- Gipfel
- Salfeins, Grieskogel, Breitschwemmkogel, Angerbergkopf, Schaflegerkogel
- Höhe
- 2000, 2158, 2260, 2380, 2400m
- Gebirge
- Stubaier Alpen - Senderstal
- Art der Tour
- Wanderung
- Datum der Tour
- 6. Juli 2026
- Ausgangspunkt
- Kleiner PP etwa 1,5 Km vor der Kemater Alm, 5 Euro Maut.
- Gefahreneinschätzung
- gering
Die große Salfeins-Runde mache ich gerne bei halbschaarigem Wetter, weil sie einfach ist, sehr liebliche Landschaftseindrücke bietet und es oft schöne Wolkenstimmungen rund um die Kalkkögel gibt. Gestern bin ich erst mittags los, nachdem die letzten Schauer abgezogen sind.
Route: Über die Salfeins Alm zum gleichnamigen See und dann in herrlicher Kammwanderung über die oben genannten Gipfel. Vom Schaflegerkogel ins Schafjöchl und hinab zum Sendersbach, an dem entlang man 5 Km gemütlich über die Kemater Alm (Montag Ruhetag) zum Ausgangspunkt zurückschlendert. Die Tour kann an mehreren Stellen abgekürzt werden.
Anforderungen: 1300 Hm, 15 Km, 6-7 Stunden. Ganz einfach, maximal T3. Gestern durfte ich aber wieder einmal feststellen, dass das, was für unsereins "einfach" ist, für andere eine Grenzerfahrung sein kann. Beim Abstieg habe ich drei junge Engländer überholt, die etwas überfordert wirkten. "Are you okay?" fragte ich. "Yes, but it's very steep!" Naja, ich hätte "mittelflach" gesagt, aber mit Stadtschüchen schaut die Sache vielleicht anders aus...
Bilder:
1: Kuhidylle mit Kalkkögel-Blick.
2: Für das klassische Kalkkögel-Spiegelbild hat der Salfeins-See momentan zu wenig Wasser.
3: Toller Inntalblick.
4/5: Zum Grieskogel geht es durch herrlichen, lichten Zirbenwald. Was mich hier sehr gefreut hat, ist, dass die jungen Zirben sich von dem Schneeschimmel letztes Jahr gut erholt haben. Da waren alle Bäumchen unter 1,50 m massiv davon befallen.
6: Rückblick über den Kamm Richtung Karwendel.
7: Die Alpenrosenblüte liegt auch in den Hochlagen in den letzten Zügen.
8: Der "steile" Abstieg zum
9/10: Sendersbach.