Beiträge von Kaiman

    Start bei leichtem Nieselregen und +4 Grad im Ort.

    Erster Anstieg Richtung Pirchkogel mit dem Ziel, soweit hoch wie möglich unter dem Aspekt Sicherheit.

    Anschnallen direkt beim Parkplatz auf der Wiese möglich! Es war unten z.T. schon etwas dünn, aber insgesamt mehr als genug Schnee. Ab ende Skipiste ging es erst gut weiter, aber die Sicht war dann auf ca. 10m bei leichtem Schneefall.

    Nachdem mir eine Gruppe entgegenkam mit dem Kommentar "wir waren nur bis zum ersten Lawinenkegel" bin ich dann bis dorthin weiter und habe beschlossen, dort auf ca. 2550m umzukehren: Die Lawine war vor 2 Wochen auch schon da (und geht einfach nicht aus dem Weg ...) aber nach meiner Einschätzung war die Schneedecke insgesamt viel weicher - und bei null Sicht zu gefährlich. Also bin ich auch zurück.

    Abfahrt: Weil durchweicht und mit schwerer Nassschneeauflage war der Schnee schwerer zu durchpflügen aber ok. Auf der Piste weiter unten (wo kein Neuschnee) völlig entspannte Abfahrt.

    Zweiter Anstieg dann vis-a-vis auf den Nordhängen mit viel Schnee bis ca. 2400m hoch zur Gipfelstation der Dreiseenbahn.

    Abfahrt wie Aufstieg.

    Prognose: Schnee reicht noch lange. Ob es noch Spaß macht hängt davon ab, ob es nachts wieder aufklart.

    Fotos:

    1: Breite Rinne Richtung Kühtai (Südhang-Abfahrt)


    2: Abfahrt auf Nordhang, Blick Richtung Kaiserbahn, Pirchkogel

    Kurze Pistentour auf offiziell gesperrter Piste


    Hoch über die Herrenabfahrt und retour identisch.

    Zustand: eigenlich ok dafür, dass schon Bauarbeiten angekündigt sind und deshalb die Piste oft aufgebrochen ist.

    Man kommt gut hoch ohne Abschnallen.

    Allerdings habe ich Harscheisen genommen, weil mir das kurz nach 8 Uhr noch zu hart war. Andere Tourengeher sind ohne hoch. Bergab in derSonne wurde es dann etwas weicher, vorallem weiter unten.


    Prognose:

    Schnee reicht noch länger, unten u.U. ab und zu grün, eher die Frage, ob es mit den Querungen der aufgebrochenen Wege noch Spaß macht.


    Foto: Blick vom Hoadl in die Berge

    Das letzte Wochenende mit Liftbetrieb. Ich wollte mal die Einstiegspunkte für die nächste Saison testen.

    Der Liftbetrieb hat überhaupt nicht gestört. Es waren fast mehr Tourengeher als Liftnutzer unterwegs.


    Wetter: traumhaft, einzige Gefahr war Sonnenbrand/Sonnenstich.

    Schnee: anfangs hart, dann aufgefirnt, erst am Nachmittag sulzig. Sobald es bedeckt war (ganz leichter Schneefall) wurde es sofort wieder besser.

    Die Schneemenge war sehr gut und hält sicher auch nach Liftende noch eine Weile. Ob dort die Pisten aufgebrochen werden, weiß ich nicht.

    Ich bin 2-mal links und 2-mal rechts von der Straße hoch, beim ersten Anstieg noch weiter Richtung Pirchkogel bzw. Nebengipfel. Da ich neu in der Gegend war wollte ich nur schauen, wo es abseits der Pisten weitergeht, hatte meine LVS-Gerätschaften nicht dabei und bin deshalb konsequent nicht der Karawane gefolgt, obwohl es schon verlockend war. Da geht sicher nächste Woche auch noch eine schöne Tour.

    Hier eine Impression:

    Start+Ziel: Parkplatz Grasgehren

    Fazit: wirklich gut

    Route: Ab Parkplatz über Skipiste zum Bolgen (komplett weiß für hoch und runter), über Bolgengrat zum Wannenkopf (auf 200m grün, vorher grüne Südseite durch laufen auf Norseite weiß kompensiert), dort runter Richtung Sonderdorf bis zum Forstweg -> Traum! Am Waldrand im Schatten noch hart, sonst weich aber gut fahrbar.

    Retour selber Weg. Es wäre auch wenn ich das richtig verstanden habe, möglich vom Bolgengrat nach Norden runter zu fahren, weil es nur ein temporäres Schutzgebiet ist - war mir aber weder sicher, ob das wirklich stimmt, noch wusste ich, wieweit runter noch Schnee liegt. Also einfach wieder die Piste runter nach Grasgehren und dann noch aufs Riedbergerhorn (links hoch, wenn man vom PP aus Richtung Horn schaut - und fast selber Weg runter).

    Die Variante, auf dem rechten Bergrücken hochzulaufen, hatte ich verworfen, weil es unten komplett grün war. Später habe ich gesehen, dass das nicht so wild war: man hätte geschätzte 5 Min. tragen müssen, mehr nicht. Bei der von mir genommenen Variante über den linken Bergrücken war direkt auf dem Grat ab Bergstation Schlepplift auch grün. Da habe ich z.T. berghoch getragen, weil ich keinen Bock hatte auf Schräghang-Gerutsche. Die Perspektive (Siehe Fotos) war hier wenig motivierend da sehr grün. Das hat sich aber als Trugschluß herausgestellt. Ich konnte bis zum Gipfel komplett hochlaufen und auch abfahren. Nur auf ca. 5m habe ich im Gras getreppelt. Insgesamt eine schöne Frühjahrsrunde mit knapp 1000 hm.

    Weiter nach Norden ist noch massig Schnee. Reicht noch sicher 1-2 Wochen. Man könnte also noch deutlich längere Touren auf engem Raum machen, ohne sich zu wiederholen.

    Prognose:

    Natürlich wird es bei der Jahreszeit und angekündigten Wetterlage weniger, trotzdem: das geht sicher noch 1 Woche in diesem Stil. Die Anfahrt ist, um auf 1400m zu starten, deutlich kürzer als ähnliche Ausgangspunkte in Österreich.


    Fotos: (folgen -> jetzt!)

    1: Bolgenpiste im oberen Bereich: voll in der Sonne, trotzdem noch recht breit und viel Schnee

    2: Bolgengrat: vom Bolgen Richtung Wannenkopf zu Beginn: links auf Nordseite halten, dann spart man sich Tragepassagen, später wird es richtig viel Schnee


    3: Wannenkopf-Abfahrt (ca. 300 hm) Richtung Sonderdorf: traumhaft!


    4: Blick vom Riedbergerhorn Richtung Balderschwang, Der Gipfel ist oben grün, man kann aber bis 5m (1 Höhenmeter) davor auf Schnee hoch und runter


    5: Riedbergerhorn, Blick nach Nordosten: unten ist Grasgehren, viel Schnee - und: Richtung Norden (kein gutes Foto gemacht) ist es sehr gut!


    Skitour mit viel Neuschnee am Start und viel Sonne, Pulverabfahrt im oberen Bereich


    Start bei Schneetreiben am Dorflift. Route dann über Skipiste an Mittelstation vorbei und am Gipfelhang auf Ziehweg bleibend.

    Wenn Ziehweg Spitzkehre macht zum finalen Anstieg, bin ich Richtung Rangiswangerhorn weiter in einer Winter-Märchenlandschaft. Beim Hügel (ca. 1590m) bevor es zur Senke vor dem Rangiswangerhorn geht, abgefellt und die sanft geneigte Wiese runter bis zum Waldrand. Dort aufgefellt und rüber zum Weiherkopf.

    Ich habe mich aufwärts schon an den frischen Tiefschneeschwüngen orientiert, damit ich später möglichst wenig Steinkontakt habe: hat geklappt.

    Schneelage: ab Mittelstation super, vorher: für Aufstieg ok, für Abfahrt muss man gut nach alter Unterlage suchen.

    Auf Dorflifthang waren meine Schwünge nur einmalig (kurz drauf grün) nutzbar, aber mangels Steine ok.

    Fazit: Heute optimales Timing.


    Ausblick: schwer zu sagen, aber im unteren Bereich eher mau. Ab Mittelstation könnte es noch eine Weile gehen, wenn es nicht zu warm wird.


    Fotos: folgen in Kürze .. sind jetzt da:

    1: Am Ende vom Dorflift, noch mit Schneetreiben

    2: kurz vor Gipfelhang, Wetter klart auf

    3: Hügel vor Rangiswanger Horn

    4: Wintermärchen

    5: Abfahrt vom Weiherkopf

    Update: ähnliche Route wie vor 1 Woche

    Durch Tauwetter, Regen und jetzt Neuschnee geänderte Schneelage.


    Route: ab Kolbenlift über Piste am Kolbensattel vorbei zum Zahn, von dort runter zum Kolbensattel und dort über Forststraße Richtung Pürschling zum Wegverteiler auf ca. 1180m. Von dort über Rodelbahn bis kurz vor Pürschlinghaus, am gelben WW-Schild links weg Richtung Sonnenberggrat und am Schattenhang Abfahrt runter ins Weiße Tal zurück zum Wegverteiler. Dann Forstweg zurück zum Kolbensattel und über Piste zurück zum PP.


    Zustand: nach den warmen Tagen mit folgendem Regen war Hoffnung auf Neuschnee: hat sich erfüllt.


    Man kann ab Talstation Ski anschnallen. Insgesamt habe ich fürsorglich (meine Lieblingsski!) nur bergab auf dem Forstweg vom Kolbensattel Richtung Pürschling ca. 100m getragen, weil da bergab beim Aufkanten die Steine hörbar wurden.

    Skipiste: berghoch merken, wo es bergab dann gut geht, Tendenz: am Schlepper bzw. an Position der Schneelanzen orientieren.

    Kurz vor Hütte muss man aufpassen, wenn man die geräumte Zubringerstraße quert, bei der jetzt die Steine eingeschneit sind.

    Bei Querung zum Zahn die üblichen Stellen: einfach etwas langsam machen, dann geht das.

    Forststraße/Rodelbahn zum Pürschling hoch: im unteren Bereich an manchen Waldstellen dünn, ist berghoch unkritisch.

    Bergab der Schattenhang: Pulver!

    Durchs Weiße Tal: nach der kurzen Senke, bei der man auf die kleine Waldpassage mit schmalem Karrenweg kommt, leider etwas die Steine gehört: oben im Flachen, danach wieder besser. Unten bei den Häusern ist der Weg geräumt und leicht eingepudert. Hier etwas aufpassen.

    Sonst: ein schöner Wintertag! Weihnachten und Ostern passt doch zusammen;-)

    Relativ spät los (ca. 20:40 Uhr) mit Ziel, über Kochelbergabfahrt hoch- und runter, Wunschdenken: hoch über Tonihütte.

    Da Kochelberg noch wegen Pistenarbeiten gesperrt war, bin ich Horn hoch. Die Variante über Toni geht nicht mehr da grün. Also Horn, ab der Abzweigung mit Harscheisen. War auch z.T. Eis (kein Schnee, gefrorenes Wasser), aber noch relativ griffig. Oben dann Hoffnung auf Kochelbergabfahrt zerschlagen da immer noch gesperrt. Also Horn wieder runter, ging aber erstaunlich gut zu fahren.

    Es gibt 2 apere Stellen, mit in Summe max. 15m, kann man bergab runtertreppeln, da nur Gras, hoch sowieso im Gras.

    Die weißen Streifen sind stellenweise recht schmal, geht aber sicher noch ein paar Tage.

    Tagsüber - oder bei besserem Timing auch nachts - über Kochelberg wird noch perfekt bleiben bis Pistenbetrieb schließt.

    Tourstart gegen 8:30 Uhr bei Talstation von Kolbenlift.

    Route: über Skipiste hoch in schneesicheres Gebiet -> ab Kolbensattel kurz runter Richtung Rodelbahn Pürschling und hoch zum Pürschling mit Varianten, zurück und dann noch der Zahn.

    Wetter: Traum, eher Gefahr von Sonnenstich, ein schöner Tag!

    Zustand:

    Piste noch top, aber schon ein paar grüne Flecken. Piste ist immer noch breit und hoch. Wird noch mind. 1 Woche gehen. Allerdings sind bereits Schikanen drin, weil ganz oben ein Weg für Fahrzeuge geräumt wurde. Man kam heute noch weiß durch, wird aber schon am Sonntag eng.

    Rüber zum Weißen Tal: über den Forstweg (nicht der WW oberhalb) mit leichtem Höhenverlust, ca. 100 hm. Beim Spielplatz vorbei in die Waldschneise mit noch zusammenhängenden Schneeflächen auf den Forstweg.

    Aufstieg über Langenthal-häuser und geradeaus weiter auf Sonnehang: erstaunlich gut! Allerdings schon deutlich fleckiger als vor 4 Tagen. Das geht maximal noch 3 Tage, dann ist da komplett grün. Man kann dann aber immer noch über schattige Weiße Tal hoch (wo man meist runter fährt). Einmündung auf Bergrücken im Wald: ab dort wieder gut Schnee bis Höhe Pürschlinghaus. Der Gipfelhang zum Sattel war eher ernüchternd grün. Ich habe es aber geschafft hoch und runter ohne Abschnallen (ein paar Schritte bergab treppeln). Die Abfahrt ins Weiße Tal ist dann richtig schön, war weich und Richtung Schattenhänge etwas härter, gut zu fahren.

    Dann noch ein Abstecher hoch auf die Schattenhänge: dort super Firn und runter übers Weiße Tal.

    Unten wieder auffellen und über Forstweg zum Kolben und weiter zum Zahn. Hier ist insgesamt noch sehr viel Schnee da für die Wetterlage. Auch alles ohne Abschnallen, wenn auch bei der Querung ein paar vorsichtige Storchenschritte nötig sind. Ab hier habe ich Harscheisen genommen, war vorallem für die letzten Meter vor dem Zahn sinnvoll. Oben ist es trotz Sonne bockelhart. Abfahrt gut zu fahren und über Piste entspannt zurück zum Parkplatz.


    Foto: Blick vom Pürschling-Sattel/Panoramablick, Update zum Bericht von 4 Tage vorher, rot markiert: Schattenhang-Abfahrten -> auch weiter links vom Foto geht es. Wird dann steiler und damit u.U. bei Erwärmung Abgänge einkalkulieren. Bei den roten Pfeilen ist es eher unkritisch.

    Heute ein Versuch ab Unterammergau: wieviel Schnee, wieviel tragen?


    Gleich vorweg: die Verhältnisse waren für die Witterung sehr gut!


    Start relativ spät (kurz vor 11 Uhr) über die Piste links von der Rodelbahn (Foto 1), wurde dann nach einer kurzen aperen Stelle schmaler (Foto 2). Nach ca. 250 hm dann am Pistenende grün hoch und das Flachstück bis zum Steg bei Einmündung in Rodelbahn im Prinzip auch, sind aber nur ein paar Minuten. Ab hier auf ca. 1100m dann wieder Winterlandschaft.

    Bei der großen flachen Wegkreuzung bin ich geradeaus an den Häusern vorbei und im kurzen Waldstück geradeaus am Sonnenhang hinauf (Foto 3). Da ist noch genug Schnee sogar für eine Abfahrt. Weiter hoch oben im Wald auf dem WW und dann auf Höhe Pürschlinghäuser auf den Wiesenhang und hoch bis zum Sattel. Hier schauen ein paar Felsen raus, die man gut sieht und umfahren kann. Die ersten Abfahrtsmeter sind durch Fußgänger stark zertreten, war aber zu dieser Uhrzeit gut zu durchfahren (Foto 4). Oberhalb von der Rodelbahn/Forststraße (siehe auch Foto 4) ist ein schöner Hang mit Firn bzw. sehr festem Schnee. Das habe ich noch zweimal eingebaut und dann zurück übers Weiße Tal.

    Ein Abstecher ab "Verteiler" rüber zum Kolben und nochmal die Kolbenpiste mitgenommen (Foto 5), die immer noch in sehr gutem Zustand ist. Nur an einigen Stellen kommen grüne Inseln raus. Dann wieder für Rückweg ab Kolbensattel wie Hinweg bis Verteiler und dann nach Gespräch mit anderem Skifahrer für die Abfahrt die Rodelbahn mit leichtem Gegenanstieg.

    Hier erstaunlich gute Verhältnisse, sogar in der Sonne. Direkt nach dem kleinen Gegenanstieg wird der Weg aper, kann man aber derzeit noch problemlos durch einen Schlenker nach links umgehen. Dann bis fast ganz unten ohne Abschnallen. Z.T. zwar Eis, war aber zu der Tageszeit sehr griffig. Erst auf den letzten Metern ca. 100m abschnallen, dabei bin ich dann gleich rechts durch eine Zaunlücke rüber auf die Piste und zurück zum Parkplatz.

    Insgesamt eine schöne entspannte Frühjahrstour mit wenig aperen Stellen.


    Prognose: hält so noch 2 Tage, danach wird die Rodelbahn wohl auf längeren Stücken nicht mehr fahrbar.

    Tipp: der schönste Teil ist ja ab Verteiler auf ca. 1150m. Der Zugang ab Kolben über die Skipiste und dann rüberqueren (Foto 6) halte ich dann für besser. Auf Foto 6 sieht man, dass schon viel Schnee für die Vorbereitungen zum Sommerbetrieb weggeschoben werden. Man muss dann u.U. bei den Bäumen ein paar Meter tragen, der Forstweg danach Richtung Pürschling ist viel im Schatten und schneereich. Der obere WW wird schneller ausapern.

    Route => Skitour Am Zahn / Kolbensattel


    Heute relativ früh über die Skipiste (Pistenbetrieb schon eingestellt) und weiter hoch zum Zahn (genaue: 1x bis Sattel, dann nochmal ganz hoch).

    Start gegen 9 Uhr bei +2 Grad am PP (5,- Gebühr). Piste in sehr gutem Zustand, gut ohne Harscheisen machbar, in Sonne schon weich.

    Hoffnung, dass beim 2. Aufstieg auch oberhalb der Piste weich wird, war vergeblich. Also mit Harscheisen ab Pistenende weiter. Es hat genug Schnee. Bei der Querung ist nur eine Stelle etwas frei, kann man aber gut materialschonend "umrutschen". Sobald man den Wald verlässt wird es in der Sonne weich - je nach Hang-Wellung/-Ausrichtung zur Sonne.

    Der obere Teil in der Abfahrt war aber sehr ruppig.


    Fazit: lohnt sich sicher auch noch nächste Woche falls Wetter bleibt wie jetzt.

    Route:

    Start zum Pürschling über Kolbenpiste, dann am Sattel den Wanderweg rüber zur Pürschling-Straße/Rodelweg. Diesem folgend bis kurz vor Pürschlinghäuser.

    Diesmal wollte ich mal wieder den Hang links vom Weg (WW Richtung Sonnenkopf) testen.

    Da auf dem WW vom Kolben zur Rodelbahn eine nicht so alte Nassschneelawine über dem WW lag und einige Lawinen bergseitig zu sehen waren, wo es wirklich nicht sehr steil war, war ich aber eher vorsichtig.

    Am Vormittag war der Schnee sehr weich und alles ging ohne Harscheisen.

    Vom gelben WW-Schild bin ich einer Spur gefolgt und dann in der Falllinie ca. 100 hm runter gefahren. Weil so schön, gleich nochmal. Danach durchs Weiße Tal an den Langentalhäusern vorbei und bei der Wegspinne im Flachen rechts auf Forstweg zurück zum Kolbensattel und über Piste zum Parkplatz.


    Wetter:

    ein paar Regentropfen auf der Anfahrt, dann trocken bis zum Auto, dann leichter Regen.


    Hinweis:

    Nachdem ich im letzten Winter an dieser Stelle in den Genuss von einer komfortablen Aufstiegsspur kam, habe ich mich heute revanchiert und zumindest die ersten Meter mit Lawinenschaufel so verbreitert, dass man auch bei Firn frühmorgens auf Harscheisen verzichten kann. Wer hier also die Tage oder am Wochenende unterwegs ist, einfach nutzen.

    An einer Stelle habe ich noch eine Anschnallbox geschaufelt;-)

    Es gibt auch eine andere Spur bergauf sehend weiter links, das war mir aber heute zu heikel.

    Bei meiner Abfahrt kam obwohl nicht so steil ganz schön viel Material mit: Mischung aus Pressschnee, weicher Nassschnee und leichten Platten, die sich gelöst haben.


    Schneelage:

    Piste perfekter Zustand, geschlossen und es wird wohl schon abgebaut. Am Sattel wurde schon einiges an Schnee umverteilt.

    Richtung Pürschling: genug Schnee, auch auf Wanderweg. Wie die Rodelbahn Richtung Unterammergau ist, weiß ich nicht.


    Prognose:

    Ich gehe davon aus, dass auch am WE noch über diese Route ohne apere Stellen gelaufen werden kann.


    Fotos:

    1: Lawine auf WW

    2: Pürschling: Schattenhang mit Spuranlage

    3: dito, etwas genauer

    4: Anschnall-Garage

    Vormittagstour mit super Sonnenschein, anfangs sehr kalt, später Plusgrade.


    Route:

    vom Parkplatz bei Steckenbergalm diesmal über Rodelbahn, dort beim Abzweig in der Rechtskurve die Abkürzung geradeaus, dort die einzige leicht apere Stelle die man aber auch bergab umfahren kann.

    Ab Weg-Verteiler im Flachen geradeaus zu den Häusern Langenthal 1usw., dem Schild "Sackgasse, nur für Tourengeher" folgen. Wenn man kurz durch Wald kommt, geradeaus weiter und nicht links, wo man zurückkommt.

    Über freien Hang der Spur folgen bis hoch zum Bergrücken, dort durch den Wald der Spur folgen bis zum "Sattel" mit Blick ins Tal, zu dem man direkt vom Teufelstätterkopf abfahren kann.

    Hier aus Zeitgründen abgefellt und übers Weiße Tal zurück zum Weg-Verteiler, dort kurzer Gegenanstieg links wählen und über Rodelbahn zurück, letztes Stück auf Piste gequert.


    Schnee: genug Schnee überall, heute war ich allein unterwegs, ab Start bei -8 Grad griffiger Schnee. Später in Sonne glatt und durch Fußgänger (haben Schild nicht beachtet) stark zertappte Spur. Deshalb mit Harscheisen entspannter.

    Die ersten Abfahrtsmeter etwas ruppig, dann unterhalb der Pürschlinghäuser auf Schattenhang noch leichte Pulverauflage.


    Prognose:

    Ich denke, dass das die nächsten Tage stabil bleibt. Am Wochenende eher das Problem, wenn zu viel auf der Rodelbahn los ist. Dann ist die Variante über Skipiste links von Rodelbahn sicher besser. Da muss man u.U. im Wald ein paar Meter tragen.


    Foto:

    vom Sattel Richtung Pürschlinghäuser und Weißes Tal.

    Skitour entlang Riffelriss


    Idee: von Grainau nach Ehrwald-City mit Mitnahme von Pisten in Deutschland (Riffelriss: ist für Zugspitztickets und Ausstieg bei Zahnradbahn "Riffelriss" fahrbar) und Österreich: leichte Pisten ab Gamskar bis Ehrwald Sonnenhang. - Der Rest der Strecke (ca. 2 * 15km mit ca. 1700 hm) ist Feld-Wald-Wiesen-Gelände, unkritisch wegen Lawinen. Oft für Skitour erleichtert durch Schneeschuh-Spur entlang der Wanderwege.


    Start:

    Grainau-Kurhaus (Parkplatz) bzw. Bahnhof Zahnradbahn.

    Vom Bhf. Richtung Berg rechts von Bahnlinie ca. 300m hoch, unter Bahnunterführung durch, kurz über einen Zaun auf die Wiese. Ab hier geht es mit 2 Straßenquerungen (Straße zum Eibsee) über Wiesen hoch zum Eibsee. Meist sieht man Spuren denen man einfach folgen kann. Oben (wenn man bei einer Straßen-Bahn-Querung nach links bei 2 Häusern in den Wald geht, aber anfangs Nähe Gleis, kommt man am hinteren Parkplatz raus und muss nur wenige Meter über den Parkplatz tragen. Dann Anschnallen und die bekannte RIffelriss-Piste berghoch.

    Wer sich auskennt: die Variante von Grainau über Neuneralm zum Eibsee hatte schon zu wenig Schnee.

    Oben bei Piste, die perfekt präpariert (ge"riffelt") war, wo es 90 Grad nach links Richtung Bahnstation und Tunnelfenster geht, bin ich dann geradeaus auf dem tiefverschneiten WW, nach ein paar Minuten dann die geradeaus-Variante wählen (roter Pfeil am Baum, nicht Richtung Wiener Neustätterhütte abzweigen) bis zum höchsten Punkt mit Grenzschild. Diese Strecke ist JETZT präpariert;-) oben kann man rechts mit einem Schlenker zurück und kommt wieder bei Riffelpiste raus - der Weg war von Schneeschuhen präpariert: habe ich für Rückweg genutzt. Jetzt geradeaus der Schneeschuhspur bergab (anfangs wellig) folgen bis zur zweiten Forstweg-Querung. Diesem links folgend Weg ist gewalzt) bis Piste, diese ca. 100 hm hoch und oben dann die Gamkar-Abfahrt runter nach Ehrwald.

    Dann Rückweg wie Hinweg.


    Bis auf Stollen alles gut und viel Schnee (außer Grainau-Eibsee: das ging noch, wird aber heute nicht mehr möglich sein).

    Anfangs trocken, ab Ehrwald Schneetreiben und ab höchstem Punkt dann leider Regen.

    Aber schöne einsame Tour mit Abfahrten durch lichten Wald und Pisten, auch bei hoher Lawinenstufe machbar. Bei Riffelriss ist ja nur das letzte Stück gefährdet, was man bei dieser Tour weglassen kann (ich hatte es noch mitgenommen).

    Skitour mit 3 Anstiegen ab PP (Tagesticket 5,-) Steckbergalm/Unterammergau mit ca. 1600 hm


    Start kurz nach 10 Uhr auf PP am Lift bei -1 Grad und Sonnenschein.

    1. Anstieg zum Pürschling/ Richtung Teufelstätterkopf.

    Route: ab PP über Übungshänge und links von Rodelbahn die wenig frequentierte Skipiste hoch. Die war heute gewalzt bis kurz nach einer Abzweigung zum obersten Lift, danach mit leichter Pulverauflage. Weiter über Forstweg erst bergauf, dann flach und über Brücke zur Rodelbahn. Auf dem Flachstück stark verblasen im Wald, aber genug Schnee.

    Kurz noch die Rodelbahn hoch bis sie abflacht. Dort bei Wegspinne/Verteiler Richtung Langenthal-Häuser der Spur folgen (Schild "Sackgasse: nur für Tourengeher"). Also die meistbegangene Aufstiegsroute. Nach erstem Anstieg im kurzen Waldstück geradeaus weiter hoch auf der rechten (in Laufrichtung) Talseite über freien Hang (Foto 1). Auf ca. 1400m mündet die Spur auf dem Bergrücken in die Spur, die ab Verteiler gleich rechts hoch führt (war angespurt aber zugeweht). Jetzt weiter durch den Wald (Foto 2) und auf Höhe der Pürschlinghäuser aus dem Wald raus und in Spitzkehren hoch auf kleines Plateau auf 1600m. Hier könnte man weiter hoch Richtung Teufelstätter oder gleich in den steilen Hang queren und andere Variante runter (da waren wenige Spuren zu sehen).

    Ich bin einfach runter (Foto 3) wo erst 3 Spuren zu sehen waren und habe den Pulver genossen: oben etwas windgepresst, danach auf stabilem Deckel mit ca. 10cm Pulverauflage und später auf Schattenseite durchgehend Pulver. Ab Verteiler noch ein paar Meter weiter auf der Rodelbahn bergab und kurz nachdem es steiler wird, rechts weg auf Feld-Wald-Wiesen-Spur hoch zum Kolben und weiter bis kurz vor Zahn (ca. 1550m). Die Abfahrt dort auch wieder super Pulver, schon etwas verspurt im unteren Hang. Dann noch zu Trainingszwecken einmal Skipiste Kolben über Variante runter. Jetzt wurde der Schnee schon pappig: später am Tag und tiefer gelegen. Hoch wieder über Piste bzw. Variante abseits und ab Kolben quasi wie auf Hinweg runter nach Unterammergau, mit ein paar Meter lockeren Schnee auf nicht präparierter Piste.


    Ich habe die wirklich steileren Sachen weggelassen, da laut Lawinenbericht ein 3er zu erwarten war.

    Prognose wegen Schnee: auf den Schattenhängen u.U. noch länger pulvrig.

    Für die Anstiege würde ich in den nächsten Tagen vorsorglich die Felle gegen Stollen imprägnieren.

    Schöne Pulver-Skitour mit Start über Piste bzw. links/rechts davon


    Schneelage: traumhafter Pulver ab Parkplatz (gebührenpflichtig: während der Woche 10,- wenn man nicht liftelt)


    Es hat deutlich mehr geschneit als vorhergesagt.

    Die Hänge links + rechts von der beschneiten Piste waren alle mit dickem frischen Pulver überzogen.

    Die Aufstiegsspur rechts am Rand der Sommerrodelbahn war noch nicht gespurt, erst weiter oben wenn man den Forstweg kreuzt.

    Ab Hütte aufwärts super griffige Spur für Aufstieg, Abfahrt noch nicht ganz zerfahren, d.h. reinster Pulvergenuss.

    Ich bin nicht ganz hoch zum Zahn, weil meine LVS-Ausrüstung im "anderen" Rucksack lag. Die letzten deutlich steileren 50 hm habe ich mir geschenkt und Vernunft walten lassen, dafür nachher nochmal hoch;-)

    Allein die Abfahrt bis zur Kolbensattelhütte hat sich gelohnt. Selbst in der Querung kein Stein/Fels sichtbar.


    Gefahreneinschätzung: es war sicher ok ganz hoch, aber das mache ich aus Prinzip nicht ohne LVS-Material. So war die Tour safe. Die Gesamteinschätzung von mir kommt eher von der Heimfahrt mit starken Verwehungen auf der Bundesstraße und Slalom um Unfall-PKWs herum.


    Prognose:

    es soll ja in den Bergen weiter schneien, im Flachland als Regen. Klingt - wie ich heute beim Lawinenbericht sehe - nach deutlich höherer Stufe. Bis zur Querung würde ich den Hang aber als inzwischen eingefahrene Tiefschnee-Buckelpiste betrachten. Je nach Schneeart kommt da eher das Risiko von Baumbruch. Also auf jeden Fall umsichtig agieren.


    Fotos:

    1: Blick Richtung Oberammergau, Aufstiegsspur durch Wald anstatt über Skiabfahrt

    2: Kurz vor Skidepot auf ca. 1550m, gezoomed sieht man ein paar Spuren

    Start am PP Kolbenlift (Gebühr 15,-) mit Lampe

    Aktuell kann man bis 21 Uhr abends fahren, dann kommen die Pistenpräparierer.


    Es hat schon Neuschnee gegeben, aber m.E. nicht wirklich ergiebig. Trotzdem: griffiger Schnee, nichts freigeblasen - außer bei den steileren Stücken, die eingefahrene leichte Buckel mit wenigen meist gut sichtbaren Steinen.


    Route: 2-mal hoch auf verschiedenen Varianten links und rechts von Hauptpiste, die alle genug Schnee haben.

    Die Piste rechts von der beschneiten Hauptpiste, bergauf gesehen, hat auch genug Schnee für Abfahrt.

    Ab Pistenende Richtung Zahn wie üblich alles gut eingefahren. Erster Buckel kaum Steine sichtbar, etwas Gras.

    Der Anstieg vor der Querung gab dann beim Abfahren leichte Geräusche. Querung weiter im Hellen sicher machbar mit

    Steinvermeidung.

    Pünktlich um 21 Uhr kam dann auch der Pistenbully.


    Generell einige Läufer unterwegs für So-Abend: man ist nicht allein was beruhigt falls mal wieder Lampe + Ersatzlampe streiken, aber keine Herrscharen.

    Schöne Stimmung bei Sternenhimmel.

    Route: Zwieselstein -> Mautstelle (Hochgurgl) -> Zwieselstein mit Abstecher Lenzenalm (1900m) und über Rodelbahn zurück.

    Charakter: keine typisch hoch-alpine Tour, aber (fast) lawinensicher, Zubringer zu hochalpinen Touren und für Leute die auch "Feld-Wald-Wiesen-Touren" mögen bzw. möglichst viel ohne Motor machen wollen.


    Details:

    Die Rodelbahn zur Lenzenalm (Start bei Bushaltestelle oberhalb von Zwieselstein auf ca. 1600m) war vor 2 Jahren eher verwaist, die Lenzenalm im Winter nicht geöffnet. Seit diesem Winter ist die Rodelbahn ab Zwieselstein-Ort (ca. 1460m) neu gebaut, sehr sicher (gegen Absturzgefahr) und bietet eine einfache Skitour, die m.E. absolut Lawinensicher ist.

    Ich habe am Freitag (bzw. Samstag: beide Touren in diesem Bericht zusammengefasst) Varianten getestet wie folgt:

    Start ab Zwieselstein über sanft steigende Rodelbahn bis zur Bundesstraßen-Querung. Von dort bergaufsehend links von der Straße haltend, erst am Straßenrand auf Schneerand, dann über Wiesen im leichten auf und ab bis kurz vor Sahnestüberl, nur die letzten 500m bin ich an der Straße entlang. Grund: die verlockende Alternative mit Querung des Flusses war mir allein zu riskant, da noch nicht alles zugefroren war.

    Ab Sahnestüberl:

    Hinweg unten neben Flußbett, über Holzbrücke, dann an Galerie entlang (man kann für ca. 400m an der Luft aber sicher gehen), dann wieder runter zum Fluß, Metallgitter-Brücke und weiter am Pillsee vorbei und über Piste von Untergurgl hoch bis Hochgurgl, dann entweder über Piste weiter oder gleich links, Rodelbahn querend und auf weißem Spazierweg zur Mautstelle ? Capuccino-Tränke.

    Zurück bis Sahnestüberl wie hinweg. Dann Straße queren, WW hoch zur Lenzenalm (aktuelle Schneelage: besser tragen als auf Ski), ca. 200 Höhenmeter und ab Lenzenalm ca. 450 hm auf Rodlebahn entspannt zurück nach Zwieselstein.

    Die Route auf Hinweg habe ich selbst gespurt, ist m.E. ziemlich sicher (ab und zu aufpassen, weil es einen Absatz von ca. 10m zum Bachbett gibt). Ab Sahnestüberl ist ein kurzes Stück "Lawinenstrich", alte Lawine ging bis ca. 3m von meiner Spur.

    Sonst absolut save.


    Eignet sich m.E. auch gut als Zubringer zu den bekannten Skitouren auf die 3tausender.

    Einsamkeit (bis auf kurzes Skipistenstück) garantiert.


    Noch ein Hintergrund für die Routenwahl:

    vor 2 Jahren habe ich rechts von der Straße eine Route gefunden. Die ist aber aktuell abzuraten, weil diese auf dem WW liegt, wo im letzten Sommer ein gewaltiger Murenabgang dafür gesorgt hatte, dass ca. 3 Monate lang Hoch/Obergurgl nur noch von Italien aus zugänglich war. Da bewegt sich noch alles. Könnte zwar im Winter durch Frost sicherer werden, wäre mir aber zu riskant.


    Tourenlänge: bei der Variante "Zwieselstein-Sahnestüberl-Mautstelle-Sahnestüberl-Lenzenalm-Zwieselstein ca. 18 km mit ca. 1100 hm.

    Route: ab Hausberg über Tonihütten-Route (gute Schneelage) und Drehmöser, dann Fußgängertunnel bis Kreuzeck.

    Weiter zum Osterfelder geplant, wäre auch sicher von der Schneelage gegangen, aber ich hatte zu wenig Kleidung dabei (Start morgens kurz nach 8 Uhr bei +1 Grad): ab Längenfelder sehr garstig, Schneesturm. Ich habe alles schon bergauf angezogen und deshalb am Längenfelder abgefellt und über Hochalm und Kochelberg zurück. Diesmal wäre ein späterer Start wegen Wetter sicher besser gewesen.


    Zustand: Aufstiegsspur unten ok, oben gut. Piste guter Zustand. Hornabfahrt würde ich noch abraten, viele Blankeis-Stellen sichtbar. Der Ziehweg von Hochalm zum Längenfelder ist mit Warnschild "wenig Schnee" gekennzeichnet. Da wenig Liftfahrer unterwegs waren im oberen Bereich, war aber m.E. der Weg ok.

    Heute morgen für mich relativ früh (8 Uhr) losl.

    Route: Jaudenlift -> Bergstation Brauneck -> runter über Weltcupabfahrt zum Streidlift -> retour


    Verhältnisse:

    Schneefall (oben waagerecht) + Schneekanonen/lanzen sind die äußeren Bedingungen.

    Stimmung super weil endlich wieder Winter-Feeling!


    Aufstieg über noch gesperrte Waxensteinabfahrt, vor Kotalm die Steilstufe umgangen über Forstweg: genug Schnee für Aufstieg.

    Abfahrt Weltcup-Piste standard,

    Aufstieg: da gibt es ja einige Forstwege, über die man die Steilstufen entspannter meistern kann. Die sind jetzt alle gut zu laufen, genug Schnee und dort "ohrale" Erholung (kein Lärm durch Schneekanonen).

    Der Pistenbetrieb war trotz Feiertag m.E. nur mässig, d.h. für uns gut. Nur jeweils unten an den Übungsliften war die Hölle los.

    Abfahrt zum Jaudenhang dann viel Tiefschnee und nur ganz wenige schwarze Stellen/Steine, die man locker umfahren konnte.

    Insgesamt ein schöner Tag.

    Wenn es weiter schneit, sollten auch die anderen Aufstiegsspuren wieder gehen.

    Start am Hausberg auf Ski, geparkt beim Alpspitzbad (10 Uhr war zu spät um beim Hausberg einen Platz zu bekommen). Parkplätze bei Kreuzeckbahn wären noch verfügbar gewesen.


    Route: Kochelabfahrt (rot) hoch bis Drehmöser, weiter auf Drehmöser-Piste und dann Ziehweg hoch zur Kreuzalm bis Kreuzeck. Weiter bin ich nicht weil gesperrt wegen "Schneemangel". Da ich mit meinem besseren Ski unterwegs war, wollte ich den nicht auch noch opfern. Den anderen habe ich vorher am Hausberg zum Service abgegeben (war nötig: ".. ob ich damit immer über den Parkplatz fahre...).

    Also zurück und die Kandahar runter und über Olympia wieder hoch zur Drehmöserpiste, diese runter und über Kochel wieder zum Hausberg.


    Schneeverhältnisse:

    Die Aufstiegspur über Tonihütte konnte ich nicht testen, da gleich unten rote Anzeige "gesperrt": 2 Pistengeräte waren stationär am Steilstück am Arbeiten. Die Hornabfahrt sah schon eher dünn aus. Kochel sehr guter Zustand. Drehmöser auch. Nur der Ziehweg zur Kreuzalm z.T. steinig, was mich bergauf nicht gestört hat. Kandahar/Olympia ebenfalls sehr gut.


    Griffigkeit: sehr gut, keine Harscheisen, eher anfangs hart + griffig, später sulzig. Auch bei der Schlussabfahrt wenige braune Stellen, fast keine Eisplatten.

    Diese guten Verhältnisse habe ich mir aber auch mit vielen Liftlern teilen dürfen. Die Menschentrauben beim Lifteinstiege wirkten fast schon beängstigend. Stimmung aber komplett entspannt.


    Bei der Anreise habe ich auch die Piste am Kolben/Oberammergau sehen können: sieht gut aus, wenn auch eben ein weißes Band im Grünen. In Unterammergau aber nur weiße Restflecken. Da muss schon viel Neuschnee her.


    Morgen soll ja einiges runter kommen. Dann sieht es u.U. bei Garmisch-classic auch Richtung Alpspitze wieder besser aus.

    Bei der Hornabfahrt würde ich aber trotzdem sehr aufpassen. Falls nicht wirklich viel Neuschnee kommt, deckt der nur die Steine zu.