Zustieg und Abfahrt zur/ von der Jamtalhütte ist dank des recht flachen Tales gut möglich. Das Felsblockgelände rund um die Hütte hat - wie überall - noch zu wenig Schnee. Mit vorsichtiger Fahrweise geht es aber gerade so. Zudem hat es bis 2500 m hinuaf Bruchharsch. Auf den Gletscherflächen war der Schnee gut zu fahren. Ganz genaue Infos auch zu weiteren Touren rund um die Hütte findet ihr HIER
Beiträge von mpröttel
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Route =>Skitour Teufelstättkopf
Der Teufelstättkopf war heute noch gut möglich. Nur im unteren Teil der Forststraße kamen die Steine bereits raus. Oberhalb von ca. 1000 m schöne Neuschneeauflage. Dort wo der gut gesetzte, harte Altschnee unverspurt war, konnte man wirklich toll abfahren.
Wir sind über die Kuhalm hoch und über das August Schuster Haus abgefahren, da wir vermuteten, dass die Waldbereiche unterhalb der Steigalm Freiflächen noch zu wenig Schnee in Sachen liegende Baumstämme und Baumstümpfe haben.
Leider wird die Tour spätestens am Montag mit Ski wohl nicht mehr möglich sei
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Route => Skitour Fahrenbergkopf
Von Beginn an ausreichend Schnee. Der Forstweg bis zu den Waldschneisen war nicht geräumt (was leider im Winter häufig vorkommt.) Nach oben hin immer mehr Schnee. Oberhalb von 1200 m sind es mehr als 50 cm. Von daher (fast) kein Steinkontakt bei der Abfahrt. Toller Powder am Fahrenberg Nordhang. Nach unten zu wurde der Schnee eher schwer. Danke für die bereits vorhandenen Spur!
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Der Bahnhof Farchant bietet bei gerade mal 1:15 h Anreise (von München Hbf.) eine Tour mit knapp 1300 Höhenmetern. Über die tollen Kuhfluchtfälle führt ein steiler Steig auf den Hohen Fricken (1940 m) im Estergebirge.
Schneekontakt gab es heute westseitig ab ca. 1200 m, südseitig war der Steig noch etwas höher aper. Die geschlossenen Schneedecke hat derzeit auch oben nur maximal 10 Zentimeter.
Aber Obacht! Weil der Boden zu Beginn der Schneefälle am Montag noch warm war, schmolzen die untersten Schichten. Daher ist der schmale Pfad an sehr vielen Stellen unter dem dünnen Schnee eisig.
Da ich keine Spikes mit dabei hatte, bin ich dem herrlichen Kamm weiter zum Frauenmahd Sattel gefolgt, von wo aus (nach einer Fahrweg-Passage) ein deutlich leichterer Weg zurück nach Farchant führt. Insgesamt eine wirklich tolle Rundtour, an deren Ende man sich am netten Dorfladen von Farchant auch noch verwöhnen lassen kann.
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Der Weg war bis zum Wetterkreuz komplett schneefrei. Auch im weiteren Verlauf gab es nur zu etwa 15 % Schneekontakt. Bei den eher kurzen Schnee-Querungen lag bereits eine Aufstiegsspur vor.
Gute Trittsicherheit ist auf dem schmalen Steig erforderlich. Am Gipfelkamm muss man auf Wechten achten.
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Das Austüfteln schöner Gebirgsüberschreitungen, die gut mit Bahn & Bus zu erreichen sind, macht mir schon lange sehr viel Spaß. Vor allem dann, wenn wie bei der Durchquerungen der Wendelsteingruppe vom Sudelfeld ins Leitzachtal gleich sieben Gipfel mitgenommen werden können.
Während wir die ersten vier (Kasererwand, Wildpaljoch, Kesselwand & Lacherspitz) am 30.10. noch bei kühlem, windigen Nebelwetter erlebten, konnte wir am 31.10. Wendelstein, Schweinsberg und Breitenstein in herrlicher Herbstsonne genießen.
Wir sind es diesmal recht gemütlich angegangen und haben die etwa 20 Kilometer lange Tour (ca. 1700 Hm Aufstieg, ca. 1900 Hm Abstieg) auf zwei Teile aufgeteilt, indem wir auf der Siglhütte (Selbstversorgerhütte von DAV München & Oberland) übernachtet haben. Wer es sportlicher möchte, kann die Tor auch an einem Tag schaffen und dabei eventuell einen oder zwei Gipfel weglassen.
Die Tour war abgesehen vom Nordanstieg zur Kesselwand meist schneefrei, aber auf nordseitigen Expositionen oft sehr matschig.
Start ist die Bushaltestelle Arzmoos (Zu Erreichen mit der Wendelsteinringlinie von Bhf. Flintsbach)
Ende ist an der Bushaltestelle Winkl (Von wo der Bus zum Bahnhof Miesbach fährt). Bei uns haben alle Anschlüsse gut geklappt. Achtung: Die Buslinie 349 zum Sudelfeld verkehrt nur noch bis 3.11. und dann wieder ab Mitte Mai. Im Winter kann man bei Skibetrieb mit dem Skibus zum Sudelfeld fahren, wenn man die Tour als Schneeschuhtour machen möchte.
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Wenn im Spätherbst Schnee in größeren Mengen gefallen ist und noch keine regelmäßigen Lageberichte (mit Ausnahme der Schweiz) verfügbar sind, muss man die Lawinengefahr gut im Hinterkopf haben. Das gilt umso mehr, wenn man (wie ich heute) mutterseelenalleine unterwegs ist. Deshalb habe ich heute 130 m unterhalb der Upsspitze (Ammergauer Alpen) auf den Schlussanstieg verzichtet. Denn der Weg quert zuletzt einen recht großen Osthang, der mir in Bezug auf die Triebschneegefahr nicht sicher vorkam.
Schon auf der Lichtung vor der Tuftlalm lag auf 1380 m eine geschlossene Schneedecke von ca. 10 cm und nach der Alm wäre ich ohne Schneeschuhe nicht mehr besonders weit gekommen. Auf dem anschließenden Wald- und Latschenrücken lagen heute ca. 30 cm, in eingewehten Mulden auch deutlich mehr. Oberhalb der Latschenzone sind die Rücken wiederum weitgehend abgeblassen, da der Schnee mit viel Wind fiel … was eben die Triebschneelawinen-Gefahr deutlich erhöht.
Auch ohne Gipfel war das ein herrlicher Saisonstart in den kommenden Bergwinter. Bleibt zu hoffen, dass keine lang andauernde Hochdruckperiode beginnt, die bei der jetzigen Schneelage in der Folge ein Altschneeproblem im Skitourenwinter verursachen könnte.
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Die Rotwandlspitze (2192 m) im Karwendel ist ein fantastischer Aussichtsberg. Gute Kondition und solide Trittsicherheit sind für den steilen Steig von Scharnitz aber bestimmt nicht verkehrt 🙂 Schneekontakt gab es am südseitigen Anstieg ab etwa 2000 m. Beim Blick in Richtung Erl- und Reitherspitze zeigte sich, dass nordseitige Kare auch weit darunter eine geschlossene Schneedecke haben.
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Route => Bergtour Schellschlicht
Die Schellschlicht im Ammergebirge ist nach wie vor eine meine Lieblingstouren. Auch wenn die Zeitangabe »4 3/4 Std.« am Ausgangspunkt m. E. etwas großzügig ist, braucht man für dieses Ammergauer Schmankerl gute Kondition und auch eine sehr gute Trittsicherheit.
Interessanterweise wurden Beschilderungen entfernt (so zum Beispiel an der Abzweigung vom Tal-Fahrweg) und manche Schilder grau übermalt. Aus Spekulationen darüber, wer so etwas macht, halte ich mich heraus. Die roten Markierungen werden übrigens auch immer blasser, aber der Steig selbst ist eindeutig.
Am Montag war der Anstieg über die Schellalm trocken und schneefrei. -
Am 23. August 2017 stürzten am Piz Cengalo 3 Mio. m³ Granit herab und führten dazu, dass der Hüttenzustieg zur Capanna Sciora und somit auch Teile der »Via Alpino Bregalia« gesperrt wurden.
Nachdem im Juli 2023 ein neuer Weg zur Sciora Hütte fertiggestellte wurde, ist es wieder möglich den grandiosen Alpinweg komplett unter die Füße zu nehmen. Er führt von Maloja aus über die Forno, Albigna und Sciora Hütte nach Bondo, überwindet dabei knapp 3000 m hohe Pässe und bietet grandiose Aussichten auf die gewaltigen Gletscher und Granitgipfel des Bergell, wie auf den Monte Disgrazia oder den Piz Badile.
Gute Trittsicherheit und Erfahrung sind im oft weglosem Gelände (nicht selten geht es durch weites Felsblockgelände) und auf spannenden Felspassagen allerdings notwendig: Zwei Etappen weisen mit T5 die zweithöchste technische Schwierigkeit der SAC Wanderskala auf.
An meiner Begehung (19. – 21. 9. 25) war die gesamte Tour trocken und schneefrei. Allerdings beendeten Albigna und Sciora Hütte am Sonntag die Saison. Das heißt, man muss ggf. im Winterraum übernachten.
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Die großartige Tour auf das Birnhorn in den Leoganger Steinbergen ist mit 1800 Höhenmetern nicht ganz kurz … aber mehr als lohnend!
Schon vom Startpunkt aus baut sich die 1300 Meter hohe Südostwand des gewaltigen Kalkmassivs vor einem auf. Auf dem Weg zum Gipfel durchwandert man das grandiose Melkerloch, kommt an versteinerten Megalodonten vorbei und darf auch hier und da mal kräftig an den Fels langen. Seilsicherungen gibt es am Südanstieg zum Glück nämlich nicht.
Beim Abstieg über die Kuchelnieder Sattel ist zu beachten: Wegen Steinschlaggefahr ist der alte Abstieg vom Sattel nicht mehr möglich. Es wurde ein neuer Klettersteig (B) angelegt.
Am gestrigen Montag war die gesamte Tour trocken und schneefrei
Wem das Birnhorn als Tagestour zu fordernd ist, kann das Ganze auf zwei Tage aufteilen und übernachtet am ersten Tag auf der toll gelegenen Passauer Hütte.Weitere Bilder findet ihr HIER
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Zusammen mit Georg Bayerle vom BR Fernsehen habe ich eine fünftägige Durchquerung im Gran Paradiso Nationalpark ausgetüftelt, die den (nicht nur im August überfüllten) Hauptgipfel links liegen lässt und im Val Soana startet.
Hoch über dem wunderschönen Tal thront der Monveso di Forzo, den lokale Initiativen zum hundertjährigen Jubiläum des Nationalparks 2022 als „heiligen Berg“ deklariert haben, den man nicht mehr besteigen soll. Ganz wichtig: Bei diesem Projekt handelt es sich nicht um ein Verbot, sondern um einen freiwilligen Verzicht.
Von Forzo aus stiegen wir fast allein zum Col Bardoney auf, hinter dem ein spannender Abstieg nach Cogne begann. Der Steig ist auf etwa 200 Höhenmeter nicht mehr vorhanden, so dass man sich den besten Weg durch steile Geröllhänge suchen muss.
Auch rund um das Refugio Sella sind die Auswirkungen der Klimawandels überdeutlich. So riet uns der nette Hüttenwirt Maurice von den anvisierten Gipfeln Grivola, bzw. Gran Serra aufgrund der Steinschlaggefahr ab. Diese Touren können seiner Meinung nach höchsten noch bis Mitte Juli angegangen werden. Mit der Ponta Rossa della Grivola schlug uns Maurice eine tolle Alternative vor. Vom 3630 m hohen Gipfel reicht die Aussicht entlang des Walliser Hauptkamms vom Mont Blanc bis zur Monte Rosa Gruppe. Und in Richtung Südosten konnten wir „seiner neuen Heiligkeit“, dem Monveso di Forzo einen Abschiedsgruß schicken.
Krönender Abschluss der herrlichen Durchquerung war die Überschreitung des immerhin 3299 m hohen Col du Loson ins Valsavaraenche.
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Die Überschreitung der drei Arnspitzen ist eine unvergessliche Bergtour ... vor allem wenn man sie zusammen mit seinem Sohn unternimmt [Blockierte Grafik: https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t4c/1/16/1f642.png]
Nach den starken Regenfällen in der Nacht war es natürlich spannend, ob die Kletterpassagen (diese werden mit II+ bis III- im Web angegeben) ausreichend trocken sind. Aber es hat gepasst. Natürlich musste man heute auf den oft nassen, schmalen, exponierten Pfaden sehr gut aufpassen. Einziger Wermutstropfen war der dichte Nebel fast auf der gesamten Tour.
Kleiner Hinweis zur Hütte: Diese hat keine Betten. Man schläft auf den Bänken, bzw. auf dem Boden (wie wir). Die Hütte war gestern mit insgesamt sechs (sehr netten) Personen gut gefüllt. Mehr passen eigentlich nicht rein.
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Die Notkarspitze und der Brünstelkopf lassen sich in einer tollen Öffi-Tour mit Ziel Bf Farchant miteinander verbinden. Start ist an der Bushaltestelle "Ettal/ Am Berg", die man gut vom Bf Oberau erreicht.
Die Wege waren heute freilich recht feucht, aber dennoch gut zu gehen. Beim Abstieg von der Notkarspitze nach Süden und vom Brünstelkreuz sind ein paar Passagen etwas erodiert. Gute Trittsicherheit ist hier nicht verkehrt.
Der Gipfel der Zugspitze präsentierte sich leicht verschneit. Der Abstieg von der Notkarspitze nach Norden ist wegen Murenabgang laut Schild gesperrt.
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An der Elmer Kreuzspitze (2480 m) muss man bestimmt keinen overtourism befürchten. 1500 Höhenmeter auf schmalem und steilen Steig, der an einigen Stellen erodiert ist: Bergwildnis vor der Haustür sozusagen.
Einige fast zugewachsene Passagen ließen mich heute vermuten, dass hier nicht besonders viele Leute unterwegs sind. Auf den letzten 80 Hm zum Gipfel gab es am 11.7. einige, kleinere Schneefelder. Die dürften aber bestimmt bald wieder "Schnee von gestern" sei
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Wir waren von Sonntag bis Mittwoch rund ums tolle Becherhaus unterwegs.
Die Felsgrate von Wildem Freiger (Lübecker Weg) und Wildem Pfaff (Südostgrat) waren so gut wie schneefrei.
Der Übeltalferner hat noch eine geschlossenen Altschneeauflage, in der Fernerstube kommt langsam mehr und mehr Blankeis heraus.Warum in Zeiten des Klimawandels eine flexible Hochtourenplanung wichtig ist, erfahrt ihr mit vielen weiteren Bildern HIER
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Der Hindelanger Klettersteig war am Dienstag trocken und schneefrei. Wir sind zum warm werden vom Tal aus aufs Nebelhorn aufgestiegen, während die Kids mit der Seilbahn hochfuhren.
Obwohl einige Leute unterwegs waren, gab es nirgendwo Gedränge. Wir sind nicht ganz bis zum Großen Daumen gegangen, sondern nach Zweidrittel des Steigs abgestiegen, um die letzte Seilbahn-Talfahrt nicht zu verpassen.Ein herrlicher Tag ohne Gewittergefahr!
Weitere Bilder und Anregungen für Schluchtentouren gibt es HIER -
Vielleicht liegt es daran, dass der Zustieg alles andere als geschenkt ist. Jedenfalls waren wir gestern (also an einem sonnigen Ferienfreitag mit stabilem Bergwetter) mutterseelenallein am Guffert Westgrat unterwegs!
Zum Glück haben wir uns nicht von zwei Kommentaren auf dem tollen Portal bergsteigen.com von der Tour abbringen lassen. Diese warnten 2024 vor »Lebensgefahr im Zustieg« beim Queren einer steilen Geröllrinne. Diese vielleicht 20 Meter waren gestern zwar kein Spaziergang, wurden aber von uns schnell und absolut problemlos hinter uns gebracht. Auch die endlos lange Latschen-Querung war leichter als vermutet. Mit etwas Orientierungsvermögen findet man den Pfad gut und nur im letzten Drittel ist der Steig durch die Latschen teilweise unangenehm eingewachsen.
Der Grat selbst war dann der reinste Kraxelspaß! Schöner, rauer und meist fester Kalk im maximal dritten Schwierigkeitsgrad. Was will man mehr? Wir hatten zur Sicherheit zwar ein Seil mit dabei, benutzten es aber den ganzen Tag nicht. (Die VI- Sportklettervariante umgingen wir.)
Die Tour war gestern absolut trocken und schneefrei … was auch so sein soll. Es gibt oberhalb der Waldgrenze allerdings keine Möglichkeit, Wasser nachzufüllen. Weitere Bilder gibt es HIER -
Die Überschreitung von Hochunnütz und Vorderunnütz ist meiner Meinung nach eine der schönsten Kammwanderungen nördlich des Inntals. Nach gut 1000 sportlichen Höhenmetern hat man den breiten Bergrücken erreicht uns ab jetzt großartige Blicke auf den Achensee und das gewaltige Karwendelgebirge. Im Süden glänzten gestern die noch winterlichen Gletscherflächen rund um den Olperer.
Beim Abstieg kommt man an der urigen Köglalm vorbei, wo man nach wie vor auf eine kitschige Tiroler Jausen-Dekoration verzichtet.
Und ganz am Schluss kann man in den kühlen Achensee springen. Die Frage „Mann oder Memme?“ blieb mir gestern allerdings erspart, da es ordentlich zu regnen anfing, als wir um 13:30 h im Tal ankamen. Was mich übrigens freute, da ich es im DAV Bergbericht so prognostiziert hatte. Gestern war die gesamte 1300 Höhenmeter lange Tour noch trocken und schneefrei
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Eine Anreise mit Bahn & Bus ins Gebirge ist nicht nur gut fürs Klima, sondern ermöglicht auch noch tolle Gebirgsdurchquerungen. Wie die (von mir ausgetüftelte) Überschreitung von Laterns über den Hohen Freschen und den »Dornbirner First« nach Mellau. Auf den knapp dreißig Kamm-Kilometern im Herzen des Bregenzerwaldgebirges werden sieben Gipfel überschritten, die großartige Blicke auf den Bodensee, das Rheintal oder das Rätikon bieten. Im Aufstieg sind 16600 Höhenmeter zu schaffen, bergab sind des 2130 Meter.
Nach dem Anstieg über die Matona (1998 m) wird am ersten Tag auf dem Freschenhaus übernachtet, wo nach einem leckeren Knödel-Abendessen hinter dem gegenüberliegenden Alpstein die Sonne untergeht.
Für die zweite Etappe – die unter anderem über den Hohen Freschen (2004 m) und die Mörzelspitze (1830 m) zur Hangspitze (1746 m) führt, braucht man eine solide Kondition und bei einigen Kamm- bzw. Gratstellen auch gute Trittsicherheit. Deswegen sollte die Route (so wie bei uns) trocken und schneefrei sein. Wir konnten unterwegs unsere Trinkflaschen bei einigen Bächen, bzw. wieder auffüllen, das es zuvor etwas geregnet hatte. Nach Trockenperioden muss man aber genug Wasser mitnehmen.
Infos zur Anreise: Den hochgelegenen Startpunkt (Bushaltestelle Bädle/Innerlaterns) erreicht man ab Ende Mai vom Bhf. Rankweil, wohin man wiederum mit Umsteigen in Lindau fährt. Zurück geht es stündlich von Mellau mit dem Bus zum Bhf. Dornbirn. Bei uns haben die Verbindungen sehr gut geklappt. Die schnellste Verbindung von Mellau nach München Hbf. dauert 3:06 Std. … was kaum länger ist als mit dem Auto.
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