- Gipfel
- Zirmebenjoch
- Höhe
- 2417m
- Gebirge
- Lechtaler Alpen
- Art der Tour
- Bergtour
- Datum der Tour
- 28. September 2026
- Ausgangspunkt
- Häselgehr Abzweig nach Gramais
- Exposition der Route
- alle
heute doch mal wieder eher was aus der Rubrik Bergtour (50% der Route sind laut Karte weglos), nämlich die Überschreitung des kompletten Kammes von der Lichtspitze überhalb von Häselgehr im mittleren Lechtal bis hinter zum Hochgwas bzw. den hinteren Riefenkopf über dem Sattele bei Gramais.
Gestartet bin ich am kleinen PP direkt am Abzweig der Lechtal Bundestraße nach Gramais. Es geht hier auf guten 5,3km recht stramm mit guten 1350hm rauf. Es gibt nur zwischendrin mal an längeres Flachstück bei einer Querung (schottrig und enger Pfad in steilem Gelände). Der Weiterweg zur Zirmspitze und weiter zum höchsten Punkt des Kammes (Zirmebenjoch 2417m) ist noch eine gute Pfadspur. Markierungen hab ich bis dorthin aber auch keine mehr gesehen, die Orientierung ist aber auch selbsterklärend. Nach dem Zirmebenjoch geht es dann schottrig bergab (ich hab dann doch wieder die Stöcke benutzt) und es folgt eine weglose Querung unterm einem Grathöcker, den man von vorne kommend eher nicht ersteigt. Diese ist etwas unangenehm, da viel Brösel auf den steilen Graspleisen liegt (T4). Schnell erreicht man so den großeren Grasaufschwung vor dem Seitekopf. Da dieser einem direkt zwei Steilaufschwünge in den Weg stellt, muss man nordwestseitig vorsichtig und steil absteigen, bis rechts ums Eck eine Rampe sichtbar wird. Diese ca. 60hm rauf (T4) und man kann danach auch direkt weiter zum Kreuz aufsteigen. Hier gibt es schwache Trittspuren. Den Weiterweg übers Wannenjoch hatte ich mehr oder weniger zufällig vor ein paar Wochen schonmal ausgekundschaftet und für mich als gut machbar empfunden. Es sieht zwar am Grat tlw. etwas wild und unübersichtlich aus, aber man kommt einfacher durch als es den ersten Anschein hat (ausweichen rechts und links). Ein paar Stellen I-II sind aber schon dabei bei T5 im nicht immer zuverlässigen "Fels". Der Abstieg von Wannenkopf ist dann nochmals etwas unangenehm schottrig der Rest ist dann nicht mehr wild sondern nur noch Graswandern. Bin dann noch bis zum Hinteren Riefenkopf (2366m) und sogar bis zum Hochgwas (2365m) gegangen. Bis hierher waren es ca. 2000hm und 12km Wegstrecke. Abstieg dann zurück bis übers Sattele und hier 150-200hm wirklich in steilem Gras bergab (45-50 Grad; T5), Es gibt hier sicherlich mehrere Varianten (bei Nässe allerdings ein No Go). Hier sollte man solches Gelände gewohnt sein. Ab dem Sattele (2100m) dann über den oben wieder unangenehm schottrigen Wanderweg bergab Ri Gramais. Dort mit dem morgens deponierten Radl die 8km runter bis nach Häselgehr.
Tourdaten
16km Wegstrecke 2000hm bis T5 mit Stellen I-II in tlw. weglosem und abschüssigem Gelände. Gehzeit 8-9h. 8km Rad oder Bus zurück zum Ausgangspunkt Häselgehr am Freibad. Tour für Individualisten und Liebhaber "abseits ausgetretener Pfade". Aber auch nur die Lichtspitze (T3) sowie ihre mit einem Pfad ausgestatteten beiden Nachbarn dahinter sind ruhige lohnende eigenständige Ziele mit tollen Blicken ins Lechtal und seine wilden Berge ![]()
Bilder
1 Guada Morga lovely Gramais (btw kleinste Gemeinde Österreichs^^)
2 Hallo mittleres Lechtal
3 Querung Lichtspitze 1900-2000m
4 Lichtspitze dahinter Hornbachkette Ostteil
5 Blick zur Zirmspitze und Zirmebenjoch
6 Blick zum Seitekopf
7 Querung unterm Seitekopf
8 Rückblick zum Zirmbenjoch
9 weiterer Grat zum Wannenkopf
10 Rückblick zum Seitekopf links