- Gipfel
- Cima Pari, Cima Sclapa, Cima d'Oro
- Höhe
- 1991m, 1887m, 1802m
- Gebirge
- Gardaseeberge
- Art der Tour
- Bergtour
- Datum der Tour
- 4. Oktober 2026
- Ausgangspunkt
- Mezzolago am Ledrosee
- Gefahreneinschätzung
- gering
Cima Pari, Cima Sclapa und Cima d'Oro begleiten den Ledrosee an dessen Nordseite.
Wenn man eine Rundtour plant, ist Mezzolago der beste Ausgangspunkt. Parken im Ort oder am Ende der schmalen Teerstraße, die von der Staatsstraße abzweigt und noch über 200Hm taleinwärts führt. Da sollte aber tunlichst kein Gegenverkehr kommen...
Das Sträßchen verlässt man bei dem Punkt "Allavalle" auf 880m, wo es eine Rechtskurve macht und noch ein kurzes Stück zum Parkplatz führt.
An dem Punkt geradeaus weiter (kein Wegweiser!) und dem immer deutlichen Weg durch steilen Wald bis zum Sella di Monte Cocca (1360m) folgen. Unterwegs ab und zu blaue Markierungen und eine gefasste Quelle. Am Sella (wo ein Wegweiser auch auf diesen Steig hinweist im Gegensatz zu dessen Beginn bei "Allavalle" ) trifft man auf Weg 454, der von Pieve di Ledro herauf führt. Nun dem Weg 454 bis zur Bocca Saval folgen, erst am Gratrücken und in einer Flanke durch Wald, später durch ein kleines Hochtal an der Malga Saval vorbei. An der Bocca Saval weist ein Wegweiser zur Cima Pari nach rechts. Der deutlich erkennbare Steig (einige rot bemalte Holzpflöcke als Markierung) führt durch die Nordflanke auf den Gratrücken und über diesen zum Gipfel der Cima Pari.
Weiter geht's über den langen Grat, nun immer entlang von Schützengräben. Der Grat ist nie scharf, es gibt durchgehend Steigspuren. So läuft man über die wenig markante Cima Sclapa drüber und zum Schluss einen Südhang hinab zur Bocca Dromae. Hier könnte man über die Malga Dromae wieder nach Mezzolago absteigen. Es bietet sich aber an, den Gratrücken, nun fast waagrecht, weiter zu laufen (alternativ links oder rechts des Rückens auf Karrenwegen), bis es an der nächsten Scharte (Wegweiser) erst kurz links des Grates, dann auf ihm einfach auf Steig weiter zur Cima d'Oro aufwärts geht. Auch hier immer entlang von Schützengräben.
Abstieg dann über den Südwestrücken zum Osservatoio Cima d'Oro, einem Aussichtspunkt. Ab hier auf dem "Sentiero Austroungarico " (alter Kriegssteig) steil bergab durch Wald entlang eines Gratrückens, immer noch neben oder auch mal durch Schützengräben, bis zur "Sella".
Hier entweder den Rücken weiter bis zu einer Forststraße und diese hinab oder wie ich auf einem Waldpfad (Wegweiser "Mezzolago" mit der etwas kürzeren Zeitangabe an der "Sella") hinab nach Mezzolago. Dieser führt steil und anfangs nicht gut erkennbar und auch nicht markiert durch Wald nach unten und kreuzt dabei mehrmals die Forststraße (jeweils Wegweiser). Bei "Al Corn", mitten im Wald muss man auf einen Holzwegweiser nach "Fiore di Bella" an einem Baum achten bzw diesen finden (links halten), um den richtigen Weiterweg zu finden (es gibt hier eine Wegverzweigung ohne deutlichen Wegweiser). Ab Fiore di Bella (Alm-/Wochenendhaus mit Wiese) dann auf Betonweg hinab nach Mezzolago, wo man nahe der Hauptstraße ankommt (diese Variante ist also nix, wenn man mit dem Auto bis zum Parkplatz hoch gefahren ist).
Wer wie ich ursprünglich in Molina am Camping al Sole gestartet ist, kann kurz nach Beginn des Betonweges nach links auf einen Waldpfad (kein Wegweiser, keine Markierung) abbiegen und auf diesem die Straße direkt oberhalb des Campingplatzes erreichen (besser nur mit App, sonst schwer zu finden).
Insgesamt eine ungemein aussichtsreiche und relativ lange, wenig schwierige Gratwanderung mit überwiegend steilem Auf- und Abstieg, keine Kletterstellen, ca. 1500Hm.
Bild 1 In Mezzolago sieht man den Gipfel der Cima Pari über sich
Bild 2 Im Hochtal zur Malga Saval
Bild 3 An der Bocca Saval; Blick auf die Nordflanke der Cima Pari
Bild 4 Am Gipfel, Blick auf den gesamten Grat, über den es weiter geht
Bild 5 Rückblick von der Cima d'Oro zur Cima Pari
Bild 6 Abstiegsgratrücken der Cima d'Oro zum...
Bild 7 Osservatoio Cima d'Oro mit Ledrosee
Bild 8 Fundstück, wahrscheinlich noch aus dem ersten Weltkrieg
Bild 9 Rückblick auf Cima Pari und den Gratweg
Bild 10 Abstieg auch durch alte Schützengräben