Beiträge von Thomas N.

    Zwischenhoch und halb Bivo war aufm Weg zum Piz Turba. An der Bergstation Mot Scalotta kurz umdisponiert (auf Massenandrang hatten wir keine Lust) und sind dann gleich die schönen Hänge hinunter zur Alp Tgavretga abgefahren und von dort aus zum Piz dal Sasc aufgestiegen.

    Einsamer Aufstieg, teilweise mussten wir selber spuren, denn der Neuschnee der letzten Tage und der Wind hatten die Landschaft wieder in ein makelloses Weiß verwandelt. Später sind dann noch 4 Personen nachgekommen. Fantastische Sicht ins Bergell und unverspurte Pulverhänge bestätigten die richtige Entscheidung.




    Es sind noch andere im Gelände unterwegs





    Die Schneelage am Julierpass ist nicht gerade üppig für die Höhe und Jahreszeit! Da das Wetter heute wieder wechselhaft angesagt war, ging's auf den Piz Campagnung mit der Option die oberen schönen Hänge ins Val Natons abzufahren und anschließend wieder aufzusteigen (die Abfahrt nach Marmorera ist im unteren Teil komplett aper). Nach einem sonnigen Start hat es dann leider wieder zugezogen und leicht geschneit. Die Option haben wir dann schnell gecancelt und sind im Bruchharsch entlang der Aufstiegsspur runtergegurkt. Unten raus wurde es dann leicht sulzig.








    Da wir von gestern wussten, daß es in den nordseitigen Hängen noch guten Pulverschnee hat, ging es heute Richtung Piz dal Sasc. In Bivo gab's über Nacht nur homöopathisch Neuschnee, oberhalb dürften es so 10 bis 15 cm gewesen sein. Ab 2100 m war dann alles in Nebel eingehüllt, wir haben uns noch bis 2350 m hinaufgekämft und dann im Whiteout entschlossen umzudrehen. Ein Bergführer mit Gruppe ist noch weiter. Abfahrt im besten Pulver bis 2100 m hinab und anschließend sind wir noch auf den Roccabella hoch. Dieser Gipfel war den ganzen Tag über wetterbegünstigt. Allerdings war die Abfahrt im Bruchharsch dann alles andere als lustig.


    Es geht lange recht flach dahin


    Richtung Piz dal Sasc


    Aufstieg zum Roccabella


    Aufstieg Roccabella


    Der Piz dal Sasc war den ganzen Tag in dicken Wolken eingehüllt


    Gipfelhang Roccabella, es sind noch 200 Hm

    Auf einer top angelegten Aufstiegsspur ging es gemütlich zum flachen Gipfel hinauf. Teilweise hat es ziemlich zugezogen, pünktlich zur Abfahrt kam die Sonne wieder raus. Oben super Pulverschnee, im Mittelteil etwas schwerer und unten raus sulzig. Die Hänge sind teilweise schon recht zerpflügt, aber in den breiten Hängen findet man immer noch längere unverspurte Bereiche. Auf den Südseiten schaut es schon recht mager aus und die Tour zum Piz Scalotta hat auch nicht gerade viel Schnee.


    Am Start




    Blick zum Roccabella


    Piz Scalotta



    Teilweise schon recht zerpflügt

    Für die aktuellen Bedingungen ganz passabel. Man darf halt nichts besonderes erwarten. Vom Gipfel bis zum Parkplatz an der Talstation der Taubensteinbahn hat es eine durchgehende Schneedecke. Es ist fast alles pistenmäßig eingefahrenen, die wenigen sharks sind gut erkennbar und können gefahrlos umfahren werden. Teilweise eisig, man kommt aber ganz gut durch. Im Aufstieg sind Harscheisen kein Luxus.




    Im Rahmen eines Kurses habe ich heute die Tanzeck Reibn gemacht. Es hat zwar extrem wenig Schnee und meine Bedenken waren schon recht groß, ob das überhaupt sinnvoll ist.

    Es war aber besser als erwartet! Der erste Hang unten ist sehr hart, hier sind wir die steilsten Meter am Rand der Piste zu Fuß hochgestapft. Danach ist einfach durchmogeln auf den Schneestreifen bis zum Gipfel angesagt. Die Abfahrt durch die rechte Rinne ging gut, auch der Rest der Abfahrt war eigentlich gut machbar. Im Aufstieg zur Bergstation Taubenstein war der Schnee weich und ohne Harscheisen gehbar. Der Lochgraben ist dann eine recht gut fahrbare, griffige Piste.






    Vom Start weg gute Bedingungen. Ruhiger Aufstieg entlang der Skitourenroute über die Florihütte bei richtig fett Schnee. Sonne gab's erst bei der Abfahrt um 13:30 Uhr. Die Pisten sind bereits größtenteils präpariert, die Schneemaschinen laufen auf Hochtouren. Bei entsprechenden Ortskenntnissen findet man aber auch den gewünschten Powder.



    Diese 3-Gipfelrunde zählt schon zu den ganz tollen Wanderungen in den Chiemgauer Alpen! Am Start +1°C und noch leicht neblig, aber nach 20 Minuten kommt man in die Sonne und die Daunenjacke in den Rucksack. Bis auf wenige Stellen sind die Wege trocken und problemlos zu begehen. Schnee ist auf dieser Höhenlage kein Thema, auf der Nordseite vom Wilden Kaiser sieht es schon recht winterlich aus. Auf jeden Fall gab's eine Wahnsinns Fernsicht.

    Tourenbeschreibung siehe Tourentipparchiv: Lochnerhorn Wandberg Brennkopf Bergwanderung







    Eigentlich war heute Klettern angesagt. Da mein Spezl aber krankheitsbedingt absagte, musste schnell ein Ersatzprogramm her. Und das war gut so, denn zum Klettern wäre es heute ganz schön zapfig geworden. Keine Sonne, teilweise Nebel und saukalt.

    Also mit dem Biobike hoch zum Spitzingsee und zuerst auf den Jägerkamp. Dann weiter über das Tanzeck zur Aiplspitz (teilweise schmierig). Anschließend Überschreitung des Rauhkopfs und hoch zum Taubenstein und weiter bis zum Gipfel des Lämpersberg. Für die Rotwand hat dann leider die Zeit nicht mehr gereicht. Abstieg zur Unteren Wallenburgalm und hinüber zur Schwarzkopfhütte. Von dort aus hinunter zur Talstation der Taubensteinbahn.


    Aufstieg zum Jägerkamp mit Blick zur Schönfeldhütte


    Aufstieg zum Tanzeck


    Schnittlauchmoosalm


    Aiplspitz


    Über den felsigen Kamm geht's zur Aiplspitz


    Blick von der Aiplspitz zum Rauhkopf und Richtung Lämpersberg


    Lämpersberg


    Rückblick über die Runde


    Rotwand


    Heute ging es nach vielen Jahren wieder auf den aussichtsreichen Vorderskopf. Das ehemalige, kleine unauffällige Schild beim Forststraßenabzweig wurde ersetzt und ist jetzt eindeutig erkennbar. Anscheinend gab es in den letzten Jahren einen großen Windbruch in der Gegend. Es führt nun ein schmaler und teilweise undeutlich erkennbarer Pfad durch hohes Gras und Gehölz (Zeckenparadies). Kurz unterhalb des Gipfels genießt eine Herde neugieriger Jungrinder den Almsommer. Die sind aber friedlich.

    Früher Start am Parkplatz bei der Arzbachbrücke (2 €/6h) und mit dem MTB, teilweise ordentlich steil, zur Kirchsteinhütte (Betriebsurlaub bis 17.07.2025) und weiter bis zum Ende des Karrenweges. Einsamer Aufstieg über die Probstalm und durch den wildromantischen Probstenkessel hinauf zum Rotohrsattel. Hier kamen die ersten Wanderer von der Tutzinger-Hütte herüber. Danach wieder alleine über den Ostanstieg zum aussichtsreichen Gipfel. Bewölktes Wetter, in den Tälern lag ein Dunst wie sonst eigentlich nur im Herbst. Wege trocken, auch die seilversicherte Querung über den Bach (kaum Wasser) unterhalb der Probstalm ging problemlos. 1070 Hm, 10 km










    Was macht man, wenn man gerade in Hall ist und die Nebelsuppn reicht bis 1800 m nauf?

    Nix wie rauf auf den Glungezer dem Hausberg der Innsbrucker. Mit der Gondel hinauf in die Sonne und gleich abseits der Piste über wunderschönes Gelände zum Schartenkogel. Kurze Abfahrt zur Schäferhütte und Aufstieg bei eisigem Wind und teilweise extrem harter Spur zur Glungezerhütte. Aufwärmen, dann Fußaufstieg zum Glungezer und zur Sonnenspitze. Hammer Aussicht!

    Die Abfahrt geht nur in dem eingefahrenen Bereich. Daneben sehr viele Steine, auch wenn der feine Pulverschnee schon sehr lockt. Die Talabfahrt geht nicht, man muss von der Mittelstation mit der Gondel wiede hinunter fahren.

    Heute gab's Tulpenalarm statt Powderalarm. Hab ganz vergessen, dass unsere Freunde aus Holland Skiferien haben. Aber so schlecht Ski fahren die nimma wie früher. Dafür bleiben sie aber brav auf der Piste.

    5 cm Neuschnee über Nacht, in den windberuhigten Bereichen liegen ca. 30 cm bester Pulverschnee auf einer harten Altschneeoberfläche. Aber auch sonst geht's im Gelände ganz ordentlich. Es lauern halt überall sharks, welche für die notwendige Spannung sorgen.


    Hier ein paar Eindrücke von den gängigen Skitourenmöglichkeiten:

    Sidanjoch und Rosskogel


    Marchkopf und Kraxentrager


    Nochmal Marchkopf


    Sonntagsköpfl Südabfahrt Schneelage eher dürftig


    Sonntagsköpfl Ostroute


    Kleiner Gamsstein und Kuhmesser, großteils schneefrei.

    Auf der Forststrasse wird es an einigen Passagen bereits arg dünn und es kommen die Steine raus. Vor einer Woche waren die Bedingungen noch deutlich besser. Im oberen Bereich hat es ca. 10 cm Pulver auf einer verharschten Altschneeoberfläche, unten nur wenige cm. Die Schneise durch den Wald geht aber gut und ist eine eingefahrene Buckelpiste. Trotzdem immer wieder eine schöne Tour.

    Heute ging's mit dem YouTuber Gerhard Wiedemann auf den Rether Kopf. Start bei zapfigen -12,5 °C ins Unterautal hinein - leider war heute die Straße im ersten Teil- gesplittet. Man kommt aber am Rand gut runter. Wir sind diesesmal den Hang zum Gipfel direkt von der Kleinzemmalm angegangen und nicht wie üblich vom Rücken hineingequert. Dort waren einige Gleitschneerutsche sichtbar und die Querung dürfte wahrscheinlich etwas unangenehm sein. Der Ausstieg über die Wechte war heute richtig harmlos.

    Fazit: Traumtag im Pulverschnee mit großteils unverspurtem Gelände bei Gefahrenstufe 1.


    Christlum geht immer! Heute mussten einfach die Ski ran und ich war echt überrascht über die perfekten Pistenverhältnisse. Im Tal ist noch alles grün und weiter oben hat es dann ca. 10 cm Neuschnee. Sieht schön aus, aber bis auf ein paar Schwünge im frischen Pulver neben der Piste geht im Geände noch nichts. Heute waren nur 2 Lifte in Betrieb; die Schneekanonen laufen auf Hochtouren.

    Der am Aufstiegsweg zur Benediktenwand bzw. Bichleralm gelegene Langenecksattel ist derzeit wegen Bauarbeiten komplett gesperrt. Hier entsteht gerade eine richtig fette, neue Forststrasse "Reichenautal- Nordweg". Die Trasse ist teilweise 5 m breit und frisst sich elegant durch den Hochwald. Da heute kein Baubetrieb war, konnte man sich gut ein Bild vor Ort machen.


    Das Hinweisschild zur Sperrung befindet sich 200 m nach dem Kassenautomaten. Wir haben 5 Euro gelöhnt und sind erst danach am Weg auf das Schild gestoßen. Sehr ärgerlich!


    Bilder ohne Worte.

    Route => 3 Gipfelrunde Lochnerhorn - Wandberg - Brennkopf


    Start bei zapfigen 4°C am Parkplatz am Fußballplatz in Walchsee. Nach 15 Minuten konnte man die Jacke bereits ablegen und in der warmen Sonne den Aufstieg genießen. Der tiefblaue Himmel und die klare Luft bescherten heute eine Hammerfernsicht. Und so soll es auch noch die nächsten Tage weitergehen. Diese wunderschöne Rundtour führt über 3 Gipfel im freien Almgelände. Top Tour!



    Route => Bergtour Kompar

    Nach 21 Jahren gings heute mal wieder auf der Route von den Hagelhütten auf den Kompar. Perfektes Wanderwetter, windstill und warm. Wege trocken, besser geht's nicht. Die Mautstrasse in die Eng schließt am 1. November, danach muss man mit dem Rad'l ca. 7 km bis zum Start strampeln.

    Infos zur Tour findet man im Tourentipparchiv.


    Der Wanderweg unterhalb der Diensthütte ist durch große, umgestürzte Bäume teilweise nicht mehr gangbar. Durch die häufige Begehung der Tour haben sich aber daneben kleinere Pfade gebildet. Die Wege waren sehr batzig.