- Gipfel
- Mörchenschartenkopf
- Höhe
- 2857m
- Gebirge
- Zillertaler Alpen
- Art der Tour
- Bergtour
- Datum der Tour
- 6. September 2026
- Ausgangspunkt
- Berliner Hütte
- Gefahreneinschätzung
- erheblich
- Exposition der Route
- Alle
Nach Übernachtung auf der doch recht eindrucksvollen Berliner Hütte auf dem Höhenweg zum Schwarzsee und weiter zur Nördlichen Mörchenscharte (2878m). Einfach, gut markiert.
Von der Scharte aus besteht die Möglichkeit, den Mörchenschartenkopf über dessen Nordgrat zu besteigen.
Nur hierfür gilt die Gefahreneinschätzung.
Die Besteigung ist deutlich schwieriger und unangenehmer/gefährlicher als bei der Furtschaglspitze, da hier etliche Graspolster und erdige Stellen eingelagert sind, die aufgrund der nordseitigen Exposition auch länger feucht sein können. Auch der Fels ist nicht so fest wie an der Furtschaglspitze.
Der Grat ist kurzzeitig auch sehr steil mit Stellen bis II+ (keinesfalls nur I, wie es im AV-Führer steht!).
Für reine Hüttenwanderer tabu!
Am Gipfel nur ein Steinmann.
Abstieg wie Aufstieg. Rauf und runter ca. 30-45 Minuten.
Anschließend geht es auf dem Höhenweg rund 1000Hm auf gutem Steig bergab in den Floitengrund, zunächst im Kar, weiter unten über einen sehr steilen begrünten Rücken, an einigen Stellen ausgesetzt. An diesen Stellen sind Drahtseile angebracht, kurz vor dem Talgrund eine Leiter.
Anschließend einfach über den Bach und ca 400Hm hoch zur Greizer Hütte.
Bild 1 Berliner Hütte mit Waxeggkees und Großer Möseler
Bild 2 Zsigmondyspitze
Bild 3 Am Schwarzsee, Turnerkamp und Großer Möseler
Bild 4 Mörchenschartenkopf, dahinter Kleiner Mörchner
Bild 5 Nordgrat
Bild 6 Kletterer am Nordgrat
Bild 7 Abstiegskarte
Bild 8 und 9 Über einen steilen begrünten Rücken geht es stellenweise ausgesetzt hinab
Bild 10 Leiter am Ende des Abstieges in den Floitengrund