Beiträge von sasquatch

    Dank der positiven Nachrichten hier im Blog sind wir doch zu unserer Skidurchquerung aufgebrochen. Aufstieg über Lochgraben zum Tanzeck. Im Aufstieg viel Gras, vor allem südseitig. Die Abfahrt durch die linke Rinne hinunter zur Krottentaleralm ging tatsächlich recht gut, oben Pulver unten Firn. Wenig bis keine Unterlagen, sodass "schleichen" angesagt war. Wiederaufstieg zum Taubenstein Sattel. Der rein schattseitige Hang hatte noch besten, wenig verspurten Pulverschnee!

    Die Abfahrt am Maxlrainerhang geht oben fast nicht mehr, aber ab der Hütte wird es deutlich besser. Durch eine Schneiße zur unteren Wallburgalm abgefahren, im Schatten weiterhin Pulver. Aufstieg zur Oberen Wallburgalm und weiter zum Rotwandhaus. Dort passend zum Sonnenuntergang eingetroffen.

    Am Sonntag zuerst den Hüttenhang mitgenommen, auch hier noch Pulver. Wiederanstieg zur Hütte. Die Abfahrt zur Kümpflscharte war dann leider bockhart und mühsam. Eine weitere Abfahrt zur Kümpflalm musste wegen Schneemangel ausfallen. Daher Anstieg zur Auerspitz. Einsamer Gipfel mit perfekter Fernsicht. Dann gab es eine super Pulverabfahrt hinunter zur Soinalm. Auch die Fahrstraße war noch gut fahrbar, nur der süseitige Abschnitt am Silberghaus war aper. Unten im Tal ging es dann über die Langlaufloipe zurück nach Bayrischzell zum Zug.

    Heute auch noch die Runde gewagt. Leider war es heute zeimlich bewölkt und nicht so sonnig wie gestern am Sonntag. Aufstieg über die Röthensteinalm. Die Tragepassage hat sich nicht verändert und der Schnee beginnt immer noch hinter der Diensthütte. Aufgrund der fehlenden Erwärmung das Grubereck ausgelassen und gleich zum Plankensteinsattel. Ab und zu kam die Sonne durch und nach einigem warten wurde der Schnee auch weich. Gute Schneeverhältnisse in der Abfahrt. Störend waren nur die vielen Fußstampfer der Wanderer, die anscheinend am Wochenende das Massiv überrannt haben müssen. Kurzer Aufstieg zum Riedereck und über die Sieblialm zurück. Im Waldstück der Siebliabfahrt muß man sich etwas durchmogeln und auch kurz mal tragen. Auch hier wieder unmengen von tiefen Löchern, aber man findet auf der Tour noch glatte Firnstellen. Die Hänge bei der Alm gehen noch, werden aber vermutlich im Laufe der Woche ausapern. Abschwingen an der Diensthütte ist noch möglich.


    Der Kunstschnee wurde verteilt, die Piste also "hergerichtet". Durch den Kunstschnee und die Tourenabfahrer war sie hart und glatt, der aufliegende typische Kunstschnee hat nicht viel Zusammenhalt (keine Kristalle, sondern eher Eiskugeln/kubische Kristalle).
    Die Frage ist nun: Wenn jetzt dort jede Menge Neuschnee draufschneit der in sich gebunden ist (Kristalle / Wind), kann ein Schneebrett auf der Kunstschneepiste ausgelöst werden und abgehen? ist der Kunstschnee eine potenzielle Schwachschicht?


    Hallo Thomas,

    Hallo Thomas,


    meiner Meinung nach bildet eine "Eingelagerte Kunstschneeschicht" sehr wohl eine potentielle Schwachschicht im Schneedeckenaufbau. Man könnte das untersuchen, indem man einen Rutschblock ausgräbt und untersucht, ob er an der Kunstschneeschicht bricht.
    Allerdings werden die Skipisten wohl so schnell wieder "pistenartig" eingefahren, dass es eher schwierig wird, das zu untersuchen.

    Gipfel und Höhe: Wolfkopf 1526m

    Gebirge: Ammergauer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 16.01.2021

    Ausgangspunkt: Trauchgauer Almstube

    Tourenverhältnisse: Route wie unter https://www.tourentipp.com/de/…olfkopf-Skitour_1519.html beschrieben. Am Parkplatz Winterwonderland mit ca. 40cm Pulver bei -10° Celsius. Aufstieg problemlos über die Wiesen und dann über die Forststrasse durch den Wald bis zum Sattel. Der Gipfelrücken wächst leider immer mehr zu, man kommt aber schon noch durch. Am Gipfel traumhafter Blick auf das Ostallgäu und in den Pfaffenwinkel. Abfahrt geht ganz gut, auch wenn es stellenweise etwas eng ist. Für Abkürzungen der Forststrasse muss sich der Schnee erst noch setzten und dann brauchts ein bisschen Neuschnee. Die finalen Wiesen schauen traumhaft aus, aber für die Neigung hat es etwas zu viel Schnee :-). Schöne Tour ohne Andrang. Die Leute wo unterwegs waren hielten schön Abstand.

    Gefahreneinschätzung: auf der Route gering

    Exposition der Route: Nord, Nordwest

    Prognose: Mit mehr Schnee noch besser.


    Sonstiges: Es muss nicht immer Spitzing sein :-)


    Gipfel und Höhe: Kolbensattel


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 19.12.2020


    Ausgangspunkt: Parkplatz Kolbensattel


    Tourenverhältnisse: Es herrschten eisige Verhältnisse vor. Die Kunstschneehügel lassen sich aber gut um- oder übergehen. Der Andrang heute hielt sich in Grenzen und für die momentanen Verhältnisse ganz akzeptabel. Auf der Abfahrt rattert es schon sehr.


    Gefahreneinschätzung: Wenn man stürzt, wird es hart und schmerzhaft.


    Exposition der Route: Ost


    Sonstiges: Es hat wirklich nur auf der Piste ausreichend Schnee um sich mit den Tourenlatten fortzubewegen. Daneben macht es keinen Sinn.


    pfel und Höhe: Schwalbenwand, Filzmooshörndl, Kreuzeck


    Gebirge:Dientner Berge und Radstädter Tauern


    Art der Tour:Skitour


    Datum der Tour:6. bis 8.3.2020


    Ausgangspunkt: Maria Alm/Unterberg, Großarl


    Tourenverhältnisse:


    Am Freitag von Maria Alm auf die Schwalbenwand. Vom Ausgangspunkt in Unterberg über schöne Wiesen und Lichtungen. Unten hat es noch ausreichend Schnee, aber mit zunehmender Wärme wird die Schneedecke dünner. Ab einer Höhe von 1200m hat es dann eine ausreichend dicke Schneedecke.Oben noch Pulver und je tiefer man kommt um so frühlingshafter wird der Schnee.


    Am Samstag vom Parkplatz Grundlehen im Ellmautal/Großarl bei ausreichender Schneelage zur Filzmoosalm und weiter zum Filzmooshörndl. Auch hier wieder ab 1200m eine gute Schneedecke. Abfahrt und Wiederaufstieg zum Loosbühel. Dann finale Pulverabfahrt zum Ausgangspunkt.


    Am Sonntag von Karteis auf das Kreuzeck. Heute endlich Sonne. Vorher war es eher stürmich mit Schneefall. Auch hier problemloser Start und wie in der ganzen Region ab 1200m eine hoche, ausreichende Schneedecke.


    Gefahreneinschätzung: auf unseren Routen eher mäsig. Es hat aber am Freitag und Samstag einiges verfrachtet. Bei guter sicht kein Problem


    Exposition der Route:Nord


    Sonstiges:Um momentan im Großarltal Touren zu gehen braucht es eine Nordseite. Von den südseitigen Touren ist abzuraten. Ansonsten gilt, man muß irgendwie auf 1200m kommen. Dann hat man traumhafte Touren. Genrell hatten wir super Schnee.

    Gipfel und Höhe:Schlagkopf


    Gebirge:Rofan


    Art der Tour:Skitour


    Datum der Tour:27.2.2020


    Ausgangspunkt:P Rofanlift Steinberg



    Tourenverhältnisse:Über die gute Piste und dann den üblichen Waldweg zum Marterl beim Gfaßkopf. Der Waldweg ist relativ gut zu begehen, hat aber auch seine ausgeaperten Stellen. Vom Marterl dem Sommerweg folgend in Richtung Kotalm. Die südseitigen Passagen haben schon wenig Schnee und die aperen Stellen sind mit max 5cm Schnee überdeckt. Wir waren heute alleine, daher ging es in der Abfahrt auch gut. Vor der Jagdhütte sind wir nicht über die Kotalm und die Schneise aufgestiegen, sondern links ab und über den Rücken zum Schlagkopf. Ab hier deutlich mehr Schnee, doch leider nicht genügend um die Latschen ausreichend zu bedecken. Daher war es oft ein Slalom um die Latschen. Am Schlagkopf haben wir dann aufgrund einer drohenden Schneefront und Zeitmangel umgedreht. Der Weiterweg wäre aber auch wieder zum Slalom geworden. Abfahrt direkt zur Kotalm bei ca. 20cm Neuschnee recht ordentlich, dann mit den unvermeidlichen Gegenanstiegen zur Skipiste und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Aufstieg über die Skiroute zur Kotalm wäre heute die bessere Option gewesen.



    Gefahreneinschätzung:mäsig. Es hat aber über der Waldgrenze starke Verblasungen.



    Exposition der Route:Ost


    Prognose: Wenn es Neuschnee gibt wird es besser. Bei Erwärmung werden die aperen Stellen deutlich mehr



    Sonstiges:Wir waren in Achenkirch in den Faschingsferien und haben auch noch den Gröbnerhals bestiegen. Forststrasse ganz gut, Ombrometerhang auch noch gut, ab der Gröbenalm sind schon viele apere Stellen, die jetzt etwas überdeckt sein dürften. Waldschneise in der Abfahrt gut. Wir hatten am Montag warme Temperaturen so das die Querung des Baches nicht ganz einfach war.



    Dienstag Hochplatte von Norden. Hier viele apere Stellen auf der Forststrasse. Im Hohlweg muß man ca. 10 Minuten tragen, dann geht es wieder. Falkenmooswiese gut fahrbar aber auch mit aperen Stellen. Ab Alm gute Schneedecke. Abfahrt über die Forstrasse aussenrum. Auch hier muß man viel abschnallen. Aber, man kann vom P mit den Skiern losstarten:-)



    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe:Aiplspitze



    Gebirge:Mangfallgebirge



    Art der Tour:Skitour



    Datum der Tour:15.2.2020



    Ausgangspunkt:Taubensteinparkplatz



    Tourenverhältnisse:Vom Parkplatz problemlos zur Schönfeldhütte und weiter zum Tanzeck. Hier hat der Wind gut gearbeitet und viel verblasen.
    Es hatte aber auch dort noch Mulden zum Abfahren. Vom Tanzeck Abfahrt zur Krottenthaler Alm. Die Einfahrt ist etwas ruppig, wird dann aber
    besser. Man darf aber nicht auf den eisigen Altschnee kommen. Dazwischen war es gut zum Fahren. Nun Wiederaufstieg zum Sattel zwischen
    Aiplspitze und Kleinmiesing. Für den Weiterweg über den Grat fehlt der Schnee und man geht nur zwischen Latschen. Abfahrt ganz passabel zur
    Krottenthaler Alm und weiter zur Taubensteinbergstation. Abfahrt über den Lochgraben. Mit gutem Auge findet man momentan auch noch
    unverspurten Pulver.



    Gefahreneinschätzung:heute gering



    Exposition der Route:alle



    Prognose:es braucht Schnee


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Schwaiberger Horn 1990


    Gebirge: Kitzbühler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour:8.2.2020


    Ausgangspunkt:Wildschönau Parkplatz Start Straße zur Koberalm


    Tourenverhältnisse: Die Straße zur Koberalm ist geräumt. Daher nach den ersten Häusern über die Wiesen direkt zum Waldrand. Durch eine kleine Waldschneise Richtung Koberalm. Im Aufstieg okay, in der Abfahrt definitv nicht gut für den Wald. Ab der Koberalm wird die Schneelage besser. Trotzdem sehen überall Stein und Büsche raus. Im Gipfelbereich abgebasen. Im Schatten / Nordseitig noch guter Pulver, in der Sonne Bruchharsch. Ab der Koberalm entlang der Forststraße abgefahren und zuletzt über die Wiesen dirket zur Straße. Es kommt aber schon überall Gras und Steine raus. Ein Haselstrauch blüht auch schon.

    Fühlt sich an wie im Frühjahr!


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route: West


    Prognose: braucht Schnee


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe:Tanzeck


    Gebirge: Mangfallgebirge

    Art der Tour:Skitour


    Datum der Tour:18.1.20


    Ausgangspunkt:PP Taubensteinbahn

    Tourenverhältnisse: In der Früh gut über den unteren Lochgraben und weiter über Schönfeldalm zum Tanzeck. Schöner Schneefall und ab und zu etwas stürmisch. Aber Achtung, die Felsen sind nur leicht überdeckt. Abfahrt zur Krottentaler Alm bei bestem Pulver (15cm) auf harter Unterlage. Wieder zurück zur Taubensteinbahn. Abfahrt über den Maxlrainerhang bei guten Bedingungen und zurück über Polizeiheim zum Lochgraben. Die Abfahrt im unteren Lochgraben ist etwas bucklig, aber gut fahrbar.

    Sonstiges: Der Schnee (ca. 15cm) hat gut getan, es braucht aber definitiv noch mehr. Für Spitzingverhältnisse relativ wenige Leute auf unserer Runde.


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    Gipfel und Höhe: Tanzeck


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour:15.12.2019


    Ausgangspunkt: Taubensteinbahn


    Tourenverhältnisse: Wie Bernhard Admin es beschreibt, ist der Lochgraben halbwegs gehbar. Wir waren am Tanzeck und sind dann eine Rinne zur Krottentaler Alm abgefahren. Die übliche Hauptabfahrt dorthin geht nicht. Weiter unten geht es ganz gut. Der Schnee wechselt oft zwischen windgepresst und weich. Weiter dann zur Taubensteinbahn Bergstation. Die Abfahrt über den oberen Lochgraben ging erstaunlich gut. Im unteren Lochgraben muß man sich runter mogeln.


    Gefahreneinschätzung: die Gefahr durch Felsen bei Stürzen ist größer als die Lawinengefahr


    Exposition der Route:


    Prognose:je es braucht Schnee


    Sonstiges: Ein Steinski wäre gut, denn Steinkontakt lässt sich nicht vermeiden.






    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Schinderkar , circa 1630m


    Gebirge:Mangfallgebirge


    Art der Tour:Skitour


    Datum der Tour: 19.5.2019


    Ausgangspunkt: Straße in der Valepp


    Tourenverhältnisse: Start um 7 Uhr bei +3°C und klarem Himmel. Skitragen bis 1130m, dort beginnt die (fast) geschlossene Schneedecke.
    Trotz recht klarer Nacht war es nicht durchgefroren und recht weich. Aufstieg in die Scharte daher aber gut möglich. Das Schindertor ist noch verschneit. Man kann sogar noch mit Ski bis in die Scharte (wird aber schon recht eng und mühsam). Die meisten sind zu Fuß rauf. Da der Schnee aber nicht so toll war, bin ich bei circa 1630m an einer Engstelle im Kar umgedreht.
    Abfahrt war gut machbar, aber schon recht weich. Im unteren Teil des Kars lief es aber noch recht gut.


    Gefahreneinschätzung: Die Felsen scheinen entladen zu sein. Ansonsten schwer einschätzbar da offensichtlich noch viel (neuer) Pappschnee liegt


    Exposition der Route: Nord


    Prognose: es soll viel regnen, aber im Kar liegt auch noch sehr viel Schnee...


    Sonstiges: heute nur circa 10 Leute unterwegs


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Piz Arpiglia, Pizzet, Diavolezza, Crasta Mora


    Gebirge:Albula Alpen


    Art der Tour:Skitour


    Datum der Tour:19.4. -22.4.


    Ausgangspunkt:Zuoz


    Tourenverhältnisse:
    Karfreitag:
    leichter Niederschlag über Nacht und Bewölkung. Daher zum Piz Arpiglia aufgebrochen. Schnee im unteren Teil weich. Ab dem flachen Rücken windgepresster Pulver und Bruchharsch. Im Laufe des Aufstiegs kommt die Sonne raus. Einige gehen daher noch den Piz Uter und fahren über die NW Flanke ab. Wir fahren Richtung Piz Murtiröl ab. Leider ist nur der oberste Nordhang noch pulvrig, dann folgt Bruchharsch. Zurück auf der Hauptroute ist der Schnee zwar weich und zerpflügt, aber noch recht gut fahrbar. Nur die letzte Wiese ist schon Sumpf.
    Samstag:
    Nach klarer Nacht ist der Schnee gut durchgefroren. Wir starten direkt hinter dem Haus durch das Skigebiet von Zuoz (kein Betrieb mehr) Richtung Pizzet. Der Aufstieg auf der Piste geht sehr gut, ist aber von der ersten Minute an in der Sonne. Oberhalb der Bergstation kommt zum Glück ein leichter Wind auf. Der Gipfelhang ist um halb 11 Uhr schon recht weich. Die Abfahrt erfolgt daher erst Richtung Nord und in das Tal zwischen Pizzet und Belvair. Dann geht es auf dem Südrücken das Pizzet direkt ins Tal. Ab der Hälfte fahren wir auf der Piste ab. Dort ist der Firn optimal und das bis in den Ort hinein. Optisch nicht ganz so ansprechend, aber dafür 1200 Hm perfekte Abfahrt.
    Sonntag:
    Skitourenpause und Pisteln an der Diavolezza mit Gletscherabfahrt. Die Gletscherabfahrt ist auch mittags noch eine sehr harte Buckelpiste. Erst im unteren Teil des Morteratschgletschers ist der aufgefirnt. Der Schnee reicht noch bis zum Bahnhof. Heute war dafür die Optik perfekt :)
    Montag:
    wieder eine klare Nacht und gute Verhältnisse. Start in La Punt in der Kehre kurz hinter dem Bahnhof. Hier liegt noch Schnee. Aufstieg im Bachtal Richtung Albulapass bis zur Alpe Proliebas. Dann über weite Hänge zum Gipfel. Die Sonne ist hinter einem dünnen Wolkenschleier, aber die Osthänge beginnen trotzdem aufzufirnen. Am Gipfel bläst ein kalter Föhnwind. Über Palü und Bernina steht die Föhnmauer. Abfahrt über eine tolle Ostrinne und dann durch lichten Lärchenwald mit super Firn. Der Schnee bleibt bis ins Tal gut fahrbar.


    Gefahreneinschätzung: Vormittags gering


    Exposition der Route: alle


    Prognose: aufreichend Schnee, Nordseitig noch bis ins Tal


    Sonstiges:Piz UterAbfahrt vom Piz ArpigliaPizzetAbfahrt PizzetCrasta MoraAbfahrt Crasta Mora


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Munt Buffalora 2630m


    Gebirge: Val Müstair, Ofenpass


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 9.3.2019


    Ausgangspunkt:Buffalora an der Ofenpassstraße


    Tourenverhältnisse: Plusgrade beim Start auf 1970m; Parkplatz geräumt und eine breite Aufstiegsspur zur Alp Buffalora und weiter in den lichten Arvenwald. Sonnig mit wenigen Wolken im Aufstieg. Stumpfer Schnee in den ostseitigen Hängen. Ab den breiten Rücken zum Gipfel starker Südwind. Der Gipfelhang war schon stark verspurt, aber dann konnte man in den nordseitigen Hängen noch schönen Pulverschnee finden. Dort gab es auch noch genügend Platz für eigene Spuren. Ab der Waldgrenze schwerere Schnee, aber noch gut fahrbar.


    Gefahreneinschätzung:auf dieser Route gering


    Exposition der Route: OST und NORD


    Prognose: Nordseitig noch ausreichend Schnee, Südseitig bis 1900m bereits aper


    Sonstiges:Am Donnerstag gab es circa 20 cm Neuschnee oberhalb von 1600m


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Sonnenkogel und Sattele


    Gebirge: Lechtaler Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 16. / 17.2.


    Ausgangspunkt: Boden


    Tourenverhältnisse: Am Samstag Kinderskitour nach Pfafflar. Im Schatten ab Startpunkt noch pulvrig. Einige Erwachsene sind dann weiter auf der Hantenjochstrasse Richtung Scharnitzkar. Kurz hinter Pflafflar hat ein große Gleitschneelawine die Strasse komplett verschüttet. Aufstieg durch den Latschengürtel geht dank hoher Schneelage sehr gut. Oberhalb des Sonnenkogels locken noch viele schöne Kare, sodass wir noch mal bis knapp 2300 angestiegen. Perfekter Pulver in der Abfahrt bis Pfafflar. ab dort teils schon Bruchharsch oder Sulz.
    Am Sonntag Aufstieg Richtung Sattele. Die Kids sind bis zur Waldgrenze. Kurz danach versperrt auch hier eine große Lawine das komplette Tal.
    Der Pulverschnee war heute schon etwas schwerer. Die große Lawine lässt sich der Abfahrt ganz rechts ( hoch bleiben!) umfahren.
    Im Wald Wechsel zwischen Pulver und Sulz ( mittags noch gut fahrbar)


    Gefahreneinschätzung: Die Südseitigen Hänge sind noch nicht komplett entladen, auch heute noch einige kleiner Abgänge beobachtet


    Exposition der Route: SA: Nord; So: Ost
    Prognose: Der Pulver wird nicht besser


    Sonstiges: Es gibt einen neuen Tourenparkplatz für das Angerle Tal: In Boden über die Brücke und circa 500m taleinwärts ist eine Wiese geräumt.
    7 Jungs und Mädels zwischen 6 und 9 Jahre haben ihre ersten richtigen Skitouren mit großer Begeisterung gemacht.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Vorgipfel Mislkopf circa 2550


    Gebirge: Brennerberge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 20.1.2019


    Ausgangspunkt: Kerschbaumsiedlung, Naviser Tal


    Tourenverhältnisse: Nachdem es gestern am Pfroner Kreuzjöchl so schön war, heute auf den Nachbargipfel.
    Start am Parkplatz ganz oben in der Kerschbaumsiedelung. Über die Forststraße und einige Abkürzungen zu den Almen und der Mislalm.
    Die Hänge darüber waren alle mit Gleitschneemäulern durchsetzt. Ein größeres war auch abgegangen. Eines war auch im flachsten Teil des Hanges, mitten im geplanten Aufstiegsweg.
    Daher weit nach links ausgeholt und über kupiertes Gelände von hinten zum Misljoch und zum Gipfel.Oben stark abgeblasen.
    Abfahrt dann über das Joch und rechts (in Aufstiegsrichtung) herum zu den Almen. Schnee großteils noch pulvrig, dazwischen windgepresst und weiter unten harschig. Über eine Waldschneise bis zum Auto.





    Gefahreneinschätzung: Gleitschneemäuler selbst in 30Grad Gelände, sollten gemieden werden.


    Exposition der Route: Süd und West


    Prognose: mehr Bruchharsch


    Sonstiges: Naviser Tal ist lohnend


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Pfroner Kreuzjöchl 2640m


    Gebirge: Brennerberge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 19.1.2019


    Ausgangspunkt: Navis


    Tourenverhältnisse: Auch das Naviser Tal ist tief verschneit.
    Start ab Parkplatz Grünhöfe auf der präparierten Rodlbahn. Dann entlang des Sommerwegs steil durch den Wald. Ab der Früh weg sonnig und windstill.
    Der Aufstieg war gut gespurt und es waren viele Leute unterwegs.
    Aufstieg zum Gipfel problemlos und oben top Aussicht.
    Abfahrt in top Pulverschnee über Hänge der Grünbergalm zur Rodlbahn


    Gefahreneinschätzung: Viele Gleitschneemäuler, teilweise schon entladen. Eine Lawine ging über die Abfahrtsspur


    Exposition der Route: Süd Ost


    Prognose: bleibt, ist aber schon recht zerspurt


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Schilcheck 2040m


    Gebirge: Radstädter Tauern


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 18.2.18


    Ausgangspunkt: Flachauwinkel, Bushaltestelle Marbachalm


    Tourenverhältnisse: Heute einmal durch den Tunnel und auch wieder bessere Sicht. Über Nacht etwas Neuschnee, oben ca. 20cm. Zuerst flach, dann über Forstwege zur Ranstlalm. Ab hier freies Gelände mit lichtem Lärchenwald, der fast bis zum Gipfel geht. Abfahrt bei akzeptabler Sicht durch den Lärchenwald. Schnee oben lange top. Ab 1500 m feuchter und zum Teil harschig.


    Gefahreneinschätzung: mäßig, ab 1900 schon vermehrt Triebschnee


    Exposition der Route: Nordost, Ost


    Prognose: Auch hier viel Schnee und mit jedem Neuschnee besser


    Sonstiges: Eine schöne Tour, wo das Fahren im Lärchenwald so richtig Spaß gemacht hat.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Aignerhöhe 2100m


    Gebirge: Radstädter Tauern


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 17.2.2018


    Ausgangspunkt: Wald


    Tourenverhältnisse: Heute leider schlechte Sicht. Start am Parkplatz in Wald direkt am Südportal des Tauerntunnels. Über die Forstrasse zur Muhreralm, danach über lichten Wald zum eigentlich schönen Gipfelhang. Auf 2000m wegen Nullsicht umgekehrt. Obern wäre der Schnee noch gut gewesen. Je tiefer umso bruchharschiger wurde es, da es in der Nacht gefroren hatte. Da waren die alten Spuren sehr unangenehm zum Fahren.


    Gefahreneinschätzung: mäßig


    Exposition der Route: Süd, Nord


    Prognose: Im Großkessel hat es extrem viel Schnee, so das die Touren noch lange gehen werden. Auch die restlichen Touren bei Zederhaus haben gute Bedingungen.


    Sonstiges: Wir haben im Kirchenwirt gewohnt. Essen gut und ausreichend. Der Wirt ist freundlich und macht jeden Abend eine Tourenberatung. Einziges Manko, in der Wirtschaft wird geraucht, was uns schon gestört hat. Anscheinend ist es im Salzburger Land mehr verbreitet als wie in Vorarlberg oder Tirol.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Korein 1850m


    Gebirge: Tennengebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 16.2.2018


    Ausgangspunkt: Sankt Martin am Tennengebirge


    Tourenverhältnisse: Am Ausgsgangspunkt hat es sehr viel Schnee. Zuerst über Wiesen neben dem Buttermilchlift zur Forststrasse, die zur Karalm führt. Über diese bis kurz vor die Alm und dann steiler werdend über einen Rücken mit lichten Lärchen zum Gipfel. Der Schnee, oben zum Teil auch Neuschnee war feucht aber sehr gut zu fahren, Forststrasse problemlos und der Rest wieder sehr schön zum Fahren. An den Spuren kann man erkennen, das die Tour recht beliebt ist. Die alten Spuren waren aber gut zu fahren und es hat noch Raum daneben. Leider war die sicht nicht ganz so gut:-(


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route:Nord, Ost


    Prognose: Mit jedem Neuschnee wieder gut.


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track: