Beiträge von Wofox

    Wir sind zunächst der Tourentipp-Beschreibung folgend zur Oberauerbrunstalm aufgestiegen (siehe http://www.tourentipp.com/de/t…hplatte-bergtour_754.html). Der weitere Anstieg zum Gipfel erfolgte aber direkt über den Südrücken; diese Route ist in der TT-Beschreibung als Alternativ-Aufstieg aufgeführt. Dieser Anstieg ist mittlerweise ein gut ausgeprägter Steig mit etlichen blauen Markierungen. Ein größerer Gratkopf wird dabei westlich umgangen, ansonsten bleibt die Route meist auf dem Kamm.


    Der Anstieg über den Südrücken ist fast aper; lediglich auf den letzten ca. 100 Hm gibt es noch recht ausgedehnte Schneefelder. Hier muss man versuchen, auf der richtigen Route zu bleiben, da man sonst in den dichten Latschenbewuchs kommt (bei der Routenfindung kann die AV-App hilfreich sein).


    Beim nordseitigen Abstieg von der Hochplatte liegt bis zur Forststraße noch Schnee, aber es gibt gute Spuren. Der weitere Rückweg ging dann über den Steig zur Oberauerbrunstalm, wie er im TT beschrieben ist. Hier ist zu beachten, dass man bald nach der Bergwachthütte auf zwei steile Bachläufe trifft, die noch voller Schnee sind. Mit Vorsicht und bei sicherem Stapfschnee kann man diese Stellen überwinden (ein Abrutschen könnte allerdings fatal sein). Auf dem restlichen Weg sind noch ein paar kleinere Schneereste zu queren, die aber keine größeren Schwierigkeiten bereiten.


    Wenn einem dieser Abstieg zum heikel ist, dann steigt am besten gleich wieder über den Südrücken zur Oberauerbrunstalm ab.


    Ein kleiner Hinweis: Die Zeitangaben auf den Wanderschildern bei der Oberauerbrunstalm sind etwa eine Stunde zu hoch gegriffen.

    Um möglichem Schneemangel auszuweichen, sind wir bei der Talstation des Hüttegglifts gestartet und zunächst über dessen Piste aufgestiegen. An ihrem Ende sind wir über Forststraßen bis zur Nonsalm gequert und dann auf der bekannten Wetsroute zum Gilfert gegangen (siehe http://www.tourentipp.com/de/touren/gilfert-skitour_86.html).

    Wir hätten bei der Querung schon auf den Saugrasweg abzweigen können (siehe http://www.outdooractive.com/d…ert-von-hausstatt/6040945), aber da wir uns nicht sicher waren, dass es im Waldgürtel noch genügend Schnee gibt, sind wir bis zur Nonsalm durchgegangen.


    Für die Abfahrt haben wir die wunderbare Route zu den Lafasteralmen gewählt. Bei der unteren Alm geht es dann auf einem flotten Forstweg zurück zur Piste des Hüttegglifts. Bevor man dessen Talstation erreicht, kann man über einen nach links abzweigenden Weg zum oberen Ende der Piste aufsteigen (50 Hm zusätzlich) und dann ganz beschwingt zum Parkplatz hinunter rauschen.

    Bei der Abfahrt hatten wir im oberen Teil praktisch durchgängig tragenden Harsch, der zunehmend aufgefirnt war und der im unteren Teil der Abfahrt in gesetzten weichen Schnee überging.


    Hinweise:

    - Der Hüttegglift ist nicht mehr in Betrieb, aber die Piste weist noch gute Schneelage auf. Ebenso war auf der restlichen Tour überall genügend Schnee vorhanden.

    - Die Parkgebühr beträgt 10€ / Tag, wobei 5€ bei einem Gastronomieberieb in Weerberg eingelöst werden können.

    - Es waren sehr wenig Leute unterwegs - wir haben etwa ein Dutzend Tourengeher gesehen.

    - Unerwarteterweise lag der Gipfelbereich des Gilfert in leichten Wolken und damit kam es zu keiner so großen Erwärmung der Schneedecke im Tagesverlauf. Ein frühzeitiger Aufbruch ist aber aus Sicherheitsgründen empfehlenswert.

    Wir sind heute auf dem im TT beschriebenen Anstieg auf den Bärentalkopf gegangen und sind dann über die wunderschönen Nordosthänge in den Frommgrund abgefahren (siehe http://www.tourentipp.com/de/t…zbueheler-alpen_1815.html). Die Schneeverhältnisse waren sehr gut und wir hatten auch bei der Abfahrt noch viel Pulver - natürlich inzwischen gut gesetzt und auch schon recht häufig befahren. Für den Aufstieg gibt es eine gute Spur, teilweise recht steil, aber ohne Harscheisen machbar.


    Sonsiges:

    . Der Bärentalkopf trägt jetzt ein kleines Gipfelkreuz.

    . Die Maut für die Straße in den Langen Grund beträgt jetzt 5€.

    . Die Erla-Brennhütte und der Alpengasthof Moderstock hatten geöffnet.

    . Das Schwaigberghorn wurde ebenfalls begangen, allerdings sah der untere Teil der Tour schon recht ausgeapert aus.

    Angeregt durch Andreas' Bericht haben wir uns heute auch an die Plankensteinrunde gemacht - allerdings ganz traditionell gegen den Uhrzeigersinn (siehe http://www.tourentipp.com/de/t…e-Runde-Skitour_1572.html). Wir sind bei leichtem Schneetreiben aufgestiegen, das dann passend am Plankensteinsattel aufgehört hat und etwas später kam sogar die Sonne hin und wieder zum Vorschein.

    Die folgende Abfahrt war natürlich ein Traum in Pulver. Beim letzten Hang vor der Siblialm kommt man in ein Lawinenfeld (darauf hatte Andreas schon hingewiesen), aber die Querung beschränkt sich auf gut 20 m und danach geht es wieder wunderbar weiter.

    Wir haben vom 8.2. bis zum 10.2. drei Skitouren von der Bieler Höhe in der Silvetta aus gemacht. Zur Bieler Höhe kommt man durch eine Auffahrt mit der Vermunt-Seilbahn und dann weiter mit einem der Tunnelbusse, die bis zum Silvretta-Stausee fahren. Genächtigt haben wir im Berggasthof Piz Buin und im Silvretta-Haus - beides sind sehr empfehlenswerte Stützpunkte.


    Die erste Tour ging auf den Henne-Kopf (2704 m). Wegen der angespannten Lawinenlage (LWS 4) haben wir zunächst zwei ECT-Tests gemacht, die eine recht stabile Schneedecke zeigten. Bei der Tour auf den Henne-Kopf kann man bei richtiger Spuranlage fast immer unter 30° bleiben. - Bei der Abfahrt: leicht gesetzter schöner Pulver.


    Die zweite Tour ging vom Vermunt-Stausee zur Seelücke (2776 m); inzwischen hatte sich die Lawinenlage etwas gebessert (LWS 3). Zum Ausgangspunkt und später zurück zur Bieler Höhe kann man mit einem der Tunnelbusse fahren (leider nicht ganz billig). Bei dieser Tour sind vor allem die letzten 30 Hm vor der Scharte steil (an die 35°); der Hang ist aber gut eingefahren, da die Tour häufig durchgeführt wird. - Bei der Abfahrt: gesetzter gut fahrbarer Pulver.


    Bei der dritten Tour ging's dann durch das Bieltal zum Rauen Kopf. Wir sind aber nur bis zur Scharte unterhalb des Gipfels gegangen (Skidepot bei ca. 3000 m) und dann wieder abgefahren. Bei dieser Tour ist vor allem der steile Hang zur Scharte kritisch (35°), er wird aber ebenfalls häufig befahren. - Bei der Abfahrt: gut gesetzter Pulver, immer noch schön zu fahren.


    Eine genaue Beschreibung dieser Touren findet sich im Panico-Skitourenführer Silvretta (ISBN: 978-3956110726).

    Ich bin heute zu Trainingszwecken zweimal auf das Brauneck über den ausgewiesenen Skitourenaufstieg gegangen und dann jeweils über die Piste abgefahren (siehe http://www.tourentipp.com/de/t…Brauneck-Skitour_554.html).


    Die Aufstiegstrasse ist gut eingelaufen und besitzt ausreichend Schnee, sie ist allerdings stellenweise recht glatt und manchmal auch etwas eisig, sie war aber auch ohne Harscheisen gut zu machen. Die Piste ist gut eingewalzt und ohne braune Stellen, allerdings immer wieder recht eisig (mit meinen Tourenski weniger spaßig).


    Es waren schon viele Leute unterwegs, aber sie haben sich im Gelände und auf der Piste gut verlaufen. Ansonsten war es sonnig und nicht zu kalt und am Gipfel hatte man eine schöne Fernsicht.


    Fazit: Auch wenn es keine 'richtige' Skitour ist, als Trainingstour eignet sich das Brauneck hervorragend.

    Wir waren vom 11.1.-14.1. in Prags im Hotel Edelweiss zu Gast (sehr empfehlenswert) und haben von dort aus folgende Touren gemacht:


    11.1.: Forcella del Nevaio (2670m) mit Start am Parkplatz am Nordende des Misuruna-Sees (siehe Skitourenführer Südtirol Band 1 des Panico-Verlags, ISBN: 978-3956111129 (J. Piepenstock, F. Wentner, P. Raffin)). Diese Tour ist landschaftlich äußert eindrucksvoll und bietet auch eine recht rassige Abfahrt in dem steilen Hang unterhalb des Rifugio Fonda Savio.

    Wir konnten mit Ski bis ca. 30m unterhalb der Scharte aufsteigen und haben den restlichen Anstieg zu Fuß gemacht (gute Stapfspur). Die Abfahrt bis zum Rifugio war etwas inhomogen (Pulver und Harsch), der dann folgende 35°-Hang war zwar schon zerfahren, hat aber noch viel Spaß gemacht. - Insgesamt ausreichend Schnee auf der ganzen Tour, Neuschnee wäre aber schon gefragt.


    12.1.: Pinscharte (2565m) mit Start auf der Plätzwiese (siehe http://www.tourentipp.com/de/t…agser-Dolomiten_1675.html). Wir waren auf dieser Tour ganz alleine unterwegs und auch auf der Plätzwiese waren nur 20 oder 30 Leute zu sehen.

    Wir konnten mit den Ski bis fast in die Scharte aufsteigen, sind aber dann die letzten Meter zu Fuß gegangen, da der gesamte Schlusshang hart und harschig war. Bei der Abfahrt war die gesamte erste Hälfte abgeblasener Harsch (meist tragend) und die zweite Hälfte teilweise sehr schöner Pulver. Auch auf dieser Tour noch ausreichend Schnee, aber für einen durchgehenden Abfahrtsspaß braucht es unbedingt neuen Schnee.


    13.1.: Dorfberg (2115m) in den Gailtaler Alpen ab Parkplatz nahe dem Kartitscher Sattel. Dies ist eine sonnige Genusstour mit einer hervorragenden Rundumsicht. Beim Aufstieg lag leider in der südexponierten Waldzone viel zu wenig Schnee. Oberhalb der Waldgrenze gibt es noch noch genug Schnee und wir hatten auch eine sehr nette Abfahrt (z.T. angefeuchteter Pulver und einige harschige Stellen). Allerdings fehlt weiter unten zunehmend die Unterlage und man bekommt immer mehr Graskontakt.


    14.1.: Golfen (2493m) bei Toblach (siehe http://www.tourentipp.com/de/touren/Golfen-Skitour_1470.html). Der Schnee hat gerade bis zum Ende der Anfahrtsstraße hinunter gereicht und wir konnten daher gleich mit den Ski losgehen (gefühlt wie ein Start im Frühjahr). Ab dem Rosskofel war es bis zum Gipfel recht harschig und teilweise auch abgeblasen. Der schönste Teil der Abfahrt war vom Rosskofel bis hinunter zur Waldgrenze. - Weitere warme Tage werden der Tour nicht guttun.

    Wir haben zum Fleckner den üblichen Aufstieg gewählt (siehe http://www.tourentipp.com/de/t…tour-Ratschings_1663.html), sind dabei allerdings nicht ganz bis zum Gipfel gekommen, da uns in dem Sattel zwischen Fleckner und Saxner stürmische Böen zum Umkehren veranlasst haben.

    Bei der Abfahrt sind wir bei passender Gelegenheit nach Osten in den Kessel oberhalb der Inneren Wumblsalm eingefahren und haben dort noch schönen Pulver gefunden. Insgesamt war die Tour schon gut eingefahren, aber sie hat überall ausreichend Schnee gehabt. In dieser Region ist Schneemangel derzeit kein Thema - auch wenn weiterer Neuschnee sehr schön wäre.

    Wir sind heute ab der Wurzhütte ohne Ski auf die Rotwand gestiegen (siehe z.B. http://www.tourentipp.com/de/touren/Rotwand-Bergtour_42.html). Zwischendurch sind wir noch in dem Rotwandhaus eingekehrt und haben dort wie gewohnt gut gegessen.

    Es waren natürlich viele Leute unterwegs und etliche von ihnen haben einen Schlitten hochgezogen. Der gesamte Aufstieg bis zum Gipfel war ohne Ski gut zu machen und man benötigte weder Grödel noch Gamaschen. Der Sommerweg ist gut ausgetreten und die Neuschneeauflage liegt bei ca 15 cm.

    Als Skitour ist die Rotwand im Augenblick m. E. nicht interessant, da man erst weiter oben eine gute Unterlage findet und der Gifelhang selbst teilweise abgeblasen ist oder nur eine geringe Pulverauflage auf festem Altschnee besitzt. Diese Einschätzung kann aber bei weiteren Schneefällen schnell ihre Gültigkeit verlieren - hoffen wir es!


    Ansonsten ein gutes neues Jahr für alle Bergkameraden und viele schöne Touren!

    Wir sind heute von Staffen auf dem üblichen Weg auf den Karkopf gestiegen (siehe http://www.tourentipp.com/de/t…huhtour-Koessen_1611.html). Auf dem kleinen Parkplatz in Staffen waren kurz nach 8 Uhr nur wenige Plätze belegt, aber vor uns waren schon einige Tourengeher unterwegs und damit war der Aufstieg gut gespurt.

    Es gab von Beginn weg bis zum Gipfel schönen Pulver (ca. 20 cm) auf einer guten Unterlage und wir hatten daher auch bei der Abfahrt keinerlei Stein- oder Wiesenkontakt. Mit uns unterwegs waren gut zwei Dutzend weitere Tourengeher, aber bei der Abfahrt konnte man vor allem im oberen Teil problemlos seine eigenen Spuren ziehen.

    Bei der Abfahrt war der Hang in den Kessel der Karalm wunderbar zu fahren, auch der steile Hang bei der Unteren Notheggeralm war sehr schön, allerdings aufgrund der Südausrichtung mit schon gut gesetztem und leicht feuchtem Pulver. Man sollte also an einen frühen Aufbruch denken, wenn man bei Neuschnee und schönem Wetter optimale Verhältnisse vorfinden will!

    Den Latschenkopf in der Jachenau kann man sowohl von Osten (http://www.tourentipp.com/de/t…rgtour-Jachenau_1754.html) als auch von Westen (http://www.alpenverein-muenche…DZRyzrTA/latschenkopf.pdf) besteigen - wir haben uns diesmal für die Westroute entschieden.

    Der Weg bis zur Peterer Alm ist problemlos zu finden, dann steigt man in südöstlicher Richtung den Rücken hoch und bleibt in der Nähe des rechten Waldrandes. Dann sollte man bald einen gut sichtbaren Steig finden, dem man bis zum Gipfelaufschwung folgen kann. Den Gipfel selbst überschreitet man am besten auf dem Weg, der im o.g. Tourentipp-Beitrag beschrieben ist und kommt so direkt zur Laichhansenalm hinunter. Den Weiterweg entnimmt man dann der obigen PDF-Datei.

    Die Tour ist landschaftlich sehr empfehlenswert und da sie weniger bekannt ist, trifft man auf nicht allzuviele Leute.


    Hinweise:

    - Auf der Tour gab es nur wenige vereiste Stellen, die meisten unterhalb der Gopperalm.

    - Im Gipfelbereich lagen gut 10cm Neuschnee und bei südseitiger Exposition war es oft noch aper.

    - Bei höherer Schneelage dürfte die z.B. Querung oberhalb der Erbhofer Alm schnell unangenehm werden.

    Wir sind am ersten Tag bis zu dem großen Parkplatz unterhalb der Lienzer Dolomitenhütte gefahren und dann in Ruhe zur Karlsbader Hütte aufgestiegen, die sehr malerisch im Zentrum des Laserzkessels liegt. Am nächsten Tag ging es dann zunächst hinauf zur Ödkarscharte und weiter über den Klettersteig zum Gipfel des Seekofels. Der Abstieg erfolgt wieder über den Klettersteig, wobei Begegnungen mit aufsteigenden Gruppen im A/B-Gelände ohne größere Schwierigkeiten durchführbar sind.



    Noch ein paar Hinweise:


    - Der Seekofel-Klettersteig hat noch einen gewissen alpinen Touch, da die leichten Abschnitte nicht versichert sind; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollte man daher mitbringen.

    - Beim Aufstieg sollte man den Eggerturm (KS-Schwierigkeit C) nach Möglichkeit mitnehmen, beim Abstieg umgeht man ihn.

    - Beim Aufstieg zur bzw. Abstieg von der Ödkarscharte am Beginn des Klettersteigs kann es durchaus zu Steinschlag kommen (wir haben es erlebt).

    - Eine ausführlichere Beschreibung des Klettersteigs ist zu finden unter http://www.bergsteigen.com/tou…eig/seekofel-klettersteig.

    - Der Parkplatz bei der Dolomitenhütte ist gebührenfrei, für die Auffahrt über die Mautstraße sind 8 € zu entrichten.

    - Die Karlsbaderhütte ist ein idealer Stützpunkt für Kletterer und Klettersteiggeher, da sich hier viele Routen in allen Schwierigkeitsgraden finden. Eine Übersicht vermittelt die Hüttenseite der Karlsbaderhütte.

    - Mit einem E-Bike kann man die Tour bequem in einem Tag durchführen.

    Der Ablauf unserer Durchquerung:


    Tag-1: Auffahrt mit der Kreuzeckbahn, einer Standseilbahn, und dann Weiterweg zur Salzkofelhütte mit Besteigung des Salzkofels (2499 m).


    Tag-2: Auf dem Heinrich-Hecht-Weg über die Annaruhe (2508 m) zur Feldnerhütte.


    Tag-3: Über das Hochkreuz (2709 m, der höchste Gipfel der Tour) zur Hugo-Gerbers-Hütte mit Besteigung des Roter Beil (2497 m).


    Tag-4: Über den Zietenkopf (2483 m), den Loneskopf (2245 m) und den Ederplan (2062 m) zum Anna-Schutzhaus.


    Tag-5: Abstieg nach Lainach über die Hatzalm und Rückfahrt mit dem Taxi nach Kolbnitz.


    Einige Hinweise:

    - Die Kreuzeckbahn fährt vom 7.6.2021 bis zum 19.9.2021 und hat am Freitag Ruhetag!

    - Die Hütten sind recht klein (ca. 20-30 Übernachtungsplätze) und man sollte daher auf jeden Fall vorher reservieren; alle Wirtsleute waren sehr freundlich.

    - Die Kreuzeckgruppe wird eher selten besucht und die Hütten sind auch noch recht ursprünglich. Dies macht den Charme dieser Tour aus.

    - Für die Tour braucht man Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und auch Ausdauer. Am Tag-2, Tag-3 und Tag-4 liegen die Gehzeiten bei 6-7h. Tag-3 stellt auch die höchsten Anforderungen: sie liegen nach meiner Einschätzung bei T4.

    - In der Alpinwelt Heft 4/2020 findet sich unter dem Titel "In fünf Tagen durch die Kreuzeckgruppe" auch ein Tourentipp zu dieser Durchquerung (siehe http://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/alpinwelt/archiv).

    Wir sind zunächst mit der Seilbahn von Alt Sankt Johann zur Bergstation Sellamatt hinaufgefahren. Von dort geht es zuerst fast eben bis Zinggen, wo sich auch die Talstation eines Skilifts befindet; dann weiter zur Alp Langlitten und zur Weggabelung Zuestoll-Schibenstoll. Hier hält man sich rechts und erreicht über eine steile Stufe (der technisch schwierigste Teil des Anstiegs) das sog. Rüggli, einen ca. 40° steilen Grasrücken. Über diesen in Serpentinen hinauf und über das sog. Grätli zum ebenfalls steilen Schlusshang; über eine versicherte Rinne kommt man dann auf das schmale Gipfelplateau.


    Hinweise:

    - Der Zuestoll ist der anspruchsvollste Wandergipfel der sieben Churfirsten, das SAC-Tourenportal bewertet ihn mit T4- (http://www.sac-cas.ch/de/huett…rn/von-der-sellamatt-2365); der Frümsel ist zwar noch etwas steiler, aber technisch einfacher (siehe http://www.tourentipp.com/de/t…tour-Churfirsten_537.html).

    - Die Route ist durchgehend markiert und ab der Bergstation Sellamatt ausgeschildert; am etwas ausgesetzten Grätli und am Gipfelaufbau befinden sich Drahtseile.

    - Schwindelfeiheit und Trittsicherheit werden vorausgesetzt; bei Nässe ist der steile Grasanstieg nicht zu empfehlen.

    - Beim Abstieg kann man direkt vor dem Grätli über Schotterfelder westlich des Rüggli absteigen (unmarkiert, Steigspuren); nach Auskunft einer Bergkameradin ist dies etwas angenehmer als der Abstieg über das Rüggli - allerdings verpasst man dann das nette Grätli beim Abstieg :-)

    - Sehr imposantest ist - wie auf allen Churfirsten - der Tiefblick zum Walensee.

    - Gegenüber der Talstation der Bergbahn Sellamatt gibt es einen einfachen und empfehlenswerten Campingplatz.

    Wir haben heute eine Rundtour vom Sylvensteinspeicher nach Vorderriss über den einsamen und landschaftlich attraktiven Staffelgraben gemacht.


    Gestartet sind wir bei dem Parkplatz an der Geschiebesperre (4€ bzw. 5€ ). Man quert dann die Isar über den Damm der Geschiebesperre und folgt dem Wanderweg in Richtung Jachenau (nicht markiert, rot eingezeichnet in der BY12-AV-Karte); an manchen Abzweigungen muss man die Karte zu Hilfe nehmen, da es keine Hinweisschilder gibt. Alternativ kann man angeblich auch über den "Alten Kreidebruch" (BY12-AV-Karte) gehen.


    Wenn man schließlich beim Schneckenlahnergraben die Forststraße erreicht hat, die in die Jachenau weiterführt, dann wendet man sich auf dieser nach links und ab jetzt ist der weitere Wegverlauf ohne Schwierigkeiten zu finden und man kommt immer

    tiefer in den Staffelgraben hinein.


    Am Ende des Staffelgrabens geht es weiter zur Lainer Alm und zur Luitpolder Alm und dann kommt man zum aussichtsreichen

    Risssattel. Von dort führt der Weg in vielen Kehren steil hinunter nach Vorderriss, wobei man immer wieder schöne Tiefblicke ins Risstal hat.


    Bemerkungen:

    - Der Steig durch den Staffelgraben ist mit neuen roten Markierungspunkten versehen worden. Der Steig erfordert stellenweise Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

    - Die landschaftlichen Höhepunkte der Tour sind der schmale Steig durch den Staffelgraben sowie der Abstieg vom Risssattel.

    - Es ist empfehlenswert, in Vorderriss ein Rad zu deponieren, da man dann die verbleibenden 5 km bis zur Geschiebesperre bequem zurücklegen kann.

    - Man kann die Tour durch einen Ausflug zur Staffelalm und zum Staffel weiter ausdehen; wir haben es nicht gemacht, da es bei der Lainer Alm schon erste Regenschauer gab.

    Endlich wieder einmal in Italien! Wir waren ein paar Tage in Riva del Garda und haben dabei auch (wieder einmal) die Cima Capi über den Fausto-Susatti-Klettersteig gemacht (siehe http://www.tourentipp.com/de/t…tti-Klettersteig_507.html). Als Abstieg vom Bivacco Arcioni haben wir die lohnendere Via Ferrata Laste (A) statt des üblichen Wanderwegs gewählt.

    Die Klettersteige sind alle in bestem Zustand und die Tour ist auch landschaftlich sehr lohnend. Es waren etliche Leute unterwegs und man sollte auch deswegen einen Helm mitnehmen.


    Außerdem sind wir mit dem MTB die Monte-Baldo-Panoramatour gefahren, bei der man die Seilbahn von Malcesine als Aufstiegshilfe benutzt (siehe http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.57328.html und http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.68697.html). Hierzu noch folgende Details:

    - Der Monte Baldo ist bis hinauf zur Bergstation schneefrei und man kann die Tour problemlos fahren.

    - Wenn man die erste Bergfahrt, bei der auch Räder mitgenommen werden, haben will, dann sollte man die Tickets sicherheitshalber im Voraus online buchen.

    Gipfel und Höhe: Plankensteinsattel (1692m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 24.3.2021


    Ausgangspunkt: Parkplatz Hufnagelstube


    Tourenverhältnisse: sehr gut: gesetzter und aufgrund der Wärme weicher Pulver, der schön zu fahren war


    Gefahreneinschätzung: heute noch gering, wegen der steigenden Temperaturen sollte man in den nächsten Tagen besser an einen frühen Aufbruch denken; dies haben auch die Osthänge über der Sieblialm gezeigt, wo es einige Selbstauslösungen von größeren Lawinen gab


    Exposition der Route: alle


    Prognose: einige Tage dürfte die Tour noch ganz gut gehen, aber die Sonne wird dem Schnee mächtig zusetzen


    Sonstiges: Wir haben die Runde im Gegenuhrzeigersinn gemacht (also Aufstieg zum Plankenstein via Röthensteinalm); ich halte diese Richtung für attraktiver, da man bei der Abfahrt einen kleineren Forststraßenanteil hat. Das Steilstück über dem Riederecksee war sehr gut eingefahren und problemlos zu bewältigen. Einige Leute sind auch auf den Röthenstein gegangen und über dessen SW-Rinne abgefahren.

    Es waren wieder recht viele Tourengeher unterwegs - der Parkplatz war um 8:30 Uhr vollständig belegt -, aber sie haben sich in dem Gelände sehr gut verteilt.

    Und last but not least: Viele Grüße auf diesem Weg an Moni und Stefan!


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Lacherspitze (1724 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 20.3.2021


    Ausgangspunkt: Osterhofen - Parkplatz an der Talstation der Wendelsteinbahn (3 € für 12 h)


    Tourenverhältnisse: leichtes Schneetreiben, aber herrlicher Pulver


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route: S


    Prognose: Solange es weiter schneit bleibt die Tour sehr lohnend; ratsam ist allerdings ein früher Aufbruch, wenn man viel Pulver 'lecken' will


    Sonstiges: Wir sind heute von Osterhofen über die nicht in Betrieb befindliche Wendelstein-Skiabfahrt zur Lacherspitze aufgestiegen. Wir hatten durchgehend leichten Schneefall und im Gipfelbereich auch kalten Wind. Dafür war dann die Abfahrt speziell bis zu den Wendelsteiner Almen ein Traum in Pulver (ca. 30 cm im oberen Bereich). Die restliche Piste ist ebenfalls sehr schön und ohne Steinkontakt zu befahren (durch die häufigen Befahrungen gibt es eine solide Unterlage).

    Es waren erstaunlich viele Leute unterwegs: als wir zurück gekommen sind (kurz nach Mittag), war der gesamte Parkplatz belegt. Wir selbst wollten ursprünglich ins Spitzinggebiet hinauffahren, aber die Spitzingstraße war im oberen Teil blockiert und die Lacherspitze war dann eine lohnende Alternative.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Brauneck (1555 m)

    Gebirge: Bayerische Voralpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 19.3.2021

    Ausgangspunkt: Parkplatz Draxlhang in Wegscheid (5€ pro Tag)

    Tourenverhältnisse: sehr gut

    Gefahreneinschätzung: gering

    Exposition der Route: hauptsächlich O

    Prognose: sicher noch ein paar Tage sehr lohnend

    Sonstiges: Ich bin über die gut frequentierte Route, die immer neben der Piste und vorbei an der Bergstation des Florilifts verläuft, aufgestiegen. Vom Parkplatz bis zum Gipfel liegt durchgehend Schnee und die Landschaft ist noch einmal sehr winterlich. Bei der Abfahrt war der Hang unterhalb des Brauneck-Gipfelhauses sehr schön zu fahren und auch auf der Piste ist überall ausreichend Schnee; die Piste war allerdings stellenweise zu einer mächtigen Buckelpiste eingefahren.

    Unterwegs waren natürlich viele Tourengeher (der Parkplatz gut halb voll), aber sie haben sich in dem Gelände gut verteilt.

    Gipfel und Höhe: Hirschberg (1668 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 12.2.2021


    Ausgangspunkt: Parkplatz direkt bei den Hirschbergliften (4 €)


    Tourenverhältnisse: gut, vom Parkplatz weg ausreichend Schnee; die Altschneedecke ist allerdings nicht besonders mächtig und durch die häufigen Befahrungen kommt schon der eine oder andere Stein heraus (bei umsichtiger Fahrweise gut zu vermeiden)


    Gefahreneinschätzung: gering, keine Schneebrettgefahr, kompakter und durchgefrorener Altschnee


    Exposition der Route: meist O


    Prognose: Der Hirschberg verträgt noch etliche Tourengeher, aber eine gute Ladung Neuschnee wäre sehr wünschenswert


    Sonstiges: Wir sind gegen 10 Uhr aufgebrochen und konnten dann auch die steileren Abschnitte problemlos ohne Harscheisen gehen. Es waren sehr viele Leute unterwegs (der Parkplatz war fast voll) und die Abfahrt war erwartungsgemäß weitgehend zur Buckelpiste eingefahren. Die Abfahrt ist teilweise eisig und man sollte schon ein wenig sicher auf den Skiern stehen.


    Am Gipfel (Westgipfel) war es windstill und damit nicht einmal besonders kalt und wegen der klaren Luft hatten wir sehr schöne Fernsicht.


    Noch etwas: Das Stüberl am Parkplatz ist geöffnet und bietet Essen und Getränke zum Mitnehmen.



    Bilder / GPS-Track: