Beiträge von mane

    Gipfel und Höhe: Haiderjoch (2191) u.a.


    Gebirge: Rofan


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 31.03.2016


    Ausgangspunkt: Maurach/Erfurter Hütte


    Tourenverhältnisse: Bei rechtzeitigem Aufbruch ist im Rofan so ziemlich alles machbar. Heute wurden die Südseiten ab 10:30 Uhr aber schon teils recht weich, schattseitig hielten sich tragfähige Schmelzharschdeckel bis Mittag. Dabei war jeder Grad nach Süden mehr deutlich zu spüren.
    Talabfahrt nur noch bis zur Buchauer Alm durchgängig möglich. Danach schnell aper.


    Prognose: geht oben noch ein paar Tage


    Gipfel und Höhe: Vogelsang


    Gebirge: Bayerische


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.11.2015


    Ausgangspunkt: Grafenherberg/oberes Sudelfeld


    Tourenverhältnisse: Vor der Erwärmung bei viele Wind und später schönem Schneefall auf den Vogelsang. Ging besser als erwartet, Bodenkontakt war aber nicht auszuschließen. Schaut aktuell (30.11.) nach dem Webcams auch noch ganz in Ordnung aus, da die Piste über den Rankenlift präpariert ist.


    Sonstiges: Wann wird's mal wieder richtig Winter ...?


    Bilder / GPS-Track:

    Gebirge: Tegernseer


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 01.01.15


    Ausgangspunkt: Lenggries


    Tourenverhältnisse: prima


    Gefahreneinschätzung: Sommerweg nicht ganz unkritisch, v.a. bei angesagter Erwärmung


    Exposition der Route: v.a. W


    Prognose: Bei Setzung der Unterlage und neuem Pulver noch besser


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Höchster Punkt: 1905 (oder so)
    Art der Tour: Skitour
    Datum der Tour: 03.03.13
    Gebirge: s.o.
    Ausgangspunkt: Hotel Ammerwald


    Exposition der Tour: oben v.a. NO


    Tourenverhältnisse: gut, Schützensteig noch im Wald in der Abfahrt vermeidbar, aber kein besonderer Spaß: teils zerfahren, teils noch harschig, teils batzig


    Im Gipfelhang kleinräumiger Wechsel zwischen Pulver und Harsch. Stark zerfahren aber eigentlich noch ganz gut. Abfahrt durch den (lichten) Wald von der Hirschfängalm bis zum Schützensteig bei entsprechender Spurwahl noch pulvrig und teilweise unverspurt.


    Gefahreneinschätzung: war LWB 1-2; Gipfelhang oft kritisch


    Prognose: wird schlechter


    Sonstiges:


    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: Gipfel


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.12.12


    Gebirge: Rofan


    Ausgangspunkt: Maurach / Bergstation der Gondelbahn


    Exposition der Tour: v.a. SW


    Tourenverhältnisse: ordentlich


    Kurze Spritztour im Rofan. Heute erstaunlich ruhig dort. Konnten die dritte und vierte Spur ziehen. Ab Mittag dann mehr Leute, aber auch schlechterer Schnee. Stark verblasen, auch mal gut verharschte Teile. Bei kluger Spur war viel Pulver (immer schwerer werdend) drin. Abfahrt bis zum Parkplatz möglich.

    Höchster Punkt: Bodenschneid-Gipfel


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 25.03.


    Ausgangspunkt: Sutten-Bahn


    Aufstieg links (im Sinn des Aufstiegs) von der Piste, rauf über den Suttenstein. Bis auf kurze Tragestellen überall noch Schnee.
    Die Südwesthänge der Bodenschneid haben tollen Firn. Allerdings liegt im längsten Hang, direkt vom Gipfel runter, nur noch auf der (im Sinn der Abfahrt) rechten Seite Schnee.
    Querung zurück zur Piste durch den Wald problemlos, allerdings auch hier schon apere Stellen.


    Wer eine traumhafte Firntour vor der Haustür sucht ist hier in den nächsten Tagen noch gut aufgehoben.


    Wir waren ganz allein.


    Grüße an alle.

    Höchster Punkt: Gipfel, ca. 1600


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 05.02.12


    Gebirge: Chiemgauer


    Ausgangspunkt: Erlerberg


    Exposition der Tour: v.a. S


    Tourenverhältnisse: einerseits die übliche "Piste", die auch in der Rinne erstaunlich gut zu fahren war, andererseits oft auch eingefrorene Spuren, Boller und dort, wo noch keine Spuren waren ein nur teilweise tragfähiger Harschdeckel. Hätte es mir besser gewünscht.


    Gefahreneinschätzung: k.A.


    Prognose: gut


    Sonstiges: trotz Kälte einiges los; die Wirtsleute (Spitzsteinhaus) wirkten fast etwas überfordert


    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: Bodenschneid Gipfel


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.01.2011


    Gebirge: Spitzing


    Ausgangspunkt: Neuhaus


    Exposition der Tour: v.a. NO, NW

    Tourenverhältnisse:
    überall mehr als audreichend und guter Schnee; schattseitig pulvrig, sonnseitig schon krank, nachmittags überall unwesentlicher Deckel; wir hatten keinen Bodenkontakt, in den Steilhängen aber nicht ganz auszuschließen; Nordabfahrten jetzt alle sauber eingefahren (;-P)


    Gefahreneinschätzung: gering, Schnee mit wenig Wind gefallen, kaum Wächten über den Gipfel; auch Bital problemlos


    Prognose: die Spuren könnt's wieder zuschneien...


    Sonstiges: ACHTUNG - Bodenschneidhaus macht den Februar über Urlaub (vgl. Homepage); außerdem bat der Wirt darum, den richtigen Winteraufstieg zu wählen und nicht über sein Quellgebiet zu trapschen;
    also, wenn man vor dem Aufschwung steht erst nach links dem Sommerhöhenweg Richtung Spitzinggebiet folgen bis man nach rechts schön über den licht bewaldeten Rücken aufsteigen kann; Im Moment ist das Hinweisschild für die Abzweigung nach rechts auch noch nicht zugeschneit.


    Wasserspitz ging auch gut.


    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: Gipfel
    Art der Tour: Skitour
    Datum der Tour: 22.01.2011
    Gebirge: Tegernseer
    Ausgangspunkt: Lenggries/ Hohenburg
    Exposition der Tour: v.a. SW und NO


    Tourenverhältnisse: unten wenig Schnee, Aufstieg auf Sommerweg ein ziemliches Gebastele, oben bester, völlig unverspurter Pulver, sowohl auf der Nordseite wie auch runter zur Rauhalm.


    Gefahreneinschätzung: Bodennah eingefrorene Harsch/Eisschicht mit wenig Bindung. Bei uns kein Problem, da auch der Pulver noch ungebunden war. Ist für die Zukunft zu bedenken. Einwehungen in fast alle Mulden, Wind war wohl recht uneinheitlich. Wird, wenn der angesagte Neuschnee kommt, schwierig zu sehen sein. Also aufpassen auf die üblichen Gefahrenstellen des Gebiets.
    Achtung auf die psycologische Falle: eingewehte Bereiche dürften vorerst die besten für die Abfahrt bleiben.


    Prognose: unten tragen angesagt, oben weiterhin gut, Südseitig Bodenkontakt an ausgeaperten Stellen möglich


    Sonstiges: Traumtag mit Sonne und herrlichem Schnee


    Bilder zur Tour:

    Die Position des DAV kann ich nur unterstützen. Eine Totalsperrung ist nicht akzeptabel.


    Vor allem am Brauneck kommt sie einem Verbot des Gehens zum Brauneckhaus gleich, weil man zwangsläufig (will man nicht übers Längental rauf) irgendwann die Pisten zumindest kreuzt. Somit wären auch alle diejenigen ausgesperrt, die über Wegscheid und die Florihütte rauf gehen.


    Diese Sperrungen werden nur zu unnötigen weiteren großen Spannungen führen, weil sie nicht durchsetzbar sind. Die Menge an Tourengehern, die in diesen Gebieten unterwegs ist, lässt sich nicht per fragwürdigem Verbot aussperren. Eine vernünftige Regelung, die für einen Interessensausgleich sorgt, ist der einzige gangbare Weg. Dazu müssten aber auch viele Pistengeher Einschnitte hinnehmen und ihr Aufstiegsverhalten ändern.


    Nebenbei: Was daran so toll ist, der Piste rauf zu folgen habe ich noch nie kapiert. Die Kunst ist es doch m. A. nach, einen schönen Weg nach oben zu finden, der den Trubel meidet, um dann doch die Piste für die Abfahrt zu nutzen. Und alles eigentlich nur dann, wenn für eine landschafts- und skischonenden Abfahrt zu wenig Schnee liegt.
    Bei ungünstiger Lawinenlage statt gar nichts zu tun, aufs Brauneck oder was am Spitzing zu laufen, wie es Hansl als sichere Möglichkeit so betont, finde ich als Argument FÜR MICH nicht treffend. An solchen Tagen sind dann doch alle an den leicht zugänglichen Orten, sprich diese gnadenlos überlaufen. Dabei gibt es mit etwas Umsicht und Verzicht auf spektakuläre Abfahrten doch viele Ziele, die man selbst bei einem ungünstigen Dreier noch angehen kann.
    Und den Berg als Sportgerät nach der Arbeit zu verwenden - mal rauf rennen... Also ich weiß nicht, das ist doch auch nichts. Und außerdem Mühlen auf die Räder der Liftbetreiber: Pisten sind Sportanlagen. In einem solchen Fall sind sie das ja auch.
    Aber selbst dafür sollte sich eine Lösung finden lassen. Wenn ich also die Sportanlage Piste benutze, dann ist es auch gerechtfertigt etwas dafür zu bezahlen.


    Wäre zu klären, ob man die Haltung dann an einer Kasse erklären müsste... Das wird dann schnell Realsatire...


    Daher nochmal: Hier gehört eine vernünftige Regelung her, so wie vom DAV vorgeschlagen und in vielen Gebieten ja auch praktiziert.


    Grüße,
    Mane

    Zitat

    Wenn man sich das Medienecho anschaut, wird einem höchstens klar, wie wenig der breiten Masse die Funktionsweise des Klettersteigsets klar ist.

    Da stimme ich dir auf alle Fälle zu - aber gerade deshalb braucht es meiner Ansicht nach ja Institutionen wie den Sicherheitskreis, um das Wissen um Probleme des Materials/Gefahren in der Breite zu vergrößern, und damit dann im Ergebnis den

    Zitat

    mündige[n], eigenverantwortliche[n] Bergsteiger, der weiss was er tut!!!

    zu befördern.


    Und was die "Klettersteigratsche" angeht; also da sehe ich das nicht so pessimistisch, eben weil sie die Sportart radikal verändern würde.



    Grüße,
    Mane

    Wenn man sich das Medien-Echo auf den Test ansieht, wird klar, was wohl die Motivation des Sicherheitskreises war, den Test zu veröffentlichen. Es geht schlicht um den Hinweis darauf, dass hier etwas geschehen sollte, damit Kinder sicherer unterwegs sind.


    Insofern geht die Kritik von Yeti am Punkt vorbei.
    Ein - wie auch immer ausgeführter Test - erzeugt mehr Aufmerksamkeit als eine einfache Pressemeldung.


    Zudem:
    Nachdem ja, wie von Yeti auch vorgegeben, das Ergebnis des Tests schon vorab bekannt sein hat müssen (dazu gibt es ja die Norm), kann man sich in diesem konkreten Fall die Kritik am Testdesign auch sparen.


    Und außerdem kann ich mir sehr gut vorstellen, dass viele Leute schlecht informiert sind (und es in den Sportgeschäften auch werden). Und allein um die wachzurütteln, ist der Test sinnig.


    wop: Und was passiert, wenn der Erwachsene (im Vorstieg; beim Weg nach oben) stürzt...?

    Die Petition kann man nur unterstützen!


    Bitte alle unterschreiben. Zur Verdeutlichung hier auch gleich mal noch Links zum jetzigen Aussehen und dem Projekt:


    http://www.tirol.tl/de/natur-l…seen/obernberger-see.html


    http://blog.tirol.org/geldgier…hotel-am-obernberger-see/



    Bezeichnend finde ich auch die Sprache im Planungsentwurf. Begriffe wie "nature-watching" kommen doch schon ganz nah an Gerhard Polts "fresh-air-snapping" hin.


    Besonders fragwürdig halte ich bei dem Projekt den wirtschaftlichen Nutzen, der zur Rechtfertigung herangezogen wird. Der Oberbergsee wird durch dieses Projekt schlicht beliebig. Wellness-Hotels und Seminarräume gibt es in Hülle und Fülle. Die müssen nicht im Naturschutzgebiet neu errichtet werden. Ob das Projekt als "nachhaltig" ist, wage ich zu bezweifeln. (Wie man ein Tal erhalten UND zu einem Kongreßort ausbauen kann, mag man sich im Alpbach vor Augen führen.)


    Und ein Touristenmagnet ist der See ohnehin schon. Ob die Massen, die an Wochenenden dort zu treffen sind schon jetzt überhaupt in ein Naturschutzgebiet passen, ist eine andere Frage, die ich mir stelle. Aber wie auch immer die Antwort ausfiele, fest steht, dass mit dem bestehenden "Konzept" gutes Geld verdient werden kann. Verständlich ist der Wunsch, mehr Übernachtungsgäste anziehen zu wollen. Nur sollte das auf andere Weise in vielleicht im Talort geschehen.


    Grüße,
    Mane

    Hab's auch schon gelesen.
    Besonders gruselig finde ich, dass die Leute sich so spät erst gemeldet haben.
    Außerdem kommt mir der Ablauf schon seltsam vor: erst spät auf den Gipfel, dann auch gleich noch den langen Weg aufs Taschach-Haus gewählt (trotz viel Neuschnee), trotz GPS (angeblich dabei) verlaufen, umgedreht (Wie geht das, wenn man sich verlaufen hat?), Notbiwak - und erst nach Stunden ein Notruf...
    Das klingt nach richtig Horror. Und ich versteh's nicht.

    Regularien, die zunächst seltsam klingen (wie die verbotene Bergung durch den Bergwachthubschrauber) sehe ich völlig ein, aber mir ist schleierhaft, weshalb eine finanzielle Frage (und um die ging es doch am Ende eigentlich nur), in einer solchen Ausnahmesituation so lange zur Klärung braucht; oder weshalb es versäumt wurde, dem ersten Bergungshubschrauber mitzuteilen, welches Gerät benötigt wird.


    Das klingt schon alles nach einer Verkettung von vielen widrigen Umständen. Emotional tragisch und grausam. Ich hoffe, die Eltern können das alles verarbeiten.

    Höchster Punkt: Karwendelbahn Bergstation


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 10.04.


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Mittenwald


    Tourenverhältnisse: Heute deutlich schlechter als noch unter der Woche. Schnee liegt auf der Straße durchgehend erst kurz unterm Bankerl.
    Bis zur Bergwachthütte heute ordentlicher Firn, darüber "Eisenbahnerschnee" und oben harschig hart und verspurt. Hat sich aber trotzdem gelohnt.


    Prognose: Je nach weiterem Wettergeschehen ist zu befürchten, dass es unten völlig ausapert bis oben guter Firn zustande kommt. Schaut sich in der Prognose also derzeit eher was für Figl denn als Skitour aus. Mal sehen, was die Woche so bringt.