- Gipfel
- Scheinbergspitze Skigipfel
- Höhe
- 1929 m (ca. 1800 m)
- Gebirge
- Ammergauer
- Art der Tour
- Skitour
- Datum der Tour
- 28. Februar 2026
- Ausgangspunkt
- Parkplatz Sägertal
- Gefahreneinschätzung
- gering
- Exposition der Route
- Ost
Wegen der Tageserwärmung und in Erwartung eines Skitouren-Massenansturms (der berechtigterweise ausblieb...) sind wir bereits um 8 Uhr am Parkplatz gestartet. Bis zum Verlassen der geräumten Forststraße die Ski getragen, dann nach ca. 100 m auf dem Hohlweg mit Skiern auf nahezu durchgehender Schneedecke bis zum Vorgipfel der Scheinbergspitze.
Auffallend war im Aufstieg bereits, dass es abgesehen von wenigen Stellen nicht gefroren hatte und die Schneeauflage bis zum Grund weich war.
Auf den Gipfeanstieg verzichteten wir in Anbetracht fehlender Spuren und Vereisung des Nordanteils im Anstieg.
Die Abfahrt hätte mühsamer nicht sein können - zum allerersten Mal in unserem Skitourenleben hätten wir lieber auf Schneeschuhe "umgesattelt"! Der Gipfelhang war überwiegend harschig und versehen mit von Regen geformten Hügeln und Rillen. Die Abfahrt über den Aufstiegsweg kann man nur mit viel Wohlwollen "Abfahrt" nennen, eigentlich rutschten wir pendelnd schräg vor und zurück von Rand zu Rand der Waldschneise ab oder querten im sulzigen Schnee um am anderen Ende wieder umzudrehen. Schwingen war ausgeschlossen ohne Blessuren an Knochen und Gelenken zu riskieren. Darüberhinaus ist die Schneedecke engmaschig unterbrochen von Steinen, Ästen und kleineren Stämmchen.
Fazit: Lohnt als Skitour bei den heutigen Bedingungen nur für ausgemachte Masochisten
Lieber mit Schneeschuhen, dann kann die wunderbare Landschaft angemessen genossen werden ![]()
Anschnallen der Ski
Slalom durch Ameisenhäufen
Vor dem Gipfelhang
Regengestaltung der Schneeauflage
Den Gipfel von unten bewundert ![]()