sind um 12 Uhr erst gestartet. Leute, die runterkamen, als wir losgingen, haben über groben Harschdeckel geklagt.


    Gefahreneinschätzung: zwar nur Warnstufe 2, aber die in der Gegend oft starken Windmarken auf der Oberfläche sind durch die hohe Temperatur zusammengeschmolzen. Man hatte schon manchmal das Gefühl, dass man auf einem Brett geht. Die Tour selbst ist aber wirklich harmlos.
    An vielen Hängen, die hier sonst viel besucht sind, sah man keine einzige Spur - die Locals scheinen sehr vorsichtig zu sein.


    Exposition der Route: Nord


    Prognose: Wird schon noch vier Wochen halten aber es hat schon sehr wenig Schnee in der Gegend


    Sonstiges:
    Der Rentnertrail zum Grand Saint Bernard ist ist irgendwie komplett ausgefallen.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Alpage de Fouly / Le Basset


    Gebirge: Wallis / Grand St Bernhard


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 13.3.2017


    Ausgangspunkt: La Fouly


    Tourenverhältnisse: Altschnee mit 5cm Firn


    Gefahreneinschätzung: Sehr schwer einzuschätzen. Wahrscheinlich wären Nasssschneelawinen westseitig das Risiko, aber dazu ist es auch im weiteren Einszugsgebiet meist nicht steil genug. Gegenüber am Mont Dolent gings ab Mittag schon ganz schön zu.


    Exposition der Route: West


    Prognose: Geht vielleicht noch drei Wochen.


    Sonstiges: Das Skigebiet ist schon nett. Aber noch netter ist es oberhalb. Richtung Col de Ferret und Tete de Ferret waren kaum Leute unterwegs.


    Bilder / GPS-Track:

    Hallo Thomas,


    In der aktuellen Ausgabe von bergundsteigen ist die Analyse drin. Im Internet leider nicht im freien Download sondern nur im Abonnenten-Download.


    http://www.bergundsteigen.at/?module=abo/anmeldung&continue=file.php/archiv/2016/4/40-43(lawinenunfall schneebiger nock).pdf


    Kurz gefasst: Das ganze war die Kombination aus einem Altschneeproblem bei LWS 2 und der Menge an zu Fuß gehenden Menschen , die vom Schidepot zum Gipfel gelaufen sind.
    Schneesituation: eine ehemals wohl verharschte Gleitschicht in über einem Meter Tiefe, darauf ein 30cm Schneebrett, drüber nochmal 70 eher stabiler Schnee.(*) Von außen null zu erkennen. Am Skidepot war ca 15-20 Leute gleichzeitig, die als vermutlich eher nahe zusammengehender Trupp völlig unbekümmert 30m Hang unter den Schrofen gequert haben und dann den Grat zum Gipfel hoch wollten. Ein einzelner Fußgänger hat schon einen viel stärkeren Impact auf die Schwachschicht als ein Mensch auf Ski. Entsprechend gravierend war wohl die Wirkung von 15 zu Fuß gehenden Leuten.
    Im Artikel steht, dass keiner der befragten Ortskundigen nur im Traum daran gedacht hätte, dass die Situation riskant war.


    Wollte man daraus lernen, dann hieße es: Sobald man auf einem verschneiten Hang steiler oder gleich 30 Grad Hangneigung zu Fuß unterwegs ist, MUSS man die Stelle einzeln queren. Selbst Sicherheitsabstände von 10m wie man sie auf Schi hat sind vermutlich zu wenig. Und dabei ist es KOMPLETT EGAL wie die Lawinenwarnstufe ist. EIne Altschnee-Schwachschicht erkennt man nicht, und man kann sie einfach als Fußgänger selbst in vergleichsweise großen Tiefen auslösen.


    Wie realitätsnah das ist, ist die andere Frage...


    Gruß
    Florian



    PS: (*) alle Zahlen sind jetzt aus der Erinnerung. Das Heft liegt grade nicht vor mir, ich hab den Artikel aber gestern Abend gelesen.


    PPS: Quatsch, ich kann mich ja einloggen: die Zahlen stimmen.


    Noch zwei Bilder aus dem Artikel.
    Die Route:
    http://www.florian-anwander.de…chneebiger_nock_route.png
    Das Depot befindet sich senkrecht über den drei weißen Dreiecken im Haufen der roten Dreiecke direkt unter den Schrofen


    http://www.florian-anwander.de…neebiger_Nock_amDepot.png
    Bild vom Skidepot kurz vorm Lawinenabgang. Die Leute gehen vom 1m tiefen Schnee bei den Skiern, zu quasi wenigen Zentimetern Schnee an den Felsen. Da haben wir das klassische "im Übergang von viel Schnee zu wenig Schnee" aus dem Lawinenlagebericht.

    Gipfel und Höhe: Brecherspitze, Skigipfel


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 21.2.2016


    Ausgangspunkt: Parkplatz Kurvenlift


    Tourenverhältnisse: Bis FIrstalmen ausreichend Schnee auf der Piste, oben am Brecherspitze-Westhang schaut in der Mitte immer wieder Grün raus, rechts und links am Wald liegt noch gut Schnee. Im Gipfelbereich stark abgeblasen, man kam aber trotzdem auf Schi bis zur Windmess-Station. Übergang zum eigentlichen Gipfel sah unproblematisch aus, sind wir aber nicht gegangen. Die Abfahrt im firnähnlichen Sulz war geradezu traumhaft.


    [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2016/0221_brecherspitze/images/IMG_5641.jpg]
    Blick von der unteren Firstalm zum Westhang. Es schaut aber schlimmer aus, als es dann in Wirklichkeit ist.

    Gefahreneinschätzung: eigentlich gering, aber bei dem
    Nassschneelawinen Dreier gestern haben wir uns das untere Steilstück
    rechts gespart, und sind für die letzen 80 Höhenmeter nach links
    gequert.


    Exposition der Route: West


    Prognose: Auch wenn kein Schneefall kommen sollte sicher noch einige Zeit machbar.


    Sonstiges:
    Das Spitzing Pistengebiet ist schon arg abgefahren. Breitenstein und Wendelstein haben quasi gar keinen Schnee.



    Bilder: http://fa.utfs.org/mountains/2…_brecherspitze/index.html

    Gipfel und Höhe: Ost-Schulter Retherkopf ca 1720m


    Gebirge: Karwendel Ost


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 30.1.2016


    Ausgangspunkt: Parkplatz Christlum Achenkirch


    Tourenverhältnisse: Schnee ab Parkplatz. Um 12:00 Uhr war immer noch alles war bretthart gefroren. Die Abfahrt vom Gröbner Hals (wo wir eigentlich hinwollten), ist wegen der verspurten gefrorenen Schnees alles andere als ein Spaß. Daher sind wir oberhalb der Niederschlagsmessstation nach rechts auf die Ostschulter des Retherkopf gegangen. Deren Südhang bot dann eine traumhafter Firnabfahrt.


    Gefahreneinschätzung: Gering, auf der Grasnarbe abgehende Nassschneerutsche waren nur in den allersteilsten Rinnen von Retherkopf und Hochplatte zu sehen.


    Exposition der Route: Ost und Süd


    Prognose: Schneedecke ca 30cm - 50cm, das hält schon noch ein bisserl.


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Folgende Mail habe ich heute nachmittag als Registrierter S1+ Kunde bekommen. Ich nehme an, dass nicht registrierte Benutzer die Mail eben nicht kriegen, daher poste ich das hier mal:



    VORSORGLICHER RÜCKRUF LVS-GERÄT ORTOVOX S1+

    Lieber ORTOVOX-Kunde,


    hiermit müssen wir Dich informieren, dass das von Dir erworbene LVS-Gerät S1+ von einer Rückrufaktion betroffen ist.


    Einzelne Rückmeldungen nach Such-Trainings und deren intensive Nachkontrollen haben ergeben, dass es in sehr seltenen Fällen zu einer Störung der Sendefunktion beim LVS-Gerät ORTOVOX S1+ kommen kann. Grund hierfür ist der mögliche Ausfall eines Bauteils
    Um jegliches Risiko für unsere Kunden auszuschließen, haben wir uns zu einem vorsorglichen Rückruf zum Austausch des betroffenen Bauteils entschlossen. Die vom Rückruf betroffenen Geräte S1+ dürfen ohne die erforderliche Bauteil-Umrüstung nicht mehr eingesetzt werden.


    Trotz der umfassenden Qualitätskontrollen ist von uns nun ein Szenario festgestellt worden, das bislang in unseren Qualitätssicherungsprozessen noch nicht aufgetreten ist.
    Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass ein Bauteil in seltenen Fällen nach nicht eingrenzbarer Gebrauchszeit ausfallen kann, Dieses Fehlverhalten konnte bisher beim Verbau der Teile trotz 100%iger Qualitätskontrolle nicht aufgedeckt werden.


    LÖSUNG
    Der Austausch des Bauteils kann nur durch die ORTOVOX-Servicestelle durchgeführt werden. Alle notwendigen Informationen zur Abwicklung des Rückrufes sind auf unserer Homepage
    www.ortovox.de/rueckrufs1plus zu finden.
    Zusätzlich zur Homepage stehen wir unter recall@ortovox.com und unter der Hotline 089-66674-215 für alle Rückfragen zur Verfügung.


    Wir entschuldigen uns für die daraus entstehenden Unannehmlichkeiten und danken für dein Verständnis und deine Kooperation.


    Mit freundlichen Grüßen


    Dein ORTOVOX-Team
    Copyright © 2015 ORTOVOX Sportartikel GmbH, All rights reserved.
    Rueckruf S1+


    Our mailing address is:
    ORTOVOX Sportartikel GmbH
    Rotwandweg 5
    Taufkirchen 82024
    Germany

    Gipfel und Höhe: Roßkopf 1580m


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.3.2015


    Ausgangspunkt: Parkplatz Kurvenlift


    Tourenverhältnisse: Roßkopf auf der Piste noch machbar. Brecherspitze aper


    Gefahreneinschätzung: Der Belag leidet...


    Exposition der Route: Brecherspitze West, Roßkopf Ost und Nord.


    Prognose: Brecherspitze: vergesst es, Roßkopf: auf der Piste geht noch was, offpiste wird bald weggeregnet sein.


    Sonstiges: Wir wollten eigentlich am Sonntag noch vor dem Regen kurz auf den Brechspitz Skigipfel, aber ein Blick von der Unteren Firstalm auf den Westhang zeigte nur noch marginal weiße Stellen in viel Grün. (für die Harten: dicht am/im nordseitigen(!) Wald kann man wohl noch auf etwa 5 Meter Breite durchgängig aufsteigen/abfahren, zur Freudenreichalm runter gehts sicher noch). Wir sind dann auf der Piste zum Roßkopf.


    Im ganzen Gebiet sind die Süd und Westhänge massiv ausgeapert. Der Regen gestern nacht und heute wird die Situation noch drastisch verschlechtern.


    Blick zur Brecherspitze


    [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2015/03_29_rosskopf/images/Foto466.jpg]


    Blick zum Jägerkamp/Taubenstein
    [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2015/03_29_rosskopf/images/Foto464.jpg]



    Blick Richtung Risserkogel/Plankenstein
    [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2015/03_29_rosskopf/images/Foto475.jpg]

    Gipfel und Höhe: Mitterberg, 1214m


    Gebirge: Mangfallgebirge/Wendelsteingruppe


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 15.2.2015


    Ausgangspunkt: Litzldorf bei Bad Feilnbach (560m)


    Tourenverhältnisse: Schnee auf der Forststraße ab Parkplatz, im Almengelände südseitig schon sehr aper. Oben hat es bestenfalls 20cm Schnee. Viele Stellen nur wenige Zentimeter. Rampoldplatte dürfte grade so gehen, die letzten 50hm vermutlich aper.


    Gefahreneinschätzung: Gering (keine Hänge über 30 Grad)


    Exposition der Route: Nord


    Prognose: Geht unten sicher noch einige Zeit, oben darfs draufschneien.


    Sonstiges: Eigentlich wollten wir Farrenpoint und Mitterberg machen, aber der Farrenpointsüdhang wäre in ein Schneesuchspiel ausgeartet. Wir sind nicht den üblichen Aufstieg von Brannenburg gegangen sondern mal von Litzlbach hoch. Von Feilnbach kommend direkt nach der Kirche rechts rein in die Sulzbergstraße. Beim Abzweig "Zementwerk" parken (drei bis vier Parkplätze). Auf dem Forstweg ins Tal des Litzldorfer Bachs hinein. Am Talschluss nicht den Hauptweg weiter (der dreht um), sondern an der Beschilderung Farrenpoint / Schlipfgrubalm folgen (790m). Es geht etwas steiler auf einem schmalen Weg die Waldstufe hoch (nicht von den querenden vermeintlichen Forstwegen verleiten lassen; das sind nur kurze Wegstücke, die immer im Nichts enden). An der Hangkante (900m) dann trotz des Apfelstrudels nicht zur Schlipfgrubalm runter, sondern rechts Richtung Farrenpoint ca eine halbe Stunde durch den Wald auf einem breiten etwas ruppigen Fuhrweg zum Sattel zwischen Farrenpoint und Mitterberg (1105m). HIer könnte man dann rechts hinauf auf den Farrenpoint (1273m), der war aber ziemlich aper, daher sind wir nur rechts auf den Mitterberg (1214m).


    In der Abfahrt vom Mitterberg sollte man sich direkt nach Nord halten. Da war sogar gestern noch richtig Pulver. Im Weiteren ist das obere Waldstück gut im Wald zu fahren - wenn der Schnee gut ist. Beim gestrigen Bruchharschsulz war es spannend. Die untere bewaldete Hangstufe zum Litzlbachtal hinunter braucht zum Abfahren mehr Schnee als gestern. Da sind wir dann lieber zu Fuß gegangen, um die junge Triebe zu schonen. Man könnte ggf an der Hangkante etwa 80m weiter fahren (auf der LVA-Karte zum Punkt 883m) und auf einem dort eingezeichneten Weg schräg in den Hang der Sulzbergschneid reinqueren - das hab ich aber erst gerade eben auf der Karte gesehen...


    Unser urspüngliches Vorhaben war, vom Farrenpoint den Westhang runterzufahren (sehr schön), dann bei der Wegekreuzung auf 1042m, den nach rechts oben führenden Forstweg 30 hm hochzugehen, und dann ganz gemütlich um den Farrenpoint rum auf dem Forstweg nach unten zu gondeln. Man kommt unten dann am Talschluss (790m) raus, und kann noch über die flachen Hänge nach Litzldorf rausgleiten.



    Bilder / GPS-Track:

    Ergänzung zu mikemagics Bericht: Die obere Lochgrabenpiste war heute nachmittag schon wieder ziemlich auf die Steine runtergefahren. Ohne böseren Bodenkontakt ging es nur im direkten Bereich des Schlepplifts. Da muss es schon mal während der Woche draufschnein, damit wir Wochenendtourengeher nicht sofort wieder alles wegschaben

    Höchster Punkt: Dammkartunnel / Viererkarscharte


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 28. 4. 2013


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Pp Seilbahn


    Exposition der Tour: Nord/Ost


    Tourenverhältnisse: Dammkar gegen Mittag oben mehr Sulz als Firn, unterhalb der Bergwachthütte, tiefer Firn. Viererkar unten ein traumhafter Firn, die letzten 100 Hm oben Sulz mit sehr viel Geröll drin. Der Schnee geht in der Abfahrt bis zum Bankerl. Der letzte Hang vorm Bankerl wird aber sicher sehr bald komplett aper sein.


    Gefahreneinschätzung: Lawine sehr gering, aber Vorsicht vor Geröllschüttungen aus den Rinnen in den südwestlichen Wänden des Viererkar.


    Prognose: Geht sicher noch bis weit in den Mai hinein. Am besten Bike&Hike oder (wie wir faulen Säcke) mit der Gondel.


    Sonstiges: Die Dammkarhütte war noch nicht auf, wir sind aber beim Abstieg der Wirtin begegnet, die grade eine riesen Fuhre Lebensmittel auf die Hütte gefahren hat. Wird also bald aufmachen.


    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: Stopselzieher ca 1480m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 21.4.2013


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Ausgangspunkt: Gasthaus Rosengasse


    Exposition der Tour: Nord


    Tourenverhältnisse: letzte Schneereste bis kurz über der Rosengasse. Vernünftige Schneedecke ab ca 1150m. Firn mit deutlicher Tendenz zum Sulz (ca. 8-10cm).


    Gefahreneinschätzung: In den Schrofen unterm kleinen Traithen war alles friedlich. Viele Reste von nicht all zu alten Nassschneelawinen die meisten Sachen dürften herunten sein. Eigentlich keine Schneemäuler. Die Quellbereiche im Hang links unterm Stopselzieher sind aber schon offen.
    Einzig aus der Wächte am Ostkamm des kleine Traithen dürfte diese Woche noch das eine oder andere mal was kommen.


    Prognose: Oberhalb der Alm über der Teerstraße liegt im Schnitt noch ca 1m Schnee (ausprobiert durch Einbrechen neben einem Latschengupf bei der Brotzeit). Die Schneegrenze unten wird aber mit erneutem Regen und weiter hohen Temperaturen bald ansteigen.


    Sonstiges: Wir waren mit einem Skitourennovizen unterwegs und sind an der Aufsteilung Stopselziehers lieber umgedreht, da er in dem weichen Schnee nicht sicher bei seinen doch hakeligen Spitzkehren stand. Abfahrt im weichen Schnee auf solider Grundlage hat aber sehr Spaß gemacht.


    Wir haben am Ende der Tour am Abschnallpunkt zwei leicht ungleiche Skistöcke gefunden, die jemand offensichtlich beim Zusammenpacken da vergessen hat. Normale Stöcke (also nicht Teleskop); einer mit einem roten, der andere mit einem blauen Griff. Ich hab die Stöcke an die Hauswand vom Gasthaus Rosengasse neben den Schaukasten mit der Speisekarte gelehnt.



    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: Rotwand eben..


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 1.4.2013


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Ausgangspunkt: Spitzingsee


    Exposition der Tour: Süd


    Tourenverhältnisse: Strasse bis Bergwachthütte aper (in der Abfahrt konnte man aber auf dem Schneegrat neben der Strasse bis ins Tal fahren), ab Bergwachthütte gut 10 -15cm Schnee auf der Forststrasse. Rotwandsüdseite war wohl schon zT aper/windabgblasen gewesen, da hats dannam Wochenende nochmal draufgeschneit.
    Gefahreneinschätzung: Derz. Gering, aber eine riesige Wächte südseitig(!) am Rotwandkamm. Wenn die kommt, dann au weh!


    Prognose: Geht noch.


    Sonstiges: Besser über den Lämpersberg ansteigen

    Höchster Punkt: 1540m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.3.2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Point


    Exposition der Tour: Ost, SüdOst


    Tourenverhältnisse: Schnee ab Parkplatz, Aufstieg über Hirschbergpiste wie Hirschberg, dann ab 1380m links zur Weidbergalm. Abfahrt über die Südosthänge Richtung Halseck und auf dem Forstweg zurück zur Piste. Der Schnee war in der Wärme zusammengesackter Pulver und da drauf nochmal 5 cm Neuschnee, die Unterlage aber eben noch nicht ganz fest, etwas nervig zum Fahren. Auf dem Forstweg dann stumpfer Schnee, der selbst gewachste Ski abgebremst hat (mit ungewachsten konnte man problemlos die minimalen "Gegenanstiege" hochgehen). Ich würde die Abfahrt wie beim Aufstieg empfehlen, da man dort von den Hirschberg-Gängern ein festgetretene Spur hat, auf der es sich entspannt fahren lässt.


    Gefahreneinschätzung: Gering, an den Steilflanken des Hirschberg Schneemäuler


    Prognose: Geht noch einige Zeit. Auf den unteren hundert Metern dürfte der Schnee allerdings bald weg sein.


    Sonstiges: Karawane zum Hirschberg, Am Silberkopf waren wir allein. Am gleichen Tag waren wohl zwei andere vor uns schon da.


    Wir waren letzte Woche ein bisschen im Gebiet zwischen Martigny und Grand Saint Bernard auf Skitouren unterwegs. Begehbare Schneedecke auf den Forstwegen beginnt ab etwa 1300m. Auf den Südseiten geht der Schnee erst ab ca 1600m los.


    Seit Mittwoch/Donnerstag hat es am Walliser Hauptkamm sehr starken Windeinfluss. Hinter sonst harmlosen Kanten (Col Est de Barasson!) hab ich böseste Wächten und Schneeansammlungen hängen sehen. Die Schneeoberfläche ist zum Teil pistenartig hart verblasen, mit den üblichen verdeckten Weichschneefallen... Nur in echt windstillen Lagen gibt es noch Pulver (dort dafür traumhafte 8cm auf harter Unterschicht).

    Höchster Punkt: ca. 610m.ü.M. (Gipfel)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 21.02.2013


    Gebirge: Bayerische Vor-Voralpen


    Ausgangspunkt: Parkplatz Fröttmanninger Kircherl


    Exposition der Tour: O und N


    Tourenverhältnisse: Drei Wochen lang wegen Erkältung und Grippe keine Tour gegangen, und dann sitz' ich am freien Vormittag zu Haus, lese Tourentippberichte und denk mir "was für ein Sch*** hier drin". Es ist viertel nach Zehn und um Eins muss ich in der Arbeit sein. Ski aus dem Keller geholt, Stiefel und Felle aus dem Schrank, ab ins Auto.


    Verhältnisse heute: ca 10cm Traumpulver auf 10cm ziemlich fester Unterlage ab Parkplatz. Ein Techniker an der Gasmessstation wundert sich irgendwie überhaupt nicht - später sehr ich Aufstiegs und Abfahrtsspuren. Einer war vor mir schon auf die Idee gekommen,der Techniker ist das also gewohnt. Erster Anstieg über die Südosthänge - wären eigentlich hübsch zu fahren, aber in der oberen Hälfte hat es zu viel Gebüsch. Oben haben sie dann ein beeindruckendes Gipfelkreuz mit stabilem Sockel, allerdings drallert der Querbalken ständig umeinand'.
    Abfahrt nach Norden über einen leicht verspurt Hang. Eigentlich keine Grundberührung, allerdings wird die Kuppe von dem einen oder anderen Maulwurfshügel etwas planiert.
    Unten am Kircherl: "geil war's" - gleich nochmal. Rauf, runter, rauf, runter, rauf... Die Anfellrekordzeit hab ich jetzt nicht gemessen....


    Gefahreneinschätzung: Am Wochende: Kinderschlitten; während der Woche unproblematisch


    Prognose: Sollte die nächsten Tage noch gehen


    Sonstiges: Anfahrt Freisinger Landstraße Stadtauswärts bis zum Wegweiser "Gut
    Großlappen". Dort links, dann bis zum Ende der Straße fahren (achtung bei Spielen im Stadion wird die Straße mit einer Schranke abgesperrt!). Ökologisch viel besser wär natürlich mit der U-Bahn nach Fröttmaning zu fahren und dann rüber zu laufen.


    Bilder zur Tour:
    Einer war vor mir da:


    Stabiles Gipfelkreuz:


    Lawinenhund - wär eigentlich nicht nötig gewesen:


    Blick ins Voralpenland:


    Die Nordflanke: