- Gipfel
- Keiner, höchster Punkt Karlsscharte
- Höhe
- 2663m
- Gebirge
- Südliche Stubaier Alpen
- Art der Tour
- Wanderung
- Datum der Tour
- 18. Juli 2026
- Ausgangspunkt
- Timmelsbrücke, kostenlos. Guter Übernachtungsplatz.
- Gefahreneinschätzung
- gering
Ein ganz feines Stück Natur!
Seit Samstag bin ich mit Daniela mal wieder auf einem Straßen- und Bergtrip in Norditalien unterwegs, wobei wir wie immer im Auto übernachten.
Am ersten Tag gab es bei recht unsicherer Wettervorhersage folgende Tour: Von der Timmelsbrücke zum ehemaligen Bergwerk St. Martin am Schneeberg und von dort hoch in die Karlsscharte. Jenseits hinab in eine große Hochebene und dann nochmal ein Stück hoch zum Timmler Schwarzsee. Für den Abstieg haben wir nicht den normalen Weg genommen, sondern sind kurz zurück und beim ersten Bach weglos rechts abgezweigt und über die überwältigend schönen Hochmoore des oberen und unteren Krumpwassers hinunter, bis man wieder auf den normalen Steig zur Timmelsalm trifft. In der Karte ist ein Steig eingezeichnet und es muss auch mal einen gegeben haben, da es mehrere alte Holzbrücken über den Bach gibt, aber sehen tut man da nichts mehr. Bei guter Sicht ist die Orientierung aber problemlos.
Anforderungen: Etwa 1000 Hm, 15 Km, um 6 Stunden; T3.
Prädikat "besonders wertvoll"!
Bilder:
1: Der erste Teil der Tour führt durch lichten Lärchenwald.
2: St. Martin am Schneeberg. Die Spuren des Bergbaus sind auch heute noch deutlich zu erkennen.
3: Der Schneeberger Weiße ist geologisch auffällig.
4: Timmler Schwarzsee (2500m).
5: Das obere Krumpwasser vor der Kulisse von Hochfirst und Co.
6: Im o. Krumpwasser fließen zwei Bäche zusammen, die komplett unterschiedliches Gestein transportieren.
7: Was für ein Naturjuwel!
8: Das untere Krumpwasser.
9: Badestelle am der Timmelsbrücke.
10: Am Abend waren wir noch in Meran.