- Gipfel
- Tuxer Riffler
- Höhe
- 3231m
- Gebirge
- Zillertaler Alpen - Zamser Grund (Schlegeis)
- Art der Tour
- Bergtour
- Datum der Tour
- 7. Oktober 2026
- Ausgangspunkt
- Friesenberghaus
- Gefahreneinschätzung
- mäßig
- Exposition der Route
- Überwiegend Süd
Ein richtiger Traumtag.
Ich bin gestern vom Friesenberghaus mit leichtem Gepäck auf den Riffler gestiegen. Ich hatte dabei das Glück, dass der Föhn erst gegen 11 Uhr eingesetzt hat, als ich schon wieder bei der Hütte war. Der sehr ruppige Anstieg zum Gipfel über wildes Blockgelände (perfekt markiert) war auf den oberen 150 Hm etwas schwieriger als sonst, da die Felsen teils mit einer gefrorenen Reifschicht überzogen waren. Normalerweise wird man hier zwar nicht gleich abstürzen, wenn man ausrutscht, aber schwer verletzten kann man sich bei dem scharfkantigen Gestein gleich mal.
Route: Friesenberghaus - Riffler - Friesenberghaus. Anschließend auf dem wunderschönen Steig zum Stausee runter und über den R36 (Breitlahner - Schlegeis) zum PP zurück. Dieser Steig, der lange am Zamser Bach entlang führt, ist überraschend schön und tangiert die Straße nur ganz selten. Für Konditionsstarke eine echte, preisgünstige Alternative zur Mautstraße.
Anforderungen: 800 Hm Anstieg, 2000 Hm Abstieg, 18 Km, 7-8 Stunden. Riffler T4+, der Rest T3 und leichter. Am Riffler braucht man übrigens in der Regel für den Abstieg genauso lange wie für den Aufstieg. Bei Schneelage ist dieser absolut nicht zu empfehlen, da man da schnell mal in die vielen Löcher zwischen den Blöcken tritt und sich den Hax bricht.
Bilder:
1/2: Morgenstimmung am Friesenberghaus.
3/4: Schwierig oder ausgesetzt ist der Anstieg zum Riffler nicht wirklich, aber halt sehr blockig und grob.
5: Olperer und Hintertuxer Gletscher.
6: Die Föhnmauer baut sich auf.
7/8: Der herrliche Weg hinunter zum Stausee.
9/10: Vom Stausee zum Breitlahner ist es auch hübsch.