Beiträge von stuff

    Kamer ist mittelweile gut machbar und nahezu schneefrei. Einige wenige unproblematische Schneefelder müssen noch gequert werden.

    Uns kamen zwei entgegen, die vor dem Gipfel am Gratrücken umgekehrt sind, weil es ihnen zu unheimlich war (Sicht und Nässe). Tatsächlich war zeitweise kaum Sicht und wetterbedingt war es etwas feucht. Für trittsichere Geher aber überhaupt kein Problem. Ganz im Gegenteil war der Weg sehr gut begehbar und im Gegensatz zu anderen Touren kein Matsch (da sehr steinig).

    Früh am Gipfel sein. Beim Abstieg nach 11 Uhr kamen ordentlich Leute entgegen.


    Nordseitige Querung aus der Ferne


    Nordseitige Querung


    Gipfelkreuz


    Blick nach Norden

    Vom Ursprungspass ging es heute auf das Trainsjoch. Es war erstaunlich ruhig (weil kurz hinter der Grenze?). Wir haben im Aufstieg niemanden getroffen und es gab bei der Rückkehr am späten Mittag immer noch Parkplätze. Wege waren gut begehbar, nicht batzig. Wetter war angenehm, bei stärkerer Bewölkung etwas frisch, für den Aufstieg aber genau richtig.


    Größte Hürde ist der Grenzübergang. Bei der Grenzüberschreitung nach Österreich ist eine Pre-Travel-Clearance vorab auszufüllen. Es gilt:

    Zitat

    Bei der Einreise nach Österreich muss ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impf- oder ein Genesungsz ertifikat bzw.

    ein ärztliches Zeugnis darüber mitgeführt werden. Diese D okumente müssen in deutscher oder englischer Sprache

    ausgestellt sein. Auf Verlangen der Behörde ist dieses an der Grenze vorzuweisen. Reisen Sie ohne gültigem ärztlichen

    Zeugnis, Testergebnis, Impfz ertifikat oder Genesungsz ertifikat ein, ist unverzüglich nach Einreise, jedenfalls

    spätestens innerhalb von 24 Stunden, ein molekularbiologischer Test oder Antigen-Test auf SARS-CoV-2 durchzuführen.

    Achtung: Mir wurde eine Einreise ohne offiziellen Test zunächst verweigert. Hätten wir uns nicht auf dem Parkplatz 200m hinter der Grenze getroffen, wäre ich wohl von der deutschen Seite gestartet. Man muss versichern, dass man in Österreich den Test nachholt, auch bei Tagesausflug. Bei der Ausreise hat das aber niemanden interessiert. Am Ursprungspass steht nur ein provisorisches Grenzhäuschen mit einem einsamen österreichischen Grenzbeamten.


    Die Mariandlalm öffnet übrigens ab 1.6.


    Impressionen:


    Provisorisches Grenzhäuschen vom Parkplatz aus gesehen


    Mariandlalm, ab 1.6. geöffnet


    Ein letztes Schneefeld in einer Nordrinne kurz vor dem Gipfel


    Grenzstein kurz vor dem Gipfel - hier wird nicht kontrolliert ;)


    Blick nach Südwesten, u.a. zum hinteren Sonnwendjoch - noch kleine Schneereste nordseitig (Achtung: Panoramafoto in Vorschau nicht vollständig sichtbar!)


    Blick nach Südosten zu Kaisergebirge, Thiersee und Pendling (auf dem Parkplatz dort am Gasthof Schneeberg war auch noch etwas Platz am späten Vormittag)

    Als Ergänzung zu Andreas Skitourenbericht (auch wenn ich die Ski schon eingemottet habe, wollte ich mir mal anschauen, wie es heute nach dem gestrigen warmen Tag aussieht) hier der Wanderbericht zur Hochries inkl. aktuellem Panorama nach Süden. 😃


    Parkplatz war am heutigen Muttertag um kurz nach 8 schon mehr als gut besucht. Ich hatte schon Schlimmstes befürchtet. Zum Glück hat es sich wohl etwas verlaufen. Gegen Mittag oben am Gipfel war bestimmt ordentlich was los.

    Im Abstieg bin ich über die Moseralm, um den aufsteigenden Massen auf dem Standardweg über die Seitenalm zu entfliehen. Dort auf der Nordseite hatte es - wie zu erwarten - noch einiges an Schnee, der aber meist gut begehbar war (gut eingetreten, teilweise etwas rutschig durch den Sulz). Ziemlich nasse Sulz, ich habe mich nochmals für Grödeln entschieden, da weniger rutschig. Der Schnee wird sicherlich in den nächsten Tagen abnehmen, es liegt aber zum Teil noch ordentlich was dort und der wird an einigen Stellen daher auch noch etwas bleiben. Mir sind viele beim Abstieg entgegen gekommen, die sich durch den Sulz hochgekämpft haben. Ob es Spaß gemacht hat, sei dahin gestellt. Ich war froh, über den Standardweg aufgestiegen zu sein. Der war nahezu schneefrei, nur oben kurz vor dem Grat im Wald zwei (zumindest morgens) eisige Restschneefelder von ein paar Metern, wo sich Leute ohne Stöcke eher schwer getan haben. Die werden aber bald weg sein, wenn sie die Menschenmassen nicht am heutigen Nachmittag bei geschätzten 25°C weggetreten haben. ;)


    Panorama nach Süden (wird in der Vorschau nicht in voller Breite angezeigt):


    Nordseitiger Abstieg:


    Ach ja: Wer Bärlauch sucht. Es ist mehr als genug für alle da. 🤗

    Unten auf der Fahrstraße muss man ein Stück tragen. Danach hat die Schneedecke noch 2-3 weitere kurze Unterbrechungen. Es betrifft aber i.W. nur den ersten steileren Anstieg hinauf und noch ein Stück weiter (ca. 15min?). Einige waren mit MTB oder Turnschuhen unterwegs, das war aber übertrieben für die noch verhältnismäßig kurze Länge.


    Danach ist die Fahrstraße super, schön glatt und fest und perfekt für die Abfahrt. Heute morgen schon vor 8 die beiden Parkplätze voll, am Mittag war auch der Parkplatz an der Straße, der ein kleines Stück vor dem Einstieg liegt, dicht beparkt. Die meisten sind auf das hintere Dammkar (gegen Mittag war es fast ameisenartig), am vorderen Dammkar war es überschaubar. Aufstieg ging gut. Schöner Schnee, überwiegend Pulver. An einigen wenigen Stellen war die Aufstiegsspur etwas glatt und Achten auf die Gehtechnik war definitiv sinnvoll, sonst ist der eine oder andere schon mal kurz abgerutscht, der Pulver neben der Spur war aber dankbar. Harscheisen wären aber übertrieben gewesen. Lediglich die letzten beiden Spitzkehren oben vor dem Kar waren für viele herausfordernd. Einige haben die letzten Meter die Ski getragen. In den Sonnenbereichen war beim Aufstieg ein leichter Harschdeckel. Bei der Abfahrt empfiehlt es sich hier je nach Tageszeit, sich eher rechts zu halten.

    Einfahrt im Kar oben war am Vormittag auch noch durchaus herausfordernd, in den unteren beiden Drittel des Kars war genialer Powder, wenn man sich rechts gehalten hat. Schon lange so keinen tollen Powder gehabt (wenn man unter der Woche arbeiten muss...||) Auf Höhe Dammkarhütte, war es dann kurzzeitig pistenmäßig eingefahren. Danach war es ähnlich wie im oberen Drittel des Kars eher ein umgepflügter Acker. Unten ließ aber auch der sich gut fahren.


    Gegend, wie schon im Vorbericht geschildert, traumhaft. :love:


    Blick Richtung hinteres Dammkar am frühen Vormittag




    Im vorherigen Beitrag wurde ja schon einiges berichtet, daher wollte ich i.W. Fotos zum unteren Bereich der Olympia ergänzen. Das sieht nämlich besser aus als gedacht.:)


    Daher nur kurz:

    Wir sind um 8 an der Kreuzeckbahn gestartet, nachdem Berichten zufolge die Olympia-Piste noch gut ging und nur 200m getragen werden muss. Es waren aber keine 200m (und damit sind m und nicht hm gemeint!), allenfalls vom hintersten Parkplatz aus gemessen. ;) Und oberhalb der paar Grasflecken war die Piste noch in erstaunlich gutem Zustand. Steinski wären da übertrieben.

    Um 8 Uhr war es allerdings eine harte Angelegenheit und über Harscheisen war man mehr als dankbar. Die Abfahrt war dafür perfekt. Wir sind erst am frühen Nachmittag abgefahren und haben ausgiebigst Brotzeit gemacht, damit es schön auffirnt. und wurden mit einer butterweichen Piste belohnt.


    Ein erster Grasflack kurz vor Ende der Abfahrt


    Die zweite leicht apere Stelle


    Und zu guter Letzt das Ende von Kandahar und Olympia - die Tragestrecke


    Richtung Osterfelder Kopf

    Schneetechnisch hatte Andreas unter der Woche deutlich mehr Glück als wir am Sonntag, aber da ist nun mal eben frei für Normalarbeitende und so muss man den Schnee nehmen, wie er kommt...


    Wir hatten darauf spekuliert, dass die Nordseite vorteilhaft ist nach der Erwärmung der letzten Tage und dem leichten Regen am Samstag. Mit uns anscheinend auch noch einige andere. Zumindest waren kurz nach 7 Uhr morgens (trotz Zeitumstellung) schon etliche weitere im ersten Hang. Und einige sind dort auch schon an einer der ersten Spitzkehren in die Grätsche gegangen. Wir waren froh, schon nach den ersten Metern unsere Harschis angelegt zu haben. Die waren am Sonntag definitiv nötig. Die letzten Meter vor dem Plateau, an welchem sich die Wege gabeln (Aufstieg über Grat zum Gr. Traithen vs. Abfahrt in den Kessel und anschließendem Aufstieg über NW Seite durch Latschen) sind viele sogar mit abgeschnallten Ski hoch. Immerhin waren die Bedingungen morgens noch recht sicher und der Aufstieg über den Grat aus lawinentechnischer Sicht kein Problem.

    Die Abfahrt hat wenig Spaß gemacht. Kein Pulver mehr, alles recht hart und natürlich zerfahren, selbst in der Sonne war der Schnee mittags noch recht hart und kein Fahrvergnügen. Stopselzieher mehr Pflicht als Kür. Am besten waren die letzten paar Meter (Firn).


      

    Gipfel und Höhe: Rosskopf (1580m) / Stümpfling (1506m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 28.02.21


    Ausgangspunkt: PP Kurvenlift


    Tourenverhältnisse: Morgens noch sehr hart, aber Aufstieg problemlos möglich dank grober Schneestruktur. Erste Abfahrt gegen 10 Uhr noch für die Ohren anstrengend, zweite Abfahrt gegen 12 Uhr dann schön aufgefirnt. Besser etwas später starten, Parkplätze scheint's ja zumindest an der Stümpflingbahn laut Bernhard noch zu geben. :)


    Gefahreneinschätzung: Ausbremsen durch vereinzelte Grasflecken, im letzten Steilhang zum Kurvenlift ist momentan aber eher Eis als Gras. mit ordentlichen Buckeln.


    Prognose: Dank eingefahrener Piste hält es noch. Der Schnee wird aber von Woche zu Woche weniger und die Grasflecken werden mehr. Der Schneestreifen am letzten Anstieg zum Rosskopf wird immer schmäler (Achtung Gegenverkehr!).


    Sonstiges: Um kurz nach 8 am PP Kurvenlift waren die Autos noch überschaubar. Etwas weniger als die letzten Wochen. Mittags waren auch schon wieder etliche Parkplätze in der ersten Reihe frei. Wenn man früh dran ist und der Parkwächter mittags unmotiviert, dann parkt man sogar kostenfrei, selbst wenn man bei der Ausfahrt schon den 5€ Schein bereit hält.
    Von den Leuten fand ich es überschaubar. Klar war am Gipfel einiges los, aber morgen kurz nach 8 Uhr waren die Leute doch sehr zerstreut und vor 10 ist der Gipfel zumindest noch nicht überfüllt. Aktuell gilt es, den Tradeoff zwischen wenig Leuten und guten Schnee zu finden. :/


    Bilder:

    Gipfel und Höhe: Hochgern (1748m)


    Gebirge: Chiemgauer


    Art der Tour: Winterwanderung


    Datum der Tour: 5.1.21


    Ausgangspunkt: Marquartstein


    Tourenverhältnisse: Insbesondere im ersten und letzten Stück eisig, zwischendurch stellenweise auch, ansonsten überwiegend pulvriger Schnee und gut zu gehen, Grödeln empfehlenswert, nur die Steige im Wald als Abkürzung zur Fahrstraße sind überwiegend schneefrei


    Gefahreneinschätzung: Ausrutschen, Kollision mit Rodler


    Exposition der Route: W/S


    Prognose: bleibt ähnlich, abhängig vom Schneefall


    Sonstiges:

    • Sonne ab ca. 1000m.
    • Das Hochgernhaus hat 2go - viele Getränke, Glühwein, Schokokuchen und Kässpätzle.
    • Es waren etliche mit Rodel unterwegs. Die Fahrt hat aber nur im unteren Teil Spaß gemacht, z.T. war das Steuern auf dem Eis schwierig. Nicht so toll für Wanderer.
    • Einen E-Biker oberhalb des Hochgernhauses habe ich auch gesichtet.
    • Vor dem Gipfelgrat empfehle ich die rechte Abzweigung (Foto Nr. 5). Dann spart man sich die Querung des Nordhanges.
    • Es waren zahlreiche ohne Grödel unterwegs. Mit Grödeln ist es aber deutlich komfortabler.
    • Einsam war man nicht.
    • Parkplatz war wohl zwischenzeitlich ziemlich voll (einige "Wildparker"). Morgens um 9 war noch genügend Platz.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel: Hochries


    Gebirge: Chiemgauer


    Art der Tour: Winterwanderung


    Datum der Tour: 1.1.21


    Ausgangspunkt: PP Spatenau


    Tourenverhältnisse: Bei Start kurz nach 9 war alles noch sehr eisig. Alleine auf dem Weg vom Auto zum Parkticketautomaten waren Grödeln (ersatzweise auch Schlittschuhe ;) ) mehr als hilfreich. Im untersten Teil ebenfalls. Dort wechselten eisig und schneefrei ab. Danach ging es in Schnee mit sporadisch Eis über. Je nach Stelle gibt es fast keinen Schnee oder sehr viel Schnee. Der Wind hat ordentlich gearbeitet. Auch heute war es im Bereich der Seitenalm zeitweise extrem windig. Nachdem die Hochries stark frequentiert ist, ist aber der Weg gut ausgelaufen. Grödeln dennoch unbedingt empfehlenswert.


    Gefahreneinschätzung: Ausrutschen.


    Exposition der Route: NW


    Prognose: Bleibt so.


    Sonstiges: Achtung, Parkautomat nimmt nur passenden Betrag (3€), bei Einwurf von mehr gibt's kein Ticket, sondern Geld zurück.


    Bilder / GPS-Track:

    Ich war heute im Sudelfeld auf Skitour. Der Plan bestand schon, bevor gestern hier im Forum berichtet wurde, da die Pisten auf den Webcams richtig gut aussahen. Dein Bericht hat mich dann noch bestärkt, Andreas.


    Hier mein Fazit und ein paar Fotos zu den aktuellen Schneebedingungen:

    • Die Aussagen von Andreas kann ich so nur bestätigen, wobei ich (auch nach Begutachtung der Webcam) noch etwas mehr Schnee erwartet habe. Habe allerdings keinen Vergleich zu Spitzing, da ich die Massen dort bisher gemieden habe.
    • An einigen Stellen war es etwas abgeblasen. Es ging noch gut zum Fahren, man musste aber schon schauen, wo man fährt (vereinzelt kam der Untergrund raus) und stellenweise war es auch eisig.
    • Ich war das einzige Auto weit und breit, das bei der Anfahrt nicht nach Spitzing abgebogen ist. Bei Ankunft kurz nach 8 waren trotzdem schon etliche an der Talstation, es hat sich aber schnell verlaufen.
    • Richtig rund ging es dann ab 11 Uhr, als massenweise Rodler aufgestiegen sind. Um dem Wettrennen mit den Rodlern zu umgehen, habe ich mir den zweiten Anstieg gespart.
    • Es ist ein gemütliches Nebeneinander von Spaziergängern, Rodlern, Tourengehern und Skifahrern (die z.T. die Ski sogar hochtragen), zumal das Gelände oben sehr weitläufig ist und sich alles gut verteilt.
    • Einige haben kurz vor dem offiziellen Parkplatz geparkt, um sich die 5€ zu sparen. Wenn man schon die Pisten nutzt, finde ich es aber mehr als fair, auch die 5€ zu bezahlen, zumal die Parkeinweiser überaus freundlich und zuvorkommend waren. Auch Toiletten kann man nutzen inkl. Desinfektionsmittel.
    • Das Sudelfeld wird auch jetzt dem freundlichen Familienskigebiet mehr als gerecht.
    • Außerdem: Der Parkplatz zum Wildalpjoch entlang der Straße war um 8 Uhr noch komplett leer, gegen 11 Uhr dann rappelvoll. Auf der Heimfahrt hat es ordentlich von der Autobahn nach Schliersee reingestaut.

    Euch allen einen guten Rutsch und ein schönes Bergjahr 2021, auf viele Berichte zu Tourenbedingungen (gerne mit Fotos). :thumbup:

    Hmmm, Danke für die Info! Ich wollte mal bei eher schlechten Bedingungen vor Jahren diesen Weg hoch. Da war die Abfahrt präpariert (ich weiß, dass sie das eigentlich nicht ist, war allerdings damals so, war selbst überrascht) und unten eher eisig. Unten, wo es in die Waldschneise geht, habe ich den Hang durchaus als etwas steiler in Erinnerung. Vielleicht täusche ich mich auch. Zumindest aber war es bei den damaligen Bedingungen (Piste unheimlich eisig!) nicht wirklich toll, in direkter Linie aufzusteigen. Zudem sind einige Skifahrer runtergebrettert, die einen ggf. sehr spät gesehen hätten, auch wenn man am Rand der Piste war. Daher bin ich dann den Sommerweg hoch. Da ist man fast bis zum Ende abseits der Piste und stört auch keine Skifahrer. Natürlich ist man dann dafür im freien Gelände. Daher die Nachfrage, ob wirklich die Piste gemeint ist.

    Ja, danke, die Beschreibung kenne ich. Dort steht: "Dort öffnet sich eine Waldschneise (während der Liftsaison Piste). Dieser Schneise folgt man zu einer weiten Lichtung, über die es geradewegs in westlicher Richtung empor geht."
    D.h. doch die schwarze Piste zunächst hoch, oder? So sieht auch der GPS Track aus...

    Mittlerweile kenne ich ein paar Aufstiege auf den Rosskopf. Heuer habe ich es bisher gemieden. Nachdem aktuell aber sehr viele dort hochrennen, ist jetzt bestimmt ein guter Zeitpunkt, meine Fragen loszuwerden, die ich mir sonst immer in Spitzing stelle:

    • Grünseeroute (weil heute wieder davon gesprochen wurde und das ja auch der DAV empfiehlt):
      Wie steigt man da unten auf? Zunächst ab der Waldschneise über den Rand der schwarzen Piste? Mit Gegenverkehr (schlechte Sicht am Steilhang für Skifahrer und Tourengeher gleichermaßen!) und gerade wenn der Steilhang unten eisig ist, erscheint mir das nicht zielführend. Ich kenne ansonsten nur den Sommerweg, aber der zweigt ja schon unten an der Piste ab und geht dann in einem großen Bogen abseits der Piste Richtung Grünsee.
    • Direkter Aufstieg ab PP Stümpflingbahn
      Gibt es da einen Tipp, wie man am besten aufsteigt (mit/ohne Skibetrieb)? Normalerweise bevorzuge ich den Weg vom Kurvenlift, da kann man je nach Wegwahl auch den Skitrubel gut umgehen und stört nicht. Irgendjemand am Parkplatz hat mir mal erzählt, dass man auch ab PP Stümpflingbahn etwas durch den Wald gehen kann, da bin ich mir aber nicht sicher. Welche Varianten macht ihr dort?

    Es gibt doch jetzt sicher einige, die hier weiterhelfen können. :)

    Gipfel: Kolbensattelhütte


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 27.12.20


    Ausgangspunkt: PP Kolbenbahn


    Tourenverhältnisse: Ich würde sagen: "Den Umständen entsprechend gut." Bin den rechten Hang aufgestiegen, da haben schon ordentlich die Grashalme rausgeschaut. Runterfahren würde ich da nicht mehr, für den Aufstieg war es aber ok. Einige sind auch links über die offizielle Piste hoch. Würde ich allerdings nicht empfehlen, solange es noch rechts geht, da es links Gegenverkehr mit Rodlern und Skifahrern gibt und am Morgen waren auch noch die Schneekanonen aktiv. Nach dem ersten Hang wird es schneetechnisch auf dem Aufstiegsweg besser. Wenn die Schneekanonen laufen - so wie heute morgen - muss man oben noch unter 2-3 Kanonen durch, das ist vertretbar. Beim zweiten Aufstieg am Vormittag waren dann auch die Schneekanonen wieder aus.


    Die Abfahrt war weitestgehend ok. An einigen Stellen eisig und an einigen wenigen kurzen Stellen kieselsteinig, zum Teil aber auch noch ein ganz klein wenig Pulver. Im unteren Teil ist Schneekanonen-Hügel-Slalom angesagt. Nun verstehe ich auch die Aussage aus einem anderen Beitrag von neulich: "Die Kunstschneehügel lassen sich gut um- oder übergehen". Die Hügel sind vermutlich größer geworden, lassen sich aber weiterhin gut umfahren. Etwas Halfpipe-Feeling kommt halt auf. ;) Oben an der Hütte hat es sich gut verteilt. Es war zwar schon ein bisschen was los, aber vermutlich deutlich weniger als in Spitzing oder Garmisch - wobei ich keinen Vergleich habe (außer dem Blick auf die Webcams), da ich mich bisher um den Trubel gedrückt habe.


    Prognose: Mit dem Schneefall morgen bleibt es vsl. noch kurzeitig ähnlich, danach vermutlich eher schlechter, solange die Piste nicht präpariert wird. Allerdings betrifft es nur wenige Stellen, die unschön zum Fahren sind und sehr wenig Schnee haben.


    Gefahreneinschätzung: Unkoordinierte Rodler - da muss man echt aufpassen. Gefühlt auch einige Ski-Anfänger bei der Abfahrt.

    Gipfel und Höhe: Wildalpjoch (1720m)


    Gebirge: Bayerische Voralpen


    Art der Tour: Bergwanderung


    Datum der Tour: 18.12.20


    Ausgangspunkt: Sudelfeldstraße, PP an der Straße nach der großen Brücke


    Tourenverhältnisse: Nur noch wenig Schnee. Der Steig im Wald (rechts an der Gabelung nach der Lacheralm), der direkt unterhalb/südlich des Gleitschirmflieger-Startplatzes im Sattel zwischen Käserwand und Wildalpjoch hoch geht war sogar komplett schneefrei, im oberen Hangbereich allerdings unheimlich baatzig im letzten Abschnitt. Gefühlt hat man den halben Hang bei jedem Tritt mitgenommen und ist dadurch ordentlich gerutscht. Oben am Grat dann gemisch, mal Schnee, mal kein Schnee. Die letzten Meter des nördlichen Aufstiegs zur Käserwand waren etwas vereist bzw. die Felsen hatten z.T. eine gefrorene Wasserschicht drüber. Am Grat westlich des Wildalpjochs (zur Seewand) sind in jedem Fall Grödeln empfehlenswert, da auch hier stellenweise eisig.


    Gefahreneinschätzung: Rutschgefahr, insbesondere die eisigen Passagen sind tückisch, da sie nur stellenweise sind und man leicht dazu tendiert, keine Grödeln aufzuziehen. Ein Wanderer ist ordentlich am Grat eine Felsstufe herunter gerutscht, also besser trotzdem Grödeln, zumindest zwischen Wildalpjoch und Seewand, aufziehen.


    Exposition der Route: S


    Prognose: bleibt so bis zum nächsten Schnee


    Sonstiges: Wehmütiger Blick rüber zum Sudelfeld-Skigebiet (Bild 1). Da fehlt echt noch der Schnee. :-(


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Hochries (1569m)


    Gebirge: Chiemgauer Alpen


    Art der Tour: Wanderung


    Datum der Tour: 28.11.20


    Ausgangspunkt: PP Spatenau


    Tourenverhältnisse: Ausbruch aus der Nebelsuppe kurz nach Startpunkt. Nur noch sehr wenig Schnee auf dem Anstieg von Spatenau, allerdings stellenweise eisig, insbesondere morgens. Der nordseitige Weiterweg zur Riesenalm und Wimmeralm hat etwas mehr Schnee und ist deutlich eisiger, zum Teil sehr glatt. Grödeln sind hier streckenweise sehr vorteilhaft.


    Gefahreneinschätzung: Rutschgefahr auf Eisplatten.


    Exposition der Route: NW


    Prognose: Bleibt so bis zum nächsten Schnee.


    Sonstiges: Der Weg über die Seitenalm ist mittags gut frequentiert. PP war mittags übervoll, als ich wieder zurück war.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Sattelberg (2115m)


    Gebirge: Stubaier


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 08.03.20


    Ausgangspunkt: Vinanders bei Gries am Brenner, direkt unter der Autobahnbrücke


    Tourenverhältnisse: Relativ wenig Neuschnee von den letzten Tagen, dafür ausreichend Altschnee. Nur die untersten Meter sind eine unangenehme Mischung aus Schnee/Eis/Wasser, das wird sich aber bald von selbst erledigen. Die eingefahrene Skipiste ist in der Mitte recht platt und gut abzufahren, auch direkt daneben hat es angenehmen, gut zu fahrenden Pulverschnee. Im Wald findet man sogar noch den einen oder anderen unzerfahrenen Pulverschnee.


    Gefahreneinschätzung: gering, insbesondere wenn über die aufgelassene Skipiste aufgestiegen/abgefahren wird, aktuell auch im Wald.


    Exposition der Route: N - NO


    Prognose: Bleibt ähnlich, nur ganz unten wird es bald ausapern


    Sonstiges: Tourenbeschreibung siehe auch hier: https://www.tourentipp.com/de/…Skitour-Brenner_1464.html
    Sattelberghütte hatte geöffnet. Wir sind im untersten Teil einsam durch den Wald und dann über die Fahrstraße zur Sattelbergalm, wo gerade eine Hochzeitsgesellschaft mit dem Kleinbus abtransportiert wurde. Nachmittags war die Hütte voll. Auch über die Piste und im oberen Teil war ordentlich viel los.
    Achtung am Gipfel, dort beschreitet man ggf. das Corona-Risikogebiet Südtirol, wenn man die Grenzsteine nicht beachtet. ;)


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Kolbensattelhütte (1.276m)


    Gebirge: Ammergauer


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 28.02.20


    Ausgangspunkt: PP Kolbensesselbahn


    Tourenverhältnisse: Auf den nicht beschneiten Hängen super Pulver (ca. 15-20cm Neuschnee), allerdings ohne Unterlage. Abfahrt war aber bei Vorsicht ohne kritischen Steinkontakt möglich. Auf der Piste gute Verhältnisse. Oberhalb der Kolbensattelhütte Richtung Zahn eher wenig Schnee. Trotzdem sind einige hoch.


    Gefahreneinschätzung: --


    Exposition der Route: Nord-Ost


    Prognose: Heute war's perfekt, ab morgen wird's mit der Erwärmung wieder schlechter. Wird wahrscheinlich abseits der beschneiten Piste nicht lange halten. Piste aber gut möglich dank Kunstschnee-Unterlage.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Roßkopf (1580m)


    Gebirge: Mangfallgebirge


    Art der Tour: Skitour


    Datum der Tour: 24.01.20


    Ausgangspunkt: PP Kurvenlift


    Tourenverhältnisse: OK - besser als nichts; für Spitzing erstaunlich wenig Schnee, siehe auch unten


    Gefahreneinschätzung: --


    Prognose: Es braucht dringend Schnee.


    Sonstiges: Bin zunächst den Kurvenlift hoch (im Wald war der Schnee schon recht mager, an der Piste ging es besser) und dann zu den Valeppalmen abgefahren, um von dort über den Sommerweg auf den Roßkopf zu gehen. 2m musste ich bei der Querung oberhalb des Waldes rüber zum Grünsee die Ski tragen. Sonst war noch ausreichend Schnee da (von den Valepp-Almen aus).
    Bei der Querung rüber zum Grünsee hätte man auch noch etwas Tiefschnee erwischen können, der Hang unterhalb des Roßkopfes ist plattgefahrene leichte Buckelpiste.
    Bin über die Piste zurück zum PP Kurvenlift. Dort war es am Hang unterhalb der Jagahüttn zum Teil schon etwas braun wie sonst eher an Ostern. Die Brecherspitz gegenüber sah ziemlich grün aus. Auf der Rodelbahn zur Oberen Firstalm herrschte reger Rodelbetrieb.


    Bilder / GPS-Track:

    Gipfel und Höhe: Hochries (1569m)


    Gebirge: Chiemgauer Alpen


    Art der Tour: Bergwanderung


    Datum der Tour: 01.01.20


    Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Spatenau


    Tourenverhältnisse: Fahrstraße extrem eisig, nach Fahrstraße durchgehend Schnee, Weg wie zu erwarten gut ausgetreten. Grödeln sollte man in jedem Fall dabei haben. Personen ohne Grödeln sind auch hoch, haben sich aber stellenweise schwer getan.


    Gefahreneinschätzung: Ausrutschen auf Eisplatten


    Exposition der Route: NW


    Prognose: bleibt so


    Sonstiges: Morgens um 9 war der PP fast leer. Lediglich ein paar Autos von Silvester-Übernachtungsgästen standen über Nacht am Parkplatz. Die Fahrstraße zur Spatenaualm war so eisig, dass in der Silvesternacht ein Fahrzeug am Rückweg von der Straße abgekommen ist und links mit der Motorhaube voraus in den Wald bergabwärts gerutscht ist. Die Hinterräder waren noch über der Straße, hatten aber keinen Kontakt mehr zur Fahrbahn.


    Bilder / GPS-Track: