Beiträge von Martin

    Höchster Punkt: Stanser Joch


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 3. Januar 2014


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Pertisau


    Exposition der Tour: N, NW, NO


    Tourenverhältnisse: Über die für Alpinfahrer mangels Schnee gesperrte Piste ab der Zwölferkopf-Talstation (ca. 5 min. Tragezeit bis zum Anfellen) ins Weißenbachkar; Abfahrt bis vor der Weißenbachalm, Aufstieg zum Bärenkopf, Abfahrt Richtung Zwölferkoipf und ab da auf der Piste zurück. Rein nordseitig Pulver ab ca. 1300 m. Sobald die Exposition etwas nach Westen geht, Schnee gleich verpresst oder mit Harschdeckel. N und NO geht gut. Ausnahme: Die Abfahrt vom Bärenkopf (NW) - zwischen den Latschen und im schluchtartigen Kessel Pulver - die beste Abfahrt des Tages! Südseitig seeehr ausgeapert. Steinkontakt bleibt nicht aus.


    Gefahreneinschätzung: Lawinengefahr überwiegend gering bis mäßig. Unangenehm ist die einstündige Querung zur Weißenbachalm, wegen der schlechten Schneelage 2-3 absturzgefährliche Stellen.


    Sonstiges: Normalerweise startet man am Gasthof Hubertus, aber da sind die Pisten komplett aper - vom Sportgeschäft bei der Zwölferkopfbahn (da kann man danach auch einkehren) geht's momentan besser.

    Höchster Punkt: Roßkopf, 1580 m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 30. Dezember 2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Spitzingsee


    Exposition der Tour: Ost


    Tourenverhältnisse: Von der Talstation der Stümpflingbahn kurze Abfahrt Richtung Albert-Link-Hütte zum Lyra-Schlepper, Dort angefellt und rauf auf der Grünsee-Route. Abfahrt nicht über die Pisten, sondern ebenfalls auf der Grünsee-Aufstiegsroute. Verhältnisse heute besser als gedacht: Die untersten Hänge waren noch etwas ruppig, aber problemlos zu gehen und passabel zu fahren. Nach der unteren Waldschneise akzeptable Bedingungen: 2 bis 7 cm Neuschnee auf dünner, aber harter Unterlage. Besonders schön abzufahren war der Gipfel-Osthang zur Alm hinunter - fast ein bisschen firnig, wie sonst im April. Derzeit kein Pistenbetrieb auf dieser Route, sodass es keinen Stress mit Liftnutzern gibt.


    Gefahreneinschätzung: Lawinenmäßig nullkommanull, und wer nicht rast, kann auch jene Stellen, wo die Schneedecke zu dünn wird, problemlos umfahren.


    Prognose: Ohne Neuschnee wird's mit jedem Tag schlechter - der Osthang apert auf der rechten Seite (im Aufstiegssinn) bald aus.


    Sonstiges: Hab mitten im Osthang einen alten Bekannten - den Hans aus Otterfing - getroffen...

    Höchster Punkt: Torscharte, 1815 m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 27.12.2013


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Hinterriss


    Exposition der Tour: West, Nord und Ost


    Tourenverhältnisse: Rauf durchs Rohntal, runter durchs Tortal. Insgesamt sehr wenig Schnee. Ca. 10 Min. Ski tragen, dann kann man auf der Rohntalforststraße anfellen. Ab der Wildfütterung passable Schneedecke. Oben bis zu 20 cm Neuschnee (Pulver), darunter dünne aber halbwegs kompakte Schneedecke. Die Sonne verschwindet in der Torscharte an diesen kurzen Tagen gegen 12.50 Uhr hinter der Östlichen Karwendelspitze - ansonsten ist man eh den ganzen Tag im Schatten. Abfahrt ins Tortal: Pulver auf harschiher Unterlage (nicht verbunden), geht streckenweise sehr gut, aber immer wieder Steinkontakt. Bachgräben sind oft nicht gescheit zugeschneit, im Schatten zudem etwas diffuse Sichtverhältnisse. Ab der Tortalalm ganz gut auf der Forststraße bis 5 Min. vor Hinterriss (dann kommen die Steine massiv durch).


    Gefahreneinschätzung: Lawinenrisiko relativ gering (vor allem mangels Schneemächtigkeit); eher Sturzgefahr durch Steine oder unortodoxe Bodenwellen.


    Prognose: Ohne Neuschnee und wird's nicht besser. Momentan ganz okay - sicher eine der wenigen Touren, die man hierzulande im freien Gelände überhaupt machen kann. Sonnseitige Expositionen sehen ziemlich grün aus.




    Bilder zur Tour:

    Höchster Punkt: Lampsenspitze, 2875 m
    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 1. Dezember 2013


    Gebirge: Stubaier Alpen


    Ausgangspunkt: Praxmar


    Exposition der Tour: Ost


    Tourenverhältnisse: Rodelbahn ist präpariert (= steinfreie Abfahrt ab ca. 2000 m). Ansonsten durchweg super Pulver vom Gipfel bis zum Parkplatz, teils knietief und mehr; aber ein paar Steine haben wir gestreichelt, ernsthafte Belagschäden gab es aber nicht. Für Anfang Dezember schon gute Bedingungen. Bei wolkenlosem Himmel heute tolle Fernsicht. Aber kalt war's, Start am Parkplatz bei elf Grad minus.


    Gefahreneinschätzung: Gegen 13.15 Uhr hat ein einzelner Tourengeher, der mit Skiern bis zum Gipfel gegangen ist, in der Abfahrt im steilen Gipfelhang (nördlich vom Skidepot) ein Schneebrett ausgelöst, blieb aber quasi auf den Steinen stehen - der Hang ist jetzt abgeräumt. Entlang der Aufstiegsroute weitgehend stabile Verhältnisse.


    Prognose: Mit mehr Schnee richtig gut.


    Sonstiges: Zischgeles wurde ebenfalls vielfach begangen.

    Höchster Punkt: Brauneck, 1555 m


    Art der Tour: Pisten-Skitour


    Datum der Tour: 29. November 2013


    Ausgangspunkt: Wegscheid / Draxlhang


    Tourenverhältnisse: Heute noch kein Pistenbetrieb, geht morgen los. Ist alles mal gewalzt worden, sodass man belagschadensfrei runterkommt. Im oberen Teil vom Ahornkessel (da, wo keine Schneekanonen stehen) aber auf einer kurzen Passage gefühlte 300 Steine. Richtung Bachhang wird's dünner, ist für Tourengeher okay - Pistenfahrer würden schimpfen. Im freien Gelände (z.B. am Kotigen Stein / Aufstiegsspur) ca. 40 cm: unten minimal gesetzt, oben Pulver mit Stich.


    Gefahreneinschätzung: keine


    Prognose: Es braucht noch einiges an Schnee.


    Sonstiges: Brauneck-Gipfelhaus hatte heute zu, macht aber morgen auf.

    Höchster Punkt: Pfaffenbichl, 2421 m


    Art der Tour: Pisten-Skitour


    Datum der Tour: 16. November 2013


    Gebirge: Zillertaler Alpen


    Ausgangspunkt: Hochfügen


    Exposition der Tour: Nord, West


    Tourenverhältnisse: Start oberhalb der Nebelsuppe und mit genug Schnee am dem Parkplatz. Pisten wurden zum Teil schon mal gewalzt (es ist aber noch kein Skibetrieb), sodass es keine Kratzer im Belag gab. Schöner Tiefschneehang (Pulver) mit genug Unterlage am Schlepplift bei der schwarzen Piste Nr. 7. Gipfelanstieg gespurt. Insgesamt ca. 250 Leute unterwegs.


    Gefahreneinschätzung: Gering


    Prognose: Geht weiterhin gut. Im freien Gelände reicht der Schnee aber noch nicht.


    Sonstiges: Kein Skibetrieb = keine Einkehrmöglichkeit in Hochfügen.

    Höchster Punkt: Rabenkopf, 1559 m


    Art der Tour: Bike & Hike


    Datum der Tour: 31. Oktober 2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Volvo-Werkstatt Gerg, Jachenau


    Exposition der Tour: Südost


    Tourenverhältnisse: Meine alljährliche Reifenwechsel-Autowerkstatt-Tour. Während im Tal gewerkelt wird, heute mit dem MTB zur Staffel-Alm (hat noch geöffnet!), weiter in 25 Min. zu Fuß zum Gipfel (geht problemlos mit Radlschuhen). Alles trocken und (wieder) schneefrei. Heute dort Sonne pur - wenige km weiter nördlich und auch überm Kochelsee westlich unterhalb des Gipfel breitete sich derweil das Wolkenmeer aus.

    Höchster Punkt:


    Art der Tour: Bergwanderung


    Datum der Tour: 22. Oktober 2013


    Gebirge: Rofan


    Ausgangspunkt: Eben; vgl. http://www.tourentipp.de/de/to…nerjoch-Bergtour_197.html


    Exposition der Tour: Süd


    Tourenverhältnisse: Alles trocken, südseitig keinerlei Schnee mehr (auch höhere Gipfel bis ca. 2500 m südseitig schneefrei; nordseitig geht's bei ca. 1700 m los, z.B. Stanser Joch via Weißenbachkar).


    Prognose: Bleibt gut, so lange das schöne Herbstwetter hält.


    Sonstiges: Astenau-Alm hat geöffnet.

    Höchster Punkt: Moserkarspitze, 2533 m


    Art der Tour: Radeln und Bergtour


    Datum der Tour: 24. September 2013


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Schnarnitz


    Exposition der Tour: Süd, Nordwest


    Tourenverhältnisse: Mit dem Rad durchs morgens sehr frische Hinterautal an der Kastenalm vorbei bis zum Moserkarbach, zu Fuß zum Gipfel. Routenfindung einfacher als erwartet, aber trotzdem drei kleine Verhauer. Nur wenige, kleine Schneefelder im obersten Moserkar und am Gipfelaufbau.


    Gefahreneinschätzung: Sehr lockerer/brüchiger Fels auf den 170 Hm von der östlichen Moserkarscharte zum Gipfel - hier muss jeder Tritt sitzen.


    Sonstiges: Selten begangen, laut Gipfelbuch waren heuer keine 25 Leute oben. Zeitaufwand insgesamt (inkl. Pausen): 10 Stunden.

    Höchster Punkt: Brünnstein, 1634 m


    Art der Tour: Bike & Hike


    Datum der Tour: 21.9.2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Parkplatz 800 m südlich vom Usprungpass


    Tourenverhältnisse: Manche MTB-Passagen nach den Regen noch batzig - wurde im Tagesverlauf besser. Route: Durchs Nesseltal bis kurz vor der Wirtsalm, links rauf (Treppen = Bike tragen), via Hirschlacke zum Wirtsalmsattel (Schiebestrecke), dann erst Trail und dann Fahrweg zum Brünnsteinhaus. Von Dort über den Julius-Mayer-Steig zum Gipfel. Gleicher Rückweg - insgesamt 1300 Hm, 25 km Strecke, mit Pausen 7 Stunden.

    Höchster Punkt: Zugspitze, 2962 m Art der Tour: Bergtour Datum der Tour: 31. August 2013 Gebirge: Wetterstein Ausgangspunkt: Hammersbach bzw. Höllentalangerhütte (die ab dem 16.9. bekanntlih abgerissen und bis 2015 komplett neu gebaut wird) Tourenverhältnisse: Heute war recht viel los - Höllentalangerhütte brechend voll, um 5 Uhr waren die Ersten schon am Brett vorbei. Insgesamt schätzungsweise 250 Leute unterwegs. Gletscher recht gut zu gehen, Steigeisen und Pickel aber ratsam. Circa 30 Minuten an der Randkluft - es gibt nur einen schmalen Übergang zum linken Drahtseil. Am Gipfel der übliche Hype mit Sandalentouristen-Gegenverkehr. Gefahreneinschätzung: Bleibt immer eine ernsthafte Bergtour. Prognose: Gletscher wird nächste Woche verstärkt ausapern bzw. eisiger werden (heute teils noch angenehm weiche Neuschneeauflage). Sonstiges: Am Jubiläumsgrat gab es auf Höhe des Höllentalferners offenbar ein tödliches Unglück. Gegen 10.45 Uhr hat ein Polizeihubschrauber eine Leiche geborgen. Der Bergsteiger (offenbar ein 61 Jahre alter Belgier) war vom Jubiläumsgrat 150 bis 200 Meter Richtung Höllentalferner abgestürzt.

    Höchster Punkt: Notkarspitze, 1889 m Art der Tour: Bergwanderung Datum der Tour: 24. August 2013 Gebirge: Ammergauer Alpen Ausgangspunkt: Ettaler Sattel Tourenverhältnisse: gut; rauf via Ochsensitz und Ziegelspitz, runter zur Ettaler Mühle Sonstiges: Zwei Anmerkungen zur Routenbeschreibung bei http://www.tourentipp.de/de/to…Ammergauer-Alpen_209.html a) Direkt am Parkplatz ist die Route nun nach links ausgeschildert - bei der ersten Kehre (nach 5 Min) zweigt der schöne Pfad dann nach rechts ab und trifft auf 1300 m Höhe auf den bei TT beschriebenen Weg. b) Die Höhenangabe 1000 Hm stammt sicher noch aus der GPS-losen Zeit - tatsächlich sind es 1180; besonders auf der halben Stunde von der Ettaler Mühle kommt der ein oder andere Gegenanstieg hinzu.

    Höchster Punkt: Lamsenspitze, 2508 m


    Art der Tour: Klettertour


    Datum der Tour: 7. August 2013


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Gramai-Alm (via Mautstraße von Pertisau)


    Exposition der Tour: Nordost


    Tourenverhältnisse: Die ca. zehn Seillängen sind recht gut mit Ring- und Bohrhaken versichert. Trotzdem sollte man Klemmkeile und Bandschlingen für zusätzliche Zwischensicherungen mitbringen. 60-Meter-Seil empfehlenswert (ein oder zweimal geht die Distanz von Standplatz zu Standplatz knapp über die 50 m hinaus). Route an sich gut zu finden, Fels aber öfters brüchig (vor allem im IIer Gelände). Seilverlauf und der am Mittwoch stürmische Wind haben immer wieder Steinschlag ausgelöst. Zum Glück waren nur zwei Seilschaften unterwegs. Abstieg über den Klettersteig zur Lamsenspitze (Vorsicht bei der Querung der Ostwand, auch dort Steinschlag). Schwierigkeit: Einstieg IV+, sonst II bis IV, überwiegend III.


    Gefahreneinschätzung: alpine Kletterei mit all ihren Risiken.


    Sonstiges: Brudertunnel wegen Sanierungsarbeiten gesperrt.

    Höchster Punkt: Hochalmsattel, 1803 m Art der Tour: Mountainbike Datum der Tour: 20.7.2013 Gebirge: Karwendel Ausgangspunkt: Hinterriss Tourenverhältnisse: Bestens. 3x rauf, 3x runter. 1800 Hm, 68 Km. Start in Hinterriss, rauf Richtung Vorderkopf, Abfahrt zum Bach, probelmlose Überquerung, rauf zu Vereinalm und Wörnersattel, runter nach Mittenwald, flach mach Scharnitz, rauf zum Karwendelhaus, nach der Weißbierpause zum Hochalmsattel und dann runter nach Hinterriss. Larchetalalm keine Bewirtschaftung - man sollte sich also in Mittenwald (Edeka) oder Scharnitz (Spar) am Rand der Route versorgen.

    Höchster Punkt: Alpspitze, 2628 m


    Art der Tour: Klettersteig- und Bergtour


    Datum der Tour: 16. Juli 2013


    Gebirge: Wetterstein


    Ausgangspunkt: Osterfelderkopf-Bergstation der Alpspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen


    Exposition der Tour: Nord und Ost


    Tourenverhältnisse: tutto bene - alles trocken. Rauf via Ferrata, runter über die Ostflanke (da gibt's unten noch ein paar schöne Schneefelder zum Abfahren) und den Nordwandsteig.


    Gefahreneinschätzung: Hatte das Klettersteigset dabei, aber kein einziges Mal benutzt. Helm schadet nicht.


    Sonstiges: Berg- und Talfahrt kostet 25 Euro (fürs Matheisenkar hat heute die Zeit nicht gereicht); Weißbier gibt's am Osterfelder auch vom Fass (man muss nur fragen).

    Höchster Punkt: Schafjöchl, 2159 m


    Art der Tour: Bergtour


    Datum der Tour: 13.7.2013


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Gramai-Alm (bei Pertisau)


    Exposition der Tour: Nord, Süd, West


    Tourenverhältnisse: Alles trocken und schneefrei. Problemloser Anstieg zur Lamsenjochhütte. Dort gibt es 80 m Richtung Osten auch einen Hinweispfeil zum Schafjöchl. Die exponierte Felspassage (ca. 15 Minuten) ist nie wirklich schwierig (klettertechnisch meist I), erfordert aber gute Nerven und würde keinen einzigen Fehltritt verzeihen. Der Fels ist nicht immer fest.


    Gefahreneinschätzung: Typisches Absturzgelände ab dort, wo der Steig zum Schafjöchl erstmals von der Süd- auf die Nordseite wechselt.


    Sonstiges: Weißbier auf der Hütte kostet 4,20 Euro. Drei Mountainbiker glaubten, von der Lamsenjochhütte zur Graimai-Alm runterfahren zu müssen - die haben aber mehr getragen und geschoben...

    Höchster Punkt: Hochalmsattel, 1800 m


    Art der Tour: Mountainbiketour


    Datum der Tour: 13. Juni 2013


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Parkplatz 4 an der Mautstraße Hinterriss - Eng (beim Eingang ins Johannistal)


    Tourenverhältnisse: Schluchtstrecke im Johannistal problemlos befahrbar. Zwischen kleinem Ahornboden und Hochalmsattel reichen zwei letzte Schneefelder an die MTB-Strecke heran (jeweils 4 m schieben). Große Karwendelrunde wird auch schon eifrig gemacht. Ansonsten: Für Mitte Juni viel Schnee, selbst auf Südseiten (z.B. Vogelkarspitze, Östliche Karwendelspitze; mächtige und recht frische Lawine ist aus dem Grabenkar abgegangen). Schlauchkar/Birkkarspitze wurde heute mit Kurzski gemacht, und am Parkplatz habe ich Skitourengeher getroffen, die im Falkenkar waren - dort muss man sehr weit tragen (über die Felsstufe), oben dann aber wohl gute Verhältnisse). Für Kletterer Interessant: Die Herzogkante auf die Laliderer Spitze ist schon komplett schneefrei und trocken. Dagegen liegt am Steinfalk in der westseitigen Felspassage noch (zu)viel Schnee.

    Höchster Punkt: Hochglückscharte, 2387 m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 5. Mai 2013


    Gebirge: Karwendel


    Ausgangspunkt: Alpengasthof Eng


    Exposition der Tour: Nord


    Tourenverhältnisse: Ca. 30 Minuten Skitragezeit bis zum Anfellen. Im Aufstieg (Normalvariante links herum / rechtsrum bei der steilen AAufstiegsvariante unter der Eiskarlspitze hohes Steinschlagrisiko) 2-3 kurze apere Stellen. Skidepot ca. 60 Hm unter der Scharte, dort hinauf guter Trittschnee. Ab ca. 2000 m rund zehn cm Neuschnee, darunter wunderbarer Sommerfirn - perfekte Abfahrtsbedingungen (da sind wir dann unter den Wänden der Eiskarlspitze eintlanggerauscht, haben die Gefahrenzone aber schnell verlassen). Haben uns ganz unten beim Wasserfall in der Abfahrt noch einige Schwünge tiefer gemogelt als beim Anfellen.


    Gefahreneinschätzung: Lawinenmäßig gering. Aber aufpassen auf Steinschlag-Lawinen aus den Wänden der Eiskarlspitze!


    Prognose: Es apert unten heuer verdammt schnell aus = Tragestrecke wird länger. Oben reicht der Schnee noch eine Weile.


    Sonstiges: Eng-Alm-Biergarten war noch nicht bewirtschaftet, es gab nur Dosenbier im Bauernladen - sind daher bei der Gaberl-Alm (gegenüber vom Falkenkar, das oben auch noch viel Schnee hat) eingekehrt.

    Höchster Punkt: Scharte über dem Schindertor (Gipfel haben wir uns heute angesichts etwas diffuser Fernsicht gespart)


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 30. April 2013


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Ausgangspunkt: Parkplatz an der Mautstraße in die Valepp


    Exposition der Tour: N, NO


    Tourenverhältnisse: Im Kar sehr kompakter und wunderbar zu fahrender Sommerfirn. Weiter unten ab den Latschen) wird's sulziger, aber auch dort gut zu fahren. Tragestrecke inzwischen ca. 25 Min., danach noch 3-4 kurze apere Stellen. Das Schindertor ist so weit offen, dass man hindurchklettern kann (ist derzeit die bessere Variante). Harscheisen bei 10 Grad plus nicht nötig.


    Gefahreneinschätzung: Lawinenrisiko minimal dank einer sehr kompakten und gut verfestigten Schneedecke. Eher auf Steinschlag im Bereich Schindertor aufpassen.


    Prognose: Das Kar geht noch eine Weile super (eine sehr flotte Dame ist heute gleich 3x rauf und runter), unten apert es aber rasend schnell aus.


    Sonstiges: Der Mautfritze war heute (Wochentag) nicht da.

    Höchster Punkt: Achalakopf, 1280 m Art der Tour: Radeln (95 %) und wandern (5 %) Datum der Tour: 26. April 2013 Gebirge: Bayerische Voralpen Ausgangspunkt: Jachenau Exposition der Tour: meist Süd Tourenverhältnisse: Schattseitig ab 1100 m noch teils massive Schneereste. Man kann das Mountainbike aber gut drüberschieben. Sonne am schneefreien Gipfel. Sonstiges: Eigentlich wollte ich, wie immer beim Reifenwechsel zu dieser Jahreszeit, auf den Rabenkopf. Aber: Auf dem nordseitigen Stück der Forststraße (bei der Bachüberquerung, wo der Abzweig zur Bergwachthütte ist) liegen noch 40-50 cm Schnee! Deutlich mehr als vor genau einem Jahr, als ich auch hier war. Derzeit ist die Mountainbikestrecke zur Staffelalm also noch nicht befahrbar. Also umgedreht und beim Abzweig Richtung Benediktenwand hoch, dann nach 5 Min. links rauf zum Achalakopf mit den beiden vorgelagerten Almen. Rein südseitig kommt man schon hoch hinaus, aber das kleinste Schattenstück hält den Schnee noch bis 1100 m. Karwendel schaut gut auf für Skitouren (nordseitige Kare).