Beiträge von fanwander

    Die Forststrasse von Mariastein ist für sämtlichen Fahrzeugverkehr (auch Mountainbikes!) bis vermutlich Mitte des Jahres gesperrt! Der Schnee ist ab Parkplatz gut. Kein Steinkontakt im Wald! Oben ist der Pulver natürlich Dank Fön zusammengefallen. Die Sigrizalm war - trotz anders lautender Beschilderung im Tal und auf dem Weg - sehr wohl auf.

    Höchster Punkt: ca 1950m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 6.4.2012


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Parkplatz an der Bundesstrasse


    Exposition der Tour: N/O


    Tourenverhältnisse: Die durchgehende Schneedecke beginnt nach der vierten Kurve der Forststrasse. Kanonenrohr pistenartig mit 5cm Schnee im Übergang von Firn zum Sulz auf fester Unterlage (kein Harschdeckel mehr wie bei martinkrea). Im Viererkar weiche Unterlage mit brüchigem Harschdeckel drauf, da drauf Pappschnee.


    Gefahreneinschätzung: Wegen schlechter Sicht sind wir in der Rechtskurve des Viererkars umgedreht. In der Nebelsuppe hörte man immer wieder kleine Schneerutsche rumpeln.


    Prognose: Geht noch lang (wenn man bereit ist den Forstweg zu laufen).


    Sonstiges: Wir waren am Karfreitag die einzigen. Kurz vor der Rückkunft am Parkplatz ist uns einer im Aufstieg begegnet und einer hat uns eingeholt, der wohl mit der Bahn hoch gefahren war.


    Bilder zur Tour:


    http://fa.utfs.org/mountains/2012/dammkarfreitag/
    http://vimeo.com/39905474

    Höchster Punkt: 1620


    Art der Tour: Bergwanderung (plus Skispritztour)


    Datum der Tour: 3.4.


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Ausgangspunkt: Sudelfeldstraße


    Exposition der Tour: Ost/Süd


    Tourenverhältnisse: Da wir nach unfreiwilliger, längere Berg-Enthaltsamkeit nicht wussten, wieviel Schnee noch liegt, hatte wir Tourenski und Wanderzeug dabei. Am Sudelfeld liegt quasi kein Schnee mehr. Vogelsang nur die letzten 80 Höhenmeter. Wir sind dann kurz den Kunstschneeteppich mit den Ski zum Waldkopf rauf; um 10:30 dann 240 Höhenmeter Traumfirn runter. ;-)


    Danach gings ohne Schi auf die Lacherspitze. In der Ostrinne unterm Bärenstein ab dem Ende des geteerten Fahrweges liegt zum Großteil noch Schnee (bis zu 1m!), im Aufstieg (ca. 11:45) noch leidlich gangbar, im Abstieg wars dann eine ziemliche Sulzstapferei. Gamaschen unbedingt empfehlenswert. Für Figln ist der Schnee in der Rinne leider zu zerstapft.


    Gefahreneinschätzung: Sieht man von denkbefreiten Motorradlern am Sudelfeld ab - gering.


    Prognose: Schnee in der Lacherspitz-Oststeite könnte auch noch bis nächstes Wochenende liegen.


    Sonstiges:


    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: ~1500


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 4.1.2011


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Ausgangspunkt: Neuhaus


    Exposition der Tour: Ost/Nord


    Tourenverhältnisse: War eine kurzentschlossene Nachmittagstour. Der Forstweg zur Bodenschneidalm bis ins Tal fahrbar. Auf den Wiesen oben 5cm Pulver auf 5 cm meist nicht tragendem Harsch, drunter ausreichend Altschnee. Auch im lichten Wald nach den Wiesen in der Abfahrt kein Bodenkontakt!
    Südostflanke der Wasserspitz zur Bodenschneidalm wäre m. E. fahrbar gewesen.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: Die angesagte Erwärmung und Regen dürften dem Schnee auf der Forststraße zusetzen.


    Sonstiges: Der Kaiserschmarrn auf der Bodenschneidalm ist einfach der Hammer.

    Hallo, auf der Suche nach eine Kurzskitour von Grainau aus bin ich auf die Idee gekommen, von der Bahnstation Eibsee rauf zur Riffelhütte oder noch Richtung Tunnelfenster zu gehen. Früher war das ja wohl sogar eine offizielle Skiabfahrt. Laut topographischer Karte und Luftbild gibts da wohl immer noch eine Schneise in den Latschen. Hat das jemand in den letzten Jahren mal gemacht? Oder hängt man da jetzt auch nur noch im Latschengestrüpp?


    Gruss, Florian

    Ich antwort mir mal selber (sag Ingrid zu mir ;-)): Wir waren dann aus anderen Gründen zu Fuß von Kochel aus Richtung Richtung Rabenkopf unterwegs. Es hatte erstaunlich wenig Schnee. Vielleicht 15 cm an der Ortereralm (ca 1100m). Naja, die nächsten Tiefdruckgebiete kommen. S'wird schon werden...

    War jemand gestern oder vorgestern am Herzogstand/Heimgarten? Die Messstation am Herzogstand sagt 47cm Schnee für den Berg. Kann man ggf schon die Standardskitour über den Forstweg vom Sattel aus und dann die "Piste" hoch gehen?

    Höchster Punkt: 2000(?)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 2.4.2010


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Mittenwald


    Exposition der Tour: N / Ost


    Tourenverhältnisse:
    Nach dem Schneefall vom Vortag Aufstieg auf Ski ab Bundesstrasse (!)
    auf ca 10 cm Schnee. Bei der Abfahrt war die Forststrasse allerdings
    schon wieder ab etwa der Hälfte zum Milchbankerl aper. Ab zweite Hälfte
    Forststrasse prima Schneeverhältnisse. Heute 15-20cm Pulver auf sehr
    hartem Harschdeckel. Im Viererkar Traumverhältnisse (wie immer:
    auf den obersten 70m Boller, Bruch und schwerer Sulz in der Abfahrt).



    Gefahreneinschätzung:
    Selbstauslösungen von Lockerschneelawinen aus den Westschrofen der
    Kaltwasserkarspitze. Oberhalb der Bergwachthütte konnten wir beobachte,
    wie zwei Ausläufer dieser Lawinchen bis nah an die Skispuren heran
    kamen. Im Kanonenrohr lagen einige Felstrümmer herum, die
    offensichtlich nachts/morgens ganz frisch heruntergefallen waren.




    Prognose: Die Forststrasse ist sicher bald wieder bis auf 1200m aper.


    Sonstiges: Dammkarhütte hat noch nicht auf


    Bilder zur Tour:

    Bei dem Foto kommt man ins Grübeln (z. B. Auslösebereich 28 Grad), zumal der LLB unter 1600 m "nur" einen 2er angegeben hatte...

    Nehmen wir einfach die Snowcard:


    [Blockierte Grafik: http://www.av-snowcard.de/assets/SC_Back_350-neu.jpg]


    dann frägt die einfach: Wie steil ist die steilste Stelle im Einzugsbereich?


    Der Einzugsbereich ist bei Stufe 2 Umkreis 20 - 40 um die Spur. Das ist an der Unglücksstelle eindeutig über 40 Grad.
    Die Hangexposition ist laut LWL ungünstig (NordNordOst).


    Und jetzt dreht man die Karte auf die ungünstige Exporitionseite um


    [Blockierte Grafik: http://www.av-snowcard.de/assets/SC_U_200_neu.JPG]


    Und bei Warnstufe 2 fängt es da ab 37 Grad rot zu werden = "Hohes Risiko". Und wer den LWL verfolgt hat (mailabonnenement) der wusste, dass der Zweier unter 1600 Meter ein "gerade noch Zweier" war.


    Diese Route war eine nach Snowcard vorhersehbar hoch risikobehaftete Route.



    Zudem sollte man einfach sehen, dass das "unter 1600 Meter" eine Durchschnittsangabe ist. Eigentlich muss man das umlegen von der absoluten Höhe auf auf "unter/an/über der Waldgrenze" und(!) "x Meter unterm nächsten Kamm". Auf gleich hohen Bergerln im direkten Windschatten von Wetterstein oder Karwendel herrschen auf 1500m ggf viel harmlosere Verhältnisse als im Taubensteinbereich, der nach Westen weit offen ist.



    Florian

    Höchster Punkt: Herzogstandhaus


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 17.11.2001


    Gebirge: Estergebirge


    Ausgangspunkt: Parkplatz Kesselbergstraße


    Exposition der Tour: Ost


    Tourenverhältnisse:
    Im Aufstieg (ab 13:00) Vom Parkplatz weg auf der Forststrasse gut.
    Abfahrt ca 15:15 vom Herzogstandhaus nur noch der obere Hang gut. Im
    Kessel zur Schlepplifttalstation übelster Bruchharsch. Weiter unten
    betätigt man sich als Rasenmäher. Durch den Regen ab ca 15:30 wurde die
    Forststrasse ab der Starkstromleitung nicht mehr befahrbar.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: Jetzt MUSS schnee fallen. Nach dem Regen heute nachmittag ist die Tour kein Spass mehr.


    Sonstiges: Herzogstandhaus macht um 15:00 zu. Während der Woche ist das Haus geschlossen!


    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: Lacherkar ca. 1620m



    Art der Tour: Skitour



    Datum der Tour: 09. 01. 2010


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Ausgangspunkt: Sudelfeldstraße


    Exposition der Tour: Ost/SüdOst


    Tourenverhältnisse:
    Mit Ski befahrbarer Schnee auf der Fahrstraße; die Wiesen sind
    erst oberhalb der Lacheralm befahrbar. Vom Abfahren durch die Wiesen
    unterhalb der Lacheralm kann wirklich nur abgeraten werden (zumal man
    die Fahrstraße ohne Steinkontakt abfahren kann). Wir sind bis ins
    obere Lacherkar gegangen, dann aber wegen komplett fehlender Sicht umgedreht.


    Gefahreneinschätzung: Im Moment
    gering. Aber: Auf den pulvrigen 15 Zentimeter der
    Neujahrsschneefälle hat sich eine dünner Deckel mit Rauhreif
    gebildet.
    Darauf liegt jetzt von dem Geschniebel der letzten zwei Tagen eine ca
    5cm dicke windverblasene Schneeschicht ohne jegliche Bindung zum
    darunter liegenden Schnee. Diese neue Schicht ist heute bei jedem Tritt
    plattig auf der (eigentlich eher pulvrigen) Altschneedecke seitlich
    abgerutscht. Das kann nach ergiebigen Neuschneefällen eine
    böse Schwachschicht werden.


    Prognose: braucht unterhalb 1500m dringlich Schnee.

    Höchster Punkt: 1328m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 4.1.2010


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Marienstein


    Exposition der Tour: Ost/NordOst


    Tourenverhältnisse:
    Schnee ab Ortsende Marienstein, Forststraße grundsätzlich befahrbar,
    manchmal schauen Steine raus. Die Hänge ab der Sigrizalm haben ca 15cm
    Pulver auf stabiler wenn auch nicht sehr dicker Altschneeunterlage.
    Keine Steinberührung bei der Wiesenabfahrt. Bei der Abfahrt auf dem Weg
    wäre eventuell die Fahrstrasse besser, als der kürzere und steilere
    Forstweg durch den Wald; dort gab es doch einige Stellen, wo einem der
    Belag leidtat


    Gefahreneinschätzung: Gering


    Prognose: So lange es so kalt bleibt, gut; wenn es taut, ist die Abfahrtmöglichkeit sofort weg.


    Sonstiges:


    Bilder zur Tour:

    Hallo!


    Ich hab mir zum selberwiederauffrischen mal die ganzen Links angesehen, und muss sagen, dass bis auf die Erläuterung von the highrisepages, eigentlich keine Seite wirklich was dazu aussagt, was Lawinen - und hier vor allem Schneebrettlawinen, um die es ja hauptsächlich geht - sind, und wie es dazu kommt. Auf http://www.thehighrisepages.de/bergtouren/lawinen.htm steht wenigsten was von Schwachschichten: "Mit jedem weiteren Schneefall wird zusätzlicher Druck ausgeübt. Die Schneeflocken unterer Lagen verwandeln sich schließlich und es bilden sich verhärtete, körnige Schichten. Solche Schichten können wie ein "Kugellager" wirken auf dem der Neuschnee ins Rutschen gerät." Aber wie es zum Aufbau eines Schneebretts kommt (Schneefall unter Windeinfluss, Entstehung starker horizontaler Bindung innerhalb der Schicht, schlechte Bindung nach unten) und wo da die wirklichen Gefahrenstellen (Übergang von viel zu wenig Schnee) sind, steht da eigentlich nirgends richtig.


    Ich empfehle Patrick (last second Weihnachtsgeschenk :-) ) das Buch von Martin Engler "Die weisse Gefahr"; man sollte sich nicht vom reißerischen Titel abhalten lassen. Es ist sehr gut geschrieben und wirklich anschaulich bebildert. (http://www.lawinenbuch.de/ ich bin nicht verwandt oder verschwägert, noch krieg ich provision)


    Ansonsten gibt es auch im Archiv von www.bergundsteigen.at einige sehr gute Artikel, allerdings ist nur ein Teil öffentlich zugänglich (m.W. sind aber die Artikel, die um Gefahrenaufklärung gehen, immer frei verfügbar) -> http://www.bergundsteigen.at/t…hiv&by=topic&topic=lawine


    Gruß, Florian

    Hallo Mane

    Zitat

    Und selbst wenn man - wie es die verunglückten Tourengeher taten - auf der orographisch linken Seite des Finsingbachs aufsteigt (den Bach meinst du wahrscheinlich, oder?), so kann man die steilen Hangpartien, auch überhalb von sich, gut meiden.

    Wie willst Du Selbst-Auslösungen aus Hangpartien überhalb von Dir meiden?

    Ganz allgemein:
    Auch wenn das bisher zum Glück noch nicht getan wurde, wünsche ich mir, dass auch in Zukunft keine Verdächtigungen aufkommen, die Leute wären "selbst schuld" gewesen. Der Unfall liegt m.A. nach im tragischen Bereich des Restrisikos.

    Das glaube ich auch. Mir geht es dabei immer nur darum eben aus Unglücken zu lernen - und wenn es heißt dass die Routenempfehlungen geändert werden müssten.


    Florian

    In der Nähe der Pfundsalm bei Hochfügen (dort kommt man bei den Skitouren Richtung Roßkopf, Sidanjoch, Kraxentrager, Marchkopf etc. vorbei) sind am Samstag zwei Skitourengeher aus München in einer riesigen Lawine gestorben: Vgl. http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=6770844&sid=57&fid=21

    Danke für den Link mit den die Bilder. Ich hab mir das noch auf tiris.tiro.gv.at angesehen (hier klicken), da wundert mich dann schon, dass die Standardroute durch den vergleichsweise steilen Hang geht und nicht auf der anderen Bachseite. Zumal ein großteil der erwähnten Ziele auf der anderen Seite liegt.


    Gruß, Florian

    Höchster Punkt: Taubenstein


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 26. 4. 2009


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Ausgangspunkt: Spitzingsee Parkplatz Taubensteinbahn


    Exposition der Tour: West


    Tourenverhältnisse:
    Untere
    Lochgraben hat jetzt eine 4 meter breite apere Stelle am steilsten
    Stück. NAch dem ersten Hang in der Querung ca 20 Meter aper bis unter
    die Liftstütze. Oberer Lochgraben hat noch einiges an Schnee, wenn auch
    mit einigen aperen Fleckerln. Weiter Richtung Miesingsattel lag noch
    gut Schnee



    Gefahreneinschätzung: Der Belag der Ski ist wohl am meisten gefährdet.


    Prognose:
    Wenn es morgen oder übermorgen regnet dürfter der untere Lochgraben
    sehr viel Schnee verlieren. Oben könnts noch nächstes Wochenende gehen.


    Sonstiges: Am Taubensteinhaus gabs nur Würstl und Getränke.


    Bilder zur Tour: Ab morgen unter http://fa.utfs.org/mountains/2009

    Höchster Punkt: Rotwandgipfel (1884 m)


    Art der Tour: Bergwanderung (Winter)


    Datum der Tour: 19. April 2009


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Ausgangspunkt: Spitzingsee Ort (1068 m)


    Exposition der Tour: Süd


    Tourenverhältnisse: Für Fußgänger einzelne Schneeabschnitte auf dem Forstweg ab der Bergwachthütte. Ab Wildfeldalm durchgehende Schneedecke, sulzig getretener Weg der mühsam zu gehen ist.
    Für Skifahrer Abfahrt bis Wildfeldalm möglich. Dann nach(!) dem rein südseitigen Wegabschnitt ist ab dem Weidgraben wieder die Abfahrt im Wald direkt unterhalb des Weges (und parallel zum Weg) fast durchgängig bis zur Bergwachthütte möglich (ca 40 cm Schnee).


    Meine Einschaetzung der Rotwandreibn vom Rotwandgipfel aus: Auerspitz, Großtiefental, Kleintiefental, Taubensteinhaus haben noch gut Schnee; der Miesingsattel hat eine etwa 50 m breite apere Stelle. Die Abfahrt von der Kümpfelscharte nach Großtiefental ist auf mittlerer Höhe durch eine Grundlawine, die viel Erdreich aus der Rotwandostrinne mitgenommen hat, "versaut". Besser östlich vom Sebaldstein von der Auerspitze abfahren.
    Der Miesing selbst ist vermutlich uninteressant (ggf Ostrinne). Die Taubensteinskipiste (Lift ist geschlossen) sah ebenfalls gut aus. Genauso Stolzenberg, Roßkopf, Stümpfling (ABfahrt bis vor die Tür der Albert Link Hütte!). Suttenlift lief am Sonnstag.


    Schinderkar sah super aus. Schnee bis sehr weit runter in den Wald, Teerstraße zur Valepp ist vermutlich komplett schneefrei, ob sie von Rottach aus offen ist, weiss ich nicht.



    Der Schnee war mehr Firn und weniger Sulz als am Karfreitag.


    Gefahreneinschätzung: Im direkten Einzugsgebiet mäßig. Unter den Nebengipfeln der Rotwand (wie heissen die eigentlich?) große Schneemäuler, aber insgesamt vermutlich unkritisch. Die Wächte in die Ostrinne ist sehr groß hat aber schon zum Teil Anrisse. UNBEDINGT DIESSEITS DER ZAUNPFOSTEN BLEIBEN! Die Haupttrittspur verlief im unteren Kammabschnitt zum Teil ausserhalb des festen Untergrundes auf der Wächte. (siehe Bild unten)
    Andere Expositionen kann ich nicht beurteilen.


    Prognose: die Nordhälfte der Rotwandreibe ist sicher nächstes Wochenende auch noch nett. In vierzehn Tagen nur noch für Süchtige.


    Sonstiges: Kann bitte jemand der Küchenbesatzung auf dem Rotwandhaus verbieten so leckere Spinatknödel zu machen und mir dann hinterher auch noch so einen guten Kuchen zu verkaufen. Da halfen ja die ganzen Höhenmeter nix...


    Bilder zur Tour:
    Rotwand-Südseite
     [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2…twand/images/IMG_2444.jpg]


    Die Wächte am Gipfelkamm. Die Haupttrittspur läuft im hinteren Bereich auf der Wächte!
    [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2…twand/images/IMG_2449.jpg]



    Blick von der Rotwand nach Großtiefental
    [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2…twand/images/IMG_2451.jpg]


    Blick von der Rotwand zum Auerspitz:
    [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2…twand/images/IMG_2452.jpg]



    Blick auf Stolzenberg, Roßkopf, Stümpfling:
    [Blockierte Grafik: http://fa.utfs.org/mountains/2…twand/images/IMG_2438.jpg]


    Alle Bilder unter http://fa.utfs.org/mountains/2009/0419_rotwand/

    Höchster Punkt: Vierer Scharte



    Sonstiges siehe Eintrag Mane von Heute 16 Uhr



    Gefahreneinschätzung: nur ein
    einziger Nassschneerutsch aus der Felswand überm Kanonenrohr. Ich hab
    schon deutlich mehr im Dammkar erlebt. Trotzdem: es empfiehlt sich
    abfahrend eher rechts im Kanonenrohr zu halten (bzw im Aufstieg links).


    Sonstiges:
    Ich kann Mane's
    Einschätzung nicht teilen. Sicher wars ein bisserl sulzig, aber eher
    Genuss-Sulz als Wasserskifahren - und wir sind erst um 14:00
    abgefahren. Mountiflo haben wir uebrigens von der Tiefkarspitze
    abfahren sehen und dann (unbekannterweise) an der Dammkarhütte
    getroffen.


    Achja mane: Der Auftrieb war einfach, weil am Karfreitag traditionell das Bergwachtrennen im Dammkar ist.