Höchster Punkt: Notkarspitze, 1889 m Art der Tour: Bergwanderung Datum der Tour: 24. August 2013 Gebirge: Ammergauer Alpen Ausgangspunkt: Ettaler Sattel Tourenverhältnisse: gut; rauf via Ochsensitz und Ziegelspitz, runter zur Ettaler Mühle Sonstiges: Zwei Anmerkungen zur Routenbeschreibung bei http://www.tourentipp.de/de/to…Ammergauer-Alpen_209.html a) Direkt am Parkplatz ist die Route nun nach links ausgeschildert - bei der ersten Kehre (nach 5 Min) zweigt der schöne Pfad dann nach rechts ab und trifft auf 1300 m Höhe auf den bei TT beschriebenen Weg. b) Die Höhenangabe 1000 Hm stammt sicher noch aus der GPS-losen Zeit - tatsächlich sind es 1180; besonders auf der halben Stunde von der Ettaler Mühle kommt der ein oder andere Gegenanstieg hinzu.
Beiträge von Martin
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Höchster Punkt: Lamsenspitze, 2508 m
Art der Tour: Klettertour
Datum der Tour: 7. August 2013
Gebirge: Karwendel
Ausgangspunkt: Gramai-Alm (via Mautstraße von Pertisau)
Exposition der Tour: Nordost
Tourenverhältnisse: Die ca. zehn Seillängen sind recht gut mit Ring- und Bohrhaken versichert. Trotzdem sollte man Klemmkeile und Bandschlingen für zusätzliche Zwischensicherungen mitbringen. 60-Meter-Seil empfehlenswert (ein oder zweimal geht die Distanz von Standplatz zu Standplatz knapp über die 50 m hinaus). Route an sich gut zu finden, Fels aber öfters brüchig (vor allem im IIer Gelände). Seilverlauf und der am Mittwoch stürmische Wind haben immer wieder Steinschlag ausgelöst. Zum Glück waren nur zwei Seilschaften unterwegs. Abstieg über den Klettersteig zur Lamsenspitze (Vorsicht bei der Querung der Ostwand, auch dort Steinschlag). Schwierigkeit: Einstieg IV+, sonst II bis IV, überwiegend III.
Gefahreneinschätzung: alpine Kletterei mit all ihren Risiken.
Sonstiges: Brudertunnel wegen Sanierungsarbeiten gesperrt.
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Höchster Punkt: Hochalmsattel, 1803 m Art der Tour: Mountainbike Datum der Tour: 20.7.2013 Gebirge: Karwendel Ausgangspunkt: Hinterriss Tourenverhältnisse: Bestens. 3x rauf, 3x runter. 1800 Hm, 68 Km. Start in Hinterriss, rauf Richtung Vorderkopf, Abfahrt zum Bach, probelmlose Überquerung, rauf zu Vereinalm und Wörnersattel, runter nach Mittenwald, flach mach Scharnitz, rauf zum Karwendelhaus, nach der Weißbierpause zum Hochalmsattel und dann runter nach Hinterriss. Larchetalalm keine Bewirtschaftung - man sollte sich also in Mittenwald (Edeka) oder Scharnitz (Spar) am Rand der Route versorgen.
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Höchster Punkt: Alpspitze, 2628 m
Art der Tour: Klettersteig- und Bergtour
Datum der Tour: 16. Juli 2013
Gebirge: Wetterstein
Ausgangspunkt: Osterfelderkopf-Bergstation der Alpspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen
Exposition der Tour: Nord und Ost
Tourenverhältnisse: tutto bene - alles trocken. Rauf via Ferrata, runter über die Ostflanke (da gibt's unten noch ein paar schöne Schneefelder zum Abfahren) und den Nordwandsteig.
Gefahreneinschätzung: Hatte das Klettersteigset dabei, aber kein einziges Mal benutzt. Helm schadet nicht.
Sonstiges: Berg- und Talfahrt kostet 25 Euro (fürs Matheisenkar hat heute die Zeit nicht gereicht); Weißbier gibt's am Osterfelder auch vom Fass (man muss nur fragen).
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Höchster Punkt: Schafjöchl, 2159 m
Art der Tour: Bergtour
Datum der Tour: 13.7.2013
Gebirge: Karwendel
Ausgangspunkt: Gramai-Alm (bei Pertisau)
Exposition der Tour: Nord, Süd, West
Tourenverhältnisse: Alles trocken und schneefrei. Problemloser Anstieg zur Lamsenjochhütte. Dort gibt es 80 m Richtung Osten auch einen Hinweispfeil zum Schafjöchl. Die exponierte Felspassage (ca. 15 Minuten) ist nie wirklich schwierig (klettertechnisch meist I), erfordert aber gute Nerven und würde keinen einzigen Fehltritt verzeihen. Der Fels ist nicht immer fest.
Gefahreneinschätzung: Typisches Absturzgelände ab dort, wo der Steig zum Schafjöchl erstmals von der Süd- auf die Nordseite wechselt.
Sonstiges: Weißbier auf der Hütte kostet 4,20 Euro. Drei Mountainbiker glaubten, von der Lamsenjochhütte zur Graimai-Alm runterfahren zu müssen - die haben aber mehr getragen und geschoben...
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Höchster Punkt: Hochalmsattel, 1800 m
Art der Tour: Mountainbiketour
Datum der Tour: 13. Juni 2013
Gebirge: Karwendel
Ausgangspunkt: Parkplatz 4 an der Mautstraße Hinterriss - Eng (beim Eingang ins Johannistal)
Tourenverhältnisse: Schluchtstrecke im Johannistal problemlos befahrbar. Zwischen kleinem Ahornboden und Hochalmsattel reichen zwei letzte Schneefelder an die MTB-Strecke heran (jeweils 4 m schieben). Große Karwendelrunde wird auch schon eifrig gemacht. Ansonsten: Für Mitte Juni viel Schnee, selbst auf Südseiten (z.B. Vogelkarspitze, Östliche Karwendelspitze; mächtige und recht frische Lawine ist aus dem Grabenkar abgegangen). Schlauchkar/Birkkarspitze wurde heute mit Kurzski gemacht, und am Parkplatz habe ich Skitourengeher getroffen, die im Falkenkar waren - dort muss man sehr weit tragen (über die Felsstufe), oben dann aber wohl gute Verhältnisse). Für Kletterer Interessant: Die Herzogkante auf die Laliderer Spitze ist schon komplett schneefrei und trocken. Dagegen liegt am Steinfalk in der westseitigen Felspassage noch (zu)viel Schnee.
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Höchster Punkt: Hochglückscharte, 2387 m
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 5. Mai 2013
Gebirge: Karwendel
Ausgangspunkt: Alpengasthof Eng
Exposition der Tour: Nord
Tourenverhältnisse: Ca. 30 Minuten Skitragezeit bis zum Anfellen. Im Aufstieg (Normalvariante links herum / rechtsrum bei der steilen AAufstiegsvariante unter der Eiskarlspitze hohes Steinschlagrisiko) 2-3 kurze apere Stellen. Skidepot ca. 60 Hm unter der Scharte, dort hinauf guter Trittschnee. Ab ca. 2000 m rund zehn cm Neuschnee, darunter wunderbarer Sommerfirn - perfekte Abfahrtsbedingungen (da sind wir dann unter den Wänden der Eiskarlspitze eintlanggerauscht, haben die Gefahrenzone aber schnell verlassen). Haben uns ganz unten beim Wasserfall in der Abfahrt noch einige Schwünge tiefer gemogelt als beim Anfellen.
Gefahreneinschätzung: Lawinenmäßig gering. Aber aufpassen auf Steinschlag-Lawinen aus den Wänden der Eiskarlspitze!
Prognose: Es apert unten heuer verdammt schnell aus = Tragestrecke wird länger. Oben reicht der Schnee noch eine Weile.
Sonstiges: Eng-Alm-Biergarten war noch nicht bewirtschaftet, es gab nur Dosenbier im Bauernladen - sind daher bei der Gaberl-Alm (gegenüber vom Falkenkar, das oben auch noch viel Schnee hat) eingekehrt.
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Höchster Punkt: Scharte über dem Schindertor (Gipfel haben wir uns heute angesichts etwas diffuser Fernsicht gespart)
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 30. April 2013
Gebirge: Bayerische Voralpen
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Mautstraße in die Valepp
Exposition der Tour: N, NO
Tourenverhältnisse: Im Kar sehr kompakter und wunderbar zu fahrender Sommerfirn. Weiter unten ab den Latschen) wird's sulziger, aber auch dort gut zu fahren. Tragestrecke inzwischen ca. 25 Min., danach noch 3-4 kurze apere Stellen. Das Schindertor ist so weit offen, dass man hindurchklettern kann (ist derzeit die bessere Variante). Harscheisen bei 10 Grad plus nicht nötig.
Gefahreneinschätzung: Lawinenrisiko minimal dank einer sehr kompakten und gut verfestigten Schneedecke. Eher auf Steinschlag im Bereich Schindertor aufpassen.
Prognose: Das Kar geht noch eine Weile super (eine sehr flotte Dame ist heute gleich 3x rauf und runter), unten apert es aber rasend schnell aus.
Sonstiges: Der Mautfritze war heute (Wochentag) nicht da.
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Höchster Punkt: Achalakopf, 1280 m Art der Tour: Radeln (95 %) und wandern (5 %) Datum der Tour: 26. April 2013 Gebirge: Bayerische Voralpen Ausgangspunkt: Jachenau Exposition der Tour: meist Süd Tourenverhältnisse: Schattseitig ab 1100 m noch teils massive Schneereste. Man kann das Mountainbike aber gut drüberschieben. Sonne am schneefreien Gipfel. Sonstiges: Eigentlich wollte ich, wie immer beim Reifenwechsel zu dieser Jahreszeit, auf den Rabenkopf. Aber: Auf dem nordseitigen Stück der Forststraße (bei der Bachüberquerung, wo der Abzweig zur Bergwachthütte ist) liegen noch 40-50 cm Schnee! Deutlich mehr als vor genau einem Jahr, als ich auch hier war. Derzeit ist die Mountainbikestrecke zur Staffelalm also noch nicht befahrbar. Also umgedreht und beim Abzweig Richtung Benediktenwand hoch, dann nach 5 Min. links rauf zum Achalakopf mit den beiden vorgelagerten Almen. Rein südseitig kommt man schon hoch hinaus, aber das kleinste Schattenstück hält den Schnee noch bis 1100 m. Karwendel schaut gut auf für Skitouren (nordseitige Kare).
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Höchster Punkt: Gipfelkreuz, 3235 m
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 13. April 2013
Gebirge: Stubaier Alpen / Sellrain
Ausgangspunkt: Lüsens
Exposition der Tour: Nord, Südost, Nordost
Tourenverhältnisse: Perfekte Bedingungen heute! Bis zu 25 cm Neuschnee weiter oben, bis auf wenige Stellen alles pulvrig. Etwa 20 Leute unterwegs. Mit 6-7 Kickkehren technisch problemlos zum Skidepot und von dort in drei Minuten auf den Gipfel. Reichlich Schnee ab Parkplatz. Route: http://www.tourentipp.de/de/to…Luesens-Sellrain_143.html
Gefahreneinschätzung: Heute bei LWS 2 oberhalb 2000 m unkritisch - nur einen Hang (Querung nach der eingeblasenen Wechte, ca. 2500 m) haben wir einzeln befahren. Im Gipfelhang ist schon ein Schneebrett abgegangen, der ist weitgehend entladen.
Prognose: Geht noch länger, aber mit dem Wärmeeinbruch wird's kaum besser
Sonstiges: Die Nachbargipfel Längentaler Weißerkogel und Lisenser Fernerkogel hatten heute auch viel Besuch.
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Höchster Punkt: Kleines Törl, 2102 m
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 6. April 2013
Gebirge: Wilder Kaiser
Ausgangspunkt: Griesneralm
Exposition der Tour: Nord
Tourenverhältnisse: Reichlich Schnee vom Parkplatz weg. Ganz oben am kleinen Törl schwerer Pulverschnee, ansonsten meist recht eingefahrene und Route mit oft hartem Schnee. Miserable Sichtverhältnisse (teilweise unter 20 Meter) - die Fritz-Pflaum-Hütte haben wir erst gesehen, als wir quasi davor standen. Danach hat er nur kurz am Törl oberhalb von 2000 m aufgerissen, ansonsten Wolken- und Nebelsuppe.
Gefahreneinschätzung: Hauptproblem war die äußerst schwierige Orientierung mangels Sicht, was in der Abfahrt uns nach einem Verhauer auf ca. 1600 m Höhe (wir sind abseits der Hauptroute in bei dieser Sicht schwer kalkulierbares Steilgelände geraten) einen unfreiwilligen zweiten Aufstieg (= Flucht nach oben) beschert hat. Irgendwann fanden wir die fette Aufstiegsspur wieder und sind entlang dieser abgefahren. Teilweise in Steilgelände frische kleinen Lawinenrutsche.
Prognose: Geht noch länger - aber die Sicht muss passen.
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Höchster Punkt: Gamsrüsselkopf, 3053 m
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 1. April 2013
Gebirge: Karwendel
Exposition der Tour: Nordost
Tourenverhältnisse: Ein Jahr nach der Tour von Thomas N. (vgl. Gamsrüsselkopf (Karwendel, Skitour)) wollten wir auch aufs Dach des Karwendel. In der Nordostflanke hatte das Trio vor uns (danke für die Spurarbeit) ein paar Ostereier zur Stärkung für Nachfolgende platziert. Etwas windig am Skidepot, die Kletterstelle am Gipfelgrat teils vereist. Die Hütte hatte heute Morgen offen, Radlerhalbe kostet heuer satte 4,58 Euro (war uns nach den Strapazen - 3,5 Stunden Aufstieg, 2 Stunden Abfahrt inkl. Gegenanstieg - aber egal).
Gefahreneinschätzung: Ab und zu gefährliche Schneelöcher in der Schicht zwischen Pulver und Bruchharsch (vgl. zweites Foto)
Prognose: Geht mit dem angekündigten Aprilwetter morgen wohl nicht mehr.
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Höchster Punkt: Lämpersberg, 2202 m
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 27. März 2013
Gebirge: Kitzbüheler Alpen
Ausgangspunkt: Straße Auffach - Schönangeralm / Loipenparkplatz, vgl. http://www.tourentipp.de/de/to…our-Wildschoenau_269.html
Exposition der Tour: Nordost, Südost, Ost
Tourenverhältnisse: 10 cm Pukver auf stabiler Unterlage. Unten heraus wird es sonnseitig dünn(er). Im Aufstieg Variante B, in der Abfahrt Vaariante 2 (= vom Gipfel nach Süden).
Gefahreneinschätzung: Bei überlegter Spurwahl heute gering; LWS 2
Prognose: Besser wird das nicht mehr.
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Höchster Punkt: Staffelstein, 1565 m, vgl http://www.tourentipp.de/de/to…-Pisten-Skitour_1516.html Art der Tour: Skitour Datum der Tour: 26. März 2013 Gebirge: Chiemgauer Alpen Ausgangspunkt: Aschau / Talstation der Kampenwandbahn Exposition der Tour: Nord, West Tourenverhältnisse: Kampenwandbahn fährt nur stündlich, kein Skibetrieb. Aufstieg daher direkt über die Piste. Unten heraus seeeehr wenig Schnee (= Bodenkontakt unvermeidlich), erst ab ca. 1000 m (bei der Talstation vom ersten Sessellift) akzeptable Unterlage. Weiter oben gute Bedingungen, heute im Schneetreiben Pulver pur. Gefahreneinschätzung: Hauptgefahr ist, sich im untersten Teil der Abfahrt die Skier kaputt zu machen. Hab 1x abgeschnallt und 40 Hm einen steinigen Hang getragen, mich dann über den Forstweg in Schussfahrt an den Steinen halbwegs vorbeigemogelt. Die unterste Wiese war weich... Bin mit Skern bis zum Parkplatz abgefahren, muss jetzt aber erstmal Materialservice machen. Prognose: Mit der angekündigten Erwärmung lohnt das nur noch morgen.
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Höchster Punkt:
Art der Tour: Bärenkopf, 1991 m
Datum der Tour: 1. März 2013
Gebirge: Karwendel
Ausgangspunkt: Gasthof St. Hubertus links der Straße von Maurach nach Pertisau
Exposition der Tour: Alle Richtungen
Tourenverhältnisse: Aufstieg auf der Normalroute (vgl. http://www.tourentipp.de/de/to…renkopf-Skitour_1522.html) zum Gipfel. Abfahrt zur Weißenbachalm, wieder rauf zum Bärenkopf, Talabfahrt nun nicht auf der Anstiegsroute, sondern nach Sprung über die Wechte oberhalb der Gratschulter in eine nordseitige Steilrinne hinein - tolles Kar, nur wenig Spuren drin. Nordseitig Pulver auf stabiler Unterlage, unten im finalen Kar auch Lawinenboller (aber schon wieder gut zugeschneit), südseitig mehr Sulz (teils tief) als Firn, westseitig Harschdeckel.
Gefahreneinschätzung: Bei LWS I durchweg vertretbar, Teilstücke trotzdem in Einzelbefahrung.
Prognose: Schattseitig hält sich Pulver, sonnsetig könnte ich 1-2 Tagen passabler Firn entstehen.
Sonstiges: Unterwegs mit Markus & Marcus; ansonsten kaum Leute unterwegs. Achtung Autofahrer: Auf Höhe vom M-Preis in Achenkirch ist ein fixer Blitzer installiert (weißgrauer Kasten auf der Westseite der Bundesstraße) - schön Tempo 70 einhalten.
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Höchster Punkt: Kreuzspitze, 2185 m Art der Tour: Skitour Datum der Tour: 16. Februar 2013 Gebirge: Ammergauer Alpen Ausgangspunkt: an der Straße von Linderhif Richtung Plansee, vgl. Touren- und Anfahrtsbeschreibung http://www.tourentipp.de/de/to…Ammergauer-Alpen_494.html Exposition der Tour: Nord, Nordost Tourenverhältnisse: Powder von oben bis unten (ca. 30 cm Neuschnee von gestern auf stabiler Unterlage), nun allerdings zusammengefahren... Gipfelaufbau auch ohne Steigeisen machbar, teils aber etwas unangenehm (lockerer Schnee auf lockeren Steinen). Gefahreneinschätzung: Lawinenrisiko heute bei LWS 1-2 gering, die größere (Absturz-)Gefahr lauert im Gipfelanstieg an Skidepot (einige haben dort Steigeisen eingesetzt, mit etwas Vorsicht geht's aber auch ohne) Prognose: So gut wie heute geht's die nächsten Tage nicht mehr (weil die ganzen unverspurten Pulverhänge jetzt zusammengefahren sind) - aber gehen tut's natürlich trotzdem.
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Ich war heute "nur" zum Freeriden im Skigebiet Spotzingsee (Stümpgling / Sutten / Roßkopf) unterwegs. Unglaublich viel und toller Schnee! Bei diver´sen Varianten am Roßkopf-Nordhang habe ich den Pulver bis zu den Oberschenkeln vor mir hergeschoben. Es schneite heute Vormiitag unaufhörlich und sehr ergiebig, ca. 30-40 cm Neuschnee auf guter Unterlage. Traumhafte Verhältnisse, sofern die Lawinenlage Hangbefahrungen zulässt (Roßkopf in alle Richtungen war aufgrund vieler Befahrungen okay; teils waren die frischen Spuren nach einer Stunde wieder zugeweht). Vorsicht, teils recht stürmischer Wind mit Verfrachtungen. Das "Problem": Steil geht super (aber immer hübsch aufpassen), im flacheren Gelände dagegen bleibt man bei diesen Neuschneemengen schier stecken.
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Höchster Punkt: Röthenstein, 1703 m
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 26. Januar 2013
Gebirge: Tegernseer Berge
Ausgangspunkt: Hufnagelstube (auf der Straße von Enterrottach zur Moni-Alm)
Exposition der Tour: meist Nord und Nordost
Tourenverhältnisse: Sehr gut! a) Gelände unerwartet wenig verspurt; b) fast überall Pulverschnee. Wir sind von der Hufnaglstube zur Sibli-Alm und von dort vorbei an der Riedereck-Alm zum Marterl vis-a-vis des Plankensteins gegangen; Abfahrt ins Kälteloch des Riederecksees und Aufstieg zum Plankensteinsattel. Dann Abfahrt Richtung Röthensteinalm (rechts am See vorbei) bis zur Nordwest-Schneise, die vom Röthenstein runterkommt (das ist normalerweise die Abfahrt, wenn man "nur" den Röthenstein macht, vgl. http://www.tourentipp.de/de/to…kitour-Tegernsee_643.html). Wir haben den bis zu 40 Grad steilen Hang raufgespurt zum Gipfel, sind dann über die Wechte gesprungen (ca. 100 m vom Gipfel Richtung Plankenstein) und den recht steilen Hang abgefahren. Oben harte Lawinenboller, unten toller Pulver. Ebenso nach einer Hütte (SVT). Danach Slalom durch den Wald, zum Abschluss (vor der Rodelbahn) wurde noch der vereiste Bach überquert. Fazit: Prima Runde, in dieser Variante etwas atypisch (hat außer uns heute keiner gemacht).
Gefahreneinschätzung: Bei LWS 1-2 absolut vertretbar; Schneedecke am Röthenstein-Nordwesthang (unser Aufstieg) sehr stabil; den Nordost-Steilhang am Röthenstein haben wir aber einzeln befahren (da sind auch ein paar größere Risse in der Schneedecke, die aber umfahren werden können).
Prognose: Geht höchstens noch Sonntagfrüh, danach wird das mit dem Wärmeeinbruch erstmal kritisch.
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Höchster Punkt: Zehner(spitze), 3026 m
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 12. Januar 2013
Gebirge: Dolomiten
Ausgangspunkt: Faneshütte (ca. 2 Stunden ab Pederü / Talort St. Virgilio)
Exposition der Tour: SO, O
Tourenverhältnisse: Im oberen Teil Pulverschnee (windverpresst, aber schön zu fahren), weiter unten nicht mehr ganz so komfortabel. Ab Fanes-Hütte gespurte Abfahrt nach Pederü, teils steinig.
Gefahreneinschätzung: gering bei guter Spurwahl; Klettersteig zum Gipfelkreiz (ca. 15 Minuten ab Skidepot) aper/trocken, aber herausfordernd.
Prognose: bleibt gut
Sonstiges: Super Bewirtschaftung auf der äußerst komfortablen Fanes-Hütte (warme Duschen, prima Essen, sogar Internet-Hotspot - 30 Min. = 2 Euro - haben sie dort.
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Höchster Punkt: Monte Castello, 2817 m
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 11. Januar 2013
Gebirge: Dolomiten
Ausgangspunkt: Fanes-Hütte (ca. 2 Stunden Aufstieg von Pederü / Talort St. Virgilio)
Exposition der Tour: meist Nord
Tourenverhältnisse: Durchweg windverpresster Schnee, oft abgeblasen und hart, insgesamt eher ruppige Abfahrt. Saukalt und windig, teils Schneesturm (vgl. Foto). Generell aber ordentliche Schneelage rund um Fanes- und Lavarellahütte. Landschaftlich tolle Tour! Routenbeschreibung hier: http://www.tourentipp.de/de/to…lo-Skitour-Fanes_132.html
Gefahreneinschätzung: gering
Prognose: geht noch lange, Neuschnee schadet aber nicht.
Sonstiges: Unterwegs mit dem internationalen Dynafit-Team; ganz hevorragende Bewirtschaftung in der Fanes-Hütte (super Essen, warme Duschen).