Beiträge von Kaiman

    Gipfel und Höhe: Kolbensattel (1250m)


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 19.2.2021


    Ausgangspunkt: Talstation Kolbensesselbahn


    Tourenverhältnisse: gut, erst bedeckt, dann sonnig.


    Temp. am Start nach PKW-Messung +4 Grad um 10 Uhr. Ich hatte keine Lust auf Harscheisen bzw. Felskratzen o.ä. Deshalb habe ich mich für Höhenmeter sammeln auf/neben Piste entschieden (x-mal hoch in Varianten), macht auch angenehm müde;-)


    Kurzes Fazit: super sonniger Tag, angenehme Temperaturen (es war nicht zu warm) und der Schnee war gutmütig: kein Bremsschnee, etwas weich+feucht, gut zu fahren und gut zu steigen.


    Die Pisten links+rechts von der Hauptpiste kann man alle noch runterfahren, m.E. angenehmer als auf Kunstschnee. Diverse Aufstiegsvarianten sind fast alle noch gut begehbar, nur wenige Meter mit grünem Untergrund.


    Positiver Nebeneffekt vom zusammengesunkenen Schnee: die Fußstapfen sind kleiner und stören weniger.


    Gefahreneinschätzung: auf gelaufener Route keine Gefahren


    Prognose: Schnee wird links/rechts von beschneiter Piste noch sicher ein paar Tage reichen, auf Piste noch länger. Oberhalb Kolbensattel Richtung Zahn sieht es schon durchwachsen aus da abgefahren, ist aber immer noch eine gute Grundlage da. Falls es dort wirklich deutlich über 10 Grad geben sollte, dann muß man beobachten.


    Sonstiges: es war einiges los, aber entspannt und auch an der Hütte immer genug Abstand.

    Gipfel und Höhe: Weiherkopf (1665m)

    Gebirge: Allgäuer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 16.2.2021

    Ausgangspunkt: Dorflift Bolsterlang/Sonderdorf

    Tourenverhältnisse: sehr gut

    Aufstieg ab Dorflift dann links weg über Aufstiegsroute mit angenehmer Steigung abseits der Piste. Durchgängig weiß. Oben zum Sattel zwischen Bolsterlangerhorn und Weiherkopf und rechts weiter hoch über bewaldeten Bergrücken größtenteils im Wald (auch dort genug Schnee).

    Start nach Regen, sogar mit blauen Flecken am Himmel. Für Abfahrt habe ich die verlockenden schönen Hänge gemieden (Bremsschnee) und bin auf zentraler Piste runter, die ab Mittelstation frisch präpariert war. Wenige Tourengeher unterwegs.

    Auch die Aufstiegsroute schätze ich wird noch einige Tage weiß bleiben.


    Gefahreneinschätzung: keine

    Exposition der Route:


    Prognose: bleibt so, wenn es nicht zu lange über 10 Grad bzw. keinen Regen gibt

    Sonstiges: falls es nachts aufklart wird es morgens eisig-harschig

    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Mittag (1460m)

    Gebirge: Algäuer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 15.2.2021

    Ausgangspunkt: PP Mittagbahn, Tageskarte 5,-

    Tourenverhältnisse: gut bis mässig

    Aufstieg über Rodelbahn, bei Holzkapelle links und dann über Skihänge zum Gipfel. Abfahrt wie Aufstieg, dabei bei Rodelbahn teilweise in Kehren über freie Hänge. Oben noch guter Schnee. Unten war Rodelbahn bei Abfahrt schon deutlich schlechter als beim Aufstieg.

    Der Skihang direkt bei Talstation hatte noch genug Schnee, aber fast alle hatten abgeraten. Ab Mittelstation nach oben ist es sicherlich auch bis zum Wochenende noch gut.


    Gefahreneinschätzung: keine

    Prognose: auf der beschriebenen Route wird es dünn werden die nächsten Tage

    Gipfel und Höhe: Pürschling/Richtung Teufelstätterkopf (1600m)

    Gebirge: Ammergauer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 14.2.2021

    Ausgangspunkt: Unterammergau PP (Winterrodelbahn)

    Tourenverhältnisse: ok bis gut

    Idee war, relativ spät zu starten (10 Uhr) damit ich nicht "eingefroren" wäre, sollte ja tagsüber dann deutlich wärmer werden -> Plan ist aufgegangen.

    Start beim PP Winterrodelbahn (Tageskarte: 5,-) in Unterammergau (da war Rodeltraining, PP aber mit viel Platz), über Loipe zum Pürschling-PP (der war gerammelt voll) und über Skipiste und WW (links von Pürschling-Forststraße) hoch. Im Wald war der WW sehr steinig, d.h. für Abfahrt ungeignet. Aufstieg zum Sattel oberhalb Pürschlinghaus über Talweg und auf Sonnenseite am rechten Hang hoch (der WW auf Bergrücken rechter Hand hatte unten wenig Schnee, oben dann ok). Beim Übergang zum Nachbartal (Abfahrtshang fürdirekt vom Teufelstätterkopf: dagegen entschieden obwohl der Hang verlockend war, weil u.U. im Wald der Schnee dünn ist) abgefellt und im tal der AUfstiegsroute (weißes Tal?) runter: oben fast komplett eingefahren, d.h. keine Lawinengefahr.

    Auf ca. 1150m aufgefellt und hoch Richtung Kolben und Zahn. Ab Kolbensattel wären Harscheisen notwendig, ich habe es noch ohne geschafft, bin dann aber nur bis zur Querung bei der kleinen Felswand. Weiter oben berichten andere Tourengeher, geht ohne Harscheisen gar nichts.

    Abfahrt dann wohl irgendwo ein größerer Kratzer im Belag eingefahren. War Pech, Hang hat noch genug Schnee.

    Über Kolbenpiste runter (linker Hang ohne Kunstschnee war entspannter), hier war viel los. Unten dann über Loipe (weiß, mit Maulwürfhügeln) zurück geskatet zum PP: die Abfahrt zum Pürschling-PP wie beim Aufstieg habe ich mir dadurch gespart: ist Geschmackssache, ob dort 1 km tragen oder über Loipe. Loipe erstaunlich guter Zustand. Ob das noch länger hält hängt von angekündigten Niederschlägen (Regen oder Schnee) ab.


    Gefahreneinschätzung: gering

    Prognose: falls kein Neuschnee kommt wird es deutlich schlechter an kritischen Stellen (siehe Details oben)

    Gipfel und Höhe: Zahn (1610m)

    Gebirge: Ammergauer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 10.2.2021

    Ausgangspunkt: PP Kolbenlift, Oberammergau

    Tourenverhältnisse: erstaunlich gut: es hat permanent geschneit, relativ feuchter Schnee. Die Unterlage auf dem Altschnee war schon so viel, dass man keine Harscheisen gebraucht hat.

    Aufstiegsroute links von Piste besserer Zustand als letzte Woche: die Fußstapfen-Löcher sind fast ganz weg(geschmolzen), immer noch genug Schnee. Zum Zahn hoch wenige abgefahrene apere Stellen. Schnee ist auch oben pappig, wird sich aber nach Wetterprognose Richtung Pulver ändern.

    Gefahreneinschätzung: gering, ändert sich u.U. je nach noch fallender Schneemenge

    Prognose: wird nach Wettervorhersage besser, d.h. kälter. Piste selbst könnte dann schnell eisig werden

    Gipfel und Höhe: Fahrenbergkopf 1650m

    Gebirge: Bayerische Voralpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 8.2.2021

    Ausgangspunkt: Urfeld am Walchensee, PP neben Bushaltestelle

    Tourenverhältnisse: oben traumhaft, unten etwas grün

    Bei Anreise über Kesselberg sieht man ja die Forststraße ein, auf der es ab Pass losgeht: hier leider komplett ohne Schnee. Es war aber oberhalb vom Kochelsee alles weiß gepudert, also Prinzip Hoffnung. Bin dann ab Urfeld los, weil die steile Variante hoch kürzer zu tragen ist. Aber das war gar nicht nötig: es gingen ab See 2 frische Spuren hoch (wenn auch weiß-braun die ersten Meter). Ich habe nach ca. 5 Min. angeschnallt und konnte komplett ohne Bodenkontakt hoch bis man bei ca. 1100m in die Herzogstandstraße einmündet. Ab dort tiefster Winter, der geräumte Weg gut frisch eingeschneit. Oben dann frischer Pulver, ausreichend dick auf festem Altschnee. Abfahrt ein Traum, die Wiesen die die Kehren abkürzen schöne weich eingepulverte Buckel. Hat sich gelohnt, früh aufzustehen: konnte erstmals die ersten Schwünge einzeichnen;-)

    Gefahreneinschätzung: gering, ganz oben sollte man die nächsten Tage gut beobachten

    Prognose: bleibt so bzw. wird durch Neuschneefälle und Kälte besser

    Gipfel und Höhe: Grünten (ca. 1700 m)


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 6.2.2021


    Ausgangspunkt: Skitouren-PP Kranzegg, Kammeregger Weg


    Tourenverhältnisse: noch ok, kurze apere Stellen in Waldpassage


    Streckenwahl wie bei Tourentipp. Tour am Schlepplift-Bergstation beendet. Weiter hoch wäre möglich (wegen Termin am Nachmittag verzichtet).


    Der PP war früh morgens noch fast leer, bei Rückkehr dann sehr voll.


    Strecke ziemlich zertappt durch Fußgänger, bis auf ca. 200m im Wald aber alles weiß ab PP. Oben tragfähiger Deckel, der aber beim Abfahren weiter unten schon in Bremsschnee überging. Es war bewölkt, gute Sicht aber nicht sonnig. Dadurch der Schnee sicher noch besser am Nachmittag als mit Sonne.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: wenn es nicht schneit wird es unten grün


    Sonstiges: Start ab PP Grüntenlifte war auch möglich, u.U. sogar weniger ausgeapert (sieht man auf Webcam nicht), aber falls kein Neuschnee kommt auch nicht mehr lange möglich ab unten.

    Gipfel und Höhe: Kolbensattel (1280m), Zahn (1600m)

    Gebirge: Ammergauer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 3.2.2021

    Ausgangspunkt: PP Kolbenbahn

    Tourenverhältnisse: Update zur Beschreibung vom 31.1.2021 ->

    Naßschnee, immer noch sehr viel Schnee, im Steilhang oberhalb von Kolbensattelhütte kleine apere Stellen.

    Morgens noch gut zu fahren, mittags war es Bremsschnee. Glück mit Wetter: etwas Sonne, gute Sicht, nur ca. 4 Min. leichter Regen,

    Temp. am PP beim Start ca. 4 Grad.


    Gefahreneinschätzung: gering bis Waldgrenze vor Zahn


    Prognose: bei der Schneemenge hält es noch lange, 1 Tag Fönwetter (kommender Samstag?) macht den Hang nicht grün.

    Sonstiges: heute nix los, PP fast leer. Wird am Wochenende sicher anders

    Gipfel und Höhe: Zahn: ca. 1600m


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 31.1.2021


    Ausgangspunkt: PP Kolbenlift


    Tourenverhältnisse: genug Schnee, oben sogar für ca. 200 Höhenmeter lockerer Schnee mit Abfahrtsvergnügen, und ein bisschen Sonne.


    Insgesamt ganz passabel, unten Naßschnee, oben nur etwas pappig, anfangs sogar locker. Schnee auf Hängen, wo nicht viele abgefahren sind, ist Bremsschnee unterhalb von 1300m. Aufstieg beendet kurz nach Verlassen des geschützten Bereichs mit Wald: das haben die meisten gemacht. Ganz hoch halte ich persönlich für aktuell eher kritisch.


    Gefahreneinschätzung: bei gewählter Route gering, bei Aufstiegsvariante zum Zahn über WW links von Piste durch Wald sieht man links einen Tobel mit einem Lawinenabgang. Oben, wenn WW aus Wald kommt, sollte man sich m.E. bewusst nahe am Waldrand halten.


    Prognose: es liegt durch Beschneiung sehr viel Schnee auf Piste, dadurch kann man Tour so wählen, dass man erst ab 1280m ohne Kunstschnee-Basis auskommen muss. Und da sieht es immer noch sehr gut aus auch für die nächsten Tage.

    Gipfel und Höhe: Wolfkopf (1550m)

    Gebirge: Ammergauer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 27.1.2021

    Ausgangspunkt: PP Trauchgauer Almstube, Aufstieg wie in Tourentipp-WolfkopfTourentipp-Wolfkopf beschrieben, Abfahrt s.u.

    Tourenverhältnisse: gut, Steile Waldpassage hat genug Schnee, Schnee auf Wiese unten verharscht, beim Aufstieg tragfähig, bei Abfahrt nicht mehr.

    Spontante Umplanung für Abfahrt am Gipfel: da habe ich 2 Tourengeher getroffen, die "hinten" abfahren wollten über Grüblehütte (liegt auf 1400m auf Sattel), also aus Aufstiegsrichtung gesehen am Kreuz vorbei, leicht rechts halten auf höchsten Punkt und dort im Wald runter kurz +steiler bis Forststraße, dieser links folgen zur Grüblehütte. Dort geradeaus weiter flach und dann komplett auf Forststraße runter. Bei Abzweig zur Hohen Bleick (rechts weg) links halten und immer weiter bis zur Aufstiegswiese, dort rechts runter zum PP.

    Warum diese Variante? Weil - wenn auch nicht heute - oft der enge steile Aufstiegsweg zum abfahren suboptimal ist. Ich wollte die Chance mitnehmen, mir das von Einheimischen zeigen zu lassen (danke!). Allerdings kam uns dann im unteren Drittel der Forststraßenabfahrt eine Schneefräse (!) entgegen und hat den Weg mehr oder weniger weiß geräumt. Ging aber trotzdem.

    Unten dann plötzlich starkes Schneetreiben. Gut geplant!


    Gefahreneinschätzung: gering

    Prognose: abhängig davon, wie weit der angesagte Regen hoch kommt.

    Sonstiges: Streckenskizze zur Orientierung, wer die Variante testen will, kann man auch andersrum laufen: vom Fahrweg zur Almstube nicht rechts weg über Wiese sondern gerade weiter und dort auf Wiese hoch, war schon Spur vorhanden.

    Gipfel und Höhe: Branderschrofen (1890m)

    Gebirge: Ammergauer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour:24.1.2021


    Ausgangspunkt: PP Tegelberg-Talstation

    Tourenverhältnisse: sehr gut, Varianten im Aufstieg, Aufstieg bis kurz vor Gipfel (1850m) per Ski

    aktueller Zustand: untere Skipiste eisig und durch tiefe Fußstapfen geprägt. Aufstiegsspur auch im Wald mit genug Schnee.

    ABER: die Aufstiegsspur ist z.T. unrythmisch zu laufen weil komplett zertappt durch Wanderer, Schneeschuhläufer. Sobald der breite Weg (dort gibt es immer eine gute Spur ohne Löcher) aufhört im Wald wird es unangenehm, man kann dann stellenweise einer Spur neben dem WW folgen. Hier waren ca. 40% der Tourengeher mit Harscheisen unterwegs, von denen die Hälfte trotzdem Probleme hatten. Da ist die Piste angenehmer wenn auch steiler. Ab Rohrkopfhütte ist die Aufstiegsspur über Forstweg im Wald wieder sehr gut. Am schönsten ist der Teil von Bergstation bis Branderschrofen, von dort der Abfahrtshang ist komplett eingefahren.


    Gefahreneinschätzung: gering

    Exposition der Route:


    Prognose: wird noch besser durch angekündigte Schneefälle

    Sonstiges: Als Aufstiegs-Alternative die Rodelbahn über Drehhütte: das habe ich bergrunter getestet (am Sonntag nicht zu empfehlen wegen der vielen Rodler). Ist weil flacher auch länger, aber entspannt. Wer für die Steilpassagen unterhalb Bergstation Körner sparen will sicher eine Option.

    Wegführung: ab unterstem PP (gleich nach Brücke links, also ein paar Meter unterhalb der Talstation) hält man sich Richtung Berg schräg links über die verfirnten Felder/Loipe hoch auf Weg bis zum PP für Drehhütte/ Rodelbahn, weiter auf Rodelbahn zur Drehhütte, dort rechts abbiegen und nach kurzer Zeit bei Rohrkopfhütte auf Aufstiegsspur weiter zum Tegelberg.

    Der Zustand der Aufstiegsspur im Wald (s.o.) wird sich m.E. durch Neuschnee in den nächsten Tagen nicht ändern.

    Gipfel und Höhe: Pürschling (ca. 1600m)

    Gebirge: Ammergauer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 21.1.21

    Ausgangspunkt: PP Winterrodelbahn Unterammergau

    Tourenverhältnisse: gut bis sehr gut, Schnee nicht einfach

    Die Entscheidung, eher eine Erkundungstour zu machen war richtig: Trotz relativ niedriger Stufe war es m.E. kritisch, war auch die Meinung vieler anderer Tourengeher. Größere Schneekugeln am Wegesrand zeigten das eindrücklich. Ich bin deshalb los um Strecken anzuschauen, die ich bisher noch nicht im Winter gegangen bin. Abfahrtsspaß hielt sich in Grenzen weil je nach Hang eine Mischung von Bruchharsch, Press-Schnee, lockerer Pappschnee und schwerem Naßschnee sich unvermittelt abwechseln. Ziehwege waren nicht wie sonst breit durch Wanderer, Rodler präpariert sondern nur schmale Rinnen.

    Meine Tour (siehe Streckenprofil) startet an der Winterrodelbahn Unterammergau (nicht die beim Pürschling). Plan: Rodelbahn hoch, rüberqueren zur Schartenabfahrt. Habe ich oben gestrichen: Winterschutzgebiet (1.12.-1.4.) für Wild, die Schilder waren im Sommer noch nicht aufgestellt. Also wieder die Rodelbahn runter (unten nur Eis), z.T. konnte man die Schleifen im Tiefschnee abkürzen. Dann über Loipe zum PP Pürschling, dort links von Forststraße haltend über Skipiste (gut zerfahren für Downhill) und oben über Forststraße weiter hoch, dann flacher WW bis Brücke und Einmündung in Pürschling-WW (steilere Abkürzung). Von dort rüber Richtung Kuhalm, rechts weg Richtung Rosengarten (Foto 1) und über Bremeck zur Kuhalm und wieder runter durch den Wald entlang einer AUfstiegsspur bis zur Abzweigung Richtung Teufelstätterkopf: linker Hand der Bergrücken auf dem ein WW, auch angespurt, zum Pürschling führt. Weiter hoch durch lichten Wald bis zum freien Hang (Foto 2). Bei 1500m habe ich umgedreht, unten dann hoch zum Pürschlinghaus über Forststraße, ich wollte es heute einfach haben. Entscheidung: durch Rodler Wellen als Rythmuskiller, z.T. so stark verweht, dass eine Rinne für Fußgänger mehr als 1m tief, daneben eine zweite Rinne. Ganz oben z.T. über Hang und völlig verblasen hoch zum Haus. Abfahrt für meinen Leichtski (und meine Technikkünste) fordernd (Schnee: s.o.).

    Unten dann auf ca. 1200m rechts hoch zum Kolbensattel und über entspannt-präparierte Piste runter und dann die Loipe nach U'gau zurück.


    Fazit: eher eine "Arbeitsskitour" bei sehr schönem Wetter, aber stürmisch. Durch defensive Streckenwahl sehr entspannt in puncto Lawinen und super Naturerlebnis. Die Gegend liefert sehr viel Optionen für Erweiterungen / Kürzungen bei der Streckenwahl, auch spontan bei Vorort-Begutachtung der Schnee-/Lawinensituation.

    Gefahreneinschätzung: bei Stufe 2 nach Bauchgefühl die letzten Meter weggelassen, Schneebruch Bäume: gering da abgeblasen

    Prognose: Besser da es wieder kälter wird mit Niederschlägen

    Sonstiges: ein Paar Ersatzfelle im Rucksack haben sich gelohnt -> geklebt hat bei meiner Tour eher die Fellseite als die Klebeschicht: siehe Foto 3, trotz voriger Präparation mit Gleitwachs. Bis ca. 1200m war der Schnee feucht bis nass, darüber pappig. Idealer Nährboden für große Stollen. Das frische Fell hat dann keine Probleme bereitet.

    Gipfel und Höhe: Zahn (1600m)

    Gebirge: Ammergauer Alpen

    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 20.1.21

    Ausgangspunkt: PP Kolbenbahn, Oberammergau

    Tourenverhältnisse: sehr gut

    wegen Stufe 3 nicht ganz hoch. Piste ist gut präpariert. Aufstieg über WW links von Piste (berghoch gesehen). Bin 2-mal hoch.

    Erstes Mal: noch pulvrig am frühen Morgen, 2. mal: wurde schon föhniger und pappig (Aufstiegsspur neben Sommerrodelbahn).

    Hang direkt oberhalb von KOlbensattelhütte so zerfahren, dass eher Buckelpiste, am Flachstück vor Pistenknick (bei Felswand auf ca. 1450m) noch unberührter Tiefschnee.

    Privates Handicap: Schraube am Schuh für Umschalter auf Abfahrtsmodus verloren -> mit halbem "Telemarkschuh" runter. Wer Schraube findet;-)

    Wetter sonnig und angenehme Temperatur. Fast kein Wind da nicht exponiert.

    Gefahreneinschätzung: im gelaufenen Bereich gering, Stufe 3 -> nicht ganz hoch zum Zahn

    Prognose: u.U. morgen noch pappiger, ab Wochenende mit Schnee wieder besser

    Die Schneemassen werden aber trotz Fön bleiben.


    Sonstiges: war relativ viel los für Wochentag, PP aber gut Platz

    Gipfel und Höhe: Zahn (1600 m), Pürschling (ca. 1600 m)


    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 14.1.2021


    Ausgangspunkt: PP Kolbenlift (Gebühr erhöht auf 15,-)


    Tourenverhältnisse: Wintertraum? - Nein, der weiße Rausch!


    Was tun bei Stufe 4? -> "Kleine Brötchen" backen und die Plan-B-Alternativen fahren, die ich im Sommer abgelaufen bin, also möglichst im Wald und keine steilen Hänge links und rechts.


    Im Detail: vom PP gleich unten links halten (nicht die Piste nehmen) und auf Forststraße hoch durch Wintermärchenlandschaft (Bild 1) an Kolbenalm vorbei zur Kolbensattelhütte. Von dort Richtung Zahn: ich habe mir vorgenommen, auf keinen Fall ganz hoch, sondern maximal bis Ende Wald. Das war m.E. auch zu verantworten. Es sind aber viele weiter hoch. Abfahrt wie Aufstieg bis KOlbensattel: sehr tiefer Pulver!


    Von Kolbensattel zum Pürschling: ab Kolbenalm vom Zahn kommend links die Schneise rein bergab. Aktuell ist dort nur eine Aufstiegsspur und man hat Mühe, überhaupt bergab zu kommen. Auffellen auf ca. 1200m und weiter zum Plattenberggraben: hier ist es flach. Links im Schatten die Forststraße/Rodelbahn zum Pürschling Haus, daneben das Tal für die spätere Abfahrt und Aufstieg heute über Bergrücken rechts vom Abfahrstal über Sommer-WW. Danke an die die hier schon gespurt haben! (Foto 3)


    Oben die Gretchenfrage wegen Stufe 4: es sah deutlich entspannter aus als am Zahn, also bis auf kleinen Sattel bei ca. 1600m. Bis dahin waren nur 3 Spuren im Downhill, durch die Gruppe vor mir waren es dann immer noch wenige Spuren vor mir. Auch hier: man musste sich bemühen, in der Falllinie Speed zu bekommen, mit anderen Worten: Genuss pur bei voller Skikontrolle! (Foto 4)


    Ich bin dann noch runter zum PP in Unterammergau, erst über WW (nicht Rodelbahn sondern steile Variante: bevor es länger steil wird, rechts über Brücke, etwas schieben und dann fast unberührte Skipiste mit Traumschnee runter zum PP. Zurück wie Abfahrt und über Steckenberg und Kolbensattel neben Skipiste runter zum Ausgangspunkt.


    Gefahreneinschätzung: bei Stufe 4 (ganz oben) mit Verstand und Bauchgefühl agieren, Details s.u.; Baum-/Ast-Bruchgefahr noch gering, da Schnee locker + trocken auf Bäumen, kann sich die Tage ändern


    Prognose: Lawinenbericht beobachten und respektieren


    Sonstiges: Suchtgefahr!

    Gipfel und Höhe: Riedberger Horn (1700), ca. 1200 hm, ca. 20 km


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 9.1.2021


    Ausgangspunkt: PP Obermaiselstein, Schützenhaus


    Tourenverhältnisse: gut, siehe auch Tour vom 8.1.: diese Tour ist eine Variante: weniger hm, dafür etwas länger

    Variante zur Tour von gestern, 8.1.2021:

    Hinweg identisch durchs schöne Bolgental, blauer Himmel, aber sehr kalt (-13 Grad beim Start), wurde aber angenehmer im Lauf des Tages).

    Rückweg quasi wie Hinweg, nur kleine Runde bei Grasgehren mit kleinem zweiten Anstieg zum Sattel auf 1650m.

    Der Rückweg war ab Sattel in der Sonne bis ca. auf 1500m, wenn man rechts runter zu einer Alpe abfährt. Die Hänge beim Rückweg haben fast alle genug Schnee, d.h. man muss nicht komplett auf dem Weg abfahren, später dann schon.

    Das ist aber viel angenehmer als auf der Abfahrt Ziehweg runter vom Wannenkopf (Tour vom Vortag), weil im Bolgental fast niemand unterwegs ist. Dafür fehlt die 300 hm-Tiefschneeabfahrt vom Wannenkopf.


    Gefahreneinschätzung: keine


    Exposition der Route:


    Prognose: bleibt so bzw. wird besser bei angekündigtem Neuschnee


    Sonstiges: PP Schützenhaus war heute (Samstag) bei Rückkehr voll, gestern war er bei meiner Rückkehr leer.

    Lässt sich sicher auch so variieren, dass man Nähe Dorflift Bolsterlang startet, um die auf Boden abgefahrene Forststr. zu vermeiden. probiere ich demnächst aus.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Riedberger Horn (1790), Wannenkopf (1720), gesamt ca. 1350 hm auf 18 km


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 8.1.2021


    Ausgangspunkt: PP Schützenhaus Obermaiselstein


    Tourenverhältnisse: gut, Abfahrt im Tiefschnee vom Wannenkopf traumhaft, Ziehweg danach z.T. mit Bodenkontakt, Vermeidung durch Treppeln für ein paar Meter, aber zumutbar.

    Start nach Ortsende Obermaiselstein auf PP direkt nach kleinem Tunnel. Rechts über Brücke, gleich rechts ca. 5 Min. tragen bis man auf breite Forststraße kommt, dann hoch und bei ca. 1100m Höhe nicht links zum Wannenkopf sondern geradeaus kurz leicht runter ins Bolgental. Das zieht sich leicht steigend hoch, Wintermärchen bei Schneefall! An Zinken-Alpe (ca. 1200m) und Bolgenalpe (ca. 1400m) vorbei immer auf breitem Forstweg. Dann den Stangen folgen und im Linksbogen auf Sattel (1650m), dort rechts über Schulter hoch zum Riedberger Horn.

    Abfahrt über andere Schulter bzw. ins freie Gelände runter Richtung Grasgehren.

    Dort Auffellen und über Skipiste zum Bolgen, am Grat entlang zum Wannenkopf. Dort Abfahrt erst in schmaler Rinne, die breiter wird bis auf ca. 1420m ein Zaun kommt, rechts über Ziehweg weiter, dann kurze Schikane durch Gestrüpp, Wiese und wieder Ziehweg bis Verzweigung vom Hinweg auf 1100m, ab dort runter wie Hinweg.


    Gefahreneinschätzung: keine (im Bolgental könnte m.E. bei viel Neuschnee der rechte Hang kritisch sein, ist jetzt aber mehr grün durchbrochen)


    Exposition der Route:


    Prognose: bleibt so mind. die nächsten 7 Tage, bzw. bei Neuschnee deutlich besser


    Sonstiges: kleines Handicap am Rückweg auf Forststraße: Forstfahrzeug mit Baumstämmen unterwegs, dann kleiner Stau weil 1 Fahrzeug abgeschleppt werden musste..


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: 3 Gipfel: zwischen ca. 1690 und 1790m, gesamt ca. 1650 hm, 22 km


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 7.1.2021


    Ausgangspunkt: Dorflift Bolsterlang


    Tourenverhältnisse: gut bis sehr gut

    Tour ist angelehnt an "Tourentipp-Tour", allerdings jetzt mit dem Glück, dass der Liftbetrieb fehlt und deshalb start an Tal- und nicht an Bergstation. Die Abfahrt vom Riedberger Horn habe ich auch variiert (über die südliche Schulter am Skihang vorbei nach Grasgehren, von dort Anstieg zum Sattel der nördlichen Schulter) weil mir zu viel Fels rausgeschaut hat. Den Ochsenkopf habe ich am Anfang mitgenommen, wäre am Ende besser weil dann vermutlich die Abfahrt schöner ist. Am Schluß, also beim leichten Anstieg vom Gf. Schwaben Richtung Skigebiet Bolsterlang habe ich am Sattel noch einen links-Schwenk zum Weiherkopf gemacht.

    Anstieg ab PP Dorflift: am Lift entlang bis Auswurf, dann links auf WW, d.h. NICHT über Piste, bis auf wenige Meter im Wald gut Schnee. Im Bereich zwischen Gf. Schwaben, Ochsenkopf und Aufstiegsspur zum Sattel (auf ca. 1650m) Richtung Riedberger Horn kann man sich gut an den Stangen orientieren.

    Generell ist die heute durchgeführte Tourvariante auch der Schneemenge geschuldet, d.h. sonst wären mehr schöne Abfahrten dabei.
    Zustand Piste Bolsterlang: genug Schnee, nicht mehr so aggressiv wie vor ein paar Wochen.


    Gefahreneinschätzung: keine


    Exposition der Route:


    Prognose: bleibt so die nächste Woche


    Sonstiges: Tour kann variiert werden: wenn man Ochsenkopf bzw. Weiherkopf weglässt, spart man je ca. 100 hm.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Hochschelpen (1550m), Riedberger Horn (1789m)


    Gebirge: Allgäuer Alpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: So, 3.1.21


    Ausgangspunkt: Schwabenhof PP, Balderschwang


    Tourenverhältnisse: gut, ohne Reue mit gutem Ski


    Beschreibung: als Ergänzung zum Bericht von "Bergfreund" -> ich war am Sa, 2.1. auf gleicher Strecke unterwegs, kann seinen Bericht komplett bestätigen. Am Sonntag habe ich wie folgt variiert:
    Start/Ziel wieder PP beim Schwabenhof. Ich wollte Aufstieg zum Riedberger Horn testen, der am Fuß vom Riedbergpass (ca. 1km vom Schwabenhof entfernt) startet. Dort abfahren haben mir am Sa einige Tourengeher abgeraten (kann ich bestätigen! da würde ich sogar auf den letzten 100 hm den Steinski abschnallen).


    Teil 1 der Runde:


    Um den flaschen Anmarsch zu vermeiden, habe ich einfach auf der anderen Talseite etwas zum Warmup gemacht: erst ein paar Meter runter auf Loipe zur Talstation des Schwarzenberglift, von dort die Piste hoch, bei Bergstation weiter geradeaus in einer kleinen Schneise, den Schildern folgen (grüne Tourenschilder) bis auf kleinen Gipfel, von dort weiter geradeaus anfangs leicht bergab (nicht die Spur links: da stehen Verbotsschilder wegen Wildschutz) zum Hochschelpen, fast flach, d.h. mit Fell. Von dort schöner Pulverhang, der auf Forstweg mündet, dem bergab folgen Richtung Scheuen-Alpe. Nach offener Schranke kommt Loipe, dort quasi geradeaus bergab (weder links noch rechts auf Loipe, sonst gibt es unfreiwillige Strafrunde..) über Brücke und nach wenigen Metern bei Bushalte auffellen und Straßenseite wechseln.


    (einsam: berghoch 1 Tourengeherin, bergab ca. 8 Tourengeher, die andere Richtung gelaufen sind)


    Teil 2 der Runde:


    Hier kommt Aufstieg: Orientierung selbst heute bei Nebel einfach: immer die Schneise hoch, viele Spuren, rechts begleitet von Strommasten bis zu einer Alpe. Dann bei ca. 1500m Höhe rechts halten bis man auf knapp über 1600m einmündet auf Aufstiegsspur von Grasgehren zum Riedberger Horn. H[b]ier könnte man links direkt hoch zum Gipfel, wollte aber noch ein paar Höhenmeter mitnehmen und habe deshalb noch einen Schlenker gemacht über "Grasgehren-City".
    Bis hier habe ich beim Aufstieg NIEMAND gesehen, hat sich dann bei Abfahrt nach Grasgehren geändert: ich bin rechts runter auf/neben Piste vom Schlepplift. Unten auffellen und dann über sehr einfachen breiten Wanderweg (war quasi Kinderwagen-tauglich) hoch auf Sattel bei ca. 1650m, dann links weg auf ebenfalls breiter Spur zum Gipfel. Gipfel war knapp über den Wolken! Am Gipfel viel los, aber immer mit Abstand. Dann Abfahrt wie von "Bergfreund" beschrieben zum PP.
    (bei Abfahrt: es kamen ca. 4-5 Tourengeher entgegen)


    Ergab bei dieser Kombination ca. 1450 hm.


    Fazit: sogar bei der heutigen schlechten Sicht gut machbar ohne Risiko, für Sonntag war - außer direkt um die Parkplätze - schöne Einsamkeit und viel Pulver.


    Gefahreneinschätzung: gering


    Prognose: bleibt so, u.U. wird es noch etwas besser bei nächstem Schneefall ab Mittwoch


    Bilder / GPS-Track: Screenshot von Strecke / Höhenprofil (roter Pfeil in Mitte = Laufrichtung)

    Gipfel und Höhe: Tegelberg-Bergstation (1750m) - Branderschrofen (1840: kurz vor Gipfel)

    Gebirge: Ammergauer Alpen


    Art der Tour: Skitour

    Datum der Tour: 29.12.2020

    Ausgangspunkt: Tegelberg-Talstation

    Tourenverhältnisse:

    Start bei großem Parkplatz bei Talstation. Dort viele Leute (Rodel, Kinder, Spaziergänger), aber entspannt.

    Skipiste links von Zufahrtsstraße (Blick zum Berg) folgen. Unten gut (da liefen vor Weihnachten die Schneekanonen, oben keine Kanonen in Betrieb). Dann der Skipiste folgen (Aufstiegsroute unten im Wald oft grün) bis Drehkopfhütte, ab dort geht auch Aufstiegsspur, die anfangs auf Forsstraße durch Wald führt. Keine Eisplatten, schöne Ausblicke auf die Seen und Schloß Neuschwanstein. Bei Bergstation kann man noch weiter zum Branderschrofen, dem Wanderweg folgend: geht schräg hoch (links Berg), auf kleiner Wiese mit Sitzbänken geht Weg links weg. Ich bin nicht auf den Gipfel (Drahtseile, Skidepot nötig), sondern nach linksbiegung noch etwas weiter hoch. Bei Abfahrt geht's bei Sitzbänken in schönen Wiesenhang mit Pulver, dann schräg rechts zurück zur Bergstation, dann Piste runter.

    Zustand war für mich noch ok, aber öfters Steinkontakt.

    Gefahreneinschätzung: gering

    Prognose: wird eher schlechter durch Abnutzung, mit Steinski ok

    Gipfel und Höhe: Kreuzjoch / Drehmöser


    Gebirge:


    Art der Tour: Pisten-Skitour


    Datum der Tour: 27.12.20


    Ausgangspunkt: Hausberg-Parkplatz in Garmisch


    Tourenverhältnisse: siehe auch Bericht von Kstream vom 28.12., Hier noch ein paar Ergänzungen

    Am Sonntag bin ich ab Hausberg via Tonihütte, dann bei Kreuzung mit Piste (geht rechts runter zur Kreuzeckbahn) links auf Piste hoch bis Abzweig Drehmöser. Zustand vor Tonihütte: siehe Fotos von Kstream, geht aber ohne Skizerstörung.

    Ab Drehmöser auf Piste bis Tröglhütte. Ab dort über Abfahrtstunnel hoch zur Kreuzalm (Aufstiegstunnel geht auch, ab dort beide Varianten: Wanderweg oder breiter Weg zum KReuzeck komplett weiß). Dort links den Ziehweg hoch zum Kreuzjoch = Start von Kandahar.

    Der Ziehweg von Kreuzjoch bergab, Kandahar querend und dann zu Hang mit Doppelsessellift war gesperrt (bei Rückweg auch).

    Zurück bis Kreuzalm wie Aufstieg, dann Richtung Tunnel. -> Jetzt Überraschung: Dutzende Tourengeher mit geschulterten Ski kommen mir entgegen. Tunnel war gesperrt;-( -> ok dann eben den oben erwähnten AUfstiegsweg bis Fußgängertunnel nehmen, war guter Schnee.

    Bei den Tunnels hat man es dann gesehen: 3 Pistenraupen am Seil, das ist nicht lustig und muss man respektieren. Lieber kleiner Umweg und sicher zuhause.

    Ab Tunnel über breiten Ziehweg bis Drehmöser und weiter zum Einstieg Hornabfahrt / Kochelbergabfahr.
    Entscheidung: jetzt (später bei zweitem Anstieg habe ich Kochelberg genommen) Horn: war ok, die "Blankeis"-Flecken waren schon für mich furchterregend, konnte man aber gut umgehen auf grün/weiß-Untergrund, ohne Steine.
    Anstieg 2: bis Drehmöser wei Anstieg 1. Dann Kochelberg -> dort absolut keine Steine, ABER: da gibt es ein längeres Steilstück, das gefühlt nur aus Eis bestanden hat. Macht keinen Spaß. Ich würde wieder Horn nehmen, auch ohne Steinski.


    Gefahreneinschätzung: Rodler und ein paar Eisplatten, ad Corona: Gedrängel am Einstieg, unterwegs genug Platz. Über die Großfamilien (aus einem Haushalt, max. 2), die alle skitouren machen, war ich dann doch erstaunt... Oben am Gipfel war aber genug Abstand beim Abfellen.


    Exposition der Route:


    Prognose: den Umständen entsprechend positiv


    Sonstiges: Harscheisen im Rucksack entspannt die Psyche, Wer Leihausrüstung hat, erkennt man auch am beliebten "mit Fellen an Steilstücken runterrutschen obwohl man hoch will";-) Positiv: insgesamt viel entspannter als diese Pistentour bei normalem Liftbetrieb.


    Bilder / GPS-Track: