Beiträge von Peter Bayer

    Höchster Punkt: ca. 1800m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 16.02.2010


    Gebirge: Berner Alpen


    Ausgangspunkt: Kandersteg


    Exposition der Tour: Nord


    Tourenverhältnisse: Sah ganz anders aus als auf dem Foto im Führer. Erste SL am linken Rand zu Stand mit BH unter Felswand,dann links weiter und unter großem Eisdach hinter freihängendem Riesenzapfen hindurch rechts raus auf die Säule und rechts aufwärts zu Stand im Fels in kleiner "Eishöhle". Im Quergang nach dem Durchschlupf trotz der niedrigen Temperaturen massive Dusche von oben. Auch die letzte steile SL (immer rechts gerade hoch) war am Anfang ziemlich "feucht",wurde aber nach oben besser. SEHR beeindruckende Route!
    Gefahreneinschätzung: teils brösliges Blumenkohl- und fragiles Röhreneis, letzte SL anfangs nicht ganz leicht zum Absichern.
    Prognose: wird wahrscheinlich noch nässer,wenn es wärmer wird...
    Sonstiges: Auf die letzten 3 flacheren SL haben wir aufgrund unserer komplett durchnässten und vereisten Seile und Klamotten verzichtet und sind am rechten Rand an BH und Sanduhren abgeseilt.

    Höchster Punkt: ca. 1800m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 15.02.2010


    Gebirge: Berner Alpen


    Ausgangspunkt: Kandersteg


    Exposition der Tour: Nord


    Tourenverhältnisse: Super Route! Durch viele Begehungen perfekt "eingepickelt". Wieder sehr kalt heute, aber dafür trocken. Wieder bestes Wetter!



    Gefahreneinschätzung: gering,wenn man die Schwierigkeiten im Griff hat und
    Grundvoraussetzungen wie "NICHT UNTER ANDEREN SEILSCHAFTEN EINSTEIGEN"
    berücksichtigt. Standplätze teilweise im Fels mit Bohrhaken.


    Prognose: sollte noch eine Weile gut bleiben...



    Sonstiges: Waren nach sehr frühem Aufbruch bei Tagesanbruch die ersten am Einstieg. Eine nachfolgende Seilschaft hat es sich zum Glück anders überlegt und ist vernünftigerweise NICHT unter uns eingestiegen!

    Höchster Punkt: ca. 1700m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 14.02.2010


    Gebirge: Berner Alpen


    Ausgangspunkt: Kandersteg


    Exposition der Tour: Nord


    Tourenverhältnisse: Super! Routen durch viele Begeuhungen perfekt "eingepickelt". Das
    Meiste ging mit "hooken". Es war zwar sehr kalt, aber dafür trocken.
    Tolles Wetter!



    Gefahreneinschätzung: gering,wenn man die Schwierigkeiten im Griff hat und
    Grundvoraussetzungen wie "NICHT UNTER ANDEREN SEILSCHAFTEN EINSTEIGEN"
    berücksichtigt.


    Prognose: sollte noch eine Weile gut bleiben...


    Sonstiges: waren heute zum Glück die ersten in der Route :-), deshalb kein Problem mit Eisschlag

    Höchster Punkt: ca. 1700m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 13.02.2010


    Gebirge: Berner Alpen


    Ausgangspunkt: Kandersteg


    Exposition der Tour: Nord


    Tourenverhältnisse: Super! Routen durch viele Begeuhungen perfekt "eingepickelt". Das Meiste ging mit "hooken". Es war zwar sehr kalt, aber dafür trocken. Tolles Wetter!


    Gefahreneinschätzung: gering,wenn man die Schwierigkeiten im Griff hat und Grundvoraussetzungen wie "NICHT UNTER ANDEREN SEILSCHAFTEN EINSTEIGEN" berücksichtigt.


    Prognose: sollte noch eine Weile gut bleiben...


    Sonstiges: Leider sehr viele Leute, auch Kurse (Faschingswochenende!) unterwegs :-(

    Höchster Punkt: Ca. 1800m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 04.02.2010


    Gebirge: Pitztal


    Ausgangspunkt: Stillebach


    Exposition der Tour: West


    Tourenverhältnisse: Wenig Schnee und angenehmes Softeis, aber dadurch halt stellenweise ein bischen feucht. Momentan eher leichter als im Führer angegeben.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: Hat sich wohl infolge des aktuellen Neuchnees erstmal zur Schneewühlerei entwickelt...


    Sonstiges: Die letzte Seillänge war angenehm in der Sonne,was man nicht so oft hat beim Eisklettern :-)

    Höchster Punkt: Kitzgartenschlucht, ca.1200m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 03.02.2010


    Gebirge: Pitztal


    Ausgangspunkt: Wiese


    Exposition der Tour: West


    Tourenverhältnisse: Wenig, aber ausreichend Eis, um einen ausgefüllten Nachmittag zu verbringen. Der rechte Ausstieg vom klassischen Kitzgartenfall war etwas feucht, aber ok.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: Es sollte wieder kälter werden, sonst geht das Eis bald dahin...


    Sonstiges: Wird leider nicht mehr künstlich vereist, deshalb nicht mehr so viele Möglichkeiten wie früher!

    Höchster Punkt: Muttenjoch, 2398m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 31.01.2010


    Gebirge: Stubaier Alpen


    Ausgangspunkt: Gasthof Waldesruh, 1439m


    Exposition der Tour: Süd und Südost


    Tourenverhältnisse: Im Tagesverlauf zunehmend sonniges Wetter, aber z.T. kalter Nordostwind. Entgegen unserer Erwarung schöner, nicht verblasener Pulver, allerdings nicht viel. Harschige Unterlage.


    Gefahreneinschätzung: mäßig


    Prognose: wird nicht schlechter, solange kein massiver Neuschnee kommt


    Sonstiges: Nicht ganz so viele Leute wie gestern am Grubenkopf, dafür schönerer Schnee. Auf den Weiterweg zum Muttenkopf haben wir aufgrund konditioneller und gesundheitlicher Probleme einer Teilnehmerin verzichtet.

    Höchster Punkt: Grubenkopf, 2337m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 30.01.2010


    Gebirge: Stubaier Alpen


    Ausgangspunkt: Parkplatz beim Gasthof Waldesruh, 1439m


    Exposition der Tour: Nord


    Tourenverhältnisse: Wenig Schnee! Im unteren Teil festgetretener Fahr- und Wanderweg. Oben sehr windverblasen und hart. Im Gipfelbereich eisiger Föhnsturm, Sicht aber ok.


    Gefahreneinschätzung: Laut LLB Stufe 3, aber eher 2 - 3, wenn amn steile, kammnahe und eingewehte Bereiche meidet.


    Prognose: Es braucht dringend Schnee!!!


    Sonstiges: Viele Leute unterwegs. Gespurte "Autobahn" bis zum Gipfelhang.

    Höchster Punkt: ca. 1800m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 24.01.2010


    Gebirge: Stubaier Alpen


    Ausgangspunkt: Pinnisalm


    Exposition der Tour: NW


    Tourenverhältnisse: 1.SL schuppiges,brüchiges und hohles Blumenkohleis,sehr spannend zu klettern. Die schwierige zentrale SL war uns noch zu dünn,röhrig und hohl,außerdem zu nass. Wir sind stattdessen eine sehr schöne Variante vom ersten Stand weg rechts geklettert. Über die kleine Säule (2.SL) bis in einen kleinen Schneekessel und das steile Couloir darüber (3.SL), zum Schluss wieder Linksquerung zum letzten Stand von Männer ohne Nerven und abgeseilt über die eingerichteten Stände.


    Gefahreneinschätzung: Geringe Lawinengefahr. Die originale 5er-Seillänge war uns zu heikel, ein nasser Glaspalast mit freihängenden Zapfen,vermutlich schwer abzusichern,wenn überhaupt...


    Prognose: Es läuft noch viel Wasser. Bei anhaltenden Minustemperaturen baut es sicher noch Eis auf und wird später in der Saison besser.


    Sonstiges: Die Abfahrt mit Ski über die Forststraße / Rodelbahn läuft gut raus...

    Höchster Punkt: ca.1800m am Ausstieg vom Chamäleon


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 23.01.2010


    Gebirge: Stubaier Alpen


    Ausgangspunkt: Pinnisalm


    Exposition der Tour: NW


    Tourenverhältnisse: Gut.Vorhang trocken, Ausstieg vom Chamäleon "etwas" nass.


    Gefahreneinschätzung: Gering,solange keine Seillschaft über einem klettert. Durch die magere Schneelage und Dauerfrost auch so gut wie keine Lawinengefahr.


    Prognose: Bleibt so, solange kein Wärmeeinbruch kommt.


    Sonstiges: Die meisten Klassiker stehen zwar und sehen ok aus, soweit wir das aus der Entfernung beurteilen konnten, insgesamt nicht übermäßig viel Eis im Pinnistal. Der Zustieg über die Rodelbahn ist nur wenig vereist, auch der "Rollsplitt" hält sich in Grenzen.

    Höchster Punkt: Punkt 2886m unter dem Tälihorn


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 16.01.2010


    Gebirge: Bündner Alpen, Averstal


    Ausgangspunkt: Parkplatz kurz vor Pürd, 1924m


    Exposition der Tour: SW


    Tourenverhältnisse: Bestes, wolkenloses Wetter. Im unteren Teil bis zum Täli Aufstiegs- und Abfahrtsspuren vorhanden. Im Täli und danach war eigenes Spuren angesagt. Der steile Hang auf ca. 2800m nördlich von Pkt. 2886m war uns allerdings zu "heiss", so daß wir die Tour hier leider für beendet erklären mussten.
    Oben entschädigte uns dafür super Pulver beim runterfahren, die letzten Hänge nach Pürd waren allerdings mit einem unangenehmen Harschdeckel nicht mehr so toll...


    Gefahreneinschätzung: heikel! Der besagte Hang war eingeblasen, hörte sich verdächtig "hohl" an und war uns bei diesen Bedingungen zu steil.


    Prognose: wird sich mit der angesagten Wetterverschlechterung nicht bessern!


    Sonstiges: Besser im Frühjahr bei Firn

    Höchster Punkt: Grosshorn, 2781m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 15.01.2010


    Gebirge: Bündner Alpen, Averstal


    Ausgangspunkt: Pürd, 1924m


    Exposition der Tour: NO


    Tourenverhältnisse: Schöner Pulver auf (fast überall) guter Unterlage. Nur 1 Stein im Gipfelhang wollte den Ski nicht ungeschoren davonkommen lassen :-(
    Bestes Wetter und tolle Aussicht, nur am Gipfel etwas kühler Wind. Die bequeme Aufstiegsspur war im untersten Teil etwas unglücklich angelegt. Den steilen Waldabschnitt hätte man auch links über die freien und flacheren Hänge umgehen können...


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: wird sich nur bei sehr viel Neuschnee ändern


    Sonstiges: Wir waren mal wieder fast allein unterwegs und hatten trotz der vielen Abfahrtsspuren noch genug Platz für eigene. Wenn man überlegt, wieviele Leute an einem vergleichbaren Skiberg im Sellrain unterwegs sind...

    Höchster Punkt: Ausstieg Thron, ca. 2000m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 14.01.10


    Gebirge: Bündner Alpen, Averstal


    Ausgangspunkt: Parkplatz an der Strasse zwischen Innerferrera und Campsut


    Exposition der Tour: West


    Tourenverhältnisse: Insgesamt nicht ganz soviel Eis. Die erste Seillänge war so dünn,daß etliche Schrauben nach der Hälfte am Fels anstanden. Erster Standplatz nicht wie im Führer eingezeichnet links an (Bohr-?)haken,sondern an Schlingen an großem Busch. Der steile obere Teil war ziemlich feucht,so daß wir schnell geduscht waren.Kalte Angelegenheit. Nach der ersten steilen Länge Schlingenstand an Schrauben,dann an vorgefundener Schlinge in der rechten oberen der beiden kleinen Höhlen.


    Gefahreneinschätzung: geringe Lawinengefahr (an diesem Tag!). Es sollte länger nicht geschneit haben und kein pötzlicher Wärmeeinbruch (Föhn) mit Selbstauslösungen aus dem großen Kessel oberhalb drohen. Vorsicht auch beim Zustieg.


    Prognose: Damit es mehr Spass macht,muss es wieder kälter und damit trockener werden


    Sonstiges: Die Seilschaft,die am Spätnachmittag zuvor vom Hubschrauber aus der Tour geholt wurde (warum auch immer - war für uns nicht zu erkennen), war scheinbar nicht ganz oben,da wir hier keine Abseilschlingen mehr vorgefunden haben. Alle Abseilstände sind (im Moment!) mit Eissanduhren eingerichtet,die beiden oberen doppelt.

    Höchster Punkt: Gletscherhorn, 3107m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 13.101.10


    Gebirge: Bündner Alpen, Averstal


    Ausgangspunkt: Juppa, Parkplatz Skilift und Loipe, ca.1950m


    Exposition der Tour: Nordwest


    Tourenverhältnisse: Schöner Pulver auf harter Unterlage, zu Beginn etwas diffuse Sicht. Später etwas verschleierte Sonne,dann höhere Gipfel zunehmend in Wolken,deshalb nicht der erhoffte Nahblick ins Bergell. Ziemlich kalter Wind ab dem Sattel zwischen Piz Predarossa und Gletscherhorn. Sichtverhältnisse für die Abfahrt waren ok,aber es hätte besser sein können. Teilweise waren noch eine alte Aufstiegsspur zu erkennen,aber die obere Hälfte mußten (durften) wir neu spuren.


    Gefahreneinschätzung: Mässig. Vorsicht war geboten am steilen Gipfelhang, der etwas eingeweht war.


    Prognose: Bleibt so,solange kein nennenswerter Neuschnee und kein starker Wind kommen.


    Sonstiges: Lästig ist der lange Rückweg auf der flachen Langlaufloipe ab Olta Stöfel,der letzten großen Alphütte im hintesten Bergalga.

    Höchster Punkt: ca. 1800m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 12.01.10


    Gebirge: Bündner Alpen - Averstal


    Ausgangspunkt: Campsut


    Exposition der Tour: West


    Tourenverhältnisse: Eis am Hauptmassiv war ok, teilweise etwas feucht und die große Säule war noch nicht zusammengewachsen. Sonst waren alle Routen gut kletterbar. Sonniges Wetter und keine zu kalten Temperaturen.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: Bei den nächtlichen Minusgraden und dem laufenden Wasser tagsüber ist das Eis weiter am Wachsen. Die große Säule war am Ende der Woche bis zum Sockel durchgewachsen, allerdings noch sehr dünn! Das braucht noch ein Weilchen...


    Sonstiges: Keine Leute unterwegs!

    Höchster Punkt: ca.2200m


    Art der Tour: Eisklettern


    Datum der Tour: 07. + 08.01.2010


    Gebirge: Graubünden


    Ausgangspunkt: Walserhuus, Sertig-Sand


    Exposition der Tour: Nordost


    Tourenverhältnisse: Am 7.1. schönstes,kaltes Winterwetter,am 8.1. frühmorgens ein paar Flocken Neuschnee, danach teils sonnig und aufgelockert, nicht mehr so kalt.
    Der Zustieg war bestens eingespurt. Es hat zwar nicht übermäßig viel Eis (meist Softeis, nicht splittrig), aber es reicht, um alle Routen zu klettern. Nur die kleine Säule rechts war uns noch zu hohl und röhrig und vor allem zu nass. Stattdessen sind wir den linken Ausstieg geklettert,da wars trocken und schönes Eis. Die makante Säule ganz links war gut eingepickelt, man konnte sie komplett an guten Hooklöchern fast ohne Schlagen klettern. Allerdings haben wir den fragilen Blumenkohl-Sockel rechts über die flache erste SL der Nachbarroute umgangen und nur den steilen oberen Teil vom Bohrhakenstand rechts auf dem Felsband aus gemacht.


    Gefahreneinschätzung: Zustieg unproblematisch, aktuell ohne Neuschnee auch keine Gefahr von Selbstauslösungen von oben. Bis auf die zwei erwähnten Passagen sehr gutes Eis, alles ok.


    Prognose: Wird mit anhaltenden Minustemperaturen eher besser. Lawinensituation beachten!


    Sonstiges: Bis auf eine 3er-Seilschaft am 2.Tag waren wir ganz allein unterwegs. Das ist der Vorteil, wenn man unter der Woche Eisklettern gehen kann :-)

    Höchster Punkt: Tristkopf, 2361m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 29.12.2009


    Gebirge: Kitzbüheler Alpen


    Ausgangspunkt: Neue Bamberger Hütte


    Exposition der Tour: West,Nord,Ost


    Tourenverhältnisse: Start bei hoher geschlossener Wolkendecke,deshalb etwas diffuse Lichtverhältisse. Die Hänge vom Nadernachjoch zum Gipfel waren größtenteils ziemlich windgepresst. Am Gipfel bei strammem Westwind aber dann sehr rasche Wolkenauflösung,so daß bei der Abfahrt die Sonne für gute Sichtverhältnisse sorgte. Man kann schon oberhalb des Nadernachjochs nach links abbiegen und durch Mulden mit schönem Pulver die Hänge erreichen,die in den Talboden führen. Auch dort durch die windgeschützte Lage schöner Pulver, wenn auch wenig. Vorsicht, nicht zu weit abfahren,unten kommt ein sehr tief eingeschnittener Bachgraben!


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: Wenn die unregelmäßige Schneeoberfläche und die alten Triebschneeansammlungen neu eingeschneit werden, ist vor allem am steilen Gipfelhang und in einigen Abfahrtsvarianten Vorsicht geboten.


    Sonstiges: Trotz der gut besuchten Neuen Bamberger Hütte war außer uns nur eine Gruppe auf dieser Tour unterwegs.

    Höchster Punkt: Östlicher Salzachgeier, 2466m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 28.12.2009


    Gebirge: Kitzbüheler Alpen


    Ausgangspunkt: Neue Bamberger Hütte


    Exposition der Tour: Nord,Ost


    Tourenverhältnisse: Bestes Wetter und der Temperaturrückgang sorgen für (fast) beste Verhältnisse,wenn die Schneelage nur etwas besser wäre. Einige Steinkontakte waren leider nicht zu vermeiden! Tolle Aussicht und frischer Südwestwind am Gipfel,der zum Schluß zu Fuß erreicht wird. Im oberen Teil der Abfahrt war die Schneeoberfläche etwas vom Wind verpresst,aber der Deckel noch dünn und relativ problemlos zu fahren. Gegen Nachmittag schneller Wolkenaufzug von Westen.


    Gefahreneinschätzung: Wenn man sich durch die unregelmäßig verteilte Schneedecke nicht in die ganz steilen eingewehten kammnahen Bereiche und Rinnen locken läßt,gering.


    Prognose: Wie überall: Es braucht dringend mehr Schnee,um die Pflanzen vor den Stahlkanten und diese vor den Steinen zu schützen.Aber die momentane Erwärmung wird da eher das Gegenteil bewirken.


    Sonstiges: Etwas lästig ist bei der Abfahrt der Gegenanstieg zum Salzachjoch und das flache "Rausschieben" zur Hütte.

    Höchster Punkt: Schwebenkopf, 2354m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 27.12.2009


    Gebirge: Kitzbüheler Alpen


    Ausgangspunkt: Neue Bamberger Hütte


    Exposition der Tour: Ost


    Tourenverhältnisse: Wenig Schnee im Gebiet,starker Wechsel zwischen fast komplett abgeblasenen Stellen (Rate,Rücken,Geländeknicke) und eingewehten Rinnen und Mulden.Am Vormittag noch hohe Wolken,dadurch etwas diffuse Sichtverhältnisse,ab Mittag aber sonnig.Bei der Abfahrt war eine vorausschauende Fahrweise nötig,um die Steinkontakte möglichst gering zu halten.Schöner Pulver.


    Gefahreneinschätzung: Flache Tour,deshalb eher geringes Risiko. Bei sehr steilen,kammnahen eingewehten Hängen und Rinnen sowie Mulden hinter Geländeknicken war aber noch Zurückhaltung angesagt.


    Prognose: Es braucht dringend Schnee,sonst macht das Skifahren bald keinen Spass mehr.


    Sonstiges: Aufstieg zur Hütte dank Forstweg mit Ski ohne Probleme machbar.Daneben im Wald schauts allerdings traurig aus...

    Höchster Punkt: Riedkopf, 2552m


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 21.12.09


    Gebirge: Rätikon


    Ausgangspunkt: Gargellen bzw. Bergstation der Kristallbahn des Skigebietes von Gargellen.


    Exposition der Tour: Süd und West


    Tourenverhältnisse: Neuschnee und heftiger Föhnsturm. Sicht zunächst noch ok. Keine Spuren mehr vorhanden, nur am Gipfelgrat noch ein paar verwehte Fußspuren. Den Versuch einer direkten Abfahrt vom Vorgipfel des Riedkopfs in den Gargellner Alptobel mußten wir bei zunehmend schlechter Sicht und zu kritischer Lawinengefahr leider abbrechen,was uns einen zusätzlichen ca. einstündigen Wiederaufstieg beschert hat. Anschließend immer schlechtere Sichtverhältnisse durch absickende Bewölkung und stürmischen Wind verbunden mit entsprechenden Triebschneewolken. Abfahrt dann wie Aufstieg über das St.Antönier Joch und gerade runter zur Piste.


    Gefahreneinschätzung: Von der Piste bis unter das St.Antönier Joch noch unkritisch, der eingewehte kurze Hang aufs Joch dagegen schon grenzwertig,aber durch die hier geringen Neuschneemengen noch machbar. Hier schon schlechte Sichtverhältnisse,also Aufstieg und später auch Abfahrt einzeln!!!
    Die Abfahrt vom Vorgipfel nach Süden Richtung Gargellner Alptobel war oben entlang eines abgewehten Rückens noch machbar, im steileren unteren Bereich durch den eingewehten Neuschnee verbunden mit den inzwischen ganz schlechten Sichtverhältnissen nicht mehr vertretbar.
    Die letzte Warnung war ein durch Abschwingen ausgelöstes zum Glück nch kleinräumiges Schneebrett mit ca. 30 cm Anrisshöhe vor(!) der Einfahrt in eine steile, schmale Rinne. Also Abbruch der Abfahrt, Wiederaufstieg zum Vorgipfel und Abfahrt über das St.Antönier Joch. Von hier bei inzwischen fast kompletten Whiteout,bei dem Hangneigungen kaum mehr zu erkennen waren, direkt zur Piste durch den Gargellner Alptobl. An einem gar nicht so steilen Buckel schon fast am Pistenrand dann nochmal ein kleinräumiges, frisches Schneebrett, das uns endgültig von der Richtigkeit der getroffenen Entscheidung, die Abfahrtsvariante abzubrechen, überzeugt hat.


    Prognose: Im Moment eher kritisch zu beurteilen, vor allem der Hang auf das St.Antönier Joch, ebenso der kurze Hang auf der Schweizer Seite des Jochs.


    Sonstiges: