Vom Parkplatz auf dem Ostweg zur Staffelalm und zum Gipfel. Abstieg über den Westweg. Grödeln erforderlich. Im Tal eisig, im Wald oft am Steig harter Schnee oder eisig, streckenweise auch aper, rauf wie runter. Alles eingetreten. Heute kaum was los.
Beiträge von wege
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Wir sind vom oberen Parkplatz entlang der Piste bis zu der Forststraße, die auf 1220m nach rechts in den Wald führt. Diese gerade aus (! - nicht nach kurzer Zeit die markantere Abbiegung nach links nehmen, die führt zurück zur Piste) bis zu einem ausgeprägten schmalen Rücken im Wald. Diesen steil hoch bei wenig Schnee und auf harter, teils eisiger, von Steinen und Wurzeln durchsetzter Spur. Am Ende des Rückens nach links kurz einige Meter bergab und weiter ins Skigebiet Richtung Talstation des Jochschlepplifts. Dieser ist außer Betrieb und man kann deshalb die Piste parallel zum Lift bis ins Joch gehen. In Jochnähe sehr wenig Schnee.
Wir sind dann noch südseitig über die Piste zur Marienbergalm abgefahren (= 170 Hm zusätzlich). Der südseitige Schlepper ist ebenfalls außer Betrieb.
Die Südabfahrt bot auf der Piste schönen weichen Schnee, einzelne braune Stellen gut umfahrbar.
Die Nordabfahrt vom Joch ins Tal ist in Jochnähe in Teilen völlig aper, die noch vorhandenen Schneestreifen mit Steinen durchsetzt. Danach aber bis ins Tal gut zu fahren, durchwegs griffiger Schnee, nirgends hart oder gar eisig. Nachmittags im Tal deutliche Plusgrade, den ganzen Tag spürbarer Südwind, in Jochnähe kräftigerer Wind.
Wenig Pistenskifahrer unterwegs, eher mehr Tourengeher.
Bild 1 Am der Marienbergalm
Bild 2 Südanfahrt
Bild 3 Nordabfahrt in Jochnähe
Bild 4 Rückblick zum Joch
Bild 5 Nordabfahrt
Bild 6 Das Ambiente passt
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Heute eine Skitour Richtung Hirschberg probiert. Letztlich nur - in der Abfahrt teils anstrengende - Bewegung an der frischen Luft .
Rauf zu über die Piste und anschließend die Forststraße war noch OK. Bei der Abfahrt bis runter zur Piste durchwegs tiefer, schwerer Schnee, bei dem man auch an vielen Stellen mit Bodenkontakt rechnen muss. Besonders schlimm im Südhang unter der Alm. Dort war eigentlich nur Querfahren mit Spitzkehren sinnvoll, Steinkontakt fast unvermeidbar. Im Tälchen bis zur Gründhütte nur relativ wenig Bodenkontakt.
Auf der Piste wurde der Neuschnee offenbar raus geräumt, jedenfalls liegt hier wenig, aber kompakter Schnee. Man muss Slalom um die Stellen fahren, an denen der Dreck raus schaut, insbesondere im oberen Teil. Nach unten hin wird die Piste besser (im Bereich der Schneekanonen), fast firnig, ist halt nur noch ein kurzes Stück.
Fazit: Bis Gründ noch brauchbar, oberhalb übel.
Der Osthang oberhalb der Rauheckalm sah immerhin von der Alm aus ganz ordentlich aus. Dort sollte jetzt zumindest eine Grundlage vorhanden sein.
Im Ergebnis werden wir wieder auf Pisten zurück kehren...

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Auf Weg 838 zur Hochalm. Viel begangen, der Steig ist ausgetreten. Einige eisige Stellen, Grödeln angenehm, aber nicht zwingend.
Morgens am Parkplatz -14 Grad, nachmittags immer noch -8 Grad. In der Sonne aber angenehm, am Gipfel windstill. Es liegen etwa 10cm Neuschnee.
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Ich weiß, schon wieder Roßkopf und Sutten, aber wo soll man hin - und außerdem geht's da gut - am Nachmittag.
Von der Talstation über die Piste zur Jagahüttn und weiter zum Gipfel. Abfahrt wie Aufstieg. Die Piste ist - wie von Jonas vermutet - am Nachmittag bestens zu fahren. Alles schön weich. An zwei oder drei Stellen schaut inzwischen Dreck raus. Das stört (noch) nicht.
Der Aufstieg von der Jagahüttn zum Gipfel ist noch möglich, die Abfahrt nicht lohnenswert, aber gerade noch machbar. Insbesondere auf der Forststraße schauen an einem etwa 50m langen Stück soviel Steine raus, dass höchste Vorsicht geboten ist oder man trägt hier besser seine Ski. Der Rest ist halt hart.
Am Gipfel heute kräftiger Föhnwind, sonst fast windstill.
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Vom P Klamm (jetzt 8€ bei mehr als drei Stunden) auf dem Fußweg erst Richtung Schwarztennalm und beim Abzweig zur Buchsteinhütte weiter über den Fußweg zur Hütte.
Abstieg dann komplett auf der Forststraße.
Der Fußweg ist im unteren Teil ganz überwiegend schneeig/hart (getreten), ein Ausweichen in Harsch oder aperes Gelände ist aber häufig möglich. Ab dem Abzweig liegt auf dem Fußweg überhaupt kein Schnee mehr, an zwei Stellen führt der Weg aber für einige Meter durch einen ziemlichen Verhau von Ästen gefällter Bäume.
Die Forststraße ist fast vom Parkplatz weg vereist bis kurz oberhalb des Abzweigs zur Buchsteinhütte, danach aber auch schneefrei.
Rodeln erscheint mir trotzdem bzw gerade wegen der Vereisung als nicht empfehlenswert.
Grödeln im vereisten Teil der Straße angenehm, am Fußweg braucht es sie nicht.
Sehr nette Atmosphäre auf der Hütte, heute wenig los, nach 14.00 Uhr waren wir die einzigen Gäste.
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Sicher, es ist "nur" eine Pistentour, aber die Sutten war heute am Nachmittag perfekt: kein Liftbetrieb, keine Schneekanonen in Betrieb, Piste präpariert, Schnee im Schatten griffig, in der Sonne weich, am Gipfel windstill und mild.
Auch der Forstweg zwischen Jagahüttn und Stümpflingalm ist noch einigermaßen griffig, kaum Eis, auf Steine muss man aber aufpassen. Gipfelrücken auch noch schneebedeckt. Bei der Abfahrt hier besser zwischen den Zäunen als rechts am obersten Nordhang halten.
Kann ich nur empfehlen.
Abseits der Piste ist es nicht mehr prickelnd....
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Aufstieg und Abfahrt vom See über die Valepp Alm auf der Grünseeroute am Nachmittag und daher bei zunehmend sonnigem Wetter. Von unten bis oben liegt genug Schnee. Im steilen Gipfelhang mit 50-60cm Schneeauflage, aber ohne wirkliche Grundlage, ist allerdings schon noch Bodenberührung möglich.
Der Schnee ist noch pulverig (aber nicht fluffig).
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Wie ich soeben gelesen habe, haben wir neben Andreas84 geparkt, sind dann aber die Forststraße Richtung Piste hoch gestiegen und über diese zur Jagahüttn (geschlossen). Genug Schnee von Anfang an, anfangs geschätzt 20-30cm, oben geschätzt 40-50cm.
Feuchter Pulverschnee, für die Piste an den flacheren Stellen fast schon zu viel. Sehr gute Abfahrt, auch die großen und kleinen Buckel, welche die Schneekanonen in den vergangenen Tagen produziert haben, störten nicht.
Gewalzt ist hier noch nichts.
Auch neben der Piste kein Bodenkontakt.
Suttenhotel geöffnet.
Hochwinterliche Verhältnisse.
Bild 1 - Mittags war auch die Straße schneebedeckt
Bild 2 - Auf der Forststraße zwischen Parkplatz und Piste
Bild 3-6 - Aufstieg über die Piste
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Statt sich den Hundertschaften an Skitourengängern anzuschließen, sind wir auf dem Sommerweg über Valeppalm, Untere Haushamer Alm und den Ostrücken (Weg 635a) auf den Stolzenberg und weiter (Weg 634) zum Rosskopf. Abstieg auf der Grünseeroute (Weg 635c). Meist um 20cm Pulverschnee, gut zu stapfen. Grödeln nicht nötig. Bis kurz vor den Rosskopf kaum was los, dann natürlich Massenbetrieb, weit überwiegend Skitourengeher. Es sind (wohl) alle über die Pisten abgefahren, Grünseeroute ist als Abfahrt absolut abzuraten, auch im Aufstieg schon grenzwertig. Dennoch sind da einige hoch.
Insgesamt ein Wintertraum.
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Von der Monialm über Lukas Alm, Suttenalmen und Suttenstein auf den Stümpfling. Abstieg über Jagahüttn und Suttenalmen. Schnee ab Parkplatz, der Steig weist ein paar Spuren auf, im unteren Teil noch kurze apere und einige eisige Stellen. Geht aber noch ohne Grödeln. Im unverspurten Bereich unten 5-10cm Schnee, in Gipfelnähe 10-max. 15cm. Schneekanonen liefen noch nicht, auch nicht auf der Spitzingseite. Einer ist tatsächlich mit Ski hoch (runter sollte er sie besser tragen!)
Bild 1 - Lukasalm und Wallberg
Bild 2 - zwischen den Suttenalmen
Bild 3 - Blick zu Risserkogel und Setzberg
Bild 4 - Blick zu den Firstalmen und Brecherspitze
Bild 5 - Blick zum Rosskopf
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Am Samstag vom Parkplatz am Fischteich in Zug (derzeit kostenlos, da die Fischwirtschaft, zu welcher der Parkplatz gehört, geschlossen ist) auf der Forststraße durch das Stierloch(tal) auf das Stierlochjoch und jenseits entweder auf der Forststraße weiter oder auf Fußweg (Steig) etwas kürzer zur Ravensburger Hütte. Schattseitig bis fast ins Tal angezuckert, nahe des Jochs etwa 10cm Schnee, meist aber noch ein aperer Streifen vorhanden. Nach dem Joch auf der Fahrstraße teilweise Schnee, teilweise geräumt, am Fußweg stellenweise Schnee.
Am Sonntag von der Hütte auf Steig zunächst ziemlich flach durch steile Südhänge. Zwei oder drei Rinnen mit Nassschneelawinen sind zu queren, ebenso kurze verschneite Stellen. Morgens ziemlich hart, Grödeln aber noch nicht zwingend nötig. Dann geht es sehr steil und erdig einen Rücken hoch zu einer Verflachung, über die man, nun durch große Schneefelder, flach in ein Kar/Mulde quert und durch diese Mulde durchgehend im 10-20cm tiefen Schnee zu einem Sattel im Südgrat hochsteigt (in etwa entlang der Markierungsstanden des Sommerwegs). Am Grat angekommen, folgt zunächst ein steiler Grashang, der momentan völlig schneefrei ist, danach geht es immer am schmalen Grat oder knapp daneben bis zum Gipfel. Ab etwa 2500m lagen am Sonntag 2-3mm Neuschnee, der inzwischen sicherlich wieder weg ist, unterhalb des Grates zeitweise Schneefelder, die man aber am Grat umgehen kann. Der Grat ist schmal, aber einfach. Weiter oben wenige Meter einfache Kletterei (I). Die Gratstrecke ist ziemlich lang (etwa 300Hm). Bei besserem Wetter wäre es sicher eine grandiose Tour mit toller Aussicht gewesen, tatsächlich lag die Gratstrecke am Sonntag aber meist in Wolken. Am Gipfel etwa 20cm Schnee.
Zurück auf dem gleichen Weg zur Hütte und ins Tal. Wegen des oftmals erdigen Untergrundes des Steiges in den Grashängen häufig rutschig.
Kein Mensch unterwegs.
Der Winterraum ist mit AV-Schlüssel zugänglich, hat 14 Lager, am Aufenthaltstisch haben allerdings maximal zehn Leute Platz, Herd, Holz, Geschirr, etc. vorhanden, ebenso elektrisches Licht, ein Brunnen bietet (jedenfalls derzeit noch) fließendes Wasser direkt vor der Haustür.
Bild 1 - Auf dem Weg von Zug zum Stierlochjoch
Bild 2 - Nahe dem Stierlochjoch; Blick zur Roggalspitze
Bild 3 - Ravensburger Hütte
Bild 4 - Nach Sonnenuntergang
Bild 5 - Küche im Winterraum
Bild 6 - Obere Querung und Mulde zum Sattel im Südgrat am Spuller Schafberg
Bild 7 - Spuller See vom Steilhang oberhalb des Sattels
Bild 8 - Am Südgrat
Bild 9 - Steinböcke nahe des Grates
Bild 10 - Gipfel
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Start in Tignale/Gardola, dort verschiedene kostenlose Parkmöglichkeiten.
Auf Straßen nach Olzano, das man in nur wenigen Minuten erreicht und dort ein kurzes Stück steil (das steilste Stück der ganzen Tour) durch den Ort. Danach immer weiter den Wegweisern zum "Rifugio Alpini Dosso Piemp" folgen und auf durchgehend geteertem/betonierten Sträßchen bis zum Rifugio. Autoverkehr erlaubt. Die Straße ist etwas steiler als die zum Passo Nota und verläuft durchgehend im Wald.
Die Hütte ist noch bis 31.10. geöffnet und bewirtschaftet täglich von 10 - 16 Uhr, nicht bei schlechtem Wetter, Dienstag Ruhetag.
Ab der Hütte weiter auf Schotterstraße, immer knapp unterhalb des Bergkammes, immer im Wald, bis zum Passo d' Ere. Zunächst längere Zeit leicht fallend, zuletzt deutlich ansteigend, bis kurz vor dem Pass der höchste Punkt erreicht ist.
Vom Passo d'Ere nordseitig weiter auf Schotterstraße fallend und durch Wald bis etwa hundert Meter vor die Bocca di Paolone. Hier zweigt scharf nach links der Weg zum Passo Fobbia ab (Wegweiser). Dorthin weiter durch Wald und momentan (zum ersten Mal in den letzten zehn Tagen) auch durch einige Pfützen/kurze matschige Stellen.
Vom Passo Fobbia dann lange auf kleinsten Sträßchen/Hohlwegen immer den Weg 253 hinab bis Aer, wo man wieder die Ortschaft erreicht. Auf der Straße kurz weiter bis Gardola.
Wie schon beschrieben, verläuft praktisch die gesamte Tour durch Wald, man hat fast nie Aussicht und es ist auch landschaftlich nicht so toll (man sieht ja fast nur Bäume). Außerdem ist es entsprechend frisch, also eher was für heiße Tage statt Herbsttage.
Die Tour ist laut einer Beschreibung knapp 22km lang, etwa 650Hm.
Heute war ich fast allein hier unterwegs, ein einziger Radler kam entgegen und ein Mal - ausgerechnet im engsten Hohlweg - ein Fiat Panda!
Da es eigentlich nur Bilder vom Wald gibt, diesmal nur zwei
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Die Route ist einfach zu beschreiben: Vom Ausgangspunkt (kostenloser Parkplatz neben der Bar am Taleingang; die Bar hat offenbar am Mittwoch Ruhetag, jedenfalls war heute geschlossen ) auf einer sehr wenig befahrenen geteerten Autostraße durchs Val di Bondo bis kurz vor das Rifugio Nota und links die Schotterstraße weiter bis zum Scheiteltunnel.
Wir sind zum ersten Mal auf dieser Route ganz hoch (ansonsten nur runter) und empfanden sie als etwas weniger anstrengend als die Route durchs Val San Michele, da zwar ab Rifugio rauherer Untergrund, aber flacher. Und man kann die Landschaft (als Biobiker) zwar vielleicht nicht genießen, aber doch viel eindrücklicher aufnehmen als bei der rasanten Abfahrt.
Landschaftlich wie immer ein Traum, heute wolkenlos, gute Fernsicht, in der Sonne angenehm warm, im Schatten kühl.
Ein Zwischenstopp im Rifugio Nota ist eigentlich Pflicht, die Hütte ist im Oktober noch bewirtschaftet, Dienstag ist Ruhetag.
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Halbtagestour mit einfachen Klettersteigpassagen.
Parkplatz am Ortseingang von Biacesa (1,50/Stunde für PKW, 2,00€/Stunde für Wohnmobile; max. 15€/Tag) oder (wieder) am Sportplatz im Ort (Dieser Parkplatz stand letztes Jahr noch offiziell nur für Anwohner zur Verfügung; für andere gab's Strafzettel iHv 35€).
Zunächst auf Weg 470 (Senter dei Beach) Richtung Cima Capi. Bald zweigt der Weg 471 ab und führt als Klettersteig "delle Laste" nach links hoch zur Kapelle San Giovanni. Stahlsicherungen sind nur an einigen Stellen vorhanden, max. Schwierigkeitsgrad B, der Rest ist ein Steig. Von San Giovanni weiter dem Wegweiser folgend zur Cima Rocca. Ein paar kurze Tunnelpassagen, einmal führt eine Eisenleiter aus einem Tunnel raus, Lampe notwendig. Vor dem Eingang des langen Tunnels, der den Gipfel unterquert, rechts auf Steig (Wegweiser) zum Gipfel.
Abstieg entweder auf gleichem Weg wie rauf oder vom Gipfel nach Norden runter und durch den Gipfeltunnel zurück (Lampe zwingend notwendig) oder weiter auf Weg 460B/460 durch die Westflanke runter oder bis zur Bocca Pasumer und von dort auf Weg 417 zurück nach Biacesa. Unterhalb von San Giovanni handelt es sich dabei um einen steilen, über weite Strecken geteerten oder betonierten Steig.
Die Tour ist auch für Kinder geeignet und wegen der Tunnels wohl auch recht interessant.
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Route => Klettersteig Signora delle Acque
Der Klettersteig ist auf tourentipp beschrieben.
Allerdings schaut es nicht so aus, als würde die dort als Parkplatz beschriebene Wiese vor dem Hotel Villa Corona noch als solcher benutzt werden (dürfen). Es gibt aber am Ortsende (vom Lago di Tenno kommend) auf der linken Seite bei der Bar "Ruzza" einen großen Parkplatz (kostenpflichtig, mit Schranke). Dort haben wir (guten Gewissens) geparkt.
Von dort ist der Zustieg zum Klettersteig ausgeschildert (Wegweiser "ferrata" bzw. "cascata").
Der Klettersteig führt immer knapp rechts des Wasserfalles ziemlich gerade nach oben.
Der Beschreibung auf tourentipp ist nichts hinzuzufügen. Vor Ort wird er mit "D" eingestuft. Die in der Beschreibung erwähnten feuchten, in den Fels geschlagenen Tritte, sind wahrscheinlich immer feucht, denn man ist hier ein Wegstück lang dem Wasserfall so nah, dass die Tritte allein von der Gischt feucht werden. Rutschig!
Abstieg auf Wanderweg, den Wegweisern "ritorno/return" bzw. "P. Ruzza" folgend.
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Ich weiß ja nicht, ob dieses Bild den Ansprüchen für ein "Bild des Monats" genügt, aber ich stelle es mal zur Verfügung.
Es wurde am 17.09.2025 auf dem Muttenkopf im Obernbergtal aufgenommen und zeigt links die Schwarze Wand und rechts den Pflerscher Tribulaun, umspielt von den Restwolken einer Kaltfront, die am Vortag durchgezogen war.
Gruß wege
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Bevor der Föhn zu stark wird, am Samstag diese aussichtsreiche, relativ kurze und einfache MTB-Runde. Ausgangspunkt ist der Beginn einer Alm-/alten Militärstraße direkt gegenüber dem ehemaligen Gasthof Silbergasser, wenige hundert Meter vor (von Norden kommend) Brennerbad. Dort aber kaum Parkmöglichkeit. Deshalb am besten auf dem großen Parkplatz beim Eurospin-Supermarkt am Ende der Bebauung am Brennerpass parken.
Auf der Alm-/Militärstraße, bald durch mehrere Tunnels, hoch zur Unteren Wechselalm, aber nicht zur Hütte hinab, sondern rechts hoch und weiter bis zur Oberen Wechselalm auf etwa 2000m. Dort dann weit nach links/Süd weiter leicht ansteigend knapp unter dem Flachjoch durch bis zum höchsten Punkt der Straße auf etwa 2200m. Hier zweigt bei einem Wegweiser aus Holz ein Steig zum Hohen Lorenzen ab. Der führt so flach zum Gipfel, dass er auch mit dem Rad befahren wird. Zu Fuß 10-15min rauf. Am Gipfel bereits am Samstag unangenehm kräftiger Südwind.
Zurück an der Straße diese weiter, nun bergab bis kurz vor das Sandjöchl und hier links bergab (Wegweiser nach Gossensass/Giggelberg), bis man auf etwa 1520m an eine Kreuzung von Forststraßen kommt. Hier links abbiegen (roter Pfeil an einer Felsmauer). Leicht zu übersehen! Nun nach Norden durch ein Tälchen und auch wieder etwas bergauf zur Hütte der Unteren Wechselalm und wenige Meter danach rechts bergab auf die Auffahrtsstraße abbiegen und zurück zum Ausgangspunkt.
Geht genauso gut in umgekehrter Richtung.
Kurz unterhalb der Oberen Wechselalm zweigt eine weitere Militärstraße ab, auf der man bis zum Sattelberg fahren kann (und von dort steil bergab bis zur Brennerstraße; sind wir diesmal aber nicht gefahren).
Insgesamt 27km ab Silbergasser, etwa 1000Hm.
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Von Obernberg zur Kastnerbergalm und auf Weg 126 oder ungefähr parallel dazu weitgehend (bis 2200m) auf einer Almstraße bis etwa 100Hm unter das Muttenjoch. Hier (auf 2300m) zweigt ein markierter Steig nach rechts (Osten) ab, der zunächst annähernd waagrecht Richtung Trunajoch führt. Diesen Steig ein Stück entlang, bis man weglos und steil durch grasiges Schrofengelände hoch zu einer kurzen, kaminartigen, grasigen Rinne, die an der schmalsten Stelle den Felsgürtel unter dem Gipfel des Hohen Kreuzes durchschneidet, und durch die Rinne auf die grasigen Osthänge oberhalb und weiter weglos, aber einfach zum Gipfelkreuz. Nicht so leicht zu finden und auch nicht nur einfach, sondern mäßig schwierig.
Einfacher, aber weiter ist es, den Steig Richtung Trunajoch so lange weiter zu gehen, bis der Steig in die Osthänge des Gipfels führt und dann erst über diese weglos zum Gipfelkreuz zu gehen.
Anschließend auf dem Aufstiegsweg (egal welche der beiden Varianten) zurück zum Abzweig von Weg 126 auf 2300m und weiter auf dem markierten Steig zum Muttenjoch und von dort auf ebenfalls markiertem (verblasst) Steig zum Muttenkopf mit seiner weiten Gipfelfläche.
Abstieg auf Weg 126 zur Kastnerbergalm und weiter nach Obernberg.
Bis etwa 2200m kann man mit dem Rad auf einer Almstraße, beginnend an den Parkplätzen am Talschluss beim Gasthof Waldesruh über die Kastnerbergalm, fahren!
Auch eine schöne Skitour.
Heute bei langsam immer besser werdendem Wetter ganz allein am Berg.
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Da der Weg von der Salmhütte zum Lucknerhaus nicht allzu weit ist und der Berg direkt am Weg liegt, bietet sich eine Besteigung an. Der Berg ist auf der AV-Karte "Schobergruppe" (Ausgabe von 2005) nicht namentlich bezeichnet, auf der AV-Karte "Glocknergruppe" (Ausgabe von 2006) hingegen schon, wenn auch nicht als Gipfel.
Man geht zunächst von der Salmhütte (oder vom Lucknerhaus) auf markiertem Steig auf die Pfortscharte (2827m).
Drei kleine Felszacken und einen großen Turm im Südgrat des Berges umgeht man zunächst auf der Westseite. Aufpassen muss man, dass man die Felszacken nicht mit dem großen Gratturm verwechselt und zu früh zum Südgrat hochsteigt. Dann kommt man nämlich schnell in steiles, ausgesetztes und brüchiges IIer-Gelände! Daher steigt man am besten von der Scharte ca 20-30Hm auf der Westseite ab, von wo aus man Felszacken (rechts, direkt nördlich der Pfortscharte) und Gratturm (links daneben) klar unterscheiden kann und quert dann rund 100m völlig weglos durch steilen, haltlosen Schutt (!!) annähernd waagrecht bis leicht fallend an den Fußpunkt des großen Gratturms. Unmittelbar hinter der Felskante, so dass man sich mit der rechten Hand an den Felsen des Gratturms festhalten kann, durch haltlosen Schutt etwa 40Hm hoch zum Südgrat. Dann ist das schlimmste geschafft, der Rest ist harmlos. Am Südgrat zunächst einige Meter durch plattiges Gelände hoch, dann durch ziemlich festes Bratschengelände möglichst immer an der Gratkante, die zunächst eher noch ein Rücken ist, gerade hoch zu P. 3027m (= Südgipfel mit Steinmann). Dann den langen flachen Grat ohne Schwierigkeiten, aber ziemlich luftig (ein 20-30cm breiter "Geh-/Balancierweg"!) und ziemlich fest, hinüber zum höchsten Punkt (= Nordgipfel mit Steinmann).
Abstieg wie Aufstieg.
Zurück an bzw etwas unter der Pfortscharte auf markiertem Steig entweder zum Lucknerhaus oder zur Salmhütte oder zur Glorer Hütte.
Aufgrund des relativ kurzen, aber völlig schuttigen Teilstücks ist alpine Erfahrung und eine "gewisse Leidensfähigkeit" unverzichtbar.
Für reine Hüttenweitwanderer nicht geeignet.
Dafür erreicht man einen ziemlich auffälligen (sowohl vom Lucknerhaus als auch von der Salmhütte aus), aber völlig einsamen Gipfel.
Bild 1 - Morgenstimmung an der Salmhütte
Bild 2 - Die Lange Wand von der Salmhütte aus gesehen
Bild 3 - Rückblick von der Pfortscharte auf Schwerteck und Salmhütte
Bild 4 - Die drei Felszacken und der große Gratturm, die man umgehen muss - in welchem Gelände, sieht man
Bild 5 - Der untere Teil des Südgrates
Bild 6 - Hier gibt es nicht nur ein Edelweiß
Bild 7 - Rückblick vom höchsten Punkt zum Südgipfel und den langen, flachen Gipfelgrat
Bild 8 - Und Blick nach Norden zum Großglockner
Bild 9 - Blick vom Südgipfel auf den Grat zum Nordgipfel
Bild 10 - Großglockner und Lange Wand (rechts vom Glockner) vom Lucknerhaus aus gesehen