Beiträge von Kaiman

    Route: größtenteils auf Piste (außer Betrieb) ab Talstation bis Bergstation, dann weiter bis zum Gipfel.

    Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.

    Piste: schwarze Piste (Ifen-Abfahrt, Olympia-Abfahrt) = direkter Weg hoch, die blaue Piste (Ziehweg) ist aper.

    Oben dann Standard.

    Schnee: komplett ab PP mit Ski, 2x ca. 3m grün, sonst sehr guter Untergrund ohne Steinkontakt.

    Beschaffenheit: ich bin heute erst um kurz nach 11 Uhr auf die Ski - und nicht nur dafür erstaunlich gut und fester Untergrund.

    Frühmorgens braucht man sicher an den Steilstufen Harscheisen.


    Prognose: an wenigen Stellen könnte es in 1 Woche dünn bis grün werden, aber bis zum Wochenende hält das sicher.

    Je nach Wetterportal wird teilweise etwas Regen angekündigt. Davon hängt natürlich ab, wie schnell die Decke dünn wird.


    Fotos:


    1: Start an der Olympiabahn über den steilsten Weg

    2: erster Nahblick auf das Ifenmassiv

    3: kurz vor der Bergstation

    4: Blick auf den Durchschlupf für den Weg aufs Ifen-Gipfel-Plateau

    Skitour am Riedbergerhorn (Datum: gestern + heute)


    Zum Saisonende hin wollte ich es nochmals wissen: ja, es funktioniert! Ohne Abschnallen hoch und runter.

    Gestern (Dienstag) und heute (Mittwoch) kleine Varianten gefahren, ansonsten kaum Schneeverlust.


    Dienstag:

    um 10 Uhr am PP auf die Ski, schon weich aber fester Untergrund, d.h. kein Sumpf.

    Die rote Piste kann man komplett hochlaufen und abfahren ohne grüne Zwischenstrecken.

    Dann zum Gipfel: beim ersten Mal noch nicht das durchgehende weiße Band gefunden, aber in der Abfahrt dann -> über blaue Piste bis grün = ca. 40 hm vor PP, d.h. man könnte auch mit minimalem Trage-Aufwand über blaue Piste hochlaufen. Kurz vor Abzweig von blauer Piste zum WW Richtung Bolgensattel wird es weiß.

    beim 2. Anstieg: im Kessel anstatt über linken Bergrücken. Da muss man sich links von der Steilstufe direkt beim Pistenrand halten und es sind dann nur 5m grün.

    2. Abfahrt dann einfach ein paar Schwünge direkt runter vom Gipfel und dann lange Querung zur roten Piste.


    Mittwoch:

    um 9 Uhr am PP deutlich kälter als gestern (2 Grad am Start) und harschig. Bin über rote Piste hoch und dann durch den Kessel hoch.

    1. Abfahrt dann in den N-/NO-Hang bei den Wächten. Super Firn! runter bis knapp unter 1600m und über Bolgensattel wieder hoch zum Gipfel und 2. Abfahrt wie gestern. Vom Bolgensattel direkt zum PP ist grün.


    Wetter:

    am Dienstag siehe Fotos, am Mittwoch (keine Fotos, habe gefilmt) nur blauer Himmel


    Frequentierung:

    an beiden Tagen sehr einsam, ungewöhnlich für Riedbergerhorn selbst während der Woche (je Tag noch 2 Tourengeher), also genug Platz am Gipfel😀.


    Prognose:

    es geht sicher noch ein paar Tage, aber die grünen Passagen werden mehr werden. Ich habe sie aber nicht als störend empfunden, vorallem weil die Abfahrten alle komplett ohne Lücken waren.


    Fotos (vom Dienstag):


    1: kurz vor Ende rote Piste

    2: Gipfelblick nach Balderschwang

    3: Blick zum Standardaufstieg über rechten Bergrücken

    4: Blick zum PP Grasgehren: so sieht man besser als von unten, dass es genug Schnee zum Abfahren hat.

    5: N/NO-Hang mit viel Schnee

    6: blaue Piste kurz vor PP (ca. 50 hm wären zu tragen)

    7: Strecke vom Dienstag

    8: Strecke vom Mittwoch

    Route: über Skipiste und Latschengasse zum Zirleseck / Bergwachthütte auf bekanntem üblichen Weg.


    Wetter: noch vor dem angekündigten Regen/Gewitter los und trocken zurückgekommen, nur ein paar Tropfen zwischendrin, sogar Sonne.

    Schnee: 34 Höhenmeter tragen am Anfang beim PP, einige wenige Schritte zum Überbrücken im Grünen - sonst durchgehend genug festen Schnee. Auf Piste z.T. Eis, das dank meines späten Starts um 10 Uhr so angetaut war, dass es entspannt ohne Harscheisen ging. Weiter oben leicht pappig und fest, ganz oben ist man leicht eingesunken bei der Abfahrt.

    Schöne Tour, heute einsam.


    Prognose:

    Die untere Pistenhälfte wird weiter ausapern, die Latschengasse an wenigen Stellen sicher auch dünner und schmaler.

    Aber ich würde die Tour auch in 1 Woche noch in Angriff nehmen.


    Fotos:

    1: die ersten Meter

    2: der Frühling küsst die Ski

    3+4: Blick hoch/runter im oberen Pistendrittel. sieht dünner aus als es ist

    5+6: Latschengasse unten und direkt nach dem Ende

    7: Abfellen kurz vor der Bergwachthütte

    8: Blick zurück bei Abfellstelle

    Mal sehn, was noch geht! --> genug Schnee!


    Route: zum Saisonausklang die Auftaktrunde vom November, d.h. das Dreigestirn "Riedberger Horn -> Bolgen -> Wannenkopf" in dieser Reihenfolge und auf dem Rückweg nochmals am Wannenkopf, Bolgen vorbei.

    Genauer: ich habe die beiden Gipfel "Bolgen + Wannenkopf" da nicht lohnend links (später rechts) liegen lassen und mich aufs Fahren beschränkt - und das ging sehr gut!

    Genaue Route sollte bekannt sein (alte Berichte von mir) bzw. habe ich für die Interessierten als Screenshot unten eingefügt.
    Start vom PP bei +8 Grad (kurz nach 9 Uhr) über blaue Piste zum Horn, danach erst über Bolgenpiste zum Aussichtspunkt beim Wannenkopf (der ist oben grün) und dann die schöne Wiesenabfahrt am Waldrand entlang Richtung Obermaiselstein ("Lieblingshang") bis zur Forststraße auc ca. 1400m und retour zum Parkplatz. Ergaben noch ca. 850 hm mit 3 Anstiegen.

    Ziel-Temperatur: +18 Grad, viele Rennradfahrer + Motorradfahrer auf Pass-Straße. Die Sommer-Saison ist gestartet.


    Schnee-Menge: absolut genug, konnte komplett auf Schnee laufen mit gutem Ski. Auch die kurze Waldpassage Richtung Obermaiselstein komplett massig Schnee.

    Schnee-Qualität: sulzig, im Schatten anfangs noch hart

    Pistenzustand: für die ersten/letzten Meter nimmt man ja meist eine der Pisten. Die sind NICHT aufgebrochen, d.h. gut fahrbar.


    Prognose: das hält noch mindestens einige Tage, danach wird es am Bolgen grün sein. Der Standard-Aufstieg am Horn zum Bolgensattel ist jetzt schon im Wald aper (ich bin durch den Kessel: da ist genug Schnee).

    Aktuell gibt es ca 3 weiße Bänder von der Bolgenpiste bei Skicross-Strecke rüber durchs Waldstück Richtung Wannenkopf. Die werden sicher bald löchrig, aber ab Wald und auf dem Bolgengrat genug Schnee.

    Aus meiner Sicht ist es eher die Frage der Schneequalität für den Abfahrtsspass, kombiniert mit Startzeit und nicht die Frage nach der Schneemenge.


    Aber einfach schön, dass man - wenn man im Allgäu wohnt - mit kurzer Anfahrt noch ohne Tragestrecken auf die Ski kann.


    Fotos:


    1: Start auf blauer Piste direkt am Parkplatz

    2: Bolgenpiste: geht besser als es hier aussieht

    3: Blaue Piste Richtung Riedberger Horn

    4: vom Riedberger Horn Richtung Hochvogel

    5: beim Wannenkopf: Ausblick Richtung Hochvogel

    6: Einstieg in "Lieblingshang"

    7: Lieblingshang mit Blick Richtung Obermaiselstein und Fischen

    8: Strecke der heutigen Tour

    9: 3Zinnen-Blick😂

    ++ sorry: sollte bei Österreich eingeordnet werden ++


    Route: vom PP beim Skihang (kein Liftbetrieb) Zöblen über Piste hoch, oben kurz rechts ein paar Meter runter und links die Latschengasse hoch, bis es flach wird, geradeaus auf den Gipfel zu.

    Dann bin ich erst links der Aufstiegsspur gefolgt, aber dann bei einer Variante der rechten Spur gefolgt und zum höchsten Punkt, d.h. nicht zur Bergwachthütte.


    Schnee: massig vorhanden, weich und entspannt beim hochgehen. Bei Abfahrt dann (bin leider erst später als geplant um 10:15 Uhr am PP gestartet) gutes Training für die Oberschenkel;).

    In der Latschengasse durch den sehr weichen Bremsschnee eher spaßbefreit (bei frühem Start sicher deutlich besser).

    Auf der Piste habe ich größtenteils die härtere und dadurch schnellere Aufstiegsspur genutzt.


    Lawinensituation vor Ort: siehe Fotos, da ist schon einiges abgegangen und m.E. dadurch schon "entladen", aber man sollte trotzdem aufpassen.


    Fotos:
    Impressionen eines schönen Ostersonntag.

    Fotos 1-3: auch mit Lawinenkegeln

    Route:

    ab Balderschwang über meist gewalzten Wanderweg/Rodelbahn über Obere Balderschwanger Alpe zum Heidenkopf, runter Scheidwangalpe, hoch Rindalphorn - und retour.

    Also relativ einfach strukturiert (im Detail dann wie üblich kleinräumig mit x Alternativen)


    Schnee:

    Menge mehr als genug, außer im unteren Bereich auf Ziehweg: da war früh morgens noch gut weiß, auf dem Rückweg am Nachmittag dann schon viel schwarz, die untere Wiese (die ersten ca. 100 hm) wird morgen grün sein.


    Qualität:

    Je nach Exposition und Tageszeit gut zu fahren.

    Es sind ja 3 Abfahrten, davon 1x nordseitig (war schön locker: vom Heidenkopf nach norden, erste Spur!), 2x südseitig durch Routenrichtung größtenteils ohne Deckel und weicher Papp, unten dann nass.


    Zum Rindalphorn war der untere Hatscher schon etwas unangenehm weich. Wir hatten auch keine optimale Spurwahl gehabt.


    Prognose:

    heute hatte es mit Nieselregen am Vormittag der Pracht ganz schön zugesetzt, soll aber morgen (Sonntag) wieder sonnig werden.


    Fotos: Impressionen

    1: Anstieg von Balderschwang zum Heidenkopf

    2: Bachquerung bei Scheidwangalpe

    3+4: Blick zurück zur Nordabfahrt vom Heidenkopf

    5+6: beim Anstieg zum Rindsalphorn

    7+8: Gipfel (beide Varianten)

    9: Scharten Sipplinger Kopf


    Mal wieder rund um den Riedbergpass

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    Start + Ziel: PP Grasgehren (GG)

    Diesmal die von mir schon öfters beschriebene Route "GG -> Bolgen (links liegen lassen) -> Wannenkopf -> "Lieblingshang" (Richtung Obermaiselstein) -> zurück gleiche Route -> auf Riedberger Horn über blaue Piste, Kessel und Abfahrt direkt runter + blaue Piste zurück. Gesamt ca. 900 hm.

    Unten ein paar Fotos als Impression der heutigen Situation.


    Überall genug Schnee, keine aperen Stellen, auch das kurze enge Stück im Wald vom Wannenkopf zum Lieblingshang sehr viel Schnee. Überall eine kleine Neuschneeauflage.

    Erster Anstieg orientiert an der Bolgenpiste: da wurden schon am Rand kleine Schneedepots eingerichtet für wärmere Zeiten, dh.: ich gehe davon aus, dass der bis Ostern angekündigte Liftbetrieb auch an diesem Sonnenhang stattfinden kann - auch gut für uns als Teil einer längeren Tour.

    Zustand/Schneequalität: Piste perfekt präpariert. Im Gelände je nach Sonnenexposition mit Deckel (noch tragfähig) bzw. fest mit lockerer Auflage. Der Lieblingshang bergab am rechten Rand m.E. sehr gut zu fahren, aber aufpassen: z.T. doch etwas bruchig. Der "Gipfelaufbau" Wannenkopf: da sind die letzten 3 hm grün.

    Traverse zurück vom Wannenkopf zur Bolgenpiste: ich bin einer Spur gefolgt, die unterhalb der Skicross-Strecke verläuft (berghoch), beim Rückweg habe ich mich mehr oberhalb gehalten.

    Schnee beim Riedbergerhorn: wenn man vom Gipfel auf der Seite Richtung "Standard-Aufstieg" (über Bolgensattel) abfährt, war ich heute der erste, leicht firnig.

    Insgesamt gut abzufahren.

    Prognose: nach Wettervorhersage mindestens noch 1 Woche gleiche bzw. besser werdende Verhältnisse.


    Fotos:

    1: Schneise von Bolgenpiste Richtung Wannenkopf: hier ist es oft aper, heute noch sehr gut

    2: Der Wannenkopf ganz oben

    3: Einstieg zur Lieblingsabfahrt, Ausblick nach Waldtraverse

    4: Blick Richtung Obermaiselstein

    5: Wintertraum im März

    6: vom Riedbergerhorn Richtung PP Grasgehren

    7: auf der Suche nach unverspurter Abfahrt.. etwas später fündig geworden

    Grasgehren geht immer!


    Nachdem wir am Freitag am Spätnachmittag ein paar mal hoch sind mit Sonnenuntergangsabfahrt, heute relativ früh aus familiären Gründen und nur kurz: hat sich gelohnt mit super Firn!


    Ich bin heute durch den Kessel hoch, d.h. zuerst blaue Piste und dann rechts Richtung Gipfel, zuerst kleiner steiler Aufschwung, Flachpassage und dann 2x links der Schneeschuh-Trasse folgend hoch - direkt runter, beim 3. mal dann die Stapfspur hoch und direkt runter. Es war schon kurz vor 10 Uhr aufgefirnt und ein Genuss. Überall genug Schnee.

    Am Start um 9 Uhr am PP waren es 7 Grad, um 11 Uhr bei der Heimfahrt schon 14 Grad. Blauer Himmel Richtung Gipfel, andere Richtung trüb durch Sahara-Staub.


    Schon am Freitag war für mich neu: ab blauer Piste eine sehr breite gewalzte Schneeschuh-Trasse, die auch auf dem bergauf gesehen linken Bergrücken hoch geht bis direkt vor den letzten Gipfel-Metern.

    Ich finde das persönlich gut: das ist besser als wenn die Skispuren zertappt werden, weil in dieser breiten Trasse - weil maschinell gewalzt - auch die Fußgänger-Spuren kaum stören. Außerdem: links und rechts genug Platz für Skitourengeher.

    Dadurch ist m.E. ein friedliches Miteinander entspannt möglich - und: bei harschigen Verhältnissen (war heute morgen definitiv nicht) tut man sich auf der Trasse auch ohne Harscheisen leichter.


    Fotos:


    1: Blick von blauer Piste, in Bildmitte sieht man die Stapfspur als gerade Linie

    2: scharfe Linkskurve der Trasse, geradeaus: die idealen Abfahrtshänge - und die Stapfspur

    3: Trasse nach links zum Bergrücken (maschinell: sieht man an den Rändern: aufpassen beim Abfahren)

    4: Blick Richtung PP

    Heute Plan-B-Tour mit interessanten Neuigkeiten


    Geplant war eigentlich eine längere Tour, ähnlich wie gestern aber ab Prinschenalpe weiter über Ochsenkopf und die Hörner (Rangiswanger, Sigiswanger, Ofterschwanger) und am Schluß ein Stück Piste zurück.

    ABER: dank intensivem pappigen Schneefall mit winterlichem Gefühl durch (Christ)stollen vom Feinsten habe ich schnell eingesehen, dass das heute nicht sein soll. -> Tour würde kürzer, trotzdem schön:


    Start: ab PP bei Fischzucht-Abzweig -> Säge -> dort links Richtung Buhls Alpe und auf dem ersten Wiesenrücken nicht runter sondern ohne Höhenverlust durch ein kurzes Waldstück auf die schöne Schneise, die zur Mittelberg Alpe führt.

    Hier die erste Neuerung, zumindest für mich neu:

    neben der Rodelbahn-1 zur Rappengschwend Alpe ist auch "Rodelbahn-2" wieder perfekt präpariert (vom Flachstück Rodelbahn-1 links kurz runter zum Bach und hoch zur Mittelberg Alpe), das gab es schon öfters, ABER:

    ab Loipe Richtung Buhlsalpe ist ebenfalls so breit wie die Rodelbahn gewalzt, nach dem ersten Buckel kurz runter zur Buhlsalpe und dort in der Fallllinie hoch zur Mittelberg Alpe. Mit anderen Worten: man kann jetzt pistenmäßig eine Runde machen, siehe Skizze unten (pink eingezeichnet).

    Das bisher enge Waldstück kurz vor der Alpe ist jetzt verbreitert, so dass die Pistenraupe durchpasst.

    Damit ist auch bei kurzen Warmtagen durch die Verdichtung wie auch sonst bei der Rodelbahn damit zu rechnen, dass man da deutlich länger als früher auch abfahren kann. - Und: heute der Vorteil, dass die Stollenbildung auf der Piste nicht einsetzt, während im Gelände bald große Stollen die Freude verdorben haben.

    Ab Mittelbergalpe dann meine Planänderung: zuerst kamen die 2. Felle zum Einsatz, die ich dann gleich nochmals gut eingewachst habe. Hat geholfen, aber die Spur von gestern war zugeschneit und kaum noch zu finden. Alles sehr mühsam.

    Deshalb zurück zur Rodelbahn-1 (siehe Skizze unten). Dann auf Flachstück rechts wieder hoch zur Mittelberg Alpe, den Hang in der Schneise runter (im Gelände inzwischen sehr nasser schwerer Schnee) und über die gewalzte Bahn runter zur Säge.

    Jetzt noch ein Test, ob die Schneise ab PP Säge zum Speichesee vom Ofterschwanger Skigebiet funktioniert:

    Schnee ist genug da - und: auch hier ist gewalzt worden! Man kann also für diverse Routen-Kombinationen auch hier bei schlechten Verhältnissen noch sicher hoch und runter.

    (bei meinem ursprünglichen Plan wäre ich hier vom Ofterschwanger Horn kurz auf der Piste und dann direkt vor dem Speichersee abgebogen).


    Fotos:


    1: kurze Waldquerung, beim Zaundurchlass dann die gewalzte Rodelbahn

    2: Rodelbahn gewalzt: Buhlsalpe hoch zur Mittelberg Alpe

    3: Blick runter Richtung Buhlsalpe (die ist weiter rechts vom sichtbaren Stadel)

    4: Durchlass vor Mittelberg Alpe, jetzt sehr breit

    5: heutige Route, in pink: gewalzte Rodelbahnen bzw. Winterwanderweg

    Skitour bei Winterlichem Schneefall und angespannter Lawinensituation - aber im sicheren Bereich


    Start: PP Ostertal

    Route:

    Vom PP Richtung Buhlsalpe und die Schneise hoch zur Alpe Mittelberg, von dort über Ostertalberg Richtung Bleicherhorn.

    Wegen schlechter Sicht und Lawinenstufe Wahl einer sicheren Route, die sich absolut gelohnt hat!

    Es gab eine Spur bis kurz vor Höllritzer Alpe. Von dort Richtung Hubertushütte und den schönen Hang runter zur Grafenälple - ein Pulvertraum!!!

    Von dort hoch Richtung Prinschenalpe über den ideal geneigten Hang (auch dort war schon eine Spur) bis knapp 1500m, d.h. auf Höhe der Alpe. Dann alles retour: also den ideal geneigten Hang runter - wieder ein Pulvertraum vom Feinsten!!!

    Allein das hat sich gelohnt. Zurück ab Höllritzer Alpe Richtung Rappengschwendalpe und Rodelbahn, Loipe zur Säge, von dort kurz auffellen und - auf der inzwischen asphaltierten Straße (! hatte mittlerweile genug drauf geschneit) an Buhlsalpe vorbei zum PP Ostertal.

    Anmerkung: bitte nächsten Bericht (vom 19.2.) auch lesen wegen Neuerung bei Rodelbahnen, lohnt sich zu lesen.


    Fotos:

    1: Impressionen mit Blick auf Bleicherhorn

    2: Idealhang ab Grafenälple

    3: Bleicherhorn im Hintergrund

    4: Aufzeichnung der Route (kleines Anfangsstück ab PP fehlt)

    Bericht von 2 Skitouren (Mi, 10.2. + Do, 11.2.)


    Grasgehren geht immer!

    (in Anlehnung an unseren Berichterstatter zu "Brauneck geht immer")

    Der Riedbergpass mit knapp über 1400m ist einfach ein guter Startpunkt, schnell zu erreichen und viele Touren-Optionen.


    Es hat sowohl gestern als auch heute ab ca. 1300m geschneit, drunter heute Regen, oben nasser Neuschnee.

    Die Tour gestern war mit Start auf 1200m teilweise mit Neuschnee, z.T. sogar Sonne.

    Was gut ging: PP Wannenkopfhütte -> Wannenkopf (1. Anstieg) -> runter Richtung Obermaiselstein ("Lieblingshang"), wobei die erste Hälfte am rechten Waldrand gut war (lockerer Schnee), die 2. Hälfte dann Bruchharsch-Challenge -> wieder hoch (2. Anstieg) und -> runter zum PP Grasgehren -> hoch über Kessel zum Riedberger Horn (3. Anstieg) und wieder runter über linke Schulter (berghoch gesehen) durch hart gefrorenen "Acker", aber fahrbar. -> zurück zum Auto über Bolgenpiste (4. Anstieg) und die schöne Abfahrt über Wannenkopfhütte, hier z.T. fest, z.T. bruchig.

    Insgesamt genug Schnee. Waren ca. 1350 hm gesamt.


    Heute (Mittwoch): unten bei der Anfahrt starker Regen und ab ca. 1300m in Schnee übergehend. Oben dann erst leichter, später starker Schneefall. Ich war irgendwie müde und bin dann dem Wind ausgewichen und über Waldschneise hoch (s. Karten-Ausschnitt unten). Am Gipfel dann Sturmböen, null Sicht und bergab an den nicht eingeschneiten Zaunpfosten orientiert. Dank Neuschnee heute vom Untergrund her leichter abzufahren als gestern.


    Heute nur kurze Tour (Oberschenkel haben veto eingelegt), aber wieder lohnend.


    Fotos:

    1: Lieblingshang, diesmal untere Hälfte mit Bruchharsch


    2: Einige Busse mit Schülern zum Skifahren


    3: Neuschnee!


    4-6: Die Skihang-Umfahrung (berghoch gesehen linksseitig) abseits vom Trubel



    5:

    7: beginnendes Whiteout

    8: Route vom Mittwoch, wer den alternativen Aufstieg nachlaufen will:

    am linken Rand sieht man eingekreist die Obere Mittelalpe und ab dort den WW Richtung zweiten lila Kringel (1609m-Punkt). meine heutige Route (rot) war nicht ganz optimal. Bin heute etwas weiter oberhalb auf den Bergrücken hoch.

    Skitour rund ums Riedberger Horn


    Heute etwas weniger (550 hm, 2 Anstiege), weil gerade von hartnäckiger Erkältung genesen.

    Route:

    ab PP Grasgehren über blaue Piste gemütlich hoch bis es rechts (scheinbar) direkt zum Gipfel geht.

    Schneetest beim Aufstieg: leichter brüchiger Deckel, aber je nach Hangneigung sogar ohne Deckel und locker.

    Die Standardspur geht meist über den ersten steileren Aufschwung, dann flach geradeaus und dann 90 Grad links bis zum linken Bergrücken, von dort über den Rücken zum Gipfel. Ich bin beim 90-Grad-Knick direkt in Spitzkehren hoch und befand, dass der Schnee für die Abfahrt taugt.

    Also dann hier runter und fast durchgehend ohne einzubrechen im lockeren Schnee! Man muss aber schon aufpassen, dass man nicht zu weit links abdriftet, weil dann schnell ein Deckel kommt, der nicht trägt.

    Zweiter Anstieg dann über die von mir schon öfters erwähnte Waldschneise (links vom linkesten Lift/präparierter Hang -> siehe unten die aufgezeichnete Strecke auf Landkarte), aber dann nur bis kurz hinter Bergstation vom Schlepper.

    Ich wollte komplett links vom Liftgebiet hochlaufen. Dafür bin ich bei "A" (siehe Strecken-Foto unten) kurz mit Fellen runter in das einsame Seitental. Dort habe ich entlang einer zugeschneiten Schneeschuh-Spur gespurt und bin dann bei "1" hoch auf den Bergrücken und über die Piste runter.

    Einige Schlenker von mir waren unnötig: habe ich auch nach try&error wieder suchen müssen. Es sieht etwas anders aus als letzten Winter weil dort einige Bäume gefällt wurden. Bei "2": wenn man sich mehr links hält, auch wieder etwas wellig mit Fellen, kommt man auf den Wanderweg, der von der bewirteten Oberen Mittelalpe auf den Bergrücken bei ca. 1609m führt.


    1: Abzweig von blauer Piste Richtung Riedberger Horn


    2: Blick zurück bei Abzweig von blauer Piste


    3: direkter Aufstieg + Abfahrt mit gutem Schnee




    4: 2. Aufstieg in besagter Waldschneise


    5: seitliches Tal, Richtung Horn

    6: seitliches Tal, Blick zurück (Richtung Süden: Gr. Widderkopf)

    8: aufgezeichnete Strecke

    Heute eine "Halbtagestour" um die Mittagszeit, anders bzw. mehr ging zeitlich nicht: super Sonne und weicher Schnee!

    Nichts Spektakuläres, einfach nur schön ruhig und die Motivation, ohne Bruchharsch abfahren zu können, hat geklappt.


    Plan war, eine neue Variante, die ich im Sommer schon abgelaufen bin, im Winter zu testen.

    Zweck: alternativer Ausgangspunkt für Skitour Richtung Wannenkopf, Bolgental (Richtung Riedberger Horn), usw. mit der Option, bei entsprechenden Schneeverhältnissen über Bolsterlanger Skipiste abfahren zu können. - Und dabei ohne große Tragepassagen und Start = Ziel = Parkplatz.

    Der PP beim Tunnel Obermaiselstein und dann über die kleine Brücke, Forstweg bis zur asphaltierten Forststraße Richtung Bolgental ist bekannt - auch die Steine auf dem Weg bei geringer Schneelage. Idee: ab Sonderdorf über die Wiesenhänge und den Tobel auf die asphaltierte Straße.

    Das hat geklappt! Ich bin dann im Bolgental hoch bis zur Abzweigung zum Gasthaus Schwaben, dort hoch und bei Blick aufs Gasthaus rechts auf den gewalzten Wanderweg zum Weiherkopf. Dann die Skipiste (erst die steile und weniger befahrene Variante) runter bis direkt zum PP.

    Vorteil: der PP beim Dorflift ist sehr groß (also eigentlich immer Platz für noch ein Auto) und - wie heute - bei wenige Andrang sogar kostenlos am Straßenrand. Einstieg bei der Bolgental-Straße ist auf ca. 1100m und damit schneesicherer als beim Start ab Tunnel. Es wäre sogar möglich, meinen Hinweg zum Bolgental andersrum zu laufen, also über die Wiesen in Sonderdorf abzufahren. Man muss dann nur beim Weg durch den Tobel für wenige Minuten die Ski tragen (zu steil + eng zum Abfahren). Auf dem Hinweg habe ich die Ski 110m getragen (verschneite Naturstufen mit Holzgeländer). Immer genug Schnee und kein Steinkontakt.


    Fotos:

    1: relativ weit unten den Hang am Dorflift nach links queren und leicht steigend eine Linie nehmen: auf Foto die Richtung zwischen Auto und den 3 großen Bäumen im Vordergrund. Oberhalb des Sommerweges.

    2: Am Waldrand (auf Foto 1 im Hintergrund) bei diesem Wegweiser und Gatter schräg links runter (ca. 110m)

    3: Sicht von unten auf diesen Weg

    4: kurz drauf kommt diese Brücke über den Tobel

    5: nach der Brücke nach ca. 100m eine Verzweigung: dort habe ich die rechte Variante gewählt, bei der man dann u.a. an diesem Steg vorbeikommt.

    6: im Bolgental, Hänge rechts ohne Lawinengefahr

    7: Blick zurück zu den Oberstdorfer Bergen

    8: Kurz vor dem breiten gewalzten Forstweg zum Gasthof Schwaben, Blick Richtung Weiherkopf (Skigebiet Bolsterlang)

    9:

    10: Abzweig Richtung Weiherkopf: war außerhalb vom Wald gut gehbar, genug Schnee

    Update zu meinem gestrigen Bericht


    Wetter: ich bin wegen Besuch ab Mittags schon recht früh für meine Verhältnisse gestartet, 8 Uhr am PP mit -12 Grad und Sonne, genauer: riesiger Mond überm Riedbergpass!


    Unsere Spuren vom Samstag waren zugeschneit und verweht, d.h. es hat auf jeden Fall Schneezuwachs gegeben.

    Diesmal 2x auf den Gipfel, den man ohne Steinkontakt (ganz oben bei umsichtiger Fahrweise) abfahren kann.

    3. Anstieg dann meine Waldschneise, ebenfalls mit Zuwachs.

    Es sind alle Standardwege zum Horn angespurt, auch der Weg über den Bolgensattel und weiter auf rechtem Bergrücken.

    Die Abfahrt über linken Bergrücken (Richtung Gipfel gesehen) ist machbar, Aufstieg über diesen Rücken auch.


    Prognose: wird wohl noch besser zum nächsten Wochenende. Außerdem: Richtung Bolgen laufen jetzt die Schneekanonen, d.h. in wenigen Tagen könnte der Pistenzustieg zum Wannenkopf (und damit auch der schöne Hang von dort Richtung Obermaiselstein) fahrbar werden.

    1: Blick auf Riedbergerhorn von blauer Piste aus (die noch nicht gewalzt ist)

    2: Blick zurück zum PP, im Hintergrund der große Widderstein

    3: im Kessel: geradeaus die spätere Abfahrt, Aufstieg habe ich mich schräg nach links orientiert

    4: rechts von den Pfosten die Abfahrts"piste", sieht schlechter aus als es beim Abfahren war

    5:

    6: Blick am Gipfel Richtung Säntis

    7: Blick am Gipfel Richtung Hochvogel, Besler

    Nachdem ich am Sonntag vor Weihnachten noch ohne Steinkontakt zum Gipfel kommen konnte, hatte ich mir das nach meinem Weihnachtsurlaub im Kaunertal bis heute erspart - ABER:

    Wetterprognose hatte gestimmt und heute am späten Vormittag war - glücklicherweise - ca. 15cm Pulverschnee dazu gekommen! Richtig fluffig. Wenn man sich auskennt, weiß und spürt man, wo man aufpassen muss. Ganz hat die Prognose nicht gestimmt, weil es heut statt Sonne weiteren Schneefall gab:).

    Wir sind aber nicht ganz zum Gipfel wegen stürmisch + zu dem Zeitpunkt tendenziell white out. Dafür insgesamt 3x hoch, z.T. in meiner Lieblingswaldschneise (windgeschützt): links vom linkesten Abfahrtshang beim Schlepplift. Dort ist es z.T. noch dünn (also nur Aufstieg), aber insgesamt sind die harten Geräusche unter den Skiern kein Stein sondern Altschnee.

    Am Gipfel konnte man aber bei Wolkenlücken einige wenige Tourengeher sehen, wie sie beim Abfahren den Schnee gesucht haben. Also die letzten 100 Höhenmeter sind noch mit Vorsicht zu genießen.

    Aufstieg über blaue Piste in den Kessel und dann der direkte steile Aufstieg bis ca. 1700m geht super.

    Fotos nur von Waldschneise, vielleicht morgen früh weitere Fotos.


    Es war heute erstaunlich wenig los (Start um 11 Uhr) am Parkplatz, wohl wetterbedingt.

    Der Skihang zum Bolgen ist m.E. nur mit Steinski verantwortbar.

    Auf dem Weg zum Pass kommt man ja (wenn man von Fischen anreist) am Parkplatz Wannenkopfhütte vorbei. Der Einstieg dort ist komplett weiß aber war vorher komplett aper. Da würde ich noch länger warten.


    Prognose: m.E. sehr gut, Temperaturen und weitere Schneefälle werden dafür sorgen, dass sich der Neuschnee so verfestigt, dass auch auf den vorher aperen Bereichen guter Downhill möglich ist. Nur im Gipfel-/felsbereich würde ich noch etwas aufpassen.



    Hier noch die Strecke (Strava-Aufzeichnung):


    Wintertraum in Grasgehren!

    Skitouren (überwiegend Piste) über die Feiertage in Österreich


    Servus Skifans,


    über die Feiertage war ich ca. 1 Woche wie folgt unterwegs:

    Auf der Anreise zur Axamer Lizum im Kühtai,

    dann von der Lizum auf den Hoadl (Damen-Abfahrt),

    dann ins Kaunertal (Hotel in Feichten) und oben im Gletscher-Skigebiet,

    Heimfahrt (Zwischenstop Ehrwald: nur zum Kaffee;-) )


    Aufgrund der aktuellen Wetterlage stufe ich meine Protokolle der letzten Tage für immer noch aktuell ein.


    Nachdem ich relativ spontan buchen musste, durfte ich auch Flexibilität beweisen. Mit anderen Worten: mind. 2 verschiedene Orte, aber für die Skitouren ja durchaus von Vorteil.


    Kühtai: da bin ich Richtung Pirchkogel aufgestiegen. Aufstieg auf Südseite ging erstaunlich gut auf dem Ziehweg abseits der Piste: rechts von der Piste in Bergrichtung. Nur die Straßenkehren waren ohne Schnee. Oben dann Spuren zum Pirchkogel und Insider sagte mir, dass ohne Steinkontakt möglich falls man vorsichtig fährt. Mir war das an dem Nachmittag etwas zu spät und habe mich mit 2x Piste begnügt.


    Hoadl: mein liebenswertes aber in die Jahre gekommenes Hotel lag direkt an der Piste, also idealer Einstieg: vom Skikeller ein Schritt und schon ging's los! Piste perfekt präpariert aber alles Kunstschnee. Neben der Piste weiß + hart, also ohne großes Stein-Risiko. Aber der Schnee war einfach sch... zu fahren, bin auf Piste geblieben. 2x hoch: 1x ohne, 1x mit Harscheisen. Ging ohne, aber ermüdet hatte ich mich dann für die entspanntere Eisen-Variante entschieden.


    Kaunertal: da war ich schon im Oktober, eigentlich zum Höhen-Lauftraining, aber ganz oben war damals zu viel Schnee und hatte deshalb damals schon die Tourenski dabei. Jetzt sind alle Pisten offen, neben den Pisten aber "überschaubare" Verhältnisse. Positiv gesehen: fast keine Lawinengefahr mangels Masse.

    Der Neuschnee am Heiligabend hat nochmals alles verbessert.

    Wer jetzt einfach Höhenmeter / Kondition machen will: der ist hier super aufgehoben! --> ab Ochsenalm (2150m) geht es fast 1000 hm hoch bis Falginjoch (3115m) bzw. Karlesjoch (noch etwas höher). Ich war ein paar Tage dort und habe diverse Kombinationen gemacht. Man kann am rechten Rand (zum Karlesjoch) ab Parkplatz "2750m" (Ende der Gletscherstraße) entspannt (bis auf die Schnappatmung falls noch nicht an die Höhe angepasst) hoch, weiter oben auch interessante Varianten wenn auch mit m.E. zu wenig Schnee für einen guten Ski. Mein Favorit war aber das Falginjoch (einziger Nachteil: fast nur Schatten): man kann von oben ca. 150 hm im leichten pulvrigen Schnee direkt unter dem obersten Masten der Gondel abfahren. Leicht windgepresst (gestern) aber easy zu fahren, steil aber nicht zu steil bei der aktuellen Schneelage wegen Lawinengefahr.

    Und: auf den Pisten nur knirschend kalter Naturschnee!


    Ehrwald: Option, dort noch 1x übernachten und auf den Eispisten mit Harscheisen, hatte ich dann gegen "Nur Kaffee + Kuchen" als Zwischenstopp auf Heimweg getauscht. War eine gute Entscheidung: so konnte ich die schönen Tage in bester Erinnerung behalten.


    P.S.: Parken usw.

    Axams: als Hotelgast parken kostenfrei.

    Kaunertal: Wer noch nie da war -> Mautgebühr im Kaunertal: ohne Skipass 28 €/1 Tag bzw. 55 €/1 Woche. Sonst keine Kosten. Am Straßenende auf 2750m ein SB-Restaurant, WCs und großer warmer Selbstversorger-Raum. Da hatten die Ski-Alpin-Nationalteams im Oktober "gehaust" mit mitgebrachtem Toaster, Elektro-Grill usw.

    An der untersten Talstation (Ochsenalm) gibt es auch ein kleines Restaurant, großer geräumter Parkplatz. Einstieg an Mittelstation (ca. auf 2400m) nur improvisierte Parkplätze, keine Infrastruktur (WC, Restaurant). Für Skitouren abseits gibt es diverse Startpunkte ab Gletscherstraße.

    Wer mit Skibus (ohne Skipass aber Gästekart) hoch möchte: pro Nase + Tag kostet das 8 € Personen-Maut, der Bus ist gratis.

    Der (Ski)bus fährt im Sommer/Herbst nur 3x täglich, im Winter aber deutlich häufiger.


    Fotos:
    1: Hoadl

    2: Kaunertal auf 2750m, Wolkengrenze 2400m

    3: Aufstieg rechts zum Karlsjoch

    4: Falginjoch Blick nach Italien

    entspannte Pistenskitour mit kleinem Gipfelabstecher oberhalb der Skipiste


    Anreise: mit Öffis (Rad zum Kemptener HBF, Zug + Bus im Walsertal (Retour-Ticket 14,30 €).

    Wie immer entspannt. Der PP an der Ifenbahn war gegen 10 Uhr komplett voll (Parkgebühr 5 €), also gute Idee mit Öffis.


    Da der Liftbetrieb noch bis einschl. Ostermontag läuft, Hoffnung auf Schnee ab Bushaltestelle - wie erwartet dann!

    Hoch über die Blaue Piste, die schon weich aber ok war. Mir kamen dabei 2 Skilangläufer entgegen, einer fahrend, der andere an steilerem Stück kurz tragend: ich bin das erste Mal hier und oben dann wohl deren Trainingsgebiet auf den gewalzten Winterwanderwegen auf ca. 2000m.

    Ich bin dann nur zum Hahnenköpfle hoch und habe den verlockenden Abfahrtsspuren in andere Richtungen als Piste widerstanden. Laut befragten Orstkundigen eher nicht mehr empfehlenswert weil weich und man dann u.U. in die Karstlöcher absagt bzw. reinstürzt wenn man durchbricht.


    Insgesamt entspannte Atmosphäre trotz Liftbetrieb.


    Runter wie hoch, dann weils so schön war nochmals halb hoch und rote Piste runter. Alle Abfahrten zwar sulzig aber bei aufmerksamer Fahrweise ohne Steinkontakt. Damit konnte ich noch einen früheren Bus+Bahn erwischen und nach Wechsel der Kleidung in Kempten auf Sommermode noch zum Capuccino in die Fußgängerzone.


    Ausblick:

    am Ostermontag gehts auf jeden Fall noch (ich plane das ein). Danach wird die Schneemenge noch ein paar Tage ohne Tragepassagen reichen. Frage ist nur, ob die Pisten aufgebrochen werden.


    Fotos:

    1 + 2: Impressionen am Ifen

    3: Einkaufsrad als Zubringerfahrzeug für die erste/letzte Meile (morgens: 0 Grad, Rückweg: > 20 Grad)


    Route: von Zöblen über Piste und dann durch Latschengasse hoch zur Bergwachthütte, Abfahrt entlang Aufstieg.


    Schneelage: die ersten 300 hm über die Skipiste waren noch relativ gut, keine Harscheisen nötig (nachts leicht bedeckt, also keine große Abstrahlung). Ein paar Meter grün waren schon dabei und werden sicher die nächsten Tage mehr, aber für ein paar Tage geht es m.E. immer noch akzeptabel.

    Bei Pistenende rechts ein paar Meter runter (weiß am linken Rand) und dann links dem WW-Schild zum Zirleseck folgen. Hier sind die ersten ca. 50 Streckenmeter besser mit den Skiern in der Hand, aber dann komplett weiß und auch in der Abfahrt gut fahrbar ohne Steinkontakt. Die Latschengasse ist wie eine kleine Achterbahn sehr gut eingefahren. Schnee griffig und angenehm weich. Weiter oben dann vorallem auf den letzten hm zwischen den Latschen etwas tiefer weich, aber in der Abfahrt noch gut machbar. INsgesamt auf jeden Fall lohnend.


    Fotos:

    1: Latschengasse

    2: im oberen Kessel, links das Ziel

    3:


    4: Blick zurück, links eine steilere Abfahrtsvariante, mitte hinten der Ponten

    5:

    6: Bergwachthütte links im Fels

    7: Blick ins Tannheimer Tal, das Füssener Jöchle fast komplett grün

    8: Gaiseck

    Update: Strecke sollte bekannt sein von alten Berichten, kurz: 3 Anstiege/Abfahrten wie folgt ->

    PP -> Bolgen (up), rüber über Bolgengrat zum Wannenkopf, runter Ri. Obermaiselstein (down), dann direkt gleicher Weg zurück (up + down) bis PP, dann diesmal über rote Piste und linken Bergrücken zum Horn und fast identisch zurück.


    Interessant sind die Schneeverhältnisse:

    erstaunlich gut,

    Anstieg 1 zum Bolgen: ich habe berghoch nie abgeschnallt (ok, ein paar grüne Meter verträgt das Fell, aber das waren maximal 3 - 10 m, dafür öfters), dazu die Fotos 1 - 3.

    Abfahrt 1: von der Abfellstelle (Foto 4) durch das kurze Waldstück, 1x kurz für 10m abgeschnallt weil die grüne Stelle mit Stolperfallen so einfacher zu gehen war. Die Abfahrt selbst immer noch richtig viel Schnee, feiner Firn! -> Fotos 5 - 9.

    Anstieg 2: siehe Abfahrt 1, die grünen Stellen im oberen Bereich kurz vor Abfellstelle kann man die Ski am Fuß lassen.

    Abfahrt 2: Strecke wie Anstieg 1, ich habe für ca. 5 Min. die Ski getragen, sonst immer nur kurze Stellen zum Treppeln.

    Anstieg 3: rote Piste usw. perfekt weiß

    Abfahrt 3: ganz oben vor dem Gipfel muss man sich relativ weit rechts (berghoch) bzw. links (bergab) halten, dann rüber Richtung Bergrücken (Zaunpfähle) und bei einer kleinen Steilstufe Nähe WW-Schild bei 1610m bin ich links den Steilhang erst runter und dann mit Schwung Hangquerung und auf die rote Piste. Also alles ohne Skitragen o.ä.


    Fazit:

    Beeilt Euch! Ich denke, dass do/fr noch gut geht, aber gemäß Wetterprognose am WE (Sa/So) wird es sicher dünner und die Tragepassagen mehr.

    Aber erstaunlich, dass es bei der Gesamtwetterlage noch so gut geht.


    Fotos:


    1: Blick auf PP nach ca. 70 hm

    2: oben am Bolgen-Schlepper, Ziehweg hoch war gut

    3: links der Bolgen, gewählte Route eher mitte-rechts zum Wald hin, dort im Wald noch Schneeband vorhanden

    4: Wannenkopf: Aussichtspunkt Richtung Oberstdorf, Abfell-Station

    5: Blick auf 300 hm-Abfahrtswiese

    6: Einstieg: steil aber unkritisch da gut eingefahren (vor 1 Woche)

    7: Blick auf Abfahrtshang

    8: schon stark reduzierte Schneedecke, Latschen kaum noch eingeschneit (kurz unterhalb der "Abfell-Station")

    9: Blick auf den "See" beim Wannenkopf, der ist normal noch nicht zu dieser Zeit zu erahnen

    10: Riedberger horn: man kommt komplett weiß hoch und runter, auch wenn es nicht den Anschein macht

    ganz kurzes update:

    Heute = 2 Tage später sieht es von der Schneemenge ähnlich aus in den guten Ecken, Schneeart: statt Pulver jetzt hart, Firn oder sulzig in Abhängigkeit der Uhrzeit und Sonnenausrichtung.

    Mein Lieblingshang (Wannenkopf-> Ri. O'maiselstein) wieder gut: firnig.

    An- und Abreise dorthin via Bolgen-SKipiste: ohne apere Stellen (Noch) möglich!


    aufgerissene blaue Piste Ri. Horn (s.foto) -> wird dünner und damit stört die Streuselkuchen-Oberfläche weniger.

    Diese Piste mittags abfahren ist aber nicht schön weil man "verhungern" würde.

    Das Horn selbst immer noch komplett weiß auf- und abfahrbar.


    Prognose:

    heute mittag gegen 12:30 war es so warm, dass ich trotz weißem Helm einen heißen Kopf bekommen habe.

    Bin gespannt, wie lange der Schnee noch hält, WE sicher, aber danach..