Beiträge von Kaiman

    * Kurze Lagebeschreibung, auch unter dem Aspekt, den unser Admin für Berchtesgaden gepostet hat *


    - Keine Probleme am Hörnle wegen Unwetterschäden -


    Wer etwas aktuell Sicheres machen will: ich war gestern Nachmittag am Hörnle unterwegs (wusste nicht ob das Bergtour oder Wanderung ist: beabsichtigt war Trailrunning, war es wegen aktuell ausbaufähiger Fitness nur bergab...).


    Hauptbotschaft:

    auf meiner Route keine Murenabgänge o.ä., sogar relativ trockener Untergrund, nur weiter oben etwas schlammig.

    Wer sich nur etwas austoben will, ist hier derzeit auf jeden Fall sicher. Oben zwischen den Hörnles viel Sessellift-Publikum, aber noch entspannt. Könnte am Wochenende anders aussehen.


    Meine Streckenwahl (ca. 1050 hm): ab Kiesgrube-P hoch zum Hinteren Hörnle, dann die anderen Hörnles mitgenommen und noch auf Sommerweg halb runter Richtung Sessellift-Talstation und über Winterweg wieder hoch zur Hütte, von dort Abstieg wie Aufstieg. Alle Wegstrecken sehr guter Zustand.


    Anmerkung:

    Den Abstieg vom Hinteren Hörnle nach Grafenaschau habe ich nicht probiert, weil das bei meinem letzten Versuch (letzter bzw. vorletzter Sommer?) eher Mikado-spielen war auf ca. 120 Höhenmeter. Da war entlang des WW ziemlich viel Wald umgefallen. Falls jemand da den aktuellen Stand kennt, wäre ich dankbar für Rückmeldung. Der Trail runter ist m.E. nämlich schön zu laufen bis auf die sumpfige Wiese direkt unter dem Hinteren Hörnle. Auf dieser Wiese aber dafür wirklich idyllisch grasende Pferde.

    Nach meiner gefühlt 10. Saisonabschluss-Skitour jetzt die erste "After-season" Tour;-))


    Route: PP Kreuzeckbahn - Kandahar hoch bis Kreuzalm - über Längenfelder-Mittelstation zur Hochalm - Bernadein: Piste runter - rüber Stuibenhütte und weiter Stuibengipfel - zurück über Bernadein zum Osterfelder - Abfahrt mit Schlenker über Längenfelder-Mittelstation - Abfahrt Fußgängeraufstiegsweg zur Senke vor Kreuzeck - bei Kreuzalm hoch Kreuzjoch - Kandahar direkt runter.


    Dank Neuschnee vom Vortag super Winter-Feeling! Nach ca. 290 hm Ski am Rucksack konnte ich bei ca. 1040m Höhe anschnallen und komplett weiß (2 Straßenquerungen grün) hoch bis Kreuzeck. Schnee morgens kurz vor 9 Uhr weich, ab ca. 1200m gezuckert, später dicke Neuschneeauflage, die z.T. gestollt hat. Spurarbeit war nötig. Anfangs Sonne. Vom Kreuzeck runter zur Senke muss man abschnallen, dann aber über Ziehweg weiter zum Bernadein alles weiß. Bernadein runter: zweite Hälfte Bremsschnee, oben noch schön zu schwingen. WW rüber zur Stuibenhütte: bis Abzweig Richtung Alpspitze gut, danach eher grün durchwachsen, ab Gatter, wo es rechts hoch geht zur Hütte wieder perfekt. ZumStuiben hat eine dicke Neuschneeauflage für super Abfahrt gesorgt. Hier sind mir 2 Tourengeher entgegen gefahren. Sonst am ganzen Tag nur 2 weitere gesehen - Einsamkeit pur!

    Wetter wurde jetzt schlechter. Bis zum Osterfelder dann Schneetreiben, bei der Abfahrt sogar etwas white-out. Weiter unten wurde Orientierung wieder einfacher.

    Kandahar runter easy Schnee, wieder etwas Schneefall. Zurück im Auto: jetzt ging der angekündigte Regen los, Glück gehabt.

    Fazit: Meine erste Mai-Skitour in heimischen Gefilden hat sich gelohnt.

    Prognose: für Freitag (Frage ob das Wetter passt) und Samstag sollte es weiterhin perfekt bleiben. Höchstens der Zustieg könnte sich zu Fuß etwas verlängern, ab Straßenquerung bei 1200m sieht es aber so aus, dass es noch länger hält.

    Fotos folgen in Kürze..

    .. sind jetzt drin (hatte leichte Probleme beim Editieren) ->

    Foto1: Anschnallen bei ca. 1040m, Blick auf Hang: hier könnte es in ein paar Tagen grüner aussehen

    Foto 2: Querung bei 1200m, Hang oberhalb noch richtig viel Schnee

    Foto 3: kurz vor Kreuzalm auf oberem Ziehweg

    Foto 4: Oberhalb Stuibenhütte

    Foto 5: vom Stuibenkopf Richtung Aufstiegs-/Abfahrtsroute

    Foto 6: Line im unberührten Neuschnee

    Heute geplant: Osterfelder, Stuibenkopf/hütte, Aufstieg über Piste ab Kreuzeckbahn.

    Die ungefähr 10. Saisonabschusstour diesen Winter;-) - aber diesmal wohl wirklich, obwohl es wieder sehr schön war.

    Start gegen 9 Uhr. Update zu meinem Bericht von vor 7 Tagen:

    Ich bin wieder links hoch über Olympiaabfahrt, die ersten knapp 50 hm grün, dann auf die Ski. Diesmal gibt es aber mehr grüne Unterbrechungen, die ich wohlwollend im Aufstieg ignoriert habe, ab 950m Höhe dann durchgehend weiß. Keine Harscheisen nötig. Die Situation durch die freigeräumten Wege hat sich wie vermutet jetzt für Tourengeher verschärft (die Wanderer danken es). Ich bin durch den Abfahrtstunnel auf ca. 1400m zur Kreuzalm. Abfahren sollte man hier nicht mehr: beim unteren Tunnelausgang schaut das Weidegitter raus, im Tunnel blankes Eis/Schotter und in den sonnenausgesetzten Strecken ist es jetzt schon grün. In den nächsten Tagen würde ich den oberen Ziehweg zur Kreuzalm nehmen, der ist nicht geräumt.

    Die Senke beim Längenfelder ist komplett aper.

    Den Ziehweg zur Hochalm habe ich am Rand komplett auf Skiern genommen (meine Felle mögen es mir verzeihen). Besser, sowohl für hin- als auch Rückweg: nach der Senke rechts halten und den Fußgänger-Aufstiegsweg oder die Skiabfahrt wählen: die sind komplett gut weiß. Man muss halt beim Rückweg bei der Hochalm kurz auffellen.

    Weiter ab Hochalm zum Osterfelder: Fahrstraße noch begehbar aber nicht durchgängig abfahrbar. Hier ist das Problem, dass bei der Abfahrt gutes Timing nötig ist, damit man nicht die 2m-hohen senkrechten Seitenwände der Fahrschneise runterspringen muss. Außerdem sind die Schneebollen am Seitenwandbereich sehr hart. Wenn man sich beim AUfstieg die Stellen gut merkt, wo man die Seiten wechseln kann, ist sicher hilfreich. Mir ist das nicht immer gelungen.

    Genug geklagt: ein Traumwetter und ein etwas schwerer aber gutmütiger Schnee, kein Bruchharsch.

    Abfahrt vom Osterfelder bis kurz vor (ca. 100m vorher rechts weg) Bernadein und den Tourenhang anstatt Piste runter: komplett eingeschneit, weicher Schnee. Die einzige Gesellschaft von mir waren kleine Schneekugeln, die ich losgelöst und die mich dann überholt hatten, meine Einschätzung: unkritisch.

    Rüber zur Stuibenhütte: WW durch Wald hat genug Schnee, abschnallen bei Abfahrt nicht nötig. Hier habe ich mir dank temporärem Durchhänger eine Pause auf der Sitzbank gegönnt und auf den Stuibenkopf verzichtet. Zurück nach Essensversorgung über Bernadeinpiste (butterweich) und überwundenem Durchhänger nach kurzer Abfahrt zur Hochalm wieder aufgefellt und zum Längenfelder komplett hoch über den Sonnenhang. Auch hier beste Verhältnisse. Abfahrt dann ab Mittelstation links haltend über Abfahrtsweg zur Talstation des Längenfelder. Dann ein paar grüne Meter aus der Senke hoch getragen, auf Piste links vom Fahrweg runter bis Kreuzalm und nochmals aufgefellt fürs Kreuzjoch. Weg ab Kreuzalm ist gut, nicht geräumt.

    Kandahar komplett runter: weiche Buckelpiste, aufpassen direkt nach Tunnelquerung (siehe Bericht letzte Woche: 2m-Absatz), dort rechts halten und stressfrei weiter auf Piste.

    Im unteren Bereich jetzt auch ein paar Stellen mehr aper als vor 1 Woche. Ich habe dreimal abgeschnallt für jeweils maximal 100m. Schnee endet direkt beim Einstieg. Weil ich kurz vor Schluß mich zu weit links gehalten habe, gab es wenige Extra-Meter auf der Wiese. Das ist glaube ich der Zielhang vom Kandahar-Rennen, der nicht direkt bei den Seilbahnen endet.

    Insgesamt ein wunderschöner Skitag. Jahreszeit-bedingt sind die Zeitfenster für optimalen Abfahrtsschnee enger geworden.

    Ein schöner + langer Tourenwinter: Danke an den Wettergott!

    Fotos:

    1: Alpspitze bei Kreuzalm: Blick von Fahrstraße vom Tunnel kommend

    2: Blick bei Rückweg von der Piste rüber zur Bernadein-Tourenabfahrt

    Start am PP Kolbenlift, Oberammergau: 5,- (die 15,- von der Wintersaison gelten nicht mehr, dafür kein WC mehr offen)

    Routenführung: Über beschneite Piste hoch zum Kolbensattel, weiter zum Pürschling/Sattel oberhalb der Häuser Richtung Teufelstätter Kopf) über oberen WW rüber zur Rodelbahn, Rodelbahn hoch. Abfahrt durch Kurztalgraben bis Wegspinne/flaches Stück auf 1180m, auffellen und über breiten Forstweg hoch zum Kolbensattel, hoch zum Zahn und über Piste zurück zum PP.


    Zustand/Verhältnisse: meine Befürchtungen mit "grün" bzw. "zerstörte Piste" (siehe Webcam von Kolbensattelalm) haben sich in Wohlgefallen aufgelöst: es war durchweg super Schnee, ab 1200m leichte Neuschnee-Auflage, kein Harsch, alles easy weich, wenn auch z.T. etwas schwer/langsam.

    Piste: ab Talstation weiß, wenn auch die ersten 50 hm ein sehr schmales weißes Band. Dann wird es schlagartig breit und frisch präpariert!!! Nur oben beim Kolbensattel hat ein Pistenraupenfahrer "herumgespielt" und vom Sommerweg eine Kehre planiert. Ist jetzt noch weiß, könnte aber die nächsten Tag grün werden - aber kein Vergleich zu den Schneisen im Garmisch-classic-Gebiet. Nach meiner Tour bin ich die Piste wieder runter - und es wurde gerade wieder frisch präpariert!

    Meine Prognose: am nächsten Wochenende geht auf jeden Fall die Piste mit u.U: die ersten 50 hm tragen, dann perfekt.

    Weiter oben: der schmale WW durch den Wald Richtung Pürschling ist außer den ersten 5m komplett weiß. Pürschling-Gebiet: Winter! Nur oberhalb von den Pürschlinghäusern auf dem Hang bis zum Sattel (ca. 70 hm) schauen ein paar Felsen raus, die ich letzte Woche nur gehört hatte. Abfahrt: war noch einiges unverspurt und gut fahrbar.

    Breiter WW zurück zum Kolben auch noch genug Schnee.

    Zum Zahn hoch: weiche Buckelpiste mit genug Schnee fürs Weekend. Bei der Querung sind die Steine/Felsen gut freigerutscht und man kann sie vermeiden. nach der Querung noch mehr Schnee.


    Wegen Lawinen: es gab an den steilen Seitenhängen viele kleine Schnee-Kuller. Wenn es wärmer wird, mehr Sonne (Heute nur etwas Sonne, z.T. sogar leichter Schneefall), wäre ich da nicht so sicher. Aber beim Zahn bis Verlassen Wald nach Querung und beim Pürschling bei Aufstieg über Kurzgraben m.E. safe.

    Zur Ergänzung von Denise' Bericht (sie war schneller im Schreiben;-) ) ein paar Dinge

    Ich bin ähnlich gelaufen und hatte meinen ursprünglichen Plan auch aufgrund der Schneebeschaffenheit geändert.

    Start am PP: ich denke, das kostet nichts mehr weil nicht mehr präpariert wird.

    Bin auch Olympiaabfahrt (Links) hoch, nach 45 hm angeschnallt, 3 apere Stellen (war wohl später dran..) von max. je 5m.

    Hoch bis ca. Bernadein über Tunnel. Eigentlich wollte ich Richtung Stuibenhütte, aber der Schnee war sehr wechselhaft und auf Bruchharsch hatte ich keine Lust. Also einfach komplett runter und dann neu hoch bis Kreuzjoch über Ziehweg und dann die Kandahar komplett (Herrenabfahrt) runter, auch da ca. 3 apere Stellen, die man ohne Abschnallen vorsichtig treppeln kann. Geht ganz runter bis PP.

    Insgesamt wieder super SKitour. der zweite Downhill war schon deutlicher weicher und der Neuschnee der z.T. schwer war, durch die vielen TOurengeher besser eingefahren als bei erster Abfahrt.


    Tipp/ Was auffällt:

    fast alle Forstwege sind frei gefräst, die Forst- und Landwirtschaft bereitet sich für den Sommer vor. Dadurch gibt es öfters ein paar Zusatzhügel zu überwinden. Die Fräse ging Richtung Osterfelder hoch.

    Prognose: auf diesen freigefrästen Schneisen wird es ziemlich sicher schnell aper. Genug Schnee für Skitouren bleibt trotzdem, gibt aber durchaus mehr Rythmuskiller in der Abfahrt.

    Tipp:

    Es gibt ja die bekannten Varianten (Aufstiegswege, die man auch abfahren kann) zwischen Drehmöser, Kandahar-Tunnel und Kreuzalm -> die folgenden Wege sind nicht geräumt: bei Drehmöser den breiten Skihang hoch und dann Ziehweg zur Kreuzalm / vor Tunnel geradeaus hoch zum Skihang bei Drehmöser und dann Ziehweg zur Kreuzalm / ab Tunnel auf WW zur Kreuzalm / Kreuzeck / ab Längenfelder anstatt Ziehweg zur Hochalm (ist schon z.T. sehr dünn) über WW bzw. Abfahrtsweg zur Mittelstation bei Längenfelder. Das müsste m.E. noch lange gehen, wenn die gefrästen Wege schneefrei werden und ermöglichen entspannten Zugang Richtung Osterfelder, Stuiben.


    Hinweis (siehe Foto):

    Bei Abfahrt auf Kandahar ab Kreuzjoch sollte man auf Höhe Skitunnel aufpassen, sieht man je nach gewählter Aufstiegsroute nicht: zwischen Fußgängertunnel und Skiabfahrtstunnel beim Steilstück der Abfahrt ist der Sommer-Wanderweg frei gefräst. Da wird es unangenehm, wenn man den Absatz (siehe Foto: über 2m Höhe) übersieht. Besser vorher rechts halten.

    Start relativ spät (kurz vor 12 Uhr), ging nicht anders, aber es ist ja lange hell für eine lange Route.

    Aufstieg: ab PP auf Ski über nicht künstlich-beschneite Piste (die frischen Schnee hatte, morgens) und Richtung "Mittelstation" (Wegkreuzung auf 1180m im flachen Bereich mit vielen Abzweigungen) schon etwas dünne Schneedecke.

    Pürschling-1: über Kurzgrabental hoch und wieder runter, am Waldrand/Schatten noch pulver, sonst papp.

    Pürschling-2: vor Pürschlinghaus links weg und dort den Hang runter in Kurzgraben mit super Pulver!

    Dann rüber zum Zahn: dort eingefahrene harte Buckelpiste, bei Querung etwas Steine. Die beschneite Piste am Kolben auch getestet: sehr guter Zustand bis unten.

    Zurück über "Mittelstation" und dann Forststraße mit einigen aperen Stellen, bei denen ich für je ca. 100m abgeschnallt habe.

    Schnee war am Abend plötzlich Bruchharsch. Die letzten Meter bis zum PP schon fast grün.

    Insgesamt ein schöner Tag und erstaunlich gute Verhältnisse. Wird aber bei Wetterprognose nicht lange halten.

    Oberhalb Mittelstation noch länger, unterhalb wohl eher Skitragen.

    Die Option, über Kolbenpiste hoch um dann in Naturschnee zu kommen, wird sicher die beste sein.

    Start gegen 9 Uhr, nur Sonne und am Start relativ warm. Bei der Anreise war das Thermometer aber noch bei -5 Grad.

    Welche Aufstiegsoption?

    Ich habe Kochelberg-Piste (rot) gewählt, d.h. wenn man vor dem Berg steht links, war schön in der Sonne und geht direkt zum Drehmöser hoch. Die Variante über Hornabfahrt (schwarz) war von unten zwar im Aufstiege machbar mit fast ganz Schnee, aber für die Abfahrt definitiv nicht mehr brauchbar. Die Variante bei ca. 900m Höhe rechts zur Tonihütte war wohl vor 2 Tagen noch machbar, aber das wollte ich heute nicht testen.

    Ich bin ohne Harscheisen locker die ersten 300 hm hoch, bin dann bei einer Querung aus einer Skibindung rausgeflogen und mich einbeinig an den grünen Rand gerettet. Erst einmal im grünen hoch, dann wieder in die Ski, gleich mit Harscheisen. Nachdem ich einige deutlich erfahrenere Tourengeher, die ich vorher gesprochen hatte, die Ski abgeschnallt hatten, habe ich mich solidarisiert und Spitzkehren im Grünen geübt: es war m.E. seeehr eisig und buckelig.

    Ab Drehmöser dann entspannt und bis zum Osterfelder dann aufgefirnt.

    Abfahrt z.T. an wenigen Stellen hart, sonst ok. Beim Ziehweg von Hochalm zum Längenfelder aufpassen: da liegen Eisbrocken, die von der seitlichen Felswand runterbrechen, auch ein paar wenige Steine. sonst ist alles perfekt weiß.

    Bin dann noch die Olympiaabfahrt runter+hoch: die ist in ähnlichem Zustand (hart/firn).

    Finaler Downhill über Kochelbergpiste dann super weiche Buckelpiste.

    Prognose:
    Bei der aktuellen Wetterprognose geht da noch länger was. Es gibt bei dieser Variante nur 2 oder 3 kurze Wegquerungen ohne Schnee.

    Start relativ spät gegen 10 Uhr. Parkplatz (beide) fast leer.

    Bei leichtem Schneetreiben die ersten 100 hm grün bergauf und bei Milchhäusl-Express in die Bindung.

    Ab dort dank frischer Puderung von oben griffig nach oben. Der Untergrund war aber bockelhart und durch leichten Frost war auchkeine Hoffnung auf Auffirnen. Bei den letzten Metern muss man sich an ein paar Meter aper gewöhnen, wird sicher mehr vorallem am Sonntag. Gegen Ende wurde der Schnee schon weicher.

    Abfahrt wie Aufstieg über Piste.

    War trotzdem ok: die Ruhe geniessen. Morgen ist sicher mehr los und auch der Schnee angenehmer.

    Prognose: ich denke, dass die ersten Meter ab Milchhäusl, bevor man im Wald den Forstweg kreuzt und auf den steileren Hang kommt, bald grün sind, der Rest bis Höhe ca. 1400m sicher noch lange weiß. Am Gipfel muss man dan improvisieren.

    Der Hang mit Piste Richtung Wasserspeicher, Lenggries ist bis Gipfelrestaurang gut, wie es weiter unten aussieht, kann ich nicht sagen, aber da sind auch ein paar Tourengeher hoch.

    Gipfel und Höhe: Pürschling/Teufelstätter und Zahn (1650m)


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 27./28.3.2021


    Ausgangspunkt: PP Steckenbergalm, Unterammergau (Tagesticket 5,-), im Haus kostenlos WC, Getränke zum Mitnehmen bzw. auf Sonnenterasse. Dort geht es korrekt (Abstände) zu.


    Tourenverhältnisse: ok, Wetter super (Sonntag) bzw. ok (Samstag)


    Samstag nach Regen unterwegs: Bremsschnee berghoch bis ca. 1200m, dann ok. Genug Schnee ab Parkplatz über Skihang links von Rodelbahn.
    Abfahrt oberhalb Pürschling Ri. Teufelstätter ins Weiße Tal. Hier die ersten 150 hm stark zerfahrener schwerer Schnee, geht dann in Bremsschnee über. Da heute wenige Tourengeher unterwegs waren, war ich froh über die wenigen Schwünge meiner Vorgänger, die die Abfahrt erleichtert haben.


    Aufstieg zum Zahn musste ich wegen Fellprobleme bei Querung abbrechen. Ab KOlbensattel hoch war gut eingefahren und harte Buckelpiste.
    Am Sonntag: Hoffnung auf Firn, nachts hatte es aufgeklart. Morgens also bockelhart, aber ohne Harscheisen machbar. Bin erst beim zweiten Aufstieg zum Pürschling, diesmal über Kurztalgraben abgefahren: der erhoffte Firn war nur immer kleine Stücke vorhanden. Oben alles perforiert durch diverse Sportgeräte, aber fahrbar. Wenn es flacher wird stark abhängig von Sonnenstand: innerhalb von ca. 10m Breite Wechsel zwischen Firn, Sulz und Harsch. Abfahrt bequem über Rodelbahn ok, wenige apere Stellen, die aber drohen in den nächsten Tagen komplett grün zu werden.


    Die letzten Meter zum Parkplatz musste ich anders laufen als morgens, da war der Schnee schon weg.


    Insgesamt trotz nicht einfachem Schnee ein wunderschöner Frühlingstag mit viel Sonne!


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: Tauwetter wird unten vieles grün machen, wer MO/Di Zeit hat, sollte diese nutzen.


    Sonstiges: Chill-Areal beachten bei Abfahrt -> siehe Foto;-)

    sorry: Foto kam beim ersten Update nicht mit.

    Gipfel und Höhe: Pürschling/ Teufelstätterkopf (Sattel vorher: 1600m), Zahn (1600m)


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 20./21.3.2021


    Ausgangspunkt: PP Unterammergau-Pürschling (Steckenberg Alm)


    Tourenverhältnisse: traumhaft

    am WE im selben Gebiet 2 längere Touren bei Schneetreiben / bedeckt. Aber immer gute Sicht, d.h. keine Wolken oder Nebel.

    Es hat m.E. deutlich mehr dazu geschneit als angekündigt.
    Weils so schön war: jeden Tag 2x Teufelstätter-Abfahrt ins Weiße Tal. Pulver teilweise bis übers Knie!

    Was kann es schöneres geben!

    Rüber zum Kolbensattel und Richtung Zahn: dort Powder-Buckelpiste.
    Für den Aufstieg ist alles angespurt, auch durch Wald, wo es sonst oft wenig Schnee gab.
    Rauf zum Pürschling ist alles gut zu steigen: durchs Tal, auf Rodelbahn und über Bergrücken durch den Wald auf WW.
    Am Sonntag war der Hauptparkplatz um 8 Uhr schon fast komplett voll, bei Steckbergalm bereits voll (ich hatte Glück).


    Gefahreneinschätzung: gering auf gewählter Route


    Exposition der Route:


    Prognose: bleibt so bis zur angekündigten Erwärmung, dann Neubeurteilung


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Zahn 1600m

    Gebirge: Ammergauer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 15.3.2021

    Ausgangspunkt: PP Kolbenlift

    Tourenverhältnisse: viel Schnee!

    Aufstiegsroute links von Piste hoch ging gut. Abzweig zum WW zum Zahn im Wald war noch nicht angespurt, im Wald Schnee noch etwas dünn.

    Wenn man rauskommt Richtung Zahn war richtig viel Schnee da. Ab hier m.E. schon etwas kritisch mit Lawinen an den steileren Rinnen.

    Hoch zum Skidepot: z.T. tiefer lockerer Schnee, der leicht wegrutscht, z.T. abgeblasener Altschneeharsch.

    Abfahrt direkt runter (steilste Passage) ok, später eine kleine Rinne, bei der sich ein Mini-Brett gelöst hat und gemächlich runter gerutscht ist.

    Wenn es hier weiter schneit, wird es nicht mehr gemächlich. Richtung Schneise, Querung und Kolbensattel dann unkritisch.

    Abfahrt auf beschneiter (?!) Piste: Tiefschnee! Pistenraupe kam erst am späten Nachmittag.

    Insgesamt wieder Wintertraum, aber an steilen Passagen ist absolut Vorsicht geboten.


    Gefahreneinschätzung: auf Piste keine, Richtung Zahn im oberen Bereich schon etwas kritisch


    Prognose: Schneelage wird besser, Lawinenlage kritischer, Lawinendienst beobachten

    Gipfel und Höhe: Weiherkopf 1680m


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 14.3.2021


    Ausgangspunkt: Dorflift Bolsterlang


    Tourenverhältnisse: gut, vorallem für das Wetter außerhalb der Komfortzone. Man sieht gut, wo es Boden-/Steinkontakt geben würde, und es gibt kein Problem, immer mit genug Schnee unter den Skiern zu fahren.

    Start über Hang beim Dorflift. Neuschnee von Nacht + heute morgen haben ausgereicht, dass wieder alles Grüne weeiß überdeckt war.

    Aufstiegsspur ab Dorflift-Ende links weg war nicht gespurt, habe ich übernommen, durchgehend genug Neuschnee, auch im Waldstück.

    Ab ca. 1300m wieder auf Piste.

    Hang stark verblasen, Wechselschnee mit altem harten Untergrund und eingewehtem Press-Schnee.

    Abfahrt über Piste: die ersten 100 - 200 hm super locker, auch nicht verpresst, erst weiter unten wird es schwierig.


    Gefahreneinschätzung: gering auf Piste. Im steilen Gelände abseits könnte es in den nächsten Tagen kritisch werden bei den jetzt schon sichtbaren und spürbaren Verfrachtungen.


    Exposition der Route:


    Prognose: wird besser falls angekündigter Schnee diese Woche weiterhin fällt.


    Sonstiges:


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Zahn (1600m), Kolbensattel (1280m) => Skitour Am Zahn / Kolbensattel


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 9.3.2021


    Ausgangspunkt: PP Kolbenbahn (15,-, WCs an Talstation geöffnet, es gibt einen Automat für Getränke + Snacks neben Parkautomat) auf ca. 850m, Oberammergau


    Tourenverhältnisse: auf Piste gut, oberhalb ok


    Kurze Tour: auf beschneiter Piste hoch zum Kolbensattel. abseits der Piste sieht es schon recht grün aus, nur gepudert durch etwas Neuschnee.


    Aufstieg geht noch rechts von Lift und ab Hälfte auch auf WW links von Piste.


    Mangels Zeit nur Richtung Zahn, Lage checken: bis Querung auf ca. 1450m sehr gut, machbar ohne Harscheisen: eingefahrene Buckelpiste. Querung sah eher nach Steinkontakt aus, nicht weiter probiert.


    Pistenabfahrt komfortabel, nicht zu hart.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: bleibt so

    Gipfel und Höhe: Riedberger Horn (1789m)


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 7.3.2021


    Ausgangspunkt: PP Gunzesrieder Säge / Ostertal-PP


    Tourenverhältnisse: viel Schnee, aber z.T. sehr wechselhaft (für die Felle / in der Abfahrt)

    Heute mal andere Route getestet. Start ab Säge, rüber zum Ostertal-PP und neben gesperrter Straße hoch zur Grafenälple (da hatten wir am Vortag Tourengeher gesehen). Fazit: Spaßfreie Zone;-(

    alle paar Meter eine Bachbrücke, d.h. vom Straßenrand wieder auf Straße/am Rand auf Schneeruder laufen. Es geht schnell hoch, ok.

    Aber runter bin ich anders. Ist eine PlanB-Lösung, wenn man Probleme mit zeit, Material o.ä. bekommt.


    Es hatte in der Nacht nochmals geschneit, war aber wärmer.
    Ab Grafenälple den schönen Hang hoch bis Printschenalpe: Traumhafter Schnee, allerdings alptraumhafte Felle (trotz Wachs brutale Stollen). Es hatte beim Start wohl um die 0 Grad und Schneegestöber. Später Sonne. Dann weiter wie am Vortag und hoch zum Riedberger Horn, Wetter sonnig und gute Stimmung. Nur die Neuschneeschicht auf der Vortagesspur war sehr wechselhaft, z.T. richtiger Brems-/Papp-/Stollenschnee. Plan, ab Riedberger Horn über Dreifahnenkopf Richtung Printschenalpe ging für mich mangels Sicht nicht (zu wenig Ortskenntnisse): plötzlich dichte Wolken und kein Berg zu sehen, also über Schulter zurück und fast gleicher Weg zurück wie hin. Abfahrt zur Grafenälple wieder traumhafter Pulver, der erst ganz unten schwer wurde. Von dort dann den Hang hoch zur Höllritzer Alpe (weich, nass aber gut und genug auch für Abfahrten). Mit zweitem Satz Felle auch keine Stollprobleme mehr. Und dann simpel rüber zur Rappengschwendalpe, Rodelbahn, PP.

    Auf der gesamten Runde immer genug Schnee. Die Rodelbahn ist in einer Kehre schwarz, kann man aber über Wiese weiß umgehen.

    Sonnen-/Schattenseite bei Abfahrten stärkere Unterschiede als gestern. Es lohnt sich, mit ein paar Meter zickzack den schönsten Schnee zu suchen.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Exposition der Route:


    Prognose: Direkt nach Tour im Auto hat es angefangen zu regnen. Die nächsten Tage sind wohl eher unbeständig, da wage ich keine Prognose.

    Außer (wie bei Tour vom 6.3.): ab ca. 1200m weiterhin genug Schnee.


    Sonstiges: Außer direkt im Umkreis des Riedberger Horns wenig Leute unterwegs, Parkplätze waren um 8 Uhr nicht voll.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Riedberger Horn (1789m), Heidenkopf (1680m), Tennenmosskopf (1640m)


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 6.3.2021


    Ausgangspunkt: PP Gunzesrieder Säge


    Tourenverhältnisse: perfekt durch Neuschnee vom Freitag und von der Nacht zum Samstag


    In Gunzesried sieht es schon ziemlich grün aus, täuscht aber!
    Start um 7 Uhr über Loipe und Rodelbahn (Rappengschwend Alpe) im Autal zur Höllritzer Alpe, dort abgefellt zur Grafenälple-Hütte.


    Wir durften als erste am Tag berghoch spuren und bergab die ersten Linien ziehen im feinen Pulver.


    Hoch über Printschenalpe Richtung Ochsenkopf, kleine Abfahrt mit Fellen und weiter zum Riedberger Horn. Auch hier nur Pulver!


    Vom Horn nach Balderschwang, quasi Südhang: auch dicker Pulver und pures Fahrvergnügen.


    Ab Balderschwang über Rodelbahn Richtung Heidenkopf/Sipplinger: wo es vor 2 Tagen nach Webcam noch grün war konnte man über die Hänge direkt hoch. Rodelbahn selbst auch guter Zustand. Schnee wurde hier aber schon pappig.


    Nord-Abfahrt von Heidenkopf zur Alpe Scheidwang wieder ein Pulvertraum. Hier Wendepunkt und zurück, vom Heidenkopf runter bis Abzweig zur Ob. Wilhelmine Alpe, dort hoch und weiter zum Tennenmooskopf. Abfahrt dort anfangs tiefer Pulver und dann rechtsseitig auch, Mitte bereits schwerer Schnee. Über Rodelbahn zurück zur Säge.


    Gefahreneinschätzung: auf gewählter Route gering


    Exposition der Route:


    Prognose: oberhalb von ca. 1200 - 1300m massig Schnee, hält noch lange. Tiefere Lage abhängig von Wetterentwicklung


    Die Nordhänge dieser Runde werden weiterhin guten Schnee haben.


    Die mehr sonnenausgesetzten Hänge werden sicher (siehe Bericht vom 7.3) in den nächsten Tagen schwerer zu fahren sein, es sei denn, es wird wieder Firn.


    Sonstiges: keine Harscheisen benötigt, auch wenn man bergab oft den eisigen Untergrund hört, war es berghoch immer guter Grip.

    Gipfel und Höhe: Rangiswanger Horn (1630m) - Ochsenkopf - Tennenmooskopf - Bleicherhorn - Birkach Alpe - Ofterschwanger Horn


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 28.2.2021


    Ausgangspunkt: PP Gunzesrieder Säge


    Tourenverhältnisse: Frühlingshaft aber kälter (und eisiger) als erwartet


    Beim Start gegen 8 Uhr zeigt das Thermometer -6 Grad. Heute große Runde geplant.


    Aufstieg zum Rangiswanger Horn: ab Ostertal-PP der direkte Weg. Alle haben Harscheisen angelegt, ich auch. Trotzdem im oberen Bereich sehr schwierig. Aber genug Schnee.


    Abfahrt Richtung Oberalpe und weiter zum Ochsenkopf: beinharte Abfahrt in der Sonne. Kurz nach Auffellen habe ich wieder die Harscheisen genommen. Der moderat aussehende Anstieg lag anfangs in der Sonne, später Schattenpassagen. Tourengeher ohne Harscheisen taten sich sehr schwer.


    Abfahrt Richtung Pritschenalpe hart aber gut zu fahren. Von dort Runter zur Grafenälple über schöne Hänge, orientiert an Sommer-WW und Touren-Schilder. Abfahrt ruppig, im unteren Bereich aufgefirnt. Bei Grafenälple hoch zur Höllritzer Alpe (auch wieder an Tourenschilder orientiert). Hier feiner Firn und herrliche Stimmung. Von dort rüber Richtung Obere Wilhelmine Alpe und zum Tennenmosskopf.


    Abfahrt bis Senke bei O. Wilh.Alpe und über Grat hoch zum Bleicher Horn (Harscheisen!). Dieser Aufstieg hat wenige Sonne abbekommen, deshalb beinhart. Die ersehnte Firnabfahrt Richtung Höllritzer Alpe ist trotz strahlendem Sonnenschein ausgefallen und es ging ruppig runter (wie beim Mountainbike-Downhill mit abgeschalteter Federgabel) mit Orientierung links von Höllritzer Alpe Richtung Ostertalberg / Birkachalpe.


    Dank hartem und schnellen Untergrund habe ich aufs Auffellen verzichtet und bin die wenigen Höhenmeter geskatet.


    Runter zur Säge über Hangquerungsvariante (nicht die Forststrasse) gemäß Tourentipp-Beschreibung: wollte ich mal testen, im kurzen Waldstück grün, sonst ok, Abfahrt ruppig.


    Als Abschluss (ich hatte noch etwas Zeit) noch ein paar Höhenmeter über die Skipiste Ofterschwang. Ab PP Säge hoch zur Ostertaler Straße, diese querend bis Nähe Wasserspeicher vom Ofterschwanger SKigebiet. Das ist z.T. schon aper, aber nur wenige Meter tragen. Ab hier hoch zum Ofterschwanger Horn über Piste (ohne Harscheisen) und zurück. Piste ist gut eingefahren in der Mitte und steigt/fährt sich völlig entspannt.


    Fazit: Im Gunzesrieder Tal geht noch länger Skitour und es lohnt sich landschaftlich immer. Firn wäre natürlich schöner, aber man kann es sich nicht immer aussuchen. Wenn es in den nächsten Tagen wärmer wird und die Nächte weniger kalt, ist sicher schöner Firn und weniger Harscheisen angesagt.


    Gefahreneinschätzung: gering (außer Sturzgefahr auf hartem Untergrund) auf gewählter Route. Man sieht aber bei Sipplinger/Tennenmoos an den Steilhängen einige abgegangene Lawinen.


    Prognose: bleibt nach Wetterprognose so noch sicher einige Tage gut

    Gipfel und Höhe: Tennenmooskopf (1600m)


    Gebirge: Allgäuer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 24.2.2021

    Ausgangspunkt: Gunzesrieder Säge PP

    Tourenverhältnisse: gut, vorallem super Wetter. Da heute wenig Zeit nur eine kleine einfache Runde.

    Erst auf Loipe ins Autal an Mautstelle vorbei, wenig später links hoch die Rodelbahn (war frisch gewalzt) bis zur Rappengschwend-Alpe. Ab dort weiter geradeaus den breiten freien Hang hoch. Hier war der Schnee sehr unterschiedlich je nach Abstand vom schattengebenden linken Waldrand:

    bockelhart, aufgefirnt oder Sulz, weiter oben sogar Bruchharsch. Hier hoch bis kurz vor Gipfel, gleicher Hang runter und dann bergab sehend rechts weg, noch oberhalb der Alpe auf Forstweg/WW, der leicht steigend Richtung Höllritzer Alpe führt. Dort bei Verzweigung links fast flach über Mittelbergalpe / Birkachalpe. Die Aufstiegsroute durch den Wald Richtung Ostertal war für Aufstieg noch ok, aber für Abfahrt wurde mir abgeraten. Hier wollte ich deshalb Richtung Säge am Waldrand entlang über Wiesen abfahren, habe aber den Abzweig verpasst. Deshalb die weiße Forststraße runter bis sie auf die Rodelbahn stößt, dann wie Aufstieg.

    Die präparierte Rodelbahn ist in sehr gutem Zustand und führt einen sehr verlockend an vielen Hörnern und Köpfen vorbei, die alle noch genug Schnee haben auch bei aktueller Wetterprognose noch eine geraume Zeit.

    Zur Schneelage Nähe Höllritzer Alpe: Ein Verkehrsschild "Auto fahren verboten" schaut in Höhe meiner Bindung gerade so aus dem Schnee heraus...


    Gefahreneinschätzung: gering

    Exposition der Route:


    Prognose: oben sehr viel Schnee, unten wird es die nächsten Tage dünner, aber immer noch ohne große Tragepassagen möglich. Da es am Wochenende wieder kälter (besser: weniger heiß) werden soll, überwiegt mein Optimismus und sagt "Mindestens noch 1 Woche gute Verhältnisse".

    Sonstiges: früh starten! Ab ca. 10 Uhr war es fast schon unerträglich heiß.

    Gipfel und Höhe: Rangiswanger Horn (1610m)

    Gebirge: Allgäuer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 23.2.2021

    Ausgangspunkt: Gunzesrieder Säge PP

    Tourenverhältnisse: gut, ein paar kleine apere Stellen

    Von der Säge aus an Buhlalpe vorbei bis Ostertal-PP, dort erst über freien Hang hoch Richtung Gipfel, aber bei querendem Weg rechts die längere und flachere Variante über weiten Bogen hoch. Eigentlich noch guter Schnee, nur ein paar mal ein paar Meter grün, geht ohne Abschnallen.

    Plan war dann, den direkten Weg runter. Da diese Variante für mich neu war, aber nur ein Tourengeher als Ratgeber oben war (der hat abgeraten), bin ich selben Weg zurück: man kann bei Verlassen des Waldes gut über einen Hang abkürzen mit schönem Firn. AUch bergab ohne Abschnallen (ein bisschen treppeln).

    Gefahreneinschätzung: gering

    Exposition der Route:


    Prognose: wird weiter ausapern

    Gipfel und Höhe: Osterfelder Kopf (2030m), Schulter bei Alpspitze (ca. 2200m)

    Gebirge: Werdenfelser Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 21.2.2021

    Ausgangspunkt: Hausberg-PP in Garmisch-Partenkirchen

    Tourenverhältnisse: gut, bombiges Wetter

    Start um 9 Uhr, noch gut Platz am PP. Streckenwahl über Piste ab Hausberg-Talstation (da liegen noch einige große Kunstschneehügel auf ihre Verteilung) und über Aufstiegsroute Tonihütte bis Drehmöser: genug Schnee, z.T. aber buckelig-eisig. Ab Abzweig von Hornabfahrt via Tonihütte auf nächste Piste könnte das Weiß dünner werden, aber für Aufstieg die nächsten 3-4 Tage ausreichend.

    Von Drehmöser über Piste an Kreuzeck über Hochalm zum Osterfelder. In Sonne sehr weich, im Schatten immer noch hart durchgefroren.

    Kandahar-Abfahrt war mit Toren ausgesteckt, einige mit DSV-Anzug haben trainiert (der Sessellift ist dafür gelaufen). Querung der Strecke ist ja prinzipiell möglich, wäre aber nicht zu empfehlen. Tunnel ist die entspanntere Wahl.

    Abfahrt von Osterfelder bis Bernadein. Dort die Piste runter (unten sehr eisig). Die Variante vorher rechts runter über freien Hang weggelassen, da dort Schneedecke u.U. zu dünn.

    Von Bernadein Richtung Stuiben gute Spur im Wald, dann Richtung Alpspitze hoch über schöne Stufen, unten wie Piste eingefahren. Dann verteilen sich die Spuren und der Schnee wird sulzig / leicht verfirnt je nach Sonnenausrichtung. Hoch bis direkt unter Bernadeinkopf. Dort ein paar alte Naßschneelawinen auch Richtung Mauerschartenkopf. Schulter bei Alpspitze safe. Es waren viele auf der Alpspitze, Schnee für Abfahrt aber alles andere als Pulver. Wie lange die Schneelage auf der Alpspitze für eine Abfahrt taugt, kann ich nicht beurteilen. Bis zur Schulter hoch aber sicher noch einige Tage. Die Sonneneinstrahlung nimmt dort nicht so viel weg weil NO-Ausrichtung.

    Gleicher Weg zurück und nach Bernadein-Piste ab Hochalm noch in die Sonne zum Längenfelder Hang und dann letztes Abfellen und über Hornabfahrt zum PP Hausberg.

    Die Hornabfahrt hat einige Blankeis-Passagen, die man aber bequem umfahren kann.

    Die Temperaturen waren warm, bei leichtem Wind aber nicht unangenehm und im Schatten schon eher leicht im Minus. Also m.E. ideal für eine Frühlingstour.


    Gefahreneinschätzung: gering, wenn man nicht zu stark abweicht von Route. Es waren an den steileren Hängen schon ein paar kleinere Lawinen sichtbar.

    Prognose: ab Drehmöser (ca. 1300m) weiterhin super Grundlage, im Naturschneegebiet ab ca. Hochalm (1700m) weiterhin gut

    Sonstiges: für Sonntag war weniger los als befürchtet, u.U. Tribut an angekündigte hohe Temperaturen

    Gipfel und Höhe: Kolbensattel (1250m)


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 19.2.2021


    Ausgangspunkt: Talstation Kolbensesselbahn


    Tourenverhältnisse: gut, erst bedeckt, dann sonnig.


    Temp. am Start nach PKW-Messung +4 Grad um 10 Uhr. Ich hatte keine Lust auf Harscheisen bzw. Felskratzen o.ä. Deshalb habe ich mich für Höhenmeter sammeln auf/neben Piste entschieden (x-mal hoch in Varianten), macht auch angenehm müde;-)


    Kurzes Fazit: super sonniger Tag, angenehme Temperaturen (es war nicht zu warm) und der Schnee war gutmütig: kein Bremsschnee, etwas weich+feucht, gut zu fahren und gut zu steigen.


    Die Pisten links+rechts von der Hauptpiste kann man alle noch runterfahren, m.E. angenehmer als auf Kunstschnee. Diverse Aufstiegsvarianten sind fast alle noch gut begehbar, nur wenige Meter mit grünem Untergrund.


    Positiver Nebeneffekt vom zusammengesunkenen Schnee: die Fußstapfen sind kleiner und stören weniger.


    Gefahreneinschätzung: auf gelaufener Route keine Gefahren


    Prognose: Schnee wird links/rechts von beschneiter Piste noch sicher ein paar Tage reichen, auf Piste noch länger. Oberhalb Kolbensattel Richtung Zahn sieht es schon durchwachsen aus da abgefahren, ist aber immer noch eine gute Grundlage da. Falls es dort wirklich deutlich über 10 Grad geben sollte, dann muß man beobachten.


    Sonstiges: es war einiges los, aber entspannt und auch an der Hütte immer genug Abstand.