- Gipfel
- Kopfkraxn
- Höhe
- 2180m
- Gebirge
- Wilder Kaiser
- Art der Tour
- Wanderung
- Datum der Tour
- 26. April 2026
- Ausgangspunkt
- Jägerwirt, 5 Euro
- Gefahreneinschätzung
- gering
- Exposition der Route
- Süd
Auf der Sonnenseite des Wilden Kaisers.
Heute war ich im Koasa unterwegs. Ich hatte erst überlegt, auf den Scheffauer zu steigen, aber da ist der Südanstieg anscheinend seit dem Felssturz letzten Oktober immer noch gesperrt. Also bin ich zur Kopfkraxn hoch.
Route: Aufstieg über die Kaiser Hochalm, Abstieg unterhalb des Sonnensteins über den Wasserfall und die Wegscheid-Alm.
Anforderungen: 1200 Hm, knappe 15 Km, etwa 5-6 Stunden. Ab Sonnenstein T4 (keine Kletterstellen), sonst leichter.
Verhältnisse: Unterhalb des Gipfelgrates nur drei kleine Schneefelder an harmlosen Stellen. Am Grat/Kamm durchgehend Schnee, der sich gut gehen lässt. Ich hab die Grödel am Anfang angezogen, aber nötig wären sie nicht gewesen. Der Weiterweg zum Sonneck war mir (und wohl auch den wenigen Kollegen am Weg) zu heikel, da auf dem schmalen Gratstück ein instabiler Schneekegel liegt. Wenn der bricht, braucht man keine Angst mehr vor Putin oder dem Zahnarzt haben... (siehe Bild)
Eine herrliche Tour heute bei Traumwetter. Am Vormittag war es auf der extrem sonnigen Route auch noch angenehm frisch. Bei sommerlicher Hitze nicht zu empfehlen.
Sonstiges: Der Wilder-Kaiser-Steig ist ab der Abzweigung Multekar Richtung Gruttenhütte wegen eines Felssturzes gesperrt. Keine Ahnung, ob man da durchkommt, aber: Einzelne Felsen haben sogar das Gebiet der Wegscheid-Alm erreicht (siehe Bild).
Bilder:
1: Morgenstimmung im Koasa.
2: Kaiser Hochalm.
3/4: Herrlicher Aussichtspunkt unter dem Sonnenstein.
5/6: Schnee macht den Grat/Kamm ästhetisch doch erst wirklich schön.
7: Am Gipfel.
8: Der instabile Schneegupf am Grat.
9: Wasserfall.
10: Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass der helle Felsblock links oben (rötliches Gestein in der Felswand) ausgebrochen ist und durch den Wald bis zur Alm runtergeschossen ist.