Tolle ÖFFI Tour. Bei der grandiosen Überschreitung des Kramers über den Katzenkopf weiß man nicht nur wegen der 15 km und 1450 Hm, sondern auch wegen des schmalen und steilen Maurersteigs was man getan hat ... und kann sich nach der Tour gemütlich von der DB nach Hause schaukeln lassen. Ab ca. 1600 m liegt auf dem Steig nordseitig eine dünne, festgetretene Schneeauflage. Auch in der Latschengasse hinab zur Stepbergalm lag etwas Schnee. Insgesamt war die Tour aber schneefreier als erwartet. Für den schmalen Maurersteig braucht man sehr gute Trittsicherheit. Die Schwierigkeit liegt zwischen T3 und T4. Nicht bei Nässe empfehlenswert.
Beiträge von mpröttel
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Route => Bergtour Scheinbergspitze
Bereits ab 1300 m liegt Schnee. Aber auch in der Mulde vor dem Gipfel (wo sich in der Regel der meiste Schnee akkumuliert) sind es nicht mehr als 10 cm.
Leider lag die Obergrenze des Hochnebels über 2000 m und somit über Gipfelniveau. Trostdem sehr schönes Reinschnuppern in den kommenden Bergwinter
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Auf der wunderschönen Rundtour vom Risstal aufs Satteljoch (1935 m) lagen am Dienstag nur noch Schneereste auf der Schattenseite des Gipfelrückens. Hinweis: Die Straße in die Eng ist wahrscheinlich nur noch bis 2.11. offen.
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Es ist ein ganz besonderes Bergerlebnis, das in großen Teilen wirklich einsame Tennengebirge von Ost nach West zu durchqueren. Der Königsweg dorthin erfolgt mit Bahn& Bus. Nicht nur weil Ausgangs- und Endpunkt weit auseinanderliegen und gut mit Öffis erreichbar sind, sondern auch weil die Laufener Hütte bei der DAV Aktion „Freie Nacht fürs Klima“ mitmacht.
Wir waren von 14. bis 16. 8. unterwegs. Die zwei Übernachtungen erfolgten auf Selbstversorgerhütten. Für die Tour braucht man gute Kondition und Trittsicherheit. Auf dem Abstieg nach Werfen ist ein Klettersteig mit Schwierigkeit A/B zu bewältigen.
Alle weiteren Infos und viele weitere Bilder findet ihr HIER
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Wir waren vom 4. bis 6. August unterwegs.
Schon auf dem Weg zum Hochjochhospiz werden die Auswirkungen von Starkregen Ereignissen überdeutlich. Bei den Rofen Höfen ist vergangene Woche eine große Mure niedergegangen und im Juni wurde die Brücke über den Gletscherbach des Vernagt-Gletschers zerstört. Diese wurde mit einer neuen (provisorischen) ersetzt. Der Hüttenwirt sagte mir, dass für die weitere Zukunft eine Hängebrücke notwendig sein wird.
Der Kesselwandferner und der Guslarferner sind recht flach und daher auch für Einsteiger*innen geeignet. Zudem hält sich die Splatensturgefahr dort in Grenzen. Dennoch sind wir sicherheitshalber die meiste Zeit am Seil gegangen.
Der Kesselwandferner besitzt so gut wie keine Firnauflage mehr. Dennoch waren die Tourenbedingungen recht gut. Das apere Gletschereis war bis nachmittags hart und griffig. Allerdings rannen dort bereits ab dem späten Vormittag sehr viele oberflächliche, kleine Gletscherbäche hinab. Ein wichtiges Thema ist gerade in diesem heißen Sommer nach wie vor die Steinschlaggefahr. So liegt am steileren Anstieg vom Gepatschferner zum Kamm der Vorderen Hintereisspitze so viel loses Geröll, dass wir am Mittwoch hier sicherheitshalber umdrehten.
Der Anstieg vom Brandenburger Haus zum Oberen Guslarjoch war problemlos. Am Abstieg vom Joch gibt es ein Fixseil, das zum Schluss recht steil hinab führt. Für den Abstieg vom Guslarjoch zum Guslarferner braucht man alpine Erfahrung und sollte diese Passage wegen der Steinschlaggefahr möglichst schnell hinter sich bringen. Auf dem Guslarferner war das Eis griffig und hart, obwohl hier bereits ab 10 h viele kleine Gletscherbäche hinunterrannen.
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Einschlägige Foreneinträge verorten die Hochglück-Nordrinne im Karwendel in diese Neigungs-Liga. Man darf sie keineswegs mit dem weiter westlich gelegenen Skitourenklassiker Hochglück-Kar verwechseln, der deutlich leichter ist.
Ich war etwas skeptisch, ob die Angabe stimmt und habe die Rinne an ihren steilsten Stellen mit dem Neigungsmesser der SnowSafe App gemessen. Und was soll ich sagen? Da kamen zweimal 49° und einmal 50° heraus. Und im Durchschnitt kann man für das tolle Rinnen-Abenteuer sicher 46° angeben.
Erstaunlicherweise war ich heute mutterseelenallein unterwegs, was die Spurarbeit im tiefen, gesetzten Powder nicht unbedingt leichter machte. Tatsächlich war es eine recht uferlose Wühlerei. Für die Abfahrt war das hingegen der absolute perfekte Schnee. Auch was die Sicherheit angeht, gerade wenn man alleine unterwegs ist.
Apropos auf den Gipfelanstieg vom Skidepot habe ich aus zeitlichen Sicherheitsaspekten lieber verzichtet. Denn bereits im Aufstieg rauschte gegen 10 h eine kleine Lockerschneelawine in der Rinne über mich. Was zu der Erkenntnis führte, dass es nicht verkehrt war, den Helm schon beim Anstieg anzuziehen. Insgesamt ein grandioser Abschluss meiner diesjährigen Skitouren Saison.
... und wen es noch in den Ski-Zehen juckt: Man konnte heute noch bis etwas unterhalb der flachen und breiten Rampe (ca. 1600 m) unter der Eiskarlspitze abfahren. Bis ca. 2100 m gab es brauchbaren Pulverschnee. Darunter war der Schnee schon sehr weich, bzw. nass aber fahrbar. In der Früh gab es dort noch einen dünnen Harschdeckel.
(Weitere Bilder findet ihrHIER)
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Eigentlich hatten wir eine viertägige Bernina Skihochtour geplant. Bei angesagten Windböen von bis zu 80 km/h ist u.a. die ausgesetzte Überschreitung des Piz Palü aber keine gute Idee. Wir schwenkten daher in Richtung leichterer Ziele, wie das Zuckerhütl und den Wilden Freiger um. (Toll dass man SAC Hütten bis 48 Stunden kostenlos stornieren kann.)
In den Stubaier Alpen blies in den letzten Tagen freilich auch kräftiger Wind. Aber glücklicherweise legte sich dieser hinter dem Pfaffenjoch deutlich. Der steile Gipfelanstieg zum Zuckerhütl war zudem sogar ohne Steigeisen möglich. (Wolfgang und ich waren aber die Einzigen der vielen Gipfel-Aspirant*innen, die keine Steigeisen mit dabei hatten.)
Warum wir im Anschluss die Einzigen waren, die am Samstag über die tollen Gletscherflächen des Sulzenauferners zur gleichnamigen Hütte abfuhren, wurde am steilen Talschluss klar. Dort konnten wir uns gerade noch so zwischen den Felsen durchmogeln. Als Belohnung folgte tief durchnässter Schnee. Auf den Gletscherflächen selbst lag hingegen gut zu fahrender gesetzte Powder. Die Spaltenzonen sind wirklich gut eingeschneit.
Das gilt auch den Wilden Freiger Ferner, wo wir am Sonntag zusammen mit zwei netten Winterraum-Bekannten unterwegs waren. Oben herrschte im Gegensatz zum Samstag starker Sturm.
Die Abfahrt vom Gletscher war toll und auch bis zur Hütte hielt der in der Nacht gefrorene Harschdeckel.
Darunter allerdings wieder tief durchnässter Schnee. Zudem muss man die Skier ein Stück lang entlang des Sommerwegs tragen. Ab der Sulzenaualm bis zur Grawaalm dann wieder gerade noch ausreichender Schnee.
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Mit Bahn und Bus ging es gestern zum Spitzingsee, wo Schneeverhältnisse herrschten, von denen man im "Hochwinter" nur träumen konnte. Bester Powder und selbst die Miesing Westflanke hatte im Latschenbereich und am Westhang genug Schnee. Nur im untersten Teil musste man auf Steinkontakt achten.
Das tolle an der Rotwandreibn sind die vielen Variationsmöglichkeiten. Mit Taubenstein, Rotwand, Auerspitz und Miesing kommen da knapp 1600 Höhenmeter zusammen. Besonders toll ist die steile Einfahrt in die Nebelrinne.
Ärgerlich nur, dass ein paar Uneinsichtige das (gut ausgeschilderte) Betretungsverbot am Lempersberg ignorierten. Jedenfalls ging da eine Spur hinein.
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Direkt neben dem, mit Liftanlagen extrem erschlossenen Flexenpass hat die Ravensburger Hütte ein Eldorado an grandiosen und eher anspruchsvollen Skitouren zu bieten. Wir waren von 12. bis 14. 3. dort unterwegs.
Auf dem Zustieg von Zug bietet es sich am ersten Tag an, die Obere Wildgrubenspitze zu besteigen, die noch ziemlich nah am Skigebiet liegt, deren Gipfel aber von den Variantenfahrern kaum bestiegen wird. Der Gipfelhang ist recht verblasen, aber man findet auf der Leeseite Schnee zum runterfahren. Das Stahlseil am Gipfelanstieg ist fast schneefrei. Wir wurden oben mit herrlichem Powder und weiter unten mit perfekten Firn belohnt.
Ziel von Tag zwei war die Große Grubenspitze. Nach dem landschaftlich tollen Anstieg durch die Große Wildgrube, waren Maria und ich von dem sehr steilen Schlusshang ziemlich beeindruckt. Und hätten ihn wohl eher nicht gewagt, wenn dort schon vier Vorarlberger hinauf gespurt hätten. Vielen dank! Beim Gipfelanstieg selbst darf man dann etwas kraxeln, bevor es mit kurzen Luftanhalten wieder den Steilhang hinunter geht. Seine Steilheit dürfte irgendwo zwischen 45° und 50° liegen.
Krönender Abschluss war an Tag 3 die Überschreitung des Mehlsack. Auf dem auch nicht gerade flachen und harten Riesenhang östlich des Stierloch Jochs war ich um meine Harscheisen ziemlich froh.
Nach dem Gipfelglück ging es durch das grandiose Schneetal zurück nach Zug, das wir rechtzeitig erreichten, bevor der Föhn zusammenbrach und dichter Nebel bis in den Talboden drückte.
1000 Dank an die Sektion Ravensburg und Hüttenwirt Thomas Eder für den schönen Winterraum und das liebevoll aufgeschichtet Holz. Daher eine Bitte an alle zum Schluss: Geht sorgsam mit den Winterräumen um, zahlt die Übernachtungsgebühr und bedankt euch bei Sektion und Wirt
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Die großartige Grünsteinumfahrung hat gute Verhältnisse.
Das Blockgelände ist jetzt endlich ausreichend eingeschneit. In der Abfahrt zur "Hölle" gab es gestern um halb 12 besten Firn. Nördlich der Grünsteinscharte befindet sich ein nicht tragender Harschdeckel, weswegen die Zusatzabfahrt zum Drachensee derzeit keinen großen Sinn macht. Die Abfahrt vom Tajatörl durch Brendelkar war auch gestern Nachmittag noch knüppelhart. An der Karschwelle muss man erst rechts einer breiten Nassschneelawine ausweichen. Aber darf dabei nicht zu tief kommen, weil man sie vor der Steilstufe nach links wieder queren muss.
Die meisten nutzen gestern die Starthilfe die Marienbergbahn, durch die man sich ca 1000 Hm spart. Wenn man die Tour komplett aus eigener Muskelkraft macht (wie ich), kommen (je nachdem wie weit man in die Hölle abfährt) fast 1800 Hm zusammen.
Die Tour ist ideal mit Bahn und Bus zu erreichen. Von München ohne Umsteigen nach Ehrwald, wo viele Busse nach Biberwier (Start) und Ehrwalder Almbahn (Ziel) verkehren. Gestern waren alle Züge pünktlich.
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Für die gesamte Skidurchquerung »Bündner Haute Route« braucht man je nach Variante fünf bis sechs Tage. Für alle die nur über ein verlängertes Wochenende verfügen, haben wir eine großartige Dreitagetour ausgetüftelt (und gerade unternommen), bei der an Tag zwei mit dem Piz Kesch der höchste und anspruchsvollste Gipfel bestiegen wird. Der dritte Tag präsentierte sich als ein unbekanntes und landschaftlich höchst eindrucksvolles Skitouren-Schmankerl mit noch einmal 1000 Höhenmetern: Bei der Abfahrt ins wilde Val Viluoch und dem Aufstieg zu, Piz Belvair waren wir an einem herrliche Samstag so gut wie alleine unterwegs.
Wie uns die sehr netten Wirt*innen von Chamanna d´Es-cha und Kesch-Hütte sagten, hatten viele Kund*innen storniert. Tatsächlich galt in den letzten Tagen dort (wie überall) Lawinenstufe 3.
Entsprechend vorsichtig waren wir unterwegs und verzichteten zum Beispiel auf den Gipfelhang des Piz Porchabella. Insgesamt erwiesen sich die Verhältnisse gerade auch bei nord- und nordostseitigen Abfahrten aber als erstaunlich stabil. In diesen Expoistionen gab es auch noch recht guten Pulverschnee, teils auf tragendem Harsch.
Die Verhältnisse am Gipfelanstieg zum Piz Kesch, den man natürlich zu Fuß macht, sind derzeit perfekt. Es gibt guten Trittschnee und auf den zwei, drei Kletterstellen (II UIAA) sind die Felsen trocken und größtenteils schneefrei.
Nur bei der Abfahrt vom Piz Belvair waren wir vom Skigenuss gestern schon etwas zu spät dran. Stichwort: Nasser Sulz statt schöner Firn. Lawinentechnisch war das dennoch kein Problem, da die Südhänge über der Alp Es-cha Dadour wenig Schnee haben. Ab der Alp kann man auf einer perfekten Rodelstraße ins Tal fahren.Weitere Bilder gibt es HIER
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Die Forststraße zur Scheinbergspitze (Ammergebirge) ist leider geräumt, doch ab der Abzweigung davon (auf knapp 1200 m) lag auf dem anschließenden Waldweg und in den Waldschneisen noch erstaunlich viel Schnee.Dieser wies oberhalb von ca. 1600 m vormittags noch einen tragenden Harschdeckel auf. Darunter folgte Bruchharsch und durchfeuchteter, aber fahrbarer Schnee.
(Mit guter Skitechnik und etwas Fantasie war es möglich, seitlich der Forststraße - weiter unten - noch ein gutes Stück abzufahren.)
Bis zum "Skigipfel" lawinensicher. Den Weiterweg zum eigentlichen Gipfel würde ich bei Stufe 3 nicht empfehlen und er war auch nicht gespurt.
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Route => Skitour Galtjoch
Durch den Neuschnee konnte man gleich gut mit Ski von Rinnen zum Bach abfahren. Die zuvor eisige Forststraße war auch mit Neuschnee bedeckt. Wir sind aber nicht nur auf der Forststraße, sondern auch im Wald aufgestiegen und abgefahren, was mit etwas Umsicht ganz gut ging. Oberhalb der Waldgrenze dann traumhafter Pulver (ca. 20 cm) auf guter Unterlage.
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Tag 1: Nachdem die ersten Kilometer eher ernüchternd verliefen – auf der die Rodelstraße von Innerst zur Weidener Hütte kommen auf der unteren Hälfte oft die Steine raus und auf den Almhängen unter der Fiederissalm sah man fast mehr Gras als Schnee – gab´s ab dem Arvenwald eine tolle Überraschung: Feste Unterlage mit ca. 15 cm Powderauflage. Oberhalb der Waldgrenze gab es nur ganz vereinzelt Setzungsgeräusche, die auf eine heikle Lawinensituation hingewiesen hätten. Die letzten 100 Hm vor dem Hohen Kopf (2375 m) waren abgeweht, was den Vorteil hatte, dass wir bei der Abfahrt genau in diesen felsigen Bereichen Steine potentielle gut einschätzen konnten. Es lag aber ausreichend Schnee. Die weitere Abfahrt war dann wirklich großartig und ein wunderbarer Abend auf der Weidener Hütte rundete den ersten Tag ab.
Tag 2: Beim Aufstieg zum Geisljoch wählten wir sicherheitshalber den Weg über die Almstraße auf westseitigen Hänge des Tales, da uns der (vom Routenverlauf her elegantere) Anstieg über die Osthänge des Hobarjoch zu heikel vorkam. Im oberen Teil sieht man dort auch zwei große Schneebretter, aber auch etwa vier Abfahrtsspuren.
Auf der Querung unterhalb des Hoberjochs nach Westen (den Gipfel haben wir ausgelassen, da uns ein ausreichender Zeitpuffer wichtig war) gab es in so gut wie jeder Mulde starke Setzungsgeräusche. An Rücken und nicht konkav gewölbten Hängen hörte ich hingegen keine. Die südseitigen Hänge hinab zur Vallruckalm waren von der Schneelage fahrbar, haben aber wie die gesamte Region unterdurchschnittlich viel Schnee. Sie sind recht flach und wiesen keinerlei Lawinengefahr auf. Im Gegensatz zum anschließenden Anstieg zur Torspitze. Auf der Pause überlegten wir uns sehr gut, ob da hineinsollten. Wir hatten das Glück, dass bereits vier Abfahrtsspuren in den nicht ganz flachen Nordost- und Osthängen zu sehen waren. Wir stiegen also genau entlang dieser Spuren mit weiten Abständen auf. Der Gipfelanstieg zur Torspitze (2663 m) verlief wie am Vortag auf, vom Wind geprägten Harsch. Die ersten 200 Hm Abfahrtshöhenmeter direkt zur Hütte waren auch eher hart, aber griffig. Unterhalb von ca. 2400 m gab es dann wieder schönen Powder. Allerdings muss man aufgrund des felsigeren Geländes sehr gut auf »sharks« achten, die von lockere Schnee überdeckt sind. Wir waren die ersten, die diesen Hüttenübergang nach den Neuschneefällen gemacht haben. Der nette Hüttwirt Tobias wies uns noch darauf hin, dass wir uns ab der Vallruckalm bis zum Gipfel in einem Bereich des Militärgebietes Lager befanden, den man eigentlich nicht betreten darf. Offiziell erlaubt ist der Übergang über das Krovenzjoch.Tag 3: Da die Lawinenlage sich über Nacht natürlich nicht verändert hatte, wählten wir (auch auf Anraten von Tobias) für den Übergang nach Navis nicht den direkten Weg über den Geier (in seinem nordostseitigen, steilen Talschluss gab es schon mehrfach Lawinenunglücke), sondern den sicheren Umweg über das Klammjoch. Natürlich wollten wir die Tour mit einem Gipfel abschließen und spurten durch landschaftlich herrliches Gelände in Richtung Naviser Kreuzjöchl. Auch hierbei waren die Setzungsgeräusche beim Queren von Mulden nicht zu überhören. Entsprechend gespannt waren wir dann auf den nordseitigen Gipfelanstieg. Bei richtiger Spuranlage ist hier m.E. nur der Schlusshang (die letzten 150 Hm) problematisch. Aber auch am letzten Tag hatten wir das Glück, dass erst eine Fünfer- und dann eine Siebenergruppe in den Hang einfuhr und potentielle Spannung (wohlgemerkt nur innerhalb ihrer Spuren) herausgenommen hat. Es ging also sicher auf den Gipfel (3536 m) und in nun schon etwas gesetzterem Tiefschnee zum Klammbach hinab. An den weiten Nordhängen unterhalb des Kreuzjöchls sind am Samstag bestimmt mehr als 50 Leute runtergefahren und es gab kein Schneebrett. Die weitere Abfahrt auf der Almstraße ist meist gut schneebedeckt. Es gibt eine südseitige Wiesenhangpassage, an der man besser trägt. Zwei Passagen sind ziemlich vereist.
Fazit: Was für eine tolle Durchquerung! Auch weil wir die meiste Zeit alleine waren und viel spuren durften. Was heutzutage ja eher selten geworden ist.
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Die Nordabfahrt ging am 11. 1. gut, hat aber keine Unterlage und war am Nachmittag pistenmäßig eingefahren. Im Mittelteil muss man schon auf Steine achten. In den unverspurten Bereichen bester Powder
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Zustieg und Abfahrt zur/ von der Jamtalhütte ist dank des recht flachen Tales gut möglich. Das Felsblockgelände rund um die Hütte hat - wie überall - noch zu wenig Schnee. Mit vorsichtiger Fahrweise geht es aber gerade so. Zudem hat es bis 2500 m hinuaf Bruchharsch. Auf den Gletscherflächen war der Schnee gut zu fahren. Ganz genaue Infos auch zu weiteren Touren rund um die Hütte findet ihr HIER
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Route =>Skitour Teufelstättkopf
Der Teufelstättkopf war heute noch gut möglich. Nur im unteren Teil der Forststraße kamen die Steine bereits raus. Oberhalb von ca. 1000 m schöne Neuschneeauflage. Dort wo der gut gesetzte, harte Altschnee unverspurt war, konnte man wirklich toll abfahren.
Wir sind über die Kuhalm hoch und über das August Schuster Haus abgefahren, da wir vermuteten, dass die Waldbereiche unterhalb der Steigalm Freiflächen noch zu wenig Schnee in Sachen liegende Baumstämme und Baumstümpfe haben.
Leider wird die Tour spätestens am Montag mit Ski wohl nicht mehr möglich sei
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Route => Skitour Fahrenbergkopf
Von Beginn an ausreichend Schnee. Der Forstweg bis zu den Waldschneisen war nicht geräumt (was leider im Winter häufig vorkommt.) Nach oben hin immer mehr Schnee. Oberhalb von 1200 m sind es mehr als 50 cm. Von daher (fast) kein Steinkontakt bei der Abfahrt. Toller Powder am Fahrenberg Nordhang. Nach unten zu wurde der Schnee eher schwer. Danke für die bereits vorhandenen Spur!
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Der Bahnhof Farchant bietet bei gerade mal 1:15 h Anreise (von München Hbf.) eine Tour mit knapp 1300 Höhenmetern. Über die tollen Kuhfluchtfälle führt ein steiler Steig auf den Hohen Fricken (1940 m) im Estergebirge.
Schneekontakt gab es heute westseitig ab ca. 1200 m, südseitig war der Steig noch etwas höher aper. Die geschlossenen Schneedecke hat derzeit auch oben nur maximal 10 Zentimeter.
Aber Obacht! Weil der Boden zu Beginn der Schneefälle am Montag noch warm war, schmolzen die untersten Schichten. Daher ist der schmale Pfad an sehr vielen Stellen unter dem dünnen Schnee eisig.
Da ich keine Spikes mit dabei hatte, bin ich dem herrlichen Kamm weiter zum Frauenmahd Sattel gefolgt, von wo aus (nach einer Fahrweg-Passage) ein deutlich leichterer Weg zurück nach Farchant führt. Insgesamt eine wirklich tolle Rundtour, an deren Ende man sich am netten Dorfladen von Farchant auch noch verwöhnen lassen kann.
Weitere Bilder findet ihr HIER -
Der Weg war bis zum Wetterkreuz komplett schneefrei. Auch im weiteren Verlauf gab es nur zu etwa 15 % Schneekontakt. Bei den eher kurzen Schnee-Querungen lag bereits eine Aufstiegsspur vor.
Gute Trittsicherheit ist auf dem schmalen Steig erforderlich. Am Gipfelkamm muss man auf Wechten achten.