Gipfel und Höhe: Gipfelchen bei der Tanner Alm, 1320 m
Gebirge: Bayerische Voralpen
Art der Tour: Mountainbike
Datum der Tour: 11.11.2020
Ausgangspunkt: Jachenau, Wanderparkplatz bei Volvo-Gerg
Tourenverhältnisse: Noch einmal musste der Volvo in die Werkstatt, Steinschlag-Kaskoschaden. Anders als vergangene Woche war diesmal das Wetter gut: alles trocken, teils sonnig, angenehme Herbsttemperaturen am Faschingsauftakt. Von Jachenau parallel zur Großen Laine über die Bergl-Alm zur Lainl-Alm und nun weiter hinauf bis zum Abzweig der MTB-Route zu Staffelalm/Rabenkopf. Hier rechts hinauf (steil), vorbei an der Achala-Alm, nach kurzem Gefälle nochmal steil hinauf zur Glaswandscharte. In älteren Beschreibungen (es ist eine Moser-Tour) steht, hier müsse man das Rad mühsam 100 Hm hinauftragen - das stimmt inzwischen nicht mehr, die geschotterte Forststraße wurde mittlerweile bis kurz unter die Glaswandscharte und noch weiter Richtung Benediktenwand gebaut). Nun kommt der schönste Teil, der Trail (S1) durch den Bergwald leicht bergauf zur Tanner-Alm; an ein paar stufigen Stellen muss man kurz absteigen/schieben. Brotzeit-/Bierpause an der Tanneralm, dann Abfahrt zum Langenecksattel, weiter (steil) bergab Richtung Petern, übers Reichenautal zurück nach Jachenau. Insgesamt gut 800 Höhenmeter, 23 km.
Gefahreneinschätzung: Bei umsichtiger Fahrweise passiert nix.
Exposition der Route: Süd
Prognose: Herrliche Herbstrunde - so lange es nicht regnet/schneit, bleibt es prima. Optional kann man Bike & Hike machen und von Glaswandscharte oder Tanner-Alm die Benediktenwand "draufpacken" (aber da war ich ja neulich schon).
Beiträge von Martin
-
-
Gipfel und Höhe: Hirschhörnlkopf, 1515 m
Gebirge: Bayerische Voralpen
Art der Tour: Bergwanderung
Datum der Tour: 3. November 2020
Ausgangspunkt: Jachenau
Tourenverhältnisse: Alle halbe Jahre wieder mache ich meine Reifenwechsel-Bergtour in Jachenau - während er Volvo in der Werkstatt steht, geht's auf einen der umliegenden Gipfel. Da diesmal das Wetter nicht für einen (batzigen) Mountainbikeeinsatz taugte, suchte ich mir eine reine Wanderung aus: https://www.tourentipp.com/de/…nderung-Jachenau_504.html
Beim Start gegen 11.30 Uhr nieselte es im Tal leicht, weshalb ich zunächst den Bergregenschirm aufspannte. Mit zunehmender Höhe wurde das Nieseln aber zum erfrischenden Nebel, ab dem Plateau der Pfundalm klarte es sogar teilweise auf und die umliegenden Gipfel ragten aus der Wolkendecke hervor. Eine mystische Stimmung, es muss nicht immer Sonnenscheinwetter sein. Außer mir waren nur noch zwei junge Damen unterwegs.Gefahreneinschätzung: Allenfalls ein Ausrutschen, wenn man aus der Almwiese versehentlich den Batz erwischt.
Exposition der Route: Ost
Prognose: So lange es nicht schneit, eine prima Herbstwanderung
-
Gipfel und Höhe: Sattel über der Plumsjochhütte, ca. 1700 m
Gebirge: Karwendel
Art der Tour: Mountainbiketour
Datum der Tour: 31. Oktober 2020
Ausgangspunkt: Hinterriss, Mautstelle
Tourenverhältnisse: Geparkt haben wir gratis an der Maustelle und sind durch schattig-eisige Risstal zum eigentlichen Tourstart geradelt, vgl. https://www.tourentipp.com/de/…uette-karwendel_1789.html
Auffahrt zur Plumsjochhütte gut möglich, teils ein bisschen Schnee, aber alle fahrbar. Oben warm, unten kalt. Relativ wenig los. Hütte hat schon geschlossen. Karwendel-Nordseiten sind gut eingeschneit (z.B. Bettlerkarspitze, Hochglückkar)
Prognose: Ohne Neuschnee weiterhin gut für MTB/Wandern -
Gipfel und Höhe: Hochries, 1569 m
Gebirge: Chiemgauer Alpen
Art der Tour: Überwiegend MTB / Rest zu Fuß
Datum der Tour: 26. Oktober 2020
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Lederstube in Frasdorf (2 Euro Tagesgebühr)Tourenverhältnisse: Mit dem Mountainbike vorbei an der Frasdorfer Hütte (ist derzeit eine Baustelle) zum Plateau bei der Riesenhütte. Am Ende vom Plauteau bin noch ein Stück mit dem MTB weitergefahren, aber sinnvoll ist das ist gronsteing-blockigem Terrain dann nch mehr - also Bike-Depot und die letzten 20 Minuten zu Fuß hinauf zur Hochrieshütte. Die angekündigte Wetterverschlechterung kam früher als erwartet - um 10 Uhr gab es noch super Sicht Richtung Kaisergebirge und Inntal, aber bei der zweiten Hoiben zog kurz danach der Nebel auf, das war's dann plötzlich mit der Sonne.
Gefahreneinschätzung: Fürs MTB harmlose Forststraße, der finale Anstieg unschwierig.
Exposition der Route: Nordost
Prognose: Die Hüttenwirtin meinte, heute käme noch Schnee. Aber Wetterberichte kann ja jeder selber lesen. -
Gipfel und Höhe: Spitzstein, 1596 m
Gebirge: Chiemgauer Alpen
Art der Tour: Bergtour
Datum der Tour: 9.10.2020
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Gogl-Alm oberhalb von Erl (2 Euro Tagesgebühr); vgl. https://www.tourentipp.com/de/…dsteig-Bergtour_1894.html
Tourenverhältnisse: Wege weitgehend trocken, kaum Batz. Nordwandsteig ein bisschen feucht nach dem Regen der vergangenen Tage, aber problemlos machbar. Im Abstieg habe wir eine Variante gewählt: Vom Gipfel zurück zum Ausstieg des Nordwandsteigs und noch ein paar Meter weiter - schaf an der Kante der imposanten Ostwand führt ein unmarkierter Weg entlang in Richtung Spitzsteinhaus und Altkaseralm (auf letzterer haben wir unser alkoholfreies Weißbier und den Kaffee konsumiert).Gefahreneinschätzung: Der Nordwandsteig ist gut versichert und harmlos, für geübte Bergsteiger ein kurzes Vergnügen.
Exposition der Route: Süd, Ost, Nord, Süd
Prognose: Ohne Schnee bleibt's gut.
Sonstiges: Wegen der Kühe ist der Parkplatz auf 1143 m Höhe mit einem dicken Balken versperrt, den man halt kurz wegschieben muss. Das kapieren einige nicht und fahren mit ihren Autos trotz Verbotsschild fast bis zum Spitzsteinhaus. -
Gipfel und Höhe: Benediktenwand, 1801 m
Gebirge: Bayerische Voralpen
Art der Tour: Bike & Hike (Radeln und Wandern)
Datum der Tour: 2. Oktober 2020
Ausgangspunkt: Lenggries
Tourenverhältnisse: Der eigentliche Tourstart ist im Jachenauer Ortsteil Petern - dorthin sind wir von Lenggries aus geradelt und mit den Bikes weiter hinauf bis zur Bichler Alm, 1438 m (teils sehr steile Auffahrt; mit Pedelec fahrbar, mit Biobike kaum). Zu Fuß weiter über den Altweibersteig zu Gipfel, wo der Wind recht frisch pfiff - gut, dass es für die Brotzeit die kleine Gipfelbiwakhütte gibt. In der MTB-Abfahrt haben wir eine Variante genommen: Ab dem Langenecksattel hinunter ins Schwarzenbachtal und übe einen leichten Bergauf-Trail zur Rautalm. Später noch eine Variante am Eselauberg - letztlich kamen wir dann am Draxlhang wieder raus. Bis auf Mini-Flecken ist auf der Südseite der Benediktenwand alles wieder schneefrei.
-
Gipfel und Höhe: Brauneck, 1555 m
Gebirge: Bayerische Voralpen
Art der Tour: MTB
Datum der Tour: 22. September 2020
Ausgangspunkt: Lenggries-Wegscheid, Parkplatz am Draxlhang
Tourenverhältnisse: In gewissen wetteraffinen Medien war diese Woche von "Schnee-Alarm" und "Wintermärchen im Spätsommer" zu lesen. Ob das stimmt, wollte ich wissen
- naja, für Skitouren reicht's noch nicht, ich kam problemlos mit Sommerreifen zum Gipfel. Die Route: Über den "Seufzer" rauf zur Finstermünzalm, weiter zu Strasser Alm und Tölzer Hütte, am Schrödelstein vorbei zum gut besuchten Gipfelkreuz. Abfahrt zunächst auf Trail (bis S3) auf dem Skitourenanstieg von der Florihütte her, beim Florilift dann direttissima runter zur Kotalm und übers Milchhäusl zurück zum Startpunkt. Genaue Tourenbeschreibung hier: https://www.mtbsepp.de/touren/brauneck-wegscheid-lenggries
Gefahreneinschätzung: Sehr steile Auffahrt (bis 28 Prozent Steigung) und teils ruppige Trails (stellenweise S3)
Prognose: Der Winter ziert sich noch... -
Gipfel und Höhe: Hundsalmsattel (1460 m) und Feuerköpfl (1292 m)
Gebirge: Brandenberger Alpen
Art der Tour: Mountainbike
Datum der Tour: 15. September 2020
Ausgangspunkt: Landl
Tourenverhältnisse: Die guten alten Moser-Touren... Als Nr. 29 gelistet, wollten wir diese Runde fahren. Schon zu Beginn wurden wir aber im Bereich Entbachmies wegen Forstarbeiten ausgebremst - also umdrehen, 200 Höhenmeter wieder runter und eine andere Variante nach Ridenberg genommen. Fortan ging aber alles gut - durch Hasental aussichtsreich hinauf zur Buchackeralm, wo es zwei Hüttengipfel gibt. Weiter hinauf zum Hundsalmsattel (rechts könnte man zu Fuß das Hundsalmjoch besteigen, 1637 m). Wegen unserer Verspätung haben wir uns das gespart, auch eine Besichtigung der Eishöhle auf der anderen Seite ist 2020 wegen Corona nicht möglich. Übers wellige Plateau mit nagelfreu gebauten Forststraßen über die Köglalm hinunter, dann nochmal rauf zur Höhlensteinalm und zu Fuß weiter zum Feuerköpfl mit toller Aussicht! Nun mit dem MTB zurück nach Landl, zwschenzeitlich mit kurzen Trailvarianten. Durch den unfreiwilligen Umweg zu Beginn in der Smme knapp 1400 Hm.
-
Gipfel und Höhe: Bettlerkarspitze, 2268 m
Gebirge: Karwendel
Art der Tour: BIke & Hike
Datum der Tour: 25. August 2020
Ausgangspunkt: Mautstraße vo Hinterriss in die Eng, Parkplatz 11
Tourenverhältnisse: Bestens. Mit dem Fahrrad zum Plumsjoch und zu Fuß weiter erst zum Vor- und dann zum Hauptgipfel. Vgl. https://www.tourentipp.com/de/…spitze-Bergtour_1459.html Bis zum Vorgipfel ist die Route bestens markiert. Den Übergang zum Hauptgipfel (ich war zuletzt 2009 dort) hatte ich einfacher in Erinnerung. Die Markierungen sind arg verblasst. Wichtig: "Steinsperren" beachten - sie stoppen vor Verhauern (ist mir trotzdem zweimal passiert). Die Seilpassage ist, im Vergleich zu Rest, eher einfach.
Gefahreneinschätzung: Der Übergang vom Vor- zum Hauptgipfel verläuft auf jedem Zentimeter in absolutem Absturzgelände - jede Bewegung will hier koordinativ gut überlegt sein (sicherheitshalber habe ich meine mitgebrachte Bierdose deshalb erst im Abstieg beim Erreichen des Wanderterrains konsumiert).
Prognose: Bleibt gut
Sonstiges: Plumsjochhütte hat noch bis Mitte Oktober geöffnet.
Bilder / GPS-Track:
-
Gipfel und Höhe: Wasserwand (1367 m) und Heuberg (1338 m)
Gebirge: Chiemgauer Alpen
Art der Tour: Bike & Hike
Datum der Tour: 20. Juli 2020
Ausgangspunkt: Nußdorf (großer Wanderparkplatz im Ort)
Tourenverhältnisse: Mit dem MTB zu den Daffnerwaldalmen; dort Bikedepot, zu Fuß erst auf die Wasserwand mit der kleinen Kraxeleinlage und dann zum Heuberg. Mit den Mountainbikes sind wir ab der Daffnerwaldalm eine alte Moser-Tour gefahren mit teils etwas abenteuerlichen Trails, die bisweilen ewas matschig waren. In der Summe knapp 1000 Höhenmeter. Der zu-Fuß-Aufstieg von den Daffnerwaldalmen war im Wald ein bisschen batzig, aber gut zu gehen. Die kurze Klettereinlage zur Wasserwand, gut mit einem Drahtseil abgesichert, ist stellenweise schon ziemlich abgespeckt.
Gefahreneinschätzung: Geht schon alles mit Um- und Vorsicht.
-
Gipfel und Höhe: Sunntigerspitze, 2321 m
Gebirge: Karwendel
Art der Tour: Bike & Hike
Datum der Tour: 23. Juni 2020
Ausgangspunkt: Scharnitz
Tourenverhältnisse: Von Scharnitz mit dem Fahrrad durchs Hinterautal am Isarursprung vorbei zur Kastenalm und weiter - zu sehr steil - hinauf zur wunderschön gelegenen Hallerangeralm. Hier Bikedepot, zu Fuß weiter auf die Sunntigerspitze - bis kurz vorm Gipfel einfache Bergwanderung, der finale felsige Aufschwung erfordert im Karwendelbruch etwas Konzentration. In der Summe, mit Gegenanstiegen, gut 1500 Hm, davon 450 zu Fuß, der Rest radelnd.
Gefahreneinschätzung: Trittsicherheit im Gipfelbereich ist gefragt; defensive MTB-Abfahrt zwischen Halleranger und Kastenalm (sehr steil).
Prognose: Wenn die Sonne scheint, nix wie rauf!Sonstiges: Interessant war am Rande die Suche nach der Stelle, wo die Isar "anfängt". Im Hinterautal kommt man am "Isarurspung" vorbei (1162 m), aber unweit der Hallerangeralm befindet sich angeblich die "Isarquelle" (1770 m).
-
Gipfel und Höhe: Hochalmsattel (1800 m) und Karwendelhaus (1730 m)
Gebirge: Karwendel
Art der Tour: Mountainbike
Datum der Tour: 12. Juni 2020
Ausgangspunkt: Hinterriss / Parkplatz P 4 an der Mautstraße in die Eng
Tourenverhältnisse: Tutto bene! Nach den Regenfällen heute beste Bedingungen - super klare Sicht, Wege trocken, Schnee nur abseits der Route. Karwendelhaus gut besucht, aber wir haben einen schönen Sonnenplatz hinter der Hütte erwischt. Kleines "Hinderniss" bei der morgendlichen Auffahrt durchs Johannistal: Dort wurden die Kühe hinaufgetrieben zur Ladizalm, der Slalom war bisweilen abenteuerlich.,. Ansonsten: Heute mal mit E-Bike, die Firma TREK hat uns zwei Testbikes zur Verfügung gestellt (Rail 9.8. Carbon). Im Vergleich zum "Biobiking" ist das in den quälenden Passagen schon ein Genuss! Und bergab läuft das TREK-Fully super, die 29er Reifen plus Federung bügeln das Grobe locker weg.
Gefahreneinschätzung: Sonnenbrand
Prognose: Morgen ebenfalls super, dann schlägt das Wetter erstmal um.
Sonstiges: Karwendelhaus im Corona-Modus, Personal trägt Visiermaske, an der Kasse tragen wir Mundschutz. Alles gut organisiert.
-
Gipfel und Höhe: Steilenberg, 1503 m
Gebirge: Mangfallgebirge
Art der Tour: Bike & Hike (Radeln und Wandern)
Datum der Tour: 8. Mai 2020
Ausgangspunkt: Parkplatz der Wendelstein-Seilbahn in Osterhofen
Tourenverhältnisse: Mit dem Mountainbike am Klarerhof vorbei und hinauf zum Brückerl beim Steilenbach. Bis davon recht gemütlich zu radeln, aber nun wird's ohne E-Motor mühsam. Mit dem MTB bis zur Schellenbergalm, dort Bikedepot und zu Fuß auf den Steilenberg, einen kreuzlosen Gipfel mit durchaus schöner Aussicht. Zurück zum MTB und nochmal 150 Hm hinaus zum Soinsee - aber dieses Finale ist brutal,da hab ich fast nur geschoben und selbst das ist anstrengend. Nach Kanada-Feeling am Soinsee dann chillige MTB-Abfahrt, unten nicht auf der Asphaltstraße, sondern auf dem netten Trail entlang des Alpbachs. Alles trocken, auf der Nordseite am Soinsee noch Schneereste.
-
Gipfel und Höhe: Lacherspitze (1724 m) und Kesselwand (1721 m)
Gebirge: Mangfallgebirge
Art der Tour: Bergwanderung
Datum der Tour: 23. April 2020
Ausgangspunkt: Sudelfeld
Tourenverhältnisse: Nachdem ich in den vergangenen Wochen nur noch Solo-Sicherheitspistenskitouren gemacht hatte (Spitzingsee, Sudelfeld, Brauneck), dort der Schnee inzwischen aber inzwischen nicht mehr ausreicht, erfolgte heute der Start in die Wandersaison. Von der Sudelfeldroute im Prinzip auf der Skitourenroute hinauf zur Lacherspitze. Nach der ersten Brotzeit hinüber zur Kesselwand, die man (von der Lacherspitze kommend) rechts umgeht - auf der Nordseite geht's mit etwas Trittsicherheit halbwegs unschwierig hinauf. Danach hinunter zum Soinsee, wo ich zwei Gämsen und ein Murmeltier gesehen habe, Aufstieg über die teils schneebedeckten Hänge zur Seewand und nach zweiter Brotzeit auf dem schönen Bankerl zurück zum Sudelfeld. Insgesamt ca. 900 Hm. In Schattenseiten halten sich vereinzelt schon Schneefelder, am Soinsee auch größere. Der Schnee firnt bei diesen warmen Temperaturen aber rasch auf und ist mit festem Schuwerk gut zu gehen.Gefahreneinschätzung: Abrutschgefahr auf Altschneefeldern, wenn sie (noch) zu hart sind - also umgehen oder aufs Auffirnen warten. Kesselwand ist kein Spaziergang mehr (steiles Geroll, mit Schnee durchsetzt).
Exposition der Route: Alle Richtungen
Prognose: Geht prima und am besten bis Mitte Mai, bevor die Kühe auf die Almweiden getrieben werden.
Sonstiges: Insgesamt waren im Gebiet zwischen Wildalpjoch und Lacherspitze / Kesselwand heute ca. 30 Leute unterwegs, Corona-Sicherheitsabstand also kein Problem. -
Gipfel und Höhe: Sagtaler Spitze (auch Standkopf), 2241 m
Gebirge: Zillertaler Alpen
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 4. März 2020
Ausgangspunkt: Inneralpbach, letzter Parkplatz im Greiter Graben (3 Euro Tagesgebühr)
Tourenverhältnisse: Genug Schnee vom Parkplatz weg. Bis zur Greiter Alm eingefahrene Rodelbahn. Dort zweigt das Gros der Tourengeher nach links ab zum Großen Galtenberg - uns zog es indes rechts hinauf zu Sagtaler Spitze/Standkopf. Außer einem Skitourengeher sowie ein paar Freeridern (die aus dem Pistengebiet rüberquerten) haben wir niemanden getroffen und waren am Gipfel allein. Die Schneequalität: prima. Überwiegend feiner Pulver, an ein paar Stellen "Spritzpulver". Und im Gipfelbereich musste man auf verdeckte Steine aufpassen. Tolle Aussicht, weitläufige Abfahrtshänge, ein super Skitourengipfel.
Gefahreneinschätzung: Heute LWS 2. In Steilhängen/Mulden waren eingeblasene Triebschneepakete gut zu erkennen, bei geschickter Routenwahl kaum Risiko. Im abgeblasenen Gipfelbereich, die letzten Meter zu Fuß, eher Absturz- als Lawinengefahr; aber mit Umsicht alles gut zu gehen.
Exposition der Route: Ost
Prognose: Ab der Greiter Alm relativ viel Schnee, aber in abgeblasenen Bereichen wird es dünner. Geht sicher noch länger. Bis zur Greiter Alm eingefahrene Rodelbahn.
Sonstiges: Unterwegs mit Theo aus Sauerlach. -
Gipfel und Höhe: Hochplatte, 1815 m
Gebirge: Karwendel
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 28. Ferbruar 2020
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Café Tirolerland, Achenkirch
Tourenverhältnisse: Nach dem nächtlichen Schneesturm gab es Neuschnee bis zum Parkplatz, oben bis zu 40 cm. Super Pulver also, in Flachpassagen fast zuviel. Die Querung unterm Gipfel haben wir im Aufstieg links durch die Mulde umgangen, in der Abfahrt sind wir durchgeschossen - alles stabil. Ach ja, das Wetter - wir sind bewusst erst um 10 Uhr gestartet, hatten trotzdem die ersten 2 h Schneetreiben.
Gefahreneinschätzung: LWS 2-3, aufpassen auf frischen Triebschnee.
Exposition der Route: Nordost
Prognose: Mit der Wärme wird es nicht mehr so schön pulvrig stauben.
-
Gipfel und Höhe: Schafreuter, 2102 m
Gebirge: Karwendel
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 8. Februar 2020
Ausgangspunkt: Straße zwischen Vorder- und Hinterriss
Tourenverhältnisse: Forststraße unten gut, im Mittelteil ein paar steinige Stellen (haben in der Abfahrt kurzzeitig die Ski getragen, um den Belag zu schonen). Ab Mooslahneralm etwas mehr Schnee - am Gipfelkamm abgeblasen. Gute Stapfspur vom Skidepot zum Gipfel. Abfahrt ging auf unserer Variante erstaunlich gut: Wir sind ziemlich direkt nach Süden abgefahren, bis zum Sommerweg Tölzer Hütte - Mooslahneralm. Nach einer kurzen Querung im lichten Wald super Pulver, wir kamen punktgenau bei der Mooslahneralm raus, der Rest über den Forstweg.
Gefahreneinschätzung: LWS 2, heute kein Lawinenriskiko ersichtlich
Exposition der Route: Süd, West
Prognose: Neuschnee schadet nicht, auf dem Forstweg wird es bald dünn
-
Gipfel und Höhe: Roter Stein, 2366 m
Gebirge: Lechtaler Alpen
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 27. Januar 2020
Ausgangspunkt: Bichlbächle
Tourenverhältnisse: Unterwegs auf der Tour https://www.tourentipp.com/de/…r-Stein-Skitour_1428.html - Schnee vom Parkplatz weg, den erhofften Pulver fanden wir aber nur selten. Inshesamt eher ruppige Schneeverhältnisse, Harscheisen schaden nicht.
Gefahreneinschätzung: LWS 1, da gab's nix was hätte passieren können; Problem waren eher Hakler im Latschenslalom oder wenn im ruppigen Schnee plötzlich die Bindung aufgeht.
Exposition der Route: Nordost
Prognose: Neuschnee kommt und schadet nicht, wegen der durchgehenden Steilheit wird's dann aber auch erstmal gefährlicher.
Sonstiges: Wirtshaus "Roter Stein" hatte heute leider Ruhetag.
-
Gipfel und Höhe: Hafelekarspitze, 2334 m
Gebirge: Karwendel
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 21. Januar 2020
Ausgangspunkt: Innsbruck (Bergstation Hungerburgbahn)
Tourenverhältnisse: Spannende und landschaftlich eindrucksvolle Runde im Süden des Karwendels, skitechnisch sowohl in Abfahrt als auch Aufstieg eher anspruchsvoll. Von der Bergstation (einfache Bergfahrt kostet 19,40 Euro) mit geschulterten Skiern auf die Hafelekarspitze. Nach dem Gipfelfoto unserer siebenköpfigen Gruppe ging es gleich knackig los mit der sehr steilen Einfahrt ins colouirartige Hafelekar. Nach der anfangs felsdurchsetzten Steilrinne wird's moderater - um die Gleirschzähne herum geht es durch kuppiertes Latschengelände hinüber ins nächste Tal und dann wieder hinauf zur Mandlscharte (2315 m), am Ende ziemlich steiler Ausstieg (da helfen auch keine Spitzkehren mehr). Nun folgt eine gewaltige Abfahrt, immer mit Blick auf Innsbruck und den Brenner. Über herrliche Hänge zunächst zur Arzler Scharte, dann immer weiter, Hang für Hang, bis zur Waldgrenze. Dort sind wir via Forstweg auf eine Rodelbahn ausgewichen, weiter zur Arzler Alm und den Rest zu Fuß zur Hungerburg. Der Schnee: viel Pulver, der aber auch ein paar Steine verdeckt.
Gefahreneinschätzung: Bei dieser Rundtour müssen die Lawinenverhältnisse an Nord- und Südhängen passen - war diesmal bei LWS 2 ok. Aufgrund der Steilheit besteht stellenweise aber auch Absturzgefahr - man sollte sicher auf den Skiern stehen, rauf wie runter.
Exposition der Route: alle Richtungen
Prognose: oben viel Schnee, unten raus (wo in der Arzler Reiße die Latschen beginnen) tut Neuschnee gut.
Sonstiges: Nach den Neuschneefällen vom Wochenende waren wir die Ersten, die diese Runde gemacht haben - das bedeutete unverspurtes Abfahrtsgelände, aber auch anstrengende Spurarbeit.
-
Gipfel und Höhe: Kraxentrager, 2423 m
Gebirge: Tuxer Alpen
Art der Tour: Skitour
Datum der Tour: 12. Januar 2020
Ausgangspunkt: Hochfügen
Tourenverhältnisse: Ein kleiner Verhauer hat uns heute ein paar zusätzliche Höhenmeter sowie den Einsatz von Harscheisen beschert. Am Viertelalm-Hochleger sind wir nämlich versehentlich zunächst der Austiegsspur zum Marchkopf gefolgt. Den Fehler haben wir erst einige Höhenmeter weiter oben realisiert - teils etwas heikel sind wir dann in steilem und teils harschig-eisigem Terrain nach rechts zur Kraxentrager-Route gequert, wo die Aufstiegsspur wunderbar griffig war. Nach der Gipfelrast am mobilen Kreuz haben wir uns am Abzweig zum "Gipfel" (ja, der heißt so, vgl. https://www.tourentipp.com/de/…entrager-Skitour_300.html) eine steile Rinne gesucht, die pulvrig aussah, aber teils auch Harsch beinhaltete. In der Abfahrt wechselten die Schneearten kleinräumig zwischen Pulver, winderverpresstem Schnee mit und ohne Harschdeckel. Insgesamt schöne steinfreie Tour, etwas Neuschnee würde den Abfahrtsgenuss steigern.
Gefahreneinschätzung: Heute LWS 1, trotzdem natürlich Einzelbefahrungen im Steilgelände.
Exposition der Route: Nordwest
Prognose: Genug Schnee vom Parkplatz weg; alles ziemlich verspurt, Neuschnee macht's wieder fluffig.