- Gipfel
- Rappenkopf, Seirlöcherkogel, Rosskopf
- Höhe
- 2320, 2560, 2305m
- Gebirge
- Ötztaler Alpen - Kaunergrat (Pitztal)
- Art der Tour
- Wanderung
- Datum der Tour
- 11. Oktober 2026
- Ausgangspunkt
- Kleiner, kostenloser PP am Ortseingang von Scheibe.
- Gefahreneinschätzung
- gering
Der Herbst kann kommen.
Gestern war ich mal wieder im Pitztal und hab eine Runde über die oben genannten Gipfel gemacht. Diese Tour ist für mich landschaftlich die schönste im Pitztal und wenn dann auch noch die schwarzen Riesen des Kaunergrats frisch angezuckert sind, ist es gleich noch malerischer.
Es hatte bis 2400 Meter herunter geschneit, aber nur ganz wenig, sodass außerhalb der Gletscher und ganz schattiger Flecken alles schon wieder weg sein sollte.
Route: Von Scheibe zur Arzler Alm auf dem Steig, der die Forststraße abkürzt, und weiter zum Rappenkopf. Nun geht es kurz hinab und rüber zu den kleinen Seen unterhalb des Seirlöcherkogels. Dieser wird steil, aber unschwierig über die Nordflanke erreicht. Am Gipfel bietet sich ein großartiges Panorama mit Blick auf die Wildspitze. Etwas störend war hier gestern aber eine Hochnebelbank, die den Blick auf Tirols höchsten Gipfel verweerte. Auf dem gleichen Weg wieder zurück bis kurz vor den Rappenkopf und links hinab in ein malerisches Tal. Bei etwa 2050 m weist ein Schild Richtung Kreuzjoch. Dieses befindet sich nur wenige Meter vom Rosskopf entfernt. Es folgt der schönste Teil der Tour: Der Abstieg ins über alle Maßen bezaubernde Tiefental unterhalb von Rofelewand und Gsallkopf, wo der Gschwandbach paradiesische, lichte Lärchenwälder durchströmt. Über die Tiefentalalm zurück zum PP (mehrere Varianten möglich).
Anforderungen: 1500 Hm, 16 Km, um 7 Stunden. Geht nicht über T3 hinaus.
Prädikat extrem empfehlenswert!
Sonstiges: Der Almensteig, der östlich um den Seirlöcherkogel herum führt, ist zurzeit gesperrt.
Bilder:
1: Arzler Alm im ersten Morgenlicht.
2: Die frisch eingeschneite mächtige Rofelewand.
3: Nebelspiele am Seirlöcherkogel.
4: Einer der Seen unterhalb.
5: Gestern Panorama nur Richtung Geigenkamm.
6/7: Auch malerisch ist das Tal zwischen Rappen- und Rosskopf.
8-10: Das wahre Paradies ist aber das Tiefenbachtal!