Beiträge von Bernhard Admin

    Gipfel und Höhe: Sudelfeldkopf (1424 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 13.02.21


    Ausgangspunkt: Grafenherberge


    Tourenverhältnisse: Offensichtlich hat es in München mehr geschneit als am Sudelfeld. Der Blick auf die richtigen Skitouren (Lacherspitze, Wildalmjoch, Schreckenkopf) war ernüchternd. Nur die obersten Bereiche der Touren haben ausreichend Schnee, unten nur mehr oder weniger gefrorene Wiesen. Siehe Bild. Also haben wir heute eine nette Kinder-Skitour auf den Sudelfeldkopf gemacht und das ging ganz gut. Die Piste ist auch nicht zu hart und war überwiegend gut zu fahren.

    Gipfel und Höhe: Hirschberg (1668 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 06.02.2021


    Ausgangspunkt: Scharling


    Tourenverhältnisse: Sehr gut. Wir sind spät gestartet, weil wir am Morgen Hartschnee befürchtet hatten. Da aber die Nacht nicht klar war, und so die Abstrahlung fehlte, war es wohl am morgen schon weich, wie andere Tourengeher berichteten.
    Wir waren aber dennoch nicht zu spät dran. Auf der Hauptabfahrtsroute war es von oben bis unten eine herrlich firnige Piste. Top zum Fahren.
    Schönwetterfenster gegen Mittag, am Nachmittag wieder bewölkt mit Saharastaub. Ungewöhnlich milde Temperaturen und das ohne Wind. Ich bin von unten bis oben im T-Shirt gegangen. Schnee ist in allen Abschnitten der Route ausreichend.


    Sonstiges: Ja, es waren schon einige Tourengeher und auch Winterwanderer unterwegs, aber das verläuft sich. Gegen Mittag wurde es am PP schon eng, aber man hat schon noch was bekommen. Außerdem herrschte hier eine wunderschöne entspannte Stimmung, es wurden Getränke und Brotzeiten ToGo verkauft und die Leute haben es im Gelände verteilt verkonsumiert.


    Gefahreneinschätzung: Auf der Hauptabfahrtsroute gering


    Prognose: IM Hang unter der Rauheckalm und auch am Steilhang der Piste haben sich ein paar Lücken aufgetan, aber der Schnee reicht durchgehend für Skivergnügen - und am Montag kommt ja wieder bisserl Schnee....hoffentlich....

    Gipfel und Höhe: Brecherspitz Wintergipfel


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 04.02.2021


    Ausgangspunkt: Spitzingsee PP Kurvenlift


    Tourenverhältnisse: Die Straße zur Firstalm ist komplett aper - im Aufstieg bin ich daher über die Waldlichtungen rechts daneben. Hier genug Schnee, wie überhaupt oberhalb von 1000 m die Schneelage noch erstaunlich gut ist.
    An den sonnenverwöhnten Hängen der Brecherspitz um die Mittagszeit einigermaßen gut fahrbarer Sulz. Man muss nur den vielen Fußgängerspuren ausweichen. Bin dann rüber zur Dreitannen für die Talabfahrt. Hier im Schatten knüppelhart.
    Es waren insgesamt einige Skitourengeher unterwegs, wobei die meisten zum Rosskopf sind. An der Brecherspitz ruhig und mehr Fußgänger als Skifahrer.


    Gefahreneinschätzung: Auch wenn es oberflächlich teilweise gefroren ist. Die Schneedecke ist total durchfeuchtet und bei Plusgraden wie derzeit sind für mich richtige Steilhänge tabu.


    Prognose: Wird die nächsten Tage so bleiben


    Sonstiges: Die Windmessstation am Gipfel ist defekt. Das Teil mit dem Rotor lag abgerissen am Boden - siehe Bild

    Gipfel und Höhe: Lempersberg (1817 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 27.01.21


    Ausgangspunkt: Wurzhütte


    Tourenverhältnisse: Heute sehr gute Schneeverhältnisse, allerdings ist die Lawinensituation angespannt, was Wumm-Geräusche eindrücklich dokumentierten. Erstaunlicherweise heute (im Gegensatz zu gestern) nahezu windstill. Auf dieser Route nur wenig Andrang - die Tragestrecke bis zur Bergwachthütte scheint viele abzuschrecken. Die Straße dorthin ist geräumt und gestreut, jedoch ganz am Rand begeh- bzw. befahrbar.
    Aber auch sonst war - soweit erkennbar - die Frequentierung des Gebiets unterdurchschnittlich.


    Gefahreneinschätzung: Ein 3er trifft es schon ziemlich gut - Umsicht ist gefragt und es ist keine Lage für Experimente!


    Prognose: Die Wetterlage sieht dramatisch aus. Es kommen große Niederschlagsmengen, die von Schnee in Regen übergehen. Derzeit wird ein Anstieg der Schneefallgrenze auf 1500 m prognostiziert. Danach soll es wieder bis 1000 m runterschneien. Insgesamt können in Hochlagen regional bis zu 1,5 m Neuschnee runterkommen. Das Ganze bei starkem, teilweise stürmischem Wind! Es wird also spannend!


    Exposition der Route: W und SW


    Video: Fast zu viel Schnee zum Fahren - Steilhänge waren aber heute tabu....


    Gipfel und Höhe: Taubenstein durch den Lochgraben


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 26.01,2021


    Ausgangspunkt: Spitzingsee


    Tourenverhältnisse: Schon bei der Anfahrt hat man den starken Wind gespürt und gesehen. Die Straßen hat es stellenweise immer wieder zugeweht. Am Ausgangspunkt und im unteren Lochgraben ging es dann. Hier schöner Pulver. Oben raus immer stürmischer, am Sattel dann richtiger Sturm, hier ist auch fast alles abgeweht. Im Schutze der Bergstation haben wir bei Sturmgeheule die Felle abgezogen und sind die ersten Meter zu Fuß runter, um uns nicht die Ski zu ruinieren. Dann war es aber recht gut zu fahren. Allein während unserer 2stündigen Tour hat es nochmal 10 cm Neuschnee gegeben.


    Gefahreneinschätzung: Oberhalb der Waldgrenze nicht ohne....


    Sonstiges: 1. Relativ wenige Tourengeher - das ist aber sicher, dem Wetter und dem Wochentag geschuldet.
    2. die Spitzingstraße war geräumt und am Vormittag auch ganz gut befahrbar. Es hat aber so viel Schnee reingeweht, dass gegen Mittag Fahrzeuge ohne Allrad alle hängenblieben und teilweise quer daher kamen. Das war insbesondere deshalb unangenehm, weil die Straße natürlich auch für die bergabfahrenden im oberen Bereich spiegelglatt war.


    Und so hat es bei der Taubenstein Bergstation geblasen......


    Gipfel und Höhe: Mühlhornwand (1659 m)


    Gebirge: Chiemgauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 24.01.21


    Ausgangspunkt: Sachrang


    Tourenverhältnisse: Die gute Nachricht zuerst. Der Schnee hat sich durch die warmen Temperaturen stark gesetzt und durch die Kaltluft jetzt total verfestigt. Feinberührung war also kein Thema mehr. Dafür war es überwiegend bockhart. Im oberen Teil der Abfahrt ist es eigentlich noch eine ganz feine Piste, aber im unteren Bereich wird man durch die eisig-gefrorenen alten Spuren (auch Fußgängerspuren) durchgeschüttelt bis die Gelenke weh tun. Die Forststraße (Rodelbahn) ist teilweise eisig.
    Das Wetter nicht ganz so sonnig wie prognostiziert, wurde aber sonniger gegen Mittag.
    Andrang: Am Vormittag harmlos, gegen Mittag waren dann ganze Horden mit Schlitten zur Priener Hütte unterwegs und am Ausgangspunkt ging es zu wie aufm Oktoberfest. Im gesamten Priental waren alle PP voll.


    Gefahreneinschätzung: Hier auf dieser Route 1er-Verhältnisse. Bei so bockhartem Schnee geht meines Erachtens die Lawinengefahr gegen Null. Allerdings tut ein Sturz auf Beton-Schnee derzeit richtig weh.


    Exposition der Route: Südwest


    Prognose: Bei anhaltend kalten Temperaturen und ohne Neuschnee bleibt es sehr ruppig. Aber vielleicht schneit es ja wirklich mal drauf diese Woche.....

    Gipfel und Höhe: Abereck - Predigtstuhl


    Gebirge: Chiemgauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 16.01.21


    Ausgangspunkt: Frasdorf


    Tourenverhältnisse: Den Beiträgen von Andreas kann ich gar nicht so viel hinzufügen. Nur, dass es heute Nacht noch einmal 10 cm draufgeschneit hat und dann im Laufe des Tages auch noch einmal 5 bis 10 cm. Die Forststraße (Rodelbahn) war also durchgehend gut befahrbar.
    Steine da und dort mal im freien Gelände, im Umsicht sind aber die meisten Kontakte vermeidbar.
    Sehr schöne, tief winterliche Verhältnisse. Pulverschnee, jetzt natürlich auch schon recht verspurt, aber am Predigtstuhl wird man schon noch ein Platzerl finden.


    Gefahreneinschätzung: Im unverspurten Gelände immer wieder mal ein plötzliches Absaufen der Ski. Ein 3er ist aus meiner oberflächlichen Sicht (weil ohne Blocktest!) passend.


    Prognose: Wenn es morgen im Laufe des Tages erneut zu schneien beginnt, wird es die nächste Woche dort weiterhin recht gut gehen.


    Sonstiges: Am Morgen gemäßigter Andrang. Später dann sehr viele Fußgänger und Schlittenfahrer, der PP war voll. die Anzahl der Skitourengeher war für einen Wochenendtag ganz normal.

    Zitat von ralleycorse

    die Lawine am Brauneck war im Steilhang, nicht auf der Piste.
    Ggf. unten bis auf die Piste raus? Keine Ahnung, das ist auf der Webcam nicht erkennbar. Aber in den Steilhang zugehen oder Abzufahren war gestern bei dem Neuschnee schon mutig. Ich hätte es wohl nicht getan.

    Wie ich oben schon erwähnt habe, die Piste ist ungesichert, mögliche Lawinen aus Einzugsbereichen werden nicht abgesprengt. Bei einem 4er muss man auch den Einzugsbereich berücksichtigen und es sind auch Fernauslösungen möglich. Ich kenne die Umstände des Unfalls nicht, aber ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die beiden gar nicht durch den Hang aufgestiegen sind, sondern dass sie die Lawine von oben her erwischt hat.


    Kunstschnee als Schwachschicht - dazu habe ich keine Erfahrungswerte

    Mit dem Begriff technisch kann ich jetzt nichts anfangen, aber ich wollte dir einfach sachlich meine Einschätzung mitteilen, dass eine ungesicherte Piste mit viel Neuschnee und bei Hoher Warnstufe für mich analog zum freien Gelände situativ zu beurteilen ist.

    Auf einer nicht offiziell geöffneten Piste ist man eigenverantwortlich unterwegs. So viel zur Haftung. Und das ist ja auch völlig in Ordnung so.


    Ist die Piste nicht präpariert, werden außerdem mögliche Lawinen im Einzugsgebiet nicht abgesprengt und ist die Sicherheit nicht von einer Lawinenkommission überprüft, muss man - wie sonst auch im freien Gelände - die Situation selbst beurteilen. Zur Entscheidungshilfe trägt der Lawinenlagebericht bei.


    Eine allgemeingültige Antwort, was auf Pisten bei hoher Lawinenwarnstufe geht und was nicht, kann man nicht geben. Das hängt vom Einzelfall ab und muss derzeit eigenverantwortlich beurteilt werden. Wer sich das nicht zutraut, sollte also lieber zuhause bleiben oder sich einem fachkundigen Führer anschließen.

    Gipfel und Höhe: Rechelkopf (1328 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour - Skiwanderung


    Datum der Tour: 07.01.21


    Ausgangspunkt: Marienstein


    Tourenverhältnisse: Heute Nacht muss es hier weitere 5 cm geschneit haben - gesamte Neuschneemenge nun bei ca. 15 cm. Das ist nicht viel hat aber die Verhältnisse durchaus etwas verbessert. Heute war sogar eine vorsichtige Abfahrt im Gelände (Gipfelhang) möglich. Wir haben keinen Stein erwischt, aber da ist definitiv noch Vorsicht geboten. Die Straße runter geht dann eh gut. Die Aufstiegsroute langt gerade so fürs Hochkommen. Aber auf der breiten Forststraße kann man problemlos runterschwingen.


    Und weil das ja heute wichtig ist - wir waren am Vormittag alleine am Gipfel. Nach uns kam dann ein Skitourengeher, und während wir runtergefahren sind, ca. ein Dutzend Wanderer und Schlittenfahrer in corona-gerechten Kleinstgruppen.

    Gipfel und Höhe: Brauneck (1555 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 06.1.2021


    Ausgangspunkt: Lenggries, Wegscheid


    Tourenverhältnisse: In Lenggries hat es weniger Neuschnee als z.B. am Münchner Stadtrand. Mehr als 5 cm waren es heute Vormittag nicht. Dennoch haben diese 5 cm die Verhältnisse deutlich verbessert. Es gibt jetzt auf Route 3 keine Tragestellen mehr und auch im Wald ist es weniger eisig.
    Außerdem war die Piste heute wirklich sehr gut abzufahren.
    Andrang: Das kann man am Morgen gar nicht so nennen. Auf der Route 3 waren wir die erste Stunde ganz alleine unterwegs. Über die Piste sind schon einige aufgestiegen, aber alles ganz harmlos. Gegen Mittag war der Parkplatz maximal zu 30 % gefüllt. Alles mit Anstand und Abstand!

    Parkplatzgebühr wurde erhöht: Statt 4 jetzt 5 Euro - aber auch das ist ja völlig ok.


    Prognose: Es hat am Vormittag nur ganz unergiebig geschneit - teilweise kam sogar die Sonne raus. Gegen Mittag dann wieder ein paar Flocken, aber das sah nicht so aus als würde es noch mehr schneien.

    Gipfel und Höhe: Brauneck (1555 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour über Routen-Variante 3 - Abfahrt über die Piste


    Datum der Tour: 31.12.20


    Ausgangspunkt: Wegscheid


    Tourenverhältnisse: Auf der erstaunlich ruhigen Aufstiegsvariante 3 durch den Filzgraben und über die Florihütte zum Brauneck. Die Forststraße ist im unteren Bereich, weil auch von KFZ genutzt, steinig, aber großteils begehbar. Einmal habe ich abgeschnallt und getragen.
    Der freie Hang bei der Filzalm hat braune Flecken aber eine durchgehende Skispur. Im Wald dann wieder ein paar Meter Ski tragen, dann geht es aber schon wieder. Vormittags dürfte es im Wald allerdings ziemlich eisig sein, heute Mittag hatte die Sonne den Weg etwas aufgeweicht.
    Im Gipfelanstieg hält man sich am besten an den breiten Weg.
    Abfahrt nach Wegscheid, teilweise sehr gut, stellenweise eisig und da und dort schauen auch paar Steine raus, aber es geht recht gut.


    Andrang: Auf den unteren Hängen Draxlhang - Milchhäusl recht viele Wanderer, Schlittenfahrer und Skifahrer. Aber es war eine entspannte, heitere Stimmung - alles mit Anstand und Abstand. Parkplätze sehr ausreichend vorhanden. Also hier war es schon deutlich entspannter als am Spitzingsee. Und hier habe ich auch nichts von einem zuogroasten Landrat gehört, der die Münchner vertreiben möchte.


    Fazit: Ein schöner Jahresabschluss, mit Sonne und toller Fernsicht!


    Ich wünsche euch allen ein glückliches, gesundes Jahr 2021!
    Bleibt's freindlich! (sagt der Haindling - und auch der Ziegler) Leben und leben lassen!

    Gipfel und Höhe: Rechelkopf (1328 m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour - Skiwanderung


    Datum der Tour: 29.12.20


    Ausgangspunkt: Marienstein


    Tourenverhältnisse: Für etwas mehr Skitouren-Feeling ging es heute mal auf eine skifahrerisch unattraktive Route. Klingt paradox, is aber so: bei mir kam heute, trotz der eingeschränkten Abfahrtsmöglichkeiten, mehr Skitourengehfühl auf als am völlig überfüllten Spitzing mit Kunstschneepiste. Hier konnte man Naturschnee und Ruhe genießen; und wer Lust hat kann sogar noch spuren, es gibt noch nicht viele Skispuren....


    Das hat natürlich seinen Grund: Am Ausgangspunkt hat es knapp 10 cm - oben insg. 25 bis 30 cm. Die Neuschneemenge ist unerheblich.
    Lohnt es überhaupt mit Ski zu gehen??? Ich wurde belächelt - zumindest am Ausgangspunkt - und ich habe auch selbst damit gerechnet, dass ich das meiste wieder runtertragen muss. Letztendlich bin ich vom Gipfelkreuz bis zum Ausgangspunkt alles gefahren. Am Gipfelhang bin ich nur wenig ins "Gelände", ich habe hauptsächlich die zusammengetrampelte sehr breite Fußgängerspur benutzt, da ging es richtig gut. Dann die Forststraße. Die kurze Route, die ich beim Aufstieg genommen habe, nicht abfahren! Zum Aufstieg hat es genug Schnee, aber nicht zum runterfahren. Es gibt eine breite Forststraße, die erstaunlich gut eingeschneit war (letztes Bild) und hier konnte man richtig gut runterschwingen. Von der Sigrizaqlm kommend, einfach geradeaus weiter, also auf der breiten Straße bleiben, ein paar Meter ansteigend, dann geht es super zum Fahren!


    Meine persönliche Empfehlung: Es gibt so viele Möglichkeiten, ähnlich wie die Tour zum Rechelkopf. Ideal sind derzeit nicht zu steile, breite Forststraßen - Routen, die unter anderen Vorzeichen als unattraktiv für Skitourengeher gelten. Einfach auf die Karte schauen, dann findet ihr etwas und müsst nicht alle zum Spitzingsee fahren. Ein bisschen rumtüfteln und probieren, das gehört doch auch zu unserem Lieblingssport, oder? Ich schreibe das, weil es natürlich wenig Sinn macht, wenn morgen alle auf den Rechelkopf rennen. Es gibt noch ganz viele dieser Routen und hier kann man dann ohne Stress a bisserl Natur genießen und das tut uns allen unter diesen speziellen Umständen ganz besonders gut!


    Sonstiges: Bei der Abfahrt habe ich etwas gesehen, auf das ich mir keinen Reim machen kann. Siehe letztes Bild (Abfahrtsroute). Weiß jemand was das ist? Ich habe das auch in "Fragen zu Touren" reingestellt, dann könnt ihr antworten.

    Ja, genau. Allerdings ist dies Strecke auf dem Pistenplan NICHT wegen ihrer Steilheit schwarz markiert, sondern weil sie in der Regel nicht präpariert wird / wurde.


    Steil wird es erst bei der Abfahrt über die Piste. Dem Steilhang kann man aber ausweichen, indem man auf einer Forststraße nach links zur Stümpfling Bergstation quert.

    Heute bei sehr schönem Wetter noch einmal auf den Rosskopf. Die Grünsee-Route ist im Aufstieg unverändert gut begehbar, ich würde dennoch nach wie vor nicht im freien Gelände abfahren wollen.


    Veränderungen gegenüber gestern: Heute waren die Schneekanonen stumm. Es war also viel ruhiger und somit herrschte auch eine entspanntere Atmosphäre. Die Piste ist in allen Schattseiten, und wo sie beschneit wurde, recht eisig. Insbesondere der steile Gipfelhang erfordert schon sehr viel Aufmerksamkeit und die gut fahrbaren Stellen werden hier immer weniger. Da derzeit auch viele Anfänger unterwegs sind, habe sich hier bereits erste kleine Dramen abgespielt.


    Andrang normal für einen Sonntag in den Weihnachtsferien, also ziemlich voll. Auch heute wieder bei der Heimfahrt riesige Staus durch Leute, die noch einen Nachmittagsspaziergang machen wollten, aber sicher erst am Abend an ihrem Ziel ankommen werden.

    Gipfel und Höhe: Rosskopf (1580 m)


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour / Pistenskitour


    Datum der Tour: 26.12.2020


    Ausgangspunkt: Talstation Stümpfling Talstation - Großparkplatz


    Tourenverhältnisse: 15 - 20 cm Neuschnee im freien Gelände ohne Unterlage. Aufstieg über die Grünsee-Route ("Touren-Route") also möglich, abfahren würde ich persönlich hier nicht, auch wenn das freilich gemacht wurde und durchaus möglich ist, aber nicht ohne Grundberührung.
    Abfahrt über die beschneite Piste. Der Steilhang ist eisiger Kunstschnee, dann findet man immer wieder gute Abschnitte.
    Bereits am Vormittag waren die ersten Parkplätze überlastet. Die Gruppe der Skitourengeher dürfte dabei aber noch den kleinsten Anteil gehabt haben. Sehr viele Spaziergänger und Schlittenfahrer, aber auch die Piste war gut gefüllt mit Tourengehern. Im Großen und Ganzen alles mit Abstand und Anstand.
    Auf der Piste laufen die Schneekanonen auf Hochtouren, daher enormer Lärmpegel.


    Gefahreneinschätzung: Die Gefahr mit einem Schlittenfahrer zusammenzustoßen ist nicht unerheblich. Das schaut nicht immer so aus als hätten sie es unter Kontrolle, aber selbstverständlich haben auch die Rodler eine Berechtigung. Wir alle wollen ja mal an die frische Luft.


    Sonstiges: Bei meiner Rückfahrt ging's erst richtig los. Scheinbar ist noch einigen eingefallen am Nachmittag einen Spaziergang am Spitzing zu machen. (Es waren überwiegend Spaziergänger - erkennt man an der Kleidung...) Das führte zu einem Stau vom Spitzingsattel bis fast hinunter zur Abzweigung auf die Bayrischzeller Straße. Bis die alle oben einen PP haben, ist es definitiv dunkel. Am Schliersee ähnlich voll am Nachmittag.


    1. Der Aufstieg über die Grünsee-Route sieht von der Entfernung her nicht schlecht aus



    2. Von der Nähe sieht es dann freilich bisserl anders aus....



    3. Am Gipfel