- Gipfel
- Eineguntkopf (Rohnehöhe)
- Höhe
- 1.638 m
- Gebirge
- Allgäuer Alpen
- Art der Tour
- Skitour
- Datum der Tour
- 17. Januar 2026
- Ausgangspunkt
- Steibis, Hst. Hochgratbahn
- Exposition der Route
- v.a. West und Nord
Das Wetter lockte, endlich mal wieder auf Skitour ins freie Gelände zu gehen - der Schnee eher weniger. Also eine Tour mit Möglichkeit, über Alpstraßen abzufahren.
Start bei der Hochgratbahn (Bushaltestelle) und über Almstraßen mit Abkürzern zur Oberen Stieg-Alpe. Dann folgt die recht rustikale Querung im Wald - im Aufstieg ging es mit Skiern, in der Abfahrt habe ich dort für ca. 30 m abgeschnallt. Weiter zur Falkenhütte und beim dortigen Schlepplift (nicht in Betrieb) hoch zum Gipfelbereich - ich bin bis zum vermeintlich höchsten Punkt weiter (teilweise recht rustikal), der skifahrerisch lohnende Teil endet aber beim Bankerl oberhalb der Schlepplift-Bergstation. In der Sonne heute sehr warm. Da der Eineguntkopf eine der letzten Berge Richtung Bodensee / schwäbisches Flachland ist, ist die Sicht natürlich sehr gut. Dazu noch der Alpstein, heute mal leicht im Dunst und die nah gelegenen Berge des Bregenzer Waldes.
Die Abfahrt war dann die ersten ca. 150 Hm gut - dank Sonne aufgefirnt und deswegen gleich noch einmal hoch. Aber der Rest! Was im Aufstieg noch (minimale) Hoffnungen auf ordentlich fahrbaren Schnee belassen hatte, erwies sich in der Abfahrt als eine Mischung aus allen möglichen schlechten Schneearten. Ab der Oberen Stieg-Alpe dann in rasanter Fahrt über die Alpstraße und die Wiesen herunter, zuletzt auf der Rodelbahn / frühere Skipiste. Vielleicht wäre der Weg über die Alpstraßen zur Mittleren Stieg-Alpe (mit kurzem Gegenanstieg) besser.
Wichtig für Öffi-Fahrer: Der Bus zurück von der Hochgratbahn scheint beharrlich vor der Abfahrtszeit (jeweils 5 nach) zu fahren. Das war schon bei der Ankunft so und dann leider auch bei meiner Rückkehr ... Daher als Trainings- und Buswartezeit-Überbrückungstour über die ehemalige Piste (Ahornhang) noch einmal bis ca. 1.200 m (Auftreffen auf die Rodelbahn) hoch. Schnee liegt schon, aber das beste was es da gäbe, sind hart eingefahrene Stellen. Häufig aber eher Bruchharsch. Also herunter über die Rodelbahn - zwar Dreckschnee, aber sehr gut und zügig zu fahren (und durchgehend schneebedeckt, was man angesichts der selbst nordseitig teilweise aperen Hänge kaum meinen würde). Aber wenn eine Abfahrt über die Almstraße / Rodelbahn abfahrtstechnisch mit der beste (Abfahrts-)Teil der Tour ist, sagt das schon viel ...
Wer mit Bahn und Bus anreist, muss beachten, dass demnächst umfangreiche Bauarbeiten starten, um Langsamfahrstellen zu beseitigen - was auch dringend nötig ist: So gut früher die Bahnanbindung ins Allgäu geklappt hat, so schlecht war es zuletzt (Langsamfahrstellen, kaputte Weichen u.a.). Und bei der Hochgratbahn nicht vergessen, vor der Abfahrtszeit da zu sein - auch dieser Bus fuhr natürlich verlässlich früher (Begründung: "Sonst schaffen wir den Fahrplan nicht." Wobei für das Einhalten des Fahrplans das Zustiegs- und Ausstiegsverhalten mancher Fahrgäste in Steibis halt auch nicht förderlich war.).
Bilder:
Es schaut so schön aus (hier im Aufstieg zur Oberen Stieg-Alpe):
- aber der Schnee war nur an wenigen Stellen gut, darunter der hier sichtbare Hang oberhalb der Falkenhütte:
Ausblick zum Allgäuer Hauptkamm vom Gipfelpunkt (in der Realität ist es meistens nicht ganz so zugewachsen):
Blick vom Hochgrat - die aperen Stellen dürften nach meiner Einschätzung v.a. vom Wind gekommen sein, der hier westseitig stark gewirkt hat:
Das Imberggebiet vom Gipfel, hinten das schwäbische Flachland:
Blick zum Falken etc. vom Beginn der eigentlichen Skiabfahrt - hinten der Alpstein im Dunst:
Die Berge des Bregenzer Waldes lassen grüßen - prominent die Winterstaude:
Ifen und Gottesacker schauen auch verhältnismäßig schneearm aus:
Eigentlich gäbe es ja schöne Skihänge hier:
Nach Wiederaufstieg zur Rodelbahn: