Beiträge von Andreas84

    Gipfel und Höhe: Vogelsang, Kleiner Traithen, Großer Traithen, Brünnstein


    Gebirge: Mangfallgebirge/Sudelfeld


    Art der Tour: Bergwanderung


    Datum der Tour: 24.05.20


    Ausgangspunkt: kostenloser PP ca. 500m vor dem Gasthof Rosengasse


    Tourenverhältnisse: Gut. Wir sind von der Rosengasse erst mal rüber zum Vogelsang und von dort über den Kleinen Traithen auf den Großen. Diese beiden Aufstiege sind nass und ziemlich rutschig, danach war es aber wieder meist trocken und gut zu gehen. Vom Gipfel des Traithen über den Kamm bis zum Steilner Joch, hier an der Weggabelung rechts Richtung Himmelmoos und zum Brünnstein-Haus. Der Julius-Mayr-Steig auf den Brünnstein ging abgesehen vom hohen Besucheraufkommen wirklich gut - alles trocken. Abstieg über die Südflanke und dann zurück zum Ausgangspunkt über die Seeon-Alm.


    Gefahreneinschätzung: An sich gering; der Julius-Mayr-Steig ist ein etwas anspruchsvollerer, teilweise versicherter Weg, aber kein Klettersteig im eigentlichen Sinne. (Dennoch trafen wir hier Leute mit Klettersteig-Set...)


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Bleibt erst einmal so.


    Sonstiges: Brünnstein-Haus geöffnet: Getränke und Kuchen werden auf der Terrasse verkauft. Ab 28.05 soll das Angebot ausgeweitet werden und man kann dann wohl auch wieder drinnen sitzen.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Schildenstein (1613m), Halserspitze (1863m) - zur Route mit Video


    Gebirge: Mangfallgebirge/Tegernsee


    Art der Tour: anspruchsvolle, lange Wanderung


    Datum der Tour: 18.05.2020


    Ausgangspunkt: Wildbad Kreuth


    Tourenverhältnisse: Perfekt. Gestern wollte ich mir bei dem zu erwartenden (und auch eingetretenen - siehe Bernhards Bericht zum Fockenstein) Massenansturm auf die Berge die Fahrt zum Tegernsee nicht antun und so bin ich erst heute zu einer meiner absoluten Lieblingstouren in unseren Bayerischen Voralpen aufgebrochen. Hoch ging es über die Wolfsschlucht und nach einem kurzen Abstecher zum Schildenstein über den Blaubergkamm zur Halserspitze. Abstieg dann über dir Nordflanke. Die Bedingungen sind wirklich gut: die Wege sind mittlerweile wieder komplett trocken und nur in der Nordflanke der Halserspitze gibt es noch ein Mini-Schneefeld (ca. 10 Schritte), das aber bald auch der Vergangenheit angehören wird. Die Tour kann jedem trittsicheren und konditionsstarken Bergsteiger nur ans Herz gelegt werden.


    Gefahreneinschätzung: Die Wolfsschlucht und der Nordabstieg sollten nicht unterschätzt werden; sonst aber einfach.


    Exposition der Route:


    Prognose: Bleibt bis zum nächsten Regen so.


    Sonstiges: Eigentlich ist es fast erschreckend, wie trocken es nach dem regnerischen Wetter der letzten Woche schon wieder ist. Gerade am Blaubergkamm würde wohl eine unachtsam weggeworfene Zigarette reichen, um den ganzen Berg abzufackeln...


    Siebenhüttenalm ist geöffnet (Ausschank, aber ohne reguläre Sitzgelegenheit...)

    Gipfel und Höhe: Hammerstein, Zeller Horn, Jägerwand, Zeller Wand, Laubenstein, Heuraffelkopf, Klausenberg (alle so im Bereich zwischen 1300 und 1550 Metern)


    Gebirge: Chiemgauer Alpen


    Art der Tour: anspruchsvolle Wanderung mit ein paar Kraxeleien


    Datum der Tour: 17.05.20


    Ausgangspunkt: Aschau, kostenloser PP unter dem Schloss Hohenaschau


    Tourenverhältnisse: Sehr gut. Wir wollten heute eigentlich eine Rundtour im Geigelstein-Gebiet machen, aber nachdem dort um 9 die Parkplätze alle schon brechend voll waren, haben wir schnell umdisponiert und sind nach Aschau zurückgefahren, um hier die wunderbare Überschreitung über den Zeller Grat bis hin zum Klausenberg zu machen. Eine goldrichtige Entscheidung, denn hier war deutlich weniger los - nur am Laubenstein waren viele Leute. Wir sind von Hammerbach zunächst zur Hofalm; dort geht es gleich links über die Wiese auf den bewaldeten Rücken, wo man auf einen deutlichen Pfad stößt. Diesem folgt man, bis kurz vor dem Hammerstein die erste kleine Kletterpassage folgt. Die Überschreitung des Zeller Grates, den (Hammerstein mit eingerechnet) vier Kreuze schmücken, ist noch ein bisserl nass, aber gut machbar. Ich würde es aber nicht empfehlen, ihn anders herum - also vom Laubenstein aus - zu gehen, da man dann alle steilen, rutschigen Passagen im Abstieg hat. Vom Laubenstein aus sind wir dann über Abereck, Heuraffelkopf, und Predigtstuhl zum Klausenberg hinüber. Anmerkung: Dieser Weg ist nicht beschildert, aber kurz unterhalb der Laubenstein-Almen führt eine deutlich sichtbare Pfadspur Richtung Abereck, es tauchen bald auch wieder Wegmarkierungen auf. Wenn man den Heuraffelkopf mitnehmen möchte, dann steigt man nach dem Abereck über den Stacheldrahtzaun, wo im Wald wieder ein Pfad zu erkennen ist, und geht nicht auf dem markierten Pfad nach unten. Vom Klausenberg geht es dann über die Ellandalmen zurück nach Aschau.


    Gefahreneinschätzung: Absturzgefahr am Zeller Grat - hier gab es auch schon einige Unfälle. Der Grat wird in vielen Beschreibungen mit T5 bewertet, ist aber meines Erachtens maximal T4- (Kletterstellen I, bzw. mit Stahlseil gesichert), vor allem wenn man bedenkt, dass manche hochalpine Touren wie der Habicht oder die scheißbrüchige Route auf den Hinteren Seelenkogel von der Zwickauer Hütte aus auch "nur" T4 sind.


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Wird noch besser werden, wenn die rutschigen Stellen am Grat bei dem angekündigtem schönen Wetter trocknen.


    Sonstiges: Wären wir nach dem Klausenberg noch zum Spitzstein weitergegangen und hätten dabei riskiert uns kurzzeitig auf Tiroler Boden aufzuhalten - was ich als verantwortungsbewusster Staatsbürger mit einem Poster von Joachim Herrmann über dem Bett natürlich nie getan hätte - würde ich wissen, dass auch hier die Verhältnisse wunderbar sind und der Kuchen auf der Altkaser-Alm vorzüglich mundet. Doch da wir das ja nicht getan haben, muss mir diese Information wohl der Wind bzw. ein vom Spitzstein kommender Wanderer zugetragen haben.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Hochstaufen, Mittelstaufen, Zwiesel, Gamsknogel (alle zwischen 1650 und 1780m)


    Gebirge: Chiemgauer


    Art der Tour: anspruchsvolle Wanderung mit Kraxeleinlagen, recht lang (ca. 1500 Hm bei 17km Wegstrecke)


    Datum der Tour: 10.05.20


    Ausgangspunkt: Adlgass


    Tourenverhältnisse: Gut. Wir sind von Adlgass aus zunächst auf den Hochstaufen, um von dort dann die Überschreitung zu starten. Das Wetter war etwas schlechter als angekündigt und es hat längere Zeit leicht geregnet, sodass die Tour eine etwas rutschige Angelegenheit war. Schneefelder gibt es auf der Route mittlerweile keine mehr. Abstieg dann über die Kohleralm.


    Gefahreneinschätzung: Die Kammwanderung vom Hochstaufen zum Zwiesel ist zwar nicht besonders schwierig (max. I), aber man bewegt sich meist im Absturzgelände. Gerade wenn es so nass wie heute ist, sollte man schon a bisserl aufpassen. Auch achte man darauf, keinen Steinschlag auszulösen.


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Wird wohl erst mal etwas rutschig bleiben.


    Sonstiges: Heute war sehr wenig los; vielleicht 5-6 Leute auf der Route.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Kampenwand, Sulten und Gederer


    Gebirge: Chiemgauer


    Art der Tour: Wanderung


    Datum der Tour: 09.05.20


    Ausgangspunkt: Gschwendt


    Tourenverhältnisse: Sehr gut, weitgehend trocken und nur ein Mini-Schneefeld an der Kampenwand.


    Gefahreneinschätzung: Gering, evtl. Steinschlag wegen des Massenandrangs


    Exposition der Route:


    Prognose: Wird demnächst wohl wieder ein bisserl batziger.


    Sonstiges: Heute war extrem viel los, nach meinem Gefühl sogar fast mehr als wenn die Bahn fährt. Parkplätze brechend voll. Am Gederer, den ich eh bevorzuge, ging es deutlich ruhiger zu. Am Sulten blühen gerade die Enziane und unterhalb der Steinlingalm (geöffnet, Ausschank) tummeln sich die Murmeltiere.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Kindlwand, , Heuberg, Wasserwand


    Gebirge: Chiemgau


    Art der Tour: Wanderung


    Datum der Tour: 04.05.20


    Ausgangspunkt: Schweibern


    Tourenverhältnisse: In Ordnung, weniger batzig als gedacht.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route:


    Prognose:


    Sonstiges: Ich hab auf dem Pfad zur Kindlwand eine blaue Jacke der Marke Arcterys gefunden. Ist wohl schon ein älteres Modell und hat einen Flicken auf dem Ärmel. Der Besitzer darf sich gerne bei mir melden.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Farrenpoint, Mitterberg, Rampoldplatte, Lechnerköpfl, Hochsalwand (1625m)


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Wanderung mit kleinen Klettereinlagen


    Datum der Tour: 01.05.20


    Ausgangspunkt: PP Unteres Jenbachtal in Altofing bei Bad Feilnbach


    Tourenverhältnisse: Perfekt, keine Schneefelder mehr. Wir sind vom PP über die Brücke auf den Weg zum Farrenpoint, von dort über den Mitterberg weiter zur Rampoldplatte. Dann zunächst auf dem normalen Weg zur Hochsalwand. Wo dieser nach rechts in den Wald abzweigt, geht man zum Lechnerköpfl geradeaus auf deutlich sichtbarem Pfad weiter bis man direkt unter den Felsen steht. Hier liegen zwei abgeschnittene Bäume auf dem Weg (Diese hat der Bauer der Lechneralm umgeschnitten, damit die Kühe nicht in das steile Gelände können.) Wer das Lechnerköpfl überschreiten will, steigt unmittelbar nach den Bäumen links in die Felsen und folgt nicht der Pfadspur, die um das Köpfl herum in den Sattel vor der Hochsalwand führt. Die Kraxelei auf das Köpfl will ich jetzt nicht detailliert beschreiben, nur soviel: wenn man nach ca. 5 Minuten in der steilen Grasmulde ist, halte man Ausschau nach einer einzelnen Latsche in der Wand - durch eine Rinne geht der Weg zu ihr und an ihr vorbei hinauf. Der Weg ist anspruchsvoll, I-II in den Kletterpassagen und nicht jeder Stein/Fels ist fest. Vom Gipfel steigt man dann immer in Richtung Hochsalwand ab (es gibt hier mehrere Optionen) und achtet dabei besonders darauf, keinen Steinschlag auszulösen (viel lockeres Geröll). Der Abstieg ist einfacher (nur I). Wenn es schwieriger wird, ist man vermutlich falsch. Vom Sattel kann man dann entweder auf den Normalweg zur Hochsalwand wechseln oder steigt direkt über die Nordwestflanke auf (nicht beschildert, aber im Gras Trittspuren und im Fels markiert (max. I). Wir sind von der Hochsalwand über den "Ostgrat" zur Lechneralm abgestiegen und von dort wieder auf die Rampoldplatte.
    Abstieg über den Gurglgraben an der Hillstoana-Alm vorbei und schließlich den schönen Jenbachsteig.

    Gefahreneinschätzung: ohne die Kraxelei am Lechnerköpfl gering


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Je nach Schneefallgrenze in den nächsten Tagen zuckert es die Hochsalwand vielleicht mal kurz für ein oder zwei Tage an, aber sonst bleibt es gut. Vielleicht teilwiese a bisserl batzig.


    Sonstiges: Blumenliebhaber sollten in den nächsten Tagen unbedingt die Rampoldplatte besuchen. Hier blühen gerade, vor allem an den Richtung Brannenburg ausgerichteten Hängen oberhalb der Lechneralm, tausende (und das ist sicher noch untertrieben) Enziane. Wer von Feilnbach kommt, kann vom Gipfel Richtung Osten absteigen und dann weiter unten wieder zur Rampoldalm bzw. Schubräualm queren.


    Gipfel und Höhe: Wildalpjoch (1720m), Kaserwand, Lacherspitz, Kesselwand, Soinwand, Seewand (alle um 1700m)


    Gebirge: Mangfallgebirge/Wendelstein


    Art der Tour: Bergtour


    Datum der Tour: 18.03.20


    Ausgangspunkt: Sudelfeld


    Tourenverhältnisse: Absolut in Ordnung. Unten weitgehend schneefrei, ab ca. 1400 Metern je nach Exposition mehr oder weniger Schnee. Die Standardaufstiege zu Wildalpjoch, Kaserwand und Lacherspitz sind auch ohne Grödel unproblematisch und gut eingespurt. Auf die Soinwand und vor allem die Kesselwand sollten aber alpinistisch eher Unbedarfte (was heute das Gros der anzutreffenden Wanderer ausmachte) aufgrund der nicht ganz unsteilen (und morgens auch hartgefrorenen) Querung unterhalb der Kesselwand vielleicht eher verzichten.


    Gefahreneinschätzung: Gering, lawinenmäßig gar nichts


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Bleibt so


    Sonstiges: Skifahren ist hier schon noch möglich: Die nordseitigen Abfahrten zur Soin-Alm aus der See- und der Zellerscharte haben noch mehr als genug Schnee; Von der Lacherspitze kann man bis zu den gleichnamigen Almen fahren und auch der Hotel-Hang am Wendelstein schaut gut aus. Man muss halt mim Radl oder zu Fuß zum Schnee hoch...


    Große Wehmut beim Blick hinüber nach Tirol - ins "verbotene Land", der Venediger, der Glockner und die anderen Großen am Hauptkamm schauen gar zu schön herüber; dort hat es jetzt sicher allerbeste Frühjahrsverhältnisse...
    Und wie es Lupus Montanus in seinem Bericht angedeutet hat, weht über jeder Tour der Odem des Letzten; will sagen: die Angst vor der Ausgangssperre.
    In meinen Augen ist es ein Wahnsinn, was da aktuell in Sachen Einschränkung der Bürgerrechte (Reisefreiheit, Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit etc.) durch Anordnung von oben passiert. Ich hab mir grad überlegt, ob ich an dieser Stelle mal die Grundlagen, Ausführungsbestimmungen und Konsequenzen von "Notstandsgesetzen" bzw. "Allgemeinverfügungen" darstelle, doch meine ich, dass ein Bergforum wohl nicht der geeignete Ort dafür ist. Wen es interessiert, der kann sich ja selbst informieren.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Eiskögele (3233m), Hinterer Seelenkogel (3472m)


    Gebirge: Ötztaler Alpen


    Art der Tour: Skihochtour


    Datum der Tour: 06.-08.03


    Ausgangspunkt: Obergurgl, PP in der Tiefgarage bei der Kirche (16 Euro/Tag, billiger geht es in Obergurgl aber nicht. An den Liftparkplätzen darf man über Nacht nicht stehenbleiben bzw. war hier seitens des Personals von 30 Euro/Tag die Rede... )


    Tourenverhältnisse: Ganz ausgezeichneter Schnee!! Wir sind am späten Freitagabend über die Pisten des Skigebiets bis zur Schönwieshütte aufgestiegen. Ab hier ist der weitere Aufstieg zur Langentalereck-Hütte bestens mit Stangen markiert, was bei schlechter Sicht, wie wir sie auch hatten, kein überflüssiger Luxus ist. Am Samstag haben wir uns aufgrund des unsicheren Wetters für die eher kurze Tour auf das Eiskögele entschieden. Im Aufstieg war die Sicht noch passabel, doch in der Scharte vor dem Gipfel hat es dann zugezogen und die Sicht wurde im selben Maß schlechter wie der Wind stärker. Skidepot in der Scharte und weiter zu Fuß. Kurz vor dem Gipfel teils sehr harter Schnee und heikles Gelände - ich war nicht ganz oben. Eine direkte Einfahrt in die Nordroute über den Hangererferner war aufgrund der unzureichend eingeschneiten Felsen unterhalb der Scharte nicht möglich, sodass wir aus der Scharte über einen kurzen Klettersteig (ca. 30hm) mit den Skiern am Rucksack abgestiegen sind. Spannende Sache, hoher Puls bei mir... Die Abfahrt bot dann feinsten Pulver bei allerdings mäßiger Sicht.
    Heute hatten wir dann absolut geniale Verhältnisse - Abmarsch an der Hütte um 7 Uhr bei völlig klarem Himmel, Aufstieg durch das Langental und den Seelenferner zum Hinteren Seelenkogel völlig unproblematisch, die letzten 30hm ohne Ski zum Gipfel und dann eine Traumpulverabfahrt über den Wasserfallferner...zum Niederknien schön... Harsch- und Steigeisen waren zwar ebenso dabei wie ein Seil, kamen aber nicht zur Anwendung.


    Gefahreneinschätzung: Nicht zu unterschätzen, gerade bei den beiden von mir hier beschriebenen Abfahrten kann es bei größerer Lawinengefahr auch ganz anders ausschauen. Spaltengefahr am Wasserfallferner und ohne Sicht bzw. vorhandene Spuren ist es extrem knifflig, die richtige Rinne zu treffen, die nach dem Wasserfallferner (steil!) in der Talboden leitet.


    Exposition der Route: alle, Abfahrten jeweils Nord


    Prognose: Will ich nicht abgeben, da wieder Schneefall angekündigt ist.

    Sonstiges: Die Langentalereck-Hütte ist eine außerordentlich empfehlenswerte Unterkunft! Und vielen Dank an meine wunderbaren Begleiter an diesem Wochenende!
    Hohe Wilde wurde am Samstag von einer anderen Gruppe gemacht und heute sind auch Leute zum Schalfkogel gegangen, aber da weiß ich natürlich nicht, ob die oben waren bzw. wie dort die Verhältnisse sind.

    Gipfel und Höhe: Bodenschneid, 1668m


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 04.03.20


    Ausgangspunkt: PP Kurvenlift


    Tourenverhältnisse: Sehr gut! Ich bin über die Drei-Tannen-Piste aufgestiegen und am Ende auch wieder abgefahren, weil der Weg vom Kurvenlift zur Firstalm teilweise geräumt ist und daher mit Ski keinen Sinn macht. Auf die Bodenschneid bin ich dann auf dem wunderschönen Weg an der Krettenburg vorbei und über den Nordhang zum Gipfel. Ich bin mehrmals auf verschiedenen Varianten abgefahren (und natürlich auch wieder aufgestiegen...), weil der Schnee einfach super war - bester Pulver auf harter Unterlage. Die Nordostabfahrt hat mittlerweile schon deutlich mehr Spuren als gestern, a bisserl Platz is aber scho no. Allerdings ist hier der Schnee aufgrund von zeitweiser Sonneneinstrahlung im Tagesverlauf schon deutlich schwerer geworden. In den Nordhängen auch am Abend noch feinster Pulver.


    Gefahreneinschätzung: Auf den Standardrouten und Abfahrten mäßig, aber gestern ist der gesamte Nordhang zwischen Vor-und Hauptgipfel (unterhalb der großen Wechten) als Schneebrett abgegangen. Die Anrisskante konnte man auch heute noch gut sehen, auf die Lawine selbst hatte es in der Nacht aber schon wieder draufgeschneit.


    Exposition der Route: Nord und Ost


    Prognose: Sollte gut bleiben, vor allem wenn es Richtung Wochenende wieder schneit.


    Sonstiges: Brecherspitze (war ich gestern auch oben) hat sehr wenig Schnee (siehe Bericht von Watzi). Auch die Freudenreich-Variante ist stark ausgeblasen.


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    Gipfel und Höhe: Böses Weibl, 3121m


    Gebirge: Hohe Tauern


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 25.02.20


    Ausgangspunkt: PP in der letzten Kurve vor dem Lucknerhaus


    Tourenverhältnisse: Das an sich ja sanfte Böse Weibl hat heute ordentlich die Zähne gezeigt. Wir sind von Parkplatz bis zum Gipfel praktisch permanent mit Harscheisen gegangen, weil alles gefroren war. Auch mit Harscheisen war es aber durchaus anspruchsvoll, da die Querungen einfach ungünstig gefroren sind: Die Schneeoberfläche ist teilweise ziemlich bucklig, sodass man schon schauen muss, wie man hinsteigt, damit die Eisen auch halten. Unangenehm und zeitaufwendig. Leider hat sich auch schon recht früh ein dünner Wolkenschleier über den Himmel gelegt und daher hat es auch nicht aufgefirnt. Die Abfahrt ging im oberen Teil bis etwa zum Peischlachtörl ordentlich, danach aber eine Ganzkörpermassage vom Allerfeinsten...
    Die Tour hat uns aufgrund des herrlichen Panoramas und einer schönen, interessanten Abfahrtspassage durch eine Art Canyon trotz der widrigen Schneeverhältnisse gut gefallen.


    Gefahreneinschätzung: Keine Lawinengefahr, Abrutschen aber durchaus möglich (,aber nicht an wirklich gefährlichen, ausgesetzten Stellen)


    Exposition der Route: überwiegend Ost und Nord


    Prognose: Ohne Neuschnee wird das erst Mal kein Genuss...


    Sonstiges: Das Böse Weibl wird wie die Tour vom Fischleintal zur Drei-Zinnen-Hütte, die ich gestern beschrieben habe, in der Führerliteratur als einfach bezeichnet, was beide grundsätzlich auch sind. Allerdings sind die Verhältnisse derzeit ganz klar so, dass "Einsteiger" die Finger davon lassen sollten, da insbesondere die Abfahrten bei dem miesen Schnee anspruchsvoll sind. Wir haben gestern schon an den Zinnen einige Partien gesehen, die massiv überfordert waren. Heute war es ähnlich.
    Ach ja: Einem anderen Tourengeher hat es am Gipfel irgendwie einen 20 Euro-Schein in der Nordflanke geweht. Der liegt da noch rum... ;)


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Sextenstein, 2539m


    Gebirge: Sextener Dolomiten


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 24.02.20


    Ausgangspunkt: PP Fischleintal (8 Euro)


    Tourenverhältnisse: Nebensächlich. Das war heute einfach eine landschaftlich geniale Tour. Da aufgrund des Wetterberichts und der hohen Temperaturen in der Nacht und am Morgen (+10 Grad um 8 Uhr...) klar war, dass vom Schnee her nichts zu erwarten ist, sind wir ins Fischleintal gefahren und zu den Zinnen hoch. Aufstieg zum Sextenstein ging wirklich gut. Am Gipfel natürlich gewaltiger Blick auf die Zinnen bei dramatischer Wolkenstimmung. Wir sind dann zur Hütte und noch ein bisserl tiefer abgefahren, um danach noch zum Paternsattel zu queren. Das Wetter wurde immer besser, die Temperaturen aber auch immer höher und der Schnee immer ... . Vom Paternsattel dann mit Zwischenabfahrt zurück zur Zinnen-Hütte und von dort ins Tal. Schneequalität phasenweise unbeschreiblich... Sumpfiger Faulschnee trifft es vielleicht am besten. Egal, trotzdem ein toller Tag!


    Gefahreneinschätzung: Gering. Die Frage ist hier, wie lang die Felle mitmachen.


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Es liegt eigentlich noch viel Schnee, schlechter kann der nicht mehr werden...


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Gaishörndl (2615m), Toblacher Pfannkogel (a bisserl höher)


    Gebirge: Villgratener Berge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 23.02.20


    Ausgangspunkt: PP in Kalkstein


    Tourenverhältnisse: Brauchbar. Der Aufstieg war gut machbar, keine Tragstrecken, kein Stollen. Am Gipfelhang des Gaishörndls waren Harscheisen sehr hilfreich, da dieser zwar nicht gefroren, aber durch die vielen Befahrungen sehr glatt war. Frühlingshafte Schneeverhältnisse, nach unten zu immer sumpfiger.


    Gefahreneinschätzung: Gering. Man quert zwar viele Ausläufer von Gleitschneelawinen, aber diese sind wohl schon vor Wochen abgegangen.


    Exposition der Route: Nord, Ost


    Prognose: Geht von der Schneehöhe sicher noch einige Zeit, aber für echten Genuss braucht es Schnee und/oder kältere Temperaturen.


    Sonstiges: Beide Gipfel bieten ein Wahnsinns-Panorama, gutes Essen im Restaurant am PP


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Rauber (1972m), Saalkogel (2006m), Staffkogel (2115m)


    Gebirge: Kitzbüheler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 22.02.20


    Ausgangspunkt: PP Auracher Graben


    Tourenverhältnisse: Gut. Schnee auf der Fahrstraße vom Parkplatz weg, 3 Bachüberquerungen mit abgeschnallten Skiern. Wir sind ganz hinter ins Tal und dann über die Nordostflanke auf den Rauber. Bis hier sehr einsame Tour, erst am Rauber sind dann recht viele Tourengeher über die Route von der Bochumer Hütte dazugestoßen. Von dort dann hoch auf den Saalkogel, Zwischenabfahrt und Aufstieg zum Staffkogel. Die schönen Firnhänge auf der Südseite zwischen Saal- und Staffkogel haben uns zu einigen Extra-Abfahrten und Höhenmetern motiviert...Zuletzt sind wir wieder in das Joch zwischen den beiden Gipfeln gestiegen, um über die Nordflanke des Saalkogels abzufahren. Hier gab es einen harten Deckel, der nach unten zu mit immer mehr Pulverschnee garniert war - überwiegend schön zu fahren.


    Gefahreneinschätzung: Gering, auch keine Gleitschneeakitivitäten


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Wird mit dem für morgen angesagtem Sturm schlechter. Je nach Wetter vielleicht etwas für schnelle Frühaufsteher...


    Sonstiges: Die "Schlüsselstelle" ist zurzeit die unfallfreie Überquerung des aalglatten Parkplatzes...


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Bodenschneid, 1668m


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 20.02.20


    Ausgangspunkt: PP Kurvenlift


    Tourenverhältnisse: Ordentlich. Aufstieg über die Skipiste bis zur Firstalm, dann links an der Krettenburg vorbei und über den Nordhang hinauf. Im Nordhang selbst sind Harscheisen hilfreich, da hier nur etwa 5cm Pulver auf einem sehr hartem Untergrund liegen. Abgefahren sind wir dann über den Nordosthang, der oben sehr ruppig, unten aber schön zu fahren ist. Generell hat es nur wenig auf die nach dem Kälteeinbruch am Dienstag hart gefrorene Altschneedecke geschneit.


    Gefahreneinschätzung: Gering


    Exposition der Route: Ost und Nord


    Prognose: Besser wird es wohl erst mal nicht... gscheid Schnee braucht´s halt.


    Sonstiges: Wer auf die Brecherspitze will, sollte über die Freudenreichalm abfahren, da der Westhang ziemlich aper ist.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Ochsenkopf (2148m), Stanser Joch (2102m)


    Gebirge: Karwendel


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 18.02.20


    Ausgangspunkt: Maurach, Ortsteil Lärchenwiese, Parkplatz am Ortsende bzw. am Beginn der Forststraße zur Weißenbachalm (nur Platz für max. 4 Autos)


    Tourenverhältnisse: Sehr bescheiden. Ab der Weißenbachalm sind im Aufstieg Harscheisen hilfreich, im steilen Schlusshang vor der Scharte am Blasermadlegg sind sie absolut zwingend, da es hier bockhart gefroren ist. Die Südhänge von Ochsenkopf und Stanser Joch sahen von oben sehr verlockend aus, doch statt Firn hatte es hier recht üblen gefrorenen Bruchharsch. Die Nordabfahrt durch das Weißenbachkar hat einen stabilen, sehr harten Deckel und lässt sich einigermaßen gut fahren. Ab der Weißenbachalm ist die Abfahrt auf der Forststraße aber aufgrund hartgefrorener Schneeschuhspuren eine richtige Qual. Ein sagenhaftes Gewürge war das heute...
    Die Tour ist ab der Weißenbachalm landschaftlich wirklich grandios, aber skifahrerisch ist es zurzeit nicht lohnend. Ich habe heute außer einigen Schneehühnern und einem großen (30-40 Tiere) Rudel Gamsen niemanden getroffen.


    Gefahreneinschätzung: Heute harmlos. Der steile, hartgefrorene Schlusshang könnte aber ein Problem werden, wenn wieder Neuschnee kommt.


    Exposition der Route: Nord und Nordost


    Prognose: Kann eigentlich nur besser werden, entweder durch Erwärmung oder Neuschnee. Empfehlen kann mit die Tour zurzeit mit gutem Gewissen nicht.


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Kastenwendkopf (2329m), Pallspitze (2389m), Bärentalkopf (2200m)


    Gebirge: Kitzbüheler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 16.02.20


    Ausgangspunkt: Erlauer Hütte im Langen Grund


    Tourenverhältnisse: Ausgezeichnet! Eigentlich wollten wir heute ins Stubai, doch der LLB hatte dort für die von uns geplante Tour immer noch die Stufe 3 ausgegeben (Die Tour erfüllte sozusagen genau die Gefahrenparameter des Berichts bezüglich Exposition, Höhe, Steilheit...), sodass wir uns doch wieder für eine Tour in den Kitzbühelern entschieden haben, bevor wir nach der langen Anreise dann vielleicht hätten umdrehen müssen. Wir haben die Tour auf genau dem gleichen Weg ausgeführt, wie ich es letzten Samstag schon beschrieben habe. Die Verhältnisse waren ähnlich gut, lediglich die untere Hälfte der letzten Abfahrt vom Bärentalkopf war schon stark aufgeweicht - hier hat es beim Fahren regelrecht gestoppt. Die Nordost-Abfahrt von der Pallspitze war aber wieder so was von genial! Noch genügend Platz für eigene Spuren und feinster Pulver. Hätte ich so nicht erwartet - dachte, da wären gestern schon mehr Leute runter.


    Gefahreneinschätzung: Gering, keine offensichtlichen Gefahrenzeichen, lediglich Lockerschneerutsche infolge von abbrechenden Wächtenteilen


    Exposition der Route: alle


    Prognose: Besser wird es wohl zunächst nicht; mal schauen, was das Wetter nächste Woche so macht.


    Sonstiges: Anfahrt in den Langen Grund problemlos ohne Schneeketten.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Brechhorn, 2037m, Floch, 2057m


    Gebirge: Kitzbüheler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 15.02.20


    Ausgangspunkt: PP Spertental


    Tourenverhältnisse: Ausgezeichnet! Wir sind auf dem üblichen Weg auf das Brechhorn und dann ostseitig über herrliche, unverspurte Pulverhänge bis etwa 1700m abgefahren, wo wir wieder aufgefellt haben, um auf den Floch zu steigen. Bis hier waren wir fast allein unterwegs, doch dann hat uns am Hauptgipfel fast der Schlag getroffen, als wir am Floch-Südgipfel 17 Tourengeher gesehen haben. Die werden doch jetzt nicht die schöne Nordostabfahrt vor uns durchpflügen... Puh, durchatmen... sie gehen noch weiter in unsere Richtung. Vom Südgipfel hatten wir dann eine geniale Abfahrt, die noch fast unberührt war. Der Schnee wurde nach unten hin zwar immer schwerer, blieb aber gut zu fahren.


    Gefahreneinschätzung: Gering, einige Lockerschneerutsche, ausgelöst durch Schneebrocken, die sich aus den beeindruckenden Wechten gelöst hatten.


    Exposition der Route: Ost und Nord


    Prognose: Es war sehr warm, der Schnee bekam viel Sonne ab. Gibt wohl einen zünftigen Deckel morgen...


    Sonstiges: Brechhorn-Westanstieg völlig verblasen und sicher nicht lohnend.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Bodenschneid, 1668m


    Gebirge: Mangfallgebirge, Spitzing


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 13.02.10


    Ausgangspunkt: PP Kurvenlift


    Tourenverhältnisse: Ausgezeichnet. Ich wollte eigentlich zur Brecherspitze, aber beim Blick auf den herrlichen Bodenschneid-Osthang habe ich mich schnell anders entschieden. Der Aufstieg erfolgte auf einer wirklich sehr schön und umsichtig angelegten Spur über die Nordseite, die Abfahrt über den Osthang war dann einfach ein Pulvertraum. Bin dann auch gleich nochmal rauf und nochmal und ... Im Laufe des Nachmittags ist der Schnee zwar etwas schwerer geworden, es ging aber immer noch wunderbar. Jetzt ist der Osthang aber gut "eingefahren", die nordseitigen Abfahrten von der Bodenschneid sind aber noch meist unverspurt.


    Gefahreneinschätzung: Wider Erwarten gering. Die Schneedecke machte auf der ganzen Route einen sehr soliden Eindruck. Keine offensichtlichen Gefahrenzeichen, weder Setzgeräusche noch Rutsche.


    Exposition der Route: Nord und Ost


    Prognose: Osthang bekommt wohl einen Harschdeckel... Sonst mal schauen, was das Wetter morgen so macht.


    Sonstiges: Brecherspitze - Westhang ist stark abgeblasen, nur ganz rechts (im Abfahrtssinn) am Wald geht es.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Lempersberg, 1817m


    Gebirge: Mangfallgebirge, Spitzing


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 12.02


    Ausgangspunkt: PP Taubenstein


    Tourenverhältnisse: Hm, wie sag ich´s ? Interessant... Ich bin über die Taubenstein-Piste hoch und dann auf dem üblichen Weg weiter zum Lempersberg. Nach dem Lochgraben war es stark verblasen, was sich nach oben hin immer mehr verstärkte. Der Sturm, von dem Bernhard in seinem Post zum Taubenstein berichtet, hatte sich am frühen Nachmittag etwas gelegt, aber zuvor wirklich ganze Arbeit geleistet. Ich hatte gehofft, am Lempersberg-Westhang brauchbare Verhältnisse zu finden, doch dieser war völlig ausgeblasen. Übrig ist hier nur eine gefrorene Schmelzharschwüste, in der sich noch alle Spuren vom Sonntag erhalten haben... Nur ganz links (von oben gesehen) im Wald ging es - dort war feiner Pulverschnee, doch war die Abfahrt wirklich kein Genuss, da nach ein paar Pulverschwüngen gleich wieder abgeblasene Passagen warteten, sodass man sehr vorsichtig abfahren musste. Ab der Wallenburger Alm dann besser.


    Gefahreneinschätzung: Auf meiner Route gering (war je wenig Schnee da...), aber wie Bernhard schon geschrieben hat ansonsten ziemlich hoch. Der Neuschnee ist gar nicht mit dem Altschnee verbunden. Bei jedem Schwung im Pulver ist gleich der ganze Schnee im Umkreis mitgerutscht...
    Sollte jemand morgen die Rotwand-Reibn oder ähnliches planen, dann würde ich zu ganz ganz großer Vorsicht raten, weil der komplette Neuschnee in den Nord- und Osthängen lagert.


    Exposition der Route:


    Prognose: Lawinengefahr bleibt morgen gleich


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track: